Autor Thema: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)  (Gelesen 3476 mal)

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Offline DonJohnny

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #75 am: 11.05.2026 | 22:16 »
Die Strip-D&D-Sache find ich spannend, ich nehm das mal mit.
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Offline Prisma

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Re: Monetarisierung im Hobby (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #76 am: 11.05.2026 | 22:55 »
Mit dem Argument ist jedes Spiel, das ein 7er Set braucht, abzulehnen. Den w6 hättest schon daheim gehabt. Oder Vampire, wo du ein w10 Pool System hast und mehr als den einen w10 brauchst, den man hat.
Klar, das 7er Set kriegt man mit jeder Starterbox - das bekommst bei den Star Wars Würfeln aber auch.

Für mich sind Spezialwürfel nicht das Problem sondern eben diese Würfeldinger für teuer Dollar, die dir die Influencer”freunde“ verkaufen wollen.
Ein 7er Set aus Malachit für nur 130 Euro - https://store.glasscannonnetwork.com/products/the-glass-cannon-podcast-campaign-two-cast-dice
Kriegt man im Netz für ein Drittel
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Diese Glasscannon-Würfel sind schlicht unnötige Luxusobjekte, die nett, aber nicht erforderlich sind. Die Sache mit den Star Wars Spezialwürfel von FFG ist anders. Die sind erforderlich um FFG-Star Wars zu spielen. Mit einem normalen 7er-Set kann man alles spielen. Selbst Vampire kann man strenggenommen mit nur 1W10 spielen, ebenso Shadowrun mit nur 1W6. Es macht bloß nicht so viel Spaß, wie mit mehren W10ern und W6ern. Mit den FFG-Würfeln kann ich aber kein anderes Spiel spielen. Die sind extra so designt.   


@HEXer:
Wie ich schon schrieb, kann man versuchen alles mögliche zu monetarisieren. Sofern du einen Käufer dafür findest. Worauf ich immer wieder gestoßen bin - vor allem seit dem die "gute alte Zeit"* vorbei ist - ist die Unwilligkeit der Spieler sich mit Spieltexten zu beschäftigen, geschweige denn sie wirklich zu lesen. Vielleicht gibt es hier einen Ansatzpunkt. Regeln erklären gegen Geld. Das Problem ist nur, auch das kann ins Leere gehen, wenn die Spieler gar nicht an den Regeln interessiert sind und schlicht sagen: "Du sagst uns einfach was wir würfeln sollen."

* Ich definiere sie mit der Zeit vor D&D3E.
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

Offline klatschi

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Re: Monetarisierung im Hobby (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #77 am: 11.05.2026 | 23:12 »
Diese Glasscannon-Würfel sind schlicht unnötige Luxusobjekte, die nett, aber nicht erforderlich sind. Die Sache mit den Star Wars Spezialwürfel von FFG ist anders. Die sind erforderlich um FFG-Star Wars zu spielen. Mit einem normalen 7er-Set kann man alles spielen. Selbst Vampire kann man strenggenommen mit nur 1W10 spielen, ebenso Shadowrun mit nur 1W6. Es macht bloß nicht so viel Spaß, wie mit mehren W10ern und W6ern. Mit den FFG-Würfeln kann ich aber kein anderes Spiel spielen. Die sind extra so designt.   

Mit den Würfeln kann ich auch Genesys spielen (die Symbole sind leicht anders, also nicht Star Wars thematisch, das ändert nichts) und damit steht mir auch alles offen. Sowieso steht mir mit jedem Rollenspielsystem alles offen, da ich auch die Star Wars Regeln problemlos für alles adaptieren kann.
Ich kann das Argument tatsächlich nicht nachvollziehen. Vor deiner ersten Runde D&D musstest auch du diese Würfel kaufen, das macht null Unterschied.

Offline tartex

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #78 am: 12.05.2026 | 07:11 »
2) wird es natürlich so kommen, dass die ganzen Sheeples, die jetzt schon ihr Geld in virtuelle slot machines, auto play rpgs (I kid you not), cs/fortnite/whatever skins und parasoziale Beziehungen versenken, auch beim RPG für krassen Bullshit löhnen.

Wenn man das Wort "Sheeple" hört, kriegt man allerdings eine gewisse Ahnung, woher du genau deine Informationen beziehst. Da ist eigentlich sehr oft ziemlich klar woher der Wind weht. Ich würde da eher auf deine eigene Beobachtungen zählen, als die Worte solcher Leute für bare Münze zu nehmen.

:btt:
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Offline HEXer

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #79 am: 12.05.2026 | 09:33 »

Offline unicum

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #80 am: 12.05.2026 | 09:51 »
Die Strip-D&D-Sache find ich spannend, ich nehm das mal mit.

Wird ja bald Sommer, da kann man dann draussen sitzen und andere haben auch etwas davon,...

also die Moskitos mein ich,...

Offline HEXer

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #81 am: 12.05.2026 | 10:16 »
Ich gebs auf...


NSFW:

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Offline Alter Weißer Pottwal

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #82 am: 12.05.2026 | 10:33 »
Das Problem - oder das Gute? - ist, dass man Dinge im Kopf nicht monetarisieren kann. In einem Computerspiel sehe ich, wie meine Figur aussieht. Im Spiel stelle ich es mir vor. Ich hab den Cheatcode also in meinem Kopf. Ich sehe da bei "normalen" Tischrunden wenig Möglichkeiten. Außer vielleicht die Anschaffungskosten der Materialien zu teilen. Das ist aber nicht wirklich monetarisieren...
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Offline ghoul

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #83 am: 12.05.2026 | 10:38 »
Die Strip-D&D-Sache find ich spannend, ich nehm das mal mit.

Pah, ganz alter Hut. Stand schon im DMG von 1979, im Appendix X ...
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Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #84 am: 12.05.2026 | 10:50 »
Das Problem - oder das Gute? - ist, dass man Dinge im Kopf nicht monetarisieren kann. In einem Computerspiel sehe ich, wie meine Figur aussieht. Im Spiel stelle ich es mir vor. Ich hab den Cheatcode also in meinem Kopf. Ich sehe da bei "normalen" Tischrunden wenig Möglichkeiten. Außer vielleicht die Anschaffungskosten der Materialien zu teilen. Das ist aber nicht wirklich monetarisieren...
Auf einer Onlineplatform wollen viele Spieler am Liebsten eine digitale Visualisierung des Charakters haben... besonders wenn alle anderen Spieler eine entsprechende Visulaisierung haben. Schliess in die Onlineplatform eine Portrait-KI mit an, die Du per Abo oder per Mikrotransaktion füttern kannst und ich behaupte, die Platform kann, wenn sie es intelligent aufzieht, locker alleine damit die monatlichen Kosten für den Server stemmen.

Ach ja: Bitte keine Diskussion über KI. Hier geht es um die Möglichkeiten und weniger um die Moral hinter diesen Möglichkeiten. Konzerne sind da nämlich extrem schmerzfrei.

EDIT: Weil es mir gerade einfällt: Zusätzlich zu der Visualisierung am besten gleich noch individuelle Bilder- und Figurendrucke für diese Charaktere anbieten. Die Spieler wollen schliesslich noch die Charaktere irgendwo zuhause hinstellen. Je nachdem wie sehr sie auf den jeweiligen Charakter fixiert sind, würden der eine oder andere Spieler sicherlich RICHTIG tief in die Tasche dafür greifen...
« Letzte Änderung: 12.05.2026 | 10:54 von 6 »
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
Gewinn.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Offline HEXer

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #85 am: 12.05.2026 | 10:52 »
Das Problem - oder das Gute? - ist, dass man Dinge im Kopf nicht monetarisieren kann. In einem Computerspiel sehe ich, wie meine Figur aussieht. Im Spiel stelle ich es mir vor. Ich hab den Cheatcode also in meinem Kopf. Ich sehe da bei "normalen" Tischrunden wenig Möglichkeiten. Außer vielleicht die Anschaffungskosten der Materialien zu teilen. Das ist aber nicht wirklich monetarisieren...

Naja, Battlemaps, Token, Miniaturen, Charakterbögen… und Online ja nochmal einiges mehr.

Offline First Orko

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #86 am: 12.05.2026 | 11:10 »
Ok, mal ganz konstruktiv.. ich sehe da eine Art von "Monetarisierung" im weiteren Sinne, die ich als spiel- und gruppenförderlich halte - und zwar, angelehnt an den Nachbarthread nebenan - das Zusammenlegen für gemeinsames Spielmaterial von Regelbüchern, Kampagnen usw!

Oder eben:

Naja, Battlemaps, Token, Miniaturen, Charakterbögen… und Online ja nochmal einiges mehr.

Das habe ich in meinem Leben schon ein paarmal gemacht und finde das vor allem bei SL-Material auch fair, denn meist ist die SL-Rolle ja mit nen Tick mehr Aufwand und Verantwortung verbunden. Da wirkt das dann auch respektvoll anerkennend, wenn die Gruppe zusammenlegt. Ist jetzt aber auch schon etwas her und eher aus der Zeit, als man nicht so lang im Beruf war und noch mit Einstiegsgehältern unterwegs... heutzutage wollen ja alle gern ihre Regale präsentabel halten. Aber auch da: Warum nicht der SL eine Deluxeausgabe der Kampagne kaufen - nur fürs Regal? Dann ist das auch gleich ein Erinnerung an die Runde, man fühlt sich wertgeschätzt und es ist egal wie zerfleddert die Standardausgabe am Ende der Kampagne ist.

Ich sehe aber den Unterschied zu echten Moneten. Und an der Stelle ist für mich einfach die Grenze überschritten. Wie heißt es so schön: Bei Geld hört die Freundschaft auf - gibt kaum nen Spruch, den ich in meinem Leben (leider!) öfter hab sich bewahrheiten gesehen  :-\ Da ist kein Respekt mehr, man ist dann automatisch im Vergleichskontext "Ist es das wirklich wert? Ist nicht der Gegenstand den Spiely 2 gekauft hat geiler - und meiner war teurer? Warum ist das so..?" und schon ist man in Teufels Küche.

Und Thema Deluxeausgaben: Ja, das ist eine Monetarisierung der Produktanbieter! Aber wir sprechen hier von Monetarisierung der eigenen Freizeit... das halte ich für einen fundamentalen Unterschied! Der Übergang zu werbefinanzierten Streamingrunden ist da natürlich fließend, aber das ist ja auch nix, was ICH persönlich gutheiße.
It's repetitive.
And redundant.

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Offline tarinyon

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #87 am: 12.05.2026 | 13:19 »
Wenn man das Wort "Sheeple" hört, kriegt man allerdings eine gewisse Ahnung, woher du genau deine Informationen beziehst. Da ist eigentlich sehr oft ziemlich klar woher der Wind weht. Ich würde da eher auf deine eigene Beobachtungen zählen, als die Worte solcher Leute für bare Münze zu nehmen.

:btt:

Lol. Du sagst back to topic und pöbelst vorher rum? Eh klar, ich beziehe alle meine Infos vom Querdenker-Magazin und von der Deutschen Stimme (aus der RPG-Rubrik dort).

Ironie Off: vielleicht fällt es schwer, sich das vorzustellen, aber ich muss keine rechten Rollenspiel-Influencer anschauen, um mir meine eigene Meinung zu bilden... Ich schaue überhaupt keinem dieser Deppen zu, egal ob blau/rosahaarige Pornstars oder anti-woke-Grognards. Alle von denen haben ihre eigene Sheeples, die sie melken. Nur die Buzzwords sind andere.
« Letzte Änderung: 12.05.2026 | 13:24 von tarinyon »

Offline Kurna

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #88 am: 12.05.2026 | 20:06 »
Die Strip-D&D-Sache find ich spannend, ich nehm das mal mit.
Die Info oder deren Klamotten.  ~;D
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Offline DonJohnny

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #89 am: 12.05.2026 | 21:48 »
Alles. Ich nehm alles mit.

Ich stell den Begriff jetzt einfach mal in den Chat meiner Rollenspielrunde. Mal schauen was passiert.

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #90 am: 12.05.2026 | 23:14 »
Die Option in-game Items für reales Geld zu kaufen, hatte WOTC ja bereits geplant. Gut, nichts von ihren geisteskranken Plänen das Hobby für immer in die Dunkelheit zu stürzen und jede Muskelzuckung irgendwie zu monetarisieren ist bislang aufgegangen. Aber die Pläne waren da. Das wäre dann Teil der Gesamtoffensive geworden, an deren Ende ja auch die Spielleiter für immer abgeschafft werden sollten. Und DM-Bot schert sich ja nicht darum, woher deine Items kommen.

Manche Online-Runden machen das auch. Da habe ich Fälle von Stream-Runden sowohl aus dem normalen Spektrum gesehen, wo die Zuschauer dann Items für die Charaktere kaufen konnten, als auch Fälle wo Zuschauer ganze Handlungskomplexe kaufen konnten. Letzteres vor allem im NSFW TTRPG Bereich. Einmal reingeschaut. War unerträglich und ich war definitiv nicht die Zielgruppe. Aber für 10$ bekommt der Barbar einen Heiltrank und für 50$ hüpft die Elfe ein paar Minuten auf ihrem Dillydally herum.

Grundsätzlich hatten wir das, in der 10$ Variante, als ich mit Rollenspiel anfing. Da war es durchaus norm, dass einige Spielleiter sich mit Lebensmitteln beschenken ließen und sich danach auch ein Teil der Lootvergabe richtete. Und in einer Runde wandelte eine Spielerin Handlungen in Spielnutzen um, die sie an der Straße des 17. Juni auch anderweitig hätte monetarisieren können.

Alles nicht so meins. Mir ist es schon monetarisiert genug, dass ich als Teil meiner Arbeit Rollenspielrunden leite.  ;D

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #91 am: 13.05.2026 | 10:13 »
Nochmal für mich ... es geht in diesem Ableger ausdrücklich nicht darum, für die Leistung als SL bezahlt zu werden, sondern um die Monetarisierung von zusätzlichen Inhalten, Goodies, ingame-Items oder sonstiger Staffage, korrekt?


Alles, was ingame passiert zusätzlich zu monetarisieren finde ich -positiv formuliert- bescheiden. Egal, ob das jetzt superdupermagische Gegenstände sind oder freizuspielende Charakter-Optionen. Kommt für mich ÜBERHAUPT NICHT infrage. Würde auch jedes gemeinsame Spiel sofort beenden.

Alles, was das Spiel am Tisch bereichert und ggfs noch mit Aufwand seitens SL hergestellt werden muss ist doch normal, dass das auch mit Kosten verbunden ist. Ob das hochwertige Karten sind, irgendwelche 3D-ausgedruckten Gadgets oder hochwertige Charakter-Tableaus, da wäre es in meiner Welt normal, dass das auch mit einer Monetarisierung verbunden ist. AUẞER, die SL möchte dafür nicht bezahlt werden. Zum Beispiel bei Regelbüchern, Kampagnenbänden und Co ist das bei uns zumindest der Usus.
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Offline Prisma

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Re: Monetarisierung im Hobby (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #92 am: 13.05.2026 | 13:31 »
Mit den Würfeln kann ich auch Genesys spielen (die Symbole sind leicht anders, also nicht Star Wars thematisch, das ändert nichts) und damit steht mir auch alles offen. Sowieso steht mir mit jedem Rollenspielsystem alles offen, da ich auch die Star Wars Regeln problemlos für alles adaptieren kann.
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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #93 am: 13.05.2026 | 13:38 »
Nochmal für mich ... es geht in diesem Ableger ausdrücklich nicht darum, für die Leistung als SL bezahlt zu werden, sondern um die Monetarisierung von zusätzlichen Inhalten, Goodies, ingame-Items oder sonstiger Staffage, korrekt?
So wie ich HEXer verstanden habe geht es darum ein Brainstorming zu betreiben, was alles am Spiel monetarisiert werden kann - quasi so viel zu monetarisieren wie nur irgend möglich.
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Online nobody@home

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #94 am: 13.05.2026 | 14:07 »
Ich denke, es gibt da Spezialwürfel und Spezialwürfel. Einerseits sind zumindest einige der D&D-Polyeder auch heute noch eher "Exoten" und benutzen nur Systeme innerhalb einer bestimmten Blubberblase wirklich das komplette Set, andererseits dürften sich höchstens ausgesprochene Puristen auf "Alles außer den Alltagssechsseitern aus der Spielesammlung/der Kniffelbox ist unnütze Geldverschwendung!" einschießen.

Ansonsten sind Würfel zumindest am realen Tisch (über virtuelle könnte man ggf. streiten) ja erst mal nix, was rein innerhalb der Spielwelt existiert. Wenn ich mir da einen neuen Würfel oder Würfelsatz kaufe, dann geht der ganz real in meinen Besitz über und ich kann ihn als Spieler in der Hand halten, während umgekehrt mein Charakter definitiv nicht jedesmal würfelt, wenn ich eine Probe für ihn ablege. ;)

Offline KhornedBeef

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #95 am: 13.05.2026 | 14:17 »
[...]. Und in einer Runde wandelte eine Spielerin Handlungen in Spielnutzen um, die sie an der Straße des 17. Juni auch anderweitig hätte monetarisieren können.
[...]
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Offline Prisma

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Re: Monetarisiertes Spielleiten (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #96 am: 16.05.2026 | 17:02 »
Okay, ich habe ein wenig nachgedacht und möchte die folgenden Gedanken – einige von euch werden die vielleicht bis wahrscheinlich nicht mögen – vor allem mit HEXer teilen:

Weißt du was? Monetarisiere alles was nur geht. Mache dir eine Liste vom gesamten Rollenspielprozess und schau wofür man Geld verlangen könnte? Beratung bei der Charaktererschaffung? Kostet! Spezielle Wünsche? „Aber ich wollte doch den dämonischen Halbgott der achten Ordnung spielen.“ Klar geht das, kostet aber, weil die Kampagne darauf ausgelegt werden muss usw. VTT-Nutzung, fancy Battlemaps, NSC-Bilder etc. Kostet. Kostet. Kostet. Außerhalb der Spielzeit Fragen stellen? Genau: Kostet. Und natürlich muss man es schön verpacken.

Na gut, warum bin ich nun so „bösartig“? Das liegt daran: Warum sollte man Mitleid mit der Zielgruppe haben? Ich denke nämlich, die gehören gar nicht zu uns.
Was will denn diese Zielgruppe überhaupt? Die möchte sich nicht die Mühe machen ein Abenteuer, geschweige denn eine Kampagne vorzubereiten. Wahrscheinlich wollen sich die wenigsten mit der Hintergrundwelt und einem GRW auseinandersetzen. Aber … jedes Hobby hat im Kern die tiefe Beschäftigung mit der Materie. Genau das möchte die Zielgruppe jedoch nicht, sonst wäre sie nicht bereit jemanden dafür zu bezahlen, es für sie zu übernehmen. „Wir“ sind also nicht dieselbe Gruppe, wie diese Leute. So wie Videospiele spielen und Let’s Plays gucken unterschiedliche Hobbies sind, oder Fußball spielen und Fußball gucken. Und genauso wie die Leute irgendwelchen Influencern Geld schenken, können diese Leute dann auch ruhig für Spielleitung zahlen. Das ist dann nicht mehr unser Hobby, sondern eben ein Geschäft. Aber so greift auch eine andere Ethik. Beim Hobby will man das Bestmögliche geben, da geht es um Gleichgesinnte, die man anders respektiert, beim Geschäft bekommt man nur das für das man bezahlt hat, da geht es um Kundschaft.

Was uns zu der Frage des Honorars im Verhältnis zur Vorbereitung führt. Das Problem ist dass die meiste Arbeit in der Vorbereitung liegt. Was wäre da ein sinnvoller Stundenlohn? Nicht der Mindestlohn, das wäre Selbstausbeutung. Ich glaube auch nicht, dass der Vergleich zum Kinoticket welches jeder Spieler kauft ausreicht. Dann schon eher zum Konzertticket. Man muss bedenken, man konsumiert kein Produkt von der Stange, sondern kann absolut individuell eingreifen. Das ist wesentlich mehr wert, als ein "statisches" Konsumprodukt.

Es wäre wohl auch sinnvoll für Planungssicherheit zu sorgen und zwar klar zu den eigenen Gunsten. Beispielsweise könnte man ein Abomodell einführen. Nach den ersten zwei oder drei Sitzungen, die einzeln bezahlt werden, müssten die Spieler ein 6-Monate-Abo buchen. Schließlich commitet der Spielleiter in eine Kampagne. Der hat das größere Risiko. Wie oft man im Monat dann spielt, müsste man festlegen. Mehrere Sitzungen bedeutet auch mehr Geld, denn das Abomodell ist nur als Ausfallschutz für den SL gedacht. Dieses sagt nur aus, wie viel Geld auf jeden Fall reinkommt. Ausfälle die dann die Spieler zu verantworten haben, werden trotzdem bezahlt. Ausfälle an denen die Spielleitung Schuld ist, würden natürlich kostenlos nachgeholt werden.

Da ist natürlich noch mehr denk- und machbar. Also, wenn man bezahltes Spielleiten schon macht, dann sollte man sich bewusst sein, dass es Geschäft, kein Hobby, ist. Das sollte man klar trennen. Und man sollte sich nicht selbst ausbeuten oder ausbeuten lassen.
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Monetarisierung im Hobby (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #97 am: 16.05.2026 | 18:02 »
Wo ist da für euch als Spielleiter/Kleinunternehmer der (moralische und/oder organisatorische) UNterschied zu einem Publisher?
Und man kann es ja so sehen, dass es auch viel gerechter ist, wenn Spielende nur für das Geld ausgeben, was sie auch tatsächlich wollen?

von reiner Bedarfsdeckung kann ein SpielleitUnty-(Geld)nehmer ja neet lebee  :korvin:
Wollungen müssen geweckt werden, dann fließt schon das Zaster
 
aber um das richtig krasse Rad zu drehen, muss so gut wie alles in Wollungen ummontearisiert werden.
Wenn also der Oger aus dem Busch Encounter aus selbigem hervorspringet, dann als FKK-Version! Hah!
Bei DEM KI-Bild, was jetzt serviert wird, KAUFEN die Spielys SOFORT dem Oger einen Lendenschurz, einfach nur,
damit ihre Chars im Kampf nicht Abzüge wegen krampfhaft zugehaltener Augen erleiden
 >;D :muharhar: :muharhar: :muharhar:
sind die Orks nicht grün genug angepinselt? KAUF den Grünstich!
haben die Wikingas-Verschnitte so affige Kühhörner am Helm? KAUF die Enthornung!
ist der Ycceländär Barbar zu anatomisch korrekt mit Muskelmassen austaffiert? KAUF die Aufblasung samt herausgemeißelter Muskelpartie (der sprichwörtliche Nüssesack), die kein Anatom kennt!

lass dir das Entbuggen zum Standard-Fäntel bereits monetarisieren - einfach Blödsinn reinhauen und dann fürs Herausnehmen abkassieren, leichter kann man an das Geld anderer Leute nicht rankommen!

darauf zu warten, dass man die perfekte Bedarfsdeckungsdienstleistung entwickelt hat und dann erst in den Markt gehen ist so was von Oldschool...

 :Ironie: :Ironie: :Ironie:








Offline Prisma

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Re: Monetarisierung im Hobby (War: Bezahltes Spielleiten?)
« Antwort #98 am: 16.05.2026 | 18:22 »
Wenn also der Oger aus dem Busch Encounter aus selbigem hervorspringet, dann als FKK-Version!
Genial!  >;D
Für einen variablen Zusatzbetrag tragen z.B. angreifende Amazonen [Basispaket: korrekte Rüstungen] -> [Upgrade zu sexy Rüstungen] -> [Upgrade zu Lederbikinis] -> [Upgrade zu nackt mit Kriegsbemalung] -> [Premium Upgrade zu ...und sie wollen auf jeden Fall Snu Snu]

Das "Erotic-Level" könnte man zu Beginn der Kampagne monitär von den Spielern festlegen und zwischendurch anpassen lassen.
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