Autor Thema: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln  (Gelesen 348 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Don Kamillo

  • Sensations-Samurai
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.528
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
[D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« am: 7.01.2020 | 16:46 »
Es begab sich auf den Mondscheininseln, dass die alte Kapitänin Poppie Logan, genannt Silbersäbel, begann, Leute überall einzusammeln, die wichtig sein sollten für die Zukunft der Inseln, in welcher Form auch immer.

In unwichtiger Reihenfolge suchte sie mehrere Leute auf:

Halwarth, einen Nordländischen Waldläufer - Norland, seine Heimat liegt weit im Westen und dort fand er etwas, was dort nicht sein dürfte, einen Mondbrunnen, der ihm zeigte, dass ohne ihn die Inseln brennen würden. Er beschloß, dem nachzugehen an dem Ort, wo sich viele Mondbrunnen befinden und der einfach zugänglich sein sollte, auf der Insel Alaron. Er suchte nach einem Schiff und im kleinen Hafen seiner Heimatstadt Arfinnsheim fand er die Karavelle Shantu mit Kapitänin Logan, die ihn aufnahm und auf ihn zu warten schien.

Es ging weit weg, in den Süden der Inseln, nach Snowdown.
Dort ließ sich Elias finden, ein menschlicher Priester der Erdmutter und Flüchtling eines Handelshauses von Amn. Er wollte nicht, was seine Familie von ihm erwartete und der Ruf der Mondscheininseln ereilte ihn in Form einer Trillerpfeife aus seltenem goldfarbenen Holz, die von den Inseln stammte. Er lies sich zu einer recht neuen Enklave von Amn bringen, der Insel Snowdown, wo er auch schon von Kapitänin Logan erwartet wurde, die ihn suchte und aufnahm.

Es ging dann an den südlichen Rand Alarons, zur Stadt Kythyss. Dort befand sich Emer, eine Diebin der Ffolk, auf der Flucht. Diese führte sie in den Hafen, wo sie bereitwillig der Kapitänin auf ihr Schiff folgte.

Es ging weiter auf der Insel Alaron. Der Ffolk Druid Aodnait fristete ein sehr einsames, da sein Mentor verstorben war, Dasein an einem unbekannten Mondbrunnen nördlich der Lisbunt Mountains, als er Besuch erhielt. Eine kleine Abordnung von Druiden kam vorbei und bot Ihre Hilfe an. Begleitet wurden sie von einer alten Halblingfrau, welche die Gruppe dorthin führte. Sie wollte aber wieder zurück und fragte Aotnait, ob er nicht mitkommen wolle, denn er sei wichtig. Am Meeresufer wartete die Shantu und so war die kleine Gruppe erst einmal komplett.

Die alte Halblingfrau übergab der Gruppe eine Art Prophezeihung, ging in Caer Callidyrr, der Hauptstadt Alarons, von Bord und ließ die Gruppe zurück.

Aus einem kleinen Teil der Prophezeihung schloß man zunächst, das es um Zwerge in den Fairheight Mountains ging. Diese hatten eine Stadt in der Nähe, Highrock, deren Hafen nur wenige Tagesmärsche von der Stadt selbst entfernt war. So segelte man dorthin. Kapitänin Logan bot sich als fahrende Basis an, da sie von der mysteriösen Halblingfrau einige Hinweise darauf bekommen hat, wie man an ein kleines Vermögen kommt und auch die Hinweise, wann und wo man die Gruppe findet.
Mann fuhr zu den Highrock Dock und schon dort traf man auf jemanden, der den Hinweisen der Prophezeihung entsprach. Winnow Rustfire war die Tochter des Clanchefs und auf der Suche nach einer roten Perle, um damit ein Ritual durchzuführen, welches Hinweise geben sollte, wie und wann man den Krieg mit den Orks weiterführen sollte.

Die Gruppe half ihr, diese rote Perle am Strand voller Klippen zu suchen. Auf dem Weg versuchten Goblins mit einem Axtschnabel, einen Hinterhalt zu legen, wurden aber entdeckt und besiegt, wobei der Axtschnabel beruhigt und fortgeschickt wurde. Bei den Leichen fand Halwarth ein Silberamulett, welches er Elfen zuordnete. Am Strand suchte man sehr lange nach der Perle. Dabei stolperte Emer über eine sprechende Auster namens Happi, die froh war, dass man sie gefunden hatte. Es handelte sich dabei um einen verfluchten Halb-Ork Seemann. Als man die Perle dann gefunden hatte, machten mehrere Sahuagin der Gruppe die Beute streitig, zogen aber nach langem harten Kampf den kürzeren.

Winnow Rustfire lud die Gruppe auf viele Bier ein und man besprach in der örtlichen Taverne, was man als nächste tun wollte. Man schnappte Einiges an Gerüchten aus der Umgegend auf und hatte bereits einige andere Dinge vor.

Verschwundene Zwerge - Fairheight Mountains
Sich bewegende Lichter - Fairheight Mountains
Eine alte verlassene Abtei - Fairheight Mountains
Das Elfenamulett von Halwarth - Eladrin?
Mehr Abenteuer (3) aus der Prophezeihung - Caer Callidyrr
Mehr herausfinden über Happi - auf dem Weg

Man entschied sich, erstmal in den Bergen zu bleiben und nach den verschwundenen Zwergen und der Abtei zu schauen. Man war neugierig.

Anmerkung: Das war Sitzung 0 mit Settingvorstellung, was ich so plane und vorhabe, kurze Gruppenzusammenführung und das erste kurze Abenteuer, in dem Fall ein fertiges, was für 90min. angesetzt war und das hat auch gepasst. Nächstes Mal gibt es was unfertiges, mit viel Zufall und Dingen, die mir so bei den zufällig erwürfelten Questen eingefallen sind.
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Mhyr

  • Hero
  • *****
  • Beiträge: 1.294
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« Antwort #1 am: 8.01.2020 | 17:16 »
Sehr schön! Echt interessantes Kampagnen-Konzept!!

> Abo
Spiele derzeit D&D 5E.
Im Bereich Spielberichte könnt ihr mehr über unsere hausgemachte Kampagne - I S G A R D S A G A S - erfahren.
Und auf meinem Blog und Kanka mehr zu dem dazugehörigen Weltenbau-Projekt Avalon.
Zudem sind auf Instagram

Offline Don Kamillo

  • Sensations-Samurai
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.528
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« Antwort #2 am: 13.01.2020 | 20:20 »
Was Aodnait, der Druide zu erzählen hat:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Nachdem sich Emer, Elias, Halwarth und Aodnait zusammen mit Winnow Rustfire zurück zum Hafen begeben haben, wurde Elias von Captain Logan ein verschlossener Umschlag überreicht. Aodnait öffnete ebendiesen und stellte zu seiner Verwunderung fest, dass nur eine Zeile auf einem Zettel drin war: "Nehmt den, der nicht in die Szene passt". Emer hat daraufhin ihre magische Schriftrolle zu Rate gezogen und es erschien ihr ein Bild eines Spitzohres. Eher rudimentär gezeichnet und nicht von großer Kunsthaftigkeit. Elfen sind in dieser Gegend ja eher selten (aber nicht unerwünscht). Ein wenig ratlos suchten wir die nächste Schenke auf und sahen Winnow zusammen mit einem Elfen im Gespräch. Es war nichtmal 11 Uhr morgens und das Spitzohr trank bereits Alkohol. Und zwar kein Bier, nein, den harten Stoff. Da er hinreichend vertrauenswürdig aussah und wir ja diesen Zettel bekommen haben, haben wir uns kurzerhand vorgestellt und ihn mitgenommen. Er heißt übrigens Erethir bzw. diesen Namen nannte er uns.

Da Winnow Rustfire nach Highrock aufbrechen wollte, da sie mit der gefundenen Perle (siehe anderen Eintrag) ein magisches Ritual machen möchte und dazu Vorbereitungszeit braucht, kauften wir erstmal warme Klamotten und reisten weiter nach Highrock. Für dieses magische Ritual braucht sie noch ein wenig Vorbereitungszeit, da sie die Inseln von Orks, Goblins, Riesen und anderen invasiven Arten säubern möchte und dies nicht mit einem Fingerschnippen getan ist. Wir sind jederzeit willkommen, ihr dabei zu helfen.

Wir haben uns nochmals umgehört, ob es neueste Gerüchte gibt. Außer den bekannten (es gibt eine verlassene Abtei in den Bergen und eine Gruppe Zwerge ist - ebenfalls in den Bergen - verschwunden und es gibt wohl auch geheimnisvolle Lichter auf einigen Bergkämmen) haben wir nur noch aufgeschnappt, dass südwestlich von Highrock geflügelte Wesen gesehen wurden. Wir haben uns verständigt, dass wir erstmal Richtung Abtei aufbrechen und uns auch um die verschwundenen Zwerge kümmern wollen.

Auf dem Weg in die Berge wurden wir von einer Lawine überrascht, aber die stellte kein größeres Problem dar. Der eine oder andere musste sich zwar ein wenig zusammenreissen, nicht hinzufallen, aber sonst ging alles gut. Auch der Hippogriff, den wir über uns in der Luft sahen hat uns nicht aufgehalten. Wir ihn aber auch nicht. Nach ein paar Tagen erreichen wir die besagte Abtei. Diese liegt recht offen auf einem Berg und es führen verwitterte Stufen hinauf. Halwarth erkundete die Gegend und stellte fest, dass in den Ruinen wohl ein Mantikor hausen könnte. Ein verlorener Stachel und übler Gestank liess ihn darauf schliessen. Da ein Mantikor zwar widernatürlich, aber auch kreuzgefährlich ist, beschlossen wir, die Sache vorsichtig anzugehen. Nach einer Rast sahen wir auch einen Mantikor die Abtei auf dem Luftweg verlassen und beschlossen, dass die Luft rein genug ist, um ein wenig rumzuschnüffeln. Direkt in der Mitte der Ruine befand sich ein verwitterter und umgestürzter Baum sowie jede Menge Kadaver. Meist von Tieren, aber auch ein menschlicher Kadaver und ein Rucksack (der aber außer ein wenig Gold und Ausrüstung nichts Wichtiges beinhaltete) wurde von uns bemerkt.

Allerdings nahmen wir auch etwas aus dem Nebenraum wahr. Ehe wir uns weiter umsehen konnten, kam auch schon ein Berglöwe aus einem Durchgang, gefolgt von einem Peryton. Aodnait wurde dabei sofort von dem Peryton angegriffen und ziemlich schnell kampfunfähig geschlagen. Der Rest konnte aber zum Glück zusammen mit dem Löwen (der artentechnisch kein Löwe ist, wie Halwarth mehrfach ausführte) den Peryton besiegen und ihm sogar einen magischen Ring abstreifen. Dieser verleiht einem die Fähigkeit, flüsternd über einige Entfernung zu kommunizieren.

Wir beschlossen dann, den Ort nach einer sehr oberflächlichen Suche schnell zu verlassen. Auf dem Altar in der Abtei konnte Emer immerhin noch einen stilisierten Drachenkopf abpausen und aus einem Krater Metallsplitter bergen. Wenig später erreichten wir eine sehr seltsame Stelle. Eine Orkstatue schien zersplittert am Wegesrand zu liegen. Oder war es ein Ork, der irgendwie versteinert wurde? Alaarrrm, ein Basilsik, wie wir bald bemerkten. Wir konnten das Untier sogar noch sehen, bevor es uns bemerken konnte und sind dann schnell weitergezogen. Die Zwerge, die uns brummend (es sollte wohl eine Art Gesang sein) entgegenkamen haben wir immerhin noch gewarnt und von ihnen gehört, dass weiter oben einige Zwerge (8 oder 9) ihre komplette Ausrüstung incl. Bewaffnung liegengelassen haben. Sie haben wohl nach Edelsteinen gesucht und sind dann verschwunden. Wir waren auf dem richtigen Weg.

Der Ort war seltsam. Ausrüstung von 8 Zwergen lag da rum, ihre Waffen haben andere Zwerge bereits versteckt, damit diese nicht in falsche Hände fallen. Zum Glück waren damit nicht unsere Hände gemeint und wir konnten 1 silbernes Handbeil, 1 silbernes Kurzschwert und 1 Armbrust sowie einige silberne Bolzen bergen. Außerdem war da noch ein Beutel, der ein Klauensymbol trug. Halwarth ist dabei ein wenig zusammengezuckt. Lange konnten wir darüber nicht nachsinnen, da wir Wolfsgeheul vernahmen und wenig später einige Ziegen (6 Stück genauer gesagt) sich zu uns gesellten. Elias hat Kontakt aufgenommen und rausgefunden, dass diese eigentlich die verschwundenen Zwerge waren. Von den 8 Zwergen sind 2 leider tödlich abgestürzt, die anderen 6 wirkten dezent unglücklich. Zum Glück haben wir alle außer Elias nur mehrstimmiges "mähhhh" vernommen.

Dann passierte doch noch etwas. Es kamen 2 Zombie-Zwerge (Zwombies? Zwerbombs? Zwomberge?) auf uns zu und kurz darauf ein Werwolf (das dachten wir jedenfalls, es ist wohl etwas komplizierter). Der Werwolf hat Emer dann direkt niedergestreckt und der Rest hat die Untoten sowie den Werwolf letztlich besiegt, der sich komischerweise nach seinem Tod nicht in einen Menschen oder so zurück verwandelte. Die Ziegen-Zwerge gaben uns noch auf den Weg, dass sie nach Edelsteinen gesucht haben und einer von Ihnen mit Namen Hagri hat sich aus dem Staub gemacht. Vielleicht weiß er mehr, er wurde wohl in Highrock gesehen.

Wir beschlossen, den unseeligen Ort zu verlassen und zusammen mit den Ziegen nach Highrock zurückzukehren, um da zu besprechen, wie es weitergeht.

OT: Anbei die Zufallstabelle für die Fairheight Mountains.
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Don Kamillo

  • Sensations-Samurai
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.528
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« Antwort #3 am: 15.01.2020 | 10:27 »
Falls jemand Interesse hat:
Ich habe ein Wiki bei kanka.io ( Moonshaes 2020 ), das sollte nicht öffentlich einsehbar sein, da ich Texte aus offiziellen Quellen reinkopiert habe, ich kann aber Zuschauer-Einladungen vergeben.
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Don Kamillo

  • Sensations-Samurai
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.528
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« Antwort #4 am: 23.02.2020 | 15:09 »
Spielabend 3 - 16.02.2020 - bericht von Aodnait, dem Druiden:

Nachdem wir die Zwerge, die in Ziegen verwandelt worden waren, gefunden hatten, ging es zurück in Richtung Highrock. Die ersten zwei Reisetage waren relativ ereignislos. Wir konnten durch ein wenig Wissensaustausch untereinander immerhin herausfinden, dass es auf der Insel Moray Werwölfe gibt, die sich nach dem Tod nicht zwingend zurückverwandeln.

Bis zum nächsten Vollmond war noch ein wenig Zeit, so dass wir Emer zwar mehr (Halwarth) oder weniger gut (Rest der Truppe) im Auge behielten, ich mir aber  nicht so viele Sorgen machte. Am dritten Reisetag bemerkten wir, dass ein recht hübscher Schmetterling aus Erethirs Rucksack fleuchte. Der Schmetterling kam wohl aus Erethirs Buch, in dem diverse Schmetterlinge plattgedrückt gesammelt sind. Während er herumflatterte, wurde er im Buch durch eine Zeichnung ersetzt. In ihm wohnte eine alte, mir nicht wirklich bekannte Magie. Er flatterte einen steilen Hang hinauf und führte uns zunächst zu einer Pflanze namens Wolfsbann.

Weiter oben fanden wir noch ein Nest, wo neben diversen Leichenteilen (Orks und Tiere vornehmlich) auch ein (1) Stiefel und zwei (2) Holzflaschen zu finden waren. Da das Nest wohl einem Peryton oder Mantikor gehörte (die auch noch einen Kampf miteinander hatten) beschlossen wir, erstmal das Weite zu suchen. Eine Untersuchung des Stiefels ergab zumindest, dass dieser Teil eines Sets ist. Die Flaschen werde ich in Highrock untersuchen lassen.

Am vierten Reisetag trafen wir auf eine Jagdgesellschaft von Nordmännern aus Warlsbry und beschlossen, gemeinsam zu lagern. Ich sprach mit einem Schamanen über die theoretische Möglichkeit einer Heilung, wenn jemand von einem Werwolf gebissen wurde. Halwarth protzte derweil mit dem Werwolfskopf, den er sich zu einer Art Hut umschneidern lassen will. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Schamane steckte mir immerhin, dass ein Tempel ein guter Ort ist, um einen Fluch behandeln zu lassen. Halwarth bekräftigte nochmal, dass er sich um Emer kümmern wird, sollte sie auch nur ansatzweise mit den Zähnen zucken oder anfangen zu heulen. Da am fünften Reisetag nichts weiter passierte, erreichten wir am sechsten Tag Highrock.

Winnow Rustfire half uns, beim örtlichen Tempel den Fluch von den Ziegen und Emer nehmen zu lassen. Während der Rest der Gruppe herausfand, wo Hagri wohnt und sich dorthin aufmachte, ging ich zum örtlichen Alchemisten, um die beiden gefundenen Flaschen identifizieren zu lassen. Aber, o weh, der Laden wurde verwüstet und hinter dem Tresen war ein Mähen zu hören. Da ich inzwischen recht gut mit Ziegen kommunizieren kann (1x Mähen = Ja, 2x Mähen = nein) fand ich schnell heraus, dass die Ziege der Alchemist ist. Also führte ich ihn an einem Seil zum Tempel und zum Dank identifizierte er meine Flaschen (Klettertränke). Außerdem konnte er berichten, dass Hagri bei ihm war, Utensilien und Materialien zum Verflüssigen von Steinen gestohlen hat und mit einem seltsamen Stein bezahlen wollte. Dieser Stein verwandelte den Alchemisten in eine Ziege, Hagri zog mit Stein und Diebesgut von dannen. Meanwhile in Hagris Haus: Die Gruppe fand heraus, dass Hagri auf dem Weg nach Caer Callidyrr ist, wahrscheinlich per Schiff. Er will dort einen Alchemisten namens Adan aufsuchen. Dies war eine Woche her. Wir ahnten schnell, dass er sehr Böses im Schilde führt und folgten ihm an Bord der Shantu mit der treuen Kapitänin Logan nach Caer Callidyrr. Vorher holte Halwarth noch seine neue Kopfbedeckung in Form eines Werwolfkopfes ab.

In Caer Callidyrr angekommen, suchten wir zuerst eine Unterkunft und dann den Alchemisten Adan. Da es noch früh am Morgen war, war sein Laden noch geschlossen. Auch energisches Anklopfen brachte nichts. Von innen hörten wir ein zaghaftes Wiehern. Aber gut, Adan wäre nicht der erste Exzentriker, der sich ein Pony im Haus hält, also kein Grund, direkt die Tür aufzubrechen. Zumal Elias uns mehrfach auf die Folgen eines Einbruches hinwies.

Wir gingen (mit den Folgen eines Einbruchs im Kopf) erstmal zur Hintertür. Diese war zum Glück nicht abgeschlossen und klemmte laut Emer nur ein wenig, so dass wir diese öffneten und erstmal hineinriefen. Schließlich wollen wir ja nicht einbrechen. Da hier eindeutig was nicht stimmte, beschlossen Emer, Erethir und ich, vorsichtig in das Haus zu gehen. Halwarth wartete draußen und Elias bekräftigte noch einmal, dass es sich hier bereits um Einbruch handeln könnte. Da kamen schon vier Schlägertypen. Ihr Anführer sah ein wenig wieselig aus. Diese wollten das Pony (es war wirklich ein Pony und dank meiner Fähigkeit, mit Tieren zu reden (1x Wiehern = ja – 2x Wiehern = nein) wussten wir auch schon, dass das Pony der Alchemist Adan war). Die Gegner ließen sich leider nicht abwimmeln und griffen an. Halwarth quittierte dies mit einem Axtzucken und they got what they axed for. Wenig später kam Elias auch schon mit der Stadtwache zurück (die er während wir ihm den Rücken freigehalten haben gerufen hat) und wir mussten erstmal mit aufs Revier. Zum Glück klärte sich die Situation schnell auf: Der Alchemist wurde von Hagri überrumpelt, der sich davor noch nach einem Magier erkundigte.

Auf dem Revier hörten wir sogar ein paar Gerüchte. Es werden wohl Zwergensöldner angeheuert, um Cael Callidyrr zu überfallen. Deshalb sind Zwerge hier gerade nicht so hoch im Kurs.

Außerdem gibt es eine Organisation namens „Die Kellerratten“, Spezialgebiet: Einbrüche, Schmuggel. Es könnte sein, dass Hagri sich mit denen zusammengetan hat. Einer der Anführer war Brojo, der wieselige Typ, den Halwarth erschlagen hatte. Bleibt noch eine weitere Anführerin namens Cainne als nächster Anhaltspunkt.

Wir erholten uns erstmal ein wenig in der Gaststätte „Der glückliche Hahn“ und gingen dann abends zur Gaststube „Zum fetten Hirten“. Dort wurde Erethir von einer Halbelfe abgeschleppt, während ihre zwei zwergischen Leibwächter die Taverne verließen. Ich bin in Gestalt einer Ratte den beiden hinterher und konnte ihnen bis in die Kanalisation folgen. Dort schwirrten einige Stirges herum, die von den Zwergen mit Blutspray auf Abstand gehalten wurden. Ich beschloss, erstmal umzukehren. Halwarth hatte parallel auf einen der Zwerge Hunter’s Mark gesprochen, so dass wir den Zwergen auch so gut folgen konnten. Die Stirges sowie deren Nest vernichteten wir und überraschten in einem Keller die beiden Zwerge sowie Hagri. Diese hatten einen Magier gefangen genommen, den sie auch nicht kampflos herausgeben wollten. Während wir also die beiden Zwerge töteten, befreite Emer den Magier und konnte anschließend Hagri bewusstlos schlagen.

Hagris Plan war folgender: Den Stein verflüssigen (gelungen), die Flüssigkeit in den Palast schmuggeln (gelungen) und den König und sein ganzes Gefolge in Nutztiere zu verwandeln (von uns vereitelt). Um die Details kümmerte sich die Stadtgarde und am nächsten Tag wurden wir in den Palast eingeladen. Dort war man voller Dank und es gab ein Buffet. Wir erfuhren außerdem unter der Hand, dass Owaren Kendrick, jüngster Sohn des Königs in Snowdown „zu Gast“ sei. Außerdem hat die Hochdruidin Cadwen MacAthan uns gesteckt, dass sich im Dernall-Wald Böses zusammenbraut und vielleicht sogar Mondbrunnen in Gefahr seien. Dorthin wollen wir als nächstes aufbrechen.
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten

Offline Don Kamillo

  • Sensations-Samurai
  • Helfer
  • Mythos
  • ******
  • Beiträge: 10.528
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Bubba
Re: [D&D5] Abenteuer auf den Mondscheininseln
« Antwort #5 am: 23.03.2020 | 23:13 »
Spielabend 4 - 22.03.2020 - Bericht vom Chronisten, also dem SL - Gespielt wurde via Roll20 & Discord

Vorlesetext
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Die Gruppe, von König Derid Kendrick geschickt, machte sich in das Dorf Lehigh im Dernall Forest auf, um dort die Hochdruidin Antola Pieglade aufzusuchen, welche der Gruppe bei ihre Queste helfen könnte und sicherlich auch Hilfe bräuchte.

Im "Silver Eye" zu Lehigh traf man auf die Hochdruidin, eine sehr alte Halblingdame, welche reges Interesse an Elias Ulvax zeigte, da er ein Kleriker der Erdmutter und kein Druide, wie auf den Inseln üblich, war. Sie erklärte ihm, dass sein Eintreffen etwas sehr Besonderes sei, da ihrer Meinung nach eine Prophezeihung, wie es sie öfter auf den Inseln gäbe, mit ihm in Schwung käme.

Sie erzählte von alten Tempeln der Erdmutter, die es früher einmal gab, Bollwerke gegen das Feywild, das sich ansonsten unkontrolliert ausbreiten würde und Orte, die als Fixpunkte der Mondscheininseln galten. Diese fünf Tempel der Erdmutter würden wieder erscheinen, wenn Goblins aus dem Feywild zur Bedrohung anwachsen würden, wenn die Tränen der Selune, ein Meteoritenschwarm, der normalerweise dem Mond folgt, vor dem Mond erscheinen würden, was sie nur alle paar Jahrhunderte tun und wenn wieder ein Priester der Erdmutter die Inseln betreten würde. Mit dem Auftauchen von Elias sah Antola Piegrove diese Prophezeihung, die sie aus einem alten Text hatte, in Schwung gebracht.

Passenderweise hatte die Gruppe ja auch eine Prophezeihung, welcher Sie folgte und fragte Antola danach und diese verwies auf die Goblins im Walde, die derzeit sehr wild angreifen würden, sich aber auch untereinander streiten und schlagen. Sie vermutete irgendeine Magie dahinter, denn die Goblins wiesen teilweise unnatürlich aggressives Verhalten auf. Sie konnte der Gruppe die grobe Richtung zu einem Höhlensystem zeigen, in welchem Sie Bulak vermutete, den Hobgoblin Anführer, den sie für verantwortlich hielt.

Die Gruppe machte sich in den Wald auf und stieß zunächst auf ein vermutlich spinnenverseuchtes Gebiet, welches umgangen werden konnte, ohne die Spinnen aufzuschrecken.

Elias stellte irgendwann fest, dass seine Trillerpfeife warm wurde und auch schwach zu leuchten begann. Das Unterholz schien von da an etwas freundlicher zu ihm zu sein. Dazu zupfte die Pfeife in eine bestimmte Richtung, in den Südwesten, wehrte sich aber nicht dagegen, woanders hinzugehen.

Später am Tag erfolgte ein Überfall von Goblins, die Schaum vor dem Mund hatten und wild attackierten sowie Wölfen, welche sie begleiteten. Die Gruppe nahm Einiges an Schaden, konnte die Gegner aber niedermachen. Bei einem der Goblins fand man einen Klettertrank und eine magische Spruchrolle.

Die Gruppe übernachtete auf dem Weg und wurde am nächsten Morgen durch Kampflärm geweckt. Auf einer nahegelegenen Lichtung kämpften zwei Gruppe Goblins gegeneinander, auf der einen Seite drei vor Wut schäumende Goblins mit einen Goblin Anführer sowie einem Groblin (Grottenschrat), auf der anderen Seite ein Hobgoblin mit vier Goblins. Die gruppe schaute erst einmal zu und bekam mit, wie der Hobgoblin langsam den Kürzeren zog. Dann griff sie ein und am Ende stand nur noch der Hobgoblin.

Die Gruppe ließ ihn am Leben und heilte ihn sogar noch, wofür er sich bedankte und sich als Torak vorstellte. Er sagte, dass er die Leute von Bulak jagen würde und das man sie hier halt getroffen hätte. Es würde aber noch mehr davon geben. Er zeigte der Gruppe den Weg zu Bulaks Höhle, konnte oder wollte da aber nicht bei helfen. soweit traute er der Gruppe dann doch nicht, wie es schien. Er konnte unbehelligt abziehen und tat das auch.

Auf dem Weg zu Bulaks Höhle gab es dann doch mal Unterholz, welches Elias nicht gut gesonnen war und ausschlug und ihn angriff, sich dann auch entwurzelte und auf ihn zustürmte und von der Gruppe in Stücke gehauen werden musste. Es zerriss Elias Hemd ein wenig, weil es anscheinend an die schwach leuchtende Trillerpfeife rankommen wollte.

Danach probierte Elias die Trillerpfeife aus, doch es geschah erstmal nichts.

Man kam wenig später bei Bulaks Quartier an. Vor dem Eingang schoben zwei Goblins mit ihren beiden Wölfen Wache und die Gruppe konnte sie zu sich locken und erledigen. Dabei wurde aber Aufmerksamkeit erregt.

Aodnait verwandelte sich in eine Ratte und schlich etwas in die Höhle vor. Im ersten etwas größeren Raum wurde er von einem Wolf entdeckt und floh wieder. Der Wolf folgte ihm nicht. So ging die ganze Gruppe rein und stieß auf eine Art Thronsaal. In diesem saß Bulak mit Goblinrache um den Hals auf einem ranzigen Thron und hatte einen riesigen gammeligen Teppich zu seinen Füßen und dazu 2 Wölfe und 4 Goblins an seiner Seite. Man stellte einander höflich vor, was jeweils eine Finte sein sollte, um den Kampf zu eröffnen.

Dann wurde gekämpft und die Gruppe ging nach sehr hartem Kampf zu Boden. Erethir ging mittenrein und wurde niedergestreckt. Halwarth stand auch irgendwnan nicht mehr, da die schäumenden Goblins, die Wölfe und der Hobgoblin Anführer ein taktisch gutes Team darstellten. Emer ging auch zu Boden und Erethir, der zwischendurch geheilt worden war, noch ein zweites Mal, nahm dabei aber Bulak mit. Elias konnte einen der Wölfe verzaubern, so dass dieser irgendwann nicht mehr in den Kampf eingriff und fortgeschickt wurde, während Aodnait, der sich in einen Wolf verwandelte, kräftig austeilte, wie alle in der Gruppe.

Danach wurde es ruhig in der Höhle. Man leckte sich die Wunden und fand Bulaks Hort in Form von 1050 Kupfer, 550 Silber und 10 Goldmünzen sowie 3 kleinen Edelsteinen, Tigeraugen. Dazu fand man noch einen magischen Trank sowie einen Anhänger, bestehend aus einer Lederkette mit der silbernen Klaue einer riesigen Eule. Man rastete in der Höhle,nachdem man alle Leichen rausgeschafft hatte.

Fazit zum Onlinespiel:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
Awesomeness ist eine Krankheit, bei mir chronisch!
---
"I greet you as guests and so will not crush the life from you and devour your souls with peals of laugther. No, instead, I will make some tea." - Toll the hounds - page 282 )
---
Der Don zockt gerade: nWoD Crossover, D&D5e Homebrew mit Monsterrassen, D&D Planescape, Conan 2D20 und Der Schatten des Dämonenfürsten