Autor Thema: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi  (Gelesen 77658 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Megavolt

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.161
  • Username: Megavolt
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1975 am: 9.06.2018 | 20:00 »


TFA war der größte Filmhit aller Zeiten, als war das Drehbuch wohl genau was gebraucht wurde. Auch wenn ich es schrecklich fand, war so ein upgedatetes Pseuo-Remake wohl perfekt.

TFA (The Force Awakens) war auch wirklich ganz schlimm. Der Film war aber vor allem deshalb wichtig, um sich nach den Prequels wieder zu rekalibrieren. Da ist doch jeder reingegangen und hat gedacht, er kriegt jetzt wieder so einen Drop-Kick wie bei the Phantom Menace, und nachher war jeder erleichtert, dass das ausgeblieben ist.
« Letzte Änderung: 9.06.2018 | 21:13 von Megavolt »

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1976 am: 9.06.2018 | 20:43 »
Ich schätze mal, man ist nach Padkin etwas traumatisiert.
Ich sehe ja ein, dass die Teenage Lovestory teilweise etwas kitschig wirkte.
Das war halt "Romeo and Juliet meets Verbotene Liebe."
(Ist Julia nicht 14?) Ist halt klassisch  Märchen. Star Wars ist ja nix anderes.
Aber soooo schlimm, dass deshalb die ganze Filmreihe als untragbar verhunzt gilt, war es mMn. jetzt auch wieder nicht.
Dafür ist die Story, finde ich, ganz gut aufgebaut.
Und es gab immer wieder Neues, Interessantes zu sehen.

Ich möchte wetten jeder Zweite , der ihn "nicht mag" hat ihn mindestens ein 2.Mal gesehen oder besitzt sogar die DVD. ~;D

Ich kann diese Verteufelung der Prequels deshalb einfach nicht ernstnehmen.Sry
Aber ich weiß ja, es ist wie ein Zwang........... ~;D

Ich finde halt, selbst wenn man die TLS und JAR JAR B. nicht mochte, konnte man dem Film zumindest noch 2-3 Sterne geben.
0-1 Sterne Filme sehen mMn. einfach anders aus.

Ich kann ja sogar TFE 2-3 Sterne geben, obwohl ich aufgrund des Retro und Solos -Abgang echt enttäuscht war.
Alles andere wäre unfair.
Ich verstehe nicht, warum man einen Film, der objektiv so schlecht nicht sein kann (da er vielen anderen gefällt), immer gleich in den Hades werfen muss.
Das gleiche gilt mMn. auch für die Leute die SW8 nicht mochten.
« Letzte Änderung: 9.06.2018 | 21:11 von Issi »

Offline Kowalski

  • Hero
  • *****
  • Hinterm Mond
  • Beiträge: 1.676
  • Username: Kowalski
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1977 am: 9.06.2018 | 21:53 »
Ich will ja nicht Unken....
na gut, dann eben doch, aber Hayden Christensen war einfach ein ungeeigneter Schauspieler.
Ich weiss, Lucas kann nur mit Amateuren gut, am besten welchen die er wie Marionetten dirigieren kann.
Schaut man sich aber alle Star Wars Filme an dann sind die, wo echte Schauspieler auch eine Rolle spielen, durchaus schaubar.

Anakin wird im ersten durch JarJar vor dem Most-Hated-SW Character gerettet.
Wenn man im zweiten jemanden mit Schauspieltalent genommen hätte, wäre es vielleicht mit Anakin was geworden.
In gewissem Sinne sind die Prequels TROTZ Anakin und JarJar schaubar und haben ihre Qualitäten.
Hätte man die beiden etwas anders konzipiert hätte was größeres daraus werden können.
Wahrscheinlich sogar trotz Hayden.

Was "The Last Jedi" angeht fand ich den halb so schlimm wie ihn die Kritiker darstellen.
Aber halt deutlich verbesserungswürdig.
Bitcoin = Drown the poor

G0blin

  • Gast
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1978 am: 9.06.2018 | 22:00 »
Ich kann mich gut daran erinnern, dass die ersten Reviews von Last Jedi kurz nach Release alles andere als negativ waren, u. a. auf Letterbox'd und auf ein paar anderen Seiten, Blogs usw. für Cineasten.

Das war natürlich bevor die Meinungsdampfwalze durch das Internet gefahren ist. Ich war richtig überrascht, als plötzlich aus allen Ecken Häme und Memes über Last Jedi gekrochen kamen, da der Tenor zu Beginn ein ganz anderer war.

Offline Kowalski

  • Hero
  • *****
  • Hinterm Mond
  • Beiträge: 1.676
  • Username: Kowalski
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1979 am: 9.06.2018 | 22:58 »
Ich kann mich gut daran erinnern, dass die ersten Reviews von Last Jedi kurz nach Release alles andere als negativ waren, u. a. auf Letterbox'd und auf ein paar anderen Seiten, Blogs usw. für Cineasten.

Das war natürlich bevor die Meinungsdampfwalze durch das Internet gefahren ist. Ich war richtig überrascht, als plötzlich aus allen Ecken Häme und Memes über Last Jedi gekrochen kamen, da der Tenor zu Beginn ein ganz anderer war.

Das kann auch an der Heftigkeit der Reaktionen auf Kritik gelegen haben.
Hatte man zuvor Trolle oder Negativkritik einfach weitgehend ignoriert ging das dann seit Ende 2016 gar nicht mehr.
Und dann schaukelt sich das auf und wir schauen uns das an uns schütteln nur die Köpfe.

Die Problematik ist das nicht die differenzierteren, sondern sie lauteren (also kontroverseren) wahrgenommen werden, eben weil sie polarisieren.
Ich bin ja mal gespannt wie sich die Kritiklandschaft nach diesem Sommer weiter entwickelt.

Es scheint so zu sein das sich die Macher der neuen Episoden etwas von der Fanbase weg entwickelt haben.
Mit zuhören, überlegen, positive Ideen aufnehmen, oder ganz neue Ansätze entwickeln lässt sich sicher am Star Wars Franchise das eine oder andere Kleinod freilegen.

Und Fanfilme zeigen das da was geht. Vielleicht muss das etwas kollaborativer sein, das man bestimmte Ideen nicht nur im stillen Kämmerlein sondern auch mit Fans diskutiert.
Im Moment haben viele das Gefühl das etwas liebgewonnenes, eine feste Größe ihrer Kindheit, in schweres Fahrwasser gerät.
Ein Teil der Aufregung ist sicher auch der emotionalen Verbundenheit der Star Wars Fans zum Franchise und ihren eigenen Ideen davon geschuldet.

Wäre ihnen das egal, gäbe es keine Shitstorms.
Als Macher kann man diese rohe Gewalt der Begeisterung ignorieren oder kreativ nutzen.
Ein gewisser Respekt den Konsumenten gegenüber ist durchaus angebracht.
Bitcoin = Drown the poor

G0blin

  • Gast
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1980 am: 9.06.2018 | 23:44 »
Ein gewisser Respekt den Konsumenten gegenüber ist durchaus angebracht.

Das gilt für beide Seiten, ja.
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 02:52 von G0blin »

Offline Ein Dämon auf Abwegen

  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 2.527
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Ein Dämon auf Abwegen
    • Derische Sphaeren
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1981 am: 10.06.2018 | 00:30 »
Übrigens gibt es Vertreter des "Fandoms", die in ihren Beiträgen zur Rassenlehre in Star Wars Poe Dameron eindeutig nicht als weiß durchgehen lassen.
Hispanics (btw. Lationos) werden in den USA halt als Minderheit gesehen. Das kommt uns als Europäern zwar komisch vor ist da aber wohl so.
Ich denk mal das liegt wohl daran, dass sie halt eine andere Kultur und Sprach haben als die "Weißen".

Und weiß meint für die Amis halt klassisch erstmal "WASP" = white anglo saxon protestant.

 
Merke: Neue Regeln zu erfinden ist nicht schwer, unnötige Regeln zu erkennen und über Bord zu werfen erfordert bedeutend mehr Mut und Sachverstand.

Butt-Kicker 100%, Tactician 83%, Power Gamer 75%, Storyteller 75%, Specialist 58%, Casual Gamer 42%, Method Actor 17%

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1982 am: 10.06.2018 | 08:46 »
Ich kann mich gut daran erinnern, dass die ersten Reviews von Last Jedi kurz nach Release alles andere als negativ waren, u. a. auf Letterbox'd und auf ein paar anderen Seiten, Blogs usw. für Cineasten.

Das war natürlich bevor die Meinungsdampfwalze durch das Internet gefahren ist. Ich war richtig überrascht, als plötzlich aus allen Ecken Häme und Memes über Last Jedi gekrochen kamen, da der Tenor zu Beginn ein ganz anderer war.
Ich glaube das liegt daran, dass Kritiker meist einen objektiveren Blick darauf haben(müssen). Als mancher angesäuerte Fan, der alles nur durch seine Fanbrille sieht.
Diese Fanbrille dann aber als Objekt des objektiven Durchblicks erklärt.
(Auf einmal kommen da lauter selbsternannte Filmkritiker raus, die aber aufgrund ihrer hochgekochten Emotionen und mangelnder Kenntnis bzgl. Plotmodulation etc.  gar nicht neutral und objektiv bewerten können.)

Edit. Nur das Internet kann oft nicht zwischen einer neutralen, objektiven Kritik und einer hoch emotionalen subjektiven Kritik unterscheiden.
Da die sauren Fans ja auch Argumente für ihren Frust bringen, und wenn man sie zur Not an den Haaren herbei ziehen muss.
Man darf auch nicht vergessen, dass so eine Schlammschlacht mit Fanatikern vielen zu blöd ist, verständlicherweise. Aber dann bleibt halt deren Meinung so stehen. Und man liest nur diese, statt die Meinung der vielen anderen die sich da lieber raushalten.

Ich denke auch viele haben Angst, dass ihnen ein vermeintlich "schlechter Film" gefallen könnte. Deshalb revidieren sie im Nachhinein lieber nochmal ihren ersten positiven Eindruck.
Das ist ja auch genau das, was die " Unker" mMn.  erreichen wollen.

(Zu den Unkern: Die Versteifung auf kleine, negative Details lenkt auch wunderbar vom Gesammtwerk ab, das es ja eigentlich zu berurteilen gilt.)
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 09:10 von Issi »

Offline Aedin Madasohn

  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 498
  • Username: Aedin Madasohn
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1983 am: 10.06.2018 | 09:29 »
nicht neutral und objektiv bewerten können.

zwei Begriffe, die gerne als Kampfbegriffe für einen Rechthabereistreit zwischen festgefügten Parteien benutzt wird. Das macht es nicht leichter...

im Bezug auf Starwars muss man auch am Anfang der Betrachtung stellen, dass es ein Unterhaltungsfilm ist

- was jemanden "unterhält" ist natürlich persönliche Geschmackssache.

- dadurch wird die Warte für neutral und objektiv sehr schmal. Wer kann sich wieviel den wirklich von seinem Geschmack freimachen?

"neutral und objektiv betrachtet hat mich persönlich XYZ nicht unterhalten" ist ja genau das nicht: neutral und objektiv.
sobald also der persönliche Geschmack ein wichtiges Kriterium des Begutachters ist, kommt man kaum noch aus der Subjektivität heraus.

das recyclen von Storyelementen der EP IV und V für TFA und TLJ spricht den Retrogeschmack des einen Kunden komplett an und er fühlt sich gut unterhalten.
ich hingegen werde durch Todesstern-der-Xte und Kampfläufer gegen verschanzte Rebellen in weißer Wüste die X-te nicht unterhalten.

da war Kampfläufer als Perimeterüberwacher am tropischen Strand aus R1 schon eine Abwechselung

doch das ist jeweils nur subjektiv.

daher, lasst uns hier untereinander freundlich und friedlich über Starwars palavern: unseren persönlichen Geschmack braucht niemand angreifen oder zum Anlass nehmen, andere anzugreifen  :d


Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1984 am: 10.06.2018 | 10:39 »
Zitat
nicht neutral und objektiv bewerten können.
Ich bezog mich hier auch auf Filmkritiker.
Nicht auf andere Fans- die eine gegenteilige Empfindung haben.
Konnte man das überlesen?  ;)
Zitat
zwei Begriffe, die gerne als Kampfbegriffe für einen Rechthabereistreit zwischen festgefügten Parteien benutzt wird. Das macht es nicht leichter...
Ja aber nicht von mir
Zitat
im Bezug auf Starwars muss man auch am Anfang der Betrachtung stellen, dass es ein Unterhaltungsfilm ist

- was jemanden "unterhält" ist natürlich persönliche Geschmackssache.

- dadurch wird die Warte für neutral und objektiv sehr schmal. Wer kann sich wieviel den wirklich von seinem Geschmack freimachen?
Ja, deshalb ist es ja wichtig seine persönliche Meinung/Empfindung  auch als subjektiv zu kennzeichnen.
Würde das jeder Fan machen, könnte man mit so einer Meinung/Empfindung  vielleicht auch anders umgehen.

Um eine objekivere Aussage zu tätigen -wie "dieser Film ist auch objektiv miserabel(Plot, Schauspieler etc.)", sollte man vielleicht etwas mehr Abstand zu einem Film haben.
(Kein Extremer SW Lover oder Hater sein) Und ihn auch in Vergleich zu anderen Filmen setzen können, die es sonst noch so gibt. Abseits von Star Wars.
Würde man das tun, wären solche Aussagen wie - "der ganze Film ist der Abgrund" oder "vollkommen untragbarer Film" (0-1 Sterne) eigentlich nicht denkbar.

Edit:
"der ganze Film ist (für mich) der Abgrund" oder "vollkommen untragbarer Film (für mich)" (0-1 Sterne)
Tut dagegen niemandem weh.
Jeder darf einen Film schlecht (emp)finden.

Beispiel: zwei Fans haben den gleichen Star Wars Film gesehen.
Der eine trägt eine grüne Fanbrille, der andere eine rote Fanbrille.
Zeigt der Film eher was für die rote Fanbrille, sehen alle die eine grüne Fanbrille aufhaben- schwarz.
Zeigt der Film jetzt was für die grüne Fanbrille, sehen alle die eine rote tragen -schwarz.
Jemand der keine Fanbrille aufhat, sieht dagegen vielleicht erst einen grün-eingefärbten Film, und dann einen roten,
ohne gleich schwarz zu sehen.

« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 11:16 von Issi »

Offline Kowalski

  • Hero
  • *****
  • Hinterm Mond
  • Beiträge: 1.676
  • Username: Kowalski
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1985 am: 10.06.2018 | 11:44 »
Ich glaube das liegt daran, dass Kritiker meist einen objektiveren Blick darauf haben(müssen). Als mancher angesäuerte Fan, der alles nur durch seine Fanbrille sieht.
Diese Fanbrille dann aber als Objekt des objektiven Durchblicks erklärt.
(Auf einmal kommen da lauter selbsternannte Filmkritiker raus, die aber aufgrund ihrer hochgekochten Emotionen und mangelnder Kenntnis bzgl. Plotmodulation etc.  gar nicht neutral und objektiv bewerten können.)

Kritiker kennen, hoffentlich, eine menge Filme, Bücher, Theaterstücke, Musikstile, Computerspiele, etc.
Kritiker wissen, hoffentlich, was die genretypischen Stilmittel und Eigenheiten sind.
Kritiker können, hoffentlich, auch Qualitäten benennen die sie empfunden haben auch wenn ihnen der Rest des Stückes nicht gefiel.
Kritiker wissen, hoffentlich, das ihre Kritik rein subjektiv ist, das, wenn sie ein Stück mögen oder nicht mögen, das ihre Bewertung anderer Elemente beeinflussen wird.

Lese ich mir eine Kritik zu einem Film durch und kenne den Film selbst dann kann ich oft beurteilen ob, zumindest in meinen Augen, der Film vom Kritiker verstanden wurde oder nicht.
Es gibt verschiedene Blickwinkel die eine Kritik einnehmen kann und wenn immer wieder das gleiche Maßband hervorgeholt wird in einem Genre das der Kritiker, dann offensichtlich, nicht kennt und somit nicht versteht, kann eine Kritik auch unnötig "kritisch" sein.

Die Qualität von Kritiken durch "Experten" schwankt gewaltig.
Da sehe ich zu guten Zuschauerrezensionen keine Vorteile.
In Genres die der Kritiker nicht kennt eher sogar Vorteile beim interessierten Laien, der kennt dann sicher ein vielfaches an Werken in dem Genre.
Nur wenn der professionelle Kritiker auch ein Fan eines Genres ist, wird es auch für interessierte Laien interessant.
Weil erst dann eine große Wahrscheinlichkeit besteht das hier Erkenntnisse und Blickwinkel gewonnen werden die sonst vielleicht untergehen.

tl;dr:
Ich lese/sehe Kritiken erst hinterher, zumindest bei Werken die ich eh konsumieren will.
Die Qualität der Kritik und das Spoilern verderben einem oft den Spaß am Werk.

Kritiken hier im Forum finde ich hilfreicher, weil interaktiver als anderswo.

Und über manche Filme kann man ewig reden.

--> Gibt es hier andere Threads zu Filmen die 80 Seiten haben???
Mal Sammelthreads ausgenommen.
Bitcoin = Drown the poor

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1986 am: 10.06.2018 | 11:56 »
Zitat
Die Qualität von Kritiken durch "Experten" schwankt gewaltig.
Ja klar, das stimmt natürlich, weil jeder irgendwo seine eigene Brille aufhat.
Zitat
Da sehe ich zu guten Zuschauerrezensionen keine Vorteile.
Doch ich schon.
Denn damit ein Kritiker 1-0 Sterne vergeben kann, braucht er dafür einigermaßen objektiv nachvollziehbare Gründe.
(Sonst kann er seinen Job auf Dauer an den Nagel hängen).
Zitat
In Genres die der Kritiker nicht kennt eher sogar Vorteile beim interessierten Laien, der kennt dann sicher ein vielfaches an Werken in dem Genre.
Nur wenn der professionelle Kritiker auch ein Fan eines Genres ist, wird es auch für interessierte Laien interessant.
Jein. Ich würde sagen ein Kritker braucht das richtige Verhältnis zum Fim.
Er muss verstehen worum es geht, ohne emotional zu befangen zu sein.
Weil er ja allgemein schreibt, nicht nur für sich selbst.

Zitat
tl;dr:
Ich lese/sehe Kritiken erst hinterher, zumindest bei Werken die ich eh konsumieren will.
Die Qualität der Kritik und das Spoilern verderben einem oft den Spaß am Werk.
Das mach ich idR. auch so. :)

Ich würde eine offizielle Kritik auch nie über mein persönliche Empfinden stellen.
Wenn der Film mir etwas bringt(warum auch immer), hat er seinen Zweck erfüllt.
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 12:01 von Issi »

Offline Sashael

  • Definition eines Hipsters
  • Mythos
  • ********
  • Beiträge: 11.597
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Sashael
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1987 am: 10.06.2018 | 12:42 »
Doch ich schon.
Denn damit ein Kritiker 1-0 Sterne vergeben kann, braucht er dafür einigermaßen objektiv nachvollziehbare Gründe.
(Sonst kann er seinen Job auf Dauer an den Nagel hängen).

...

Jein. Ich würde sagen ein Kritker braucht das richtige Verhältnis zum Fim.
Er muss verstehen worum es geht, ohne emotional zu befangen zu sein.
Weil er ja allgemein schreibt, nicht nur für sich selbst.
Du liest oder hörst nicht immer wieder denselben Kritiker, der immer für eine Zeitung oder einen Radiosender Filme kritisiert, oder?
Denn da sehe ich bei mehreren Beispielen genau das Problem, dass diese "Vollprofis" viel zuviel von ihrem eigenen Filmgeschmack in die Rezension einfließen lassen. Was auch vollkommen okay ist, denn Kritiker bewerten ebenso subjektiv wie ein Fan, können bestimmte Details aber handwerklich besser bewerten. Man kann imho keine Filmkritik lesen und verstehen, solange man den Kritiker dahinter nicht kennt. Wenn ich z.B. weiß, dass der Kritiker ein Riesenfan von französischem Autorenkino ist, dann kann ich besser seinen Verriss eines Hollywood-Actionblockbusters verstehen, in welchem er z.B. sagt "Für Fans der Reihe ist der Film aber wahrscheinlich recht amüsant".

Das Bild eines objektiv und neutral bewertenden Kritikers halte ich für ein Märchen. Ein Mensch geht irgendwo hin, nimmt Eindrücke auf und schreibt diese nieder. Wenn er Profi ist, wird er sein Mißfallen oder seine Freude detaillierter begründen, aber sein Eindruck ist genauso subjektiv wie der eines jeden anderen Menschen. Eine rein objektive Bewertung einer Sache, die der Unterhaltung dient (im weitesten Sinne, Restaurants zähle ich z.B. dazu), ist unmöglich.
Das sieht man doch auch wunderbar an Ep VIII. Hier wurde ja schon von einigen lang und breitestens ausgewalzt, warum Rian Johnson handwerklich supertoll gearbeitet hätte. Wenn er handwerklich alles richtig gemacht hat, warum zündet dann sein Film bei vielen Leuten nicht? Wenn er "objektiv" korrekt gearbeitet hat, warum werden seine intendierten Emotionen bei vielen Kinobesuchern nicht aktiviert?
Und wie will man dann objektiv bewerten, wenn die objektiv korrekten Mittel subjektiv nicht den objektiv zu erwartenden Effekt haben?
Klar, sollte ein Kritiker sich nicht von seinen Emotionen mitreißen lassen. Aber wenn er zu weit zurückgeht, wird er vielleicht auch den Kontakt dazu verlieren, warum der Film manchen Leuten gefällt oder eben nicht gefällt. Ich wage zu behaupten, dass ein pur objektiv bewertender Kritiker seinen Job nicht lange macht, weil die Leute mit seinen Kritiken nichts anfangen können. Mir ist ein Verriss von jemandem lieber, dessen Geschmack ich kenne und bei dem ich weiß, dass wir in Bezug auf das bewertete Objekt absolut gegenteilige Ansichten haben. Damit kann ich was anfangen. Mit einer objektiven neutralen sachlichen Kritik meist weniger bis gar nichts.
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"

G0blin

  • Gast
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1988 am: 10.06.2018 | 12:55 »
Ich würde euch recht geben, dass das Bild von objektiven und neutralen Kritikern konstruiert ist.

Aber dann müssten Laien erst recht aufhören über vermeintlich handwerkliche Fehler oder objektive Schwächen von Filmen zu schwadronieren.


Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1989 am: 10.06.2018 | 13:04 »
Du liest oder hörst nicht immer wieder denselben Kritiker, der immer für eine Zeitung oder einen Radiosender Filme kritisiert, oder?
Natürlich nicht!
Wenn dann lese möglichst unterschiedliche Kritiken. ;)
Was würde es bringen immer nur einen einzigen Kritiker zu lesen? ;D ~;D
Machst Du das etwa so?
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 13:07 von Issi »

Offline YY

  • Taktischer Charakterblattbeschwerer
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 15.158
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: YY
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1990 am: 10.06.2018 | 13:20 »
Aber dann müssten Laien erst recht aufhören über vermeintlich handwerkliche Fehler oder objektive Schwächen von Filmen zu schwadronieren.

Es gibt diverse Sachen, die man im Film so macht, wie man sie macht, weil sie funktionieren.
Wenn man davon abweicht, dann besser mit einer sehr spezifischen Zielsetzung und immer mit dem Risiko, dass es nicht zündet.
Eine unbegründete Abweichung von best practices u.Ä. ist nun mal handwerklich schlecht.


Ansonsten ist das doch genau der falsche Gedanke.
Natürlich darf jeder seine Meinung über einen Film haben und kundtun, gerade weil nicht mal die "gelernten" Kritiker objektiv oder gar wissenschaftlich sein können.
Was wäre denn sonst die letzte Konsequenz? Niemand darf einen Film bewerten oder in irgendeiner Form gut oder schlecht finden, weil er ja keine Ahnung hat?
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline nobody@home

  • Steht auf der Nerd-Liste
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 4.952
  • Username: nobody@home
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1991 am: 10.06.2018 | 13:27 »
Ansonsten ist das doch genau der falsche Gedanke.
Natürlich darf jeder seine Meinung über einen Film haben und kundtun, gerade weil nicht mal die "gelernten" Kritiker objektiv oder gar wissenschaftlich sein können.
Was wäre denn sonst die letzte Konsequenz? Niemand darf einen Film bewerten oder in irgendeiner Form gut oder schlecht finden, weil er ja keine Ahnung hat?

Aber klar doch. Ganz genau so, wie sich niemand unterhalb des Rangs eines Fünf-Sterne-Kochs jemals beschweren darf, daß ihm das Essen nicht schmeckt -- schließlich ist er ja nicht qualifiziert genug, um das zu beurteilen. ;)

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1992 am: 10.06.2018 | 14:01 »
Aber klar doch. Ganz genau so, wie sich niemand unterhalb des Rangs eines Fünf-Sterne-Kochs jemals beschweren darf, daß ihm das Essen nicht schmeckt -- schließlich ist er ja nicht qualifiziert genug, um das zu beurteilen. ;)
Wahnsinn  ::)
Natürlich darf ich ein Fünf Sterne Gericht schlecht finden.
Aber nur weil ich es auch esse ,macht mich das noch nicht zum Restaurant Kritiker. - der allen anderen Kritikern überlegen ist.
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 14:58 von Issi »

G0blin

  • Gast
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1993 am: 10.06.2018 | 14:11 »
Aber klar doch. Ganz genau so, wie sich niemand unterhalb des Rangs eines Fünf-Sterne-Kochs jemals beschweren darf, daß ihm das Essen nicht schmeckt -- schließlich ist er ja nicht qualifiziert genug, um das zu beurteilen. ;)

Jeder kann beurteilen, ob ihm das Essen subjektiv schmeckt oder nicht.

Aber ein Laie sollte einem Fünfsternekoch nicht unbedingt erzählen, wie er den Fisch zu tranchieren oder die Suppe anzurichten hat. Laien, die das trotzdem tun, sind in der Regel einfach nur unerträglich prätentiös und nehmen sich selbst viel zu wichtig.
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 14:15 von G0blin »

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1994 am: 10.06.2018 | 14:47 »
Naja die Alternative wäre : "Kritiker braucht es nicht."
Oder auch "Jeder Zuschauer kann den Film genauso (allgemein )beurteilen, als wäre er ein Berufs Kritiker"
Diese Meinung kann man haben.
Muss man aber nicht.

Offline Isegrim

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.418
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Isegrim
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1995 am: 10.06.2018 | 14:47 »
Mir fällt bei "Kritiker" ja immer zuerst Georg Kreislers Lied über den Musikkritiker ein. Aber Filmkritiker sind bestimmt viel, viel besser...

https://www.youtube.com/watch?v=6ozEA0JJiCY
Lusor lusori lupus.

G0blin

  • Gast
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1996 am: 10.06.2018 | 15:40 »
Falls das so rüberkommt: ich verteidige keineswegs Kritiker. Ich denke sie sind ein nützliches Hilfsmittel für den Konsumenten, um ihn in seiner Investitionsentscheidung zu beraten und sollten auch überwiegend diese Funktion erfüllen. Und ich denke von denen nehmen sich auch viele viel zu wichtig.

Es geht eher um die Logik. Wenn ich Kritikern die Fähigkeit abspreche, das Werk wirklich wissenschaftlich, objektiv und neutral zu beurteilen. Dann muss das auch für mich als Konsumenten gelten, eigentlich noch mehr, weil ich tendenziell nicht mal über die Erfahrung und Kenntnisse eines (professionellen) Kritikers verfüge.

Darüber hinaus verfüge ich als Konsument erst recht nicht über die Erfahrungen, Kenntnisse, Ausbildung und Einsichten von Leuten, die in der Industrie arbeiten. Und da empfinde ich es immer als extrem respektlos, wenn man aus der Sicht des Konsumenten diesen Menschen ihre handwerklichen Fähigkeiten abzusprechen versucht, nur um sein subjektives Empfinden im Bezug auf ein konsumiertes Produkt mit einer Aura von behauptetem Fachwissen Legitimation zu verschaffen.

Wenn man einen Film scheiße findet, ist das so. Wenn man schon viele Filme gesehen hat, kann man die vergleichen und sagen was einem besser gefällt. Wenn man aber darüber hinaus über keine (echten) Einsichten in das Handwerk des Filmemachens verfügt, sollte man sich meiner Meinung nach zurückhalten, wenn es darum geht, die handwerkliche Qualität zu beurteilen. Und erst recht keinen objektiven Anspruch vertreten, wenn man wie schon gesagt selbst Kritikern die Fähigkeit dazu abspricht.


Wem gibt man sein Auto zur Reparatur? Dem gelernten und zertifizierten Mechaniker oder dem Typen der sich einbildet viel über Autos zu wissen, weil er viele Magazine dazu gelesen hat und einen Blog darüber betreibt? Und wie würde man das wahrnehmen, wenn der selbsternannte Experte dem Mechaniker erzählen will, wie er seinen Job zu erledigen hat?
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 15:55 von G0blin »

Offline Sashael

  • Definition eines Hipsters
  • Mythos
  • ********
  • Beiträge: 11.597
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Sashael
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1997 am: 10.06.2018 | 15:53 »
Natürlich nicht!
Wenn dann lese möglichst unterschiedliche Kritiken. ;)
Was würde es bringen immer nur einen einzigen Kritiker zu lesen? ;D ~;D
Machst Du das etwa so?
Machst du das eigentlich mit Absicht oder hast du mich wirklich nicht verstanden?

*seufz*

Ein Beispiel:
Radiosender Radio Eins vom rbb. Jeden Donnerstag (kurz) und jeden Sonntag (ausführlich) bespricht Kino-King Knut Elstermann drei bis vier der gerade angelaufenen Filme. Nach vielen Jahren des Hörens und dem Sehen der besprochenen Filme ist es heutzutage für mich ziemlich egal, ob er den Film verreißt, kleinredet, lobt oder hyped. Ich kenne seinen Geschmack und seinen Anspruch und weiß, wie ich die Dinge im Vergleich mit ihm sehe. Ob er nun 1/5 oder 5/5 Kinorollen vergibt, seine Kritik sagt mir etwas, das über das Ranking hinausgeht. Ich weiß, ich kann an einem 2/5 Rollen-Film richtig viel Spaß haben, wenn ich mir anhöre, WAS er dazu sagt. Genauso wie 5/5 sowohl ein Unbedingt-Sehen-Muss-Film sein kann, aber auch ein Oh-Gott-Ich-Würde-Mich-Totlangweilen. Kommt halt darauf an, WAS er dazu sagt.

Aber um diese Einschätzung machen zu können, muss ich den Kritiker und seinen Geschmack halt auch kennen.
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 7.341
  • Username: Issi
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1998 am: 10.06.2018 | 15:57 »
Hier sind zum Spaß mal die Presse Kritiken für Star Wars 8 auf Filmstarts - liegt zwischen 3-4 Sternen.
Selbst die "Enttäuschten" vergeben noch 3 Sterne, weil es eben um eine möglichst objektive Bewertung geht und um das Gesammtwerk.
Nicht nur um rein persönlichen Geschmack.
http://www.filmstarts.de/kritiken/215099/pressespiegel/
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 15:58 von Issi »

Offline Lyonesse

  • Famous Hero
  • ******
  • Neapolitanersüchtig
  • Beiträge: 3.250
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Lyonesse
Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #1999 am: 10.06.2018 | 15:58 »
Geschmack gut und schön, aber die meisten Kritiker sind eben gar nicht so unabhängig, wie immer
gerne getan wird. Da gibt es den Arbeitgeber (Zeitungen, Magazine oder was weiß ich) und den Einfluß
der großen Filmstudios, wo man sich erst mal trauen muß, deren Filme rigoros zu kritisieren. Das
sind schließlich Großkonzerne, und bei den Blockbustern geht es nun mal um Hunderte Millionen Dollar.
Klar trifft das nicht immer und für alle zu, aber bei Rotten Tomatoes ist die Diskrepanz zwischen
Kritikermeinung (91%) und Publikumsmeinung (46%) in Bezug auf TLJ doch recht deutlich.
Ich fand TLJ aus verschiedenen Gründen auch schwach, vor allem in Bezug auf Drehbuchschwächen
und die Unplausibilität der Handlungen einiger Charaktere, und hätte dem Streifen grob so um die
50% zugebilligt, aber 91%? Come on ... Nehmen wir Jäger des verlorenen Schatzes. Der hat 94%
(Audience Score sogar 96%) und TLJ soll kurz dahinter sein? Das ist einfach lachhaft. Oder The Empire
Strikes Back, also vielleicht der beste SW-Film überhaupt, verbucht 95 bzw. 97% und TLJ soll nicht viel
schlechter sein?!
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 16:05 von Lyonesse »
The woods are lovely, dark and deep,  
But I have promises to keep,  
And miles to go before I sleep.

Robert Frost

Fußball ohne Mediencoach
Dirty Harry's Brieffreund
Uthred vs Ubba