Autor Thema: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre  (Gelesen 9303 mal)

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Offline grannus

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #75 am: 11.03.2020 | 19:20 »
Ohne bestimmte Reihenfolge :

Dungeon World
Blades in the dark
Dungeon Crawl Classic
KULT: Divinity Lost
FFG Star Wars

Offline Seraph

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #76 am: 12.03.2020 | 08:50 »
- DnD 5e
- Tales from the Loop
- Warhammer 2nd

Die restlichen zwei sind noch offen.
I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

Offline Berto

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #77 am: 12.03.2020 | 09:12 »
Nach einer Pause, vor der ich lediglich DSA 4.1 und ein wenig Shadowrun und Warhammer 40k gespielt habe, bin ich letztes Jahr mit neuem Elan eingestiegen und lebe seitdem ein ordentliches System-ADHS aus.

Meine Top 5 ist aktuell nur eine Top 3, die letzten beiden Plätze sind noch nicht fest:

3. FFG Star Wars. Obwohl ich mittlerweile glaube, dass die Autoren die Mathematik hinter ihrem eigenen System nicht ganz verstanden haben und es deshalb ordentlich im Gebälk kracht, hatten wir einige sehr intensive Sitzungen mit dem System. Die starke Anlehnung an die Original-Trilogie tut der mittlerweile arg geschundenen Fan-Seele in mir auch gut.

2. DnD 5e. Mir hat sie zu wenig Ecken und Kanten und mir fehlt einerseits eine markante Spielwelt, andererseits regt mich das glattpolierte Material nicht besonders zum Homebrewing an. Die Abenteuer sind bis auf wenige Ausnahmen imho auch Schrott bzw sehr arbeitsintensiv, das CR-System funktioniert hinten und vorne nicht und ohne Volo's sind die meisten Gegner einfach nur HP-Säcke mit Schadenswürfeln.
Klingt jetzt negativer als es letztlich ist: das grundsätzliche Regelgerüst ist solide und zum Wiedereinstieg war die Edition perfekt. Außerdem hat sie meine Neugier auf d20-Systeme und damit die OSR geweckt.

1. Dungeon Crawl Classics. Wie. Geil. Ist. Das. Bitte. Als ich das hässliche Artwork gesehen hab, war ich sofort verliebt. Ich steh auf diese gewollt und nicht gekonnt Optik, da muss ich immer gleich an die Flyer für unsere räudigen Kellerpunk-Konzerte denken. Dahinter verbirgt sich ein Rollenspiel mit mehr Tabellen als ihm manchmal gut tut, aber das tut meiner Begeisterung kaum Abbruch.
"Yet such is oft the course of deeds that move the wheels of the world: small hands do them because they must, while the eyes of the great are elsewhere."

Online Tegres

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #78 am: 12.03.2020 | 09:15 »
Ich bin noch nicht solange dabei, deswegen sind eh (fast) alle Systeme, die ich leite, aus den letzten Jahren. Meine Favoriten sind:
  • Cthulhu 7: Das System, in dem ich mich am meisten auskenne, und am wohlsten fühle. Es ist sehr eingängig, hat mit der Regeln für die Schwierigkeiten der Proben, die vergleichenden Proben im Kampf, die einfache Abhandlung von Kampfmanövern (Entwaffnen, Stoßen, Festhalten etc.), dem Forcieren von Proben und anderen Dingen sehr clevere und simple Regelungen für Situationen, die immer wieder auftauchen. Ich habe die 6. Edition nie gespielt, aber nach allem, was ich über sie weiß, ist die 7. Edition ein echter Fortschritt. Gute Szenarien gibt es wie Sand am Meer (über die schlechten kann man daher gut hinwegsehen). Schließlich kann das System flexibel in eine pulpigere Richtung verändert werden.
  • OSR-Systeme: Zurück zu den Wurzeln; Ich liebe einfach die simplen Regeln und das bewusste Weglassen von Regeln. Ich mag es, selbst simple Hausregeln zu entwickeln und das geht bei OSR-Systemen wunderbar. Außerdem werden die Spieler zum kreativen Ausspielen ihrer Charaktere und zu cleveren Taktiken gezwungen, da sie nicht einfach auf irgendwas würfeln können. Ebenso mag ich die Gefahr, die für die Charaktere besteht. Hinzu kommt die Fülle an Material, auf die ich zugreifen kann, seien es Hausregeln, neue Charakterklassen oder Szenarien. Schließlich gefallen mir die Grundeinstellungen in der OSR-Szene: Dinge selber machen, Fokus auf nichtlineare Szenarien/Dungeons und die Wertigkeit von Spielerentscheidungen
  • Dungeon Crawl Classics: Eine gelungene Weiterentwicklung des klassischen D&D und der OSR. Sei es der Funnel, Glück als weitere Ressource, weiterentwicklete, aber immer noch simple Charakterklassen, das ganze Magiesystem, durch das sich Magie wirklich magisch anfühlt oder die angefahrenen Würfel. Außerdem haben sie Szenarien allesamt ein enormes Niveau. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Auf Stufe 1 schon an den Hof des Chaos gerufen werden? Kein Problem. Außerdem bieten die Szenarien tolle Interaktionsmöglichkeiten für die Spieler, beeinhalten wertige Entscheidungen und gute(!) Vorlesetexte.
  • Der Schatten des Dämonenfürsten: Ja, es ist nicht alles Gold, was glänzt (Stichwort Klassenfertigkeiten), aber ich mag das System dennoch. Es bietet eine tolle Charakterentwicklung, einen simplen Würfelmechanismus, schöne Regeln für das "Dark" in Dark Fantasy (zum Beispiel Verderbnis) und die Völker fühlen sich hinreichend verschieden zum Standard-Fantasy-Kram an. Lediglich die Szenarien könnten etwas besser sein (aber es gibt durchaus gute). Immerhin sind sie alle sehr knackig, sodass sie leicht zu leiten und zügig durchzuspielen sind.
  • Delta Green: Delta Green ist eine mehr in die puristische Richtung gehende Weiterentwicklung von Cthulhu. Mit einfachen Elementen, wie den Bindungen, erlaubt es das System, die Einbindung des Charakters in ein soziales Gefüge und später den Verfall dieser sozialen Beziehungen simpel abzubilden. Außerdem hält es simple Abänderungen zum Standard-Cthulhu bereit, die das Spiel beschleunigen, zum Beispiel die Regeln für automatische Waffen oder das Festlegen von Mindestwerten statt Proben. Am tollsten ist jedoch der Fokus des Systems. Nur wenige Systeme machen so sehr wie Delta Green klar, welches Spielgefühl erzeugt werden soll. Das Regelwerk kommuniziert in der Beziehung hervorragend, was es will.
Mach mit bei den Blaupausen - Zufallstabellen, hilfreiche Artikel und mehr - einfach über den Discord-Server von System Matters

Für mich ist Cthulhu eher Ghostbusters meets Akte X in den 1920ern  ;D

Hier nur noch sonntags unterwegs. PNs lese ich auch an anderen Tagen.

Offline Temudschin

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #79 am: 17.03.2020 | 08:45 »
in keiner bestimmten Reihenfolge:

ganz allgemein PbtA-Spiele
Mutants: Y0 inkl. aller "Settings"
Tales from the loop
Fragged Empire samt Auskopplungen
und ich mag Genesys

Offline Fillus

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #80 am: 17.03.2020 | 09:45 »
Eine Reihenfolge festlegen fällt mir auch schwer.

- Dungeon World (und andere PbtA-Spiele wie Der Sprawl)
- New Hong Kong Story
- Mutant Year Zero (und all seine Settings)
- Dieseldrachen (Hat Hollow Earth Expedition abgelöst)
- Der Schatten des Dämonenfürsten und D&D5

Offline Colgrevance

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #81 am: 17.03.2020 | 10:25 »
Ich habe nur eine Top 3:

1. Genesys bzw. Star Wars von FFG
2. Mutant: Year Zero-System von Fria Ligan
3. Fate Core von Evil Hat

Alles darüber hinaus ist älter, kenne ich nicht oder hat mich (bisher) nicht überzeugt.

Offline soises

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #82 am: 20.05.2020 | 22:42 »
DnD 5e
Shadowrun
Vampire
Legends of the 5 Rings
Werewolf

Offline Argovan

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #83 am: 20.05.2020 | 23:10 »
D&D 5E
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Old-School Essentials
TORG Eternity
Cthulhu 6/7
Leite gerade: D&D 5E – Tomb of Annihilation – Chapter 2: The Land of Chult/Companion/Curse of the Aldani
Warteschlange: DSA 1 – Die sieben magischen Kelche, OSE – Barrowmaze (Forts.), TftL – Unsere Freunde, die Maschinen, TORG – Tag 1
Wunschzettel: BtW, Coriolis, Cthulhu, DSdD, DCC, Fate, Midgard, RQG, SW-DL, STA, Vaesen, WFRS

Offline Cycronos

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #84 am: 2.06.2020 | 20:19 »
DnD 5e (mit Abstand!)
Fate accellerated
Das neue Star Wars
Dark Heresy 1st ed.
nWod Mage: the awakening

Offline ElvisLiving

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #85 am: 2.06.2020 | 21:23 »
Burning Wheel (Mechanisch ein Meilenstein des Rollenspiels. Macht sehr viel sehr gut. Perfekt für lange Fantasy-Kampagnen.)
Mage: The Awakening 2nd Edition (Großartig inspirierendes Setting, dass mich vermutlich mehr beschäftigt als die meisten anderen Spiele. Das erste Spiel in dem ich eine Kampagne beendet habe.)
Dungeon World (und andere pbta) (Mein go to für spontane Oneshots)
Dogs in the Vineyard (Zu selten gespielt, aber auch super für Oneshots)
Und für die fünf... Vielleicht Fiasko? (Oldie but Goldie)

« Letzte Änderung: 2.06.2020 | 21:26 von ElvisLiving »

Offline Nodens Sohn

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #86 am: 2.06.2020 | 21:56 »
Mal schauen ob ich überhaupt 5 zusammen bekomme:

1. Cthulhu: Das hat mich seit seinem Erscheinen so geflasht und hat mich nie losgelassen. Das Regelwerk verschwindet unmerkbar im Hintergrund und macht Platz für die spannendsten Geschichten.
2. D&D5e: Es transportiert für mich das Flair meiner Anfangs-D&D-Zeit ohne dessen Fehler zu wiederholen. Als Welt bespiele ich jedoch Lorakis von Splittermond.
... (hier kommt lange nichts)
3. Das Monster aus der Spätvorstellung: Wenn einem nach herzhaftem lachen zumute ist, dann ist das die beste Wahl.
... (und wieder mit großem Abstand)
4. Star Wars (FFG): Ich mag die Cineastischen Würfel
5. Savage Worlds: Und hier besonders das Settings Rippers.

Offline Weltengeist

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Re: Eure Top 5 Rollenspielsysteme der letzten Jahre
« Antwort #87 am: 3.06.2020 | 08:34 »
Fünf Jahre, das wäre Stand heute seit 2015...

  • Splittermond: Für meinen Geschmack eigentlich zu kleinteilig und regellastig, aber ich wollte unbedingt dabei sein, wenn in Deutschland mal eine ernstzunehmende Alternative zu DSA entsteht. Inzwischen haben sich unsere Wege aber getrennt, weil ich gemerkt habe, dass Systeme mit so vielen Regeln auch nach über 300 Stunden Spielzeit nicht im gewünschten Umfang in meine Rübe reingehen und dass mir Vorbereitung und Kämpfe einfach zu lang dauern.
  • Ubiquity: Immer wieder gern genommen für Few-Shots, insbesondere in den Settings "Hollow Earth Expedition" und "Space 1889". Ich mag vieles an dem System: Vergleichsweise leichtgewichtig, sehr leicht zu lernen, funktionierende Situationsregeln, mit einem Baukastensystem für individuelle Spielercharaktere. Leider hat es den Schritt zum echten Universalsystem nie gemacht, und die "take the average"-Regel hat immer wieder dazu geführt, dass die Spieler null Risiko eingehen. Daher hat es am Ende gegen Savage Worlds verloren.
  • D&D5: Ja, ernsthaft. Wenn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich freiwillig D&D spielen würde, hätte ich ihn für bekloppt erklärt. D&D steht für sehr vieles, was ich nicht leiden kann: Klassensystem, Überhelden, Geld- und Artefaktwut, extremer Fokus auf Kampf (insbesondere auch in vielen Kaufabenteuern). Aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist D&D5 eher leichtgewichtig; es kommt ohne 100 Companions aus und erlaubt dem Spielleiter viele Freiheiten. Und es gibt haufenweise cooles Material dafür. Am Spieltisch hat es problemlos funktioniert, auch wenn mich die fehlende Freiheit beim Figurenerstellen schon nervt.
  • Fate: Eine ewige Hassliebe von mir. Ich mag das leichtgewichtige Konzept und die Eleganz des Designs. Aber ich bin einfach kein Spielleiter für Systeme, die hauptsächlich über Player Empowerment und Management von Metaressourcen kommen. So verwende ich es nach wie vor nur für One-Shots, wenn ich zu faul bin, mir Gedanken über Regeln zu machen.
  • Savage Worlds: Seit Anfang 2020 mein System für alles. Als Universalsystem, das im Gegensatz zu vielen anderen wirklich exzessiv getestet wurde, läuft es am Spieltisch sehr stabil. Und seit ich die Optionalregel "Heroes never Die" standardmäßig bei allen Gruppen aktiviert habe, habe ich sogar meinen Frieden mit den explodierenden Schadenswürfeln gemacht. Etwas genervt bin ich zwar von den Bennies, aber die Kröte schlucke ich halt, weil alles andere gut zu meinem Spielstil passt. Insbesondere dass sich die Spieler hier (im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen) auch wirklich mal was zutrauen, ins Risiko gehen und so coole Szenen erschaffen.
"Wenn ich in Unterleuten eins gelernt habe, dann dass jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat." (Juli Zeh, Unterleuten)

Spielt derzeit: Wilde See (Savage Worlds)
In Vorbereitung: Eberron (Savage Worlds)