Autor Thema: Warum wurde Tolkien zum Fantasy Standard und nicht Conan, Fafhrd und Elric?  (Gelesen 2610 mal)

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Offline tartex

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und die Verhältnisse sind nun einmal wie sie sind

Ja, genau da ist für viele Tolkien-Skeptiker der Hund begraben.
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Ja, genau da ist für viele Tolkien-Skeptiker der Hund begraben.

Nicht nur die Tolkien-Skeptiker. Fantasy ist aus meiner Sicht generell gerne konservativ und rückwärtsgerichtet; verglichen mit all den Geschichten aus dem Genre, in denen es darum geht, entweder den Status Quo gegen neue Krisenanfechtungen zu verteidigen oder aber ein noch älteres "goldenes Zeitalter" wiederzubeleben, kann man diejenigen, die dauerhafte Veränderungen in Richtung "Fortschritt" auch nur halbwegs positiv bewerten, schon nachgerade mit der Lupe suchen.

In gewisser Hinsicht ist da sogar Moorcocks Ewiger Held fast schon ein Revolutionär, weil der tatsächlich zu versuchen scheint (oder so klingt's zumindest hier und da an), wenigstens im mühsamen Schneckentempo über -zig Inkarnationen hinweg die Menschen und die Welt als Ganzes zu verbessern. Ob er dazu nun unbedingt den effektivsten Weg eingeschlagen hat...na ja. 8] Gebraucht zu werden scheint er hier und da jedenfalls.

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Ja, genau da ist für viele Tolkien-Skeptiker der Hund begraben.
Allerdings ist doch u.a. diese (konservative) Stabilität - in Mittelerde ändert sich selbst in Jahrtausenden wenig bis gar nichts gesellschaftlich, praktisch ist das Erstarken des jeweiligen Dark Lords einer der wenigen dynamischen Faktoren im Land -, genau das, was die Fans am Fantasy-Genre schätzen, oder?