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Autor Thema: [L5R] Kaminari no Hebi  (Gelesen 1736 mal)

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[L5R] Kaminari no Hebi
« am: 30.09.2017 | 18:35 »
Hier entsteht das Rundentagebuch unserer Legend of the 5 Rings Runde. Wir spielen nach der vierten Edition. Ein kleines Vorwort ist vielleicht keine so schlechte Idee. Daher kommen wir jetzt dazu. Wir spielen ausschließlich online und nutzen als virtuellen Spieltisch Pen and Paper 4.3, bis ich mich in Maptool oder Roll20 eingearbeitet habe. Was mir bisher nicht gelungen ist.
Zwei der Spieler kennen die Welt Rokugan bereits, zwei sind vollkommen neu im Setting. Wir haben also eine homogene Durchmischung.

Die Kampagne hat einen roten Faden, dem die Spieler aber nicht zwangsweise immer folgen müssen. Aber ich habe gemerkt, dass ich Sandbox nicht kann, daher wird es diesmal auch keine Sandboxkampagne, sondern eine „herkömmliche“ Kampagne mit kleinen Sandboxelementen, links und rechts des Wegesrandes.

Zu mir als Spielleiter noch ein paar Worte. Ich leite L5R zum ersten mal als Kampagne. Bisher habe ich nur eine Con Runde am Tisch geleitet. Aber die Spieler waren zumindest begeistert.

Grauer Nebel zog über die Reisfelder des kleinen Dorfes. Es war noch früher Morgen, die Sonne war noch nicht hinter dem Horizont emporgestiegen, aber die Dämmerung war bereits ein fahles Licht über das Land. Noch schiefen die Bauern, sie würden erst in etwa einer Stunde das Tagwerk beginnen. Daher bemerkte niemand den einsamen Mann, der gekleidet in die Tracht eines einfachen Samurai über den staubigen Weg ging. Es gab nicht viel auffälliges an ihm, außer vielleicht das er etwas blass war. Ungewöhnlich für einen Wanderer. Der schwarze Mon war ohne Clans- oder Familienabzeichen, an seinem Gürtel hing neben dem Wakizasi noch ein kleiner schwarzer Beutel.

Das einzig Auffällige an ihm war die Fuchsmaske, die er trug. Ohne Eile betrat er das Dorf und blieb in der Mitte des Dorfplatzes stehen. Um ihn herum war immer noch Stille. Die Häuser waren dunkel und nur wenige tierische Laute durchbrachen die morgendliche Stille. Ein Windstoß wehte das lange schwarze Haar nach hinten und die Kleidung flatterte. Andächtig öffnete er den Beutel und zog eine Schriftrolle heraus, zusammen mit einem Pinsel und rollte das Pergament auf dem Boden aus. Der Pinsel wurde mit Tinte benetzt und fuhr dann Striche und Linien ziehend über das Pergament gezogen.
Als das Kanji fertig war rollte er das Pergament wieder zusammen und grub mit einer Hand eine kleine Kuhle in den Boden. Die Reispapierschriftrolle verschwand in dem kleinen Loch und wurde wieder mit Erde bedeckt.
Ohne sich noch einmal umzudrehen erhob sich der Mann mit der Fuchsmaske und ging gemessenen Schrittes weiter. Die Bauern würden bald ein Geschenk erhalten, was sie überraschen würde. Unter der Maske lächelte der Mann, leicht. Nur die Mundwinkel zuckten. Aber es würde erfolgreich sein.



Was spielen wir?

Gespielt wird Legend of The 5 Rings in der 4th Edition

Was wird zum spielen benötigt?

TS 3
Roll20
Discord

Wann spielen wir?

Jeden Donnerstag ab 20:00 Uhr.
Später nach Absprache.

Was werden wir erleben?

Wer weiß das schon so genau? Aber die Geschichte dreht sich um vier junge Samurai, die ausgewählt werden eine Reise zum Wohl des Kaiserreichs anzutreten. Werden diese vier Helden erfolgreich dem Kaiser dienen? Können sie ihre eigenen Ziele und die des Clans mit den Wünschen des Kaisers überein gebracht werden? Wir werden es sehen. Werden es sehen in dieser Geschichte.


Welche Stimmung wird herrschen?

Auch das können wir noch nicht wirklich sagen. Aber Rokugan ist eine asiatisch angelehnte Fantasy Welt. Auf der einen Seite bunt, lebendig und fröhlich. Aber auf der anderen Seite Dunkel, geheimnisvoll und gefährlich. Von tödlich bis feiernd werden wir sicher alle Facetten dieses Faszinierenden Settings durchlaufen.

Spieler:

Spielleiter: Ayou

Spieler 1: DerTyp als Kaizan Moshi
Spieler 2: Akira als Akira Tsuruchi
Spieler 3: Ara als Haru Asako
Spieler 4: SlashXVI als Takato Shiba

Prologe:

Akira Tsuruchi: Der verschwundene Fuchs.
Takato Shiba: Die weiße Maske
Kaizan Moshi: Der schwarze Fuchs
Haru Asako: Weißer Hase im Zeichen des Wassers

Kaminari no Hebi

Akt I: Gaijin in Kyuden Gotei

Kapitel I: Die verlorene Lotusblüte
Kapitel II: Auf den Spuren der Lotosblüten
« Letzte Änderung: 8.07.2018 | 15:47 von Ayou »
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #1 am: 30.09.2017 | 18:36 »
Prolog: Der Verschwundene Fuchs

Das Handelsschiff Agano lief kurz vor Sonnenuntergang in den Hafen Kyuden Goteis ein. Ein schwerer Sturm lag hinter der Besatzung. In diesem Tropensturm ging auch eine Samurai Ko über Board aber es war nur eine Ronin auf dem Weg in die Yorimoto Provinzen. Niemand würde diese Person vermissen und eine Rettung war in dem Sturm tatsächlich unmöglich. Während die Mannschaft die Ladung löschte verabschiedete der Kapitän die reisende Akira Tsuruchi.

Die Junge Frau bedankte sich und trat auf den Steg hinab. Sie war das erste Mal auf der Hauptinsel des Mantisclans und sah sich zuvorderst um. Aus den Briefen die sie mitgenommen hatte, hatte gestanden, dass sie abgeholt werden würde. Ein junger Mann fiel ihr auf, der auf jemanden zu warten schien. Sie trat auf ihn zu und verneigte sich. Dieser erwiderte diese Geste selbstverständlich. Der junge Mann stellte sich als Kitsune Juruchi vor. Er war freundlich aber auch neugierig und das kurze Stutzen, als Akira ihren Namen nannte war ihm vermutlich nicht entgangen. Akira konnte aber nicht sagen, ob dies wirklich der Fall war. Juruchi war in diesem Fall undurchschaubar. Während er sie durch die Stadt führte fragte er sie ein wenig über ihre Intention und den Grund aus wieso sie hier und nicht im Dojo ihrer Familie lernen wollte. Die Neugier trieb Akira was eine Antwort war, die der Kitsune zu akzeptieren schien.  Aufgrund der späten Stunde würden sie noch eine Nacht in einem privaten Haus den Kitsune verbringen, bevor sie am nächsten Tag die Trainingsstätte aufsuchen würden. Dieses Haus stellte sich als kleine Herberge heraus, die von einer älteren Frau geführt wurde, welche die Anwesenden mit Tee, Sake und essen versorgte. Im Gegensatz zu Akira zog sich aber der Kitsune direkt auf sein Zimmer zurück, um noch etwas im Garten zu meditieren und sich dann früh zu Bett begeben. Neben Akira waren noch zwei weitere Samurai anwesend, die aber in ein Shogi Spiel vertieft waren. Akira trank in Ruhe ihren Tee, kam aber nicht herum dem Gespräch der Männer zu lauschen. Diese redeten zwar nicht übermäßig viel und mit großen Pausen, wenn die Strategien für das Spiel durchdacht wurden, aber schließlich kam das Gespräch auf eine Erscheinung zu sprechen, die Akira aufhorchen ließ.

Einer der Männer berichtete von dem Geist einer Frau in weißen Gewändern, der eine Hasenmaske trug. Dieser Geist spielte immer eine leise traurige Melodie auf einem Shimasen. Nur das derjenige für den sie spielte in dieser Nacht verschwand. Eine schaurige Geschichte, aber auch nach Akiras Nachfragen blieben die Männer dabei, dass dies nur eine Geschichte war, welche sich Samurai erzählten, wenn sie in der Nacht vor einer Schlacht verschwanden oder ähnliches. Natürlich kannte niemand jemanden direkt, der davon berichten konnten. Auch die später gefragte Wirtin war nicht weiter Gesprächsbereit, bestätigte nur die Legende und sie schien ihr noch mehr Angst einzujagen.

Akira beschloss nicht weiter nachzufragen, sondern noch etwas zu essen und schließlich ihr Zimmer aufzusuchen. Die Einrichtung war karg, nur eine Tatami Matte, ein kleiner Tisch und eine Kommode. Dazu ein Daisho Ständer. Aber das reichte. Dazu hatte das Zimmer einen direkten Zugang zum Garten hinaus. Diesen nutzte Akira, um sich diesen zumindest kurz anzusehen. Groß war der Garten nicht. Aber eine Steinbank zusammen mit einer Steinlaterne und einem kleinen Steingarten bildeten das Zentrum. Dazu wenige schön arrangierte Pflanzen an den Seiten. Außerdem wurde ersichtlich das es sieben weitere Zugänge zum Garten gab. Also platz für acht Zimmer in der Herberge war. Derzeit schienen aber nur Kitsune und sie hier als Gäste zu nächtigen. Der Garten versprach aber Ruhe und Frieden in dieser hektischen Stadt.

Da es bereits spät in der Nacht war entschloss Akira sich dann doch schlafen zu legen. Wurde allerdings bereits nach wenigen Stunden von leiser Musik aus dem Garten geweckt. Verschlafen zog sie sich an und öffnete die Tür eine Spalt breit um hinaus zu sehen. Was ihre Augen erblickten ließ ihr kurz den Atem stocken, denn auf der Bank im Garten saß eine in weiß gekleidete Frau, die eine ebenso weiße Hasenmaske trug und auf einem Shimasen spielte. Die Musikerin schien Akira nicht zu beachten, war doch der Blick auf eine der anderen Türen gerichtet. Die Samurai Ko fasste sich ein Herz und trat hinaus, den Blick immer fest auf die unwirkliche Szenerie gerichtet. Die Finger der Frau fuhren mit verträumter Sicherheit über die Saiten des Instrumentes und zupfen oder strichen darüber, was eine sehr traurige und doch unbekannte Melodie ergab. Zuerst reagierte die Gestalt auch nicht auf das ansprechen, erst beim zweiten Mal drehte sich der Kopf ganz langsam zu ihr und die Frau schien sie durch die Maske hindurch zu mustern. Trotz dessen aber spielte sie ununterbrochen weiter, die Melodie riss nicht ab. Akira fühlte sich bei dem Blick mehr als unwohl.Trotzdem überwand sie ihre aufsteigende Angst und sprach die Frau erneut an. Es zeigte größere Wirkung, als sie vermutet hatte, denn das Lied brach und das Instrument wurde auf die Steinbank gelegt. Dann erhob sich die Gestalt und machte einen Schritt auf die junge Mantis zu. Unwillkürlich wich diese einen Schritt zurück, aber die Frau mit der Hasenmaske hielt nicht an, sondern ging weiter auf sie zu. Sie hob beide Hände, als wolle sie Akiras Gesicht umfassen, auch wenn sie dafür noch zu weit entfernt war. Der Kopf neigte sich leicht zur Seite. Das all dies in absoluter Geräuschlosigkeit geschah erhöhte Akiras Fluchtreflex nur noch und sie zog sich in ihren Raum zurück, schloss die Tür und atmete tief durch. Erst als sich ihr Herzschlag langsam wieder beruhigt hatte öffnete sie dir Tür erneut ein Stück weit, um zu sehen, ob die Häsin noch da war. Als sie durch den schmalen Spalt sah blickte sie direkt in das maskierte Gesicht der Frau. Mir einem unterdrückten Schreckensruf auf den Lippen wich sie von der Tür zurück. Wieder hob die Frau die Hand, aber sie überschritt die Türschwelle nicht, so dass Akira diese wieder zuschob. Langsam atmete sie ein und aus, um sich wieder zu beruhigen. Kurz darauf setzte auch die Musik wieder ein. In ihrem Kopf kreisten die Geschichten, die sie am Abend zuvor im Gastraum gehört hatte.

Noch während Akira sich ausmalte was nun geschehen würde brach die Melodie plötzlich ab und Stille kehrte ein. Erst als sie sich sicher war, dass die Gestalt verschwunden war sah Akira noch einmal in den Garten, aber dieser war leer. Niemand sonst hatte auf die Musik oder die Erscheinung reagiert. Nur für wen hatte die Frau gespielt? Sie wusste es nicht aber eine unangenehme Vorahnung regte sich in Ihr, welche am nächsten Morgen zur Gewissheit werden sollte.

Sie wurde von der Stimme der Wirtin geweckt. Diese war etwas erstaunt, weil Kitsune sama noch nicht wach war. Sie hatte zwar versucht ihn zu wecken, aber das war ihr nicht gelungen. Eigentlich wollte er kurz vor Sonnenaufgang aufbrechen. Während die Dienerin Frühstück für Akira zubereitete schlich diese sich in das Zimmer auf das die Frau mit der Hasenmaske in der Nacht gestarrt hatte. Es hatte sich niemand gemeldet, als sie geklopft hatte, aber im Inneren fand sie den Mon von Kitsune Jurichi und eine Sandale im Garten. Sie berichtete dies der Dienerin, die daraufhin in Tränen ausbrach und nur durch sachtes Zureden von Akiras Seite dazu gebracht werden konnte ihr zu verraten, wo man Hilfe finden könnte. Denn die Legende, die Geschichte, welche gestern Abend erzählt worden war, schien wahr geworden zu sein.

Die Dienerin sagte das sie wohl zum Palast müsste. Akira war klar, dass ihr wahrscheinlich niemand glauben würde. Trotzdem, und auch weil sie nicht wusste was sie sonst tun sollte, machte sie sich auf in Richtung Palast. Dort angekommen wurden ihre Befürchtungen dann wahr, denn die Torwachen glaubten ihr nicht und erst als ein älterer Samurai hinter diesen hervortrat und sich als Eichiiro Tsuruchi vorstellte, ließen die Torwachen von ihr ab. Der Mann war zwar alt, aber durchtrainiert und es stellte sich heraus das er von den Wachen als Meister betitelt wurde. Er hörte sich die Geschichte der jungen Samurai Ko in ruhe an und machte sich dann mir ihr zusammen auf den Weg zu der privaten Herberge des Kitsune. Auf dem Weg dorthin erzählte er ihr noch das Kitsune Jurichi der Sohn eines alten Freundes von ihm war und er deswegen durchaus interessiert an dem Verschwinden ist. Auch das der junge Samurai ihm heute eine junge Schülerin vorstellen wollte erzählte er ihr freimütig. Dies war dann wiederum ein glücklicher Zufall für Akira, denn sie selbst hatte nicht gewusst wer sie ausbilden würde. Die Überraschung war dem alten Meisterschützen kurz ins Gesicht geschrieben, bevor er ihr eröffnete das sich ihre Ausbildung nun etwas verzögern würde, da die Aufklärung dieses Falls nun erst einmal Vorrang hatte. Die nun frische Schülerin stimmte dem zu und zusammen betraten sie die Herberge erneut. Die Angestellte von Kitsune begrüßte sie beinahe überglücklich nicht mehr allen zu sein und erzählte ihnen auch das sich der Hausherr mit dem Phänomen der Geisterfrau beschäftigt hatte, waren doch Waldgeister eine seiner Spezialitäten gewesen. Sie durchsuchten das Zimmer noch einmal und fanden ein Tagebuch, welches der Meister an sich nahm, um es zu studieren.

Akira war angekommen und hatte ihren Meister gefunden. Nun würde sie den Weg des Bogens folgen. Einen Weg dessen Ende weder sie noch jemand Anderer vorhersehen konnte.

Kleiner OT Disclaimer noch im Spoiler:

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« Letzte Änderung: 3.02.2018 | 17:07 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #2 am: 3.02.2018 | 17:04 »
Spielabend 1 (01.02.2018)

Shiba Takato erhielt eine Nachricht, dass er doch allein nach Kyuden Gotei reisen muss, da derjenige den er begleiten sollte nun doch nicht zur Verfügung stünde.
Daher machte er sich auf den Weg, da eine Schiffspassage für Ihn bereits organisiert wurde verlief die Reise ohne besonderen Zwischenfälle. Auf dem Schiff begegnete er dann allerdings Moshi Kaizan der ebenfalls von Ide Miaki ausgewählt wurde. Bisher war beiden nicht wirklich klar welche Aufgabe genau auf sie zukam, daher warteten sie die Seereise ab. Durch die Anwesenheit eines weiteren Moshi Shugenja war ihnen zumindest ein günstiger Wind sicher.

Tsuruchi Akira und Moshi Nami eine Nachricht des Senseis Tsuruchi Eichiiro, der ihnen mitteilt das er die nächsten Wochen keine Zeit für ihr direktes Training hat aber sie am Nachmittag weitere Mitglieder eintreffen würden die Ide Mizaki rekrutiert hatte, um die Machenschaften der Gaijin aufzudecken. Viele Details kannten auch sie nicht, aber sie trafen sich vorerst am Nachmittag mit den beiden Neuankömmlingen. Während man zurück zu den Quartieren von Akira und Nami ging tauschte man sich über die bisherigen Erfahrungen und die Gründe der Auswahl aus. Alle vier hatten mit einem Geist zu tun gehabt der eine Hasenmaske trug und scheinbar für das Verschwinden einiger Menschen verantwortlich ist. Kaizan konnte immerhin erklären das dieser Geist wohl beschworen wurde von einer Gestalt, die eine Fuchsmaske trug.

Nachdem Kaizan und Takato ein Bad genommen hatten und etwas Tee sowie zu Essen bekommen hatten, machte man sich auf den Weg zu dem Untergebenen von Mizaki Ide, der die Vorgänge in der Stadt beobachtete und dem Smaragdmagistraten Bericht erstattete.

Ide Tomoe stellte sich als ernste Frau des Einhornclans heraus, die in einem großen Haus in der Nähe eines Sees lebte. Sie begrüßte zuvor die vier jungen Samurai und dankte Ihnen, dass sie der Bitte von Ide Dono gefolgt waren.
Während die Samurai der Ide Familie in ernsten Tönen die Probleme mit den Gaijin erläuterte wurde langsam klar, dass diese eine weit größere Bedrohung darzustellen schienen, als bisher angenommen. Sie schienen nicht nur für Schmuggel und andere Kriminalität verantwortlich zu sein, sondern auch an Entführungen und Mord an Rokugani aller Kasten. Allein es fehlte an Beweisen. Zumal der Daimyo ihnen vor kurzen mehr Rechte beim betreten der Stadt eingeräumt hatte.
Tomoe versprach den Charakteren ihnen zum nächsten Morgen eine Liste der Tatorte zukommen zu lassen, damit sie sich selbst ein Bild machen können. Die Aufgabe der Vier sollte darin bestehen Beweise für die Verbrechen der Gaijin zu finden und diese vorzulegen, wobei sie keine Rechte eines Samaragdmagistraten erhielten. Zuletzt stellte Die Einhornsamurai Ko ihnen noch in Aussicht das sie bald ein eigenes Haus zur Verfügung gestellt bekommen würden, damit sie dies als Ausgangspunkt für ihre Nachforschungen nutzen konnten. Dies würde aber noch einige Tage dauern.

Da der einzige Anhaltspunkt aktuell das Schiff der Gaijin im Hafen war, beschloss man es sich einmal anzusehen und eventuell einen Blick ins Innere zu werfen. Dieses Vorhaben wurde allerdings von zwei Wachen an der Planke, die zum Schiff führte zunichte gemacht. Auch schien mindestens eine Person auf dem Deck zu Patrouillieren. Während die kleine Gruppe in der Nähe des Schiffes stand und beratschlagte wurden sie von den Gaijin beobachtet, aber auch ein unbekannter mit Strohhut drückte sich zwischen zwei Lagerhallen herum und verschwand in den Schatten, als er bemerkt wurde. Die Gruppe folgte ihm in ein unübersichtliches Labyrinth zwischen den Lagerhäusern, welche mit Müll, Unrat und betrunkenen Eta gefüllt war. Sie konnten der Spur zwar bis in ein Lagerhaus folgen und mithilfe von Kaizans Magie eine Fackel schaffen, um die Finsternis zu vertreiben, aber das Lagerhaus war eine Unübersichtliche Ansammlung an Kistenstapeln und Reissäcken. Mehr wie ein Irrgarten aufgebaut. Sie folgten immer wiederkehrenden Schritten, aber fanden nur Dunkelheit. Akira versuchte zwar schleichend denjenigen in die Enge zu treiben, stolperte aber schon kurz nach verlassen des Fackelscheins über eine Kiste und riss dabei eine kleine Schatulle von einem Stapel. Das Geklapper, alarmierte alle anderen, wodurch sie fast zu spät bemerkten, dass ein Kistenstapel hinter ihnen sich gefährlich neigte. Nami und Takato konnten gerade noch zur Seite springen, aber Kaizan wurde unter den Kisten begraben, wurde dabei aber glücklicherweise nicht verletzt. Akira jagte den Mann nach, der die Lagerhalle wieder verließ. Sie holte ihn spielend ein, schaffte es aber nicht ihn festzuhalten. Ihr einziger Erfolg blieb ein Stück der Kleidung Desjenigen.

Nachdem Kaizan aus unter den Trümmern geborgen wurde, beschloss man sich noch die Unterkunft des Kranich anzusehen. Noch auf dem Weg und dort vor den Fenstern überlegte man wie all das zusammen hängen konnte.
Es gab zwar viele Spekulationen, aber noch keine wirklichen Erkenntnisse, daher entschied man für heute zurück in die Quartiere zu kehren und am morgigen Tag weitere Nachforschungen anzustellen.

Hier der Soundtrack der zu den jeweiligen Szenen gespielt hat:

Intro - Those Who Serve

Überfahrt und Zusammentreffen am Hafen - Zen Spirit: Japanese Music Relaxing Songs and Sounds of Nature

Treffen mit Ide Tomoe - Harvest of Tea

Verfolgung durch dunkle Gassen - Ninja Master

Besuch der Kranichquartiere bei Nacht - Bamboo Flute

Outro - Lullaby
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Timatic

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #3 am: 10.02.2018 | 00:10 »
Spielabend 2 (08.02.2018)

Nach einer kurzen Nacht erfahren Akira, Kaizan, Takato und Nami von der Haushälterin Tschong, dass ein Bote eingetroffen ist, der eine Schriftrolle für sie hat. Diese aber ihr nicht aushändigen will. Takato und Kaian sind vor den Frauen wach und nehmen die Schriftrolle entgegen, die eine Liste mit Tatorten der Morde in den letzten Wochen enthält. Leider nicht sonderlich viel mehr Informationen. Nachdem auch Akira und Nami dazu gestoßen sind berät man kurz welchen Tatort man sich zuerst ansehen soll. Schließlich kommt man zu dem Ergebnis das es am sinnvollsten ist sich zu trennen.

So gehen Akira und Nami zuerst noch einmal zum Kai an dem das Gaijin Schiff liegt gehen. Hier wurde einem Ronin der Schädel eingeschlagen. *

Währenddessen machen sichh Kaizan und Takato auf zu der Werkstatt des Schreiner Goran. Dieser wurde in seiner Werkstatt erwürgt.
Als sie dort ankommen finden sie das Haus verlassen vor. Man spricht daher mit der benachbarten Schneiderin die Ihnen berichten kann das sie in der Nacht Geräusche aus dem Haus gehört hat. Sie hat aber nicht nachgesehen, da Goran öfter bis tief in die Nacht gearbeitet hat. Zusätzlich berichtet sie von Besuchen von Gaijin mit weißen Masken, ein Hühne und eine kleinere Frau sollen öfter Goran besucht haben, aber nie Waffen, außer einen Holzköcher mit gehabt haben.

Am nächsten Morgen kamen Samurai der Yoritomo und durchsuchten das Haus. Allerdings zogen sie kurz darauf wieder ab. Die Familie hatte die Schneiderin dann auch nicht mehr gesehen.
Kaizan und Takato beschlossen daraufhin sich die Erlaubnis zur Untersuchung des Tatorts von den Yoritomo einzuholen, was auch durch den Namen Ide Tomoes gelang. Zumal der Magistrat nicht besonders motiviert wirkte den Mord an einem Handwerker aufzuklären, da die Hinweise nicht auf einen Eta hindeuteten. Während die beiden Samurai den Tatort genauer untersuchten stellten sie fest, dass hier durchaus ein Kampf mit Waffen geführt wurde, bei dem auch nicht wenig Blut floss. Mehrere Möbel waren zertrümmert und in den Trümmern konnte Kaizan einen zerbrochenen Bogen finden, der wahrscheinlich zu groß für die meisten Rokugani wäre. Durch weitere Magie Kaizans fanden Sie auch das Versteck unter dem unbearbeiteten Holz in dem sich weitere gefertigte Bögen, Sehnen und ein Beutel mit Edelsteinen befand.

Im oberen Geschoss häuften sich die Hinweise das die Famile entweder entführt wurde oder geflohen war. Scheinbar hatte Goran zwei kleine Kinder und eine etwas größere Tochter. Im Zimmer der Tochter fanden sie einen Schreibtisch mit einer verschlossenen Schublade, die allerdings einer Axt und Takatos Geschick nicht standhalten konnte. So fanden sie weitere Dokumente die Goran dem Bogenbau überführte, den er eigentlich nicht hätte ausüben dürfen. Schließlich brachte die Befragung eines Luftkamis noch die Antwort darauf, dass die Familie wohl über die Dächer geflohen war. Allerdings konnte der Kami sich nicht erinnern wo sie hin waren.

Schließlich beschloss man das man die Beweise zu Ide Dono bringen würde und sich anschließend wieder mit Nami in Akira treffen würde, um das Geishahaus zum Roten Mond genauer zu untersuchen.

*
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Hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Aufstehen und Empfang der Schriftrolle - Tea Ceremony

Gorans Werkstatt - Broken Hopes and Dreams
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #4 am: 17.02.2018 | 22:20 »
Spielabend 2.5 (13.02.2018)

Akira und Nami besuchten den Hafen und konnten beobachten wie Ladung in Form von Säcken und Kisten auf das Schiff der Gaijin geladen wurden. Außerdem bemerkten die beiden Samurai Ko das an der Reling offenbar der hühnenhafte Gaijin Wache stand, den sie bereits im Bezirk der Dojos gesehen hatten und der mit dem Samurai in der Rüstung gehandelt hatte.Hinter den Fenstern der Kapitänskajüte fiel Ihnen noch eine kleine Gestalt auf, die nicht besonders glücklich wirkte. Dazu war diese Person definitiv kein Gaijin.

Einige hundert Meter vom Schiff entfernt sprach Nami zuerst mit einem Kami und dann schwamm Akira zum Schiff hinüber. Als sie sich näherte öffnete das kleine Mädchen eines der Fenster und lies einen Origami Kranich ins Wasser segeln. Akira bringt den Kranich wieder an Land und während sich die Beiden Frauen zitternd am Kai aufrichten sehen Sie den Fremden mit dem Strohhut wieder. Er lehnt in einer Gasse und beobachtet das Schiff der Gaijin. Beide entscheiden sich dafür erst einmal trockene Kleidung anzuziehen und dann noch einmal zurück zu kehren und zu versuchen mit ihm zu sprechen. So kehren sie vorerst zu Tschong zurück, nehmen ein Heißes Bad und falten den Kranich auseinander. Auf dem Papier befinden sich nur zwei Worte. „Hilfe“ und „Yuki“. Die Schlussfolgerung das dort ein Kind gefangen gehalten wird, ist deutlich. Da man aber ohne die Anderen keine Stürmung des Schiffes vornehmen kann gehen sie vorerst zurück zum Hafen, um den Fremden aufzusuchen. Sie stellen ihm eine Falle, indem Akira sich leise von hinten nähert, und Nami ihn die Gasse hineintreibt. Das gelingt auch. Trotz das Namis Windstoß so heftig ist das Akira weggeblasen wird, können Sie den Mann schließlich stellen. Dieser stellt sich als Nagato vor. Ein Ronin der zuerst misstrauisch ist, sich im Laufe des Gesprächs aber dann als Partner der getöteten Ronin am Kai offenbart. Megumi und er waren auf der Suche nach einem Schiff, dass sie wieder auf das Festland bringen sollte. Dabei trennten sie sich und als er zurück kam fand er sie mit zerschmetterten Schädel in einer Lücke zwischen den Lagerhäusern. Ihr Katana fehlte. Nun sinnt Nagato auf Rache an den Gaijin die er für den Tod verantwortlich macht. Nami und Akira stellen fest das man bei dieser Sache zusammen arbeiten könnte und das sie sicher wieder kommen werden, um ihn weiter zu befragen. Nagato willigt ein. Dann machen sich die Frauen auf den Weg ins Teehaus, um ihre Gefährten zu treffen.

Spielabend 3 (15.02.2018)

Die Samurai bringen sich vorerst alle auf den gleichen Stand und entscheiden sich dann zuerst noch einmal mit Nagato zu sprechen, um mehr über die Gaijin selbst zu erfahren. Dieser weiß zu erzählen das sich ungefähr 20 Gaijin an Bord des Schiffes befinden sollten. Auch scheint das Mädchen noch an Bord zu sein. Bisher wurde sie nicht von diesem weggebracht. Da ein direkter Angriff nicht möglich ist, suchen die vier Samurai vorerst das Geishahaus zum Roten Mond auf.
In diesem werden Sie von der Leiterin Oboro begrüßt, welche zuerst nichts über den Vorfall in ihrem Haus sagen will. Schließlich aber erzählt sie das die Geisha Kimiko mit dem Samurai auf einem Zimmer war, als dieser getötet wurde. Kimiko ist allerdings verschwunden, da ihr Wort als Geisha nichts gilt und sie befürchtet das Kimiko die Schuld gegeben wird. Wo sie sich befindet weiß sie nicht. Allerdings ist die Geisha Toshikame gut mit Kimiko befreundet. Um mit dieser sprechen zu können vereinbaren die Vier eine Stunde mit dieser zu verbringen.

In dieser Stunden präsentiert Toshikame nicht nur Ihre Fähigkeiten im spielen von Musikinstrumenten, dem Tanz und der Teezeremonie, sondern erzählt ihnen auch was sich zugetragen hat laut Kimikos Erzählung. Der Samurai wurde wohl durch einen Dolchwurf durch das Fenster vom Gegenüberliegenden Dach ermordet. Kimiko konnte nicht viel tun. Sie brach zusammen und flüchtete dann.

Nach der Stunde hinterlässt sie unter dem Teetablet eine Nachricht das sich Kimiko im Haus der aufgehenden Sonne befindet. Dieser Hinweis deutet auf den Tempel des Suitengu hin. Dieser befindet sich an der westlichen Seite der Hauptinsel Kyden Goteis, wohin sich die Samurai auch sogleich auf den Weg machen. Am Tempel angekommen finden Sie Treppen in den Fels der Klippe gehauen, die nach unten zu einer Felshöhle führt. In dieser Höhle können sie schließlich tatsächlich Kimiko finden, die scheinbar im Fieber liegt und halluziniert. Durch Akiras gutes zureden und dadurch das sie sich für einen Ahnengeist ausgibt kann Kimiko beruhigt werden. Die Gruppe schafft sie schließlich in Ihre Unterkunft und überträgt der Haushälterin Tschong die Aufgabe sich um die Kranke zu kümmern und nötigenfalls einen Heiler hinzuziehen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 2.5 (13.02.2018)

Am Hafen - Zen Spirit

Gespräch mit Nagato - Shuriken

Spielabend 3 (15.02.2018)

Besprechung im teehaus - billboard

Erneutes Treffen mit Nagato - Shogun

Haus des Roten Mondes - Spring River Flower Moon Night

Haus der Aufgehenden Sonne - Kohachiro Miyata
« Letzte Änderung: 24.02.2018 | 17:50 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #5 am: 24.02.2018 | 17:45 »
Spielabend 4 (22.02.2018):

Nachdem Tschong klar gemacht hat das Kimoki vermutlich nicht so bald aufwachen wird, beschließen die Samurai das restliche Sonnenlicht zu nutzen die beiden letzten Tatorte aufzusuchen.
Aufgrund der räumlichen Nähe geht man zuerst zum großen Tempel des Osano Wo, der insbesondere Kaizan beeindruckt, der eine ganz besondere Bindung zum Gott des Donners und des Sturms hat. Man trifft im regen Treiben des Tempel den Mönch Notsuki, der den geköpften Ichibe am morgen fand. In der Abgeschiedenheit eines Nebengebäudes erzählt er ihnen das Ichibe Visionen hatte, die er meistens nur in Bildern ausdrückte. Selten sprach er über seine Träume. Da nicht nach dem früheren Namen oder der Herkunft der Mönche gefragt wurde, wurde diese Spur bereits kalt. Allerdings konnte ihnen Notsuki das Bild des letzten Traums des Toten zustecken. Auf diesem war das Schiff der Gaijin und darüber ein wirklich detaillierter Kopf einer Kobra, in Kohle gezeichnet. Takato scheint das ganze mehr zu beunruhigen als es eigentlich sollte. Des weiteren soll Ichibe am Tag vor seinem Tod noch mit zwei Kranichsamurai gesprochen haben. Man ist sich recht sicher, dass es sich dabei um Lej Doji und ihren Begleiter handelt.

Da man hier allerdings nicht viel mehr herausbekommt, entscheidet man sich anschließend des Platz des Fisches aufzusuchen auf dem tatsächlich der große Fischmarkt ist. Hier herrscht geschäftiges treiben und erst ist es ungewiss wen man fragen soll, allerdings fällt ein Samurai auf, der scheinbar mit lauter Stimme einige Diener umher scheucht, die Ware ankaufen und verkaufen sollen. Schnell stellt sich dieser als Konan Yasuki vom Krabbenklan vor und man kommt ins Gespräch. Der Yasuki hat den Mord tatsächlich sehen können, will seine Information aber nicht so ohne weiteres mit den Charakteren teilen. Er schlägt einen Handel vor. Diesen bespricht man aber vorsorglich nicht auf dem Marktplatz, sondern in einem Teehaus.
Auf dem Weg dorthin berieten die Charaktere kurz und beschlossen dann dem Yasuki von den Kranichen zu erzählen, da Konan besseren Kontakt zu den Yorimoto aufbauen wollte. Schließlich erzählte er ihnen das der Samurai von jemanden in fremdartiger Rüstung niedergestreckt wurde. Zumindest vermutet er einen Gaijin mit gelber Kapuze dahinter. Die vier jungen Samurai werden aber das Gefühl nicht los, dass der Yasuki mehr von ihrem Handel profitiert hat als sie. Denn der Mord war ziemlich unspektakulär, auch wenn er eher eine öffentlichen Hinrichtung gleichkam. Eine Frage bleibt aber. Wieso mussten all diese Menschen überhaupt sterben?

Man entschließt sich letztendlich auf dem Weg in die eigene Unterkunft einen Abstecher zu den Kranich Samurai zu machen. Sakazuki Daidoji empfängt sie auch und bittet sie einzutreten. Lej wartet bereits auf sie und veranstaltet eine Teezeremonie während des Gesprächs, die äußerst Kunstvoll ausfällt. Sie hatte tatsächlich mit dem Mönch Ichibe gesprochen wusste aber angeblich nicht, dass er Träume hatte die prophetischen Charakter haben. Sie haben über Osano. Wo und seine Schutzwirkung für die Schifffahrt gesprochen, da sie bald wieder abreisen wollten. Nami und Akira fällt dabei auf, dass Lej nicht vollständig die Wahrheit zu erzählen scheint. Kaizan zeigt der Kranich Samurai dann noch das Bild des Mönchs was sie zu der Vermutung führt das die Samurai die Gaijin für diese Morde verantwortlich machen, auch wenn sie nicht direkt danach gefragt hatten. Takato und Akira sind über diese Art der Informationsweitergabe nicht sonderlich Glücklich. Als man sich verabschiedet bleibt irgendwie ein mulmiges Gefühl zurück zu viel Preis gegeben zu haben.

Zurück in ihrer Unterkunft beschließt man Kimiko noch eine Nacht schlafen zu lassen und selbst nach kurzer Beratung ins Bett zu gehen. Kaizan versinkt zuvor aber noch in Meditation, um schließlich in einer Weissagung ein Bild von einer weißen Maske zu erhalten, die vollkommen Konturlos ist, nach der aber eine Untote und verweste Hand greift.

Am Morgen ist Kimiko tatsächlich wach und ansprechbar. Sie erzählt den Charakteren das sie deswegen weggelaufen ist, weil sie Angst hatte das man ihr nicht glauben würde. Was auch gar nicht so unwahrscheinlich ist. Sie hatte sich schon öfter mit dem Samurai Kontakt, da er um sie geworben hat. Als sie gerade neuen Tee holen wollte, wurde Yorimoto Taro von einem geworfenen Dolch im Rücken getroffen. Der Dolch wurde von einer geisterhaften Gestalt, wie sie es beschreibt, geworfen. Von dem gegenüberliegenden Dach aus. Danach scheint Kimikos Gedächtnis dem Schock anheim gefallen zu sein. Kaizan versucht es noch einmal mit seinem eigens gezeichneten Bild, was aber Unwohlsein und Kopfschmerzen bei Kimiko auslöst. Das wiederum animiert Tschong dazu ihre Kaste zu ignorieren und die Samurai aus dem Krankenzimmer zu komplementieren.

Hier der Soundtrack der in den einzelnen Szenen gespielt hat:

In der Unterkunft - Yuki (雪)

Am Tempel des Osano Wo - Glow of the Moon

Auf dem Fischmarkt - Big Fish

Audienz beim Kranich - High Mountain Flowing Water 古筝-高山流水

An Kimikos Krankenbett - Yuki (雪)
« Letzte Änderung: 24.02.2018 | 17:49 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #6 am: 2.03.2018 | 12:47 »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #7 am: 2.03.2018 | 19:19 »
Spielabend 5 (01.03.2018):

Nachdem die Unterhaltung mit Kimiko nicht so ergiebig war wie sie erhofft hatten beraten die Samurai sich über das gezeichnete Bild von Kaizan. Die Schlussfolgerung des Maho liegt nah, aber die Interpretationsmöglichkeiten sind zu vielfältig, als dass es eine genaue Aussage über die Zukunft zulassen würde. Wie es immer ist, was Nami auch bestätigt. Die Art der Weissagung gibt immer nur eine Ahnung der Zukunft. Daher beschließt man Nagato erneut zu kontaktieren, vielleicht konnte der Ronin neuer Erkenntnisse gewinnen.

Im Hafen angekommen finden Sie den Ronin diesmal etwas Abseits des Kais in einem Lagerhaus. Er erzählt ihnen das vor kurzem ein weiteres Schiff der Gaijin angelegt hatte und ein Großteil der Waren und auch der Besatzung das Schiff verlassen hatte. Ob das Gesuchte Mädchen noch an Bord war wusste er zwar nicht mit hundert prozentiger Sicherheit, aber er hatte nicht gesehen, dass es das Schiff verlassen hatte.

Also beschließt man sich das Schiff noch einmal genauer anzusehen. Vor der Planke die auf das Schiff führt steht nun nur noch eine Wache und auch sonst scheint das Schiff wirklich deutlich weniger Belebt zu sein. Die Kapitänskajüte scheint leer zu sein. Aber ein geschehen hinter der Reling, nämlich einen fluchenden und irgendetwas jagenden Matrosen zufolge könnte sich das Mädchen durchaus noch an Bord befinden.

Diese Entdeckung lässt Takato die Entscheidung treffen das gehandelt werden muss. Er geht zu der Wache an der Planke, während die Anderen ihm folgen, noch nicht wissend was genau der Phoenix da plant. Der angesprochene versteht allerdings wohl kein Rokugani und ruft nach kurzer Zeit den Kapitän herbei der zumindest versteht was die Charaktere sagen. Die persönliche Nachricht die er dem Kapitän unterbreiten will, möchte er ihm nicht unten an der Planke übermitteln, deswegen wird er vom Kapitän allein auf das Schiff geführt. In der Kajüte des Kapitäns versucht Takato den Gaijin aus der Reserve zu locken. Dieser scheint aber recht unbeeindruckt davon zu sein. Die mehr oder weniger offenen Drohungen und Angebote des Samurais bewegen ihn schließlich diesen vom Schiff zu verweisen. Takto versucht noch in den Bauch des Schiffes zu gelangen kann aber vom Kapitän daran gehindert werden. Erst als er die Planke fast erreicht hat taucht plötzlich das Mädchen Yuki auf. Sie wird von einem Matrosen verfolgt und wird auch noch von diesem gefangen. Takato ruft ihr zu, ob bei ihr alles in Ordnung ist. Auf ihre Antwort hin zieht Takato sein Schwert und ein Kampf entbrennt.

Die auf dem Kai verbliebenen befördern die Wache an der Planke ins Wasser und stürmen das Deck, wo sie die Gaijin in weitere Kämpfe verwickeln. Akiras Pfeile fliegen ziemlich treffsicher, während Kaizan und Nami Blitze und Winde über das Deck brausen lassen, werden Nagato und Takato von den Gaijin im direkten Kampf mit den Gaijin zum Teil schwer verletzt. Nachdem aber vier seiner Gefolgsleute verletzt oder tot sind ergibt sich der Kapitän schließlich.

Nachdem dieser gefesselt und die verletzten versorgt sind, kommt auch Yuki wieder hervor. Ihr scheint es gut zu gehen. Die Samurai beschließen das die Gefangenen zu Ide Sama gebracht werden sollten, Yuki und Nagato aber in die Unterkunft, damit sie sich ausruhen können und Yuki zur Ruhe kommt. Daher trennt man sich. Takto bringt Yuki und Nagato in die Unterkunft, während Akira, Kaizan und Nami die Gefangenen zu Ide Tomoe bringen.

Diese empfängt die Samurai auch ist aber vorsichtig damit diesen Erfolg zu honorieren. Sie ist zwar zufrieden damit, dass Yuki gerettet wurde, aber der Kampf mit den Gaijin kann noch zu Problemen führen, da der Daimyō die Rechte der Gaijin selbst ausgeweitet hat. Sie daher jetzt als Schuldige an den Morden zu enttarnen würde dazu führen das er in seiner Ehre geschädigt würde, was unter allen Umständen verhindert werden muss. Daher lässt sie sich auf den neusten Stand der Ermittlungen bringen und verspricht die beiden Gaijin vorerst in einem Gefängnis unterzubringen.

Auf dem Weg zur Unterkunft entschuldigt sich Yuki bei Takato der einen tiefen Schnitt in der Seite erhalten hat. Dieser winkt aber ab. Yuki verspricht das sie ihre Geschichte gerne erzählen will, wenn sie nur nicht wieder zurück muss. Yuki kommt offenbar aus einem Dorf im Doji Territorium und hat keine Eltern mehr, ob sie zurück will scheint sie selbst noch nicht zu wissen. Aber das Angebot steht auf jeden Fall im Raum. Yuki wurde von einer Frau entführt, kann sich aber nicht mehr erinnern wie diese aussieht. Sie hatte ihr Tee angeboten und dann ist sie auf dem Schiff wieder zu sich gekommen.

In der Unterkunft angekommen kümmert sich Tschong zuerst um Yuki und macht Takato klar das er sich hinsetzen soll, bis die Anderen zurück kehren.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 5 (01.03.2018):

Maho Besprechung - Yuki (雪)

Treffen mit Nagato - Shuriken

Beobachtungen am Hafen - Sounds of Nature

Kampf auf dem Schiff - Forbidden City

Sieg und Schmerz - Chinese Dragon

Treffen mit Ide Tomoe - Origami Master
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #8 am: 11.03.2018 | 10:58 »
Spielabend 6 (08.03.2018):

Während Akira noch ein doch sehr erfolgreiches Gespräch mit Sensei Tsuruchi über Tschongs weitere Aufgaben hatte, ruhten sich Takato und Kaizan in der Unterkunft aus. Der Ronin Nagato hatte das Bewusstsein noch nicht wieder erlangt. Allerdings wurden zumindest Takatos Wunden von Tschong noch gesäubert. Anschließend wurde Yuki ein Bad eingelassen und erst als Akira zurück kehrte besprachen sich die Samurai weiter.

Viele Spuren waren nicht übrig geblieben und einen richtigen Beweis konnten sie für die Schuld der Gaijin nicht finden. Dies war allerdings nötig, um den Daimyo von ihnen abrücken zu lassen.

Da Yukis Aussage wichtig ist will man im Voraus schon einmal mit ihr sprechen. Zuvor meldet sich aber Nagato wieder zu Wort, der das Bewusstsein wieder erlangte. Der Ronin machte keinen Hehl daraus das er befürchtet das Kimikos Aussage und die Aussage eines Kindes nicht ausreichen werden. Insbesondere, weil Kimiko eine Geisha ist und damit eine Eta. Sein Wort über den Mord an Megumi kann auch nicht bewiesen werden. Allerdings hat das Leben für ihn ohnehin keinen Sinn mehr und er wird die Gaijin jagen und töten.

Das Gespräch mit Yuki, um sie seelisch auf die Unterhaltung mit Ide sama vorzubereiten verläuft besser, als gedacht. Yuki ist bereits alles zu erzählen was sie noch weiß. Sagt aber auch, dass es nicht so viel ist. Für die Hilfe von Takato und den Anderen will sie aber ihr bestes tun. Immerhin ist sie auch eine Samurai Ko. Da sie inzwischen von Tschong gebadet und wieder in einfache Rokuganische Kleidung gesteckt wurde, scheint sie sich auch deutlich wohler zu fühlen. Yuki will auch gerne helfen die Papiere zu übersetzen, sagt aber das sie dafür Zeit braucht, weil sie nicht so gut lesen wie sprechen kann. Sie bekommt noch kräftig etwas zu essen. Da es wenig Reis und Fisch für sie auf dem Gaijin Schiff gab. Auch Tschong wird noch auf den kommenden Umzug vorbereitet und sie soll demnächst packen. Auch, wenn es erst am Abend los gehen soll.

Die Heilerin stellt sich als weitere Samurai Ko aus dem Einhorn Klan heraus. Miyu Iuchi ist zwar freundlich aber ernst und hört sich an wer verletzt ist. Nagato bedenkt sie dabei mit einiger Herablassung. Daher wendet sie sich zuerst Takato zu, während dieser sich auszieht verlässt Akira lieber den Raum. Die Shugenja heilt mithilfe der Wasserkami sowohl Takato, als dann auch Nagato. Akria führt sie dann noch zu Kimiko die von ihr kurz untersucht wird. Eine Heilung wie bei den Männern ist ihr nicht möglich aber auch bei der Geisha kann sie die Heilungskräfte des Körpers stärken, so dass Kimiko zumindest ruhiger schläft. Sie gibt Akira und Tschong noch Anweisungen wie sie die Kranke nun zu behandeln haben. Kaizans Frage, ob sie bald fertig sind, scheint ihr zwar nicht gerade zu gefallen, aber sie zeigt es nicht direkt. Bevor sie geht lässt sie die Gruppe wissen, das die Diener ihnen den Weg zeigen werden und Ihnen auch beim tragen des Gepäcks behilflich sein werden.

Tschong wird aufgetragen erst einen Kimono für Nagato zu organisieren und dann das Packen zu beginnen. Währenddessen erhält auch Nagato das weiße Schwert von Megumi zurück, welches auf dem Gaijin Schiff versteckt war.

Erst gegen späten Abend beginnt man mit dem Umzug und stellt fest, dass die neue Bleibe zwar deutlich Abseits liegt aber immerhin größer und geräumiger ist. Zwar ist alles staubig und wenig benutzt, aber das nötigste scheint es zu geben. Sogar ein großes Steinbecken in dem man mit mehreren Baden könnte. Die Zimmeraufteilung wird schnell vorgenommen und die Fenster geöffnet, um frische Meeresluft hinein zu lassen. Die Zimmer sind zum Großteil in einem Thema bemalt. Man beginnt noch zu putzen und Kaizan säubert das Bad mithilfe eines starken Wasserkami. Was eventuell später noch problematisch werden könnte.
Noch ein kurzes Gespräch mit Kimiko in dem Akira ihr zumindest ihre Hilfe zusagt und die Hoffnungslosigkeit der Geisha zu dämpfen versucht.

**Die Gruppe wird nun für ein der zwei Wochen pausieren. Da das erste Abenteuer abgeschlossen ist und nun ein weiterer Charakter zur Runde stößt. Hier muss aber zuerst Charakterkonzept und Prolog erfolgen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 6 (08.03.2018):

Beredung nach Akiras Rückkehr - Zen II

Besuch von Miyu Iuchi - Healing

Eine neue Unterkunft - Music to Cleanse of Negative Energy at Home Space.
« Letzte Änderung: 11.03.2018 | 11:02 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #9 am: 7.04.2018 | 14:37 »
Prolog Haru (22.03.2018):

Es war früher Morgen, als Harus Aufmerksamkeit von einem Klopfen an ihrer Tür angezogen wurde. Vor dieser stand Matsuko, die sie begrüßte. Ihre gute Freundin trat ein und ein Gespräch über den bevorstehenden Tag begann. Die Bibliothek die sie heute besuchen würden, und in der Sie die Sensei wahrscheinlich bereits erwartete, wurde vom Wissen über Wasser Kami dominiert. Die beiden junge Frauen frühstückten noch kurz und machten sich dann auf den Weg zur Bibliothek, nachdem sie sich in dicke Mäntel gehüllt hatten, denn draußen lag wie jeden Winter tiefer Schnee. Draußen erwartete sie ein junger Bushi der sich als Shiba Hayato vorstellte. Ein junger Bushi, der aktuell als Beschützer und Begleiter von Matsuko fungierte. Auch, wenn diese davon nicht besonders begeistert scheint, begleitet er sie mit leichtem Abstand zur Bibliothek. Auf den Straßen Kyuden Isawas ist trotz des Schnees reges Treiben. An der Bibliothek angekommen bleibt Hayato tatsächlich vor der Tür stehen zusammen mit einem anderen Shiba Bushi, der dort wohl generell Wache zu halten scheint.

Im Inneren der imposanten Bibliothek werden die beiden von der ruhigen, lehrreichen Atmosphäre des Gebäudes, eingenommen. Sie finden die blinde Sensei in einer der hinteren Ecken zwischen den Regalen, wo sie bereits auf ihre Assistentin und ihre Schülerin wartet.

Nachdem Matsuko die entsprechenden Schriftrollen geholt hat vertieft sich Haru in das Studium der Geheimnisse der Wasser Kami. Zwischendurch gibt es immer wieder Gespräche mit Toriko Isawa Sensei über das Wesen der Wasser Kami und ihre Sicht auf die Welt. Erst spät Nachts beendet sie ihre Studien und da Matsuko noch die Schriftrollen zurück sortieren muss, macht sie sich allein auf den Rückweg in ihr Quartier. Dort angekommen schläft sie recht schnell ein.

Erst dadurch das es extrem kalt in ihrem Zimmer ist, wird sie wieder wach. Vor ihrem Gesicht kondensiert ihr Atem und eine traurige Melodie erklingt irgendwo vor ihrem Fenster. Fröstelnd erhebt sie sich und zieht ihren dicken Mantel an, bevor sie die Holzverschläge vor dem Fenster öffnet. Draußen auf einer Bank sitzt eine Frau ganz in weiß gekleidet die eine Hasenmaske trägt und ein Shimasen spielt. Ihr Blick scheint starr auf eines der anderen Häuser gerichtet zu sein. Die draußen herrschende Kälte lassen Haru zögern, aber dann schließt sie die Läden wieder und verlässt ihr Zimmer, um die Gestalt genauer zu betrachten. Während sie um die letzte Ecke bieg, verstummt die Musik plötzlich und auf der Bank liegt nur noch das Shimasen. Haru tritt näher und betrachtet das Instrument zuerst skeptisch. Es gibt keine Fußspuren und nicht einmal das Instrument hinterlässt einen Abdruck im Schnee, wie sie feststellt, als sie es anhebt. Mit gerunzelter Stirn will sie zurück in die Wärme ihres Zimmers. Aber als sie sich umdreht befindet sich die Hasenmaske direkt vor ihrem Gesicht. Mit einem überraschten Schrei machte sie einen Schritt zurück, stolperte über die Steinbank und landete im Schnee. Schnell und voller Angst rappelte sie sich wieder hoch, nur um zu sehen, dass die Frau plötzlich zwischen ihr und der Bank stand. Ihr Herz pochte, als das Wesen langsam dem Arm hebt und wohl ihre Wange berühren möchte. Haru bleibt stehen und lässt es geschehen.

Kurz bevor die kalte Hand ihre Haut der jungen Shugenja berühren kann, stiebt der Schnee um sie herum auf, drängt die Frau mit der Hasenmaske zurück Eine Stimme wie Meeresrauschen ertönt „WEICHE!“ Das Wesen wich weiter zurück, aber schon schoss ein Wasserstrahl durch die Frau und sie löste sich auf. Haru drehte sich und sah eine Frau mit blau glühenden Augen auf dem Dach des Hauses stehen. Sie schwebte zu ihr hinab. Auf Harus Frage wer sie wäre und woher sie ihren Namen kennen würde, antwortete die Frau das sie keinen Namen hätte und das Wasser sie bereits sehr lange kennen würde. Haru begann nun vielleicht doch zu verstehen, wieso die Frau hier war...inbesondere was sie war, als sie an die Shugenja heran trat und ihr Herz berührte. Der Strom aus Energie der durch Harus Körper floss war gewaltig, aber es fühlte sich vertraut und angenehm an. Sie wusste nicht was genau geschah, aber das Wasser strömte nun mehr als deutlich auch durch ihren Körper. Keuchend aber nicht erschöpft, sondern euphorisiert blieb die junge Shugenja zurück, während die Frau in der Dunkelheit verschwand, ohne ein Wort des Abschieds.

Sie wurde erst am nächsten Morgen wieder von einem Klopfen an ihrer Tür geweckt. Sehr verschlafen öffnet sie die Tür und ist sehr überrascht ihren Großvater Kitsuki Futoshi vorzufinden. Lächelnd lies sie ihn herein und die beiden frühstückten zuerst einmal. Dabei erzählte sie Futoshi von der Begegnung mit der Hasenfrau, woraufhin dieser ihr die Legende der Schneefrau erzählte, welche in den Bergen der Drachen Wanderer heimsucht, um sie zuerst zu wärmen und dann bis auf die Knochen zu gefrieren.

Schließlich kommt der Großvater aber zum Grund seiner Anwesenheit. Haru bekommt die Chance au eine Reise zu gehen und die Machenschaften der Gaijin aufzuklären, die im gesamten Kaiserreich zugenommen haben. Haru nimmt diese Möglichkeit wahr und so brechen sie gemeinsam auf, obwohl Futoshi zuvor von Board geht, überreicht er Haru noch einige Unterlagen, die sie an Ide Tomoe übergeben soll.


Spielabend 7(28.03.2018):

Am Morgen erreicht Haru den Hafen von Kyuden Gotei, wo sie bereits von Ide Tomoe erwartet wird. Diese führt sie nach einer kurzen Begrüßung zur Unterkunft der Anderen jungen Samurai. Sie ist der Meinung, dass es besser wäre, wenn sie vor Ort aufgeklärt wird.

Am Haus angekommen stellt Ide Tomoe alle einander vor und zieht sich anschließend mit Yuki und Takato in ein Nebenzimmer zurück, um Yuki erneut zu befragen. Währenddessen wird Haru von den Anderen auf den neusten Stand der Ermittlungen gegen die Gaijin gebracht.

Bei der Befragung von Yuki kommt heraus das die Gaijin immer wieder Besuch von einem Rokugani mit dem Namen Kisame Yoritomo. Auch gab es eine Seeschlacht mit einem anderen Gaijin Schiff, welches aber versenkt wurde. In den Unterlagen die Yuki übersetzt hatte gab es eine Anweisung das Morde begangen werden sollten, was durchaus ein Beweis ist. Allerdings gibt es keine genaueren Angaben. Welchen Sinn die Morde also hatten oder wer diese Beauftragte ist also nicht ersichtlich.

Nachdem man schließlich noch einmal alle Details und Schlussfolgerungen zusammen gefasst hat, überreicht Haru Tomoe Ide noch einige Schriftrollen, die diese entgegen nimmt, bevor sie sich zur Befragung der Gaijin aufmacht. Die zurück gelassenen Samurai wissen inzwischen das Kisame Yoritomo wahrscheinlich ein Kapitän eines der Schiffe der Mantis ist. Um seinen Aufenthaltsort zu ermitteln teilen Sie sich auf. Während Akira, Nami und Yuki sich zum Hafen aufmachen, um ihn vielleicht in einer der unzähligen Hafenkneipen zu finden, machen sich Takato, Kaizan und Haru auf zur Hafenmeisterei.

Dort angekommen scheitern sie zuerst an dem Beamten, der sich dort scheinbar um Unterlagen kümmert, deren Sinn keiner von ihnen versteht. Gemeinsam können sie ihn allerdings davon überzeugen das Kisames Ehre auf dem Spiel steht und der Kapitän aus der Flotte des ersten Sturms unbedingt gefunden werden muss, um dies zu verhindern. Das bringt ihren Gegenüber schließlich dazu einzulenken. Er gibt die Information Preis das sich der Kapitän vermutlich entweder auf seinem Schiff der Sakuro, oder in einer der Teehäuser befindet welches den Namen zum Goldenen Lotos trägt.


Spielabend 8 (05.04.2018):

Akira und Nami schlendern inzwischen durch die Hafengegend und sind sich zuvorderst unschlüssig wie sie Yoritome Kisame finden sollen. Sie beschließen dann in einzelne Teehäuser zu gehen und dort nachzufragen, ob ihn jemand kennt.

Gleich im ersten Teehaus werden sie freundlich empfangen, allerdings ist die Reaktion auf den Namen des Kapitäns eine andere, als sie erwartet haben, denn die alte Frau, die das Teehaus führt erzählt das Yoritomo Sama bei ihr Schulden hat. Nicht nur hat er Mobiliar zerstört und seinen Tee nicht bezahlt, scheinbar hat er er auch Gäste geschlagen und ging dann einfach. Die Beiden zeigen sich geschockt, aber die Besitzerin weiß nicht wo er sich befindet, würde sich aber freuen, wenn sie ihn herschicken, sollten sie ihn finden, damit sie ihr Geld bekommt.

Im nächsten Teehaus hören sie wiederum eine Andere Geschichte nämlich die des Helden Kisame der die Seeadler kommandiert und damit die Sicherheit der Gewässer gewährleistet. Dies scheint deutlich mehr auf den Mann zu passen den die beiden Samurai Ko suchen, allerdings kann auch der junge Mann hier ihnen nicht sagen wo sich der Kapitän befindet. Vermutlich aber auf seinem Schiff der Seefalke, welches sich an einem der vorderen Piers befindet.

Da Namis Orientierungssinn nicht der Beste ist machen die beiden Frauen sich auf den Weg zur Hafenmeisterei, wo sie wieder auf Takato, Kaizan, Haru und Yuki, die gerade das Gebäude verließen. Kurz gleicht man die Informationen ab und stellt fest das die Informationen der Hafenmeisterei nicht mit denen des jungen Mannes übereinstimmen. Da man den Hafenmeistern mehr vertraut macht man sich auf den Weg zu Pier 13, an welchem die Sakuro liegt. Auf dem Schiff scheint der Kapitän allerdings nicht zu sein, da Yuki ihn nicht erkennt. Daher macht man sich auf den Weg das Teehaus zu suchen, in welchem er häufig einzukehren gedenkt.

Im Teehaus zum goldenen Lotos werden sie schließlich fündig. Yoritomo Kisame scheint mit einem Heimin zu sprechen. Von einem anderen Tisch aus beobachten die Samurai das sich der Kapitän deutlich unwohl zu fühlen scheint, während der Heimin recht gute Laune zu haben scheint.

Erst nachdem dder Heimin sich verabschiedet hat treten die jungen Samurai an den alten Kapitän heran. Das Gespräch ergibt das Yorimoto san tatsächlich die Ausweitung der Gaijin Rechte empfohlen hat. Scheinbar um mehr Sicherheit auf See zu gewährleisten. Gleichzeitig ist er aber auch dafür verantwortlich den Hafenbereich sicher zu halten. Mit den Aussagen über die eventuellen Taten der Gaijin scheinen sie ihn kaum aus der Ruhe zu bringen. Nur Haru fällt auf, dass er bei der Erwähnung der Mordaufträge, erleichtert und erschrocken zugleich wirkt. Yuki scheint er hingegen überhaupt nicht zu erkennen, obwohl er mehrfach auf dem Schiff der Gaijin war, um die dortige Sicherheit zu überprüfen und ob die Regeln, die der Daimyo aufgestellt hatte eingehalten wurden. So durften die Gaijin außerhalb ihres Schiffes keine Waffen tragen und auch das Schiff durfte nur wenig Bewaffnet sein. Dies hatten die Gaijin laut ihm auch eingehalten.

Die Informationen welche die Charaktere ihm des weiteren geben lassen ihn scheinbar an der Ehrlichkeit und der Ehre der Gaijin zweifeln. Er verspricht ihre Aussagen zu Überprüfen. Trotzdem sind die jungen Samurai unsicher und wollen ihre Erkenntnisse mit Ide Tomoe teilen. So machen sie sich bei langsam aufkommender Dunkelheit und einem heraufziehenden Wintersturm auf zur Unterkunft der Einhornsamurai. Dort angekommen wird ihnen allerdings von einem Diener mitgeteilt das die Ehrenwerte Ide Sama aktuell nicht da wäre. Man würde ihr aber die Nachricht überbringen das sie sie sprechen möchten.

Auf dem Weg zurück in ihren Unterschlupf bricht der Sturm endgültig über Kyuden Gotei herein und strömender Regen, eisiger Wind und der Zorn des Osano- Wo entladen sich in Form von Blitz und Donner über der größten Stadt des Mantis Clans. An Ruhe ist allerdings nicht zu denken, denn Tschong überbringt ihnen sogleich die Nachricht das ein Bote eine Schriftrolle für sie abgegeben hat in der sie dazu aufgefordert werden sich um Mitternacht am Pier 13 einzufinden. Unterschrieben ist die Nachricht nicht, nur das Symbol des Mantis Clans prangt darunter.

Da bis zum Treffen noch etwas Zeit ist schreibt Takato noch einen Brief, während sich Nami, Haru und Kaizan in den Sturm wagen und die Kami anrufen, ihnen zumindest für eine gewisse Zeit Schutz vor dem Wind zu gewähren, was diese auch tun, da Kaizan zumindest zu diesen Kami einen guten Draht zu haben scheint.

Schließlich macht man sich doch auf den Weg und trifft kurz vor Mitternacht am Steg ein. Zwei Schiffe ragen links und rechts in den finsteren Nachthimmel, über den Sturmwolken jagen. An der Planke der Sakuro hängt eine einzelne Öllaterne, die unheimlich rötliches Licht durch die Regenschleier auf das nasse Holz wirft. Außer dem Donnern der Blitze und dem heulenden Wind, der aufgepeitschten See und dem Knarren des Holzes ist nichts zu hören und auch zu sehen ist niemand. Wer will sie bei diesem Wetter treffen?

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Prolog Haru (22.03.2018):

Frühstück mit Matsuko - Japanese Lanterns

Das Wesen der Wasserkami - Flute of Mysteries

Der weiße Hase - Gashadokuro

Begegnung mit dem Orakel - Frost Maiden

Besuch von Kitsuki Futoshi - Chinese Dragon


Spielabend 7(28.03.2018):

Haus eintreffen in Kyuden Gotei - Zen Spirit

Erste Besprechnung mit Haru - Music to Cleanse of Negative Energy at Home Space

Befragung von Yuki - Harvest of Tea

In der Hafenmeisterei - Mutual Vigilance


Spielabend 8 (05.04.2018):

Suche am Hafen - 癒し系

In den Teehäusern - Cherry Blossoms

Gespräch mit Yoritomo Kisame - Koto,Shakuhachi,Taiko Music!

Beruhigung der Kami und Weg zum Treffpunkt -  Regen & Gewitter
« Letzte Änderung: 29.07.2018 | 00:26 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #10 am: 15.04.2018 | 21:58 »
Spielabend 9 (12.04.2018):

Der Sturm wütet weiterhin, während sich die Gruppe junger Samurai am Pier umsieht entdecken Sie eine heruntergelassene Rampe an einem Schiff, an der auch eine kleine Laterne brennt. Kurze Zeit ist man unentschlossen, aber dann entdeckt Haru eine verhüllte Gestalt die sich an das Bootshaus am Ende des Holzsteges flüchtet, welcher zischen den zwei hier angelegten Schiffen verläuft. Nach kurzer Beratung beschließt man zu folgen. Der Steg macht  zwar keinen vertrauenswürdigen Eindruck, man entdeckt aber auch sonst niemanden, daher folgt man der stummen Einladung und findet in dem kleinen Lagerraum tatsächlich eine vermummte Gestalt, die sogar noch etwas kleiner ist als Haru und eine Öllampe in dem kleinen Raum entzündet hat. Es riecht nach nassem Fell und derjenige blafft die Gruppe auch sofort an, wieso sie mit so vielen kämen und ob sie ihn hierher bestellt hätten. Im Laufe des Gesprächs das von Seiten den Fremden sehr keifend und forsch geführt wird bemerkt Haru das es sich bei der Gestalt wohl um einen Nezumi handelt, der offenbar genau wie sie hierher bestellt wurde. Noch während sie mit dem Rattenmensch reden, welcher äußerst misstrauisch ihnen gegenüber ist erklingt zwischen zwei Donnern das Krachen von Holz.

Als der Blick nach draußen gerichtet wird, stellt die Gruppe fest das ein Teil des Stegs durch ein Seil zerstört wurde das zum Schiff des Kapitäns führt. Während man noch überlegt wer ihnen diese Falle gestellt haben könnte, reißt ein weiteres Seil einen weiteren Pfosten auf der anderen Seite des Stegs heraus, so dass die Holzkonstruktion, sicher durch das stürmische Wetter bedingt, einzustürzen beginnt.

Der Nezumi beschimpft die Samurai als Verräter und springt durch ein kleines Fenster des Hauses ins Wasser. Scheinbar kann dieser besser Schwimmen, oder aber er beging Selbstmord.

Die fünf jungen Ermittler aber versuchen mit beherzten Sprüngen wie von Takato vorgemacht auf die Sakuro zu springen, was tatsächlich nur Akira und Takato gelingt. Haru, Kaizan und Nami erreichen nur die glatte Boardwand und fallen hinab in die aufgewühlte, eiskalte See. Akira springt sofort hinterher, als Nami abstürzt, was zumindest die Freundschaft dieser beiden Samurai ko unterstreicht.

Akira gelingt es mit einiger Anstrengung Kaizan wieder zum Schiff zu transportieren. Während sich Haru mithilfe der Wasserkami und einer daraus resultierenden Welle an die Reling spülen lassen kann, wo Takato sie auf das Deck zieht. Zusammen mit Haru kann Takato schließlich Kaizan mit einer der Stangen, aus dem Bootshaus an Board hiefen können. Leider wurde Nami in der Zwischenzeit abgetrieben und scheint überhaupt nicht über Wasser bleiben zu können. Allerdings kommt auch Akira langsam in Probleme, da das kalte Wasser ihre Glieder langsam taub werden lässt. Daher springt auch Takato über Board und gemeinsam schaffen sie es Nami auf das Schiff zu bugsieren. Diese atmet allerdings nicht mehr.

Panisch versucht Haru die junge Shugenja dazu zu bringen die schließlich eine große Menge Salzwasser erbricht. Bevor man sich aber auf die Suche nach dem Übeltäter macht, wird Nami in eines der Rettungsbote gelegt und mit einem gewachsten Tuch eingewickelt.

Anschließend macht man sich daran das Schiff zu durchsuchen, wobei auffällt das dieses Schiff ziemlich leer erscheint. Es gibt keine Besatzung und nur am Bug und am Heck können sie eine Seilwinde finden. An beiden Seilwinden finden sie außerdem eine Leiche, die bereits kalt ist. Diese Entdeckung lässt Kaizan einen schrecklichen Verdacht äußern. Handelt es sich hier um Maho?

Trotz des Gedanken beschließt man den Morgen auf dem Schiff abzuwarten, da der Steg zum steinernen Pier zerstört ist und eine Rückkehr mit einem der Rettungsboote bei dem tobenden Sturm zu gefährlich wäre.

Die Gruppe verbarrikadiert sich in der Kapitänskajüte, um am nächsten Tag mit dem durchsuchen des Schiffes fortzufahren.

*Der nächste Morgen wird in der nächsten Zusammenfassung aufgeführt, da wir nicht viel mehr gemacht haben, als den Soundtrack anzuspielen.

Und hier der Soundtrack für die einzelnen Szenen:

Spielabend 9 (12.04.2018):

Geräusckulisse während der Rettung aus dem Wasser - EPIC THUNDER & RAIN

Durchsuchung des Schiffes - Upbeat Battle Warrior Songs of Japan

Geräuschkulisse am nächsten Morgen - Regengeräusche; Unwetter; Sturm

Erwachen am nächsten Morgen - The Name of Life
« Letzte Änderung: 15.04.2018 | 22:13 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #11 am: 5.05.2018 | 13:05 »
Spielabend 10 (26.04.2018):

Nach dem erwachen in der Kapitänskajüte stellen die jungen Samurai fest, dass zwar der Sturm aufgehört hat, aber der Regen weiterhin auf die Stadt niedergeht. Aufgrund von Namis Zustand entscheidet man zuerst die Kajüte zu untersuchen. Durch Kaizans Zauber findet man recht schnell zwei versteckte Fächer. In der Komode findet sich der Abschiedsbrief des Kapitäns der Schwinge  der Morgenröte. Dieser beging Sepukku, nachdem seine Navigatorin durch eine Explosion getötet wurde und das Schiff daraufhin eine scheinbare Ewigkeit in einer Nebelbank festsaß. Der Brief ist mit einem Datum sechs Monate zuvor datiert.

Im Fach der Kleidertruhe findet man neben einer fetten Ratte auch noch ein blutverschmiertes Tanto, welches offenbar nicht von der früheren Besatzung zu stammen scheint, denn das Blut ist jüngeren Datums und die Klinge nicht korrodiert.

Aufgrund von Namis Zustand entscheidet man das Akira bei ihr bleibt, während die Anderen das Schiff erneut erforschen und dich die Leichen noch einmal bei Tag ansehen. Was sie allerdings feststellen müssen ist das die Leichen verschwunden sind. Schleifspuren deuten darauf hin, dass sie weggeschafft wurden, während die Gruppe schlief. Nur von wem? Und wie kam dieser an Board?

Während die drei Samurai unter Decke die Spuren verfolgten entdeckte Akira an den Deck eine Gestalt, die sich als der Nezumi Skaf herausstellte. Dieser wollte wohl sehen, ob er Hinweise auf denjenigen finden konnte der versucht hat ihn auf dem Steg umzubringen. Zuerst zeigte sich der kleine Rattenmensch gegenüber Akira misstrauisch, diese konnte ihn aber überzeugen das auch sie dort den Tod finden sollten uns sie daher denselben Feind hätten.

Nach langem bohren und bitten erzählte Skaf schließlich weswegen er wohl umgebracht werden sollte, denn er verdiente seinen Lebensunterhalt mit dem ausspionieren von Leuten und dem Handel von Informationen. Er berichtete auch das er in letzter Zeit einige Aufträge hatte die wohl unmittelbar mit den Morden zu tu hatten, die man versuchte aufzuklären.

Zuvor berichtete er aber noch davon das sein erster Auftrag das Beschatten der Tochter von Kapitän Yoritomo Kisame war. Bevor er allerdings mehr Details dazu erzählen kann erscheinen die anderen drei Samurai auf der Bildfläche. Kurz entsteht ein Drohungsszenario, als Takato und Skaf sich belauern, aber schließlich beschließt man in der Kajüte weiter zu sprechen.
Während des Gesprächs erfahren sie von dem Nezumi das er wohl alle Mordopfer zuvor beobachtet hatte außer die Ronin am Hafen. Offenbar hatte ihn also jemand zum ausspionieren der Mordopfer genutzt. Das macht dem Nezumi scheinbar nichts aus. Seiner Aussage nach fragt er nicht. Er nimmt Aufträge an und verkauft die Informationen dann. Dies geschieht über einen toten Briefkasten auf dem Friedhof. Er sieht seine Auftraggeber daher nie. Eine Sicherheitsmaßnahme für beide Seiten wie er sagt. Man vereinbart mit Skaf das er sie am nächsten Tag kurz nach Sonnenaufgang am Friedhof trifft, damit er ihnen das Grab zeigen kann. Davon erhoffen sich die Samurai mehr Hinweise auf die Täter. Einen wichtigen Hinweis kann Skaf allerdings noch geben. Nämlich das die Anweisungen die er erhalten hat beim ersten Schreiben eher eine ungelenke Handschrift hatten und ab dem zweiten eine deutlich schönere geschwungene Schrift. Die Briefe existieren natürlich nicht mehr wie der Nezumi ihnen klar macht.

Schließlich verabschiedet man sich aber von dem Rattenmenschen und kehrt mithilfe einiger Fischer aufs Festland zurück. In Ihrer Unterkunft angekommen erfahren sie das sich Ide sama bisher nicht gemeldet hat. Als man bei der Beratung der neuen Faktenlage aber den Brief mit den Mordaufträgen an die Gaijin und den Brief der sie in diese Falle gelockt hat vergleicht fällt auf, dass es sich hierbei um dieselbe Handschrift handelt. Akira kann sich zusätzlich daran erinnern, dass sie eine ähnliche Handschrift bereits bei Lej Doji sehen konnte, als sie die Quartiere des Kranichs besichtigte. Daher beschließt man eine List anzuwenden. Haru schreibt einen Brief in dem die Existenz von Yuki aufgedeckt wird und man die Kranich Samurai um ein Treffen bittet dessen Ort und Zeit sie selbst bestimmen können, so dass ein Antwortschreiben erfolgen muss. Tschong wird dann mit dieser Nachricht losgeschickt, da man Ide sama noch nicht direkt noch einmal belästigen möchte.

Spielabend 11 (03.05.2018):

Während man auf die Rückkehr von Tschong wartet entscheidet man sich noch einmal den Kapitän Yoritomo aufzusuchen, um zu erfahren wo die Sakuro geblieben ist, die eigentlich am Pier 13 liegen sollte anstatt der Schwinge des Morgengrauens. Man versucht es erneut im Teehaus zum goldenen Lotos, wo Ihnen aber nur mitgeteilt wird das er seit dem gestrigen Nachmittag nicht mehr dort war.

Immerhin erfahren Sie das der Kapitän mit Fudo Hoji gesprochen hat. Ein Händler, der am Hafen einen Kontor betreibt. Diesem wird auch im Anschluss ein Besuch abgestattet. Das Gespräch mit dem Heimin ist nicht sonderlich ergiebig, allerdings schreit er sehr nervös und das Thema des Kapitäns scheint ihn generell nicht zu passen. Er erklärt ihnen aber immerhin das Yoritomo sama noch vor kurzem bei ihm war, da er schnell auslaufen musste, da es wohl eine wichtige Mission war, von der er aber nichts wüsste. Als letztes gibt er Ihnen noch eine Wegbeschreibung zum Haus des Kapitäns, welches die Gruppe als nächstes aufsucht.

Das kleine Anwesen der Yorimoto präsentiert sich zuvorderst recht leer. Nach dem Klopfen wird Ihnen von älteren Samurai Ko geöffnet. Es ist die Frau von Yoritomo Kisame, welche die Gruppe schließlich hinein lässt, um die Unterhaltung im Inneren bei Tee fortzuführen.

Die ältere Samurai Ko bestätigt zuerst das ihr Mann plötzlich auslaufen musste und davon nicht sonderlich begeistert war. Beim nachbohren wird dann auch offenbar wieso Sakura Yoritomo so traurig erscheint. Vor etwa drei Monaten verschwand ihre Tochter Ino auf dem Heimweg vom Dojo der Kitsune, deren Familie sie sich zur Ausbildung angeschlossen hatte. Aber nicht nur das auch ich Mann hatte sich von ihr zurück gezogen, seit Ino verschwunden war. Früher sprach er viel mit ihr aber seitdem ist er verschlossener geworden. Sie bittet die Gruppe ihr ihre Tochter wohlbehalten zurück zu bringen. Sie würde ihnen ewig dankbar sein. Die jungen Samurai versprechen ihre Tochter zu finden ziehen sich dann aber vorerst zurück.

Zurück in der Unterkunft berichtet die zurück gekehrte Tschong das sie ein Antwortschreiben von Lej Doji mitbringen konnte. Ein Vergleich der Schrift und durch Kaizans Verständnis der Kalligraphie wird offensichtlich das die Schrift auf allen drei Schriftstücken die Gleiche ist. Man entscheidet sich aufgrund dieser Faktenlage doch noch zu Ide Sama zu gehen und sie einzuweihen.

Bei Ide Samas Haus angekommen unterrichten die Diener sie allerdings darüber das Ide Sama immer noch nicht von dem Verhör der Gaijin aus dem Schloss zurück ist. Nach kurzer Diskussion entschließt man Ide Sama eine Nachricht zu hinterlassen und einen Brief zu schreiben der alle Fakten und Verdachtsmomente aufzählt. Die Beweisstücke werden ebenfalls den Dienern überlassen und der Brief mit Takatos Siegel verschlossen.

Anschließend kehrt man selbst nach Hause zurück, da man vor dem Treffen mit Skaf noch etwas Schlaf tanken möchte. Kaizan organisiert allerdings vorher noch einen Fischer der die Charaktere in den frühen Morgenstunden über die Bucht rudern wird, damit sie Zeit sparen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 10 (26.04.2018):

Durchsuchung des Schiffs - Ghosts of Japan

Unterredung mit Skaf - Shadow Ninja

Beratung im Unterschlupf - Home Space

Spielabend 11 (03.05.2018):

Zurück im Goldenen Lotos - Cherry Blossoms

Unterhaltung mit Fudo Hoji - Ibuki

Gespräch mit Sakura Yoritomo - Falling Snow

Besuch in Ide Samas Haus - Harvest of Tea
« Letzte Änderung: 8.05.2018 | 00:08 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #12 am: 24.05.2018 | 17:33 »
Spielabend 12 (18.05.2018):

Die Gruppe junger Samurai lässt sich sehr früh am Tag von einem Fischer über die Bucht rudern. Auf der anderen Seite machen sie sich auf den Weg zum Friedhof. Die Straßen sind leer und ein leichter Nebel liegt in der kalten Luft. Dazu mischt sich ein Sprühregen der das Wetter wirklich ungemütlich macht. Trotzdem erreichen sie scheinbar ungesehen die in den Fels gehauene Treppe, die zum Friedhof hinab führt. Langsam und vorsichtig im Licht von Shibas Laterne bewegt sich die Gruppe hinunter, wobei sich Akira sehr unwohl fühlt. Die Höhe scheint sie nicht zu mögen. Dann passiert was passieren muss. Auf dem nassen Stein verliert Akira den Halt und rutscht aus. Glücklicherweise kann Nami sie auffangen und ein Absturz kann gerade noch verhindert werden. Trotzdem wird der weitere Weg noch vorsichtiger fortgesetzt.

Irgendwann hatte man es dann geschafft und konnte den Friedhof durch ein mit allerlei Glücksbringern und Schutzrunen verziertes Tr betreten. Zwischen den unzähligen Grabsteinen lag auch hier ein feiner Nebel, die Wege waren verlassen und dunkel. Langsam und andächtig bewegte man sich zwischen den Ahnen hindurch, wobei gerade Nami nicht wohl dabei zu sein schien. Während man sich nach Skaf umsah entdeckte man zwei Männer in einiger Entfernung, die eine Laterne und eine Schaufel bei sich trugen. Zuerst überlegte man ihnen zu folgen oder sie anzusprechen, entschied sich dann aber vorerst dagegen. Auf dem weiteren Weg entdeckte Haru schließlich einen Schatten zwischen den Grabsteinen, der sich beim hervorkommen tatsächlich als Skaf entpuppte. Niemand anderes hatte den Nezumi bemerkt. Er begrüßte die Gruppe kurz und führte die dann zu einem kleinen Schrein, der auch als Grab diente. Hier zog der Rattenmensch aus einer kleinen Vertiefung eine Schriftrolle, die wohl einen neuen Auftrag enthält Der Rattenmensch scheint trotz der Morde, die durch seine Informationen entstanden sind, nicht gewillt zu sein keine Aufträge mehr anzunehmen. Ihm scheinen Menschenleben oder was mit seinen Informationen am Ende gemacht wird, ziemlich egal zu sein. Immerhin bringt man ihn dazu das er Kaizan einen Blick auf das Schriftbild werfen lässt. Das ist allerdings ein anderes wie auf den Schreiben welche sie Lej Doji zuordnen. Scheinbar soll Skaf noch ein weiteres Haus beobachten. Er ist allerdings nicht gewillt ihnen mehr über den Auftrag zu verraten.
Der Nezumi hat allerdings vor das Haus von Lej Doji zu beobachten, da die Vermutung nahe liegt das sie für den Mordversuch am Steg verantwortlich ist. Er verspricht den Samurai immerhin das er ihnen Informationen zukommen lassen wird, sollten sie die haben wollen. Diesen Handel gehen sie ein, auch wenn der Nezumi keinen Preis genannt hat. Daraufhin verschwindet der Nezumi in der Nacht. Man sucht noch die Friedhofswärter auf, welche Ihnen erzählen können das ein großer bewaffneter Gaijin letzte Nacht auf dem Friedhof war. Sie wollten ihm nicht folgen oder ansprechen, daher können sie den jungen Samurai nur mitteilen das er den Friedhof auch wieder verlassen hatte. Daraufhin suchen die Samurai Trampelpfade die in den Dschungel hinter dem Friedhof führen. Zwei können sie ausmachen. Einer davon führt zu einer abgelegenen Gruft ein anderer wiederum führt zu einem Loch in der Umzäunung, welches offenbar öfter benutzt wird, da dahinter ein weiterer Pfad zwischen die Bäume führt.

Die Samurai folgen dem Pfad und werden auf dem Weg in der Finsternis von einem Panther angegriffen, welcher aber schnell durch einen Blitzschlag von Kaizan vertrieben wird. Man folgt dem Weg weiter und kommt schließlich in den Bereich der Stadt in dem die Eta leben. Man kann mit einer Eta sprechen die Ihnen mitteilt das öfter ein bewaffneter Gaijin durch das Dorf geht. Man hatte bisher keinen Mut ihn anzusprechen.

Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit beschließt man zum Treffen mit Lej Doji zu eilen. Vorher geht man noch kurz in der Unterkunft vorbei, um sich umzuziehen und zu sehen, ob eine Nachricht eingetroffen ist, was nicht der Fall ist.

Im Teehaus angekommen muss man kurz auf die Kranich Samurai ko warten, die aber schließlich zusammen mit ihrem Yojimbo erscheint. Nachdem sie sich gesetzt hat beginnt das Gespräch in dem man kurz über die Zukunft von Yuki, aber auch über die Schriftstücke, die sie von Lej haben spricht. Die Doji streitet vehement ab den Brief der Einladung an den Pier geschrieben zu haben. Sie gibt allerdings zu das Antwortschreiben verfasst zu haben. Auch, wenn an dieser Behauptung für die Gruppe weiterhin Zweifel bleiben verrät sich doch zumindest Lej nicht. Sie verspricht aber einen Brief nach Kyuden Doji zu schicken, um Yuki anzukündigen und nach Hilfe zu fragen.

Nach dem Treffen sind die jungen Samurai etwas ratlos und sich nicht sicher was sie von den Kranich Samurai halten sollen, da zumindest der Yojimbo beim Handel mit den Gaijin gesehen wurde. Gibt es vielleicht wirklich zwei Gaijin Gruppen? Alles bleibt Rätselhaft und was haben die Morde mit all dem zu tun? Man beschließt den Rat von Ide Tomoe einzuholen und sie noch einmal in ihrem Anwesen aufzusuchen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 12 (18.05.2018):

Auf dem Friedhof - Abandoned Castles and Forgotten Temples

Angriff des Panthers - Samurai Battle March

Der Weg zum Treffen - Ancient Sage

Gespräch mit Lej Doji - Tea Ceremony
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #13 am: 9.06.2018 | 12:57 »
Spielabend 13 (07.06.2018):

Als man am frühen Nachmittag beim Anwesen von Ide Tomoe eintrifft wird man bereits von Iuchi Miyu erwartet. Diese macht sich ernsthafte Sorgen um die Magistratin, die vom Verhört der Gaijin nicht zurück gekehrt ist. Sie überzeugt die Samurai davon das es wahrscheinlich weitere Hinweise über ihren Verbleib in den Notizen gibt die Ide Tomoe angefertigt hat.

Noch während des Gesprächs erscheint es Haru so, als ständen sich die beiden Frauen näher stehen als nur aus einem Clan zu stammen oder miteinander zu arbeiten.

So gehen sie gemeinsam die Aufzeichnungen durch und entdecken tatsächlich Hinweise darauf, weswegen die Samurai getötet wurden. Ein Täter oder Drahtzieher scheint sich auch hier nicht abzubilden, aber immerhin schien jemand die Samurai für eine gewisse Zeit gebraucht und dann entsorgt zu haben.

Scheinbar haben auch alle von ihnen mit Lej Doji gesprochen. Ein Beweis ist das allerdings nicht. Schließlich sind nur noch die 5 ungeöffneten Schriftrollen übrig die Haru von ihrem Großvater erhalten hatte und welche nun die letzte Möglichkeit bilden mehr herauszufinden.

Nach einigem hin und her öffnet man sie schließlich und ist überrascht, ob des Inhalts. Die fünf Rollen ernennen die jungen Samurai zu Smaragdmagistraten, was nicht nur eine große Ehre des ehrenwerten Ide Mizaki ist, sondern auch eine menge Verantwortung mit sich bringt. Gleichzeitig würde ihnen das aber auch Zugang zur Bastion gewähren. Dem letzten bekannten Aufenthaltsort von Ide Tomoe.

Um zu der einsam gelegenen Insel zu kommen besucht man erneut die Flottenkommandantur. Dort erfährt man das man den Kommandanten der Flotte bitten müsste sie Übersetzen zu lassen. Desweiteren erfährt man den Namen desjenigen der Ide Tomoe übergesetzt hat und das man Yorimoto Sangan  ihn an Pier 7 finden kann. Eine Nachricht für ein Treffen mit dem Flottenkommandanten lässt man direkt überbringen, bevor man sich zum Pier 7 begibt. Dort findet man den Kapitän eines kleinen Bootes Pfeife rauchend auf eben jenem vor und befragt ihn. Er bestätigt das er sowohl Ide Tomoe zur Bastion brachte und sie nach Einbruch der Dunkelheit auch wieder an diesem Pier abgesetzt hat. Laut Aussage des Kapitäns ging sie dann allein weg, allerdings könnte ihr eine kleine Gestalt gefolgt sein. Die Gruppe beschließt den schnellsten Weg abzugehen den man zu Ide Tomoes Unterschlupf wählen könnte. Auch, wenn die Erfolgschancen ziemlich gering sind etwas zu finden, ob des Unwetters vor kurzem.

Aber alles kommt anders als gedacht, als Takato tatsächlich an einem herausstehenden Nagel einen Stofffetzen und Blut findet. Auch die Kerbe einer Klinge in der Wand findet sich. Offenbar hat ein Kampf statt gefunden. Auf wundersame Weise kann man noch einigen Blutspritzern in eine Gasse folgen, aber dann verliert sich die Spur. Weg gewaschen vom Regen entscheidet Kaizan sich dazu einen mächtigen Luftkami zu beschwören, um ihn um Hilfe zu bitten. Dieser stellt ihm ein Rätsel:

Gehe nach Osten.
Und Folge der Sonne in ihr nasses Grab.


Man ist irritiert, weil das Rätsel keinen Sinn zu ergeben scheint. Aber folgt zumindest dem ersten Satz nach Osten. Der Weg führt sie schließlich auf eine kleine Insel, die eine Art Schiffsfriedhof bildet. Hier wendet man sich nach Westen, wo eine langgezogene Bucht offenbart was sie schon befürchtet hatten. Die Leiche Ide Tomoes, scheinbar mit ihrem eigenen Tanto ermordet.

Man entscheidet das Haru und Takato die Neuigkeiten an Iuchi San überbringen, während die Mantis Samurai hier warten und sicher gehen das sich Ide Tomoe nicht erneut erhebt. Bei der Durchsuchung des Strandes findet man noch einen verzierten Dolch, der definitiv nicht Rokuganischer Herkunft ist.

Währenddessen überbringen die Phoenixe die Nachricht über den Tod und werden Zeuge wie eine Einhorn Samurai um ihre Fassung ringt. Offenbar standen sich die Beiden Frauen wirklich näher, vielleicht verband sie sogar schwesterliche Bande.

Nachdem man den Leichnam mithilfe einiger Eta in einen Tempel gebracht hat, fallen die fünf frisch ernannten Smaragdmagistraten in ihrem Quartier todmüde auf ihre Matten.

Soundtrack für Spielabend 13:

Treffen mit Iuchi San und finden der Notizen - Tea Ceremony

Die Suche nach Ide Tomoe - Imperial Dynasty

Der Fund von Ide Tomoe - A Chinese Ghost Story
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #14 am: 16.06.2018 | 19:11 »
Spielabend 14 (14.06.2018):

Der Morgen beginnt für alle spät, da man sich von den Strapazen des gestrigen Tages ausruht. Während Kaizen bereits Frühstückt sieht man im Hintergrund Haru leicht zerzaust den Waschraum betreten und kurze Zeit später durchaus ansehnlicher wieder heraus kommen.
Von Tschong erhalten sie schließlich auch eine Schriftrolle, die heute Morgen für sie ankam. Darin werden sie zu einem Treffen im Schloss der Yoritomo am frühen Abend eingeladen werden. Yoritomo Koharu die berühmte Flottenkommandantin will sie sprechen. Haru wird daraufhin leicht nervös, denn diese Frau hatte den höchsten militärischen Rang inne, den es im Mantis Clan gab. Nachdem auch alle anderen wach waren, Akira und Takato ihr morgendliches Training beendet hatten, sowie alle auf dem neusten Stand gebracht waren, beschloss man aufzubrechen. Bevor man zum Treffen mit der Kommandantin eilte, besuchte die Gruppe noch einmal Iuchi San, die immer noch voller Trauer über Ide Tomoes Tod war. Man fragte sie, ob sie wüsste wie man Ide Mizaki eine Nachricht zukommen lassen könnte. Man beschloss nach einiger Beratung das Kaizan, Haru und Nami einen Brief mit allen Erkenntnissen und der Nachricht über den Tod von Ide Tomoe schrieben und diesen dann per Boten an den Familiensitz der Ide schicken, da dort die Chance das Mizaki Ide diesen Brief erhält am höchsten ist. Nachdem der Brief gesiegelt wurde machte man sich auf die Kommandantin zu treffen.

Im Schloss empfängt die Kommandantin die jungen Samurai auf dem Kampfübungsplatz einer Eliteeinheit der Mantis. Über den Tod der Gesandten des Smaragdmagistraten ist sie besorgt, da es nie gut ist, wenn ein Mitglied eines anderen Clans in der Stadt ermordet wird. Es könnte hohe politische Wellen schlagen.

Sie hört sich den Bericht und die Bitte der Gruppe an und stimmt dem Besuch der Bastion zu. Auch sie ist nicht Glücklich über die Anwesenheit der Gaijin. Kann aber nicht gegen sie an gehen ohne ihren Daimyo zu brüskieren. Daher benötigt sie Beweise, die sie dem Daimyo zeigen kann, um zumindest diese Gaijin aus Kyuden Gotei zu verbannen. Der Dolch ist ein guter Anfang, aber nicht ausreichend.

Man befragt sie des weiteren nach Yoritomo Kisames Aufenthaltsort und wann er zurück kehren würde. Während des Gesprächs kommt allerdings heraus, dass dieser eigentlich schon einen Tag vor dem Gespräch mit der Gruppe abgereist sein sollte, um eine Patrouille durchzuführen. Der Verdacht erhärtet sich das etwas nicht stimmt und er gar nicht an Bord seines Schiffes ist. Man beschließt dem nachzugehen, erhält aber noch eine Schriftrolle die Ihnen Zugang zur Bastion verschafft, um dort mit den Gaijin zu sprechen.

Bevor man sich dorthin auf den Weg macht besucht man noch einmal Hoji Fudo in seinem Lagerhaus. Der nervöse Mann scheint alles andere als glücklich über den Besuch der Samurai und bricht schließlich unter der Befragung zusammen. Tatsächlich hat er als Sprachrohr zu Kapitän Kisame gedient und Nachrichten an ihn überbracht, die er wiederum von einem Mann in aufwändig verzierter Rüstung erhalten hat. Die verschiedenen Nachrichten wurden immer bedrohlicher. Der Grund weswegen er das tat war offenbar Geldgier. An dem Tag, als die Samurai ihn mit Yoritomo San im goldenen Lotos gesehen hatten, sollte er ihm ausrichten das er um Mitternacht im Sanktuarium Komori sein sollte. Er konnte also unmöglich auf seinem Schiff sein.

Man beschließt den Heimin mitzunehmen und ihn vorerst festzusetzen, damit er sich nicht absetzen kann.

Soundtrack für Spielabend 14:

Treffen mit Iuichi San - Broken Hopes and Dreams

Treffen mit der Kommandantin - Dark Clouds

Gespräch mit Fudo Hoji
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #15 am: 24.06.2018 | 22:30 »
Spielabend 15 (21.06.2018):

Zusammen mit Fudo Hoji macht man sich auf den Weg zu Pier sieben. Hier scheint sich Sangan Yoritomo immer noch zu langweilen. Er stellt sich aber als ziemlich neugierig heraus, als die Charaktere ihn bitten sie und den Heimin zur Bastion zu bringen. Er fragt öfters nach und lässt sich den Befehl zeigen. Schließlich aber bittet er die Gruppe an Board, wobei Kaizan zusammen mit dem Heimin in der Kapitänskajüte die Fahrt verbringt. Nur Sangan steuert das kleine Boot allein mit großem Geschick und ziemlicher Routine bis zur Baston. Dort angekommen macht die Gruppe Bekanntschaft mit den Sicherheitsmaßnahmen, die hier deutlich strenger sind, als auf den anderen Inseln. Auch, wenn die Bastion kein Schloss ist, so ist sie doch nur mit Elitetruppen besetzt Man trifft zuerst den Kommandant Dao Yorimoto, der sich kurz mit Ihnen über ihre Anwesenheit austauscht. Insbesondere ist er erschrocken und erbost über den Tod von Ide Tomoe. Leider hatte Ide Tomoe ihm nicht erzählt was genau sie herausgefunden hatte, denn sie hatte nach dem Verhör die Bastion direkt verlassen. Sie war allerdings sehr aufgeregt. Hatte also sicherlich etwas wichtiges herausgefunden.

Nach dem Gespräch werden die jungen Samurai zu den Kerkern geführt. Hier wurde Fudo Hoji nicht eingesperrt, aber die drei überlebenden Gaijin. Man verhört den Kapitän mit dem sich bereits Takato und Nagato duelliert haben. Er erzählt ihnen vieles über die Hintergründe der Gaijin. Die Maskenträger sind Söldner, die für die Überfahrt hier her bezahlt hatten. Seine Leute halfen den Masken, weil sie zum einen Angst hatten und ihnen zum anderen größere Gewinne versprochen wurden. Außerdem wurden sie bezahlt.

Selbst wussten sie wenig über die Vorgänge oder was die Masken außerhalb des Schiffes taten. Aber öfters waren Samurai an Board, bei denen es sich der Beschreibung nach, nur um Leij Soji und ihren Begleiter handeln konnte. Sie haben offensichtlich mit den Masken zusammen gearbeitet. Auch von Yuki wussten die Seeleute, allerdings war die Angst vor den Masken zu groß. Laut dem Kapitän waren sie alle verrückte Mörder. Am Ende des Verhörs steht fest das der Kapitän und seine Leute sich dessen schuldig gemacht haben das sie mit vollem Wissen die Söldner in die Stadt gebracht haben und, trotz das sie wussten was sie sind, nichts dagegen unternommen. Auch auf die Mittäterschaft seht die Todesstrafe. Nachdem die anderen beiden Gefangenen nichts weiteres beitragen können, berichtet man noch Yoritomo Domo von den neuen Erkenntnissen und lässt sich dann in der hereinbrechenden Abenddämmerung zurück an Pier 7 bringen.

Von dort aus macht man sich auf den Weg zu Pier 13, wo die Sakuro noch an diesem Abend zurück erwartet wird. Allerdings dauert es sehr lange bis das Schiff einläuft. Daher beschließen die Samurai sich lieber schlafen zu legen, da sie schon wieder lange auf den Beinen sind und morgen ihre Energie deutlich dringender benötigen.

Bevor sie sich allerdings zur Ruhe begeben können erwartet sie der Nezumi Skaf vor ihrer Tür.
Nachdem herauskommt das er offenbar eine von Tschongs Pasteten gefressen hat, ohne zu fragen erzählt er ihnen das er Doji Lej zu einem Haus auf der Drachenklaueninsel verfolgt hat. Was sie dort genau getan hat konnte er nicht sehen, aber er fand es mehr als nur verdächtig. Kurz stellt sich die Frage wieso sie selbst dorthin geht. Die Antwort erscheint im ersten Augenblick unlogisch, aber vielleicht ist dort etwas was sie niemand anderem zeigen will. Trotz das bereits die Nacht hereingebrochen ist bittet man Skaf den Weg zu beschreiben. Der Nezumi hat allerdings wenig vertrauen in den Orientierungssinn der Samurai und bietet statt dessen an sie hinzubringen. Man entscheidet sich sofort aufzubrechen.
Was werden sie dort finden?

Und hier der Soundtrack für den ABend:

Spielabend 15 (21.06.2018):

Weg zum Pier sieben und überfahrt zur Bastion - Winds of Spring

Aufenthalt in der Bastion - Bushido

Trefen mit Skaf - Night Hunters
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #16 am: 8.07.2018 | 15:46 »
Spielabend 16 (28.06.2018):

Skaf führt die jungen Samurai zu einem abgelegenen Haus auf der Drachenklauen Insel. Hier umgeben von leerstehenden Häusern in gutem Zustand und an einem malerischen See gelegen hat er Lej Doji verfolgt. Der Nezumi hat allerdings nicht vor die Gruppe in  das Haus zu begleiten.

Man versucht sich teils schleichend, teils offenkundig auf das Haus zuzubewegen, ohne den offiziellen Weg zu nutzen, was schließlich dazu führt das Kaizan einen Blick durch eines der Fenster erhaschen kann. Er kann zumindest einen schwer gerüsteten Krieger erkennen, der langsam durch das Haus geht. Nach kurzer Beratung beschließt man doch vom Weg her zu kommen und zu klopfen.

Allerdings bleiben Reaktionen auf das Klopfen vorerst aus. Auch auf das zweite Klopfen und das rufen reagiert scheinbar vorerst niemand. Erst als Taato erneut klopft und von innen rennende Schritte zu hören sind, durchbricht ein Katana die Tür, bleibt aber im Holz stecken. Als es wieder zurück gezogen wird sind im Inneren rote Augen zu sehen. Dann wird die Tür aufgerissen und ein offensichtlich Untoter Krieger steht im Rahmen, der sich sofort auf Takato stürzt. Dieser kann die ersten wuchtigen Schläge der Kreatur nicht abwehren und im Gegenzug erscheint das Wesen deutlich widerstandsfähiger gegen Schwerthiebe zu sein.

Selbst mit der Hilfe Kaizans, Akiras und Namis scheint der Krieger zu Widerstandsfähig. Erst Harus Jademagie kann ihn deutlich schwächen. Als zwei weitere untote Krieger auftauchen können Nami und Kaizan zusammen mit Akira verhindern, dass sie sich in den Kampf einmischen. Schließlich treibt Haru ihnen das Untote Dasein per Jademagie aus.
Auch der letzte Krieger fällt schließlich durch einen Blitzschlag, den Kaizan beschwört. Glücklicherweise hat man keine Verluste zu beklagen und auch die Wunden von Takato konnten von Haru geschlossen werden.

In einer Grube unter dem Haus finden sie schließlich auch noch die Tochter von Kisame Yoritomo. Gefesselt und geknebelt holt man sie dort heraus. Die junge Kitsune Schülerin ist vollkommen aufgelöst und kaum in der Lage zu sprechen. Leider hat sie nicht gesehen wer sie gefüttert hat und nach einigem diskutieren beschließt man das sie bei ihrer Familie am sichersten aufgehoben wäre. Nami bietet an das sie sie nach Hause bringen kann. Auch, wenn sie vorher noch einiges an Wissen über Maho offenbart, was zumindest Takato aufhorchen lässt. Während also Akira und Kaizan den Daimyo über die Vorkommnisse unterrichten wollen bleiben Haru und Takato zurück, damit die Beweise für die Maho Nutzung nicht wieder verschwinden.

Angekommen beim Schloss des Daimyos werden sie allerdings nicht vom Daimyo, sondern von Akiras Sensei Tsuruchi Eichiiro der sich ihre Geschichte anhört und sofort einige der Wachen zusammentrommelt, so dass die Delegation bald an dem Haus eintrifft, wo sich die Leichen tatsächlich nicht noch einmal erhoben haben.

Man erklärt dem ehrenwerten Sensei kurz die Situation und offenbart diesmal auch den Verdacht gegenüber Lej Doji. Schließlich entlässt der Sensei die kleine Gruppe und sichert mit den Yoritomo Samurai das Haus ab. Am nächsten Tag sollen sie dem Daimyo gegenüber treten, da das vorhanden sein von Maho in der Stadt etwas ist, was der Daimyo erfahren muss. Müde machen sie sich auf den Weg zu ihrer Unterkunft.

Und hier der Soundtrack der einzelnen Szenen:

Der Weg zum einsamen Haus - Ghosts of Japan

Kampf mit den Wiedergängern - Ambient Japanese Koto & Flute

Spielabend 17 (05.07.2018):

Am nächsten Morgen trainieren Takato und Akira das erste Mal gemeinsam mit Boken, während Haru und Kaizan an verschiedenen Orten meditieren. Die Ruhe wird erst durch Tschong gestört, die nach und nach alle zum Frühstück ruft. Während man platz nimmt tritt auch Nami wieder ein. Diese  hatte die Nacht vorsichtshalber bei Ino und deren Mutter verbracht, um dort für Sicherheit zu sorgen. Und auch, um Nachts nicht allein zurück gehen zu müssen.

Da man nicht weiß wann man zum Daimyo gerufen wird, versucht man sich soweit es geht von den gestrigen Ereignissen zu erholen und zu entspannen. Jeder tut dies auf seine eigene Weise, während Haru einen Brief schreibt, malt Kaizan und Akira spielt Flöte.

Kurz nach dem Mittag schließlich erreicht Tsuruchi Sensei die Unterkunft der kleinen Gruppe und holt sie ab, damit sie den Daimyo treffen können. Gemeinsam mit zwei weiteren Yoritomo Samurai werden die jungen Smaragdmagistrate in Schloss der Yoritomo geführt. Allerdings heißt es auch hier warten. Zumindest haben alle sich entsprechend eingekleidet. Tsuruchi Sensei erzählt ihnen noch das sie nicht direkt mit dem Daimyo sprechen werden, sondern mit einer Stimme des Daiymo, was wiederum eher zum Kaiser passen würde. Kurz blitzt bei den beiden Phoenixsamurai Misstrauen auf. Dieses wird aber schließlich auf die seltsame Art des Mantis Clans bezogen.

So werden sie schließlich in eine große, leer wirkende, Halle geführt. Hier erwartet sie bereits Naoto Yoritomo, der den Bericht entgegen nehmen wird. Am anderen Ende der Halle scheint allerdings auch der Daimyo anwesend zu sein und dem Bericht zu lauschen.

Nach der Vorstellung aller fasst Akira das Geschehene und die Vermutungen der Magistraten für die Stimme und den Daimyo zusammen. Auch die Nachfragen beantwortet sie, wobei festgestellt wird das Lej Doji anscheinend die Stadt bereits verlassen hat. Allerdings werden die Gaijin in der Bastion hingerichtet. Die Magistrate erhalten den Auftrag Yoritomo Kisame zu finden, damit dieser seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann und dann Doji Lej zu folgen. Da sie selbst keine Maho Tsukai zu sein scheint, ist dies weiterhin Aufgabe der Smaragdmagistraten. Man erhält auf Nachfrage noch die Erlaubnis die Unterkünfte von Doji Lej zu untersuchen. Aber auch Akira bittet endlich um ein neues Katana, welches ihr bei der versuchten Rettungsaktion auf hoher See verloren gegangen ist.

Nach der Audienz führt Tsuruchi Sensei sie zuerst zur Unterkunft der Kranich Samurai im Schloss, wo allerdings nichts zu finden ist. Doji Lej war wohl auch sehr selten hier, daher ist es nicht besonders verwunderlich. Bevor man sich zu zweiten Unterkunft aufmacht, holt man noch das Katana für Akira aus dem Arsenal ab. Dann erst untersucht man die zweite Unterkunft im Trainingsbereich des Schlosses.

Hier finden sie Hinweise, in Form eines Briefes, auf die nächsten Reiseziele der Kranich Samurai. Scheinbar wurde etwas in Kyuden Asako oder Kyuden Isawa gefunden. Nun steht auch fest wohin Lej Doji abgereist ist. Durch Kaizans Bitte an die Kami können sie noch ein geheimes Fach im Schrank finden, welches neben dem Tanto eines Kranich Samurais noch einen Siegelring der Chuda Familie enthält. Dies besorgt insbesondere Takato und Haru, da der Schlangenclan eigentlich nicht mehr existiert.

Nachdem man nichts weiteres findet berichtet man Tsuruchi Sensei davon, damit ein Schiff für die Verfolgung vorbereitet wird. Da Lej Doji offenbar mit einem Konvoi die Stadt verlassen hat, welcher auf dem Weg in die Phoenix Lande ist. Das nächste Ziel ist das Sanktuarium der Tochter der Stürme, ein beliebter Rückzugsort von Yoritomo Kisame.

Und hier der Soundtrack der einzelnen Szenen:

Entspannung in der Morgensonne - Morning Light

Treffe mit dem Daimyo und der Stimme -THE WAY OF SAMURAI

Untersuchung der Kranichunterkünfte - Lotus Pool
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #17 am: 13.07.2018 | 22:27 »
Spielabend 18 (12.07.2018:

Nach Namis Hinweis am Morgen des Tages macht sich die Gruppe auf, um Kapitän Kisame Yoritomo beim Sanktuarium des Mädchens der Stürme zu suchen. Man setzt schweigend mit einem kleinen Ruderboot über. Auf dem kleinen felsigen Eiland angekommen offenbart sich den fünf Samurai ein erstaunlich zertrümmertes Bild. Das Sanktuarium scheint zum großen Teil aus Wasserfällen, verfallenen Treppen, Aquädukten und eingestürzten Bauten zu bestehen. Zwischen all dem Wasser was auf den Fels prasselt und tiefe Buchten in den Stein gegraben hat hat sich einige Pflanzen und auch Tiere ihren Lebensraum geschaffen.

Nachdem sie tiefer in die Landschaft eingedrungen sind und bereits nasse Füße, sowie durchweichte Kleidung haben entdecken sie schließlich einen glatzköpfigen Mann, der unter einem der Wasserfälle zu meditieren scheint. Da dieser sie offenbar nicht bemerkt, beschließen sie ihn nicht zu stören, da auch kein direkter Weg zu ihm führt und keiner schwimmen möchte. So steigen sie die Treppen weiter empor und erreichen schließlich eine Art Torbogen, wo ihnen ein weiterer Mann begegnet, der ebenfalls über keinerlei Haupthaar verfügt. Er trägt einfache Kleidung und stellt sich als Tao vor, allerdings erst, nachdem er die Gruppe nach ihrem begehren gefragt hat. Auf Kisame angesprochen reagiert er mit geheimnisvollen und ausweichenden Aussagen, führt die Charaktere aber schließlich tiefer in das Sanktuarium und letztendlich in eine Höhle in der sich der Kapitän der Sakuro zum Gebet zurück gezogen hat.

Auf seine Verfehlungen angesprochen, gesteht er seine Ehre und die seiner Mannschaft durch seine Handlungen und sein Verhalten gegenüber dem Daimyo beschmutzt hat. Allerdings atmet er deutlich auf, als er hört, dass die jungen Samurai seine Tochter lebend gefunden haben. Seine Erzählungen in der anschließenden Befragung machen klar, dass er die meisten Anweisungen von Fudo Hoji erhielt. Er wurde auch von einer kleinen Frau mit Maske ausgefragt, die viele Dinge über die umliegenden Gewässer wissen wollte, was zu der Annahme führt, dass sie wohl Vorteile für die Piraterie der Gaijin erlangen wollte.

Haru macht ihn schließlich darauf aufmerksam, dass sie vermuten auch Doji Lej hätte etwas mit den Mordaufträgen zu tun. Aber auch Yoritomo san hat bereit mit seinem Leben abgeschlossen, das dem Daimyo nur die Hinrichtung als Befehl bleibt, oder aber die Erlaubnis Sepukku zu begehen. Zumindest in einigen der Magistrate bilden sich Zweifel an der Schuld des Kapitäns. Er kann ihnen aber immerhin noch mitteilen, dass sie hier hier etwas gesucht haben, was sie ohnehin nicht direkt hätten lesen können, selbst wenn sie es gefunden hätten. Was das allerdings genau ist, dass wusste er auch nicht.

Nach dem Gespräch legt man den Weg zurück zum Schloss des Gaijins schweigend zurück. Dort angekommen wird man zusammen mit Kisame Yoritomo zum Daimyo vorgelassen, der sie diesmal ohne seine Stimme empfängt. Tatsuya Yoritomo ist schwer von den Verfehlungen seines Untergebenen enttäuscht und macht dies auch mehr als deutlich. Die Worte treffen Kisame deutlich, was auch durchaus sichtbar ist. Tatsächlich holt sich der Anführer des Mantis Clans noch die Meinung der fünf Magistraten ein, bevor er schließlich sein Urteil fällt. Kisame Yoritomo bekommt noch eine letzte Chance seine Ehre wieder herzustellen. Seine Aufgabe und die seiner Mannschaft wird es sein die Gaijin aus dem umliegenden Gewässern Kyuden Goteis zu finden und zu versenken. Sollte er damit erfolgreich sein, so ist es ihm erlaubt Sepukku zu begehen, zusammen mit seiner gesamten Mannschaft. Sollte er dabei versagen, so wird erwartet das er bei dieser Aufgabe stirbt. Aber seine Ehre wäre ebenfalls wieder hergestellt.

Nachdem die Verurteilung gesprochen wurde und die Magistrate mit dem Daimyo allein sein, wendet er sich noch kurz an sie und erklärt ihnen das ihr Schiff morgen früh zum auslaufen bereit wäre. Der Kapitän sei einer der Besten und Vertrauenswürdigsten des ganzen Clans. Wahrscheinlich würden sie ihn bereits kennen. Einen Namen nennt er allerdings nicht. Dann werden auch die jungen Samurai entlassen.

Auf dem Rückweg zu ihrer Unterkunft hängt jeder seinen eigenen Gedanken und erst dort angekommen verschwindet Haru nach einem kurzen Mahl aus dem Haus und wandert an den Klippen hinter dem Unterschlupf herum. Die Begegnung mit dem Kapitän hat sie sichtlich mitgenommen.

Währenddessen hat sich Kaizan allein in die Stadt aufgemacht, um noch einige Teesorten für die Reise zu organisieren. Gleichzeitig spricht Takato mit Yuki und fragt sie, ob sie die Gruppe begleiten will, was diese schließlich nach kurzem zögern bejaht.

Akira hingegen fragt Tschong, ob diese überhaupt mit ihnen reisen will, was diese verneint. Sie würde lieber in Kyuden Gotei bleiben und weiterhin Tsuruchi Sensei dienen. Daraufhin beschließt Akira Tschong noch ein Abschiedsgeschenk in Form von Malutensilien zu besorgen, da man sich am nächsten Morgen für lange Zeit das letzte Mal sieht.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 18 (12.07.2018:

Auf dem Weg zum Sanktuarium - Flute Music & Water Sounds

Gespräch mit Kisame Yoritomo - Temple In The Mountains

Treffen mit dem Daimyo - Japanese Flute Music
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #18 am: 21.07.2018 | 13:57 »
Spielabend 19 (19.078.2018):

Indes Kaizan sich aufmacht, um noch einige Dinge einzukaufen...darunter eine beträchtliche Menge Tee für die Fahrt, sucht Takato Haru an den Klippen auf, um mit ihr noch einmal zu sprechen. Haru ist dabei von Takatos Sicht auf die Welt beeindruckt, wobei Takato dies als durchaus normal ansieht. Für ihn scheint vieles durch die Werte des Bushido sehr einfach zu sein.

Währenddessen erhält Nami eine Schriftrolle von einem Boten des Moshi Clans. Während sie diese liest wirkt ihr Blick traurig und auf Akiras nachfragen hin stellt sich heraus, dass Nami sie nicht auf der Jagd nach Lej Doji begleiten würde. Sie wurde abberufen ihre Ausbildung zu Jademagistratin zu erhalten. Zuerst hatte auch Akira einen Klos im Hals, aber man ist sich sicher das es kein Abschied für immer ist. Zusammen wollen die beiden Mantis Samurai den vorerst letzten gemeinsamen Abend mit musizieren verbringen. Nachdem auch die Anderen alle zurück gekehrt sind und die neue Nachricht überbracht wurde endet der Abend in einer geselligen Runde mit Musik, Tee und von Tschong zubereiteten Abendessen.

Am nächsten Morgen macht man sich zum Sonnenaufgang zum Pier, wo das Schiff bereits auf sie wartet. Diesmal ist es eine große Kriegsdschunke, die sie transportieren wird. Noch am Steg werden sie von Kapitän Daisuke Yoritomo begrüßt. Dieser ist von ihrem Eintreffen wohl informiert und bittet sie auch direkt an Bord des Schiffes, welches kurz darauf auch ablegt.

Während man unter Deck in Zweierkabinen unterkommt und Yuki eine dritte Hängematte in Akiras und Harus Kabine bekommt, nimmt das Schiff langsam fahrt auf. Nur Takato scheint sich nicht wohl zu fühlen und bleibt größtenteils unter Deck. Die Anderen sehen sich indessen auf dem Schiff um. Kaizan entdeckt recht schnell das Mitglied seiner Familie, welches dieses Schiff navigiert. Es ist Nibori Moshi, der scheinbar einen kriegerischen Weg gewählt hat.

Schließlich ruft der Kapitän sie aber zu sich und fragt nach möglichen Gefahren, die auf das Schiff und seine Mannschaft warten könnten. Die Gruppe zögert ihm die ganze Wahrheit zu sagen, da der Daimyo es wohl nicht für nötig hielt ihn einzuweihen und sie sagen sie nur vorsichtig das die Gaijin durchaus eine Bedrohung sein könnten und man zeigt ihm noch das Logbuch der Schwinge der Morgenröte, so dass er zumindest weiß was die Gaijin offenbar vermögen. Von möglichen Maho warnen sie ihn allerdings nicht.

In den nächsten Tagen lernt Kaizan immer mehr das Schiff kennen, indem er die Abläufe der Mannschaft beobachtet und spricht öfter mit Nibori, der sich als Quell des Wissens für den jungen Moshi erweist. Akira trainiert immer wieder ein Kata am Bug des Schiffes mit dem Bogen, während  Haru sich oft zum Grübeln und Schreiben zurück zieht. Alle aber spielen und kümmern sich um Yuki, so dass sie etwas lernt und beschäftigt ist. Insbesondere Kaizans Shogi Spiel bietet einen guten Zeitvertreib.

Haru spricht auch noch einmal mit Yuki, während sie draußen an der Reling stehen. Haru fragt das Mädchen noch einmal über ihr Dorf aus. Scheinbar hat eine Frau die erstaunliche Ähnlichkeit mit Lej Doji hatte, Yuki Tee angeboten. Dann hatte Yuki einen Traum in dem sie sah wie ihre Eltern starben, erwachte dann aber im Bauch des Gaijin Schiffes. Nach dem Gespräch ist Yuki zumindest wieder etwas hoffnungsvoller. Auf die Frage wieso Haru das Meer so gerne mag, antwortet diese ausweichend. Yuki hat aber scheinbar auch kein Interesse mehr nachzufragen und schleift dann Takato an Deck, dem das sichtlich unangenehm ist. Aber er will sich vor Haru und Yuki auch keine Blöße geben.

So vergehen etwa zwei Wochen in denen Haru es tatsächlich gelingt ein neues Gebet an die Wasserkami zu entwickeln. Eines Nachts aber werden Kaizan und Takato von Nibori aus dem Schlaf geweckt, weil er ihre Hilfe gebrauchen könnte. Als Kaizan ihm folgt und auf das Schiffsdeck tritt liegt das Schiff in dichten Nebel gehüllt...zusätzlich herrscht eine Flaute. Kaizan versucht zwar mit den Kami zu sprechen, aber es scheint, als wären keine in der Nähe was sehr seltsam ist. Die beiden Shugenja entscheiden sich den Kapitän, sowie die anderen Magistrate zu wecken. Gemeinsam beratschlagt man was man tun soll. Es scheint genauso zu sein, wie bei der Schwinge der Morgenröte. Haru schafft es zumindest ein leichtes Flüstern der Kami zu hören. So beschließt man das man mit einem Beiboot in den Nebel hinaus rudert, um zu sehen wie groß die Nebelbank ist. Da Seil, welches vorsichtshalber an dem Boot befestigt wird, ist allerdings zu kurz. Kaizan kehrt daher unverrichteter Dinge zurück. Wieder bespricht man sich und es ist klar, dass sie etwas tun müssen, da warten das andere Schiff in seinen Untergang geführt hat. Die Gruppe bindet mehrere Seile aneinander und lässt sich diesmal geschlossen von zwei Mannschaftsmitglieder in den Nebel rudern. Tatsächlich erreichen Sie knapp den Rand des Nebelfelds und hier gelingt es den Shugenja tatsächlich die Windkami dazu zu bringen die Nebelwand zu vertreiben. Als aber der Nebel sich langsam lichtet weht der Wind ein Donnern und Kampflärm zu dem kleinen Boot hinüber. Am Horizont ist auch ein weiteres großes Schiff zu erkennen. Sind das die Gaijin? Die beiden Ruderer legen sich ins Zeug, um schnellstmöglich die Dschunke wieder zu erreichen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 19 (19.078.2018):

Gespräch zwischen Haru und Shiba, sowie der letzte Abend in Kyuden Gotei - Wind Moon and Fireflies

Die ersten Wochen auf der Dschunke des Mantis Clans - Asian Pirates

Der unheimliche Nebel - Gashadokuro
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #19 am: 29.07.2018 | 00:23 »
Spielabend 20 (26.07.2018):

Mit schnellen Ruderschlägen gelingt es den Yoritomo Samurai die Gruppe zurück an das Schiff zu bringen. Hier klettert zuerst Takato auf das Schiffsdeck, bevor die Anderen ihm folgen. Der Kampf zwischen den Gaijin Piraten und der Besatzung tobt bereits erbittert. Die Magistraten stürzen sich selbstverständlich auch ins Getümmel.

In der Schlacht zeigt Kaizan einen neuen Zauber den er von Nibori lernen konnte. Den Drachenschwanz. Eine Flammensäule, die er peitschenartig gegen die Gaijin einsetzt. Takato scheint versteckte Talente, als Bogenschütze zu haben, was ihn aber nicht Akira überlegen macht, die ebenso wie er mehrere Gaijin mit dem Bogen niederstreckt.

Während die Yoritomo einer nach dem anderen fallen und auch die Gaijin langsam dezimierter werden mischt sich schließlich einer der Maskenträger ein, der ebenfalls auf dem Schiff kämpft. Dieser hat einen sehr flinken Kampfstil und tötet mit seinen dünnen Klingen mehrere Besatzungsmitglieder. Auch sticht er gezielt Kaizan nieder. Gleichzeitig wird die Lage an Board immer bedrohlicher, da immer mehr Yoritomo der zahlenmäßigen Überlegenheit der Gaijin erliegen. Zwar versucht auch Kapitän Daisuke sein Beste, wird aber dabei verwundet.

Nur durch Harus Magie gelingt es die Leben der Magistraten mehrfach zu retten.

Bevor der Maskenträger aber noch weiteren Schaden anrichten kann, stellt sich Takato ihm in den Weg. Die Klinge des Shiba Samurais köpft dem anderen Kämpfer mit einer eleganten Drehung. Als der Körper des Gaijin auf die Planken auftrifft, scheint das aber der Kampfeslust der anderen Piraten keinen Abbruch zu tun. Sie drängen weiter auf die Überlebenden ein. Haru zeigt hierbei das sie nicht nur die Wasser- und Erdkami anrufen kann, sondern das auch die Feuerkami ihr Schutz gewähren. Sie umgibt sich mit einem Feuerschimmer und schickt mit Iujutsu zwei Gaijin brennend ins Meer.

Kurz darauf fällt auch der letzte Gaijin Takatos Klinge zum Opfer und man findet sich mit dem Kapitän zu einer kurzen Übersicht zusammen. Es sind viele der Besatzung gestorben, aber anscheinend können die Yoritomo das Schiff trotz alledem noch steuern. Nur nicht mehr so schnell. Während sich Akira und Haru auf nichtmagische Weise um die Verletzungen der Überlebenden kümmern bittet der Kapitän Kaizan Nibori bei der Navigation zu unterstützen.

Nach seiner Behandlung eilt Takato noch unter Deck, um nach Yuki zu sehen. Diese ist allerdings unverletzt und schien auch nicht von den Piraten behelligt worden zu sein. Sie ist sehr glücklich das Takato und den Anderen nichts schlimmeres passiert ist.

Und hier der Soundtrack für die einzelnen Szenen:

Spielabend 20 (26.07.2018):

Schlacht auf dem Schiff - Samurai Warrior

Sieg - Samurai Devotion
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #20 am: 12.08.2018 | 21:46 »
Spielabend 21 (09.08.2018):

Am nächsten Morgen lässt Haru Takato und Kaizan in ihre Kabine rufen. Nachdem alle vier versammelt sind beginnt sie aus dem Tagebuch ihrer Vision in früheren Zeiten vorzulesen. Sie ist der Meinung das die ganze Gruppe irgendwie mit dem Hasengeist und der Gefahr aus dem Boden zusammen mit dem Fuchs, den Kaizan getroffen hat, zu tun haben. Es stellt sich nun die Frage was das alles zu bedeuten hat, aber man kommt schnell überein das ihr wichtigstes Ziel zuerst Lej Doji ist, die auf der Suche nach dem ominösen Ding ist. Auch ist klar das sie in den Landen des Phoenix Nachforschungen über all das anstellen müssen und das sie auf diesem Schiff zum Nichtstun verdammt sind.

Erst einige Wochen später erreichen sie das kleine Küstendorf Takayama, in welches in einer natürlichen Bucht liegt. Ein weiteres Schiff hat hier den Anker geworfen und es trägt die Insignien des Kranich Clans. Man ist durchaus verwundert, denn der Konvoi mit dem Lej Doji aufbrach beinhaltete nur Mantis Schiffe.

Natürlich legen sie an und die vier Smaragdmagistraten begeben sich zu einem Samurai eines unbekannten Clans, der in der Nähe des Kranich Schiffes scheinbar Ware zählt. Dieser erzählt ihnen das ers seit vier Tagen hier und bisher nur das Schiff des Kranichclans und ihr eigenes hier ankommen gesehen hat. Auf die Frage nach seltsamen Vorkommnissen berichtet er von Leichen in der Nähe des Dorfes. Allerdings sind es unbekannte Samurai, die keine Clanszeichen tragen.

Das nächste Ziel ist der Hafenmeister, ein älterer Shiba Samurai, der hier den Hafen unter sich hat. Er erzählt ihnen das der Konvoi vor sieben Tagen hier anlegte und neben einer Menge Waren auch zwei Samurai des Kranichclans hier an Land gingen. Allerdings ist sein Wissen über ihr treiben hier recht gering. Daher verweist er sie auf den Wirt Urume, in dessen Herberge sie abgestiegen sind.

An diesen wollen sie sich auch als nächstes wenden, allerdings finden sie im Gastraum der Herberge neben den Dorfbewohnern auch noch zwei Samurai vor. Einen ihnen unbekannten Samurai der Doji Familie und einen Shiba Samurai, der Haru nur zu bekannt ist. Es ist Hayato, der bereits kurze Zeit der Yojimbo von ihrer guten Freundin Matsuko war.

Vorerst aber unterhält man sich mit dem Wirt Urume, der ihnen erzählt das die Samurai wirklich hier abgestiegen sind und ihn auch nach einer Schreinansammlung gefragt haben. Dort wurde auch eine der vier Leichen der letzten drei oder vier Wochen gefunden. Der Wirt steht den jungen Samurai in allen Fragen gerne zur Verfügung. So erzählt er ihnen auch wo die Leichen gefunden wurden. Takato schließt daraus das sie die Morde sich nach Norden bewegen. Richtung Kyuden Isawa, welches wohl ihr nächstes Ziel sind wird.

Man beschließt zumindest die Schreine zu besuchen, um zu sehen was Lej Doji und ihr Begleiter dort gesucht hatten. Dies aber erst am nächsten Morgen, da die Sonne bereits unterzugehen beginnt und der Weg zu weit wäre. Daher beschließt man eine Nacht in der Herberge zu verbringen.

Schließlich begeben sich Haru und Takato noch zu dem Tisch der anderen Samurai hinüber. Hayato Shiba ist überrascht und erfreut Asako sama wieder zu sehen und begrüßt auch Takato mit gebührendem Respekt. Während des Gesprächs stellt sich heraus das Hayato noch immer der Yijimbo von Matsuko Isawa ist, aber derzeit den Auftrag hat den ehrenwerten Zuka Doji nach Kyuden Isawa zu begleiten. Da dieser dort mit Matsuko verheiratet werden soll. Haru ist erst überrascht und ihr wird klar, dass es sie genauso zu jeder Zeit treffen kann.

Währenddessen probiert sich Kaizan durch die besten Teesorten die Urume zu bieten hat und Akira beschäftigt sich mit Yuki. Takato hat noch die Idee, dass man vielleicht querfeldein zu den Schreinen reisen könnte und dann auf direktem Wege nach Kyuden Isawa um Zeit zu sparen und den Vorsprung von Lej Doji nicht größer werden zu lassen. Man diskutiert das in der Gruppe und befindet das dieser Weg für Yuki vermutlich zu anstrengend wäre. Daher schlägt Takato ihr später vor, dass sie mit dem Kranich und Hayato nachreisen kann. Man würde sich in der Hauptstadt der Phoenixe wieder treffen. Yuki ärgert Takato zwar ein wenig, aber sie willig ein. Am nächsten Morgen trifft Takato daher Hayato hinter dem Gasthaus, wo dieser gerade einige Kata läuft. Hierbei kann er dann auch sehen, dass sein Gegenüber etwa denselben Trainingsstand zu haben scheint wie er.

Auf den Vorschlag Yuki mitzunehmen reagiert er mit Verwunderung, meint aber das man den Kranich fragen müsste, da er ihn beschützen solle. Daher ist dies Takatos nächstes Ziel. Nach einigen Erklärungen wie Yuki zu ihnen stieß und einigen Informationen über Doji Lej schließlich willigt auch Zuka ein. Er schlägt aber auch vor Yuki direkt mit dem Schiff zurück in die Kranichlande zu senden. Er spricht später mit Yuki, diese entscheidet sich aber eher mit nach Kyuden Isawa zu reisen.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 21 (09.08.2018):

Die Vision auf dem Schiff[ - Zen/url]

[url=https://www.youtube.com/watch?v=mkpHnHopFUg&t=0s&list=PLjYQkUsQYQXwmJrtcO2UoLfIOcb21Q5ok&index=83]Ankunft in Takayama - Land of the Rising Sun


Planung der weiteren Reise  - Fishing Village
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #21 am: 19.08.2018 | 15:12 »
Spielabend 22 (16.08.2018):

Nachdem Haru am späten Abend noch mit Hayato über Matsuko und deren Alpträume gesprochen hat, brechen die vier Samurai am frühen Morgen auf. Ihr Ziel ist die Ansammlung der Schreine, welche auch Lej Doji und ihr Begleiter interessant fanden.

Tatsächlich findet man die Schreine im Schneetreiben, welches inzwischen eingesetzt hat. Bei der Ankunft in dem kleinen Tal findet Kaizan mit dem Fuß eine Leiche, die unter dem Schnee liegt. Der  Mann trägt keinerlei Clansabzeichen aber Kleidung die einem Samurai gebührt. Bei genauerer Betrachtung finden sie eine weitere Leiche und Kampfspuren, die langsam vom Schnee bedeckt werden. Auch die Frau trägt keine Clansabzeichen. Takato findet hinter den Schreinen von einem der Hügel eine Fußspur, die in ein dahinterliegendes Waldstück führt. Allerdings scheint derjenige Schneeschuhe getragen zu haben. Daher sind auch seine Schritte nicht so tief im Schnee versunken.

Man beschließt schließlich den Spuren zu folgen. Im Wald finden sie bereits nach etwa fünfzig Metern ein verlassene aussehendes Lager, welches auf einer kleinen Lichtung liegt. Kurz checkt man die Lage aber dann gehen die Samurai doch auf die Lichtung, um zu sehen, ob noch jemand da ist. Akira geht voraus und plötzlich löst unter ihren Füßen eine Falle aus, die die Tsuruchi in einem Fischernetz einfängt und etwa 2 Meter über dem Boden in die Luft hängt. Noch während Kaizan versucht das Netz zu zerschneiden tritt ein Ronin aus dem Wald welchen Akira und Takato erkennen. Takato sah ihn bei seinem Vater, welcher wohl schon öfter mit diesem zu tun hatte, während Akira ihn aus ihrem früheren Leben als Ronin kennt.

Dieses Thema allerdings verschieben die beiden mit stummen Gesten auf einen späteren Zeitpunkt. Dafür stellt man fest das der Ronin, welcher sich als Ryusei vorstellt, für die Tode der Samurai verantwortlich ist. Dieses erklärt er dadurch, dass dies Mitglieder des Schlangenclans sind und er schon länger auf der Suche nach diesen ist.

Man beschließt Erkenntnisse auszutauschen. Offenbar ist Ryusei bei der Verfolgung der Gaijin auf die Schlangen Aufmerksam geworden. Er ist auch schon einige Tage hier und für die Totem im Umkreis des Dorfes verantwortlich. Laut ihm hat sich der Ronin aber nur Verteidigt, da sie ihn direkt, nachdem er sie ansprach angriffen. Leider ist ihm Lej Doji nicht aufgefallen. Er bietet allerdings an die Gruppe nach Kyuden Isawa zu begleiten. Insbesondere, wenn es sich hier um einen Maho Tsukai handelt, mit dem all das zu tun hat.

Die Magistraten gehen noch einmal zu den Schreinen zurück, um diese nach einer Art toten Briefkasten zu durchsuchen, während der Ronin sein Lager abbaut. Tatsächlich finden sie in einer versteckten und schwer zu sehenden Ritze einen Zettel. Allerdings ist diese verschlüsselt. Der Einzige der nach einiger Zeit des Grübelns den Code entschlüsseln kann ist Kaizan. Offenbar steht dort:

„Eure Aufgabe ist Kyuden Isawa.
Wir treffen uns bei Vollmond.“

Zuerst überdenkt man das Vollmond der Ort ist, allerdings gibt es in der Stadt keinerlei Ort der damit in Verbindung stehen könnte. Daher isgt es vermutlich doch die Zeit. Aber ein Ort fehlt. Der nächste Vollmond ist in etwa 10 Tagen.

Schließlich kommt auch Ryusei aus dem Wald und man setzt die Reise fort. Nach einbruch der Dunkelheit kehren sie in einer Herberge am Wegesrand ein. Nach dem Essen, als alle Anderen bereits im Bett sind bleiben Akira und Ryusei noch länger im Schankraum zurück, um endlich miteinander zu sprechen.

Ranko erklärt dem Ronin wie sie von einer Ronin zu einer Tsuruchi Samurai Ko wurde. Ryusei ist überrascht aber erfreut das sie es geschafft hat. Wenn auch mit unkonventionellen Mitteln. Ranko hofft das sie vielleicht diejenigen findet an denen sie noch Rache nehmen will.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 22:

Erste Untersuchungen an den Schreinen - Zen Temple

Treffen mit Ryusei - Those Who Serve

Gespräche in der Herberge - Grey Mist
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #22 am: 1.09.2018 | 20:19 »
Spielabend 23: (30.08.2018):

Nach sieben weiteren Tagen der Reise erreicht man schließlich die große Stadt Kyuden Isawa. Die weißen Mauern waren mit eisigem Schnee bedeckt der in der aufgehenden Sonne funkelte, als würden Juwelen die Mauern zieren. Trotz der frühen Stunden sind doch einige Bauern vor den Toren, die von einigen Shiba Samurai hinein gelassen werden. Auch die kleine Gruppe kann ohne Probleme die Grenzen der Stadt passieren. Der erste Halt wird schließlich das Gasthaus „Zur Aufgehenden Sonne“ in dem man sich mit Hayato, Yuki und dem Kranich Samurai verabredet hat. Dieses wird von der durchaus rustikalen Xing geführt, die ein strenges Regiment über ihre Gäste führt.

Immerhin kann sie den Fünf Samurai aber je einen Platz in den Schlafsälen anbieten. Und bei Tee erzählt die alte Wirtin das tatsächlich jemand wie Doji Lej vor kurzem hier war, aber nur eine Nacht blieb und dann weiter reiste. Scheinbar weiter in die Stadt. Währenddessen waren die Anderen noch nicht eingetroffen, was aber auch kein Wunder war, waren sie doch erst später aufgebrochen.

Das mindeste was man noch erfahren konnte war das scheinbar keine Gaijin in die Stadt gekommen waren. Zumindest nicht in der letzten Zeit. Auch fremde Samurai waren wenige in den letzten Zeit hier, was sicher am Winter lag. Das Reisen in den Phoenix Landen ist nicht leicht zu dieser Zeit.

Man beschließt letztendlich der Spur von Doji Lej zu folgen, um sie schneller in der Stadt zu finden. Man kann ihre Spur schließlich bis in die Nähe einer Bibliothek des Phoenix Clans folgen, indem man Händler und Straßenverkäufer fragt. Allerdings scheint sie mit ihrem Yojimbo nirgends abgestiegen zu sein. Plötzlich werden sie von einer Löwen Samurai angesprochen, die sich als Kaori Matsu vorstellt. Sie sucht offenbar einen Kranich Samurai, welcher sich ihrer Meinung in Kyuden Isawa aufhalten soll. Allerdings kennen die jungen Samurai diesen nicht.  Scheinbar geht es der Matsu um ein Ehrenduell.

Man folgt der Spur von Doji Lej weiter, die irgendwie die Straße verlassen haben musste. Man findet die Spur wieder und kann schließlich bis in die Wohnbezirke der Samurai verfolgen, wo sich ihre Spur aber vorerst verliert.

Um weitere Recherchen in der Bibliothek anzustellen trennen sich die Samurai, da Bushis nicht in den Bibliotheken erlaubt sind. Kaizan und Haru machen sich daher gemeinsam daran dort zu suchen und mehr über die Hintergründe und die Pläne ihrer Gegner herauszufinden. Insbesondere was Maho angeht und was dieser Maho Tsukai eigentlich wollen könnte.

Indessen folgen Takato und Akira weiterhin der Spur von Lej Doji. Ryusei hatte sich bereits früher von Ihnen getrennt, um weitere Nachforschungen in einer anderen Ecke der Stadt anzustellen.

Man fragt einige der hier patrouillierenden Samurai nach dem gesuchten Samurai und einer der Shiba Wachen meint darin Shiba Takuro zu erkennen. Einen Samurai dessen Anwesen etwas weiter entfernt liegt. So machen sich die Beiden dorthin auf den Weg

Während sie durch die Straßen des Wohnvirtels schlendern bemerken Sie einen Mann in roter Rüstung der eine Maske trägt und sie scheinbar beobachtet. Vorerst wird dieser allerdings ignoriert und man versucht sein Glück beim Anwesen des Shiba Samurai. Ein Diener teilt ihnen allerdings mit das der Herr aktuell nicht da wäre. Aber vielleicht am nächsten Tag um die Mittagszeit anzutreffen sei. Daraufhin wenden sie sich wieder ab. Allerdings taucht erneut der Maskenträger auf und man beschließt ihn zu stellen. Bei dem Versuch allerdings geht der Fremde direkt zum Angriff aus dem Hinterhalt über und drückt den überraschten Takato an eine Wand.

Erst jetzt stellt sich heraus das der Maskierte Shiba Otsuki ist, Takatos Vater, der doch recht enttäuscht von seinem Sohn und dessen Wachsamkeit erscheint. Im kurzen Gespräch darauf erläutert er das er hier wegen einigen Gaijin Angelegenheiten ermittelt. Auch Takatos mittlerer Bruder Minato sei hier. Genaue Details will Otsuki nicht auf offener Straße besprechen, sondern die jungen Samurai am Abend in ihrer Herberge zu treffen und sich dort zu unterhalten. Aufgrund der Uhrzeit machen Akira und Takato sich wieder auf den Weg zu ihrem temporären Heim.

Unterdessen sprechen Haru und Akira mit dem Bibliothekar Shou, welcher hier für Ordnung sorgt. Asako Shou erzählt ihnen nach Harus Fragen nach einem Übel in der Erde von einem besonders mächtigen Maho Tsukai Namens Iuchiban der vor Jahrhunderten gelebt haben soll. Die genaue Legende will er dann in den Schriftrollen nachlesen, kann diese allerdings nicht finden, da sie scheinbar nicht dort sind, wo er sie vermutet. Zusammen mit den beiden Samurai sucht er die Schriftrollen, aber diese bleiben verschwunden. Ein Gespräch mit dem hier ansässigen Wachkami offenbart das der einzige der Rollen von hier entfernen kann Asako Shou selbst ist. So fällt der Verdacht auf den Bibliothekar und auch ein Gespräch mit den Schülern offenbart das dieser in letzter Zeit offenbar auch einmal abwesend ist, was gar nicht in Harus Erinnerungen vorkommt.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 23: (30.08.2018):

Ankunft und Besuch in der Herberge - Tang Dynasty

Suche nach Shiba - Onna-Bugeisha

Recherche in der Bibliothek - Village of the Misty Waterfalls
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #23 am: 7.09.2018 | 23:01 »
Spielabend 24 (06.09.2018):

Am Abend treffen Akira und Takato als erste in der Herberge zur aufgehenden Sonne ein. Hier werden sie vom Ronin Ryusei bereits erwartet. Dabei stellt man fest das man erstaunlich wenig herausgefunden hat. Ryusei konnte keinerlei Spuren von Gaijin in der Stadt entdecken, obwohl die Schlangen sich in Kyuden Isawa zu sammeln scheinen. Diese hatten sich scheinbar schon öfter den Gaijin bedient. Insbesondere in Kyuden Gotei, wenn man davon ausging das auch Doji Lej eine von ihnen war. Auch Fremde Samurai gibt es kaum welche, daher werden die meisten Schlangen tatsächlich nicht als Samurai eingereist sein. Man beschließt dann aber vor weiteren Spekulationen noch auf Kaizan und Haru zu warten, da diese eventuell weitere Hinweise und Spuren gefunden haben.

Es dauert allerdings noch etwas, bevor die beiden Shugenja wieder zurück kehren und sich mit an den Tisch setzen. Nun steuern auch die beiden Neuankömmlinge Ihre Erlebnisse ein. Man stellt dabei zumindest fest das durch den Bibliothekar vielleicht wieder ein ehrenhafter Samurai benutzt wird, um den Schlangen zu dienen, wie es schon Kapitän Kisame passierte. Bevor sie weitere Theorien austauschen können erscheint Otsuki Shiba, Takatos Vater ebenfalls in der Herberge. Auch dieser setzt sich zu den jungen Samurai, wobei sich alle vor dem Ranghöheren verneigen, außer Ryusei, der es bei einem Nicken belässt. Offenbar hat er wenig Respekt vor dem Mann, oder sieht sich gleichgestellt. Dies scheint Takato nicht zu schmecken, aber er kann wenig dagegen sagen.

Otsuki Shiba erzählt das er wegen dem Hasengest hier ist und die Spur des Geistes bis hier hin verfolgt hat. Nach seinen Nachforschungen könnte es sich hierbei um die Yuki Onna handeln. Eine mächtige Entität, die eigentlich nur in den Bergen des Phoenix- und Drachenclans vorkommt Die Schneefrau, wie sie auch genannt wird ist der Legende nach der Geist einer jungen Samurai Ko, die sich in einem Schneesturm verirrte und dort erfror. Seitdem lockt sie einsame Wanderer in Schneestürme zu sich, um sie erst zu wärmen und dann bis auf die Knochen zu gefrieren. Allerdings trägt sie weder bei den Drachen noch bei den Phoenixn eine Maske. Bei den Mantis ist eine ähnliche Geschichte bekannt allerdings trägt der Geist hier eine Hasenmaske.

Scheinbar ist die Maske ein Symbol der Beherrschung was sich an Kaizans Beobachtung des Mannes mit der Fuchsmaske ausmachen lässt, da dieser die Schneefrau offenbar in etwas gebannt hat. Auch, wenn so eine Praktik weder Haru noch Kaizan bisher bekannt ist.

Am Ende des Abends steht immerhin das Ergebnis, dass die Schlangen, die Gaijin Übergriffe und auch der Hasengeist offenbar im Zusammenhang stehen und all das zu einem Maho Tsukai führt, welcher sicher nichts gutes plant. Weitere Nachforschungen verschiebt man allerdings auf den nächsten Morgen.

Als Erstes suchen die vier Samurai den Bibliothekar Asako Shou erneut auf. Währenddessen gehen Takatos Vater und Ryusei ihren eigenen Spuren weiter nach.

Die beiden Shugenja der Gruppe bitten Shou Asako zu einem Gespräch in ein nahegelegenes Teehaus in dem Akira und Takato bereits warten. Die Befragung bleibt allerdings doch recht erfolgreich, da Asako san sich unwissend gibt und auch schließlich das Gespräch deutlich beendet, indem er das Teehaus verlässt. Allerdings ist Haru dabei nicht entgangen, dass er nicht die ganze Wahrheit gesagt hat und er er irgendetwas verbirgt. Daher folgt Akira ihm allein, um weniger Aufmerksamkeit zu erregen.

Tatsächlich gelingt es der Tsuruchi den Bibliothekar bis in eines der weniger prunkvollen Viertel der Stadt zu folgen, wo er sich offenbar mit einer jungen Frau trifft und scheinbar eine Beziehung sexueller Art mit ihr unterhält. Zumindest sind die Geräusche recht eindeutig, die an Akiras Ohren dringen, während sie unter dem Fenster darauf wartet das Asako Shou wieder herauskommt.

Nachdem dies geschehen ist folgt Akira dem Mann zurück in die Bibliothek. In dieser bleibt er auch  bis in die Abendstunden, was die Mantis Samurai dazu zwingt in der Kälte vor der Bibliothek auszuharren, um auch ja beide Ausgänge im Blick zu behalten.

Erst kurz vor Sonnenuntergang verlässt Asako Shou seinen Arbeitsplatz wieder, nachdem der letzte Schüler gegangen ist. Akira kann ihm nun wieder zu der jungen Frau folgen. Dort wiederholt sich das Spiel vom Mittag. Anschließend bewegt sich der Bibliothekar, allerdings weiter in die Mitte der Stadt fort. Dort verschwindet er plötzlich auf einem Platz recht spurlos. Nach einigem Suchen kann Akira einen alten Schuppen finden in dem ihr Ziel wahrscheinlich verschwunden ist. Im Inneren findet sie versteckt hinter einem alten Schrank ein tiefschwarzes Loch im Boden, welches mehr als verdächtig ist. Sie entscheidet allerdings das sie nicht allein dort hinunter will, daher kehrt sie zur Herberge zurück.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen

Spielabend 24 (06.09.2018):

Gespräche in der Herberge - Han Dynasty

Verhör des Bibliothekars - Origami Master

Verfolgung von Asako Shou -  Warrior Princess
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic