Autor Thema: Fragen zu Beyond the Wall  (Gelesen 2168 mal)

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Offline flaschengeist

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Re: Fragen zu Beyond the Wall
« Antwort #25 am: 24.09.2020 | 21:34 »
Ach ok, ich dachte Conan wäre "Low Fantasy". Aber das ist wohl auch fließend.

Dachte ich ehrlich gesagt auch.
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).

Offline Antariuk

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Re: Fragen zu Beyond the Wall
« Antwort #26 am: 24.09.2020 | 21:48 »
Das ist wohl auch so, aber dabei und dadurch eben auch Sword & Sorcery - dort ist Magie traditionell nämlich nicht alltäglich (in Conan 2d20 z.B. sind einige der magischen Fähigkeiten für SCs vielleicht oder auch wirklich nur Trickbetrügerei). Diese ganzen Subgenres sind eh nicht wirklich messerscharf zu trennen.
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Offline Alfgard

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Re: Fragen zu Beyond the Wall
« Antwort #27 am: 24.09.2020 | 21:51 »
Wiki hilft:

Low Fantasy (auch Sword & Sorcery, Pulp Fantasy, Schwert und Magie oder Heroic Fantasy) ist eine Unterkategorie des Fantasygenres, die sich auf die Pulptradition der frühen Fantasy bezieht.

Da kling sword &sorcery für Vermarktungszwecke natürlich besser.

Offline flaschengeist

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Re: Fragen zu Beyond the Wall
« Antwort #28 am: 24.09.2020 | 22:24 »
Und amüsant dabei ist (aus heutiger Sicht), dass Sword und Sorcery ein Genre beschreibt, das sich (wie Antariuk schrieb) durch wenig Sorcery auszeichnet  ;D.
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).

Offline Huhn

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Re: Fragen zu Beyond the Wall
« Antwort #29 am: 25.09.2020 | 09:42 »
Irgendwie kann ich mit Sword&Sorcery als Begriff viel mehr anfangen. Die erzählten Geschichten sind ja nicht gerade "low" an Fantasy, sondern im Gegenteil oft ziemlich abgefahren und in wirklich fantastischen Umgebungen angesiedelt. Wenn Moorcock seinen Ewigen Helden durch diverse Ebenen von Chaos und Ordnung schickt, wo er dann gemeinsam mit diversen Inkarnationen seiner selbst mal eben Götter erlegt oder so, passt das in meinem Kopf einfach nicht mit "low" zusammen. ;D Da find ich den Verweis auf Schwerter und Magie/Zauberkunst/Hexenwerk irgendwie passender - selbst wenn sie in der erzählten Welt allgemein die Ausnahme sind, sind sie doch zumeist bei den Hauptfiguren ziemlich prominent vertreten. Und wie mit eben der Wiki-Artikel verriet, zeichnet sich "low" Fantasy unter anderem dadurch aus, dass eher das persönliche Schicksal der Figuren als die Rettung der Welt oder so im Vordergrund steht.
Wer gackert, muss auch ein Ei legen.