Autor Thema: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele  (Gelesen 3984 mal)

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Offline Jiba

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #25 am: 23.10.2021 | 16:56 »
Ich arbeite an einem Itras By Hack für Discworld.  :)

DAS wird sicher prächtig funktionieren. Schick mal rüber, was du hast.  :)
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Offline Lord Verminaard

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #26 am: 23.10.2021 | 21:12 »
Ich sekundiere WEG Star Wars und Buffy/Angel.

Den Cthulhu-Mythos hätte ich jetzt nicht als "Franchise" verstanden... ;)
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Online nobody@home

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #27 am: 23.10.2021 | 21:45 »
Den Cthulhu-Mythos hätte ich jetzt nicht als "Franchise" verstanden... ;)

Weil zu "Franchises" eben Anwälte gehören, die die Ansprüche des Rechteinhabers mit Zähnen und Klauen verteidigen. Leiste dir so was aber erst einmal als einfacher Pulp-Schreiberling, der seine Geschichten für relativ wenig Geld an windige Magazine verkauft...

HEXer

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #28 am: 23.10.2021 | 22:03 »
Ich sekundiere WEG Star Wars […]

Yep. Das fällt bei mir auch unter die 5-10%, die gut sind.

Online Sashael

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #29 am: 23.10.2021 | 22:04 »
Ich arbeite an einem Itras By Hack für Discworld.  :)
Witzig, das wäre auch mein erster Gedanke gewesen. Das System passt wie die Faust aufs Auge.

Tails of Equestria finde ich ein System, dass den Geist der Vorlage sehr gut einfängt.

Beim Lesen fand ich Good Society auch recht ansprechend, um wirklich perfekte Nachahmer von Jane Austen Romanen zu erspielen, hab es aber leider noch nicht am Tisch in Aktion erlebt.

Star Trek Adventures schafft es perfekt, ST Next Generation Flow zu erzeugen. Wenn man auf das Storyformat steht, wird man bestens bedient.

Es gibt noch ein System, das Geist und Gefühl der offensichtlichen Vorlage(n) einfängt, aber das ist kein offizielles Franchiseprodukt: Broken Compass.
Für alle Fans von Indiana Jones, Nathan Drake und natürlich Lara Croft gibt es imo keine nennenswerte Alternative.
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Offline schneeland

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #30 am: 23.10.2021 | 22:28 »
Es gibt noch ein System, das Geist und Gefühl der offensichtlichen Vorlage(n) einfängt, aber das ist kein offizielles Franchiseprodukt: Broken Compass.
Für alle Fans von Indiana Jones, Nathan Drake und natürlich Lara Croft gibt es imo keine nennenswerte Alternative.

Stimmt. Broken Compass trifft quasi perfekt den Ton, den ich mir von einem Uncharted-Rollenspiel wünsche.
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HEXer

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #31 am: 23.10.2021 | 22:43 »
Wobei man dazu sagen muss, dass es ermöglicht, genau diesen Ton zu treffen. Da es sehr frei ist, lastet auch viel Verantwortung auf den Spielern. Ich hab damit auch schon Aktionen, Szenen und Abende erlebt, die gar nicht so pulpig waren. So einfach, wie man gemeinhin annimmt, ist es gar nicht, da den richtigen Ton zu treffen. Da sind andere Genres m. Mn. einfacher.

Also ja, es geht. Aber es geht eben auch manchmal in die Hose.

Offline D. Athair

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #32 am: 23.10.2021 | 22:47 »
Schwer zu sagen.

MERS, WEG Star Wars und Call of Cthulhu als Adaptionen von IPs anderer Medien ... haben die IPs ja wesentlich weiterentwickelt.
So sind beispielsweise Setzungen von Terry K. Amthor (MERS) in Peter Jackson's HdR-Filmen nachweisbar. Die Einflüsse der WEG Setzungen in den Filmen und Produkten nach der originalen Filmtrilogie sind ebenfalls in Star Wars sichtbar. Und manches, das als Teil des Cthulhu Mythos gesehen wird, geht auf Lynn Willis und Sandy Peterson (Chaosium) zurück.

Ich tue mich schwer das mit reinen Adaptionen (wie beim Leverage RPG) zu vergleichen.


Adaptionen, die für mich am Spieltisch gut funktioniert haben sind: Ghostbusters (WEG) und Prince Valiant Storytelling (Chaosium).
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Offline Village Idiot

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #33 am: 23.10.2021 | 23:37 »
Doctor Who Adventures in Time and Space: The Roleplaying Game ist eine sehr runde Sache, wenn man Doctor Who mäßig spielen will.

Marvel Heroic Roleplay trift Superhelden Comics ziemlich auf den Punkt.
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Offline Sosthenes

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #34 am: 24.10.2021 | 01:46 »
Weil zu "Franchises" eben Anwälte gehören, die die Ansprüche des Rechteinhabers mit Zähnen und Klauen verteidigen. Leiste dir so was aber erst einmal als einfacher Pulp-Schreiberling, der seine Geschichten für relativ wenig Geld an windige Magazine verkauft...

Naja, als CoC damals rauskam brauchte der Herr L. schon etwas länger keine Anwälte mehr. (Oder wenn man manchen Religionen folgt und nicht dem Mythos, wäre er an einem Ort wo es vor Anwälten nur so wimmelt ;) )

Nicht jedes Franchise-RPG hat jetzt den finanziellen Umfang von HdR, Star Wars oder sogar Buffy. Man denke nur an die ganzen GURPS Quellenbändchen. Kann mir nicht vorstellen dass Horseclans oder Witch World so viel Geld gekostet haben an Lizenzgebühren.

Wo wir von billigen Pulp Heftchen und deren Autoren reden: Conan hat übrigens recht viel Glück gehabt, meiner Meinung. Jede Variante eigentlich recht brauchbar, von ZeFRs über GURPS zu d20 und 2d20.

Offline Undwiederda

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #35 am: 24.10.2021 | 08:08 »
Doctor who verkörpert für mich das Spielgefühl sehr gut
Star Trek liest sich gut hab's aber noch nicht gespielt, genauso wie Tails of Equestria, Abenteuer in Mittelerde oder Mythos Worl
Bei mir kämen dann auch Star wars FFG und cthulhu BRP

Edit Alien fand ich persönlich auch beim leiten gut

Offline Sgirra

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #36 am: 24.10.2021 | 14:49 »
Ich bin generell kein Freund von Franchise-Lizenzen. Die Ausnahme ist The One Ring (freue mich schon sehr auf die neue Edition). Außerdem könnte Dune aufschließen, wartet allerdings noch darauf, gespielt zu werden. Gleiches gilt für Doctor Who, das schon länger wartet, aber bald seine Chance bekommt.
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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #37 am: 24.10.2021 | 15:51 »
Ich bin generell kein Freund von Franchise-Lizenzen.

Geht mir ja in der Regel ähnlich, aber so ein paar Spiele, die zufällig nebenher auch an irgendein Franchise gekoppelt waren, haben sich halt im Lauf der Zeit doch in meinen Besitz verirrt. Und da darf dann auch schon mal die Favoritenfrage zumindest in diesem individuellen Rahmen gestellt werden. :)

Und dann gibt's natürlich noch das gelegentliche Spiel, das deutlich von einem Franchise inspiriert, aber andererseits doch wieder eigenständig ist. Pacesetters altes "Star Ace" etwa war schon recht deutlich "alternatives Star Wars" mit abgefeilten Seriennummern und praktisch identischem angepeiltem Heldenhafte-Rebellen-gegen-fieses-Imperium-Spielgefühl, aber einfach nur plump abgekupfert war es eben auch wieder nicht...

Offline Dr. Beckenstein

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #38 am: 24.10.2021 | 16:29 »
In meinem Stapel der Schande steckt noch das uralte James Bond Rollenspiel von Victory Games. Sollte ich mir echt mal vornehmen.

Offline Riddley

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #39 am: 24.10.2021 | 17:07 »
Der Eine Ring liegt bei mir echt weit vorne.
Bei Star Trek Adventures bin ich noch nicht zum Spielen gekommen, bin aber hoffnungsvoll.
West End Star Wars habe ich vor langer Zeit gerne gespielt, aber es kann sein dass das nostalgisch verklärt ist, denn die Fantasy Flight Version fand ich mies.
Hier könnte Ihre Werbung stehen.

Offline YY

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #40 am: 24.10.2021 | 18:07 »
West End Star Wars habe ich vor langer Zeit gerne gespielt, aber es kann sein dass das nostalgisch verklärt ist, denn die Fantasy Flight Version fand ich mies.

 :think:

Sind doch auch zwei völlig verschiedene Systeme (und mir geht es auch ohne Nostalgiebrille ähnlich - ich habe WEG Star Wars auch nach seiner Hochphase immer mal wieder gespielt und es ist mMn gut gealtert).
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Space Pirate Hondo

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #41 am: 25.10.2021 | 09:59 »
Wobei man dazu sagen muss, dass es ermöglicht, genau diesen Ton zu treffen. Da es sehr frei ist, lastet auch viel Verantwortung auf den Spielern. Ich hab damit auch schon Aktionen, Szenen und Abende erlebt, die gar nicht so pulpig waren. So einfach, wie man gemeinhin annimmt, ist es gar nicht, da den richtigen Ton zu treffen. Da sind andere Genres m. Mn. einfacher.

Also ja, es geht. Aber es geht eben auch manchmal in die Hose.

Das Problem hast du aber auch bei den normalen Rollenspielsettings. CoC oder Horror mit einer Bier & Bretzel Runde zu spielen funktioniert natürlich auch nicht. Ich denke mal, dass dann ein Lizenz-Rollenspiel durchaus auch die Fans des Franchises/Genres als Spieler anlockt, so dass du einfach schon die Leute mit dem richtigen Mindset am Tisch sitzen hast.

Offline Rorschachhamster

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #42 am: 25.10.2021 | 10:06 »
...CoC oder Horror mit einer Bier & Bretzel Runde zu spielen funktioniert natürlich auch nicht...
Klar! Sowohl Slasher"movie" als auch Bodyhorror habe ich als One-Shot geleitet, bei Horrorfans kam das ganz gut an. Selbst wenn die Stimmung nicht immer so konzentriert oder angespannt war, hat es viel Spaß gemacht. Inklusive Maskenmörder und Mutanten, respektive.  >;D (und mit CoC als System)
Rorschachhamster
DMG Pg. 81 " The mechanics of combat or the details of the injury caused by some horrible weapon are not the key to heroic fantasy and adventure games. It is the character, how he or she becomes involved in the combat, how he or she somehow escapes — or fails to escape — the mortal threat which is important to the enjoyment and longevity of the game."

Offline Jiba

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #43 am: 25.10.2021 | 11:03 »
Sowohl Slasher"movie" als auch Bodyhorror

Also die Bier&Brezel-Varianten des Horrorgenres.  ;)
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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #44 am: 25.10.2021 | 11:03 »
Klar! Sowohl Slasher"movie" als auch Bodyhorror habe ich als One-Shot geleitet, bei Horrorfans kam das ganz gut an. Selbst wenn die Stimmung nicht immer so konzentriert oder angespannt war, hat es viel Spaß gemacht. Inklusive Maskenmörder und Mutanten, respektive.  >;D (und mit CoC als System)

Kommt halt immer drauf an, was man von "Horror" eigentlich erwartet, klar. Ich denke, das allgemeine Publikum außerhalb der Rollenspielblase hat da etwas flexiblere Vorstellungen als so mancher selbsternannte Purist innerhalb derselben. ;)

Offline Raven Nash

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #45 am: 25.10.2021 | 11:20 »
TOR empfinde ich nicht als Franchise - immerhin stellt es ja das Mittelerde der Bücher dar, nicht das der Filme (für mich ist ein "Franchise" halt etwas, das man als Marke platziert - und das hat man eigentlich nur mit den Filmen gemacht). Aber ja, deutlich besser als MERS, auch wenn es seine Schwächen in Punkto Regelerklärung hat.

Das alte WEG StarWars... ja, da ist viel Nostalgie drin. Selbst wenn das System nicht so trocken wäre wie eine alte Semmel, und die Schreibe so uninspiriert wie George Lucas Dialoge, blieben immer noch die Abenteuer, die an Railroad sogar noch alte DSA-Abenteuer übertreffen. Aber es ist halt ein Kind seiner Zeit.

FFG StarWars kann das Setting deutlich besser darstellen - aber bis man dahin kommt, braucht man ne Menge Zeit, die man mit blättern, suchen und überlegen verbringt, weil das Editing halt so grottenschlecht ist. Und natürlich leidet es am d20-Syndrom: immer cooleres Zeug in immer mehr Büchern, damit die Verkaufszahlen die Lizenzkosten reinbringen. Und ein wirklich gut geschriebenes Abenteuer sucht man leider auch vergebens.

Ansonsten sind mir die meisten "Franchises" bereits für sich zu langweilig, um drin spielen zu wollen. Ich hab auch denn Beweggrund für Fanfiction nie kapiert.
Ich würde vielleicht ein RPG im "Conjuring"-Franchise mal ansehen, aber das gibt's ja (noch) nicht.
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Offline AndreJarosch

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #46 am: 25.10.2021 | 11:53 »
TOR empfinde ich nicht als Franchise - immerhin stellt es ja das Mittelerde der Bücher dar, nicht das der Filme (für mich ist ein "Franchise" halt etwas, das man als Marke platziert - und das hat man eigentlich nur mit den Filmen gemacht).

Franchise ist unabhängig vom ursprünglichen Medium, sondern bedeutet, dass etwas unter "Lizenz" erarbeitet/hergestellt wird.
Dabei ist es irrelevant ob TOr sich als die LotR-Filme oder die Buch-Trilogie bezieht. TOR benötigt eine Lizenz, um diese Hintergrundwelt, ihre Orte, Personen, etc. zu verwenden und ist daher die lizensiertes Franchise.

Siehe zur Begriffserklärung auch die Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Franchise_(Medien)

Offline Zanji123

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #47 am: 25.10.2021 | 16:12 »
(ok jetzt werd ich gleich gesteinigt) aber ich .... fand das hexer von Salem CoC Regelwerk eigentlich nice.

Ja es war "nur" Pulp Cthulhu aber ich fand die Romane damals schon ganz nett und dieses "Bissle horror aber viel BÄNG BOOM KNALL" kann ich imho am Tisch besser als "wir haben so viel Angst und müssen das jetzt spielen". Haben da leider nur drei Abenteuer gespielt aber mit denen hatten wir aufgrund des abstrusen Humors echt viel spass.


Vom lesen her noch das Everuqest D20 Regelwerk. Fand das MMO "früher" schon interessant aber mit 56k Modem und als kleiner Jugendlicher ohne Geld war das nicht möglich (bei Minutenpreisen und AOL). Das Setting is halt High Fantasy hat aber überraschenderweise viel Lore und die Charaktere sind ziemlich stark (verglichen mit DnD3.0 jedenfalls) aber die Crafting Regeln und das Zaubern mit Mana fand ich so interessant.

9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt.... die zehnte sitzt in der Ecke und summt die Pokécenter Melodie

Offline Space Pirate Hondo

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #48 am: 25.10.2021 | 16:37 »
Vom lesen her noch das Everuqest D20 Regelwerk. Fand das MMO "früher" schon interessant aber mit 56k Modem und als kleiner Jugendlicher ohne Geld war das nicht möglich (bei Minutenpreisen und AOL). Das Setting is halt High Fantasy hat aber überraschenderweise viel Lore und die Charaktere sind ziemlich stark (verglichen mit DnD3.0 jedenfalls) aber die Crafting Regeln und das Zaubern mit Mana fand ich so interessant.

Da fand ich echt schade, dass die beiden offizellen Rollenspiele zu Warcraft (D&D 3.0 un 3.5) nicht so gelungen waren. Hätte sie das mit der D&D4e Regelwerk gemacht, hätte das vermutlich wie Faust auf Auge gepasst. Natürlich schwirrt im Netz entsprechendes Homebrew-Material herum, aber dieser Thread dreht ja um die offiziellen Regelwerke.

Offline Alexandro

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Re: Eure liebsten Franchise Lizenz-Rollenspiele
« Antwort #49 am: 25.10.2021 | 16:38 »
Doctor Who fand ich, abgesehen von der Ini-Regel, sehr un-Whovian.
WEG Star Wars war prinzipiell gut, allerdings kamen in einigen späteren Quellenbüchern ein paar Setzungen, die recht fragwürdig waren (und leider auch in den damaligen Kanon übernommen wurden).

Mir gefallen die Spiele der CortexPlus-Familie (Smallville, Leverage, Marvel, Firefly), die nicht nur ihre jeweiligen Vorlagen gut eingefangen haben, sondern auch das ganze Genre in dem diese eingebettet waren perfekt durchschaut haben (mit "Smallville" konnte man nicht nur Smallville nachspielen, sondern jede Art von dramatischer Serie, von Game of Thrones, über LOST, bis hin zum Battlestar Galactica-Remake; Leverage eignete sich für sowohl für "Oceans 11"-mäßige Heists, als auch für MacGuyver, Das A-Team oder The Saint; usw.). Besonders gut fand ich, dass die Hauptpersonen der jeweiligen Serien (zumindest deren Stand zu Beginn der Serie) sich mit den Charaktererschaffungsregeln abbilden ließen - in den meisten Lizenzrollenspielen kommt erstmal ein oberlehrerhafter Textkasten, in welchem der Spieleautor den Leser darüber aufklärt, dass sie "natürlich" nicht sofort mit einem Charakter wie diejenigen wegen denen man die Serie mag beginnen kann, sondern dass man erstmal ein paar untypische Abenteuer erleben muss (welche die Seriencharaktere sicher auch - offscreen - hatten), bevor man genug Erfahrung gesammelt hat und richtig zu spielen anfangen kann.  :P

Das "Dying Earth"-Rollenspiel fand ich auch eine sehr gute Lizenzumsetzung (besonders für die Cugel-Geschichten). Immer noch die beste Methode, wie man starken Fokus auf Sozialkram regeltechnisch unterfüttert, ohne komplett auf "die Würfel diktieren jetzt, wie du zu spielen hast" zu setzen.
“I really believe what we experienced the night before can be turned into a game for creating stories” -- Gary Gygax, 1972 (talking about a game of "Blackmoor", run by Dave Arneson)