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Autor Thema: Buch vs Hörspiel  (Gelesen 568 mal)

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Offline Luxferre

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Buch vs Hörspiel
« am: 11.09.2018 | 17:51 »
Ein Freund von mir meint, dass er lieber Hörspiele/Buchvorlesungen hört, als selbst zu lesen. Er puzzelt dann irgendetwas anderes rum und meint, dass er die Geschichte in ihrer Ganzheit erfasst und auch die Schreibe eines Buches erfasst.

Das ... kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Für mich ist Lesen ein wunderbares Medium, um abzuschalten und meinem Kopf den nötigen Drang nach Phantasie, Freiheit und Rekreation zu bieten. Und bei Hörspielen fange ich immer an, mich auf andere Dinge zu konzentrieren und schweife so ab, dass ich den Inhalt, geschweige denn die Schreibe/Wortwahl erfasse.


Wie geht es euch dabei?
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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #1 am: 11.09.2018 | 17:56 »


Das ... kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Für mich ist Lesen ein wunderbares Medium, um abzuschalten und meinem Kopf den nötigen Drang nach Phantasie, Freiheit und Rekreation zu bieten.

Wie geht es euch dabei?
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Offline Swafnir

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #2 am: 11.09.2018 | 18:04 »
Ich bekomme maximal die Hälfte mit, weil entweder abgelenkt werde oder einschlafe.
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Offline JS

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #3 am: 11.09.2018 | 18:11 »
Ich beschäftige mich nicht mit Hörbüchern und Hörspielen, weil ich nicht nur zu schnell gedanklich abschweife und mich langweile, sondern häufig vor allem andere Erwartungen an Betonungen und Stil habe und Texte anders interpretiere als der/die Leser/in. Außerdem lese ich oftmals und gerne sehr schöne oder schwierige Passagen mehrfach. Ich bin somit der schlimmstmögliche Hörbuchkunde und bleibe beim Selbstlesen.

Es gibt aber eine Ausnahme: Im Auto mag ich Hörbücher und schätze sie als gute, anregende Unterhaltung.
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Offline Pyromancer

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #4 am: 11.09.2018 | 18:28 »
Seichte Literatur kann ich problemlos auch als Hörbuch hören. Und da kann ein guter Sprecher auch nochmal die Erlebnis-Qualität erhöhen.
So bald es etwas komplexer wird - da, wo man beim Buch auch mal spontan zurückblättern und Abschnitt nochmal lesen wollte - scheitert es bei mir, weil das beim Hörbuch eben nicht (bzw. nicht so problemlos) geht.
Dialogische Podcasts dagegen gehen auch bei "harten" Stoffen, eben weil das Medium "Gespräch" genau auf Zuhören ausgelegt ist.

Offline Rhylthar

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #5 am: 11.09.2018 | 18:40 »
Bücher? Perfekt!
Hörspiele? Wenn spannend, dann mag ich sie (Hallo ???, Larry Brent, John Sinclair, etc.)
Hörbücher? Sind bestimmt toll, bei mir passiert nur eins: ZzzzzZzzzz  :-\
“Never allow someone to be your priority while allowing yourself to be their option.” - Mark Twain

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Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.

Offline Data

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #6 am: 11.09.2018 | 18:42 »
Ich kann sowohl beim lesen als auch beim Hören alles erfassen. Ich mag Hörbücher und (vor allem) Hörspiele sehr. Schreibe, spreche und produziere ja auch selbst.

Vergleichen kann man lesen und hören ohnehin nur schwerlich. "Besser" ist keines von beiden.

Allerdings bin ich halt auch jemand, der sich mit dem Hörspiel/dem Hörbuch befasst, wie mit einem Film. Ich setze mich dann auch gern einfach ans Fenster, Kopfhörer auf und schenke dann dem Hörspiel meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn man nebenbei andere Dinge macht oder sich ins Bett legt und die Augen schließt ... ja nun ... dann ist klar, dass die Aufmerksamkeit irgendwann weg ist.

Offline Eliane

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #7 am: 11.09.2018 | 22:44 »
Ich mag sowohl Bücher als auch Hörbücher als auch Hörspiele. Allerdings mag ich nicht jede Geschichte in jedem Medium.
Bestes Beispiel: die Bayern-Krimis von Rita Falk. Als Hörbuch sind die sehr kurzweilig, weil Christian Tramitz sie super liest. Als Buch würde ich die Dinger nicht mal mit der Pinzette anfassen, weil mir sowas eigentlich gar nicht liegt.
Und das Herr der Ringe Hörspiel vom WDR ist Schuld daran, dass ich das Buch als erstes in der Richtung damals in die Hand genommen habe.
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Offline KhornedBeef

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #8 am: 11.09.2018 | 22:59 »
Beides toll Alle drei toll.
Das Buch hat den breitesten Anwendungsbereich: Geht auch bei Lärmpegel einigermaßen, und trotz ist man nicht durch Noise Canceling unansprechbar. Das Lesetempo passt sich dem Konzentrationsniveau an. Du kannst komplexe Stoffe vorwärts und rückwärts nochmal lesen, kurz stoppen (wobei eine gute Hörbuch-App dieses Hin- und Herspringen als Minimum leisten sollte, und zwar sowohl in Zeit, also auch Sinneinheiten. Alles andere ist ein Media Player). Stimme und Tonfall kann man sich aussuchen.
Hörmedien haben in Spezialanwendungen die Nase vorn. Ein guter Teil meiner guten Meinung kommt ebenfalls vom Fall gelegentliche Autofahrt, wo es schlicht keine Alternative gibt. Außerdem beim Spazieren, oder wenn es zu eng oder zu dunkel ist oder ich die Hände voll habe.
Ästhetisch gibt es durchaus Bücher, die bei mir durch das Vorlesen gewinnen. Manchen Leuten kann man einfach toll zuhören und ich beneide sie offen. Ach ja, es verbessert mein Englisch (kriechend), wenn ich Leute zuhören kann, die es wirklich hauptberuflich gut sprechen.

Hörbuch vs Hörspiel (Dramatized Version) : Kommt eben auf die Qualität der Sprecher an. Und auf den Stoff, da die Dramatisierung oft kürzt. Schön ist hier z.B. Dracula: Ist ohnehin in direkter Rede geschrieben, und die Fassung mit Alan Cumming und Tim Curry ist klasse.
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Offline Luxferre

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Re: Buch vs Hörspiel
« Antwort #9 am: 20.09.2018 | 18:44 »
Danke für eure Einschätzungen, die sich doch sehr mit meiner deckt  :d
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