Autor Thema: Suche Theorie/Hintergrund zu kooperativen Brett- und Gesellschaftsspielen  (Gelesen 393 mal)

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Offline Gillrog

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Hallo Tanelornis,

es gibt ja seit einiger Zeit kooperative Brett- und Gesellschaftsspiele. Zu diesen Spielen suche ich "theoretischen Unterbau".

Genauer:
Mich interessieren Quellen, die sich mit der Theorie hinter semikooperativen und vollkooperativen Brett- und Gesellschaftsspielen, auch Freidensspielen, beschäftigen.
Speziell möchte ich mich mit Spielen für Kinder im Kindergartenalter (3 bis 6 Jahre grob) beschäftigen - also nichts für Erwachsene.
Bezüglich der Theorie/des Hintergrundes geht es mir vor allem um die Zielstellung und die Effekte. Also, warum sollte man kooperative Spiele mit diesen Kinder spielen (oder auch nicht), mit welchen Kindern sollte man sie spielen (oder auch nicht) und welche Effekte haben diese Spiele auf Kinder.
Als Quelle würde ich alles nehmen: Bücher, Studien, Interviews etc.
Falls jemand ein Beispiel für ein solches Spiel haben solle, nehme ich das auch gerne.

Kann mir da vielleicht jemand helfen? Lieben Dank schonmal.
Ich glaub' mein Tintenfisch kleckert!

Offline Galotta

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Offline Gillrog

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Tatsächlich beides.  :)
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Offline Swafnir

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Zur generellen Spieletheorie empfehle ich:
"Roger Caillois - Die Spiele und die Menschen" und "Johan Huizinga - Homo ludens". Ist zwar nicht auf die von dir gesuchten Bereiche zugeschnitten, aber die beiden sollte man auf jede Fall gelesen haben, wenn man sich mit Spieletheorie auseinander setzt.
Rollenspielverein Kurpfalz - aleam inter seria exercemus

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Offline Gillrog

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Danke, Homo ludens werde ich mir mal genauer ansehen.
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Offline Gillrog

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So, jetzt mal als Abschluss. Bei folgenden Büchern bin ich dann gelandet:

Bühler, K. - Die geistige Entwickung des Kindes
Espenakk, U, et al - Beobachtung von Sprache im täglichen Zusammenspiel
Huizinga, J. - Homo ludens
Oerter, R. - Psychologie des Spiels
Piaget, J. - Nachahmung, Spiel und Traum
Sutton-Smith, B - Die Dialektik des Spiels
Vygotski, L. S. - Mind in society: The development of higher psychological process

Tatsächlich hat sich meine Zielstellung aus dem Anfangspost etwas verschoben. Wie das eben so ist, wenn man im Schreiben ist. :)
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