Autor Thema: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi  (Gelesen 67824 mal)

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Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2000 am: 10.06.2018 | 16:04 »
Zitat
Geschmack gut und schön, aber die meisten Kritiker sind eben gar nicht so unabhängig, wie immer
gerne getan wird. Da gibt es den Arbeitgeber (Zeitungen, Magazine oder was weiß ich) und den Einfluß
der großen Filmstudios, wo man sich erst mal trauen muß, deren Filme rigoros zu kritisieren
Klar.
Aber ich denke, es verliert dadurch auch nie das Maß, wie es jetzt bei einer privaten Fan-Kritik der Fall wäre.
Wo ein enttäuschter Fan evtl. einfach nur seinem Frust Luft macht, ohne die gelungen Dinge und das Gesammtwerk zu sehen.

5 Sterne werden eigentlich sehr selten vergeben.
Aber 1 Stern ungefähr genauso selten.

Offline Kowalski

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2001 am: 10.06.2018 | 17:39 »
Wenn ich einen Film bewerte ist das meine Meinung. Nicht weniger aber auch nicht mehr.
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Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2002 am: 10.06.2018 | 18:36 »
Wenn ich einen Film bewerte ist das meine Meinung. Nicht weniger aber auch nicht mehr.
Jepp klar, so sehe ich das auch.
Aber hättest Du mich frisch nach dem Kino nach meiner persönlichen Meinung gefragt: Wie findest du Star Wars 7?
Hätte ich 1-2 Sterne gegeben.
Hättest Du mich gefragt: Welche Wertung, denkst Du, hat der Film allgemein?
Dann hätte ich mindestens 3 Sterne geben müssen.

Persönliche Meinungen müssen ja zum Glück auch nicht für alle stehen.
Man kann einen Film einfach mal schlecht finden,  ohne, dass man sich einen Kopf darum machen muss, wie ihn andere finden.
Ein Filmkritiker kann sich das nicht einfach leisten.

Kurios würde es werden, wenn ich anfangen würde sämtliche Filmkritiker in Frage zu stellen, weil ich finde, dass er nur 1-2 Sterne verdient hat.
Und dafür auch noch die Tatsache ignorieren würde, dass er vielen anderen doch scheinbar ganz gut gefallen hat.(Es geht ja bei sowas nicht nur um mich)

Und das ist es mMn. halt auch was teilweise gerade mit SW8 passiert.-Durch diverse Fans.
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« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 18:50 von Issi »

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2003 am: 10.06.2018 | 18:56 »
Kurios würde es werden, wenn ich anfangen würde die Filmkritiker in Frage zu stellen, weil ich finde, dass er nur 1-2 Sterne verdient hat.
Und dafür auch noch die Tatsache ignorieren würde, dass er vielen anderen doch scheinbar ganz gut gefallen hat.

Umgekehrt kriegt man im anderen Extremfall natürlich das "eßt mehr Scheiße, Millionen von Fliegen können sich nicht irren!"-Problem -- Popularität und Qualität können schon mal korrelieren, müssen aber erfahrungsgemäß nicht. Und letzten Endes hat so ein Filmkritiker auch nur eine persönliche Meinung -- ausgebildet (soweit überhaupt) und bezahlt wird er hauptsächlich dafür, die dann in "professionellen" Standards angemessene druck- und verkaufbare Form zu bringen, und mehr zu leisten erwarte ich von ihm auch erst gar nicht. Einen "das ist alles Superklasse, ihr Kulturbanausen versteht den Künstler nur nicht, weil ihr zu dämlich dafür seid!"-Vorbeter, dessen Autorität um Himmels willen gar niemals nicht angezweifelt werden dürfte, würde ich mir sogar ausdrücklich verbitten. ;)

Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2004 am: 10.06.2018 | 19:08 »
Umgekehrt kriegt man im anderen Extremfall natürlich das "eßt mehr Scheiße, Millionen von Fliegen können sich nicht irren!"-Problem -- Popularität und Qualität können schon mal korrelieren, müssen aber erfahrungsgemäß nicht. Und letzten Endes hat so ein Filmkritiker auch nur eine persönliche Meinung -- ausgebildet (soweit überhaupt) und bezahlt wird er hauptsächlich dafür, die dann in "professionellen" Standards angemessene druck- und verkaufbare Form zu bringen, und mehr zu leisten erwarte ich von ihm auch erst gar nicht. Einen "das ist alles Superklasse, ihr Kulturbanausen versteht den Künstler nur nicht, weil ihr zu dämlich dafür seid!"-Vorbeter, dessen Autorität um Himmels willen gar niemals nicht angezweifelt werden dürfte, würde ich mir sogar ausdrücklich verbitten. ;)
Das hatten wir doch schon.
Wenn man auf Kritiken vertraut, bevor man in einen Film geht, sollte man sich mMn. mehrere durchlesen.
Wenn da von zehn Kritikern nicht die Hälfte "unterirrdisch 1 Stern" schreibt,
dann kann man schon davon ausgehen, dass der Film nicht total unterirrdisch ist.
(Selbst wenn das einige frustrierte Fans behaupten)

Aber selbst die beste Kritik ist natürlich keine Garantie dafür, dass der Film genau zu deiner persönlichen Fanbrille passt.
Es kann deshalb immer noch sein, dass du ihn viel schlechter findest.

Oder im umgekehrten Fall-viel besser
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 19:12 von Issi »

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2005 am: 10.06.2018 | 19:13 »
Das hatten wir doch schon.
Wenn man auf Kritiken vertraut, bevor man in einen Film geht, sollte man sich mMn. mehrere durchlesen.
Wenn da von zehn Kritikern nicht die Hälfte "unterirrdisch 1 Stern" schreibt,
dann kann man schon davon ausgehen, dass der Film nicht total unterirrdisch ist.

Oder daß die halt alle brav durch dieselbe Kritikerbrille gucken. Schließlich werden sie für ihre Meinungen bezahlt -- da werden sie sich's im Zweifelsfalle zweimal überlegen, bevor sie das Risiko eingehen, ihre Brötchengeber (oder die Filmindustrie, die sie schon mal eigens zu Extra-Vorschau-Events karrt) gar zu hart vor den Kopf zu stoßen. :)

Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2006 am: 10.06.2018 | 19:23 »
Oder daß die halt alle brav durch dieselbe Kritikerbrille gucken. Schließlich werden sie für ihre Meinungen bezahlt -- da werden sie sich's im Zweifelsfalle zweimal überlegen, bevor sie das Risiko eingehen, ihre Brötchengeber (oder die Filmindustrie, die sie schon mal eigens zu Extra-Vorschau-Events karrt) gar zu hart vor den Kopf zu stoßen. :)
Welche Kriterien muss denn ein Film erfüllen um "unterirrdisch schlecht" zu sein ?
Diese Kriterien können doch nur noch die wenigsten Filme erfüllen.

Im Zweifelsfall ist es halt ein kurzweilig unterhaltsamer, aber bedeutungsloser Film mehr.
Aber grottenschlecht?
Dafür sind die Bilder zu gut, die Special Effekts, Die Geschichte ist unterhaltsam genug, um 2-3 Sterne zu erhalten.
Bestimmte Fehler die 0-1 Stern rechtfertigen würden, werden idR. einfach nicht gemacht.

Außerdem hat jeder Film auch ein eigenes Zielpublikum. Wenn du enttäuscht bist von einem Pferdefilm für kleine Mädchen, dann hat nicht der Film Schuld.
Nicht jeder Film muss/Kann/soll allen gleich gut gefallen.

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2007 am: 10.06.2018 | 19:26 »
Oder daß die halt alle brav durch dieselbe Kritikerbrille gucken. Schließlich werden sie für ihre Meinungen bezahlt -- da werden sie sich's im Zweifelsfalle zweimal überlegen, bevor sie das Risiko eingehen, ihre Brötchengeber (oder die Filmindustrie, die sie schon mal eigens zu Extra-Vorschau-Events karrt) gar zu hart vor den Kopf zu stoßen. :)
Dann schau ich auf die Rotten Tomatoes-Wertung von z.B. Emoji-Movie oder Death Wish und weiss, dass das Unsinn ist.
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2008 am: 10.06.2018 | 20:02 »
Können wir die Diskussion über Kritiker/ Rezensionen auslagern?
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Offline tartex

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2009 am: 10.06.2018 | 20:02 »
Dann schau ich auf die Rotten Tomatoes-Wertung von z.B. Emoji-Movie oder Death Wish und weiss, dass das Unsinn ist.

Naja, das Problem ist, dass man sich als bezahlter Kritiker heute dafür rechtfertigen muss, wenn man gegen den Strom schwimmt. Wenn ich einen Film verreiße, der von der Mehrzahl der anderen Kritiker zerstört wird, regt sich keiner auf.

Wenn ich einen Film verreiße, den alle anderen gut finden, kann gut sein, dass der Chefredakteur von den PR-Leuten Druck kriegt. (Oder vom Comment-Publikum.)

Das kann man sich als Kritiker zwei oder dreimal erlauben, aber wenn man regelmäßig gegen die Mehrheit schreibt, kommt man in Rechtfertigsnot. Und evtl. kriegt dann das nächste Mal ein anderer Redakteur den Auftrag für die Kritik.

Also lieber Rotten Tomatoes und Metacritic checken, und seine Meinung angleichen...
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 20:06 von tartex »
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2010 am: 10.06.2018 | 20:12 »
Naja, das Problem ist, dass man sich als bezahlter Kritiker heute dafür rechtfertigen muss, wenn man gegen den Strom schwimmt. Wenn ich einen Film verreiße, der von der Mehrzahl der anderen Kritiker zerstört wird, regt sich keiner auf.

Wenn ich einen Film verreiße, den alle anderen gut finden, kann gut sein, dass der Chefredakteur von den PR-Leuten Druck kriegt. (Oder vom Comment-Publikum.)

Das kann man sich als Kritiker zwei oder dreimal erlauben, aber wenn man regelmäßig gegen die Mehrheit schreibt, kommt man in Rechtfertigsnot. Und evtl. kriegt dann das nächste Mal ein anderer Redakteur den Auftrag für die Kritik.
Als Erstes: Da muss doch erstmal jemand den Film zerreissen bevor ein negativer Trend entstehen kann. Du kannst ja schliesslich nur gegen den Strom schwimmen, wenn vorher einige Kritiker einen Strom aufgebaut hat.
Wenn ich mir dann als Zweites die Bewertungen von weiteren Filmen anschaue, dann sehe ich da ne Menge 40 - 70%. Das sind dann Filme, die von 40% - 70% der Kritiker als Gut angesehen wurden. Sind die anderen Kritiker dann alles Leute, die nach 2 bis 3 Kritiken ausgewechselt werden?
Sorry, aber ich sehe da aus den genannten Gründen keine Tendenz, dass Kritiker nur versuchen "dem Strom zu folgen".

Warum nicht einfach mal die Kritiker an Hand ihrer Kritiken beurteilen? Ich seh das eigentlich ähnlich wie Sashael. Ich schaue mir die Kritiken von bestimmten Kritikern, deren Kritiken ich schon länger kenne. Daraus bilde ich mir dann meine eigene Meinung, ob ich den Film sehen will oder nicht.
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Offline Kowalski

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2011 am: 10.06.2018 | 21:30 »
Hättest Du mich gefragt: Welche Wertung, denkst Du, hat der Film allgemein?
Dann hätte ich mindestens 3 Sterne geben müssen.

Das ist doch Quatsch.
Als (guter) Kritiker sagt man ehrlich wie man über den Film denkt.
Auf Dauer fährt man damit besser weil man sich nicht an die Lügen erinnern muss die man anderen Leuten aufgetischt hat.
Es gibt auch Formate die Einzelmeinungen abfedern.

Wenn z.B. zwei, oder wie bei Red Letter Media gleich drei Rezensenten ihre, zum Teil unterschiedlichen Meinungen zum besten geben.

Persönliche Meinungen müssen ja zum Glück auch nicht für alle stehen.
Man kann einen Film einfach mal schlecht finden,  ohne, dass man sich einen Kopf darum machen muss, wie ihn andere finden.
Ein Filmkritiker kann sich das nicht einfach leisten.

Och, ich denke viele machen das so und als Ergebnis wenden sich viele Leser ab.
Sie wollen keine Einheitsmeinung hören.
Sondern, im Idealfall, eben immer wieder die Meinung des Kritikers.
Das können ja auch Geschichten für sich sein. Also z.B. die Eindrücke des Kritikers in der Kritikervorstellung, die Reaktionen des Publikums, etc.
In einer Zeit wo man Massenware im Dutzend billiger kriegt sind ehrliche und originelle Kritiken ein Verkaufsargument.

Kurios würde es werden, wenn ich anfangen würde sämtliche Filmkritiker in Frage zu stellen, weil ich finde, dass er nur 1-2 Sterne verdient hat.
Und dafür auch noch die Tatsache ignorieren würde, dass er vielen anderen doch scheinbar ganz gut gefallen hat.(Es geht ja bei sowas nicht nur um mich)

Und das ist es mMn. halt auch was teilweise gerade mit SW8 passiert.-Durch diverse Fans.
(Von den unter der Gürtellinie-Angriffen auf Schauspieler und Regisseur ganz zu schweigen)

Im Gegensatz zu früher wo Schauspielerei nur in Filme, auf Galas und auf Premieren exponiert war sind wir es inzwischen alle und immer.
Man muss sich immer vor Augen führen das es der verzerrte Pappaufsteller ist, den jemand auf Twitter oder Facebook anschreit.
Und wenn da schon andere an dem Pappaufsteller herumgeschmiert haben, die Kommentare werden zum Teil auf Schultoilettenwandschmierereiniveau sein.
Das ist nicht schön, aber da muss man durch oder den Account mal einige Wochen in Ruhe lassen oder gleich eine PR-Agentur damit beauftragen.

Ich will die Beleidigungen nicht entschuldigen, aber einordnen.
Es ist aber schon ein Unterschied zu einem Angriff vis-a-vis, oder gar einem physischen Angriff.

Zu einem Bleistift sagt man auch viel leichter "Du Arsch" als zu einer echten Person.
Und im Zweifel kann man Leute auf den meisten Plattformen auf Igno stellen.
Beachtung verdienen die nicht, das ist deren Lohn.
Kleinen armen Würstchen Aufmerksamkeit schenken.

Naja, das Problem ist, dass man sich als bezahlter Kritiker heute dafür rechtfertigen muss, wenn man gegen den Strom schwimmt. Wenn ich einen Film verreiße, der von der Mehrzahl der anderen Kritiker zerstört wird, regt sich keiner auf.

Wenn ich einen Film verreiße, den alle anderen gut finden, kann gut sein, dass der Chefredakteur von den PR-Leuten Druck kriegt. (Oder vom Comment-Publikum.)

Das kann man sich als Kritiker zwei oder dreimal erlauben, aber wenn man regelmäßig gegen die Mehrheit schreibt, kommt man in Rechtfertigsnot. Und evtl. kriegt dann das nächste Mal ein anderer Redakteur den Auftrag für die Kritik.

Also lieber Rotten Tomatoes und Metacritic checken, und seine Meinung angleichen...

Also Du meinst diese Copy&Paste Bewertungen wo man schon vom lesen der zweiten pantomimische Herpes oder Plaque kriegt?
Das ist kurzfristig sicher eine sichere Methode.
Langfristig aber eine die keine Leser an einen bindet.
« Letzte Änderung: 10.06.2018 | 22:08 von Kowalski »
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Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2012 am: 11.06.2018 | 06:23 »
Das ist doch Quatsch.
Als (guter) Kritiker sagt man ehrlich wie man über den Film denkt.
Auf Dauer fährt man damit besser weil man sich nicht an die Lügen erinnern muss die man anderen Leuten
Ich denke, du verstehst mich falsch.
Es wäre eine Lüge, wenn ich behaupten würde : Wenn es mir nicht gefällt, dann kann es auch niemand anderem gefallen.
Man schreibt ja nicht nur für sich.
Man kann seine Kritikpunkte ja trotzdem nennen, ohne die Qualitaeten, die andere einem Film abgewinnen könnten ,außer Acht zulassen.
Oder siehst du deinen persönlichen Filmgeschmack immer stellvertretend für alle anderen Kinobesucher ?

Ich finde, ein guter Kritiker hat da etwas mehr Weitblick.
Als nur bis zum eigenen Tellerrand.

Beispiel : Selbst wenn für mich Specialeffects weniger Bedeutung haben als eine gute Story und Charakter Entwicklung, kann das für andere Kinobesucher ganz anders sein.
Man kann dann ja anmerken, was man selbst vermisst aber gleichzeitig auch sagen, was der Film darüber hinaus bietet.
Dann hat man doppelt nicht gelogen.
« Letzte Änderung: 11.06.2018 | 07:24 von Issi »

Offline tartex

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2013 am: 11.06.2018 | 06:39 »
.
Also Du meinst diese Copy&Paste Bewertungen wo man schon vom lesen der zweiten pantomimische Herpes oder Plaque kriegt?
Das ist kurzfristig sicher eine sichere Methode.
Langfristig aber eine die keine Leser an einen bindet.

Nein. Eine gute Rezension hat was interessantes über das besprochene Kulturartefakt zu sagen.

Dabei ist dann egal, ob im Endeffekt der Film hoch gelobt wird, oder verrissen. Dieses Urteil macht nur den kleinsten Teil der Rezi aus.

Ich kann also als guter Kulturjournalist was wichtiges Sagen, und das ganze in einen positiven oder negativen Rahmen stecken. Letzterer ist ziemlich schnell austauschbar.

Dass eine Menge Leute den Artikel sowie nicht lesen wollen, sondern nur auf die nummerische Wertung schauen, ist wieder eine andere Geschichte. Aber die Leute sind sowieso meist keine bindbaren Leser.
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2014 am: 13.06.2018 | 07:14 »
Ich bin gerade im Netz über die Fantheorie gestolpert, dass Qi'ra aus "Solo" sich als Reys Mutter herausstellen könnte.
Ich selbst bin ein bisschen skeptisch, weil ich alte Dolmetschernase ja sehr auf der Akzentschiene fahre - warum hat Daisy Ridley noch ihren britischen Akzent, während John Boyega sich einen amerikanischen Akzent antrainiert hat? - und Emilia Clarke ja ebenfalls wie eine Amerikanerin (bzw. Corellianerin in Star Wars-Begriffen) spricht, obwohl sie auch Britin ist.
Aber wer weiß. Wir werden es feststellen. (Vielleicht.)
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
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Zitat von: Shield Warden
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2015 am: 13.06.2018 | 07:42 »
Kylo, ich bin deine Schwester
Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
Wir sind 5000 und die sind zu acht!"
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2016 am: 13.06.2018 | 07:45 »
Wieso können Reys Eltern denn nicht einfach irrelevant sein? Ich halte diese Tendenz, Protagonisten mit jeder möglichen Plotline voll zu stopfen, für ziemlich nervig. "Ach ja, und dein Toilettenpapier ist übrigens auch magisch und kann den Dämon XYZ besiegen, wie es in der 3. Prophezeihung von links vorhergesagt wurde."
Hinweis: Wenn ich schreibe "X ist toll" oder "Y ist Mist", dann ist das meine persönliche Meinung und beinhaltet keinerlei Aufforderung, X zu kaufen oder Y zu boykottieren. Im Zweifelsfall denkt euch einfach vor jeden Satz "Meiner Meinung nach..." dazu. Und nur weil ihr X für schlecht und Y für toll findet, bedeutet das nicht, dass wir uns nun hassen müssen. Jedem das seine. Ansonsten stehe ich für Duell-Forderungen (oder auch "drüber reden") jederzeit per PM zur Verfügung.

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2017 am: 13.06.2018 | 07:46 »
Wieso können Reys Eltern denn nicht einfach irrelevant sein? Ich halte diese Tendenz, Protagonisten mit jeder möglichen Plotline voll zu stopfen, für ziemlich nervig. "Ach ja, und dein Toilettenpapier ist übrigens auch magisch und kann den Dämon XYZ besiegen, wie es in der 3. Prophezeihung von links vorhergesagt wurde."
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2018 am: 13.06.2018 | 08:03 »
Ich bin gerade im Netz über die Fantheorie gestolpert, dass Qi'ra aus "Solo" sich als Reys Mutter herausstellen könnte.
Ich selbst bin ein bisschen skeptisch, weil ich alte Dolmetschernase ja sehr auf der Akzentschiene fahre - warum hat Daisy Ridley noch ihren britischen Akzent, während John Boyega sich einen amerikanischen Akzent antrainiert hat? - und Emilia Clarke ja ebenfalls wie eine Amerikanerin (bzw. Corellianerin in Star Wars-Begriffen) spricht, obwohl sie auch Britin ist.
Aber wer weiß. Wir werden es feststellen. (Vielleicht.)
Das mit den Akzenten ist echt interessant.
Vielleicht rollt J. J. A. das in 9 ja nochmal auf.
Wenn er es nicht tut, bin ich ihm aber auch nicht böse.
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Offline lowfyr

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2019 am: 13.06.2018 | 08:17 »
Wieso können Reys Eltern denn nicht einfach irrelevant sein? Ich halte diese Tendenz, Protagonisten mit jeder möglichen Plotline voll zu stopfen, für ziemlich nervig. "Ach ja, und dein Toilettenpapier ist übrigens auch magisch und kann den Dämon XYZ besiegen, wie es in der 3. Prophezeihung von links vorhergesagt wurde."

+1

Vor allem da es in VIII ja schon klargemacht wurde, das ihre Eltern nicht bedeutend waren. Stoppt aber niemanden sie mit so ziemlich jedem in Verbindung zu bringen. Außer Jar Jar und Yoda. Hm, ich glaube ich stelle mal meine eigene theorie ins Netz. 8]
« Letzte Änderung: 13.06.2018 | 08:22 von lowfyr »

Offline Issi

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2020 am: 13.06.2018 | 08:44 »
Was ich noch viel krasser finde, ist, dass sich viele wünschen das Snoke zurück kommt.
Wenn das echt passiert, kann es sein, dass ich das Kino verlasse.  :P ~;D

Kann dann die Reihe, glaube ich, nicht mehr ernst nehmen.
« Letzte Änderung: 13.06.2018 | 08:46 von Issi »

Offline Ein Dämon auf Abwegen

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2021 am: 13.06.2018 | 10:04 »
Wieso können Reys Eltern denn nicht einfach irrelevant sein? Ich halte diese Tendenz, Protagonisten mit jeder möglichen Plotline voll zu stopfen, für ziemlich nervig. "Ach ja, und dein Toilettenpapier ist übrigens auch magisch und kann den Dämon XYZ besiegen, wie es in der 3. Prophezeihung von links vorhergesagt wurde."
Das Problem ist in TFA ihre Eltern als großes Myterium aufgebaut wurden, und TLJ das ganze dann  auf eine extrem unbefridiegende Art aufgelöst hat.
Ich glaub das Problem ist für viele weniger, das sie "niemand" sind sondern wie das TLJ aufgelöst wurde.

Andere haben zudem angenommen das Rey Herkunft irgendwie erklären würde, warum sie so gut in der Macht ist, obwohl sie keinerlei Training hat.
Merke: Neue Regeln zu erfinden ist nicht schwer, unnötige Regeln zu erkennen und über Bord zu werfen erfordert bedeutend mehr Mut und Sachverstand.

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2022 am: 13.06.2018 | 11:30 »
Zuerst würde ich persönlich schon sagen, dass eine befriedigende Auflösung war. Aber das hatte ich ja schon ein paar Mal hier im Thread thematisiert. Darüber brauchen wir dann nicht wieder streiten.

Als zweites hatte TFA bereits auf diese Auflösung vorbereitet. In der Szene mit Maz und Rey würde ziemlich eindeutig gesagt, dass ihre Familie nicht wiederkommen wird und dass ihre Zugehörigkeit in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit liegt.
Die Szene ist mir schon beim ersten Sehen aufgestoßen und wegen dieser Szene hatte ich von Anfang an Probleme bei den ganzen Theorien über Reys Familie.
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2023 am: 13.06.2018 | 11:47 »
Mitunter wurde es auch noch nicht aufgelöst, wenn man berücksichtigt das Kylo einerseits vielleicht eine Motivation hat Rey nicht in allen Punkten Wahres zu sagen, andererseits weil Kylo da schon arg viel über ein paar Säufer auf dem letzten Loch der Galaxy weiß. Letztlich sagt er nur das was Rey in dem Moment glaubt respektive befürchtet.
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Re: Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi
« Antwort #2024 am: 13.06.2018 | 11:53 »
Nicht Kylo sagt das, sondern Rey selber.
EDIT: Kylo wiederholt nur das was er in Reys Gedanken gelesen hatte.
« Letzte Änderung: 13.06.2018 | 11:55 von 6 »
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