Autor Thema: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems  (Gelesen 472 mal)

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Offline Toht

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[ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« am: 29.03.2020 | 13:31 »
Hallo Tanelorn,
vor Jahren hatte ich an meinem Geburtstag, da ich schon länger Interesse an Pen and Paper hatte, die glorreiche Idee, als blutiger Anfänger mit Freunden auf meiner Feier mal Rollenspiel (damals die DSA 4.1 Einsteigerbox) auszuprobieren. Lief natürlich, auch aufgrund mangelnder Vorbereitung, dementsprechend, auch wenn wir, glaube ich, trotzdem Spaß hatten.  Jahre danach hat mich eine Freundin darauf angesprochen, dass sie immer mal wieder daran denken müsse und es doch irgendwie interessant fand. Davon beflügelt (mittlerweile hatte ich mit anderen Freunden auch eine kleine unregelmäßige Earthdawnrunde aufgezogen, in der ich Spieler bin) fasste ich den Plan eine eigene Gruppe aufzuziehen. Diese haben teilweise jedoch keinerlei Pen and Paper-Rollenspielerfahrung. Diese will ich an die Thematik ranführen. Ich würde sie gern begeistern und dabei behalten, da nicht sicher ist, ob sie Langzeitmotivation aufbringen können.
Ich würde also Leiten. Da ich mittlerweile einige Erfahrungen im Spielen sammeln konnte und wusste was mir als Anfänger gefiel und was mir nicht gefiel begann die Suche nach Systemen, die mit interessanten Ideen die Probleme lösten bzw. anders angingen, die ich mit Earthdawn hatte. So kam es zu einem kleinen System-ADHS bei dem ich viele verschiedene Systeme ansah und übernahm oder modifizierte, was mir gefiel oder dem Stil den ich verfolgen wollte entgegenkam, teils mit eigenen Ideen, die ich mir vorher schon gemacht hatte. (Ich war überrascht, dass viele meiner Ideen schon im „modernen Rollenspiel“ Einzug gehalten haben.) Ich war jedoch nie ganz zufrieden. Was als Earthdawnhack begann hat sich ausgeweitet und ist jetzt eher ein Hybrid aus vielen verschiedenen Spielen geworden, zu dem ich gern Feedback und liebend gern auch Verbesserungsvorschläge, Anmerkungen oder auch vernichtende Kritik entgegennehme. Alles Hilft mir weiter. Bei vielen Dingen bin ich mir auch noch unsicher wie genau ich diese verregeln möchte. Klar ist, es soll auch sehr viel „handgewedelt werden“. Ich weiß es ist fernab von perfekt, noch unfertig und vielleicht auch manchmal sperrig und komplizierter als es sein müsste, aber ich bin gewillt daran zu arbeiten und vielleicht wird ja noch was anständiges draus.

Ich würde anfangs eigentlich nur gern wissen ob ihr sinniger fändet, wenn ich alles schon ausformuliere und dann erst Detailfragen kläre oder offen Mechaniken und Regeln zur Diskussion stelle
Bspw. bin ich mir noch sehr unsicher wie ich das Schadenssystem inklusive Rüstung umgesetzt haben möchte.


Offline Toht

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #1 am: 29.03.2020 | 13:31 »
Allgemeine Ziele:

- Ein für Anfänger verständliches/nachvollziehbares/einschätzbares Regelgrundgerüst -> Herranführen an das Prinzip RPG (inklusive aller "klassischen RPG-Würfel" [W4,W6,W8,W10,W12,W20])
- allgemeine Herrausforderungen, Magie und soziale Interaktion fühlen sich unterschiedlich an
- relativ freie und flexible Charaktererschaffung und Entwicklung
- Frustabminderung durch learning-by-failing-Mechanik und Gummipunkteinsatz, Regelmäßige Spielbelohnungen und positives Feedback, aber auch Konsequenzen für Handlungen
- eher Spielleitergeregelter OSR-Ansatz; Grundgerüst für verschiedene Situationen, aber wenige Detailregeln, viel (spontanes) Handgewedel

Ob mir das alles so gut gelungen ist ist die Frage, aber das war zumindest mein Ansatz. :D
« Letzte Änderung: 3.04.2020 | 13:01 von Toht »

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #2 am: 29.03.2020 | 13:32 »
Platzhalter Spielwelt

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #3 am: 29.03.2020 | 13:33 »
Proben und Würfelwürfe
Ziel: Jeder Punkt eines Attributs oder Talents bringt eine spürbare Verbesserung. Sehr geschickte Charaktere sollen wenn sie Jonglieren wollen auch ohne Jonglierentalent gute Chancen haben. Geübte Charaktere können Dinge besser, sicherer etc.


Würfelstufen
StufeWürfelStufeWürfelStufeWürfel
1W4-211W10+W821W20+2W8
2W4-1122W1022W20+W10+W8
3W413W12+W1023W20+2W10
4W6142W1224W20+W12+W10
5W815W12+2W625W20+2W12
6W1016W12+W8+W626W20+W12+2W6
7W1217W12+2W827W20+W12+W8+W6
82W618W12+W10+W828W20+W12+2W8
9W8+W619W20+2W629W20+W12+W10+W8
102W820W20+W8+W6302W20+W6
Würfelstufe entsprich dem Erwartungswert des Würfelergebnisses -> Gute Einschätzbarkeit der eigenen Stärke

Beispiel:
Attributsstufe (max. 10) + Talentstufe (max. 10) + Berufsspezialisierung (max. 5) (+ magische Ausrüstung) (+x ?) = Würfelstufe

Probenergebnis = Ergebnis der Würfelstufe + Augenzahl Vor-/Nachteilswürfel

Explodierende Würfel
Ziel: Auch Charaktere die vermeintlich chancenlos sind sollen durch Würfelglück in der Lage sein Heldentaten zu vollbringen. Durch das Eingehen von Risiken erhalten sie Belohnungen.
Erreicht ein Würfel die maximal mögliche Augenzahl darf dieser Erneut geworfen werden und das Ergebnis auf den vorhergehenden Wurf aufaddiert werden.


Probenschwierigkeit und Zielwerte

Ziel: Leichte, schnelle Einordnung verschiedenster Herrausforderungen (inklusive Gegner)
Proben werden vom Spielleiter in Schwierigkeiten von 0 (Routine) bis 10 (nahezu unmöglich) mit jeweils eigenem Zielwert eingeteilt, den es zu erreichen gilt. So kann beispielsweise das Auge eines Drachen im Flug zu treffen eine Schwierigkeit von 10 haben, den Körper aber nur eine 6. So kann auf jede Aktion entsprechend Reagiert werden.

Probenergebnisse
Ziel: Möglichkeit Einfluss auf das Würfelergebnis zu nehmen, wenn gewünscht -> Ressourcenmanagement, Ansporn sich Belohnungen (in Form einer Metawährung in 3 Wertigkeiten (Kupfer, Silber, Gold)) zu erspielen.

Erfolg
Wird die benötigte Zielzahl des Wurfes (Abhängig von der Schwierigkeitsstufe) erreicht gelingt die vorher angesagte Aktion ohne Schwierigkeiten und Komplikationen. Sollte diese Zielzahl mit mindestens einem explodieren Würfel erreicht werden (und 10 Punkte über der Zielzahl liegen) handelt es sich um einen kritischen Erfolg und ein positiver Zusatzeffekt tritt ein.

Fehlschlag
Wird die benötigte Zielzahl des Wurfes nicht erreicht scheitert die vorher angesagte Aktion und hat Konsequenzen. Für jede 1 oder 2 als Ergebnis eines Würfels entsteht eine zusätzliche Komplikation oder das Ausmaß wird schlimmer und der Wurf kann nicht in einen Teilerfolg verbessert oder neu geworfen werden. Der Wurf ist ein kritischer Fehlschlag (Für eine Silbermünze (Metawährung)kann der Kritische Fehlschlag zu einem normalen Fehlschlag umgewandelt werden)

Teilerfolg
Wurde die benötigte Zielzahl des Wurfes nicht erreicht und dabei kein kritischer Fehlschlag erzielt kann der Fehlschlag noch in einen Teilerfolg umgewandelt werden indem die nötige Anzahl an Kupfermünzen (Metawährung) zum erreichen der Zielzahl ausgegeben werden. Ein Teilerfolg lässt die Aktion gelingen jedoch zu einem Preis oder mit einer kleinen Komplikation. Wird eine Anzahl an Kupfer über den Zielwert hinaus, die dem Schwierigkeitsgrad der Probe entspricht, ausgegeben, wird der Teilerfolg zum Erfolg.

Vor- und Nachteile
Hat der Spieler bei seinem Wurf Vor- oder Nachteile werden diese in Form von xW6 Vorteilswürfeln(grün) bzw. Nachteilswürfeln(rot) berücksichtigt. X ist dabei die Summe der Vor- und Nachteile, die gegeneinander aufgerechnet werden. Es zählt bei mehreren Vor- bzw. Nachteilswürfeln immer nur der höchste Augenwert aller Würfel. Diese Würfel können nicht explodieren. Der Größte Vor- bzw. Nachteil kann also immer nur 6 Augen betragen
« Letzte Änderung: 29.03.2020 | 14:20 von Toht »

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #4 am: 29.03.2020 | 13:33 »
Ziel: Charaktererschaffung soll sehr frei Erfolgen können (wenn jemand einen Vogelmenschen spielen will gibt es halt Vogelmenschen in der Welt) Rassenspezifika oder ähnliches wird im Gemeinsamen Gespräch gehandwedelt, Charaktere sind Abenteurer und können grundlegende Abenteurerfertigkeiten wie "Springen, Kämpfen, Klettern etc." Besondere Kenntnis in diesen Fähigkeiten trotzdem möglich.
Machtlevel auf Maxlevel entspricht etwa menschlichen Superhelden (Batman, Captain America, u.ä.)


Attribute
Ziel: jedes Attribut soll für jeden Charakter irgendwie nützlich sein können, Entscheidungen über Attributssteigerungen nicht obsolet (kein Kämpfer braucht nur Stärke etc.).

Einteilung aller natürlichen Voraussetzungen eines Spielcharakters in
3 körperliche Attribute: Stärke, Geschick, Kondition
und
3 geistige Attribute:
Verstand, Intuition, Willenskraft (diese entsprechen zur besseren Vorstellung in etwa den körperlichen Attributen; Verstand=geistige Stärke; Intuition=geistiges Geschick; Willenskraft=geistige Kondition)

Attributswerte können 1-10 betragen, Attributswert von 2 entspricht dabei einem Durchschnittsmenschen, 3 einem Durchschnittsabenteurer, 7-8 Topathlet, 10 Superheld

Warum kein Charisma oder Wahrnehmung? Soziale Hindernisse sollten nicht durch einen simplen Würfelwurf entschieden werden außerdem war mir das Attribut zu schwammig (ein starker Krieger kann trotz niedrigem Charisma besser einschüchtern als ein Charismatischer Barde), durch fehlende Wahrnehmung soll jeder gleichwertig im Untersuchen sein, wenn er es entsprechend beschreibt, damit nicht ein Charakter der Raumabscanner ist

Charakterentwicklung/Levelaufstieg
entspricht zur groben orientierung einem Pfadsystem wie in Schatten des Dämonenfürsten - später mehr

Neue Talente lernen
Jeder Charakter kann jedes Talent nach Erklärung und Begründung benutzen (nach Entscheidung des Spielleiters). Hat er dieses Talent noch nicht wird auf das Grundattribut gewürfelt. Ist der Charakter erfolgreich kann er es auf Stufe 0 eintragen.

Talente verbessern
Stufe 0-8
Jeder Charakter kann bis Stufe 6 jedes Talent von selbst erlernen und verbessern. Um sich zu verbessern muss er aus Fehlern lernen. Jeder Fehlschlag gibt einen Strich (kritische Fehlschläge geben 2 (bei einer "2") /3 (bei einer "1") Striche). Dafür muss die Probenschwierigkeit unter der Talentstufe liegen.
Um den jeweiligen Talentrang zu verbessern müssen folgende Striche gesammelt werden:
Stufe 0 -> Stufe 1: 1 Striche     1 insgesamt
Stufe 1 -> Stufe 2: 1 Striche     2 insgesamt
Stufe 2 -> Stufe 3: 2 Striche     4 insgesamt
Stufe 3 -> Stufe 4: 3 Striche     7 insgesamt
Stufe 4 -> Stufe 5: 4 Striche   11 insgesamt
Stufe 5 -> Stufe 6: 4 Striche   15 insgesamt
Stufe 6 -> Stufe 7: 5 Striche       20 insgesamt
Stufe 7 -> Stufe 8: 5 Striche       25 insgesamt

Aufstieg von Talentrang 8 auf 9 und 9 auf 10 erfolgt durch kritschen Erfolg bei einer Probe des Talents.
« Letzte Änderung: 29.03.2020 | 15:05 von Toht »

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #5 am: 29.03.2020 | 13:33 »
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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #6 am: 29.03.2020 | 13:34 »
Kampf
Kampfaktionen stellen kurze Kampfsequenzen dar und sind nicht als einzelne Schläge zu betrachten.

Initiative und Kampfreihenfolge
Initiative besitzt der Spieler, der als erster einen Angriff ankündigt oder angegriffen wird. Danach wird die Reihenfolge regulär im Uhrzeigersinn weitergeführt. Alternierend zu jedem Spieler ist der Spielleiter am Zug, dieser hat jedoch (außer in Überzahl und Bosskämpfen) keinen eigenen Spielzug. Die Gegner müssen sich trotzdem an die Regeln der Kampfrunde halten. (Bspw. 10 Bewegungen für einen Gegner in einer Kampfrunde sind nicht möglich)

Ausdauer
Jeder Spieler hat 5 Ausdauer zur Verfügung, die sich durch Sonderaktionen verbrauchen oder wieder herstellen lassen. Sobald eine volle Runde abgeschlossen ist und der Spieler regulär wieder am Zug ist regeneriert er automatisch 1 Ausdauer.
Buchhaltung erfolgt über einen Perlenschieber ähnlich wie ein Abakus (simple Übersicht)
Reaktionen
Nachdem ein Spieler oder ein Gegner eine Aktion angesagt hat kann ein Spieler sich dazu entscheiden 1 Ausdauer auszugeben um auf den Spielzug zu reagieren. Für die Reaktion fallen danach die jeweiligen Ausdauerkosten an, die die Aktion ohne Reaktion kosten würde.

Bewegung:
abseits -> fern -> nah (Intelligenzeffekte) -> direkt (Stärkeeffekte)
Zonenaufteilung:
Das Kampfgebiet wird in Zonen aufgeteilt. Die Anzahl an Zonen zwischen den Aufenthaltsorten gibt die Entfernung der beiden Kampfteilnehmer an. Sollte Deckung in einer Zone vorhanden sein kostet die Bewegung in diese Deckung 1 Ausdauer. Ein Charakter in Deckung besitzt dieselben Regenerationsvorteile wie jemand in der Zone „Abseits“. Gegner können je nach Art der Deckung diese umgehen oder durchbrechen.
« Letzte Änderung: 29.03.2020 | 15:33 von Toht »

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #7 am: 29.03.2020 | 13:34 »
Magie
Jeder der Spieler ist Magiebegabt
Magie durchflutet die Welt, ist dämonischen Ursprungs, unberechenbar und gefährlich
Viele sind magiebegabt setzen sie aber aus Angst vor dämonischer Befleckung und Verderbnis nicht oder nur selten ein.
XW6 werden gewürfelt + 1W6-Chaoswürfel, vom Meister, der Pasche erzeugen kann
Anzahl der Pasche nach Wurf -> xWSchicksalswürfel (+/o/-) die den Zauberspruch modifizieren
Pasch = Unvorhergesehenes Ereignis beim Beherrschen von Magie-> kann durch Schicksalswürfel positiv oder negativ sein
Zauber sind anstrengend -> Kosten Ausdauer

Ziel: Magie soll sich anders und unberechenbar anfühlen


Heilmagie
Lebenskraft kann nur 1:1 von einer Person an eine andere übertragen werden. Um jemanden magisch zu Heilen muss man eigene Gesundheit opfern. Medizin bleibt weiterhin wirksam. Keine Wunderheilung von schweren Wunden, fehlenden Gliedmaßen etc. durch Magie.
Jemanden von den Toten zurückholen ist (innerhalb von 24 Stunden), solange der Körper nicht ernsthaft zerstört wurde möglich, aber diese Person erleidet durch seinen Tod ein Trauma. (Bspw.: Vergessen von Talenten (mindestens Stufe 5), große Wesensänderung, panische Angst vor allem was mit dem Todesgrund in Verbindung steht etc.

Zaubersprüche können frei gewirkt werden sind aber an Bedingungen geknüpft. (Vergleiche Barbarians of Lemuria)

Zauberordnungen:

Zaubertrick – 1W6 wird geworfen - Eine Bedingung
Schwierigkeit 0-2
Zauber 1. Ordnung – 3W6 werden geworfen - 2 Bedingungen
Schwierigkeit 3-5
Zauber 2. Ordnung – 4W6 werden geworfen - 3 Bedingungen
Schwierigkeit 6-8
Zauber 3. Ordnung – 5W6 werden geworfen - 4 Bedingungen
Schwierigkeit 9 und 10

Bspw. ein Lichtzauber kann als Zaubertrick gewirkt werden (Helligkeit einer Kerze) oder als Zauber 3.Ordnung (Minen von Moria taghell erleuchten) zur Orientierung dienen die Probenschwierigkeiten von 0-10.

Bedingungen:
Besondere Anstrengung: Doppelte Ausdauerkosten
Besondere Kentnisse: langwierige Nachforschungen
Besondere Materialien: seltene Zutat / persönlicher Gegenstand des Ziels
Klar Erkennbar:
Hinterlässt Nachweis
Sichtlinie
Tageszeit
Zeitaufwand
Rituelle Reinigung
Wunden

Konzentration
Fasten
Mondzyklus
Permanenter Fokus
Rituelles Opfer


Fokusmagie
Gegenstände können durch Rituale/Heldentaten mit fest definierten Zaubersprüchen belegt werden.
Nutzung des Zauberspruchs eines Fokusgegenstandes braucht nur Ausdauer und die Erfüllung einer festgelegten Bedingung.
Fokusgegenstände können durch mehr Wissen über Sie oder durch (Helden-)Taten mit ihnen an Macht gewinnen.
« Letzte Änderung: 29.03.2020 | 15:27 von Toht »

Offline Toht

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #8 am: 29.03.2020 | 13:35 »
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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #9 am: 29.03.2020 | 13:35 »
Sonstiges und Ideen

Belohnungen und Schätze
Es gibt physisch vorhandene Münzen in 3 Wertigkeiten (Kupfer, Silber, Gold), die als Belohnung vergeben werden und als Metawährung dienen.
Die Währungseinheiten im Spiel sind Kupfer (entspricht ca. 1€ Realwert), Silber (entspricht ca.10€ Realwert), Gold (entspricht ca.100€ Realwert)
Belohnung für eingegangene Risiken, charaktertreues Spielen, „gutes“ Rollenspiel (bspw. Ausspielen von gegebenen Nachteilen) führen eines Tagebuchs etc.:

1 Kupfer: Würfelergebnis um einen Punkt erhöhen (kumultativ möglich, auch nachträglich)
1 Silber: einen Würfel neu Würfeln, Würfelstufe um 1 erhöhen (vor dem Wurf)
1 Gold: sicherer Erfolg der Probe (vor Würfeln, Probenschwierigkeit maximal x Gold Stufe/n über geeignetem
Fähigkeitswert oder Charakterstufe, kann nicht kritsch werden)

Während der Spielsitzung steht ein Topf mit ca.15 Kupferstücken bereit, diese können von jedem Spieler jederzeit an andere Mitspieler verliehen werden. Sei es für einen lustigen Spruch, eine coole Aktion etc.
Nach jeder Sitzung erhält jeder Spieler nochmal 3 Kupfermünzen, die er nach Belieben an andere Spieler verteilen kann. Der Spielleiter vergibt nach seiner Einschätzung an einen Spieler 2 Silbermünzen. Eine für den Spieler zum Selbstbehalt und eine zum weiterverteilen nach Wunsch des Spielers.

Vorspul- und Fragezeichenkarte
Es gibt eine beidseitig bedruckte Karte, die in die Tischmitte gelegt werden kann um wortlos miteinander zu kommunizieren und zu signalisieren, dass:
Vorspulkarte (Doppelpfeil):
Die aktuelle Situation als langweilig bzw. sich zu lange ziehend empfunden wird oder der Spieler kein Interesse am Ausspielen der Situation hat und lieber in den nächsten Abschnitt der Geschichte übergehen möchte. Es wird darum gebeten die Situation nicht mehr im Detail durchzuspielen und abzukürzen bzw. fortzufahren.
oder
Fragezeichenkarte (Fragezeichen):
Der Spieler aktuell keine Orientierung besitzt, nicht weiß was zu tun ist, was er tun soll, in eine vermeintliche Sackgasse geraten ist oder sich langweilt. Es wird darum gebeten einen kleinen Hinweis, eine Hilfe oder einen Fingerzeig zu geben um den Spieler wieder mit einzubinden.
« Letzte Änderung: 29.03.2020 | 15:10 von Toht »

Offline Fulko Aktienindex

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #10 am: 29.03.2020 | 13:53 »
Abo.
Kommentarlos flog die Katze an mir vorbei.
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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #11 am: 29.03.2020 | 14:05 »
Ich würde anfangs eigentlich nur gern wissen ob ihr sinniger fändet, wenn ich alles schon ausformuliere und dann erst Detailfragen kläre oder offen Mechaniken und Regeln zur Diskussion stelle

Da wirst du den Spagat hinkriegen müssen zwischen offenem Spieltest/Entwicklung und ausreichend "Futter" für deine Spieler, damit die auch erst mal etwas haben, was sie gut oder schlecht finden können.
Deine Anfänger stecken ja längst nicht so im Thema drin wie du und werden an einigen Baustellen deine gefühlte Notwendigkeit einer eleganten Lösung gar nicht nachvollziehen können.

In der Konstellation würde ich sagen: Stürm du vorne weg, aber halte die Ohren offen, falls dir jemand etwas hinterher rufen will  ;)
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Toht

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #12 am: 29.03.2020 | 15:41 »
Zitat
Da wirst du den Spagat hinkriegen müssen zwischen offenem Spieltest/Entwicklung und ausreichend "Futter" für deine Spieler, damit die auch erst mal etwas haben, was sie gut oder schlecht finden können.

Ich bin mir ehrlich gesagt noch gar nicht so sicher ob ich "mein" System wirklich mit den Neulingen (es ist auch mindestens 1 Erfahrener an Bord) Spieltesten sollte oder das höchstens als Ideensammlung für Hausregeln taugt, mir machts jedenfalls Spaß über das System nachzudenken und dran zu tüfteln. Es ist zu einem kleinen Hobby geworden, so als ob man an einem Modell bastelt. Wäre natürlich trotdem geil wenn es zumindest theoretisch spielbar wäre. :D

Aktuell ist es noch eine Ideensammlung mit vielen großen Baustellen und mein Worddokument mit dem ich arbeite lässt sich auch nicht ganz problemlos hier ins Forum übertragen, da ich einige Tabellen drin habe. Vielleicht werde ich die einzelnen Teile mal als Worddokument im Eingangspost anhängen.

Aber zumindest ein paar Anregungen kann man sich ja hier hoffentlich einholen. Man wird ja doch betriebsblind. So simpel wie ich es nämlich anfangs machen wollte damit Anfänger gut durchsehen ist es gefühlt schon lange nicht mehr. :D

Offline YY

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #13 am: 29.03.2020 | 15:48 »
Dann stellt sich die Frage ja gar nicht:
Bastel vor dich hin, wenn und solange du Spaß dran hast und nimm das Nützliche mit in die Spielrunde :)
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Doc-Byte

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #14 am: 29.03.2020 | 22:49 »
Vielleicht werde ich die einzelnen Teile mal als Worddokument im Eingangspost anhängen.

Besser wäre ein PDF, das kann man mit so ziemlich jedem Endgerät aufmachen.

Offline Toht

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Re: [ERPEGE] Der 1.Versuch eines eigenen Systems
« Antwort #15 am: 8.04.2020 | 18:26 »
Besser wäre ein PDF, das kann man mit so ziemlich jedem Endgerät aufmachen.
Gute Idee, werde ich machen. Danke. Dann werde ich diese im Eingangspost verlinken und die einzelnen Beschreibungen in den Posts vielleicht etwas zusammenkürzen, dass der Überblick gewahrt wird.
Kann jemand eine Möglichkeit empfehlen wie ich PDFs anonym, frei zugänglich machen kann, so dass ich diese auch wieder bei Bedarf löschen oder aktualisieren kann, wenn ich eine neue Version veröffentlichen will?

Geht das irgendwie sinnig mit Dropbox?
« Letzte Änderung: 8.04.2020 | 18:37 von Toht »