Autor Thema: Sword&Planet meets Splimo  (Gelesen 327 mal)

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Online Waldviech

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Sword&Planet meets Splimo
« am: 1.12.2019 | 15:10 »
    Herzlich Willkommen zu einer weiteren Iteration von "
Waldviech macht sich Gedanken darüber, ob man Splimo als Vehikel für Fantasy im Sword&Planet-Stil nutzen könnte"!
Ich lage die "ernsthaften" Überlegungen zu einer Splimo-Kampagnenwelt mit SF-Elementen aus dem Varg-Faktor mal hierher aus, denn ernsthaftere Überlegungen müssten ja (leider) ohne Travellerbezüge .

Splimo und Sword&Planet - diejenigen, die mich kennen, wissen, das diese Idee von mir nicht so völlig neu ist und hier schon einmal ähnlich verhackstückt wurde (was damals schon eine Neuauflage einer älteren Idee war). Dies hier ist mehr oder weniger eine Mischung aus "Semi-Fortsetzung" und "Neukonzeption" dieser älteren Idee. 8) Vielleicht diesmal mit einem etwas systematischeren Ansatz.

- Was bräuchte es, um sowas wie eine Sword&Planet-Welt im Splimo-Style zu bauen?
- Was wäre in diesem Zusammenhang der "Splimo-Style" - oder besser "Was versteht Waldviech darunter?"
- Von welchen Vorlagen sollte das S&P-Splimo klauen?
- Was würde daraus folgen?

Also Bühne frei:

Überlegung 1 - Lorakis "umstricken" oder nicht? :
Sich schlicht und einfach Lorakis zu schnappen und zur Sword&Planet-Welt umzustricken funktioniert, siehe Varg-Faktor, tatsächlich besser als ich das ursprünglich gedacht hatte. Allerdings beinhaltet der Varg-Faktor eine ganz gehörige Portion Augenzwinkern und, ja, ein dickes (und nicht böse gemeintes) "Ätsch" in Richtung von Fantasypuristen. Möchte man das Thema etwas ernsthafter und nicht als ein Art Fantasy-Parodie durchziehen, bräuchte es also eine eigene Kampagnenwelt in Richtung Sword&Planet. Ich glaube zwar nicht, dass für Splimo auf absehbare Zeit alternative Kampagnenwelten neben Lorakis auch nur angedacht wären - aber ich denke, Splimo hätte das Potential für sowas. Gehen wir also für Flax mal davon aus, wir würden hier genau sowas planen.

Überlegung 2 - Der Splimo-Style:
Damit Splimo draufstehen kann, müsste die alternative Kampagnenwelt durchaus gewisse stilistische Ähnlichkeiten zu Lorakis aufweisen. Was wäre dies primär(zumindest nach Meinung des Waldviechs)? 
- Splimo ist bunt, bleibt aber gleichzeitig einigermaßen bodenständig. Das sollte auch die S&P-Kampagnenwelt widerspiegeln - total "gonzo" würde sie also nicht werden.
- Splimo ist keine Dark-Fantasy. Folglich wäre die S&P-Kampagnenwelt auch keine finstere Dystopie
- Splimo ist vielfältig und "klaut" aus zig verschiedenen Vorlagen - packt sie aber zu einer Welt zusammen, die trotzdem wie aus einem Guss wirkt. Folge für die S&P-Welt: Auch hier bietet sich an, Dinge aus verschiedenen Quellen zu adaptieren, so lange man sie so aneinanderfügt, dass es keine offensichtlichen Brüche gibt.
- Splimo ist sehr klassische Fantasy und hängt stark daran. OK - das müsste bei einer alternativen Kampagnenwelt nicht zwingend auch so sein, aaaaber man könnte hieraus schließen, dass die S&P-Welt so konzipiert sein sollte, dass sie nicht nur für Sci-Fi, sondern auch für ganz klassische Fantasygeschichten nahtlos "funktioniert".

Überlegung 3 - die Vorlagen
Sword&Planet wird zwar in englischsprachigen RPGs mitterweile wieder öfter verwurstet, geht aber oftmals in den Bereich "Gonzo". Man schaue sich beispielsweise das quietschbunte Weltall in der Pathfinderwelt an. Diese Richtung wäre IMHO ein wenig "Too Much", wenn es noch wie Splimo wirken soll. Aber das Sword&Planet-Genre besteht aus wesentlich mehr als nur Samstagmorgencartoons mit Laserschießenden Säbelzahntigern. In der klassischen Sci-Fi gibt es eine ganze Reihe von Werken, die sich recht ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen. Beispielsweise:

- Marion Zimmer Bradleys Darkover-Zyklus
- Anne McCaffreys Romanreihe um die Drachenreiter von Pern
- Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein von den Strugatzi-Brüdern
- Diverse, klassische Star-Trek-Episoden
- Catherine L. Moores Welten in den Kurzgeschichten um Northwest-Smith gehen ebenfalls in eine ernsthafter wirkende Richtung

Im Großen und Ganzen wirken diese Vorlagen für mich als sehr stimmiges Material für eine Splimo-S&P

Überlegung 4 - was würde daraus folgen?

- Die Kampagnenwelt folgt dem Grundmuster der oben genannten, literarischen Vorlagen. Es handelt sich um eine Welt auf dem technologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Niveau "des Mittelalters". Große Teile der menschlichen Bevölkerung sind in grauer Vorzeit aus dem Weltraum auf die Kampagnenwelt gekommen - sei dies in Form eines semi-gescheiterten Kolonisationsversuches oder als Sklaven einer höher entwickelten und jetzt untergegangenen Zivilisation. Andere kulturschaffende Völker könnten ebenfalls ehemalige Kolonisten/Sklaven sein, bei wieder anderen könnte es sich um Ureinwohner des Planeten handeln.
- Im Großen und Ganzen folgen die Kulturen des Planeten den gängigen Tropes typischer Fantasywelten. Streitereien zwischen Adeligen, seltsame Kulte, die ihr Unwesen treiben, Monster die bekämpft werden müssen, umherwandernde Abenteurertrüppchen die Gutes tun oder Unfug stiften, etc.pp. Zufällig durch ein Mondportal stolpernde Lorakier würden also keinen völligen Kulturschock erleiden und die Unterschiede dieser Welt zu der ihrigen erst nach und nach bemerken.
- Die Kampagnenwelt hat auch ein ähnliches "Fantasy-Nive au" wie Lorakis. Magier, Hexen und Konsorten sind real, da Psikräfte und andere seltsame, paranormale Phänomene tatsächlich existieren. Diese Dinge werden nur etwas mehr durch eine Retro-Sci-Fi-Brille betrachtet und "erklärt".
- Die Planeten, auf denen die oben genannten Vorlagen spielen, sind zumeist sehr erdähnlich. Es gibt merkwürdige Tiere und Pflanzen, und vielleicht einen entscheidenden "Generalunterschied" zur Erde (wie Darkovers Rohstoffarmut oder die giftigen Fäden, die Pern heimsuchen). Folglich ist die Kampagnenwelt bis auf einige charakteristische Unterschiede erdähnlich und keine völlig bizarre Alienwelt.
- Der Planet existiert innerhalb einer Space-Opera-Galaxis, hatte jedoch lange Jahrtausende keinerlei Kontakt nach außen.
- Besucher von anderen Planeten sind auf der Kampagnenwelt aktiv, werden jedoch durch die Gesetzgebung der intergalaktischen Föderation/des Imperiums/der allumfassenden Raumfahrtbehörde in ihren Aktionen eingeschränkt. Das bewirkt, dass "moderne Besucher" vorkommen (und auch gute SCs abgeben können), die Welt aber nicht gleich nächste Woche "generalmodernisiert" wird.
- Lorakis funktioniert, indem es mehrere Fantasyspielarten und Kulturbereiche hernimmt, und ihnen besondere "Spielplätze" in Form von Subkontinenten zuweist. Das kann auch bei der S&P-Kampagnenwelt funktionieren:

  • Der "Darkover-Bereich"
Ein Königreich oder ein Verbund von Königreichen im Stil eher hellerer Fantasy, kontrolliert von Adelshäusern und einem Orden von Psionikerinnen. Geht stilistisch unter anderem in eine "Romantic-Fantasy-Ecke"

  • Der "Pern-Bereich"
Ein Königreich oder ein Verbund von Königreichen, indem Teile der Bevölkerung "in telepathischer Symbiose" mit einheimischen Drachen lebt. Eine Klasse von drachenreitenden Rittern und Fürsten bestimmt das Geschehen. Spirituell wird dieser Teilbereich von einer Kirche beherrscht, hinter der ein antiker Supercomputer steckt (wahlweise entweder wohlwollend und mit dem Ziel, die Zivilisation voranzubringen, oder als sinistrer Tyrann im Stile von Landru

  • Der "Old-Mars-Bereich"
Ein uraltes, halb verfallenes Imperium in einer kalten Wüste, voll von antiken, halb verlassenen Städten, seltsamen Kulten, seltsamen Riten und merkwürdigen Artefakten. Der Ort, an dem Besucher von anderen Welten am ehesten völlig offen auftreten. Vielleicht finden in den Tavernen einer jahrtausende alten Hauptstadt sogar Blastergefechte zwischen Glücksrittern statt und ein "Botschafter der Föderation" residiert in einem modernen Wolkenkratzer, der die steinernen, barocken Paläste der einheimischen Kaiser um zweihundert Meter überragt.

  • Der "Arkana-Bereich"
Ein Konglomerat von zerstrittenen Reichen, Stammesgebieten, Republiken und Fürstentümern, in denen Angst vor Technologie und Hexerei, Aberglaube und Elend regieren. Trotz allen Elends reich an "Helden". Das Gebiet des Planeten, der bei Weitem am wenigsten mit Besuchern von anderen Welten zutun hat. Schauplatz für Sword&Sorcery, Robin-Hood-Stories und Geschichten um getarnte Expeditionen aus dem All.

  • Der "Space-Opera-Bereich"
ist nicht der Hauptschauplatz der Kampagnenwelt, sollte aber trotzdem kurz angerissen werden. Die meisten Vorlagen stammen aus den 1960ern und 1970ern. Daher fände ich es schlüssig, wenn die "moderne Welt" ein wenig retrofuturistisch daherkäme. Schon modern genug, um sowas wie "Besucher aus dem Atomzeitalter" darzustellen und kein Steampunk, aber nicht so futuristisch, dass sie transhuman daher kämen. Think "Humanx-Zyklus", "Dominik Flandry" oder "Frühes Star-Trek". Es gbt so eine Art "oberste Direktive", die die Kampagnenwelt in einem gewissen Maße unter Schutz stellt, aber diese oberste Direktive hat Löcher und fällt je nach "Subkontinent" anders aus. Während Raumfahrer im Old-Mars- und im Darkover-Bereich total offen agieren können, sollten sie sich im Arkana-Bereich um Gottes Willen bloß nicht zu erkennen geben, wenn sie nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden wollen. Dass dies so funktioniert, liegt an den für mittelalterliche Verhältnisse weiten Entfernungen zwischen den einzelnen Teilbereichen.

Nun die obligatorischen Fragen in die Runde:
- Würde das funzen - gerade im Hinblick einer möglichen Kompatibilität mit Splimo?
- Was ist von dem Ansatz generell zu halten?
- Wäre das erfolgversprechend?
- Was fehlt oder sollte keine Rolle spielen?
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Offline Shadom

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #1 am: 1.12.2019 | 15:59 »
Ich frage mich wozu der SciFi Anteil notwendig ist?


Wir haben Weltentore (magisch), die von einer Welt in die andere Führen können.


Ist nicht 99% hiervon auch umsetzbar ohne den Hintergrund.
Mach aus dem Supercomputer ein magisches Konstrukt und aus den WeltraumBesucher abgeklärte Weltenreisende, die vielleicht noch eine kleine gemeinsame Welt / Dimension haben (wo solche Sachen wie die oberste Direktive herkommt). Gib ihnen statt Laserpistolen magische Artefakte und fertig. Vielleicht sind das ja sogar die Feen aus der Feenewelt.


Natürlich kann man jetzt zum SciFi sagen "weil ich es will", aber der Mehrwert erschließt sich mir nicht. Das wirkt wie Genre Mashup ohne Grund.

Online Waldviech

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #2 am: 1.12.2019 | 16:07 »
Die Antwort für "Warum ein SF-Anteil" ist im Grunde relativ einfach - weil der Grundgedanke ist, das Genre "Sword&Planet" umzusetzen, zu dem SF-Elemente dazugehören. Es ist in diesem Sinne kein *Genre-Mashup", sondern vielmehr ein Schritt in eine der Fantasy artverwandtes, anderes Genre.
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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #3 am: 2.12.2019 | 14:28 »
Sofern es interessiert hier einfach mal ein paar kurze Erläuterung zum Genre, auf das hier abgezielt wird:

http://www.sf-encyclopedia.com/entry/planetary_romance

Oder

https://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/PlanetaryRomance

Dem kundigen Leser wird da jetzt sicher auffallen, dass das Genre dort als "Planetary Romance" und nicht als "Sword & Planet" bezeichnet wird. Beides ist mehr oder weniger fast das selbe - Sword&Planet beinhaltet nur (soweit ich das verstehe) dass der Planet, der Schauplatz des Ganzen ist, irgendwo in der Vormoderne hängt. Bei Planetary Romance muss dies nicht zwingend so sein.
« Letzte Änderung: 2.12.2019 | 14:30 von Waldviech »
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Offline Megavolt

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #4 am: 2.12.2019 | 14:46 »
  • Der "Pern-Bereich"

So close!  ~;D

Offline Gunthar

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #5 am: 2.12.2019 | 14:47 »

Online Don Kamillo

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #6 am: 2.12.2019 | 14:55 »
Das ist auch ein Thema, das mich interessiert und reizt.

Ich habe früher gerne Wizardry 7 gespielt, was dem in etwa entsprchen sollte, so wie ich das verstehe.
Da wird man aus einem Raumschiff auf einem Planeten abgesetzt und darf rausfinden, was da los ist.
Man spielt nur Spezies, die es dort nicht gibt und alles ist voller Magie und Fantasy und das bleibt es auch lange.
Man kriegt aber mit, auch direkt am Anfang, dass da noch mehr ist, seien es Raumschiffe, Energiewaffen usw.
Ist quasi eine Art Sandboxplanet & Sorcery...

Wichtig wäre mir bei sowas, das dieser Planet-Anteil mehr im Hintergrund ist und halt hier und da als Sense of Wonder-Element zum Tragen kommt, man auf der anderen Seite zumindest von solchen Dingen gehört hat.
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
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"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #7 am: 2.12.2019 | 15:38 »
Japp, Wizardry 7 ist auch eine gute Inspirationsquelle - ebenso wie die früheren Might&Magic-Teile mit dem ganzen Handlungsbogen um Sheltem herum. Was hab ich damals "World of Xeen" Dank Bestsellergames rauf und runter gezockt!  ;D. Da spielt man übrigens keine "Zugereisten", sondern Einheimische, was dem, wie es hier geplant ist, ähnlicher kommt.

Das die SF-Anteile eher als "Sense of Wonder" im Background schweben, wäre jetzt von meiner Seite nämlich auch so angedacht.
Die Historie der Welt sollte, so angedacht, mehr oder weniger dem Standard aller verlorenen Kolonien der Space-Opera folgen. Das bedeutet, das Sci-Fi-Wunder primär aus zwei Quellen stammt:
- sie kommt in Form von Artefakten aus fernster Vergangenheit vor (selten)
- sie wird von außerweltlichen Besuchern mitgebracht (von denen nicht viele herumstiefeln und die sich in vielen Fällen auch nicht als solche zu erkennen geben)

Weiter war die Idee, durchaus mit der Größe der Welt zu arbeiten, um sowas wie eine "Sliding Scale der offensichtlichen SF-Elemente" mit integriert zu haben. In Königreich X wird man es kaum mitkriegen, wenn in Königreich Y auf der anderen Seite des Planeten in aller Offenheit ein Raumschiff vor dem Königspalast landet.
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Offline Gunthar

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #8 am: 2.12.2019 | 16:06 »
Bin auch an der Überlegung eines Fantasy vs. Sci-Fi Science Fantasy Systems. Da wehren sich Fantasy-Völker mit Hilfe ihres Planeten gegen Sci-Fi Eindringlinge.

Online Waldviech

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Re: Sword&Planet meets Splimo
« Antwort #9 am: 2.12.2019 | 20:21 »
Klingt interessant! Das ist auch ein ziemlich gängiger Konflikt in der Planetary-Romance/Sword&Planet - wobei natürlich stark variiert, ob man die SF-Eindringlinge als positiv oder negativ darstellt.
Der All-in-one-wash-and-go-Ansatz des Splimokonzepts würde hier natürlich bedingen, dass beides gleichberechtigt möglich ist.
Ein möglicher Weg hierzu wäre: eine weitgehend friedliche Föderation, die eine Präsenz auf dem Planeten unterhält um zu forschen (und vielleicht auch um zu fördern) und eine Machtgruppe, die gerne die vollständige Kolonisation des Planeten sähe und daher allerlei heimtückische Mistviechereien treibt.
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