Autor Thema: "Rückkehr" zu WH 40k: Gekommen um zu bleiben (Blog-Ähnlich)  (Gelesen 399 mal)

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Offline Holycleric5

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22.06.2020: Von den Anfängen bis zur Gegenwart

Warhammer...

als ich 11 oder 12 Jahre alt war, brachte einer meiner Paten nicht nur 2 bemalte bretonische Bogenschützen, sondern auch das Warhammer Fantasy Grundregelwerk (6. Edition) bei einem Besuch mit.
Ich hatte nur einen Bruchteil davon gelesen, war aber alleine von der detaillierten Bewegungsphase (die sich u.a. in "Angriffe ansagen", "Pflichtbewegungen" und -was mir aus irgendeinem Grund besonders im Gedächtnis geblieben ist- "Restliche Bewegungen" aufteilte) irgendwie angetan.

Damals, als ich noch in NRW wohnte, war ich auch einmal mit meinen Eltern im GW-Laden, aber an diesen kann ich mich bis auf ein, zwei Bilder im Gedächtnis nicht mehr erinnern. Auf einer Platte standen vermutlich Herr-der Ringe Miniaturen? Eigentlich hatte ich damals schon mal ein Probespiel machen wollen, aber da ich den Laden nicht nochmal aufgesucht habe, war es mir damals wohl doch noch nicht so wichtig gewesen.

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Juni 2020: Die endgültige Rückkehr zu Warhammer 40k

2020, genauer gesagt seit ungefähr letztem Wochenende (20.06.2020) habe ich mich (u.a. durch Berichte zur neunten Edition) entschieden, zu Warhammer 40k zurückzukehren -und auch dort zu bleiben-.
Ich werde meine Splittermondrunde noch fortführen und auch in den vorbestellten Regelwerken zu Wrath & Glory und Aos: Soulbound lesen.

Aber ich merke, dass ich -im Gegensatz zum Tabletop- vermutlich nie meine Komfortzone finden werde u.a. alleine deshalb weil im P&P alles möglich ist und bei mir immer wieder Abwechselnd zuerst das Bedürfnis nach Powergaming und Larger-than-Life Helden erwacht, gefolgt von "doch lieber realistisch und mit detaillierten Verletzungen", wieder gefolgt von "am besten nur wenige Regelwerke"..., wiederum gefolgt von "also ein, zwei Splatbooks wären schon schön...". Long story Short: Ich konnte mich nie fokussieren und werde es vermutlich auch in 5 Jahren nicht schaffen, so wie ich mich kenne.
Außerdem glaube ich auch, dass zumindest ich durch die vielen Let's plays die ich mir angesehen habe, mir bei manchen Szenarioideen der "hast du doch schonmal gesehen"-Gedanke kommt.
Und zu oft lasen sich Mechaniken zwar toll, waren in der Praxis aber viel zu umständlich (z.B. Zutaten sammeln in the Witcher)

Um es kurz zu machen: Ich glaube, dass ich einen "Fast"-Schlussstrich unter das Kapitel Pen&Paper setze, welches mir wunderbare Stunden beschert hat.
Aber noch mehr Freude macht es mir, eine Armee auf dem Schlachtfeld zu befehligen und zu sehen, wer den Sieg davonträgt. Von der Aufstellung bis zum letzten Würfelwurf.

Noch freudiger stimmte mich die Tatsache, als ich beim online stöbern auf der GW-Seite die große Auswahl an Sororitas-Plastikminiaturen (Inklusive Battle Sisters und Seraphim (Funfact: Als ich das erste Mal bei Sacred von der Charakterklasse "Seraphim" las, hatte ich zuerst die Seraphim aus 40k im Kopf und dachte mir nur: "Wie passt die denn bitte in das Setting?")) sah und dass die Necrons nicht mehr die grünen Leuchtstäbchen brauchen.
Heute landete das Battletome der Adeptus Sororitas in meinem Einkaufsbeutel (neben einer Bestellung der Canoness (als HQ-Einheit) im Laden). Im nächsten Monat hole ich mir 2 oder 3 Trupps Battle Sisters, damit die Armee (nach dem "alten" Armeeorganisationsplan, der 1 HQ- und 2 Standardeinheiten verlangt) "spielbar" ist.

Meine Ziele für das Wochenende:
- Wyches, Succubus und Reavers zusammenbauen
- Liste für 50 Machtpunkte Drukhari zusammenstellen (zur Zeit 17 Machtpunkte)
- Liste für 50 Machtpunkte Adeptus Sororitas anhand der Codexwerte eventuell überarbeiten
- Canoness zusammenbauen

Freue mich über Kommentare / Gedanken / Feedback

Holycleric5
« Letzte Änderung: 27.06.2020 | 14:35 von Holycleric5 »
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Freitag 26. Juni 2020

Die bestellte Canoness habe ich heute in meinem GW abgeholt.

Da scheinbar erstmal in den Sternen steht, wann es im Laden neue Battle Sisters geben wird (Da sie zur Zeit auch nicht über das Ladenterminal bestellbar sind), werde ich nächste Woche einfach 2 Boxen einkaufen, die im Laden vorrätig sind, z.B. Arco-Flagellants, Seraphim, Sisters Repentia oder Retributors.

Mein Succubus, die 10 Wyches und die 3 Reavers sind zusammengebaut. Über Nacht lasse ich sie erstmal trocknen, bevor ich sie im Spiel teste.


Ziele für das restliche Wochenende:
- Sororitas Canoness zusammenbauen
- 3 Tyranid Genestealers und 10 Gargoyles zusammenbauen
- Kleines Spiel mit den Drukhari gegen eine andere meiner Armeen mit ungefähr gleicher Machtstufe
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Offline Daniel E.

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Hallo,

zu Warhammer und wargaming kann ich leider wenig beitragen, abber ich finde schön, dass du etwas wiedergefunden hast, was für dich richtig passt. Ich kenne auf jeden Fall auch das Gefühl, bei keinem P&P-Regelwerk komplett zu Hause zu sein (auch wenn Apocalypse World dem schon sehr nahe kommt); wohin mich meine Reise führen wird, kann ich allerdings noch nicht sagen.

Wenn du hier weiter berichten magst, interessiert mich auf jeden Fall, ob sich dein Eindruck, jetzt das richtige gefunden zu haben bestätigt/verhärtet :)

Offline Holycleric5

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@ Daniel E.
Danke für deinen Kommentar.
Ich bin auch schon sehr gespannt, ob ich es schaffe, weiter dabei zu bleiben, aber bisher sind die Chancen ziemlich hoch:

- Ich habe beim Tabletop irgendwie eher das Gefühl, immer wieder etwas "geschafft" zu haben und das Ergebnis meiner Bemühungen auch klarer vor mir zu sehen (z.B. X Einheiten zusammengebaut, Armeeliste für X fertiggeschrieben) (War bereits damals schon v.a. bei Age of Sigmar so, aber die Armeen konnten mich irgendwie nicht so fesseln, wie es die Armeen bei 40k tun.)
- 2 ungefähr gleichstarke Armeen vorausgesetzt, hat man meistens nur noch wenig Aufwand (Das aufwändigste ist dann meistens der Transport), das Spiel vorzubereiten, während man sich beim Pen& Paper viel mehr Gedanken machen muss: Wie kriege ich alle Charaktere für das Abenteuer motiviert? Habe ich alle NSC ausgearbeitet?
- Egal ob Tyraniden, Drukhari, Death Guard oder Space Marines: alleine die Armeen (Selbst wenn sie noch unbemalt sind) auf den gegenüberliegenden Seiten des Schlachtfelds aufgestellt zu sehen, erfüllt mich immer wieder mit (Vor)freude. Um Phil Kelly aus dem White Dwarf 114 (Juni 2005) (S. 108) zu zitieren: "Ich liebe einfach eine in den Startlöchern stehende Tyranidenarmee. Auf mein Zeichen: ABSORBIEREN!"

Update Samstag, 27.06.2020
- 3 Genestealers zusammengebaut
- 10 Gargoyles zusammengebaut
- 1 Canoness mit Kettenschwert & Plasmapistole zusammengebaut.

Nachdem meine Miniaturen ausreichend Zeit zum Trocknen hatten habe ich Mithilfe der Missionskarten 2 Spiele gespielt.

Power-Limit war jeweils 16 (ca. ein Drittel meines Angestrebten Limits von 50).

Die "Armeen":

Tyraniden:
1 Broodlord
5 Genestealers
10 Gargoyles

Drukhari
1 Archon
1 Sybarite & 9 Kabalite Warriors
1 Hekatrix & 9 Wyches
1 Hekatrix & 9 Wyches

Death Guard
1 Lord of Contagion
5 Plague Marines

Space Marines
1 Captain in Gravis-Rüstung
1 Intercessor Sergant & 4 Intercessors

Spiel 1
Armeen: Spacemarines vs. Death Guard
Missionsziel: Königsmord
Sieger: Unentschieden, da sich die Intercessors und Plague Marines gegenseitig im Nahkampf "verkeilt" hatten und man den jeweiligen Anführer hinter den Linien ließ (der Space Marines Captain war jedoch noch nahe genug dran, damit die Intercessors von seiner Aura profitieren konnten, um Trefferwürfe von 1 zu wiederholen.)

Spiel 2
Armeen: Tyraniden vs. Drukhari
Missionsziel: Vorratslager
Sieger: Unentschieden, da keiner vor Ablauf der 5 Runden die 6 würfelte, um das "richtige" Vorratslager zu finden.

Highlights:
- Die Kabalite Warriors haben den Fünfertrupp Genestealers in einer Schussphase erledigt
- Der Archon fiel im Kampf gegen den Broodlord, da er ein einziges Mal seinen 2+ Rettungswurf nicht schaffte (und sich beim ersten Verpatzen Rettungswurf deaktivierte)
- Die Gargoyles wurden bis auf einen einzigen komplett von den Wyches im Fernkampf ausradiert, da dieser aber in der Nähe des Broodlords war, musste er keine Kampfschocktests ablegen.
- Der Broodlord hat einen Trupp Wyches gefühlt zur Hälfte vernichtet, woraufhin die andere Hälfte dank verpatztem Kampfschocktest geflohen ist.

Fazit:
Ich freue mich, wenn die jeweiligen Armeen größer werden und ich noch mehr taktieren kann. Trotzdem werde ich im Juli erst einmal die Sororitas in die "spielbaren" Armeen mit einbinden.
« Letzte Änderung: 27.06.2020 | 23:17 von Holycleric5 »
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Update Samstag, 4.07.2020

Neben dem Download der Regeln der neunten Edition habe ich meine Armee der Adeptus Sororitas mit drei weiteren Truppenboxen verstärkt und diese teils gestern, teils heute zusammengbaut:

- 5 Seraphim
- 9 Sisters Repentia und eine Repentia Superior
- 10 Arco Flagellants.

Während die Seraphim noch am "einfachsten" zusammenzubauen waren, da sie viele "breite" Teile und "dicke" Klebeflächen hatten, waren die Sisters Repentia schon etwas anspruchsvoller, da 7 von 10 Miniaturen nur mit einem Fuß auf dem Base stehen. Noch schlimmer wurde der Bau der Arco Flagellants, die mit solch dünnen Teilen ausgestattet sind, das ich sie lieber nicht zum Spielen, aber auch nicht zum Malen weiterverwenden werde.
Vielleicht nehme ich als nächstes wieder eine Sororitas-typischere Einheit, z.B. ein Retributor Squad (Solange die Sisters of Battle nicht nachgeliefert werden und auch online zur Zeit nicht bestellbar sind).
Auf der anderen Seite bin ich auch am überlegen, mir ein paar "Testmodelle" der Chaos Space Marines zu holen, da die meisten Teile in den Gussrahmen "massiver" aussehen als jene der Arco-Flagellants.

Demnächst mache ich mal ein Probespiel, in dem die Drukhari gegen die Sororitas antreten werden.
« Letzte Änderung: Gestern um 09:10 von Holycleric5 »
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Es wird mal wieder Zeit für ein Update ^^

In den letzten Tagen habe ich mir zuerst noch ein paar Farben, Pinsel, einen Assenbly Handle, einen neuem Pinsel und einen Trupp Chaos Space Marines geholt.

Gestern kamen noch ein Chaos Lord, ein Trupp Havocs und...

...das Apocalypse Spieleset und noch ein paar Movement Trays dazu.

Nach den Punktekosten für Apocalypse habe ich für meine 3 geplanten Armeen (Chaos Space Marines, Drukhari und Craftworld Eldar) folgende Zwischenstände (Die Erste Apocalypse-"Schwelle" (ab der sich Spiele mit den Apocalypse Regeln lohnen) liegt bei 150 Machtpunkten pro Armee)

Chaos Space-Marines: 21 Punkte
Drukhari: 31 Punkte
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Machtpunkte für das normale 40k:

Chaos Space Marines: 20 Macht
1 Chaos Lord: 5 Macht
5 Havocs: 7 Macht
10 Chaos Spce Marines: 8 Macht

Drukhari: 24 Macht
1 Archon: 4 Macht
10 Kabalite Warriors: 4 Macht
10 Wyches: 4 Macht
10 Wyches: 4 Macht
3 Reavers: 3 Macht
5 Scourges: 5 Macht


Craftworld Eldar: 0 Punkte

Langsam offenbart sich mir der Weg, den ich gehen will und endlich habe ich ein gutes, langfristiges Ziel vor Augen: drei Apocalypse-taugliche Armeen, die sich auch im normalen Spiel bewähren (da ich jedoch später auf Apocalypse "wechseln" werde, bleibe ich vorerst bei der 8. Edition).

Tante Edit sagt:
Habe mich gerade einmal spaßeshalber im Games-Workshop-Webstore nach der deutschen Apocalypse-Box umgesehen und festgestellt, dass sowohl die englische als auch die deutsche Version "Ausverkauft" / "Nicht mehr verfügbar" sind.
Fast habe ich das Gefühl, es sollte so sein, dass ich mir genau jetzt noch eine der Boxen hole.

Dann brauche ich nur noch einen guten Vorrat weiterer Einheitenbases/Movement Trays. (auf jeden Fall brauche ich noch -mindestens- 1 Set 40 mm Bases, z.B. für meine Havocs und meine (noch auf meiner Einkaufsliste stehenden) Chaos Terminatoren.)
« Letzte Änderung: Gestern um 09:06 von Holycleric5 »
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