Autor Thema: Black Panther  (Gelesen 5300 mal)

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Re: Black Panther
« Antwort #125 am: 12.12.2018 | 14:44 »
Vergiss nicht den technischen Vorsprung zum Rest der Welt durch Fehlen der Bremse (monotheistische) Religion,
Herr im Himmel, vergleiche da bitte mal Europa etc, vor nachher Romanum Imperium vs europäisches Mittelalter
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Re: Black Panther
« Antwort #126 am: 12.12.2018 | 15:17 »
Ich fand deinen Beitrag gut, allerdings möchte ich wegen Off-Topic bzw. SC-Thema hier nicht weiter drauf eingehen, auch wenn ich einige Punkte sicher anders sehe. Ich belasse es für mich dabei, dass der Film in mir im Bewusstsein eines zumindest halbdunkelhäutigen Menschen ein komisches Gefühl hinterlassen hat (was ich beim "Standard Schwarzenfilm" so nicht habe). Vielleicht war´s einfach zu fett auf´s Brot geschmiert.

Oh, nicht "nur" bei Dir hat der Film ein komisches Gefühl hinterlassen. Ich wollte in meinem initialen Posting dazu noch nichts schreiben, aber irgendwie stört mich die Umsetzung der Materie ziemlich. Pathos, Mimimi und verkrmapft wirkte es auf mich. Wenig natürlich der Umgang mit der grundlegenden Thematik.
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Re: Black Panther
« Antwort #127 am: 12.12.2018 | 16:13 »
Ich fand deinen Beitrag gut, allerdings möchte ich wegen Off-Topic bzw. SC-Thema hier nicht weiter drauf eingehen, auch wenn ich einige Punkte sicher anders sehe. Ich belasse es für mich dabei, dass der Film in mir im Bewusstsein eines zumindest halbdunkelhäutigen Menschen ein komisches Gefühl hinterlassen hat (was ich beim "Standard Schwarzenfilm" so nicht habe). Vielleicht war´s einfach zu fett auf´s Brot geschmiert.

Mich hat ja die Kombi aus High-Tech mit tribalistischer Kultur inklusive Krieger-König, der im rituellen Kampf ermittelt wird, wirklich angekotzt. Von einer Kultur mit einem entsprechenden technologischen Entwicklungs- und mutmaßlich auch Bildungsstand würde ich da echt was anderes erwarten, als "der stärkste Typ wird unser Anführer". Die Amazonengarde für den männlichen König hatte da obendrein ein G'schmäck'le. Obendrauf gibt es noch diesen faschistoiden Wakanda-für-immer-Gruß. Wenn da was ironisch aufgebrochen wurde, ist das komplett an mir vorbei gegangen.
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Re: Black Panther
« Antwort #128 am: 12.12.2018 | 16:30 »
Das sie Trotzt des Enormen technischen Fortschritt an ihren Traditionen festgehalten haben ist doch der Grund warum das Land Stabil und Stark ist .
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Re: Black Panther
« Antwort #129 am: 12.12.2018 | 17:08 »
Das sie Trotzt des Enormen technischen Fortschritt an ihren Traditionen festgehalten haben ist doch der Grund warum das Land Stabil und Stark ist .

Bullshit. Dass ein Anführer über einen Zeikampf ermittelt wird, führt ganz sicher nicht dazu, dass der geeignetste Person auf den Chefsessel kommt. Im Gegeneil, so jemand wird wesentlich eher auf die Idee kommen, dass die enorme Macht, die so eine High Tech-Kultur nun mal hat, idealerweise genutzt wird, um seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Schließlich hat genau das bei der Person selbst ja auch funktioniert.
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Re: Black Panther
« Antwort #130 am: 12.12.2018 | 17:16 »
Mich hat ja die Kombi aus High-Tech mit tribalistischer Kultur inklusive Krieger-König, der im rituellen Kampf ermittelt wird, wirklich angekotzt. Von einer Kultur mit einem entsprechenden technologischen Entwicklungs- und mutmaßlich auch Bildungsstand würde ich da echt was anderes erwarten, als "der stärkste Typ wird unser Anführer". Die Amazonengarde für den männlichen König hatte da obendrein ein G'schmäck'le. Obendrauf gibt es noch diesen faschistoiden Wakanda-für-immer-Gruß. Wenn da was ironisch aufgebrochen wurde, ist das komplett an mir vorbei gegangen.

Eine hervorragende Zusammenfassung. :d

@Film. Ich sah ihn die Tage nun zum wiederholten Male. Ist er schlecht? Für mich nicht. Ist er gut? Für mich nicht.
Er ist solide gemacht und schrammt für mich zum Glück an allem vorbei, was mich richtig ärgern ließ. Und zum Glück schreien sie nicht die ganze Zeit "Wakanda über alles", sonst wäre es zum :puke:
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Offline Rumpel

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Re: Black Panther
« Antwort #131 am: 12.12.2018 | 18:00 »
Mich hat ja die Kombi aus High-Tech mit tribalistischer Kultur inklusive Krieger-König, der im rituellen Kampf ermittelt wird, wirklich angekotzt. Von einer Kultur mit einem entsprechenden technologischen Entwicklungs- und mutmaßlich auch Bildungsstand würde ich da echt was anderes erwarten, als "der stärkste Typ wird unser Anführer". Die Amazonengarde für den männlichen König hatte da obendrein ein G'schmäck'le. Obendrauf gibt es noch diesen faschistoiden Wakanda-für-immer-Gruß. Wenn da was ironisch aufgebrochen wurde, ist das komplett an mir vorbei gegangen.

Da legst du aber den Finger in die Wunde des gesamten Genres, weil da letztendlich in 99% der Fälle vermittelt wird, dass die Gesellschaft im Krisenfalle von außergewöhnlichen, vornehmlich gewaltsam handelnden Individuen geführt werden muss.
Aber klar, Wakanda romantisiert das noch mal ganz schön. Andererseits war's doch so, dass das eigentlich nur noch ein Zugehörigkeitsstiftendes Ritual ist, das in der Praxis eigentlich keine Bedeutung mehr hat, oder? (vielleicht habe ich mir das aber auch schön zurechtinterpretiert).
Dass man den ganzen gemeinschaftsstiftenden Hokuspokus um Wakanda jedenfalls nicht ernst nehmen muss, dafür steht ja T'Challas Schwester ganz gut ein.

Letztendlich ist das aber schon weit entfernt von der Kritik an der Reproduktion rassistischer Stereotype - hier geht's ja schon eher drum, was für ein Gesellschaftsbild vermittelt wird und wie man das findet. Da kann ich schon verstehen, dass Wakanda in vieler Hinsicht gruselig ist (allerdings auch nicht so viel gruseliger als eine hochtechnologische Gesellschaft, die es anscheinend irgendwie für schlau hält, ihren Planeten für die eigenen Spezies unbewohnbar zu machen). Ist bei BP jetzt aber nicht in einem Maße (und nicht so ungebrochen, sie T'Challas Schwester) so, dass es mir den Film verleidet hätte. Dem kam Infinity War (den ich auch mochte) dann doch deutlich näher mit seinem Eigentlich-hat-Thanos-ja-Recht-Unterton; dass keiner Thanos' apokalyptischen Fantasien da diskursiv irgendetwas entgegenzusetzen hatte und dieser zu groß geratene Siebtklässler, der in Philosophie und Gesellschaftskunde gerade so viel aufgepasst hat, dass er jetzt auf ganz tolle, superprovokative Gedanken kommt, die leider schrecklicher pubertärer Dünnpfiff sind, als tragische Figur abgefeiert wird, das fand ich schon echt bitter.
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Offline Eisenmeile

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Re: Black Panther
« Antwort #132 am: 12.12.2018 | 20:17 »
Du wirst nicht lange suchen müssen, um speziell hauptberufliche Kritiker zu finden, die ganz offensichtlich der Meinung sind, dass der Film durch diese Randaspekte nicht nur anders/bemerkenswert, sondern inhärent besser wird.

Ohne jetzt BP gesehen zu haben: das ist aber nicht der einzige Film, wo das passiert (und wird sonst deutlich weniger kritisch betrachtet) - und zu Recht: wer bei der Kritik den kulturellen Impact eines Films ignoriert, der wird dem Film letztendlich nicht gerecht.

Ich meine: was ist letztendlich der Unterschied zwischen "Star Wars" und "Flash Gordon"? Inhaltliche oder qualitative Kriterien ganz sicher nicht.

Offline Talasha

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Re: Black Panther
« Antwort #133 am: 12.12.2018 | 20:59 »
Bullshit. Dass ein Anführer über einen Zeikampf ermittelt wird, führt ganz sicher nicht dazu, dass der geeignetste Person auf den Chefsessel kommt. Im Gegeneil, so jemand wird wesentlich eher auf die Idee kommen, dass die enorme Macht, die so eine High Tech-Kultur nun mal hat, idealerweise genutzt wird, um seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Schließlich hat genau das bei der Person selbst ja auch funktioniert.
Naja, außer dem Gorillastamm gibt es niemanden der T'Challas Familie immer mal herausfordert. Die restlichen Stämme werden wohl durch andere Faktoren ruhig gestellt.
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Offline YY

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Re: Black Panther
« Antwort #134 am: 12.12.2018 | 22:39 »
wer bei der Kritik den kulturellen Impact eines Films ignoriert, der wird dem Film letztendlich nicht gerecht.

Genau so wenig wie jene, die den Film alleine oder zumindest primär darüber bewerten.

Der Golden Globe Award hat dafür jedenfalls keine Kategorie (was gar keine so blöde Idee wäre, aber wohl etwas mehr zeitlichen Abstand bräuchte) und für "Bester Film" reicht der Aufriss, den man in dieser Hinsicht um Black Panther gemacht hat, dann eben doch nicht - sogar ohne dass man sich wie hier noch mal gesondert drüber unterhalten hat, wie gut er seine Sache unter speziell diesem Blickwinkel überhaupt macht.

Ich meine: was ist letztendlich der Unterschied zwischen "Star Wars" und "Flash Gordon"? Inhaltliche oder qualitative Kriterien ganz sicher nicht.

Genau - dass einer dieser Filme seinen gewaltigen "kulturellen Impact" überhaupt entwickelt und nebenher ein SFX-Studio hervorgebracht hat, das inklusive seiner Ableger die Filmindustrie bis heute mit prägt und der andere sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden ist, wird sicher überhaupt nichts mit qualitativen Unterschieden in der Umsetzung zu tun haben.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Skele-Surtur

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Re: Black Panther
« Antwort #135 am: 12.12.2018 | 23:20 »
Hab den Film jetzt endlich auch mal gesehen. Unterhalten hat er mich schon, aber ich fand ihn in großen Teilen ziemlich blöd. Vermutlich falsche Erwartungshaltung.
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

Korrigiert meine Rechtschreibfehler!

Offline lowfyr

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Re: Black Panther
« Antwort #136 am: 13.12.2018 | 08:46 »
Bullshit. Dass ein Anführer über einen Zeikampf ermittelt wird, führt ganz sicher nicht dazu, dass der geeignetste Person auf den Chefsessel kommt. Im Gegeneil, so jemand wird wesentlich eher auf die Idee kommen, dass die enorme Macht, die so eine High Tech-Kultur nun mal hat, idealerweise genutzt wird, um seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Schließlich hat genau das bei der Person selbst ja auch funktioniert.

Vielleicht habe ich das falsch in Erinnerung, aber ich hatte es so verstanden das dieses "Anführer durch Herausforderung" Ritual bei der Einsetzung des neuen Königs eigentlich nur noch pro forma verwendet wird und wegen der Tradition nicht entfernt wird. Fühlte sich auf jeden fall für mich so an. Das dann jemand darüber König werden könnte hatte man nicht mehr so richtig auf dem Schirm^^

Aber selbst wenn es nur die übliche Erbfolge geben würde, wer kann denn garantieren das der nächste oder übernächste Thronfolger nicht anfängt Killmonger nachzuahmen und versucht die Kontrolle über  den Kontienent zu übernehmen. Man schaue sich doch Monarchien in der realen Welt mal an. Da gab es regelmäßig Ausfälle in der Thronfolge.

Und wenn jemand behauptet, das es in der Monarchie von Wakanda da keine Ausfälle gab, wäre das der Witz des Jahrhunderts.

Aber wenigstens haben sie die üblesten Ausfälle aus den Comics rausgenommen. Da wäre Wakanda als gutes Königreich schwer zu begründen gewesen.

Monarchien sind toll wenn man nicht so genau hinsieht. Macht man das jedoch, haben  auch "gute" wie Wakanda schnell einen Beigeschmack.

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Re: Black Panther
« Antwort #137 am: 13.12.2018 | 09:12 »
Aber die gab es doch (lange) vorher auch schon, z.B. mit Shaft, Blade, Spawn, Django, Hancock usw.
Alles entweder keine erfolgreichen Blockbuster oder Filme ohne afroamerikanische kulturelle Wurzeln oder beides.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

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Re: Black Panther
« Antwort #138 am: 13.12.2018 | 11:35 »
Ich fand Black Panther nicht schlecht, aber inhaltlich ziemlich stereotyp und einfallslos.
Merkwürdig ist allerdings, dass der Film so hochgejubelt wurde und jetzt auch ein paar Nominierungen für den Golden Globe erhalten hat.
An dem Streifen ist doch nichts dran, was ihn irgendwie besser oder schlechter macht, als die meisten anderen Comicverfilmungen.
Es gab halt einen Riesen Hype um den Film in den USA, guck dir mal die Einspielergebnisse im Vergleich zu Infinity War an.
In den USA hat Black Panther etwa 21 Mio mehr gemacht als Infinity War, außerhalb der USA hat Infinity War mehr als doppelt soviel eingespielt wie Black Panther.
Merke: Neue Regeln zu erfinden ist nicht schwer, unnötige Regeln zu erkennen und über Bord zu werfen erfordert bedeutend mehr Mut und Sachverstand.

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Offline Eisenmeile

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Re: Black Panther
« Antwort #139 am: 13.12.2018 | 16:21 »
Genau so wenig wie jene, die den Film alleine oder zumindest primär darüber bewerten.


Angesichts der Tatsache, dass der Film in so kurzer Zeit einen derartigen kulturellen Impact entfalten konnte, wird das wohl auch nicht der einzige Aspekt gewesen sein.  ;)

Dass ein solider Mittelklassefilm halt gerade zur richtigen Zeit kommt, um ein paar wichtige Dinge anzustoßen, das kann man schonmal würdigen. Ebenso wie Star Wars ja auch nur ein handwerklich solider Scifi-Streifen im (unteren) Mittelfeld des Genres ist, welcher halt das Glück hatte, zur rechten Zeit rauszukommen.

Zitat
Der Golden Globe Award hat dafür jedenfalls keine Kategorie (was gar keine so blöde Idee wäre, aber wohl etwas mehr zeitlichen Abstand bräuchte) und für "Bester Film" reicht der Aufriss, den man in dieser Hinsicht um Black Panther gemacht hat, dann eben doch nicht

Das ist jetzt aber eine starke Verwischung des Themas. Ich hatte nichts über Preise und Auszeichnungen gesagt. Man kann einen Film auch würdigen, ohne ihn mit einer Auszeichnung zu bedenken (ich denke auch nicht, dass die HdR-Trilogie - obwohl ich sie mochte - einen Oscar "verdient" hatte). Wenn es eine Art Publikumspreis ist (wie ihn die Academy jetzt ja einführen will), dann ist das wieder was anderes...

Was die Golden Globes angeht: die Nominierungen sind da derart schwachbrüstig, dass man den Preis ruhig auch Black Panther geben kann. Ich meine, wem auch sonst? Dem schmalzigen, geschichtklitternden Mercury-Biopic? Der x-ten Neuverfilmung von "A star is born"? Die Klamauk-Komödie von Spike Lee (die ich sehr mochte, aber eher auf eine "Police Academy"/"Nackte Kanone"-Weise)? Das sind alles eher Filme, die sich durch Massentauglichkeit auszeichnen und weniger durch künstlerischen oder thematischen Anspruch (wie diese Häufung zustande gekommen ist, würde mich wirklich interessieren - in den Jahren zuvor waren immer nur 1-2 "Blockbuster" für den besten Film nominiert). Im wesentlichen sind die ganzen GG jüngst zum Publikumspreis mutiert, da kann man dann auch ruhig den Film auszeichnen, den das Publikum am meisten geschätzt hat.
« Letzte Änderung: 13.12.2018 | 16:25 von Eisenmeile »

Offline Data

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Re: Black Panther
« Antwort #140 am: 14.01.2019 | 09:53 »
Hab angefangen den Film zu gucken, hab dann aber nach etwa der Hälfte wieder abgebrochen. Da waren mir zu viele "Hä?! Wat?!"-Szenen drin. Ich will sie explizit nicht "Logiklücken" nennen, denn "Logiklücken" sind in jeder Comicverfilmung en masse drin ... aber hier ... das war mir echt zu viel des Guten. Da hab ich dann doch lieber nochmal Spider-Man Homecoming geguckt.

Offline Skele-Surtur

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Re: Black Panther
« Antwort #141 am: 14.01.2019 | 22:38 »
Hab angefangen den Film zu gucken, hab dann aber nach etwa der Hälfte wieder abgebrochen. Da waren mir zu viele "Hä?! Wat?!"-Szenen drin. Ich will sie explizit nicht "Logiklücken" nennen, denn "Logiklücken" sind in jeder Comicverfilmung en masse drin ... aber hier ... das war mir echt zu viel des Guten. Da hab ich dann doch lieber nochmal Spider-Man Homecoming geguckt.
welche Szene meinst du denn - so exemplarisch mal die gewichtigste genannt?
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