Autor Thema: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020  (Gelesen 1789 mal)

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Offline Sashael

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Re: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020
« Antwort #25 am: 17.08.2020 | 13:43 »
Jetzt muss ich aber endlich mal aufarbeiten. Mittlerweile sind schon wieder drei Runden ins Land gegangen. Also weiter im Text!

Nummer 22

Runde: Die Reise nach Ghodar
System: Coriolis
Dabei gewesen als: SL, online

Die Alhambra nimmt ihren Weg zurück zum Sadaalsystem mit seinen Portalen. Nach zwei Tagen komm ihnen auf der Route die Oruun II entgegen, welche immer noch auf Autopilot Bahram anfliegt. Es enzündet sich ein kurze Diskussion darüber, ob man das Schiff noch einmal entern und nach wertvollen Dingen durchstöbern sollte. Da allerdings sowohl Cpt. Dhana als auch Pilotin Sil dagegen sind, bleibt den anderen nur ein sehnsüchtiger Blick auf die Signatur, die hinter ihnen aus der Sensorreichweite verschwindet. Nach 25 ereignislosen Tagen erreichen sie Sadaal.
Dort sucht Dhana nach Aufträgen, während Hamza eine Schnellwartung der Alhambra durchführt. Sie bekommen tatsächlich einen Transportauftrag über 100 t Schwermaschinen für Daybul, welches praktischerweise auf ihrem Weg nach Menkar liegt, wo sie ja nach einer Heilmöglichkeit für ihren Patron Abdel Nassr suchen wollen.
Der Sprung nach Ghodar kommt schnell zustande, da bereits ein kleiner Konvoi aus Schiffen an der Portalstation wartet. Mit dem Eintreffen der Alhambra ist der geteilte Betrag der Navigationskosten für alle annehmbar und man springt zum Ghodar-System. Sie machen sich auf zum Planeten, um dort nach Davood Abdessalam zu suchen, dem korrupten Zollbeamten, der die Verschiffung der Kurtisanen von Fariba organisiert hat.
Auf dem Weg dorthin bemerken sie sehr viele Patrouillenschiffe der Systemmächte. Auf der Station angekommen, wird ihne auch klar, warum hier so viel Polizeipräsenz vorhanden ist. Sie sollen eine Transportsteuer von 30% des Warenwertes in ihrem Frachtraum zahlen!
Dhana und Fariba schaffen es, einen "unterbezahlten" Zollbeamten zu finden, der die Gesamtkosten für die Crew auf 2.000 Birr drückt.
Aufgrund der Erfahrungen in der Bahramstation geht Dubar los, um eine Waffenlizenz für seine Pistole zu erwerben. Größere Kaliiber sind offiziell auf der Station sowieso nicht erlaubt. Das Registrierungsbüro ist voll und die Schlange lang. Ein Gruppe von drei Söldnern ist bereits so gelangweilt und genervt, dass sie einen Streit mit Dubar vom Zaun brechen, den dieser leider auch noch dankend annimmt. Obwohl er in der Prügelei schnell die Oberhand gewinnt, geht die Sache nicht gut aus. Die sehr schnell eintreffende Stationssicherheit nimmt ihn und die drei Sölnder in Gewahrsam.
Während die vier in einer Zelle hocken, wird die Crew darüber informiert, dass sie eine Geldbuße wegen Stationsfriedensbruch für ihr Mitglied zahlen müssen. Die Summe hält sich zwar in grenzen, aber alle sind doch etwas genervt.
Währenddessen besucht Mahjid Dubar in der Zelle und wechselt ein paar freundliche Worte mit ihm. Nachdem Dubar Mahjids Befreiungsangebot ausgeschlagen und der Djinn sich in einer schwarzen Rauchwolke entfernt hat, haben die anderen Insassen sichtlich mehr Angst vor ihm.Kurz danach holen ihn die Anderen aus der Verwahrzelle und sie entschließen sich, sich jetzt Davood Abdessalam zu schnappen und auszuquetschen.

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War eine ziemlich kurze Session diesmal. Aber selbst in dieser kurzen Zeit kriegt es Dubar hin, in irgendeinem Knast zu landen.

Tante Edit wies mich darauf hin, dass ich nun Seite zwei mit meinem Forum-Setup erreicht habe. WOOHOO! Rollenspiel galore! :cheer:
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Re: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020
« Antwort #26 am: 17.08.2020 | 14:56 »
Nummer 23

Runde: Mission reconnaissance
System: Coriolis
Dabei gewesen als: SL, online

Als die Crew gerade aus den Landebuchten in die Station aufbrechen will, macht Zhakia darauf aufmerksam, dass Abdessalam sowohl sie als auch Fariba kennt und es vielleicht keine so gute Idee wäre, unvermittelt in ihn hineinzulaufen. Damit bleiben Fariba und Zhakia erst einmal auf der Alhambra
Fennik durchkämmt auf Dhanas Anweisung die Datenbanken der Station nach Davood, aber persönliche Infos sind rar. Ausser generellen Infos über seine Anstellung und einem Foto kann er nichts finden.
Dubar setzt sich in die Cantina der zentralen Halle auf der Habitatebene und beobachtet die Kontrollräume der Station. Zur Mittagszeit hin erscheinen Davood und ein weiterer Mann und essen. Dubar schickt ein Foto des anderen Mannes an Fennik und der identifiziert den Mann als Yarus Chanda, den Hauptlagerverwalter der Station. Nach dem Essen geht Davood wieder in die Kontrllzentrale zurück und Yarus macht sich auf zu den Aufzügen. Dubar beschließt, den Lagerverwalter zu beschatten und beobachtet schließlich ein Treffen des Mannes mit einem Söldner. Er wechselt sein Ziel und verfolgt den Söldner bis zu den Habitatmodulen, wo dieser bei einem Mann mittleren Alters Bericht erstattet. Ausser einem "Alles ist bereit" kann Dubar zwar nichts hören, aber das reicht bei seinem Report zurück auf der Alhambra, dass Dhana, Hamza und er beschließen, den Kerl zu verhören und sich dabei als Agenten des Konsortiums auf der Suche nachkorrupten Beamten auszugeben.
Das geplante gewaltvolle Eindringen in die Wohneinheit des Mannes fährt recht spektakulär an die Wand und endet mit einem Merkuriumdolch an Hamzas Kehle. Dhana kann unter Aufbringung all ihrer manipulativen Künste und ihres Ikonentalents die Situation so weit entschärfen, dass der Mann sich zu einem Gespräch bereit erklärt. Er sagt der Crew, dass er kein Interesse an einem Konflikt mit dem Konsortium über irgendwelche irrelevanten Zollbeamten hat, aber auch nicht mit vorhat, ihnen Informationen zu geben, die ihn oder seine Männer belasten könnten. Allerdings weist er sie darauf hin, dass ihn nicht betreffende Aktivitäten von Abdessalam und Chanda auf der Reaktorebene in der Nähe von Wassertank II gefunden werden könnten. Dann verlassen die drei die Habitatmodule wieder. Dabei begegnen ihnen zwei Söldner, die zum Erstaunen von Dubar schwere Waffen tragen, was offiziell illegal auf der Station ist.
Fennik findet heraus, dass die Wohneinheit auf den Namen Youssouf Sahl gemietet wurde, was gleichbedeutend mit Herr Schmitt oder John Doe wäre. Allerdings kann er die Spur der Zahlung zu einer Firma zurückverfolgen, die zum Orden des Paria gehört, was der Crew doch einige Bauchschmerzen bereitet. Mit dieser Fraktion wollten sie lieber keinen Streit anfangen.
Fenniks Nachforschungen zu Wassertank II lassen erkennen, dass es einige Schwierigkeiten bereiten könnte, dort heran zu kommen, da deiser sich zusammen mit den Stationsreaktoren auf der Versorgungsebene befindet. Allerdings kann er einen Weg über die Ventilationsschächte ausmachen, der allerdings höchstens mit einer kleinen Drohne passierbar wäre.
Hamza und Sil gehen eine Drohne kaufen. Sie  finden ein hervorragend geeignetes Modell mit guten Ausbaueigenschaften. Dazu besorgt Hamza noch ein Set von Mini-Coms für die Crew, die für Sil und Dhana auch noch individuell lackiert werden. Kommunikation bitte nur mit Style.
In der Ebene über den Reaktoren befindet sich ein Korridor mit diversen Wartungsläden für Raumschiffe mit Zugang zum Lüftungssystem. Einer der Läden ist derzeit unbenutzt, allerdings ist der Bereich heute auf dem Reinigungsplan der Station mit Grundreinigung eingetragen und im gesamten Korridor wimmelt es von Reinigungskräften.
Dhana spendiert der ganzen Truppe Cahwa und Baklava und diese ziehen sich zu einer Pause zurück.
Für Hamza und Dubar stellt die Tür kein Hindernis dar und schnell sind sie an einem Zugangsgitter der Lüftung. Sil fliegt die Drohne durch die engen Schächte, bis sie auf der Versorgungsebene herauskommt. Bei ihren nicht gerade heimlichen Rundflügen durch die Ebene entdeckt sie schließlcih eine kleine Metallkiste, die dort wohl nicht hingehört. Sie hat etwa die Größe einer großen Sporttasche und steht in einem kleinen Seitengang an Wassertank II. Plötzlich wird sich Sil bewusst, dass sie gerade die ganze Zeit über vor den Kameras der Sicherheit herumgeflogen ist und bemerkt einen Mann in Stationsuniform, der offensichtlich nach ihr sucht.
Ihr Versuch, die Drohne zu verstecken, scheitert und der Mann nähert sich der Drohne mit den Worten "Na, was haben wir denn hier?"
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Re: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020
« Antwort #27 am: 17.08.2020 | 15:51 »
Nummer 24

Runde: Setting the Trap
System: Coriolis
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Sil startet die Drohne und liefert sich ein heißes Katz und Maus Spiel mit dem Wachmann, der versucht, die kleine Maschine zu fangen. Sils Flugkünste erweisen sich nach einigen haarsträubenden Manövern doch schließlich als überlegen und die entkommt in die Lüftung. Zurück im Laden packen sie die Drohne schnell ein und verlassen die Ebene. Hamza, der gerade dabei war, Cahwa zu besorgen, wird zur Alhambra umgeleitet.Sie analysieren ihr Filmmaterial des Drohnenfluges und setzen als nächste Ziel für mögliche Aktionen Davood, Yarus und die Kiste fest. Da sie gegen Davood und Yarus ohne kompromittierendes Material keinen Hebel in der Hand haben, erklären sie die Kiste zum Primärziel.
Allerdings benötigen sie dafür Zugang zu Versorgungsebene, was sich nur mit einer Zugangskarte bewerkstelligen lässt und für ein möglichst  unauffälliges Eindringen wäre noch eine Uniform der Techniker der Station nützlich.
Die Crew geht zur Abendzeit wieder in die Cantina und verteilt sich auf die Tische, um eventuelle Arbeiter der Stations abzuchecken.
Während Dhana sich auf einmal in einem etwas unbehaglichen Gespräch mit drei Sicherheitsleuten wiederfindet, hat Hamza deutlich mehr Glck. Mehrere Techniker setze sich zu ihm an den Tisch und sie kommen ins Gespräch. Er findet heraus, dass die Stationsmitarbeiter Wetten auf das Auftauchen der berühmten Kettenblitze von Ghodar abschließen und erfährt auch den Namen des Buchmachers: Ahmed Minjar, einen Besitzer eines Souvenirladens an der Zentralhalle.
Hamza macht den Vorschlag, dem Buchmacher die Schulden seines größten Pechvogels abzukaufen um diesen dann dazu zu bringen, ihnen die Kiste zu besorgen.Dhana nimmt Kontakt mit Minjar auf und schafft es, ihm die Schulden eines Reaktortechnikers namens Mohed Khalaf abzukaufen.
Zügig im Anschluss statten Dhana, Dubar und Hamza dem jungen Mann einen Besuch ab. Er hat den Einschüchterungsversuchen und Manipulationskünsten der Drei nichts entgegenzusetzen und erklärt sich gegen Zahlungsaufschub bereit, die Kiste aus der Versorgungsebene zu holen.
Kurze Zeit später haben sie die Kiste in ihren Händen und schaffen sie auf die Alhambra. Fennik öffnet das elektronische Schloss und sie staren auf mehrere Kilo Opor, eine starke Droge, deren Marktwert in dieser Menge in den sechsstelligen Bereich gehen dürfte.
Eine heftige Diskussion entbrennt darüber, was sie damit machen sollen. Da der Techniker von den Kameras gefilmt worden sein dürfte, überlegt man zusätzlich, wie man den Diebstahl verschleiert.
Dhana kommt auf die Idee, einen weiteren Schuldner von Minjar zu übernehmen, den Sensor-Offizier Arid Arnab, damirt dieser die Aufzeichnungen löscht.
Da Minjars Laden mittlerweile geschlossen hat, verschiebt man den Kauf der Schulden auf den nächsten Tag. Dubar vergräbt die Kiste im Arboretum der Alhambra, ungeachtet der Proteste von Hamza, der die Kiste am liebsten sofort in den Weltraum schießen möchte.
Minjar ist erfreut, einen weiteren "Problemzahler" loszuwerden und schon steht ein weiterer Besuch der Dhana-Dubar-Inkassogesellschaft an.
Dubar und Dhana überzeugen Arid Arnab gemeinsam von der Mitarbeit, allerdings erhandelt er sich einen Rabatt von seinen Schulden von etwas über 50%, was bei seinem Schuldenstand ein ordentlicher Schnitt ist.Nach einem ereignislosen Tag teffen sie sich mit Arnab wieder und er übergibt ihnen einen Datenchio mit den Löschprotokollen. Fennik checkt diese und bestätigt ihre Echtheit.
Zhakia wird nun tatendurstig und sagt: „Gut! Lasst uns ein paar Beamte erpressen!“
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Re: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020
« Antwort #28 am: 31.08.2020 | 00:55 »
Nummer 25

Runde: Mit Drogen fängt man Dealer
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Die Crew berät sich über das weitere Vorgehen. Man entscheidet sich, die Kiste zu fotografieren und Davood Abdessalam eine Nachricht zu schicken. Als Dubar und Sil die Kiste ausgraben wollen, stellen sie fest, dass diese fehlt.
Dubars Verdacht fällt auf Hamza, der die Drogen am liebsten in den Weltraum geschossen hätte. Die Crew sucht Hamza im Maschinenraum auf, wo dieser behauptet, keine Ahnung zu haben, wovon sie reden. Erst als Fariba ihn erbost angeht, dass er mit seinem Verhalten das Leben ihrer Mädels gefährdet, knickt er ein und zieht die Kiste kleinlaut aus dem Versteck unter den Maschinen.
Dubar checkt den Inhalt und zieht danach wütend wieder ab. Auch Dhana und Fariba sind mehr als nur leicht angepisst. Sil ist ziemlich unglücklich, dass die anderen Hamza gerade nicht freundlich gegenüber treten.

Fennik macht in der Stadt Mubalal einen guten Punkt für ein Treffen mit Davood aus und man entschließt sich, Davood Abdessalam auf den Planeten zu bitten. Nun formulieren sie eine Nachricht an Davood und Fennik bearbeitet sie elektronisch, damit sie zu 100% anonym bleibt. Sil fliegt die Alhambra hinunter zum Planeten und kommt sogar recht sanft durch die allgegenwärtige Wolkendecke mit ihren berühmten Kettenblitzen. Dubar und Dhana sehen sich am vereinbarten Treffpunkt schon mal um und beratschlagen das Vorgehen am nächsten Tag. Dann schaffen sie die Kiste mit den Drogen ein paar Hinterhöfe weiter und verstecken sie dort in den Mülltonnen.
Zurück in der Alhambra formulieren sie eine Nachricht an die örtlichen Sicherheitskräfte über einen bevorstehenden Drogendeal und geben das Versteck als Übergabeort an.

Am nächsten Tag stellt sich Dhana mit Sil mitten in den Hinterhof, während Fariba in einer Ecke in den Schatten wartet und Dubar vom Dach aus  die Aktion überwacht. Sil lässt noch die Drohne ein automatische Patrouille fliegen.

Mit ein paar Minuten Verspätung kommt Davood allein zum Treffpunkt. Als er nach einem Beweis fragt, dass die Crew die Drogen hat, wirft Dubar auf ein zeichen von Dhana vom Dach aus eines der Päckchen aus der Kiste zwischen Dhana und Davood. Dieser gibt Dhana ein billiges Tabula und sagt, dass die von der Crew gewünschten Informationen darauf wären. Dhana checkt ihn mit ihrem kybernetischen Lügendetektor, aber das Ergebnis ist nicht eindeutig. Abdessalam ist viel zu aufgeregt und nervös, um eine klares Bild zu liefern.
Sie zeigen ihm den Hinterhof mit der Kiste. Als Davood in den Hof rennt, bemerkt Sil mit ihrer Drohne vier bewaffnete Mäner auf den Dächern. Einer von ihnen scheint sogar die Drohne zu bemerken.
Die Crew zieht sich schnell in die Alhambra zurück und Fennik überprüft das Tabula. Bis auf die Namen der Kurtisanen und ihrem Aufenthaltsort ist nicht auf dem Gerät zu finden.
Die Kurtisaninnen sind über den ganzen Horizont verteilt.
Ralia ist Nharmada A III bei einm Mann namens Rabul Mahimar, Amira befindet sich im Odaconsystem auf dem Korsarenschiff "Almawhut", Wharda sitzt auf Menkar fest, bei einem Faras Dumar, seines Zeichens Artfeakthändler. Djamila & Zhakia sollen sich beide bei Mahmoud ben Khalaf befinden, aber wie die Crew ja schon wusste, war Zhakia nicht mehr dort. Latifa ist auf Rigel IV, in Mahdjur, bei einer Riana Alfez, Schrotthändlerin und Albaria ist wohl auf Sivas III in Dimashq Djadid bei der Händlerin für Luxusgleiter, Alina Akalay.
Zufrieden fliegt die Crew zum Portal, wo sie mit noch sechs weiteren Kapitänen die geradezu horrende Gebühr von 8.000 Birr für die Navigationsdaten zum Portal bezahlen. Kurze Zeit später fliegt die Alhambra durch das Portal, wobei der einzig Wache, der Djinn Mahjid, scharf die Luft durch die Zähne zieht, als Sils programmierter Kurs beinahe zu einer Katastrophe geführt hätte.

Im Daybulsystem erwachten sie wieder aus dem Kälteschlaf und bemerkten die Nachricht auf ihrem Kommunikator. Die Maschinen in ihrem Frachtraum wurden bereits sehnlichst erwartet.
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Re: Sashaels Rollenspielsessiontagebuch 2020
« Antwort #29 am: 15.09.2020 | 10:07 »
Nummer 26

Runde: Live and let die and thanks for all the fish
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Die Crew flog nach Daybul II und landete auf einer großen Meersplattform mit zwei Bohrtürmen und einer Schiffswerft. Fariba und Zhakia hatten darum gebeten, erst auf Menkar wieder aufgeweckt zu werden.
Sie wurden vom lokalen Frachtmeister in Empfang genommen, der mit Hamza sofort begann, die Maschinen auszuladen. Währenddesser kam eine junge gut gekleidete Frau auf sie zu und fragte nach Captain Dhana. Sie stellte sich als Zinah Salama, örtliche Chefin der Bau- und Förderfirma vor und bat Dhana kühl, ihr zu folgen. Hamza fragte den Frachtmeister Achmed, wer die heiße Schnecke sei, wurde aber darauf hingewiesen, dass eine nähere Beschäftigung mit dieser Frau zu körperlichen Unannehmlichkeiten führen könnte.
Dhana, Dubar und Sil folgten Frau Salama in ein schickes Bürogebäude auf der riesigen Plattform, in welchem durch Marmorwände und ähnliche architektonische Spielereien sehr deutlich gemacht wurde, wer hier die Birr hat. Die Dame kommunizierte während des Weges nur sehr sporadisch mit der Crew.
Sie bat sie in ein aufwändig gestaltetes Büro, wo sie an ihrem großen Tisch diverse Bildschirme aktivierte und dann der Crew Vorhaltungen machte, dass sie seit einer Woche auf die Lieferung der Maschinen warten würde. Dhana war sich keiner Schuld bewusst, da keine Lieferzeit vereinbart wurd, was die Dame aber nicht gelten ließ. Sie äußerte Mißfallen an der Handhabung der Fracht, da diese nciht so schnell wie möglich zugestellt wurde, sondern die Crew anscheinend noch "Strandurlaub" gemacht hätte. Dhana konterte und die Diskussion ging eine Weile hin und her. Allerdings merkte Dhana schnell , dass sie zu hoch gepokert hatte. Zinah teilte ihnen schließlich kühl mit, dass ihre Firma wohl auf weitere Geschäftsbeziehungen mit der Alhambra verzichten werde. Dann zahlte sie ihnen den vereinbarten Betrag für die Maschinenlieferung aus. Bei Hinausgehen konnte Dhana nicht an sich halten und ließ ihrem Frust über die Dame aus.
Währenddessen versuchte Hamza, vom Frachtmeister Tips für Aufträge zu bekommen. Dieser erzählte ihm, dass im Monolithen von Menkar ein Mann namens Ali Mualim wohnte, der an alten Artefakten primitiver Kulturen interessiert war. Im Norden auf Daybul II gab es zudem eine Insel, auf der das Institut ein bei einem Vulkanausbruch verschüttetes Dorf von Seefahrern freilegte, in dem sich sicher einige Artefakte finden lassen würden, für die Mualim gutes Geld bezahlen würde. Er versprach Hamza, sich einmal umzuhören, wen man dort kontaktieren könnte, um an diese Sachen heranzukommen. Ausserdem empfahl er Hamza das Al Kahwa, ein Restaurant mit sehr gutem Kebab, dass seinem Schwager gehörte. Von Fisch riet er weitgehend ab. "Hier im Meer schwimmt nur Zeug, das dich entweder direkt umbringt oder bei dem du vom Essen krepierst".
Als Dhana und die anderen wieder zurückkamen, wurde darüber beraten, wo man hier essen gehen könne und Hamza empfahl das Restaurant weiter und stellte einen Auftrag in Aussicht. Nach dem Debakel mit der Firma von Zinah Salama stimmte Dhana gerne zu.
Im Restaurant, das tatsächlich verdammt gutes Kebab anbot, trafen sie Achmed, den Frachtmeister, wieder. Dieser erzählte ihnen, dass die Arbeiter der Ausgrabung vom Institut recht schlecht bezahlt wurden und ein Vorarbeiter namens Aziz Al'Dhaw Interesse an zusätzlichen Birr hatte. Sie dankten Achmed für die Informationen. Dhana war zwar noch neugierig, was dieser selbst von der Sache hätte, aber Achmed bedeutete ihr freundlich, dass das nur seine eigene Angelegenheit sei.
Als sie zum Schiff zurückkamen, stellten sie fest, dass die Laderampe offen stand. Hamza war beim Weggang anscheinend etwas mit dem Kopf woanders gewesen. Ausserdem bemerkte Dhana eine seltsame schleimig-nasse Spur, die vom Wasser zum Raumschiff führte und diverse organische Materiebocken, die auf der Rampe und im Inneren des Raumschiffs lagen. Dubar stürzte nach vorn und betrat die Messe, die aussah wie ein explodiertes Schlachthaus. Inmitten des Chaos stand Mahjib, hob nur die Hände und sagte "Fragt nicht!", bevor er in einer schwarzen Rauchwolke verschwand. Sie fanden Reste der Kreatur sogar noch im Raum der Kälteschlafkammern. Dubar überprüfte Fariba und Zhakia, die beide allerdings noch wohlauf waren.
Dann begann die Crew mit Aufräum- und Säuberungsarbeiten, die sie schließlich gute 4 Stunden später abschlossen.
Sil war müde und ging in ihre Kabine, wo sie Mahjid rief. Sie fragte danach, was passiert sei, aber Mahjid erklärte nur wenig und ausser, dass ein Meersbewohner sich Zugang zum Raumschff über die offene Laderampe verschafft hatte und selbst für Mahjid nicht einfach zu töten war, bekam sie nichts aus ihm heraus.
Am Abend suchte Dubar noch nach etwas Zerstreuung und körperlicher Entspannung. Das einzige lokale Etablissement hatte zwar einen gerade zu familiär freundlichen Charakter, war aber ansonsten eher von billigerer Qualität. Dubar wurde trotzdem für das Entspannungsvollprogramm des Abends noch einen dreistelligen Birr-Betrag los.
Bei der nächtlichen Ankunft an der Alhambra vermeinte er, ein arythmisches Platschen und Klatschen im Wasser gehört zu haben. Aber selbst eine Überprüfung mit der Taschenlampe brachte keine Erkenntnisse ausser dass das Meer hier ziemlich dunkel war.
In der Nacht schliefen Dhana und Hamza recht gut durch, aber Dubar und Sil wurden von heftigen Alpträumen von schleimigen Meersbewohnern geplagt und erwachten wie gerädert.
Die Crew fliegt los und kommt nach ca. 4 Stunden auf der angegebenen Insel im Norden an, wo Sil die Alhambra auf einem Plateau aus erkalteter Lava parkt. Nur wenige Dutzend Meter daneben können sie ein provisorisches Dorf sehen, das bis auf ein Steingebäude in der Mitte nur aus Containern und stabilen Zelten besteht.
Das Steingebäude stellt sich als ein Suq heraus, auf welchem man diverse Dinge des täglichen Bedarfs sowie Werkzeuge für Ausgrabungen erwerben kann. Sie fragen etwas herum und erfahren, dass Aziz immer nach Sonnenuntergang von der Ausgrabungsstätte käme. Sie beschließen, die Ausgrabungen nicht zu besuchen, um kein Aufsehen zu erregen und stattdessen den restlichen Tag am Strand zu verbringen.
Der Sand hier ist pinkfarben und liegt in einer runden Bucht, die durch zwei Halbinseln sehr gut vom restlichen Meer geschützt ist. Nur ein einzelner Mann steht bis zur Hüfte im Wasser, alle anderen Besucher liegen auf dem Strand in einigem Abstand zum Meer. Die Crew macht es sich gemütlich. Dubar buddelt Sil ein, Dhana liest ein echtes Buch und Hamza lässt die Sonne auf seinen massigen Körper scheinen.
Plötzlich erschallt der Ruf "Aldjanadib!" und alle flippen aus. Die Strandbesucher ziehen auf einmal schwere Waffen hervor, aus dem Dorf rennen Dutzende Bewaffnete zum Strand und alle stellen sich in einer Feuerlinie auf. Die Crew kann auf dem Meer eine wirbelnde Masse erkennen, die sich der Insel nähert. Nach kurzer Zeit erkennen sie, dass es sich um einen riesigen Schwarm Meeresbewohner handelt, die wie fliegende Fische immer wieder aus dem Wasser hervorschnellen und eine kurze Strecke gleiten. Ein Mann neben Dubar sagte zu ihm "Neu hier? Heute Abend gibt es entweder gegrillten Fisch oder ein Massenbegräbnis."
Als der Schwarm die andere Seite der Bucht erreicht, beginnen alle zu feuern.
Auch Dubar und Hamza jagen jede Menge Munition in die Fische, deren Anzahl aber nur unwesentlich zu schrumpfen scheint. Je näher die Kreaturen kommen, desto mehr Menschen feuern ihre Waffen auf sie ab. Vereinzelt werden sogar Granaten geworfen.
Dhana entdeckt die eingebuddelte Sil und mit vereinter Kraft gelingt es ihnen, die Pilotin aus ihrer mißlichen Lage zu befreien. Sil springt auf und zündet ihr Merkuriumschwert, während Dhana sich weit zurückzieht. Dabei trifft sie auf einen Mann, der ihr einen Karabiner mit Granatwerfer in die Hand drückt und dann weiter zum Strand rennt. Ihr Versuch, das Ding zu benutzen, resultiert in einer Granate, die weit entfernt von allem sinnlos explodiert, woraufhin sie das Ding fallen lässt und kopfschüttelnd weg geht.
Mittlerweile hatten die Kreaturen den Strand erreicht und bewiesen der Crew, dass sie auch an Land springen können. Ihre runden Mäuler mit mehreren Zahnkränzen zeigten auch sehr deutlich, warum die Dorfbewohner so massiv reagierten.
Sil wirbelte mit ihrem Schwert durch den Schwarm, Dubar feuerte eine Salve Vulkanmuni nach der nächsten in die Kreaturen und Hamza leerte ein Magazin nach dem anderen.
Dhana sah mehrere verletzte Kämpfer und zog diese aus der Gefahrenzone und versorgte ihre Wunden.

Schließlich wurden die letzten "Fische" niedergemacht.

Die Crew versorgte ihre Wunden und zog sich erst einmal in die Alhambra zurück, während mehrere Dorfbewohner anfingen, die Tiere einzusammeln.
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