Autor Thema: Games of my life...  (Gelesen 3290 mal)

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Offline Niniane

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Re: Games of my life...
« Antwort #25 am: 9.01.2022 | 21:55 »
In chronologischer Reihenfolge:

ADND - weil ich ohne dieses Spiel nicht hier wäre

Primetime Adventures - weil es mir gezeigt hat, was im Indie- und Erzählspielbereich möglich ist

Heredium - weil es das erste Spiel war, für das ich geschrieben habe

Fate - weil Fate. Auch wenn wir inzwischen eine offene Beziehung führen und ich ihm ab und an mit pbtA fremdgehe, uns bringt nichts mehr auseinander

Coriolis - weil es mein erstes großes Projekt war

Monsterhearts und Monster of the week - weil ich sie beide mag und sie für mich einfach die schönsten pbtA-Systeme sind.
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Offline Ma tetz

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Re: Games of my life...
« Antwort #26 am: 9.01.2022 | 22:01 »
ADnD 2nd und DnD3 waren mein Rollenspieleinstieg. Hat mich sicher geprägt , würde ich heute aber nicht mehr anfassen.

Endland weil es mein erstes nichtfantasy Rollenspiel war. Da es aber nie wieder so toll sein kann, wie damals steht es nur im Schrank.

DSA 4.1 war meine intensivste Rollenspielphase. Es gibt kein Spiel bei dem ich so stark investiert war. Aventurien mag ich noch immer, die Regeln nimmer.

Shadowrun 3/4 habe ich jahrelang wöchentlich gespielt/geleitet. War schön aber nun ist es auch abgespielt.

Danach habe ich zwar zahlreiche Spiele ausprobiert und mein Leitstil hat sich nochmal deutlich verändert. Aber zu der Rollenspielmonogamie meiner Schul- und Studienzeit finde ich nicht mehr zurück

Ihr interessiert Euch für den Schatten des Dämonefürsten? Dann kommt zur Höllenpforte (Discordserver).

Offline Teylen

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Re: Games of my life...
« Antwort #27 am: 9.01.2022 | 22:11 »
Liebe / Prägend:

Vampire: Die Maskerade
Entdeckt, verliebt und die Liebe ist nicht gestorben. Mal ist sie heiß, mal wie ein normaler Partner wo mal da ist, sie bleibt aber.
Es war mein erstes "echtes" Rollenspiel das funktionierte und wo die Charaktere Werte hatten und es Würfe für Konflikte gab.
Der Hauptfaktor für den Anfang meiner Begeisterung ist wohl der Umstand das es um Vampire geht, weil ich das Spiel irgendwann um meinen Genus von Interview mit einem Vampir her fand. ^^;

Prägend:

Fortsetzungsgeschichten Rollenspiele (Babylon 5, Star Trek)
Die erste funktionierende Begegnung mit einer Rollenspielform die nicht nicht auf einem (Super)Nintendo läuft.
Habe ich sehr lange gemacht, teilweise wohl auch recht intensiv, bin allerdings raus weil mir Werte fehlten und es bei jeder Gruppe früher oder später sowas von massiven Streß gab. Auch, denke ich, weil es außer den externen Belohnungen und Rahmenanforderungen keine wirklichen internen Regeln für die Geschichten gab.

Ansonsten:
Reign und Powered by the Apocalypse Spiele hatten es mir extrem regelseitig angetan.
Wobei ich Reign nur einmal spielte und nicht viele PbtA Spiele - vermutlich weil ich kein PvP mag.
Ich würde ja gerne mal in einer Tenro Bansho Zero Runde mitspielen, das Buch las sich super,... aber es wird halt nicht angeboten (das ich es gesehen hätte)
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Auch im RL gebe ich mich nicht mit Axxxxxxxxxx ab #RealLifeFilterBlase

Offline The Forlorn Poet

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Re: Games of my life...
« Antwort #28 am: 9.01.2022 | 23:51 »
Warhammer Fantasy Rollenspiel 2nd Edition

Die Rollenspielliebe meines Lebens. Von vorne bis hinten für mich perfekt. Ich würde wirklich nichts (!) am System ändern. Selbst seine Macken gehören für mich dazu. Und dazu die völlig verquere Geschichte, wie ich überhaupt dazu kam. Von vorne bis hinten eine legendäre Liebesgeschichte. Würde ich heute noch spielen, wenn ich eine aktive Runde hätte.

Cthulhu

Weil es mir gezeigt hat, was atmosphärisch im Rollenspiel geht! Bei Cthulhu hatte ich Spielrunden, bei denen die Spieler (!) Angst hatten auf die Toilette zu gehen, weil sie dazu durch ein stockfinsteres Treppenhaus gehen mussten. Und ja ... ich spreche von den Spielern in der echten Welt. Fantastische Spielabende gehabt.

D&D 5e

Weil es meine Liebe zum Rollenspiel aus einem sehr langen Tief geholt hat. Das System selbst ist nicht perfekt ... aber die Begeisterung, die ich dafür mal gefühlt habe, werde ich dem System nicht vergessen. Auch, wenn die Begeisterung inzwischen etwas nachlässt.
“Prophet!” said I, “thing of evil!—prophet still, if bird or devil!
By that Heaven that bends above us—by that God we both adore—
Tell this soul with sorrow laden if, within the distant Aidenn,
It shall clasp a sainted maiden whom the angels name Lenore—
Clasp a rare and radiant maiden whom the angels name Lenore.”


- The Raven, Edgar Allan Poe

Offline seanchui

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Re: Games of my life...
« Antwort #29 am: 10.01.2022 | 07:39 »
DSA 2/3E

Meine Einstiegsdroge. Unvergessene, kindliche Spielnachmittage. Noch heute ist "DSA spielen" wie "zu Hause nach Aventurien kommen".

DSA 4/4.1

Eine erste Blütezeit des Rollenspiels. In dieser Phase haben wir alles mögliche ausprobiert - von Shadowrun über Deadlands bis zu Star Wars D6. Großer Konsens bestand aber immer bei DSA, was immer die Gruppe zusammengehalten hat. Die eine "große" Kampagne in meinem Leben haben wir mit DSA 4.1 ge"spielt".

FADING SUNS

Über einen Spieltest sind wir hier nie hinaus gekommen, weil das Regelsystem uns so gar nicht passte. Aber: Die Welt, das Setting, die Quellenbände! Man, was habe ich hier Lesezeit versenkt - und einer meiner ersten OPC-Beiträge (...damals...) war dann auch für dieses beste SF-Setting ever.

CTHULHU

Ein System, mit dem ich früh begann zu liebäugeln. Aber erst, als unsere DSA 4.1-Kampagne zum Ende kam fanden wir Zeit, hier tiefer einzusteigen. Mittlerweile ist CTHULHU in all seinen Facetten tief mit meinem Leben verzahnt - von der Spielgruppe über Autorenschaft und Blog bis hin zu Redaktionsposten beim LC. Und es ist die ungeliebte, deutschtümelnde Heller-Variante, die es mir am meisten angetan hat.

To be mentionend: ABOREA. Das System hat mich gar nicht so von sich überzeugt und ich bin froh, mal wieder was anderes zu spielen. Es hat aber seinen besonderen Platz in meinem Herzen, weil wir eine tolle Kampagne damit hatten.

Offline Boba Fett

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Re: Games of my life...
« Antwort #30 am: 10.01.2022 | 08:52 »
@Boba: What? Kein Midgard? Und das obwohl du sogar noch einen Platz freigehabt hättest? :o
Ich mag Midgard 5. Aber es hat mich nicht geflashed oder so.
Es ist herrlich unaufregend und ein solides Werkzeug.
Aber eben auch unsexy. Und es hat seine Macken.

Midgard ist sozusagen der Makita Akkuschrauber unter den Rollenspielen.
Aber es ist eben kein Bosch Professional und schon gar kein Festool.
leider

P.S.: Nur zur Erklärung, Diskussion gern, aber nicht hier (Midgard Channel)... :btt:
P.P.S.: Die Cyberpunk 2020 Dichte ist bemerkenswert...
« Letzte Änderung: 10.01.2022 | 11:12 von Boba Fett »
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Arkam

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Re: Games of my life...
« Antwort #31 am: 10.01.2022 | 10:15 »
DSA 1
Ohne DSA hätte ich wohl kaum das Rollenspiel und das Schreiben von eigenem Material kennen gelernt. Tharun und Schwertmeister Professional brachten dann eine ganz neue Perspektive ind Spiel, http://www.cedrik.net/rpg/dsa/tharun/index.html.

Warhammer 1. Edition
Hat meine Runde aus dem DSA Zirkel heraus und in die Große weite Welt des Rollenspiels gebracht. Irgendwann schreibe ich dann auch die Kampagne um "Die 7 Siegel der Macht" zuende.
Auf diese Regeln aufsetzend habe ich dann auch eine Fassung für den WH 40.000 Hintergrund geschrieben. Die auch tatsächlich gespielt wurde.

Cyberpunk 2.0.2.0.
Hat mich zusammen mit einigen Romanen in die Welt des Cyberpunks eingeführt. Machte leider auch einen intensiven Ausflug in die Welt der Regelanalyse und Hausregeln nötig. Und hat dazu geführt das ich mein erstes eigenes Rollenspiel geschrieben habe, http://www.drosi.de/cyberpunk/.

Traveller
Die totale Freiheit was Raumschiffe, Planetensysteme und den möglichen Geschichten hat zu einigen hervorragenden Runden geführt. Eddi der Bordcomputer mit: "Ein zwei Fronten Krieg ist auf jeden Fall zu vermeiden aber auch die beiden Flottenadmiräle in ihren Hoverrollstühlen bleiben in guter Erinnerung.

Paranoia
Diese Liebe lebt gerade mindestens den 4. Frühling. Ich schreibe gerade begeistert sowohl an neuen Missionen als auch am Hintergrundmaterial, https://drive.google.com/drive/folders/1lRD3Vapzj11h-pAoT9r7_wX_0MrK9aJm. Ich leite für eine Onlinerunde https://discord.gg/RuDqVSFYtC die mich immer wieder begeistert. Ich lese mich mehr oder weniger begeistert durch englischers Material. Zu guter letzt halte ich hier auch die Flagge dieses bekannten aber selten gespielten Systems hoch https://www.tanelorn.net/index.php/topic,114002.150.html.

35 Jahre Rollenspiel in 5 Punkten abgearbeitet. Jetzt fühle ich mich alt und schwelge in Erinnerungen.

Gruß Jochen - Ergänzung bei Warhammer
« Letzte Änderung: 11.01.2022 | 19:28 von Arkam »
Paranoia Discord Runde sucht neue Mitspieler:

https://discord.gg/RuDqVSFYtC

Offline unicum

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Re: Games of my life...
« Antwort #32 am: 10.01.2022 | 10:37 »
D&D 1 - Rote Box, damit bin ich zum Rollenspielen gekommen und ich habe es in der Mittelstufe lange und ausgiebig gespielt bis ich auf

Midgard 2 - umgestiegen bin das habe ich bis Midgard 4 eigentlich immer gespielet danach gab es einen ziemlichen break.

Rolemaster
- Das System während meiner Oberstufenzeit, das hat sicherlich dazu beigetragen das ich mich in englisch von einer 5 auf eine 2 verbessert habe.

Runequest (AH)
- Das System neben Rolemaster und Midgard in der Zeit in welcher es 3 Systeme fast gleicherechtigt nebeneinander gab.

Deadlands (Classic/HoE) - Damit brach alles andere erstmal ab, es war gegen Ende des Studiums und ich habe sicherlich 3 jahre lang nichts anderes mehr gespielt (die Betonung liegt auf gespielt, in den anderen war es eigentlich so das Ich immer geleitet habe).

Warhammer Fantasy Roleplay - Ist jezt tatsächlich das einzige Systrem was ich derzeit regelmäsig spiele (leiten tue ich aufgrung Familiärer Umstellungen derzeit garnicht mehr). Unregelmäsig ab und an ist es auch noch Midgard 5.

Ansosnten natürlich sehr vieles mehr auf Cons ausprobiert oder mal kurzfristig mitgespielt,...

Offline Ahab

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Re: Games of my life...
« Antwort #33 am: 10.01.2022 | 10:39 »
KULT: My alltime Favorite ohne Wenn und Aber. Es war das erste Rollenspiel, dass mir seinerzeit wirklich Spaß gemacht hat. Es war nicht mein erstes (die Ehre gebührt DSA2), aber das zweite, und es sollte mein ewiger Liebling werden (bis heute in der 4. Edition). Mit der ersten/zweiten Edition, die damals den Weg nach D. gefunden haben, habe ich unzählige Abende geleitet und den größten Spaß meines Lebens gehabt, wenn auch eher unter der Prämisse "Splatterpunk" denn "persönlicher Horror und seelische Grausamkeit".

MERS: Drittes Rollenspiel und mein wirklicher Einstieg in die Fantasy, ziemlich zeitnah nachdem ich HdR gelesen hatte. Ich hatte zufällig jemanden kennengelernt, der mich fragte, ob ich Rollenspiel spiele, und als ich bejahte, mir seine MERS-Box unter die Nase hielt. Wir haben dann sehr kleinteilig und aufwändig erarbeitet, wie das System funktioniert und wo man welche Infos findet. Bis heute mein konfusestes Regelwerk aber die schönsten nostalgischen Erinnerungen an Fantasy-Rollenspiel. Und der Grund, warum ich heute so irre auf Against the Darkmaster stehe.

Shadowrun: Wie bei vielen anderen hier auch, eine Hassliebe. Regelseitig mit keiner der bisherigen Editionen zufrieden, und stetig auf der Suche nach einer guten Conversion. Aber die Spielwelt ist einfach eine der genialsten, mit so vielen Aspekten und Möglichkeiten, dass wir Stunde und Stunde unsere Ideen darin vergraben haben, von transhumanistischen Höhenflügen, über niederste Begierden bis hin zu alternativ-magischem Geschwurbel auf Metaebenen. Aktuell bin ich ein wenig überfressen dran, aber das wird sich sicherlich auf irgendwann wieder ändern.

Cthulhu: Sicherlich das am längsten gespielte von allen Systemen, was wohl auch der Grund ist, dass ich es in allen Facetten und von allen Seiten sehr gut kenne und ziemlich stark abgestumpft bin, was diese Art von Horror bzw. Rollenspiel angeht. Ich leite gerade, nach vielen Jahren, endlich die Berge des Wahnsinns, und wir sind 9 Sessions in, bislang ohne Verluste und mit sehr viel Spaß.

Against the Darkmaster: Ich habe dieses System von OEG ganz zufällig entdeckt und so lange die Werbetrommel gerührt, bis ich es für Pro-Indie übersetzen durfte. AtD ist eine Neuerfindung von MERS/Rolemaster und eine der größten Neuentdeckungen für mich. Es ist ein generisches Fantasy-System, welches den Kampf der Freien Volker gegen die eine Dunkle EminenzTM abbilden soll, und das macht es mMn hervorragend. Regeltechnisch und vom Feeling her drückt es alle Nostalgie-Knöpfe bei mir, und auch eine erste Testrunde war sehr vielversprechend.

Dragon Age: Makelbehaftetes System, aber eine epische Fantasy-Welt, die aus irgendeinem Grund eine Saite bei mir anschlägt. Wir haben zwei Kampagnen parallel laufen (mit großen zeitlichen Abständen in Real Time) und werden im Februar wieder einen Fewshot auf unserem Twitch-Kanal spielen, weil wir eine Spielrunde mit unserem Blog/Podcast/YT-Kanal 3P verlost haben. Es gibt aktuell keine Spielwelt, die mich so sehr fasziniert, wie Dragon Age. Aktuell gibt es aber einen Runner-Up, nämlich

HeXXen 1733: Das letzte Spiel in der Reihe, und das erste, welches mich nach vielen Jahren wieder so fasziniert, dass ich es mir gekauft habe und leiten möchte. Es ist das erste originär deutsche Rollenspiel, das mit einem frischen Setting und mMn guten Regeln zu begeistern weiß, ohne hotzenplotzig daher zu kommen.

Offline Blizzard

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Re: Games of my life...
« Antwort #34 am: 10.01.2022 | 10:54 »
Hm, dann will ich auch mal...

(außer Konkurrenz): DSA. Das war vor vielen, vielen Jahren mein Einstieg ins Hobby. Auch wenn ich es schon lange nicht mehr aktiv bespiele, hat es sich dennoch diesen Platz verdient-aber eben außer Konkurrenz.

Jetzt aber zu den Rollenspielen, die für mich zum Betreff des Threads gehören...

7teSee (1.Edition): Das war mein Wiedereinstieg ins Hobby. Und zudem die längste aktive Spielrunde, der ich jemals beiwohnen durfte (~7 Jahre). Weil es mir gezeigt hat, was Drama im RPG bedeuten und ausmachen kann und wie man dieses Feature gekonnt in einem System umsetzt. 7te See hat mir schon damals recht früh gezeigt, was mit Player Empowerment & Style over Substance möglich ist. Und ja 7teSee und die Runde damals haben meinen späteren RPG-Werdegang mitnichten nicht unwesentlich beeinflusst.

Deadlands:Classic: Weil es für mich das erste Western-RPG war, mit dem ich in Berührung kam. Und es mich gleich geflashed hat. Selten zuvor eine so gute Verbindung von System & Setting gehabt. Die Horror- & Steampunkelemente runden das sehr stimmig ab. Das ist eine Liebe, der ich bis heute treu geblieben bin. Und: Nur das Original ist das einzig Wahre. Die ganzen Conversions (egal ob Reloaded oder D20) konnten mich nicht überzeugen.

WarHammer Fantasy 2nd RPG: War so mit das erste Dark Fantasy- RPG für mich damals. Und für mich hat es sehr gut funktioniert -auch vom System bzw. von den Regeln her. Ich konnte damals keine Ungereimheiten feststellen, auch wenn das immer wieder von irgendwelchen Leuten behauptet wurde. Steht heute noch bei mir im Schrank und will ich irgendwann mal wieder spielen...

Arcane Codex: Weil es als "Fantasy-Eintopf" ganz gut funktioniert und mir viele gute und unterhaltsame Runden beschert hat. Wir haben uns damals auch nicht am vermeintlich inkonsistenten Setting gestört( mein Gott es ist Fantasy) sondern uns viel mehr an den positiven Aspekten orientiert. Schade nur, dass sie das mit dem Balancing nicht so ganz hinbekommen haben...

Alpha Omega: Das war so mit das erste Buch aus den Bereichen SciFi & Cyberpunk, das ich in den Händen hielt. Mich hat es damals ziemlich geflashed- nicht nur wegen seinen ungewöhnlichen Formats sondern vor allen Dingen wegen seiner Bilder & Optik. Und wenn ich ehrlich bin, geht mir das heute teilweise auch noch so. Ich schlage das Buch auf und denke mir so: " boah geil, das bzw. dort will ich spielen..." dazu kommen ein sehr interessantes Regelsystem und eine große Optionsvielfalt bei der Charaktererschaffung. Ebenfalls in Erinnerung ist mir die -damals- sehr aufwendig gestaltete Homepage des Spiels geblieben. Leider ist ihm nicht die Bekanntheit zu Teil geworden, die es imho verdient gehabt hätte, denn ich hätte gerne noch mehr gehabt & gesehen als ein GRW und ein Monster-Manual.

Dread: Weil es für mich als Horror-System mit dem Jenga-Turm einfach super funktioniert und ich damit nicht nur schon legendäre Horror-Runde hatte sondern auch mit die besten Horror-Runden in den letzten 10 Jahren.

Honorable Mentions:

Elyrion 1.5: Weil es an und für sich ein ganz gutes Steamfantasy-RPG ist mit einigen interessanten Aspekten. Leider fallen einem dann bei genauerem Hinsehen doch einige Ungereimtheiten auf, die den Spielfluss & Spielspaß dann doch teilweise stören, so dass man selbst nachjustieren muss. Damit kann man zwar einige Dinge beheben, es bleibt aber leider noch etwas Sand im Getriebe. Wenn das nicht wäre, dann wäre es wohl auch oben gelandet.

Finsterland: Gefällt mir gut als Steamfantasy. Mit einigen wenigen Hausregeln funktioniert das System echt gut und auch die Welt ist interessant und liebevoll aufgemacht. Aber bislang fehlen mir Spielrunden(erlebnisse), der einzigartigen Sorte damit, dass ich es oben auflisten könnte.

Heredium: Sehr gutes Endzeit-RPG, zumal aus deutschen Landen und einfach anders als Fallout & Konsorten. Gefällt mir auch von der Welt und den Fraktionen her richtig, richtig gut. Leider konnte ich es bislang nur vereinzelt auf Cons als One Shot anbieten und testen. Die Spieler damals waren zwar allesamt begeistert aber mir fehlt einfach eine/die Langzeiterfahrung damit um es in höhere Regionen hieven zu können.
« Letzte Änderung: 10.01.2022 | 11:01 von Blizzard »
"Wir leben nach den Regeln, wir sterben nach den Regeln!"

"Wer nicht den Mut hat zu werfen, der wird beim Würfeln niemals eine Sechs erzielen."

Offline Mithras

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Re: Games of my life...
« Antwort #35 am: 10.01.2022 | 10:56 »
AD&D 2nd Edition
Das Rollenspiel mit dem ich vor 25 Jahren angefangen habe, es hat mir eine ganz neue Welt eröffnet, die Möglichkeit in seiner Fantasie Abenteuer zu erleben und jemand anders zu sein. Diese Faszination ist bis heute ungebrochen obwohl ich fast nur Spielleiter bin. Und das System ist für mich angenehm zwischen OSR, Crunchy und Regeln die nur das notwendige abdecken. Dazu gehört irgendwie auch DCC, die sinnvolle Weiterentwicklung von D&D 3 und OSR und alles atmet einfach nur Stil und Charme der Weird Fantasy aus jenseits von Tolkien. Passende Stimmung für Sword&Sorcery Abenteuer wie sie von Howard, Wagner und anderen geschrieben wurden, aber diesmal zum mitspielen.

Cthulhu
Mich begeistert der übernatürliche Horror von Lovecrafts Werk und das System ist funktional, anders als Stufenbasierte Mactzunahme mit W% und gepaart mit historischem Hintergrund ist es immer wieder spannend und gruselig beim Spielen.

Savage Worlds
Das Universal System für mich, ich muss nicht dauern Regeln lernen,  man kann fast alles damit problemlos Umsetzen und die Geatwanderung zwischen Grimm&Gritty und heroisch pulpig ist genau getroffen mit wenigen sinnvollen Fertigkeiten und zerbrechlichen aber fähigen Charakteren.

Hârnmaster
Mein Lieblingssystem aller Zeiten, ich mag W% Systeme, logische Charakterentwicklung, tödlicher Kampf und Low Magic Magiesystem mit sinnvoller Hintergrund ohne High Fantasy! Damit habe ich schon Warhammer und Conan gespielt. Einfach DAS System für mich und fast alle Spieler waren davon sehr angetan bisher!

Cyberpunk 2020
Das Sci-Fi System mit stimmungsvoller Ästhetik, praktikable Regeln und düsterem Hintergrund das mir gezeigt hatte das die Zukunft keine Star Trek Utopie wird sondern dreckig und gemein. Und großer Bonus durch reine Menschen, keine komischen Trolle, Elfen und Magier drin!

Erwähnen möchte ich noch Midgard 5 und D&D 3. Die mag ich sehr gerne aber irgendwie muss ich mich ja für 5 Rollenspiele entscheiden... seufz.
Ich spiele lieber AD&D statt Pathfinder und Cyberpunk 2020 statt Shadowrun.

Offline Argovan

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Re: Games of my life...
« Antwort #36 am: 10.01.2022 | 12:58 »
Teil I (Schulzeit):

Mit DSA1 fing alles an. Der Schwarze Keiler, der Wald ohne Wiederkehr, das Schiff der verlorenen Seelen, Nedime und viele andere Abenteuer haben einfach Spaß gemacht.

D&D mit seiner roten und blauen Box kam aber schon kurze Zeit später und wurde schnell als das bessere System empfunden. So retteten wir die Silberprinzessin, durchstreiften die Grenzlande und die Insel der Schrecken und erkundeten Burg Bernstein.

Durch einen erstaunlich gut informierten Schulkameraden (und das noch ohne Internet) erfuhr ich aber auch von anderen Spielen, die nicht in der örtlichen Buchhandlung zu finden waren sondern in einem kleinen Laden am anderen Ende der Stadt, dem sogenannten „Fantastic Shop“. Und so spielten wir bald auch Midgard (1 und 2), Traveller und sogar die GW-Ausgabe von Call of Cthulhu.

All das sind Spiele, die mich geprägt haben und die ich heute noch liebe.
« Letzte Änderung: 10.01.2022 | 13:25 von Argovan »
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Offline Argovan

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Re: Games of my life...
« Antwort #37 am: 10.01.2022 | 14:51 »
Teil II (Studium):

WFRP 1 war das erste Spiel, das wir in unserer Uni-Runde gespielt haben und die Restless-Dead-Minikampagne endete in einem unvergesslichen Finale.

Midgard 3 war ansonsten das Fantasy-Rollenspiel der Wahl, und wohl das letzte System, das ich als Spieler und nicht als Spielleiter erlebt habe …

TORG sprengte die Genre-Grenzen und war zu seiner Zeit mit dem Drama-Deck, der Dramatic Skill Resolution, der logarithmischen Würfeltabelle und der Infiniverse-Kampagne ein atemberaubend innovatives System.

Earthdawn ließ uns in Barsaive gegen die Horrors kämpfen und bot mit Tskrang, Obsidimen, Trolls und Windligen erfrischend andere Charakteroptionen in einer neu zu entdeckenden Welt.

Es kamen auch zahlreiche andere Systeme auf den Tisch, aber diese vier waren zu dieser Zeit sicher diejenigen, die mich am meisten beeinflusst haben.
« Letzte Änderung: 12.01.2022 | 16:53 von Argovan »
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Offline Argovan

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Re: Games of my life...
« Antwort #38 am: 10.01.2022 | 15:13 »
Teil III (die ersten Jahre nach dem Studium):

Ich denke, die Phileasson-Saga haben wir noch nach DSA3-Regeln gespielt, aber auch wenn die Kampagne ein Erlebnis war, würde ich das Spielsystem nicht als prägend einstufen.

Ansonsten war das die Zeit von D&D3/D20. Die OGL ermöglichte Abenteuer aus den verschiedensten Quellen und so hatten wir fantastische Erlebnisse in Freeport und mit den ersten Abenteuern von Necromancer Games.

Savage Worlds war dann für lange Zeit das letzte neue System für mich und der Evernight-Abenteuerband die vorerst letzte längere Kampagne, die wir gespielt haben.

In den darauf folgenden Jahren gab es nur ab und an einen Cthulhu-One-Shot.
« Letzte Änderung: 12.01.2022 | 16:54 von Argovan »
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Offline First Orko

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Re: Games of my life...
« Antwort #39 am: 10.01.2022 | 15:17 »
DSA 3
...war das DSA, mit dem ich recht spät in das Hobby eingestiegen bin. Habe ich nach über 15 Jahren mit der alten Gruppe nochmal gespielt und finde es mittlerweile auf angenehm-melancholische Art schrullig. Würde ich nur in genau dieser Konstellation nochmal spielen. Hat immer einen Platzt in meinem Herzen.

DRYH
...hat mir gezeigt, dass Rollenspiel auch GANZ anders sein kann, als Attribute, Fertigkeitslisten und langwierige, wiederholende Kampfwürfe. Mein Einstieg in den Indiebereich und nach wie vor ein sehr gelungenes System für mich.

Savage Worlds
... hat mich in seiner zielgerichteten Modernität mit dem klassischen Ansatz wieder versöhnt.

FATE
... bleibt für mich das Schweizer Taschenmesser des "Mal schnell dieses eine Setting ausprobieren, wofür ich kein System habe".

Beyond the Wall
...hat mir dann beigebracht, dass es auch ein DnD gibt, was sogar mir Spass bringt!
It's repetitive.
And redundant.

Discord: maniacator#1270

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Svirfneblin

  • Gast
Re: Games of my life...
« Antwort #40 am: 10.01.2022 | 16:39 »
DSA 3
Wie für viele auch für mich der Einstieg. An die Charaktere oder Geschichten, die wir gespielt haben, hab ich kaum noch Erinnerungen. Dafür an die gemeinsamen Abende und Wochenenden in der Schulzeit. Hat mich dementsprechend geprägt. DSA hab ich aber nach der Schulzeit nie mehr wirklich gespielt und ich weiß auch durchs Ausprobieren vor ein paar Jahren, dass es nichts mehr für mich ist.

Shadowrun 3.01D
War definitiv prägender und die Sachen, die wir gespielt haben, sind mir auch noch in Erinnerung. Fing auch in der Schulzeit an und hielt sich noch eine Weile danach. Liegt jetzt schon seit einer Weile bei mir rum und ich hätte glaube ich auch mal wieder Lust drauf, bin aber mit anderen Spielen gut ausgelastet und ich weiß auch nicht, ob ich mich noch mal durch das System wühlen wollen würde. Außerdem müsste ich dann erstmal rausfinden, welche Edition denn. Ist irgendwie unübersichtlich geworden.

Vampire: The Dark Ages (2 ed.)
Mit Abstand das langlebigste Rollenspiel für mich. Ebenfalls in der Schulzeit angefangen und hat bis über die Uni hinaus bis heute überdauert. Wir spielen es immer noch so regelmäßig wie möglich, wenn auch mittlerweile mit einem stark verhausregelten System. Mit Maskerade konnte ich nie viel anfangen, Dark Ages hatte aber immer einen ganz anderen Ansatz für mich und hat viele Mechaniken, die irgendwie immer mehr Sinn ergeben haben.

D&D 5e
Erst in den letzten Jahren wirklich prägend geworden, nachdem ich in der Schulzeit nur mal sehr kurz 3.5e ausprobiert hatte. Ich hab mich viel eingelesen, mir Einiges an Material besorgt und auch schon wirklich einige Runden hinter mir. 5e bietet viele Möglichkeiten zum Basteln und zum Ausprobieren und ich mag Forgotten Realms als Standard-Setting (s. Name ähem), aber bisher hat sich noch keine wirklich langfristige Kampagne ergeben. Mal gucken, was 2020 bringt.

Numenera
Das Cypher-System ist meine Hassliebe und Numenera hat als Setting für mich erst funktioniert, nachdem ich es massiv gehomebrewed und daraus einen seltsamen StarWars-FallenEarth-Sword&Planet-Hybrid gemacht habe. Es ist schön flexibel und bietet einen guten Rahmen, um ausgefallene und wacky Konzepte und Settings zu bespielen. Aber es hat auch noch wirklich einige Altlasten, die mir immer mal wieder zu schaffen machen.

Barbarians of Lemuria
Ich hatte sehr viel Spaß mit einigen kürzeren Abenteuern und habe auch irgendwie gemerkt, dass es sich nicht so richtig für längere Kampagnen zu eignen scheint. Aber das System ist schnell und flexibel und das Setting bietet genug Freiräume, um was Eigenes draus zu machen. Außerdem lässt es sich super schnell für alles mögliche adaptieren. Everywhen noch ein bisschen besser vielleicht, hab ich aber noch nicht so viel mit gemacht.

Spire und Heart
Ist so mein erster richtige Schritt in die "Indie"-Ecke gewesen und ist definitiv das neueste Spiel, das mich nachhaltig geprägt hat. Das Resistance-System ist ziemlich einzigartig und funktioniert für die Settings gut. Vor allem die sind es aber, die mich richtig abgeholt und mich vor allem im World Building geprägt haben. Unglaublich originell und kreativ - und dabei viel kohärenter und fokussierter als zum Beispiel Numenera. Ich habs bisher immer nur kurz angespielt und würde gerne mal sehen, wie es sich für längere Kampagnen eignet.

Hard Wired Island
Macht irgendwie vieles, was Shadowrun machen will, besser - mit einem Fokus auf den punkigen Überlebensaspekt. Das Setting ist schön kompakt und in sich wunderbar geschlossen, bietet aber natürlich nicht so viel Tiefgang wie das riesige Shadowrun-Universum. Trotzdem, auch das System ist super elegant und ganz anders, als das meiste, was ich bisher gespielt habe. Wirklich großartig und ich hoffe, dass ich 2020 dazu komme, mehr darin zu spielen, als nur ein paar One-Shots.
« Letzte Änderung: 11.01.2022 | 01:44 von Svirfneblin »

Offline Argovan

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Re: Games of my life...
« Antwort #41 am: 10.01.2022 | 16:52 »
Teil IV (seit 2017):

Ulisses muss ich danken, dass sie mich mit ihren Crowdfundings zu TORG Eternity und DSA Retro ins Hobby zurückgeholt haben. Seitdem haben wieder zahlreiche Bücher und Boxen den Weg auf meine Regalbretter gefunden.

Ihren Weg auf den Spieltisch gefunden und bleibenden Eindruck hinterlassen haben aber bisher in erster Linie folgende Systeme:

Old-School Essentials, das ich aber nicht wirklich zählen kann, da es "nur" eine sehr gelungene Neuauflage von B/X D&D ist.

Tales from the Loop, das meinen Horizont bzgl. was und wie man spielen kann wirklich erweitert hat.

D&D 5E – Trotz ein paar Ecken und Kanten flutscht das Spiel hervorragend. Es trifft für mich genau den richtigen Komplexitätsgrad. ‚Dank‘ Corona spielen wir praktisch nur noch online. Die Online-Unterstützung durch D&D Beyond und Roll20 ist ein Traum. Und die Popularität des Spiels ist super nützlich: braucht man eine Karte, eine Grafik, ein Abenteuer – irgend jemand hat es schon gemacht.
« Letzte Änderung: 10.01.2022 | 16:55 von Argovan »
Warteschlange: DSA 1 – Die sieben magischen Kelche, D&D 5E – Lost City of Mezro, OSE – Barrowmaze (Forts.), TftL – Unsere Freunde, die Maschinen, TORG – Tag 1
Wunschzettel: Coriolis, Cthulhu, DSdD, DCC, Midgard, PF2, SW-DL, STA, MgT2, WFRS

Offline Zanji123

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Re: Games of my life...
« Antwort #42 am: 10.01.2022 | 17:04 »
Angefangen hat's mit der "Helden des Schwarzen Auges" Basisbox von DSA 3. Da war ich ca 16 Jahre, noch kurz vor der Mittleren Reife und mir das dank ner Empfehlung vom Weltbild verlag *lol* gekauft/bekommen. Leider noch keine Freunde gehabt mit denen ich das dann gespielt habe. Erst ca 2 Jahre später durch Yu-Gi-Oh dann ne Clique gefunden mit denen ich "Den Dunklen Turm" und "Die Höhlen des Seeogers" gespielt habe. Dann durch das Sammelkartenspiel an andere Nerds gekommen die schon die erweiterten Regeln nutzten und so haben wir echt lange DSA 3 gespielt. Nach dem Turnier direkt irgendwo getroffen und bis 3 Uhr morgens durch. Wir haben etwas die G7 gespielt (dann aber aufgehört) aber vorher auch zich Abenteuer inkl. der Spielsteinkampagne

DSA 4.1 habe ich mir dann mit ... glaub 22 oder so vom eigenen Azubi Gehalt gekauft. Auch hier wieder direkt nach dem Kartenturnier DSA gezockt. Aber langsam merkte ich auch das mich das "always SL" etwas nervte. .... und mir die Regeln langsam auf den Zeiger gingen.  Weißer Berg, n gratis mega Abenteuer aus dem Orkenspalter Forum, Kanäle von Grangor....

Aber Aventurien wird immer einen echt großen Platz in meinem Herzen haben (klingt kitschig) :) auch wenn wir damals (DSA 3) schon mit Hausregeln gespielt haben.


Hexer von Salem war dann das erste mal das ich ein "neues" nicht DSA System für mich entdeckt habe. Bissle Mythos mit Pulp fand ich cool und so konnten wir auch zwei Abenteuer spielen (ich leider wieder als SL) aber das zeigte mir das es noch außerhalb DSA etwas gibt (ich war... 25 oder so?)

Shadowrun 5 lange als "najaaaa wird mir das gefallen?" abgetan aber der Preis des GRWs war verlockend also mal gekauft kurz nachdem es rausgekommen ist und BÄM ich fands genial. Die regeln waren ....okay aber die Spielwelt super :) leider zu wenig gespielt aber meine Begeisterung für "was anderes" war halt geweckt. Aber ich habe es immerhin geschafft meinen Großcousin als RPG Nerd ranzuziehen der dann für uns alte Säcke Shadowrun geleitet hat xD

Beyond the wall für mein erstes "okay ich will eine Kampagne machen OHNE das ich ein vorgefertigtes Abenteuer nutze" ich habe einfach nur das Regelwerk gelesen und mir sind ideen in den Kopf gestiegen das kannte ich vorher halt nicht da ich immer nur brav die gekauften Abenteuer runtergespielt habe. War die Kampagne einfach? Definitv (Böser Magier zieht Energie aus der Erde daher verfault die Erde und er hebt ne Untoten Armee aus, Die Energie zieht er aus Mana linien welche in nem Dreieck angeordnet sind, verschiebt oder zerstört diese Punkte und dann Endkampf) aber meine Spieler hatten Spass. Ich hab einfach improvisiert und ja es war geil :)

Everquest D20 ist mein erstes "Dungeons and Dragons" das ich wirklich kenne ... und mein erstes "ich will das mal komplett haben einfach... WEIL"

Schatten des Dämonenfürsten einfach weil ich das System mag, ich bisher mega spass damit habe und ich es wohl noch lange leiten werde :D
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Offline YY

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Re: Games of my life...
« Antwort #43 am: 10.01.2022 | 17:16 »
P.P.S.: Die Cyberpunk 2020 Dichte ist bemerkenswert...

Ist mir auch aufgefallen - und ich kacke ebenfalls auf diesen Haufen ;D


Shadowrun 2/3: Nach dem Einstieg mit DSA das Spiel meiner ersten 10 Jahre. Dürfte an gespielten Sitzungen immer noch der Spitzenreiter sein.
Zu kritteln hatte ich daran natürlich immer was und es wurde entsprechend gebastelt, aber es hat (besonders rückblickend im Vergleich mit späteren Editionen) trotzdem gut funktioniert.

Cyberpunk 2020: Die Konkurrenz- und Parallelveranstaltung zu Shadowrun. Kurioserweise haben wir das damals gar nicht so übermäßig viel gespielt, aber es hat unseren gesamten Spielerkreis gemessen an der tatsächlichen Spielzeit unverhältnismäßig stark beschäftigt (und tut das zumindest in meinem Fall bis heute).
In meinen Augen immer noch der große Wurf von RTG, auch wenn man beim späteren Wildwuchs des Systems schon recht genau wissen muss, was man vom Spiel will und was lieber außen vor bleibt.
Spielmechanisch zumindest solide, leicht angepasst und atmosphärisch nach wie vor ziemlich konkurrenzlos.

Deadlands Classic: Bei Erscheinen gekauft und dann anpreisen müssen wie sauer Bier...aber ein paar Jahre später im Studium hat es dann doch noch seine Blütezeit erlebt.
Ich sage nach dem Vergleich mit DL:R auch: Nur das Original zählt.

GURPS 4: Kann zwar mMn bei weitem nicht alles, aber hat mir für viele Projekte getaugt und ist immer noch ein recht heißer Kandidat. Zwar gibt es auch mal gute Antworten auf die Frage "Warum nicht mit GURPS?", aber oft genug eben nicht ;)

Warhammer Fantasy 2: Kam zwar relativ spät (WH1 ging an mir vorbei), aber da war über Heroquest, Romane, Videospiele und Tabletop schon eine solide Wissens- und Interessensgrundlage vorhanden. Außer der Alten Welt brauche ich kein Fantasy-Setting (ist ja auch genug zusammengeklaut ;D) :d
Die 40K-Verwandtschaft (zumindest Dark Heresy) zähle ich hier mal am Rande mit dazu.
 
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Offline Outsider

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Re: Games of my life...
« Antwort #44 am: 10.01.2022 | 20:30 »
DSA 1

Einstiegsdroge in den Sommerferien. Das System wurde einen Sommer lang stark bespielt und leitete meine RPG Zeit ein. Fand nach der intensiven Anfangszeit aber keinen Platz mehr in dem Rollenspielregal. Zuviel „Slapstick“ am Ende der Intensivzeit haben mir das Spiel nachhaltig verdorben. Ich muss immer noch Schmunzeln aber für ein ernsthaftes Spiel reichte es nicht mehr.

Ad&D

Dem Computerspiel "Eye of the Beholder" lag damals ein schniekes Handbuch bei, in dem es viele Tabellen zu dem Spiel gab und damit fing die lange Reise in die Welt von Ad&D an welche von Ad&D bis D&D 3.0 reichte. Mit Planescape hatte Ad&D ein für mich angenehm skuriles wie auch episches Setting in dem man sich austoben konnte. 

Cthulhu

Hier war die Einstiegsdroge die Romane von H.P. Lovecraft und später auch die Hexer Reihe von Hohlbein.

Alien RGP von Leading Edge

Fan der Filme daher war der Titel ein Muss, auch wenn der Charakterverschleiß riesig war.

Zu guter letzt:

Millenniums Ende von Chameleon Eclectic

Endlich ein System ohne klassische TP oder Stufen mit einer weitestgehend frei gestaltbaren Charaktererschaffung, das als Hybridsystem für die Steigerung den Einsatz der Fertigkeiten belohnte und noch zusätzlich EP´s vergab. Mein Traum wurde wahr. Kämpfe dauerten nicht mehr ewig, medizinische Fähigkeiten hatten einen Sinn und es gab richtig gutes Fanmaterial für alle Bereiche des Spiels.

Für mich bis heute das System für moderne Settings.
« Letzte Änderung: 10.01.2022 | 20:33 von Outsider »
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Offline YY

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Re: Games of my life...
« Antwort #45 am: 10.01.2022 | 22:43 »
Millenniums Ende von Chameleon Eclectic

Ich habe es in meiner Liste schweren Herzens nicht genannt, weil die tatsächliche Spielfrequenz dafür letztlich zu gering war.
Aber es hat ein paar Mechanikideen (u.A. das Initiativekonzept) und Perspektiven, auf die ich bis heute zurückgreife und die ich immer wieder mal in andere Systeme implementiere.

Massentauglich war es prinzipbedingt nie, aber mir geht jedes mal das Herz auf, wenn es in irgendeiner Diskussion über Technothriller-Systeme genannt wird - 30 Jahre später und schon damals obskur...muss man auch erst mal schaffen, selbst bei nur wenigen Leuten so einen Eindruck zu hinterlassen.
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Offline Marduk

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Re: Games of my life...
« Antwort #46 am: 10.01.2022 | 23:16 »
Hmm... Games of my Life:

Shadowrun 1/2 - Damit kam ich zum Rollenspiel. Auf einem ausgefallenen Wandertag in der Umkleide der Schulsporthalle mit Klassenkameraden das erst Mal Shadowrun 1 gespielt, das hat mich dann für immer vom Rollenspiel begeistert. Nach einer DSA 2 Phase, dann ganz viel Shadowrun 2 gespielt.

Kult - Eines meiner liebsten Settings, hatte ich zwar die deutsche Edition gesammelt, aber nie wirklich spielen können, da in meinem Umfeld leider keiner so richtigen Horror mochte. Mit der 4ten Edition habe ich bis jetzt zwei Kurzkampagnen als SL beenden können, die einfach genial waren. Auch hat mich Kult 4 von PbtA überzeugen können, was inzwischen zu einer meiner Lieblingssystemfamilien gehört.

WOD - ich mag die WOD ob jetzt oWoD oder nWoD (ich ignoriere die Umbenennung der nWoD zu Chronicles of Darkness. Basta! Auf meinen Büchern steht WoD und damit hat es sich). Speziell mit Magus - Die Erleuchtung hatte ich viele ( teilweise verrückte) Stunden geleitet, teilweise bis mitten in die Nacht, wo keiner mehr klar denken konnte.

Warhammer 2 - war damals eigentlich ein Spontankauf, der mich dann einfach fasziniert hat. Ich mag die Dark Fantasy-Welt, die dort präsentiert wird einfach und das Regelsystem funktioniert für mich auch. Die 4te Edition ignoriere ich (nicht weil sie schlecht wäre, aber ich bin mit der 2ten Edition einfach zufrieden)

GURPS - Damit hab ich Englisch gelernt, da englischstämmige Klassenkameraden das damals aus England mitgebracht haben (das war noch bevor es die deutsche Edition von Pegasus gab). Auch hier hab ich viele Stunden mit verbracht, die vielfältigen Möglichkeiten des Systems haben mich damals einfach fasziniert und auch meinen Faible für Simulation befriedigen können.
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Offline Gotham Rundschau

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Re: Games of my life...
« Antwort #47 am: 11.01.2022 | 08:50 »
Wie so viele hier mit DSA 1 begonnen. Lag klassisch unter dem Weihnachtsbaum, weil "neu" und Spontankauf der Eltern. Es durchgelesen, ratlos geblieben, nicht verstanden. Lag dann ein paar Monate herum, bis ein Vereinskollege sagte, er habe eine Spielrunde. Teilgenommen, schwupps, das war's! Hab dann den Wechsel zu DSA 2 noch mitgemacht, das wurde mir dann mit der Talent-3W20-Würfelei dann irgendwann zu viel, zu kompliziert...

Dann kam auf einmal ein Schulkamerad mit AD&D 2nd Edition um die Ecke. Ja, was soll ich sagen? Spielerhandbuch ausgeliehen, an einem Stück durchgelesen. Das war genau das, was ich gesucht habe. Seit dem bin ich dem Urvater und seinen jeweiligen Inkarnationen (den echten jedenfalls) treu geblieben. Die 90er mit ihrer Settingvielfalt, der Beginn meiner Forgotten Realms Sammelleidenschaft, Abstecher nach Ravenloft oder in das genial designte Planescape: unvergessen!

Für mich als FR-Fan waren dann die D&D 3E/3.5E nach der bereits mit Zusatzmaterial vollgestopften 2nd Ed. ein Eldorado! Allerdings wurden mir die Regeln nach einer Weile zu crunchig und das Mikro-Management von Effekten, Stacking, Leveln, Zaubern etc. überforderte mich dann doch etwas. Deswegen freute ich mich auf Vereinfachung, die dann mit der toll designten und zugänglichen D&D 5E auch kam! (Hab ich da ne Edition ausgelassen? Mal überlegen...Nö!)

Daneben für One-Shots und Kurzkampagnen die "klassischen" Zweitsysteme. Natürlich Cthulhu, damals noch bei Laurin, hat uns viele schöne schaurige Spielabende beschert. Der Fokus auf Erforschen, die Handouts, das war mehr Detektiv- als Rollenspiel - und das W100 drunterwürfeln war bis zur Edition 7 (wo ich das Regelwerk seit Jahren zu Ende zu lesen versuche) schön simpel.

Das Gegenteil von simpel hingegen das klassische "Zweit"-Zweitsystem Shadowrun und zwar Original, 2. und 3.01D - hier mochte ich insbesondere den Metaplot sehr und habe Quellenbücher verschlungen, obwohl ich es nur selten gespielt habe. Systeme, in die wir nur für ein paar Spielrunden reingeschnuppert haben, waren Plüsch, Power und Plunder, Earthdawn und VtM.

Generell habe ich insbesondere die Spiele geliebt, die eine Spielwelt boten, die regelmäßig durch Abenteuer und Quellenbände supportet wurde und die insbesondere auch durch Romane oder Kurzgeschichten nicht nur erleb- sondern auch erlesbar war. Mit meinen Shadowrun, Forgotten Realms und "Alles rund um Lovecraft und den Mythos" Büchern könnte ich jede Menge Fußboden belegen und einiges an Regalmetern füllen. Arbeits- und Familienbedingt kam das eigentliche Spielen im letzten Jahrzehnt etwas zu kurz, aber meine Kinder schielen inzwischen recht neugierig auf das, was das Elternteil da so in seinen großen Regalen an Schätzen lagert. Die verlorene Mine von Phandelver wartet jedenfalls vorbereitet auf die Kinder und ihre und ihre Freunde...
« Letzte Änderung: 12.01.2022 | 11:42 von Gotham Rundschau »

Offline Olibino

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Re: Games of my life...
« Antwort #48 am: 11.01.2022 | 15:07 »
Midgard
Mein erstes Rollenspiel. Und auch das am häufigsten in meinem Leben gespielte. Auch meine längste Kampagne bisher (gut 100 Sessions). Ich habe so einige Fantasy-Rollenspiele ausprobiert, aber keines hat mir wirklich besser als Midgard gefallen. Man kann jahrelang spielen ohne das die Charaktere die Bodenhaftung verlieren und Halbgötter werden.

Monster of the Week
Das System das mich wirklich von PbtA überzeugt hat, aber auch dass es mindestens so viel Spaß macht in der jetzigen Zeit zu spielen als in irgndeiner Fantasiewelt. Es ist so einfach und konzentriert sich auf genau die Dinge die Spaß machen: Actionszenen, Geheimnisse aufdecken, Kommunikation. Ich habe mehrere Kampagnen und Oneshots damit gespielt. Und es hat mir auch die Welt eröffnet, mir andere PbtA- und regelleichte Spiele anzuschauen.

Ich möchte kein einzelnes weiteres System mehr benennen. Für mich ist gerade die Vielfalt der regelleichten Systeme faszinierend. Man kann so viele interessante Genres und Spielweisen entdecken ohne alles in ganz viele Zahlen und Formeln gießen zu müssen.

Offline Outsider

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Re: Games of my life...
« Antwort #49 am: 11.01.2022 | 16:02 »
Ich habe es in meiner Liste schweren Herzens nicht genannt, weil die tatsächliche Spielfrequenz dafür letztlich zu gering war.
Aber es hat ein paar Mechanikideen (u.A. das Initiativekonzept) und Perspektiven, auf die ich bis heute zurückgreife und die ich immer wieder mal in andere Systeme implementiere.

Massentauglich war es prinzipbedingt nie, aber mir geht jedes mal das Herz auf, wenn es in irgendeiner Diskussion über Technothriller-Systeme genannt wird - 30 Jahre später und schon damals obskur...muss man auch erst mal schaffen, selbst bei nur wenigen Leuten so einen Eindruck zu hinterlassen.

Wenn wir rein beim Technothriller geblieben wären, müsste ich auch sagen "Spielfrequenz" zu selten. Aber ich habe z.Bsp. Cthulhu und Alien darauf umgeschrieben. Alien mit all den ganzen Packages die man für die Charaktererschaffung nutzen kann / Verletzungstabelle für die Aliens usw. Es ist ein sehr schönes Individualsystem für moderne Settings. Heute für viele wahrscheinlich zu aufgebläht und die Charaktererschaffung zu komplex, aber damals in Zeiten von SR 2.01d / Harnmaster / Mers usw. war das nichts Ungewöhnliches.

Das Einzige was mich an ME abgeschreckt hat war der bewaffnete Nahkampf weil man da in der Tat zu viel würfeln und rechnen musste. Beim Fernkampf musste man ja immerhin "nur" Rechnen  >;D

Es ist bis heute jedenfalls (auch wenn ich es nicht mehr spiele) das Regelgerüst in dem ich mich am wohlsten fühle.
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