Autor Thema: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?  (Gelesen 306 mal)

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Offline CiNeMaNcEr

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Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« am: 15.03.2019 | 11:06 »
Der Thread - Auszüge umfangreicher Texte
https://www.tanelorn.net/index.php/topic,110026.0.html
hat mich erinnert das, ich vor längerem mal einen Beitrag zum Voynich-Manuskript gelesen habe und es auch einen alten Cthulhu Ansatz dafür im Cthuloide Welten - Ausgabe Nr.12 gibt.

Das Voynich-Manuskript (Das Buch, das niemand lesen kann von Stephan Behrens)
Das Voynich-Manuskript ist ein Buch, geschrieben in einer Schrift, die nirgendwo überliefert ist, durchzogen mit Bildern, die niemand entschlüsseln kann, und behaftet mit einer Geschichte, die niemand vollkommen zu rekonstruieren vermag. Es klingt wie die Erfindung eines Schriftstellers für einen spannenden Kriminalroman oder eine Horrorgeschichte. Doch es existiert tatsächlich, und viele führende Wissenschaftler verschiedener Zeiten haben vergeblich versucht, den unbekannten Schriftzeichen ihre Geheimnisse zu entlocken. Dieser Artikel versucht, die Schleier zu lüften.


Jetzt wäre die Idee/Überlegung dies in ein Cthulhu Szenario einzubauen oder gar das Manuskript selbst zum Szenario zu machen (mir schwebt da ein ernsterer und anders thematischer Ansatz vor der jedoch in die Richtung von "Die Neun Pforten" tendiert).

Das Manuskript eignet sich hervorragend als gewaltiges Handout bzw. Sammlung an diversen Schriften, Bildern, Zeichungen ect. (im Internet gibt es ja zahlreiche Quellen).

Hatte schon jemand von euch mal eine Idee, Ansatz oder ähnliche Überlegung?

Allgemein
https://de.wikipedia.org/wiki/Voynich-Manuskript

Die Lösung(?)
http://voynich-manuskript.de/ms408/home/

The Mystery of Voynich Manuscript Documentary
https://www.youtube.com/watch?v=piJPw-oLp9w

Voynich Manuscript Revealed (2018)
https://www.youtube.com/watch?v=p6keMgLmFEk

Doku - Das Voynich Rätsel
https://www.youtube.com/watch?v=0FCS5fWiAEw

« Letzte Änderung: 15.03.2019 | 11:11 von CiNeMaNcEr »
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Offline FrekiWolf

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #1 am: 15.03.2019 | 12:06 »
Da man im Voynich-Manuskript ja so viele Abbildungen von uns unbekannten Pflanzen und Bilder mit scheinbar Ritualen, Waschungen mit Menschen hat die bei uns so nirgends auftauchen habe ich überlegt, dass es von einer anderen Welt stammen könnte. Vielleicht ein Carcosischer Band, deren Gebräuche und Pflanzenwelt dürften anders genug sein.

Offline Rumpel

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #2 am: 15.03.2019 | 12:14 »
Ehrlich gesagt war ich überrascht, als ich es irgendwann erfahren habe, dass es das Voynich-Manuskript wirklich gibt - ich kannte es nämlich aus der Liste von Mythoswerken im Cthulhu-Grundregelwerk.
Ich weiß nicht, ob es irgendwo schon ein Abenteuer darum gibt, würde mich aber wundern, wenn nicht ...
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Offline Wendigogo

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #3 am: 15.03.2019 | 12:24 »
Im Prag-Band gibt es einen Abriss und eine Abenteueridee.
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Online First Orko

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #4 am: 15.03.2019 | 12:29 »
Gerade mal auf der verlinkten Seite ein bißchen gelesen:
Zitat
Wer hier glaubt, dass ich den Code einfach so zu Verfügung stelle irrt. Und wer der Meinung ist, mich deswegen zu verurteilen, der kann sich gerne in der Riege derer einreihen, die einfach nicht über das intellektuelle Rüstzeug verfügen, aber versuchen mit Schmalspurkryptologie oder wertenden Aussagen auf meine Kosten sich wichtig zu machen.

Persönlich ist mir kein Erfinder bekannt, der seine geniale Erfindung ohne rechtlichen Schutz oder ohne Patentanmeldung einfach der Öffentlichkeit zu Verfügung stellen würde

Ist das Satire oder ist der Typ(?) die Dame wirklich so ein arrogantes Arschloch? Puh. Da nimmt sich jemand scheinbar echt sehr wichtig. Mir ist der Schlüssel so ziemlich egal, aber wenn ich sowas lese dann kann ich gar nicht anders, als mir ne Meinung zu bilden  :-X

EDIT: Allerdings wirklich spannend, worauf man mit ein bißchen googeln direkt stößt:

Nimm zum Beispiel Jutta Kellner und Erhard Landmann. Beide behaupten, die Myyaschrift entziffert zu haben. Beide können mit ihrer Methode Mayatexte in (leidlich) sinnvolle deutsche Texte transformieren. Aber beide erhalten völlig andere deutsche Texte (bei Landmann ist jede Glyphe nur ein Buchstabe, bei Kellner paßt wie's scheint ein ganzer Satz auf ne Glyphe). Beide halten ihre Übersetzung ernsthaft für echt, beide erhalten mit ihrer "Übersetzung" positive Ergebnisse - und dennoch muß eines dieser Übersetzungssysteme falsch sein. Oder?
Dann können auch beide falsch sein. Schon allein deswegen, weil wir nicht wissen, welches der beiden Systeme das zwingend falsche ist.
Mit anderen Worten: Nur weil ein Schriftentschlüßler seine Entschlüsselung für echt hält und mit seiner Methode sogar positive Beispiele für eine "sinnvolle Übersetzung ins Deutsche" abliefert, heißt das nicht, daß da was dran ist. Plausibilität leitet sich nicht die Bohne daheraus ab.
Is mit Dir dasselbe. Du hast da ein Plausibilitätserkennungsprogramm entwickelt. Du glaubst ernsthaft, daß es funzt. Du wendest es an und erzielst damit Ergebnisse. Ist das jetzt für jemand anderen der Beweis, daß Deine Plausibilitätserkennung korrekt ist? Nö! Da mußt Du schon anderen gegenüber offenlegen, wie Deine Plausibilitätserkennung funzt. Erst wenn ich die Gelegenheit hatte, Dein System gegenzuprüfen, erst dann habe ich die Möglichkeit, Dein System zu bewerten, ob es plausibel ist, seriös, leistungsfähig. Oder Schrott.
Und genauso kannst Du Frau Kellners Übersetzungssystem erst beurteilen, für plausibel halten udgl., wenn Du die Möglichkeit erhältst, das Übersetzungssystem zu prüfen, es z.B. selber mal anzuwenden. Vorher ist es Dir nicht möglich, es zu bewerten.

Da geht's ja wirklich heiß her! Also wenn das kein astreiner Rollenspiel-Verschwörungs-Plot-Stoff ist, dann weiß ich auch nicht  >;D
« Letzte Änderung: 15.03.2019 | 12:39 von First Orko »
It's repetitive.
And redundant.

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Offline Jinx

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #5 am: 15.03.2019 | 14:03 »
Ich glaube ja das Jutta Kellner nur versucht Geld abzuschöpfen.
Zitat
Der Gesamtfinanzierungsbedarf für diese Projekte beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.
Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression oder Antriebsschwäche diagnostizieren, stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett von Arschlöchern umgeben sind.

Offline ghoul

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #6 am: 15.03.2019 | 14:32 »
Das geilste Cthulhu-Szenario zum Voynich-Manuskript ist ein Roman, The Source von Michael Cody (dt. Die Genesis-Verschwoerung).

Könnte man 1:1 nachspielen.
« Letzte Änderung: 15.03.2019 | 14:58 von ghoul »
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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #7 am: 15.03.2019 | 14:37 »
Solange das Buch in der Realität noch nicht entziffert worden ist, kann man da natürlich locker alles Mögliche reinfabulieren. (Meine persönliche Vermutung geht ja in die Richtung, daß sich eines Tages herausstellen wird, daß der Klartext bei allem eventuellen historischen Interesse gar keine großartigen weltbewegenden Geheimnisse enthält... >;D) Die Herausforderung an jeden Mythosforscher oder Möchtegernkultisten bestünde ohnehin erst einmal darin, es überhaupt zu entschlüsseln -- solange man das nicht geschafft hat, sind alle erschröcklichen Erkenntnisse, die der Text möglicherweise für den Leser bereit hält, ja erst mal völlig sicher vor ihm.

Offline CiNeMaNcEr

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Re: Das Voynich-Manuskript, als Mythos Buch?
« Antwort #8 am: 16.03.2019 | 08:28 »
Im Prag-Band gibt es einen Abriss und eine Abenteueridee.

Ah ok besten Dank für den Tipp.

Das geilste Cthulhu-Szenario zum Voynich-Manuskript ist ein Roman, The Source von Michael Cody (dt. Die Genesis-Verschwoerung).

Könnte man 1:1 nachspielen.

Sehe ich mir mal an, Danke.

Im Wiki fand ich dies
Die Kurzgeschichte The Return of the Lloigor von Colin Wilson gehört zum Kreis der Werke um den Cthulhu-Mythos, einem fiktiven Mythenkreis, basierend auf den Erzählungen von Howard Phillips Lovecraft. In diesen Erzählungen taucht immer wieder ein Buch auf, das grausige Necronomicon des wahnsinnigen Arabers Abdul Al’Hazred. Das Necronomicon enthält in verrätselter Form Beschwörungsformeln, mit deren Hilfe dämonische Wesen aus grausiger Urzeit auf die Welt der Menschen losgelassen werden können. In der Erzählung von Wilson entpuppt sich das Voynich-Manuskript als eine unvollständige Kopie des Necronomicons. Seitdem wurde die Verbindung des fiktiven Necronomicons zum realen Voynich-Manuskript von anderen Autoren der Horrorliteratur weiter ausgebaut.

Das Necronomicon erscheint in den Erzählungen von H. P. Lovecraft erstmals 1922 in der Erzählung The Hound, zwei Jahre, nachdem Voynich Kopien an interessierte Forscher versandt hatte, und ein Jahr nachdem die ersten Ergebnisse von Voynich und Newbold durch die Vorträge in Philadelphia publik gemacht worden waren. Die zeitliche Nähe regt zwar zu Spekulationen an, jedoch ist eine Erwähnung des Voynich-Manuskripts in der sehr umfangreichen Korrespondenz Lovecrafts nicht belegt.

Immerhin erscheint John Dee in der fiktiven Publikationsgeschichte des Necronomicons als Übersetzer, was allerdings wenig besagt, da Dee unabhängig vom Voynich-Manuskript in esoterischen Kreisen – ähnlich darin Bacon – eine prominente Figur ist. Sollte das Voynich-Manuskript, über das in der amerikanischen Presse vielfach berichtet wurde (allein in der New York Times erschienen 1921 vier Artikel), Lovecrafts Aufmerksamkeit entgangen sein, wäre das einigermaßen erstaunlich.


Gefällt mir recht gut, vielleicht mit dem Ansatz das es richtige und falsche/gefälschte Seiten/Auszüge gibt und die Spieler nicht nur dabei sind das Manuskript selbst zu entschlüsseln sondern auch herausfinden was orginal und was gefälscht ist, sowie aufpassen müssen das es nicht von Kult X gestohlen wird.
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