Autor Thema: Blizzards Bastel-und Experimentierstube  (Gelesen 393 mal)

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Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« am: 19.07.2021 | 11:52 »
Aloha RPG-Schwarm,

mir geistern immer mal wieder wirre, teils auch verrückte Ideen, Gedanken & Überlegungen im Nerd-Kopf herum. Da ich diese mitunter mit euch, der geballten RPG-Schwarm-Intelligenz diskutieren möchte, dachte ich, könnte ein eigener Thread dafür vielleicht nicht schaden.

Es geht hier weniger um system-oder settingspezifische Themen (dafür gibt's ja dann schon entsprechende Threads) sondern eher um allgemeine Dinge und Überlegungen. Was aber nicht heißen soll, dass hier systemspezifische Sachen vom vorneherein ausgeschlossen sind.

Ich fange einfach mal an: Seit kurzer Zeit bin ich dabei, ein Regelwerk(samt Setting), das wir seit kurzer Zeit bespielen, in Eigenregie & Eigenarbeit zu überarbeiten. Die ersten Seiten habe ich schon. :) Jetzt habe ich beim nochmaligen Durchlesen eines Abschnitts festgestellt, dass ich dort unbewusst sozusagen Hintergrund/Hintergründe sowie Vor-und Nachteile zusammen geführt (oder aufgelistet) habe-die sonst eigentlich (jeweils) für sich stehen würden und nicht unbedingt miteinander zu tun haben oder sich gegenseitig bedingen.

Nun kam mir der Gedanke, dass das vielleicht gar nicht so blöd ist und man das ja tatsächlich so 'aufdröseln' könnte. Sprich: Die Überlegung(en) dabei waren z.B., dass jeder Charakter z.B. einen sozialen und sagen wir mal einen "professionellen" Hintergrund hat. Diese Hintergründe sind dann aber jeweils wiederum mit festen Vor-und Nachteilen verbunden. Vor-und Nachteile sollten dabei ausgeglichen sein -sowohl von der Quantität als auch von der Qualität. Würde aber im Gegenzug bedeuten, dass man dann Vor-und Nachteile nicht mehr frei wählen kann, weil die maximale Anzahl an wählbaren Vor-und Nachteilen damit bereits ausgeschöpft wäre.

Was haltet ihr von der Idee bzw. wie denkt ihr darüber?
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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #1 am: 19.07.2021 | 12:08 »
Nehmen wir an, dass ein Charakter erstellt werden soll, der als Sklave als Bauarbeiter eingesetzt wird (Professioneller Hintergrund) und als privat als "Laberbacke" (oder Rheinländer ~;D) bekannt ist.

Also würde ich das professionelle Paket "Sklave (Bauarbeiter)" wählen und z.B. + 1 auf Stärke bekommen, aber auch den Nachteil "Unfrei".
Dann würde ich das soziale Paket "Kontaktfreudig" wählen und dann den Vorteil "Aufgeschlossen", aber auch den Nachteil "Schlechter Geheimnishüter" dazubekommen?

Offline Blizzard

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #2 am: 19.07.2021 | 13:40 »
Nehmen wir an, dass ein Charakter erstellt werden soll, der als Sklave als Bauarbeiter eingesetzt wird (Professioneller Hintergrund) und als privat als "Laberbacke" (oder Rheinländer ~;D) bekannt ist.

Also würde ich das professionelle Paket "Sklave (Bauarbeiter)" wählen und z.B. + 1 auf Stärke bekommen, aber auch den Nachteil "Unfrei".
Dann würde ich das soziale Paket "Kontaktfreudig" wählen und dann den Vorteil "Aufgeschlossen", aber auch den Nachteil "Schlechter Geheimnishüter" dazubekommen?
Ja- so was in der Art bzw. so in etwa habe ich mir das vorgestellt. Bislang habe ich dazu aber nur ein grobes Gedankenkonstrukt und das noch nicht wirklich bis ins kleinste Detail ausgetüftelt.

Im vorliegenden Fall wäre es aber eigentlich eher so gedacht, dass "Sklave" der soziale Hintergrund wäre (mit entsprechenden Vor-und Nachteilen) und "Bauarbeiter" der professionelle Hintergrund (samt entsprechenden Vor-und Nachteilen). Der soziale Hintergrund ("Sklave") würde dann eben mit x Boni/Mali einhergehen wie z.B. +2 auf hauswirtschaftliche Tätigkeiten aber -2 auf soziale Proben mit Autoritäten oder Führungspersönlichkeiten. Der professionelle Hintergrund ("Bauarbeiter") könnte dann z.B. +2 auf Geschicklichkeitsproben geben, die in Zusammenhang mit Gebäuden stehen. Bauarbeiter ist ja im Prinzip schon eine Spezialisierung von "Handwerk"- da könnte es dann sein, dass er dann -2 auf Proben bekommt, die zwar zur Kategorie "Handwerk" gehören, aber für ihn "fachfremd" sind (mir fällt da grade kein besseres Beispiel ein, aber ich denke, es ist klar, was ich meine).

Eine Randüberlegung, die mir bei der ganzen Sache noch gekommen ist, war, die Sache so ein bisschen wie in WHFRPG 2nd zu gestalten. Dass man zwischen mehreren Sachen auswählen kann, diese aber dennoch fest vorgegeben sind. Also dass man bei(m) Bauarbeiter z.B. wählen kann zwischen + 2 auf Geschicklichkeitsproben (s.o.) oder +1 Stärke und +1 auf Zechen (um mal ein Klischee zu bedienen ~;D).

Aber wie gesagt: im Moment sind das nur vage Überlegungen zu einem gedanklichen Grundkonstrukt. Mehr nicht.
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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #3 am: 19.07.2021 | 14:11 »
Also ich mag die Idee. Ich kenne WHFRPG 2nd selbst nicht, aber ein kleines Baukasten-System einzubauen gefällt mir. Führt dann zu mehr individuellen Chars.

Allerdings sollte bei den Hintergründen unbedingt auf das Balancing geachtet werden, damit nicht die Hintergründe der Kompetenz der Chars im Wege stehen. Ich denke da gerade schaudernd an DSA 4

Offline Blizzard

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #4 am: 19.07.2021 | 15:55 »
Also ich mag die Idee. Ich kenne WHFRPG 2nd selbst nicht, aber ein kleines Baukasten-System einzubauen gefällt mir. Führt dann zu mehr individuellen Chars.
Nur kurz zum Verständnis und der Vollständigkeit halber:
In WHFRPG 2nd haben (und beginnen) Charaktere mit sog. "Karrieren". Diese Karrieren gehen so in die Richtung von (typischen) Charakterklassen, sind aber um ein Vielfaches breiter-sowohl in Quantität als auch in der Qualität. Sie entsprechen eigentlich mehr oder minder "Berufen".
Es gibt "Anfangskarrieren" und "weiterführende Karrieren". Bei den Anfangskarrieren ist von A wie "Adeliger" bis Z wie "Zöllner" alles mit dabei. Eine eher kriegerische Karriere ( z.B. Bandit, Dieb oder Gladiator) ist dabei genau so möglich wie eine handwerkliche (z.B. Bader, Fischer oder Köhler) oder eine magische Karriere (z.B. Laienpriester oder Zauberlehrling). Sobald man sich für eine (Anfangs)Karriere entschieden hat (entweder durch Zufall oder durch Auswahl) sind aber alle anderen Sachen, die mit der Karriere zusammenhängen, fest vorgegeben- grade was die Fertigkeiten anbelangt. Bei den Fertigkeiten kann man sich dann manchmal für eine von zwei entscheiden (der Adelige z.B. kann wählen zwischen "Befehligen" oder "Redeschwall"), genau so bei Talenten (gilt aber wie gesagt nicht für alle Fertigkeiten & Talente des Charakters).
Selbst die Ausrüstung und die möglichen Folgekarrieren sind fest vorgegeben.

Und so in die Richtung (und ja auch ein bisschen davon inspiriert) würde das gehen bei meinem Gedankenkonstrukt. Sprich: Ich würde es vermutlich so angehen wollen, dass die sozialen & professionellen Hintergründe fest mit einer gewissen Anzahl an Vor & Nachteilen verbunden sind- man da aber aus mehreren auswählen kann. Fertigkeiten und Ausrüstung würde ich aber nicht fest vorgeben sondern etwas aus diesem starren Rahmen lösen wollen- damit trotzdem noch genug Individualität seitens der Charaktere möglich ist.

Zitat
Allerdings sollte bei den Hintergründen unbedingt auf das Balancing geachtet werden, damit nicht die Hintergründe der Kompetenz der Chars im Wege stehen. Ich denke da gerade schaudernd an DSA 4
Ja, das Balancing wird dann nochmal eine Herausforderung- andererseits: In welchem RPG ist Balancing keine Herausforderung? ;)
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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #5 am: 19.07.2021 | 16:03 »
Eventuell kann man ja auch noch z.B. Hobbies anbieten neben den vollen Karrieren.

Also beispielsweise dass man nicht einfach Adeliger ist und fertig, sondern dass man da noch 1-2 Besonderheiten einfügen kann. Der eine Adelige ist vielleicht ein Freund von Bällen und anderen großartigen Sozialen Anlässen und geht da immer hin, der nächste ist vielleicht begeisterter Jäger und der dritte ist besessen von Kriegsführung in all ihren Ausprägungen. Da kann ja ganz eigene Fertigkeiten und Talente mitbringen.

Denn ich weiß ja nicht so genau wie du das im Detail machen möchtest, aber die Karrieren wie ich sie von WHFRSP kenne sind halt ziemlich starr und es wäre sehr schwer, z.B. zwei Zöllner in der Gruppe zu haben, ohne dass die komplett das gleiche können.
Ist natürlich praktisch nicht so ein Riesenproblem, nehmen die Leute halt unterschiedliche Karrieren.

Dennoch fände ich es Reizvoll ein paar Optionen zur Individualisierung zu haben.
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Offline Erbschwein

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #6 am: 19.07.2021 | 18:35 »
Aloha RPG-Schwarm,

mir geistern immer mal wieder wirre, teils auch verrückte Ideen, Gedanken & Überlegungen im Nerd-Kopf herum. Da ich diese mitunter mit euch, der geballten RPG-Schwarm-Intelligenz diskutieren möchte, dachte ich, könnte ein eigener Thread dafür vielleicht nicht schaden.

Es geht hier weniger um system-oder settingspezifische Themen (dafür gibt's ja dann schon entsprechende Threads) sondern eher um allgemeine Dinge und Überlegungen. Was aber nicht heißen soll, dass hier systemspezifische Sachen vom vorneherein ausgeschlossen sind.

Ich fange einfach mal an: Seit kurzer Zeit bin ich dabei, ein Regelwerk(samt Setting), das wir seit kurzer Zeit bespielen, in Eigenregie & Eigenarbeit zu überarbeiten. Die ersten Seiten habe ich schon. :) Jetzt habe ich beim nochmaligen Durchlesen eines Abschnitts festgestellt, dass ich dort unbewusst sozusagen Hintergrund/Hintergründe sowie Vor-und Nachteile zusammen geführt (oder aufgelistet) habe-die sonst eigentlich (jeweils) für sich stehen würden und nicht unbedingt miteinander zu tun haben oder sich gegenseitig bedingen.

Nun kam mir der Gedanke, dass das vielleicht gar nicht so blöd ist und man das ja tatsächlich so 'aufdröseln' könnte. Sprich: Die Überlegung(en) dabei waren z.B., dass jeder Charakter z.B. einen sozialen und sagen wir mal einen "professionellen" Hintergrund hat. Diese Hintergründe sind dann aber jeweils wiederum mit festen Vor-und Nachteilen verbunden. Vor-und Nachteile sollten dabei ausgeglichen sein -sowohl von der Quantität als auch von der Qualität. Würde aber im Gegenzug bedeuten, dass man dann Vor-und Nachteile nicht mehr frei wählen kann, weil die maximale Anzahl an wählbaren Vor-und Nachteilen damit bereits ausgeschöpft wäre.

Was haltet ihr von der Idee bzw. wie denkt ihr darüber?
Hallo,
@Blizzard
Das Thema ist alt und neu,....
"Talente Rolemaster"
...so wie es ist. Man kann den Berufen ein Grund Boni oder Vorteile geben. Selbst Aussuchend?? Man kann Selbst Nachteile einnehmen und somit woanders Boni bekommen.
Was man Lernt ist "Grundspezifisch". Also die Jugendboni sind mehr auf die Umgebung angepasst. Mit kleinen Ausnahmen, das liegt aber in der Spiel-Welt.

Man sollte ein Grundboni für alle Klassen/Berufen geben, haben. Wer mehr Nachteile also Mali haben möchte/ will, sollte woanders in Gruppenfertigkeiten oder Fertigkeiten Boni bekommen.

Das mit Sozialen-Talenten-Skills, finde ich eine Persönliche Note. Das einfachste wäre mit Punkten die man hat und ausgeben darf. Das man für die Punkte an Fertigkeiten Kaufen darf und somit ein Boni bekommt.
Das wäre für ein Punkte z.B.: zwei Boni an Fertigkeiten zubekommen oder 3 Punkte in der Gruppenfertigkeit.

In diesem Sinne:    ~;D

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #7 am: 19.07.2021 | 18:43 »
Was haltet ihr von der Idee bzw. wie denkt ihr darüber?

Ja, gibts. So Tief Die Schwere See / Alas For The Aweful Sea macht das zum Beispiel genau so.

Offline Erbschwein

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #8 am: 19.07.2021 | 18:46 »
Hallo,
@Blizzard

...eventuell sollte man schon, für die Boni, Netter sein als man ist!!!! Mehr geben, als es zu Scheint, das Ist natürlich die Spielweise, die man hat und Pflegt!!!!

In diesem Sinne:    ~;D

Offline Blizzard

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #9 am: 20.07.2021 | 10:39 »
Eventuell kann man ja auch noch z.B. Hobbies anbieten neben den vollen Karrieren.
Wobei ich das etwas seltsam finden würde- die Hintergründe mit einem "festen" Hobby zu verbinden. Das soll(t)en die Spieler dann doch schon frei und selbst festlegen können, welche(r) Art von Hobby ihr Charakter ausübt.

Das mit den Karrieren habe ich hier übrigens nur deswegen etwas genauer ausgeführt, weil melkvie das nicht kennt aus WHFRPG 2nd.

Zitat
Also beispielsweise dass man nicht einfach Adeliger ist und fertig, sondern dass man da noch 1-2 Besonderheiten einfügen kann. Der eine Adelige ist vielleicht ein Freund von Bällen und anderen großartigen Sozialen Anlässen und geht da immer hin, der nächste ist vielleicht begeisterter Jäger und der dritte ist besessen von Kriegsführung in all ihren Ausprägungen. Da kann ja ganz eigene Fertigkeiten und Talente mitbringen.
Ja aber genau diese 1-2 Besonderheiten wären ja dann mit Vor-und Nachteilen abgedeckt- zumindest was die regeltechnische Seite betrifft. Und diese Vor-und Nachteile kann man sich dann ja auch passend zum Hobby auswählen- muss man aber nicht zwingend dazu (auswählen). Das wäre so mein Hintergedanke dazu.

Zitat
Denn ich weiß ja nicht so genau wie du das im Detail machen möchtest, aber die Karrieren wie ich sie von WHFRSP kenne sind halt ziemlich starr und es wäre sehr schwer, z.B. zwei Zöllner in der Gruppe zu haben, ohne dass die komplett das gleiche können.
Ist natürlich praktisch nicht so ein Riesenproblem, nehmen die Leute halt unterschiedliche Karrieren.
Genau deswegen ja die Überlegung mit den verschiedenen sozialen Hintergründen.
Und ich würde auch weggehen bzw. mich lösen von dem Begriff der "Karriere(n)"- das ist was Warhammer-Spezifisches, das will ich so- auch von der Begrifflichkeit- gar nicht drin haben bei mir. Welche oder was für eine Art von "Karriere" (im eigentlichen Sinn) die Charaktere dann anstreben oder auch durchlaufen bleibt denen überlassen. Das will ich denen eben nicht so fest(genagelt) & vordefiniert vorgeben wie es bei WHFRPG 2nd der Fall ist.

Zitat
Dennoch fände ich es Reizvoll ein paar Optionen zur Individualisierung zu haben.
Nochmal: Genau deswegen ja verschiedene soziale Hintergründe mit unterschiedlichen Vor-und Nachteilen.

Ja, gibts. So Tief Die Schwere See / Alas For The Aweful Sea macht das zum Beispiel genau so.
Interessant. So Tief Die Schwere See wollte ich mir eh schon länger mal anschauen (unabhängig von der Geschichte hier)- dann habe ich ja jetzt einen Grund mehr, das zu tun. :)

Hallo,
@Blizzard

...eventuell sollte man schon, für die Boni, Netter sein als man ist!!!! Mehr geben, als es zu Scheint, das Ist natürlich die Spielweise, die man hat und Pflegt!!!!

In diesem Sinne:    ~;D
Ich habe keine Ahnung und verstehe beim besten Willen nicht, was du mir damit -und zumal dieser kryptischen Formulierung sagen willst.

Auch deinem anderen, längeren Beitrag kann ich- vor allen Dingen auf der inhaltlichen Ebene- nur schwerlich folgen.

In diesem Sinne: Es wäre nett, wenn du zukünftig in ganzen, zusammenhängenden Sätzen schreiben könntest, denen man inhaltlich folgen und somit auch verstehen kann. Und nebenbei angemerkt: Ich finde diese abgehackten und teils unzusammenhängenden Sätze von dir nicht lustig sondern einfach nur nervig. :q Den  ~;D- Smiley kannst du dir da getrost sparen.
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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #10 am: 20.07.2021 | 11:03 »
Das mit dem gebalanced wird schwer, außer du agierst darüber, dass die Hintergrundssachen eben entsprechend aus einem globalen Pool gekauft werden müssen. Das kann dann aber meiner Erfahrung nach oft zu Ungunsten der Settingpakete laufen, da dann eben Sachen mitgekauft werden, die sicher mal ganz nett sind, aber eben ggf nicht unbediingt für diese Figur auch interessant sind oder gar Synergieeffekte hat im Gegensatz zu dem, was dann mit den freien Punkten gezielt gekauft werden kann.

Ich denke das mit dem Hintergrund sollte dann noch ein wenig detaillierter aufgedröselt werden:
 - Kultur (ggf. gar eigene und Umfeldskultur), was bietet das soziale Umfeld überhaupt an
 - Stand, in einer nichtegalitären Gesellschaft
 - Beruf, welche Ausbildung hat die Person
 - Prosperität, vieles will eben auch bezahlt sein
 - Umgebung, eine Stadt wird anderes anbieten als ein Dorf oder ein Kloster oder ein Militärstützpunkt. Auch das Klima wird das Angebot mit beeinflussen, man denke an das clicheehafte Schwimmen. 

Ein "natürliches" Balancing wären auch die Erwartungen (und Forcieren dieser Erwartungen) des gerade in jungen Jahren unterstützenden aber eben auch erziehenden Umfelds. Aber das greift dann natürlich schon zu einem guten Teil in die "Spielergestaltungsfreiheiten" ein.
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline Erbschwein

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #11 am: 20.07.2021 | 11:08 »
Hallo,
@Blizzard

was ich sagen wollte, man kann mit Berufen arbeiten. Die haben feste Punktekosten in den Fertigkeiten. Aber die Boni oder Mali die sie eventuell haben. Könnte anders verteilt sein.
Wenn man den SPL Freie Wahl ließe.
Das der Beruf Krieger, Boni in Waffenfertigkeiten haben sollte, wird als Normal angesehen. Aber was ich Meinen möchte, wenn man sich selbst die Boni über seine Fertigkeiten aussuchen könne.
Dann könne der Krieger Boni in List oder Natur haben. Anstatt in Waffen, Rüstung und Hitpoints. Aber hat die Kosten eines Kriegers in seine Fertigkeiten.
Damit hat man den Beruf eines Kriegers, aber seine Persönliche Note in anderen Fertigkeiten.

Wie gesagt bei den Talenten, könne man in die Richtung der Spezialisierung oder des Berufes gehen. Also Einbrecher, Dieb oder Auftragsmörder. Deren Fertigkeiten nehmen und darauf Boni geben.
Oder der Persönliche Note das man in Fertigkeitsgruppen spezialisiert ist. Also das Handwerkliche, Stätische oder Einflußnahme.


Das haben sie besser verstanden. Oder ist dieses immer noch kompliziert??
   


Offline Erbschwein

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #12 am: 20.07.2021 | 11:58 »
Hallo,
@Blizzard

Was ich gut finde, wenn man eventuell eine Ausbildung bekommen hat in einem Fantasy-Setting z.B. in einem Regiment was berühmt ist, aber nicht aufgenommen wird oder sich Persönlich nicht dem Beruf Erfüllt fühlt.

Die Möglichkeiten Fertigkeiten zubekommen oder erhalten. Eventuell nicht alle. Aber die Möglichkeit gibt welche zubekommen. Sollte oder müsse man versuchen das der SC-Würfeln dürfe um solche Elemente zubekommen oder nur ein Teil oder durch das Würfeln keine Bekommt.

Dieses umzusetzen wäre nicht schlecht. Da Jeder Beruf, eventuell was mit was Besonderen oder der Umgebung zu tun hat.
Das wäre z.B.: Das man zur Schule darf und was Ganz Besonderes Lernen kann, oder könne. Sowas halt.
Das Liegt aber der Umgebung oder des SL zuschulden. Das wäre was, was aber mein Persönlicher Geschmack ist.

Offline Blizzard

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #13 am: 23.07.2021 | 10:55 »
@Erbschwein: Na also, es geht doch!

Das haben sie besser verstanden. Oder ist dieses immer noch kompliziert??
Das war tatsächlich deutlich besser verständlich als deine letzten Postings. Wäre nett, wenn du das auch in Zukunft beibehalten könntest.

was ich sagen wollte, man kann mit Berufen arbeiten. Die haben feste Punktekosten in den Fertigkeiten. Aber die Boni oder Mali die sie eventuell haben. Könnte anders verteilt sein.
Wenn man den SPL Freie Wahl ließe.
Das der Beruf Krieger, Boni in Waffenfertigkeiten haben sollte, wird als Normal angesehen. Aber was ich Meinen möchte, wenn man sich selbst die Boni über seine Fertigkeiten aussuchen könne.
Dann könne der Krieger Boni in List oder Natur haben. Anstatt in Waffen, Rüstung und Hitpoints. Aber hat die Kosten eines Kriegers in seine Fertigkeiten.
Damit hat man den Beruf eines Kriegers, aber seine Persönliche Note in anderen Fertigkeiten.
Aber genau das habe ich doch vor- und genau das habe ich doch auch geschrieben.
Soziale Hintergründe und Berufliche Hintergründe- die feste Vor-und Nachteile mit sich bringen. Die Auswahl der Fertigkeiten soll aber frei sein und dem Spieler überlassen. Oder was vielleicht noch denkbar wäre, dass der professionelle Hintergrund ein paar Fertigkeiten automatisch mit sich bringt (wie in WHFRPG2nd), man dann aber trotzdem noch darüber hinaus ein paar Fertigkeiten frei und selber wählen kann.

Ich schreibe mal was dazu (auch mit 1,2 Beispielen), wie ich mir das einigermaßen so konkret vorstelle, wenn ich mal etwas mehr Zeit habe.

Zitat
Wie gesagt bei den Talenten, könne man in die Richtung der Spezialisierung oder des Berufes gehen. Also Einbrecher, Dieb oder Auftragsmörder. Deren Fertigkeiten nehmen und darauf Boni geben.
Oder der Persönliche Note das man in Fertigkeitsgruppen spezialisiert ist. Also das Handwerkliche, Stätische oder Einflußnahme.
Spezialisierungen würde ich wohl eher über die Fertigkeiten (selbst) abhandeln. Also dass man ab einem gewissen Grad/Rang in einer Fertigkeit sich eine Spezialisierung aussuchen kann. Talente würde ich tatsächlich davon losgelöst und separat behandeln, und denke da auch eher z.B. an Kampftalente und/oder magische Talente.
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Offline Erbschwein

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Re: Blizzards Bastel-und Experimentierstube
« Antwort #14 am: 23.07.2021 | 11:18 »
Hallo,
@Blizzard
Danke, werde mein Bestes tun um es bei zuhalten.
Dann solltest Du die Gewissen Regeln bei behalten, das Berufe ihre Eigenen Regel unterliegen und das es noch frei Wählbare Fertigkeiten Gibt.

Wenn du den Berufen ein Grundbonus an Fertigkeiten geben willst Solltest du auch Noch ein Grundbonus für Frei Wählbare Fertigkeiten Vergeben.

Wenn du noch willst das die Kosten für Fertigkeiten unterschiedlich sein sollen. Solltest Du die Er Würfeln lassen oder ein Punktekauf Entstehen lassen. Das man die Kosten für die Fertigkeiten frei Wählbar sind.
Oder:
Das du die Kosten der Fertigkeiten nach den Attribute sich Richten.
Da wäre auch die Möglichkeit, dass ab ein Wert der Attribute ein Mindes Kostensatz Hat. Für die Fertigkeiten.

-Edit:- Wenn der Bonus im Attribut, also -Mali ergeben sollte. Dürfen die Kosten nicht all zu Hoch sein.-
« Letzte Änderung: 23.07.2021 | 13:53 von Erbschwein »