Autor Thema: [TTWLB] Prolog "Darknes over Algonac" Kapitel IV "Verdorben"  (Gelesen 248 mal)

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The Things We Left Behind
- Sommer 2022 –


Prolog The Darkness over Algonac

Looking at my life and all the struggles I survived
My enemy and I down to ride 'til we die

Lazarus - Enemy And I


Kapitel IV -Verdorben-

Der Tag ging zu Ende und mit ihm schwand das Licht. Die Sonne sank gen Westen und küsste Bald die Wipfel der Wälder die Algonac umgaben. Über den Seen konnte man am Horizont Wolken erkennen und das Blau des Himmels ging dort langsam in ein seidiges Schwarz über. Der Abendstern funkelte wie ein einsamer Dimant in den blauroten Weiten des Sonnenuntergangs.


Auf den Booten die noch draußen waren gingen Lichter an, Besucher und Einheimische kamen zu einem Abendspaziergang an der Uferstraße aus ihren Häusern. Die Stimmung war ein wenig wie am Vorabend, die Luft war noch lau und der warme Asphalt roch nach der Sonne des Tages, gemischt mit den Aromen des Wassers der großen Seen.

Im St. Clair Kanal fuhr ein Frachter Richtung Norden und das gleichmäßige bollern der Schiffsmaschine rundete das friedvolle Bild am Ende dieses Tages ab.

Aber es war für euch auch ein Tag an dem ihr auf der Suche nach einer jungen Frau wart. Eine junge Frau, fast noch ein Kind welche womöglich in die Fänge eines finsteren Kultes geraten war der vielleicht jetzt gerade, wo ihr euch beim DG traft, etwas unaussprechlich schreckliches mit ihr anstellte. Vielleicht waren die Personen die ihr heute Abend noch treffen solltet der Schlüssel zu Cassandra, vielleicht aber auch ein Reinfall.

Casey konnte die Sitzung mit der Indianerin nicht aus dem Kopf bekommen und mit dem heraufziehen der Nacht musste sie an die Warnung denken. Kämpfen oder rennen, so weit und so schnell man nur konnte. Tief in ihrem Inneren hofften beide und auch John zuhause, dass ein Kampf nicht sein musste.

Aber zumindest mit einer Aussage schien die alte Indianerin Recht gehabt zu haben. Etwas das mit Sir Sam hätte sterben sollen war nicht tot und nun zurück in Algonac. Es war zu spüren, wenn man empfänglich dafür war.

Etwas verdarb die Touristenstadt von innen heraus und es würde nicht mehr lange dauern bis aus den Metastasen der Dunkelheit Tumore wurden und der Patient Algonac dem Tod geweiht war.

Ihr wusstet auf unerklärliche Weise, die andere Menschen nur als sechster Sinn bezeichnen würden, das mehr auf dem Spiel stand als die geistige und körperliche Unversehrtheit von Cassandra Angler. 
« Letzte Änderung: 28.11.2021 | 17:53 von Outsider »
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Offline Katharina

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Casey
Vor dem Dairy Queen


Während sie vor dem Dairy Queen auf Dean wartet, geht Casey ein wenig unruhig auf und ab. Immer wieder nippt sie an ihrem Coffe2Go, den sie auf dem Herweg besorgt hat, um ihre Sinne zu schärfen.
Als Dean schließlich auftaucht, fällt ein wenig von Caseys Anspannung ab. Zu zweit wirkt die Umgebung gleich ein Stück weit vertrauter.

Nachdem sie Dean begrüßt hat, zögert Casey kurz. Dann beginnt sie in ihrer Tasche zu kramen und holt zwei Talismane hervor - den schwarzen Stein und das Einhorn. "Eine Mitgift der alten Indianerin", erklärt sie, "Keine Sorge, ich glaube nicht an Hokuspokus aber...sie werden uns auch nicht schaden. Welcher der beiden Talismane ist dir lieber?"

Als die Übergabe erledigt ist, deutet Casey auf das Gebäude. "Sollen wir einmal eine Runde darum herum machen, bevor wir hineinschauen?"
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Der Weg zum Dairy Queen und der danebengelegenen Werkstatt führt entlang des St. Clair River Drives. Die Gegend um den Dollar General war geprägt durch große, freie Flächen in der Regel Parkplätze mit grauem rissigem Asphalt. Um das Areal herum breitete sich das Wohnviertel aus. Jetzt in der Dunkelheit war es Labyrinth aus Maschendraht und Gartenzäunen, gespickt mit kleinen Lichtpunkten wo ein Fenster erhellt war oder Lampen in den Gärten angebracht waren.

Von ihrem letzten Besuch wusste Casey noch, dass hinter den Parkplätzen das ausladende Gebäude der Schulverwaltung war und südlich davon ein katholischer Kindergarten mit einem kleinen Spielplatz.

An jeder dritten Lampe die am St. Clair River Drive stand war ein blaues Schild angebracht, dass die vorbeifahrenden immer wieder daran erinnerte was das Motto der Stadt war.

Willkommen in Algonac dem Venedig Michigans.

Die Schilder waren in einem tiefen Blau gehalten und in der Mitte prangte ein Anker um den drum herum ein Sonnenkranz die Stärken der Stadt hervorheben sollten.

Der Verkehr auf dem Drive hatte abgenommen und nur vereinzelt zog ein Auto an Dean und Casey vorbei. Als das Dairy Queen und die daneben liegende Werkstatt vor euch auftauchten lag das Areal im Dunklen. Im Gegensatz zum Tag konnte Casey aber trotzdem erkennen, dass eines der beiden Rolltore der Werkstatt leicht angehoben waren. Daneben an der Wand stand eine große, dünne Gestallt die euch beiden nur auffiel, weil ihr Gesicht in regelmäßigen Abständen im roten Licht einer glimmenden Zigarette aufleuchtete. Die Person trug einen schwarzen Hoodie und Hosen die vielleicht Jeans sein konnten, aber das war in dem schwachen Licht nicht so genau zu erkennen.

Was ihr aber sehen konntet war, dass der Typ eine rote Baseballkappe trug. Genau so eine wie Mr. Robson sie beschrieben hatte. Aus der Entfernung war jedoch das Gesicht nicht zu erkennen, so dass ihr nicht sagen konntet ob es ein Farbiger war. Ein wenig irritierend war, dass sich mit dem Aufglimmen der Zigarette die kleine Glutspitze auch in den Augen des Mannes spiegelte und diese ebenfalls kurz rot aufleuchteten, bevor das Gesicht erneut in Dunkelheit versank.

Ein Auto überholte euch beide und machte Anstalten auf den Vorplatz der Werkstatt abzubiegen. Casey musste kurz überlegen wo sie den Wagen schon mal gesehen hatte, es war ein Europäisches Fabrikat, ein teures Mercedes Cabriolet.

Dann viel ihr ein, dass der Wage am Mittag vor dem Fitnessstudio parkte, als sie Mr. Robson im Dollar General über Cassandra ausgefragt hatte.
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Offline Katharina

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Casey
Auf dem Weg zum Dairy Queen


Gemeinsam mit Dean geht Casey zum Dairy Queen. Kampfmesser und Glock sind griffbereit an ihrem Platz, und dennoch ist Casey froh, nicht alleine zu sein. Es ist doch erstaunlich, um wie viel gefährlicher und bedrohlicher die Welt stets wirkt, sobald die Sonne untergegangen ist. Während des Weges schweigt Casey und zwingt sich dazu, auch ihre Gedanken nicht wandern zu lassen. Ihr Gefühl sagt ihr, dass es wichtig ist, bei dieser letzten Station des heutigen Tages konzentriert und aufmerksam zu sein.

"Mit dem Typen sollten wir ein paar Worte wechseln.", teilt Casey Dean leise mit, während sie in Richtung des Jungen mit der Baseballkappe nickt und zu erkennen versucht, ob er eine verspiegelte Sonnenbrille trägt. Noch bevor Dean auch nur einen Schritt machen kann, hält sie ihn jedoch zurück. "Warte....dieses Auto da. Ich glaube, das habe ich heute schon einmal gesehen - vor dem Fitnesscenter. Das kann eigentlich kein Zufall sein. Denkst du, wir werden beschattet? Aber wer wusste damals schon von unserem Auftrag? Kann es sein, dass es ein Leck bei der Polizei gibt?"

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Dean konnte das Nummernschild des vorbeifahrenden Cabriolets erkennen und es war ein Kennzeichen aus Detroit. Auf den ersten Blick würde er sagen, das sind irgendwelche reichen Touristen.

Mit sanftem Blubbern des V8 Biturbo bog der Mercedes auf die Auffahrt der Werkstatt ein und blendete auf, so dass ihr den Mann mit der roten Kappe, wenn auch nur kurz, deutlich sehen könnt. Er trägt keine Sonnenbrille und hebt etwas abwehrend die Hände als das Fahrzeug ihn anleuchtet um sich vor dem grellen Licht zu schützen, das ihn sicherlich blenden muss.

Der Mercedes hält auf der Höhe der schlaksigen Gestalt, welche kurz mit dem Fahrer spricht, irgendwas entgegennimmt und mit einer herrischen Geste den Mercedes wegschickt. Dieser fährt los und biegt wieder auf den St. Clair River Drive ein und fährt in Richtung Norden, nur um kurz darauf in Richtung Westen in die Wohnsiedlung abzubiegen. Dann verschwinden seine Lichter zwischen den Zäunen.

Der Mann mit der Baseballkappe schüttelt nur verächtlich den Kopf während er dem Fahrzeug hinterherblickt, dann geht er in die Hocke und wirft etwas unter dem Tor durch das ein wenig gehöffnet ist. Danach lehnt er sich wieder an die Wand und tippt irgendwas in ein Handy.

Casey hat das schon oft gesehen in Detroit.

Drogenhandel, hier wird das Geld übergeben. Die Drogen holt sich der Fahrer irgendwo anders ab, so sind nie Drogen und Geld an einem Ort und für die Cops wird es schwer die gesamte Operation aufzudecken und was wollen sie machen? Jemanden dafür verurteilen, dass ein Fremder einem Penner ein wenig Geld zugesteckt hat, wohl kaum!

Die Nutten von denen Karen erzählt hatte, welche mit ihr auf der Polizeistation waren, jetzt der Drogenhandel, Casey und Dean waren sich sicher, dass Detroit langsam auch sein Umland vergiftete. Der Handel war da wo die Kunden waren und die machten halt Urlaub in Algonac, was die Ratten anlockte.

Gerade als ihr weitergehen wolltet vibrierte Casey´s Handy und ein schneller Blickt zeigte ihr, dass Deacon euch geschrieben hatte.

Das ist ein Geisterstein, so nennen ihn die Ureinwohner. Unter den eingewanderten Europäern war er als Hexenstein bekannt. Er soll vor Schlangenbissen und Unheil schützen, Frauen hilft er bei der Geburt und wehrt böse Zauber ab. Wenn man durch das Loch in der Mitte schaut soll man Wesenheiten sehen können, welche sich vor dem menschlichen Auge zu verbergen wissen. Passt auf euch auf D

Tut mir leid das ich nicht kann...

Fand das BBQ schön gestern müssen wir wiederholen
« Letzte Änderung: 1.12.2021 | 17:06 von Outsider »
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Offline Katharina

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Casey
Vor dem Dairy Queen


Casey wiederholt das Kennzeichen in ihrem Kopf und wartet, bis der Wagen weg ist. Dann antwortet sie Deacon: "Danke! Eine richtige Wunderwaffe also, der Stein... Kannst du uns noch die Halter des Wagens mit dem Autokennzeichen XXXXX herausfinden? Danke, Casey."

Dann blickt sie Dean an: "Ich glaube, mit dem Jungen sollten wir uns einmal unterhalten. Warte kurz, dann komme ich von der anderen Richtung auf ihn zu. Nicht dass er uns noch entwischt." Dann versucht Casey den Mann einen großen Bogen um den Mann mit der Baseballkappe zu machen, damit Dean und sie aus unterschiedlichen Richtungen auf ihn zugehen können.
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Offline KhornedBeef

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Dean
- Gegenüber vom Dairy Queen


Sobald Casey losgegangen ist, erfasst eine Unruhe Deans Mimik und Bewegungen, die Augen blicken zur Garage, die Straße hinunter, hinüber zu Casey. Er hatte instinktiv versucht, ihr gegenüber die gleiche Zuversicht auszustrahlen, die sein Team bei schwierigen Rettungsmissionen zusammenhält.
Er hat zuviel Erfahrung mit Drogenkriminalität, um den Haken an Caseys Vorgehen nicht zu sehen. Es ist nicht sicher, dass sie die einzige Augen sind, die die Garage im Blick haben. Und der Typ würde sich vielleicht in die Enge gedrängt fühlen. Während er so tut, als würde er seine dünne Jacke fester um sich wickeln, tastet Dean nach der Glock 26 im Schulterhalfter. Auf der gleichen Seite, in der Jackentasche, fühlt er den schwarzen Stein, den Casey ihm gegeben hatte. Das Einhorn hatte ihn mit seinem plastischen Kopfschmuck an ein Geweih erinnert. An blassen Knochen, Fetzen von Fell... Der Stein ist kühl, neutral.
Casey weiß, was sie tut
Er geht langsam Richtung Zebrastreifen und zwingt sich, sich nicht dauernd umzusehen.
« Letzte Änderung: 5.12.2021 | 09:17 von KhornedBeef »
"For a man with a hammer, all problems start to look like nails. For a man with a sword, there are no problems, only challenges to be met with steel and faith."
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Offline Outsider

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Während Casey das alte Diner mit seinen verrammelten Fenstern als Deckung ausnutze um in den Rücken des Typen mit der roten Kappe zu kommen erreichte Dean die andere Straßenseite.

Der leichte Part war damit erledigt, jetzt hieß es Konfrontation. Während ein Spaziergänger in der Gegend, gerade am Wasser, nichts Ungewöhnliches war musste Dean jetzt auf die Gestalt zugehen. Er war sich sicher, wenn der Dealer ihn bis jetzt nicht beachtet hatte, in ein paar Augenblicken würde er seine Aufmerksamkeit haben.

Sah der Mann ihn als Kunden, als Bedrohung oder als das was er war, ein Staatsdiener? Hinter dem Zebrastreifen schwenkte Dean ein und ging auf den großen, schlanken Mann mit der roten Baseball-Kappe zu.

Jetzt konnte er sehen, dass der Mann jung war, allerhöchsten Mitte Zwanzig, schlaksig aber groß, mit einem dünnen Oberlippenbart. Er trug einen schwarzen Hoodie mit den typischen Bauchtaschen. Er lehnte an der Mauer der Werkstatt, beide Hände tief in den besagten Taschen vergraben. Dean wusste aus Erfahrung, wie Casey auch, dass es nicht unüblich war die Innennähte der Taschen aufzutrennen, so dass es aussah als hätte man die Hände in den Taschen, konnte aber gut zum Hosenbund durchgreifen und da konnte alles Mögliche sein.

Eine Waffe, sein Geld, das Handy.

Dean´s Mund wurde trocken als der Farbige aufblickte und Dean direkt ansah. Es war zu dunkel um mehr als grobe Schemen zu erkennen aber Dean hatte das Gefühl das sich die Körperspannung seines Gegenübers verändert hatte.

Dean wusste das er jetzt ganz sicher die Aufmerksamkeit des Dealers hatte.
« Letzte Änderung: 5.12.2021 | 14:23 von Outsider »
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Offline Katharina

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Casey
Vor dem Dairy Queen


Beinahe ohne jedes Geräusch nähert Casey sich dem Mann, wobei sie zur Sicherheit die Pistole gezogen und entsichert hat. Als sie ganz nahe bei ihm ist und ihm fast schon von hinten direkt ins Ohr sprechen kann, erklärt sie mit ruhiger, aber deutlicher Stimme: "Hände aus der Tasche und langsam anheben."
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Als Casey hinter der Ecke auftauchte und sich von hinten an den Dealer heranschlich musste Dean sich zusammenreißen nicht hinzublicken. Aber seine Erfahrung übernahm die Kontrolle und er fixierte den Mann vor sich. Er wusste, dass er auf Casey nicht achten musste. Nicht weil die Zwei sowas schon öfters gemacht hatten, aber Dean wusste, dass er es an der Reaktion des Dealers bemerken würde, wenn Casey sich bemerkbar machte.

Der Typ mit der Baseballkappe wollte wohl gerade zu einem markigen Spruch in Richtung Dean ansetzen als Casey sich hinter ihm bemerk bar machte.

„Fuck…“ entfuhr es dem Dealer. Seine Stimme war ein wenig zu schrill, als dass es ein Fluch hätte sein können. Das und sein Zusammenzucken bei dem er fast panisch die Hände aus den Taschen riss zeigen Casey und Dean das er sich wirklich erschreckt hatte.

Mit einem blechernen Klappern landete ein Springmesser auf dem Asphalt vor der alten Werkstatt. Er musst es in der Tasche schon in der Hand gehalten haben, Vorsichtsmaßnahme oder hinterhältige Absicht, war jetzt nicht mehr zu erkennen. Beim Zusammenzucken muss es ihm dann aus der Hand gefallen sein.

„…shit man, jetzt hätte ich beinahe die Hufe hochgerissen!“ Der Mann atmete einmal stoßartig aus. Die fast noch jugendliche Stimme sagte Dean, dass der Typ wohl eher Anfang Zwanzig war.

„Alles cool ja? Ich will nur ein wenig frische Luft schnappen…ooookay!?“
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Offline KhornedBeef

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Dean
- Vor der Werkstatt

"Nur die Ruhe, Sportsfreund."
Dean hebt das Springmesser auf. "Ich weiß, das ist nicht die McKinley Street hier, aber zappel nicht unter deiner Jacke herum, wenn du bloß so ein Spielzeug dabei hast. Stell dir mal vor wir wären die Cops."
Lächeln. Der verunsicherte Blick bittet darum, einen Rettungsanker zugeworfen zu bekommen. Das bist du jetzt. Er wirft ihm das Messer wieder zu. "Wir wollten bloß etwas fragen und waren nicht sicher ob du nervös bist." Dean wartet, ob Casey eine kleine Guter Cop - Böser Cop - Nummer vorhat oder sie es nett versuchen.
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„Jo man, was weißt du schon von der Mc-K´!?“ murmelt der Dealer mit der roten Baseball-Kappe und blickt Dean dann mehr als verblüfft an als der ihm das Messer zurückgibt.

Erst will er es wieder in den Taschen des Hoodies vergraben, sieht aber Dean´s unmerkliches Kopfschütteln und legt es dann auf den Sims eines alten, jetzt zugemauerten, Fensters.

Dann stopft er seine Hände wieder tief in die Taschen, zieht die Schultern hoch und lehnt sich an die Wand der Werkstatt. Ein weiteres mal ist Erstaunen auf seinem Gesicht zu sehen, als er Casey sieht. Was auch immer er erwartet hat wer sich von hinten an ihn herangeschlichen hatte, mit einer jungen Frau die auch noch zwei Köpfe kleiner war als er schien er nicht gerechnet zu haben.

Jetzt wo er so nahe ist könnt ihr seine Gesichtszüge klar erkennen.



Nervös fährt er sich mit der Zunge über die Lippen.

„Könntest du mit dem Ding vielleicht in eine andere Richtung zielen, wir Nigger sind allergisch gegen Blei!“

Noch mit der Hand in der Tasche deutet er auf Casey´s Glock.
« Letzte Änderung: Gestern um 17:17 von Outsider »
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Offline Katharina

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Casey
Vor dem Dairy Queen

Kurz überlegt Casey, ob sie es mit der Good Cop/Bad Cop-Taktik versuchen sollen, verwirft den Gedanken aber rasch wieder, da sie eher Mitleid mit dem Jungen verspürt. Falls er nicht reden sollte, würde sie noch früh genug wütend werden.

Demonstrativ sichert sie daher ihre Glock wieder und steckt sie dann zurück in den Gürtel, wo sie zwar immer noch griffbereit ist, aber schon deutlich weniger bedrohlich wirkt. Dann blickt sie sich um, ob es hier irgendwo einen geschützteren Ort zum Sprechen gibt, entscheidet sich dann aber dazu, erst einmal an Ort und Stelle zu bleiben. Der Junge würde nur noch nervöser werden, wenn sie ihn jetzt noch in eine Garageneinfahrt zwingen.

"Keine Sorge, wir haben nur ein paar Fragen, dann sind wir auch schon wieder weg.", erklärt Casey schließlich. Ohne ihr Gegenüber aus den Augen zu lassen, holt sie ihr IPhone hervor, sucht das Bild von Cassandra und zeigt es dem Dealer. "Hast du dieses Mädchen schon einmal gesehen?"
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