Autor Thema: Exploring Eberron  (Gelesen 3131 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Tintenteufel

  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 2.578
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Mhyr
    • Tintenteufel
Re: Exploring Eberron
« Antwort #25 am: 8.08.2020 | 22:47 »
Also ich bin schwer begeistert! Nein, ich konnte mir noch immer nicht ein umfassendes Bild von der Publikation machen. RL und so... Aber, ich habe es gerade in Print durchgeblättert und schmökere immer wieder kurz, ausserdem kenne ich viel aus Previews.

Es scheint mir wirklich ein Projekt von Herzen zu sein. Ich glaube Keith Baker was er da im Intro schreibt: ExE beleuchtet Dinge die ihm, dem Setting Creator, wichtig sind; ihm interessant erscheinen und am Herzen liegen.

Es ist auch wirklich ein bunter Strauss an Themen! Nein, das ist kein mehr-Crunch-für-Eberron-Buch. Nein, das ist nicht irgendein neuer Kontinent, eine neue Region oä. Er geht tiefer bei bekannten Themen, beleuchtet Zwischenräume und präsentiert „sein“ Eberron. Und bleibt dabei offen für Vielfalt, flexibel und intelligent, wie eh und je.

Okay, okay. Ich bin ein Eberron- UND HellcowKeith-Fanboy. Schon immer. Aber noch mal mehr, seit ich mich selbst am Weltenbau versuche! Also bezieht das in mein Lob mit ein.

Druck ist gut. Das Papier angenehm. Gefühlt leichter als bei WotC-Büchern. So ind die Richtung Tome of Beasts von KP... Sorry! Kobold Press.  ~;D

Die rechten oberen Ecken, von Front- und Back-Cover waren leicht angedätscht. Mir egal. Ich liebe das Buch so wie es ist!

Einzig und allein der Einsatz der ikonischen Flammen des 5E-Designs missfällt mir. Warum? Warum steht in roten Flammen Keith Baker an Stelle von Dungeons & Dragons? Aber auch egal.
Spiele derzeit D&D 5e.
Im Bereich Spielberichte könnt ihr mehr über unsere Homebrew-Kampagne erfahren, auf meinem Blog mehr zu unserer Spielwelt Avalon und auf Instagram Bilder unserer Runde sehen. Ach, und ich habe eine ko-fi-Seite mit kostenlosen Karten!

Online Drakon

  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 191
  • Username: Drakon
Re: Exploring Eberron
« Antwort #26 am: 11.08.2020 | 00:25 »
Ok, ich bin durch mit den Planes. Wow, das war ein wilder Ritt. Ich spiele ja in einer langfristigen, großartigen Planescape-Kampagne bei Quendan und bin daher ohnehin ein Fan der Planes (in der Great Wheel-Version), aber das Große Buch der Planes of Eberron nach dem erleuchteten Propheten Keith ist für mich nochmal ein ganzes Stück inspirierender als die anderne Ebenen-Modelle der verschiedenen D&D-Iterationen.
Es gab wirklich keine einzige der 13 Ebenen, bei denen ich nicht sofort Ideen für coole Szenarien, Szenen oder Intermezzi bekommen habe, die ich sowohl gerne als Spieler erleben als auch leiten wollen würde.
Weil ich so enthusiastisch bin, aber nicht die kompletten Beschreibungen (die mMn auch jeweils exzellent (und v.a. einheitlich - der große Bonus, wenn alles von einem Autor stammt) strukturiert sind wiedergeben möchte, schreibe ich mal zu jeder Ebene eine coole Idee oder einen besonderen Twist, die mir hängengeblieben sind:
  • Nach ein paar Vorbemerkungen beginnt es mit Khyber, dem Underdark von Eberron. Hier gefällt mir besonders, das der Großteil von Khyber aus Demiplanes besteht und daher auch als Wurmloch-artige Abkürzung zwischen eigentlich weit entfernten Regionen dienen kann - gleichzeitig diese Demiplanes zum großen Teil aber sau gefährlich sind, da viele Domänen oder Gefängnisse von dämonischen Overlords oder Daelkyr sind.
  • Daanvi - die Ebene der perfekten Ordnung: Dient auch als multiversales Gericht. Neben vielen Ideen zu ebenenübergreifenden Gerichtsverhandlungen, gefällt mir die Idee, dass über das Leben jedes Sterblichen ein Urteil gefällt wird - die meisten aber nie davon erfahren, der Urteilsspruch nicht bekannt und nicht vollstreckt wird, weil Daanvi in den meisten Fällen keine Exekutiv-Kompetenz hat.
  • Dal Quor - die Ebene der Träume: Hier mache ich es kurz. Obwohl ich schon einiges zu Kalashtar, Quori, Dreaming Dark, etc. gelesen habe, habe ich den Konflikt und die Funktionsweise der Traumwelt erst hier richtig verstanden.
  • Dolurrh - das Reich der Toten: die angedeutete Möglichkeit, dass die Königin der Toten (die Herrscherin der Ebene), die in Opposition zur nekromantischen Oberschurkin Erandis Vol steht, eben ein zukünftige Version dieser selbst ist und sie dazu formt, was sie mal sein wird, ist so ein gehirnverdrehender Plothook ...
  • Fernia - das Flammenmeer: Gerade diese fand ich vorher als elementare Ebene des Feuers ziemlich öde, aber neben den Efreets der City of Brass, haben es mir vor allem die Dao angetan, die als geniale Künstler und Kunsthandwerker hier wirken und Juwelen und pures Adamantine aus der Erde ziehen
  • Irian - der ewige Morgen & Mabar - die endlose Nacht: finde ich als dualistische Antipoden und positiver und negativer Energie-Ebene vor allem dahingehend cool, dass Mabar ständig an anderen Ebenen "knabbert" Stücke rausbeißt und mitsamt allen Bewohnern zerstört, während in Irian kontinuirlich diese zerstörten Stücke "nachproduziert werden; besonders spannend ist der Gedanke, dass die "Lumi", Proto-Lebensformen, die aus den positiven Lebensfunken der Sterblichen bestehen, bei diesen "Neuschöpfungen" zu den Bewohnern der nachproduzierten Ebene werden und gewissermaßen diese Rolle ausfüllen müssen. Ich sehe regelrecht vor mir, wie sich die grundguten, idealistischen Lumi zieren, aber dann wiederstrebend nachgeben müssen, weil sie wissen, dass es ihre Aufgabe ist zu furchterregenden Dämonen und Teufeln zu werden ...
  • Kythri - das wogende Chaos: neben dem üblichen Reiz des formlosen Limbo, sind hier vor allem die verschiedenen Slaadi-Zivilisationen total cool, die sehr sehr unterschiedlich sind und es natürlich (chaotischer) Zufall ist, auf welche man gerade trifft oder welche über die Stadt Cornerstone herrscht 
  • Lamannia - der Zwielichtforst: in der Ebene der Natur und des ungezähmten Lebens gefällt mir einfach das Bild besonders gut, dass man irgendwo am Rand des gewaltigen Waldes an eine Mauer aus Holz stößt, noch oben Blickt und erkennt, dass die großen Bäume nur gewissermaßen die Bodendecker auf einer Lichtung des wirkglich kollossal gewaltigen Waldes sind, in dem die Megafauna und die Totems leben
  • Risia - die Ebene des Eises: ähnlich wie bei Fernia hatte ich hier keine besonders großen Erwartungen, aber die Betonung des bewahrenden, konservierenden Aspekt des Eises, der impliziert, das viele verschollene Dinge, Menschen, Schiffe, etc. hier unter einem dicken Eispanzer eingeschlossen und konserviert liegen (und evtl. wiedergefunden werden können, hat bei mir ein scheunengroßes Tor zu Plotideen geöffnet
  • Shavarath - das ewige Schlachtfeld: hängengeblieben ist v.a. ein Satz (frei paraphrasiert): Wenn ein Held einen der Engel fragt "Wie kann ich helfen? Wie können wir an eurer Seite kämpfen?", lächelt der Engel und sagt "Das tut ihr längst!" - gemeint damit: die Seele jedes Sterblichen, der Gutes tut und tugendhaft handelt, stärkt automatisch die Legionen der Gerechtigkeit und der Freiheit; auf der anderen Seite führt ein Vorstoß der teuflichen Legion der Tyrranei in Shavarath auch auf der materiellen Ebene dazu, dass tyrannische Regimes bzw. diese Geisteshaltung gefördert wird - alles vorrausgesetzt, dass man das in seinem Eberron so will, sonst glauben das die Engel, Teufel und Dämonen nur, um ihrem Leben Sinn zu geben
  • Syrania - der azurblaue Himmel: totalspannende Ebene; vom unermesslichen Markt, auf dem so ziemlich alles aus dem Multiversum mit Währungen wie Glück (regeltechnisch: Würfelglück - der SL darf zu gegebener Zeit Disadvantage verhängen), Engelstränen, Seeln oder anderem verrückten Stuff gehandelt wird, über die planare Universität und die einzelnen Gelehrtentürme, in denen je ein Engel einen speziellen Aspekt der Realität in jedem kleinsten Detail studiert (wie z.b. the Dominion of Sword, der alles über Schwerter, Schwertkampf, Schmieden von Schwertern etc. weiß, aber nie in einem Krieg kämpft) bis hin dazu, dass das alles in einem unendlichen Himmel stattfindet, in dem jeder fliegen kann - es sei denn einer der Throne (die mächtigsten Engel hier) beschließt, dass du jetzt nicht mehr fliegen kannst: dann fällst du ... sehr, sehr lange
  • Thelanis - der Feenhof: von der Ebene war ich schon vorher durch die Blog-Beiträge auf Keith' Seite sehr begeistert, aber richtig gezündet hat bei der Lektüre des Kapitels nochmal die Idee, dass die Archfey, die eine Geschichte verkörpern (bzw. eher: einen Geschichtstopos wie "der gute König", die "böse Zauberin", die in vielen Geschichten mitspielen) es als Agenda vorantreiben, dass ihre Geschichte in der Welt wieder und wieder ausgelebt wird: der Erzfeenlord "Der Charismatische Kapitän" (Eigenkreation von mir) wird also durch sterbliche Agenten immer wieder dafür sorgen, dass in der materiellen Welt große Kapitäne aus dem nichts aufsteigen, die Flotten einigen, einen legendären Raubzug unternehmen, ihre Beute vergraben und dann nie mehr gesehen werden - denn das stärkt seine Geschichte, die mittlerweilse in 1000 Variationen erzählt wird, mit wechselnden Protagonisten, aber doch immer demselben Kern
  • Xoriat - das Reich des Wahnsinns: meine Güte, diese Ebene ist wirklich weird, aber super, dass sie so von Kythri abgegrenzt und wirklich anders als nur chaotisch ist (Zitat: "While Kythri constantly changes, its elements are usually natural. A jungle becomes a desert, a blizzard becomes a sandstorm—but it’s comprised of sand, not tiny marble busts of King Boranel. This distinguishes Kythri from Xoriat"); am besten gefällt mir aber das "Maze of Reality", das im Prinzip die Möglchkeit für ein Multiversum aus Parallelwelten schafft, wie man es tw. aus den Comic-Multiversen von Marvel oder DC kennt; damit einhergehend ist auch die Geschichte der Githzerai und Githyanki genial, wie sie hier (bzw. bereits vorher im Kythir-Kapitel) präsentiert wird

Ich würde sagen, allein für den Planes-Teil lohnt sich das Buch schon fast.

Als nächstes werde ich mir die Glaubenrichtungen vornehmen. Oder die die Zwergen-Clasn der Mror Holds ... hm, mal sehen.

(Gebt mir ruhig mal ein kurzes Feedback, ob euch meine Lese-Dokumentation gefällt. Es wird sicher nicht jeder Bericht so umfangreich wie der zu den Ebenen hier, aber wenn es ein paar Leute interessiert, werde ich weiter meine Eindrücke hier festhalten.)
« Letzte Änderung: 11.08.2020 | 00:29 von Drakon »

Offline K!aus

  • Fashion-Police
  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 3.734
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Crazy_DM
Re: Exploring Eberron
« Antwort #27 am: 11.08.2020 | 00:53 »
Wann bietest du eine Runde via Discord an?  ^-^
GURPS Deathwatch
[FFG] Star Wars Jedi Ritter, Rebellen
Mein biete Thread - schau doch mal rein. :)

Online Drakon

  • Experienced
  • ***
  • Beiträge: 191
  • Username: Drakon
Re: Exploring Eberron
« Antwort #28 am: 15.08.2020 | 23:23 »
Wann bietest du eine Runde via Discord an?  ^-^

Ich möchte meine nächste Eberron-Runde sobald es geht wieder am Tisch leiten, ich hab einfach zu viel schönes Zeug, das ich gerne physisch zum Einsatz bringen will :-)

Weiter geht's mit Lese-Eindrücken (diesmal aber deutlich knapper):
Ich bin jetzt mit Chapter 3 - Faiths of Eberron durch. Ist ein schönes Kapitel, das die Glaubensrichtungen deutlich fassbarer macht und sie besser erklärt, ohne sie mit Hintergrund-Details zu überfrachten.
Dementsprechend gibt es auch am Wenigsten zum Sovereign Host, da diese Religion (bzw. dieses Pantheon) in den bisherigen Publikationen schon am genauesten beschrieben war.
V.a. möchte ich drei Aspekte hervorheben:
  • Die beiden Religion Silver Flame und Blood of Vol werden hier von Keith so ins Bilde gerückt, wie es ihm vorgeschwebt hat, während beide in der Vergangenheit tw. widersprüchlich oder sehr einseitig dargestellt wurden (v.a. im 3.5er-Buch Faiths of Eberron - es ist ja ein offenes Geheimnis, das Keith dieses Werk sowie Forge of War nicht so sehr schätzt, da sie tw. seinem Eberron-Verständnis ein ganzes Stück widersprechen): daher wird die Church of the Silver Flame zu etwas deutlich differenzierterem als einem fanatischen Abziehbild der kath. Kirche zur Zeit der Inquisition und es wird deutlich was die 'normalen' Blood of Vol-Gläubigen vom Order of the Emerald Claw unterscheidet. Das sind sehr gute und wichtige Abschnitte.
  • Der ganze Unterabschnitt zu den Cults of the Dragon Below ist im Prinzip ein großer Baukasten, der einem SL hilft sich eine finstere Kultistengruppe maßzuschneidern. Dabei wird auch nochmal deutlich, dass es eben Plural ist (Cults nicht Cult) und somit keine große geeinte Gruppe mit Untergruppen, sondern ein Catch-All-Begriff wie z.B. irdisch 'rechtsradikale Gruppierungen'.
  • Ein Abschnitt über zwei Doppelseiten geht auf Aasimar in Eberron ein: Aufgrund seiner Kosmologie und der eher D&D untypischen Götterwelt ist es ja schwierig für Aasimar einen guten Hintergrund zu basteln bzw. sie passen nicht besonders gut nach Eberron. Hier gibt es Hilfen, wie dieses Charakterkonzept doch irgendwie umgesetzt werden kann. Manche Ideen finde ich dabei gut (v.a. diejenigen die mit den Ebenen zu tun haben, was aber zugegeben in erster Linie am exzellenten Planes-Kapitel liegt, das ich ja schon gelesen habe), andere sind eher ein wenig an den Haaren herbeigezogen und weit hergeholt.

Insgesamt fand ich auch dieses Kapitel gut, aber Teile haben sich auch ein wenig gezogen. Jetzt werde ich vermutlich ein bisschen im Buch hin- und herspringen und mir als nächstes wie schon zuvor angedacht die Zwerge der Mror Holds vornehmen.

Offline Timo

  • Bärenmann
  • Mythos
  • ********
  • Lonesome Traveller
  • Beiträge: 11.570
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: ChaosAptom
    • ChaosAptoms Homepage
Re: Exploring Eberron
« Antwort #29 am: 1.08.2021 | 17:37 »
Arise Thread, Arise

Ich hab für meien Söhne angefangen Eberron zu leiten, ich hab das Campaign&Playersbuch von D&D4 und das D&D5 Aufstieg aus dem letzten Krieg, ich denke ich werde mir ExploringEberron auch holen, gibt es sonst noch Fluffenthaltende Bücher die sich zusätzlich noch lohnen? (zB aus 3.5 Zeiten)
"The bacon must flow!"

Online aikar

  • Legend
  • *******
  • Beiträge: 5.090
  • Username: aikar
Re: Exploring Eberron
« Antwort #30 am: 1.08.2021 | 17:46 »
Arise Thread, Arise

Ich hab für meien Söhne angefangen Eberron zu leiten, ich hab das Campaign&Playersbuch von D&D4 und das D&D5 Aufstieg aus dem letzten Krieg, ich denke ich werde mir ExploringEberron auch holen, gibt es sonst noch Fluffenthaltende Bücher die sich zusätzlich noch lohnen? (zB aus 3.5 Zeiten)
Vorweg: Daumen hoch für Exploring Eberron, ein Super Band.

Der Sharn-Band von 3.5 ist gut, gab es sogar auf Deutsch, falls du ihn noch wo findest (Sharn - Stadt der Türme).
Five Nations gibt den besten Überblick über die einzelnen Länder, Faiths of Eberron über die verschiedenen Religionen. Die würde ich auch noch empfehlen.

Forge of War gibt sehr viel Detailinfos zum Krieg. Ist wohl nur interessant wenn du entweder eine Kampagne während des Krieges machen willst oder eine, die sehr stark von Ereignissen im Krieg beeinflusst ist.
Dragons of Eberron, Secrets of Xen'Drik und Secrets of Sarlona zahlen sich nur aus, wenn du vorhast Korvaire zu verlassen, was wohl nicht mit der ersten Kampagne geschehen wird.

Und wenn du gerne Podcasts hörst und kein Problem mit Englisch hast, hör doch mal hier rein:
https://manifest.zone/
Ist direkt vom Author (Keith Baker) und behandelt so ziemlich alle Bereiche von Eberron.

Offline BobMorane

  • Hot Pink Motorblockschläger
  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 2.703
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: BobMorane
Re: Exploring Eberron
« Antwort #31 am: 1.08.2021 | 21:09 »
Exploring Eberron habe ich nur rein gelesen, gefiel mir aber schon sehr gut.

Sharn ist sehr zu empfehlen, wenn man was in der Stadt spielen will.