Mal wieder Zeit, den Western-Epos weiterzuspielen!
Soundtrack: Daniel Pemberton,
Seasoned Oakhttps://www.youtube.com/watch?v=JGV95hAHqqsDa werden die Wild Cards wohl erstmal den
Dramatic Task lösen müssen, den die Zufallstabelle ihnen eingebrockt hat. Den Vortritt bekommt dabei John Bloody Knife:
„Kemosabe!“, ruft er lautstark aus, so dass die klaustrophobischen Felsenwindungen seine Stimme als Echo verzerren, „Wir sind keine Gegner! Welche Roten Brüder schleichen dort oben umher …? Von welchem Stamm seid Ihr, wagemutige Krieger?“
Mehrere der Gesichter erscheinen daraufhin über der Abhangkante auf beiden Seiten des Kanals. Sie wirken grimmig, aber man kann Neugier auf einigen erahnen.
„Keine Stämme gibt es hier draußen, Fremder!“, ruft einer der Eingeborenen herab, „Nicht mehr, seit die Erdgeister sich geschüttelt und das Great Maze gemacht haben!“
„Keine Stämme?“
„Oh nein! Der Rote Mann dieses Landes ist seither von den Erdgeistern in alle Himmelsrichtungen verstreut. Nicht anders, als die Weißen Teufel es hierzulande sind!“
„Weiße Teufel sind sie, fürwahr!“, knurrt John.
Mallory beäugt ihn ängstlich. Er klingt nicht so, als würde er mit diesen Worten nur die Verhandlungspartner beschwichtigen wollen, sondern als sei dies ganz seine Meinung …!
„Keine Stämme gibt es mehr, hier draußen im Great Maze!“, verkündet der Rufer auf der Klippe, „Aber es gibt
uns: Den Klapperschlangen-Clan!“
John wechselt einen vielsagenden Blick mit Luca Byrd. Wenn das Gesicht des Sioux-Kriegers nicht so maskenhaft wäre, würde es in diesem Moment vielleicht Besorgnis durchscheinen lassen.
„Ja, öh … und wer sind die, Pardner?“, fragt Mister Byrd also halblaut.
„Zusammenschluss von Roten Kriegern. Wollen alle Weißen töten, im Great Maze!“, knurrt dieser.
„Hah! So wie Du, John!“, sagt Luca grinsend, und erdreistet sich, dem Krieger kumpelhaft gegen die Schulter zu boxen.
Wenn Blicke töten könnten, wäre er daraufhin jedenfalls ein weiterer
Wasichu, für dessen Abmurksen John sich rühmen könnte!
„Euer Boot ist voll von Weißen Teufeln!“, gellt derweil die Stimme eines anderen Kriegers des Klapperschlangen-Clan von den Klippen herab, „Wir nehmen jetzt alles, was Ihr habt! Wenn Ihr kämpfen wollt, seid Ihr des Todes, also gebt gleich auf!“
„Wahrscheinlich schmeißen sie von dort oben Felsen auf uns!“, flüstert ängstlich einer der Seebären. Derartige Taktiken scheinen nichts Neues zu sein hier im Maze!
„Nein!“, ruft John Bloody Knife ehrfurchtsgebietend, „Wenn Ihr die
Wasichu auf diesem Boot überfallt, dann wendet Ihr Euch auch gegen
mich! Und ich gehöre zur Sioux Union aus dem Gomorra Valley. Kennt Ihr nicht die Vision meines Vaters? Es ist eine Vision des Friedens. Wir sind Rote Brüder! Wir kämpfen nicht gegeneinander.“
„Aber … wir könnten doch trotzdem handelseinig werden, oder?“, fragt Joycelyn, „Ich habe doch Whiskey eingekauft, als Proviant!“, und sie ruft zu den Klippen hinauf, „Ey, Klapperschlangen! Wollt Ihr nicht vielleicht 'ne Flasche davon?“
„Aber doch nicht den
Whiskey!“, sagt Mister Byrd bestürzt zu Joycelyn, mustert dann aber die fiesen Gesichter dort oben, und lenkt ein, etwas lauter, „Öh, na gut, also dann, was die Dame sagt! Also sozusagen als kleine Tributzahlung!“
Dann würfle ich mal für unser
Quick Encounter: John Bloody Knife allein kommt mit seinem
Persuasion-Wurf auf eine 14, das sind zwei
Raises. Unsere liebreizende Joycelyn steuert daraufhin eine 18 bei, mit Modifikatoren (+2 für
Very Attractive und -2, weil die Ureinwohner die Bleichgesichter natürlich als
Outsider ansehen, und +3, weil sie Whiskey ins Spiel gebracht hat) dann 21. Damit kommen die beiden locker auf die fünf Erfolge, die das Aufgebot braucht, um das
Quick Encounter zu gewinnen. Die anderen Wild Cards müssen gar nicht würfeln.
Zwei Kämpfer des Klapperschlangen-Clans klettern also herab, laufen prüfend über das Deck, beäugen genauestens alles, was nicht niet- und nagelfest ist, und werfen den Seeleuten dabei einschüchternde Blicke zu. Deren furchtsame Reaktion scheint den Indianerkriegern einige Genugtuung zu bedeuten. Am Ende nehmen sie die Whiskeypulle entgegen, und mustern Joycelyn dabei, als wären sie tatsächlich bereits bis über beide Ohren verknallt in sie. Nur insgeheim natürlich, alle anderen Weißen finden sie ja scheiße! Aber die Zuwendung durch die Pulle scheint ihnen für heute ausreichend, denn wenn sie den anderen mageren Plunder von Bord erbeuten wollten, hieße das einen offenen Kampf, und dann würde es auch auf ihrer Seite Tote und Verletzte geben … und so dringend ist es den Klapperschlangen dann doch wieder nicht damit. Mit einem arglistigen „Wir haben uns nicht zum letzten Mal gesehen!“, gehen sie schließlich wieder von Bord des Maze Runner. Kletternd verschwinden sie auf den felsigen Anhöhen.
„Verdammte Klapperschlangen!“, flucht einer der Fischer, als sie den Ghost-Rock-Boiler wieder anfeuern, der arme Hund hat immer noch zitternde Hände.
„Aber sagen Sie sowas doch nicht vor Mister Bloody Knife!“, sagt Byrd, „Schauen Sie nur, wie düster er drein guckt!
Ihn dürfen wir doch auch nicht verstimmen!“
John aber wiederholt unverhofft ebenfalls, „Verdammte Klapperschlangen!“
„Ach nee?“, fragt Byrd, „Ich dachte, Ihr mögt Euch ganz gerne …!“
Der Krieger verschränkt angewidert die mächtigen Arme, „Oh nein. Sie wollten ja nichts wissen von der Vision meines Vaters.“
„So mit Frieden und so?“
„
How. Die Verbündeten der Sioux Union hier draußen im Great Maze sind der große Medizinmann Wise Cloud, und die Notwendigkeits-Allianz. Der Klapperschlangen-Clan hingegen, der ist mit denen verfeindet. Sie sind keine aufrechten Krieger, sondern Mörderpack. … Ich wollte, ich wäre ein Mann, der kluge Worte spricht, so wie mein Vater! Dann hätte ich diese Krieger auf unsere Seite geholt. Ihnen zu verstehen gegeben, dass Krieg um des Krieges willen falsch ist, und am Ende nur der Sache des Verräters Raven dient. Aber ich bin anders als mein Vater, und seine Vision. Ich vermag nicht klug zu sprechen. Ich bin ein Mann der Waffen.“
„Aber unseren Whiskey einfach verschenken, Joycelyn!“, tadelt Luca, mit demonstrativ in die Hüften gestemmten Händen, „Was sollen wir denn jetzt unterwegs saufen, bitteschön?“
„Häng‘ Dich doch über die Reling und schlürf‘ ein bisschen was von dem Salzwasser!“, grinst sie, „Ich halte Dich auch bei den Arschtaschen Deiner Hosen fest, damit Du nicht ganz rein plumpst!“
Sie müssen beide lachen.
☆
Die Widrigkeiten der Hinreise sind jedenfalls überstanden, und der Maze Runner nimmt wieder an Fahrt auf.
„Nächster Halt: Bygone Mesa!“, ruft einer der Fischer. Die Kerle machen an Deck schon mal ihre Netze einsatzbereit. Während das Aufgebot an Land geht, wollen sie fischen.
Ein anderer fragt, „Was wollen Sie da überhaupt? Sie sind doch diese Truppe von Minen-Erforschern, oder? Da oben auf der Bygone Mesa, da gibt’s aber keinen Ghost Rock und kein Gold, nee, gibt’s nich’, Sir. Nur 'ne runtergekommene Farm!“
„Was könnte Steven Gabriel denn auf einer Farm wollen, mitten im Maze?“, fragt Mallory Kentrall.
„Die Sweetrock hat hier draußen vielleicht ihr Aktenarchiv!“, witzelt Byrd, „schön weit weg von der Stadt! Wo Du, Joycelyn, sie nicht damit gängeln kannst, dass sie irgendwas fair und demokratisch zu machen hätten, mit ihrer Aktenschmiererei! Und der Gabriel, der soll ihnen schnell mal dort im
Arschiv irgendwelche Stempel draufhauen und seinen Otto druntersetzen.“
„Steven Gabriel?“, fragt einer der Seebären entsetzt, „Der Strangrichter?!“
„Hinter dem sind Sie her? Das ändert alles!“, keucht ein anderer.
„Wir sind hinter überhaupt niemandem her, Gentlemen!“, begütigt Marcus Perriwinkle sofort, ruhig, aber mit Bestimmtheit.
„Wir fahr‘n doch nich' an die Bygone Mesa ran, wenn der Hundesohn Gabriel sich dort rumtreibt“, lässt einer der Seemänner sich nicht beirren, „Der is‘ des Teufels.“
„Ja, ein ziemlicher Dreckskerl!“, sagt Joycelyn, „Wir haben schon gehört, dass er mehr Leuten eine Hanfstrick-Krawatte verpasst hat als er jemals freigesprochen hat!“
„Nee, Ma‘am, nich‘ deswegen. Der? Der is‘
wirklich des Teufels!“
„Ach so? Lassen Sie doch mal hören, was sie wissen …“, bittet Mallory.
„Kenn‘ Sie die Geschichten etwa nich‘?“
„Wir fünf sind ja noch vergleichsweise neu im Amtsbezirk dieses Herren!“, erklärt die feine Dame.
Die Fischer sehen sich an, und schweigen defensiv. Dann sagt einer von ihnen halblaut, „Manchmal, da spricht er ganz komisch …! Ja ja, ganz düster und langgezogen, und mit so‘m merkwürdigen Zischen! Immer, wenn er sich unbeobachtet fühlt! Führt Selbstgespräche, und malt sich aus, wen er als nächstes über die Klinge springen lässt!“
„Verstehen Sie?“, pflichtet ein anderer Fischer bei, „Er ist wirklich ein Diener des Teufels! Ein Besessener!“
Die Wild Cards wechseln einen vielsagenden Blick miteinander. Besessenheit? Was bis vor einigen Jahren noch Aberglaube war, ist im Weird West eine handfeste Gefahr, das wissen sie nur zu gut — spätestens nach ihrer Konfrontation mit Jeff Hollins. Oder dem, was von ihm übrig war!
☆
An dem kleinen Stück Kiesstrand am Fuße der Bygone Mesa lassen die Fischersleute die Reisenden aus ihrem Kahn an Land. Über ihnen ragt ein schieres, graugelbes Cliff in den Himmel. Diese Felseninsel sieht tatsächlich aus wie eine der sogenannten ‚Mesas’, wie es sie beispielsweise in Arizona gibt, ein Tafelfelsen, oben flach wie eine Tischplatte.
„Dort oben drauf muss die kleine Farm sein“, vermutet Byrd, „Und dann ja wohl auch die Besucher von der Firma Sweetrock! Oder glaubt Ihr, dass die hier unten am Ufer schön angeln sind? Könnte vielleicht auch sein! So ganz arglos, vielleicht auf der anderen Seite des Felsklotzes?“
Miss Kentrall sagt, „Irgendwo muss jedenfalls deren eigener Maze Runner ankern. Möglicherweise unbewacht und versteckt. Immerhin ist hier keine zweite Ghost-Rock-Rauchfahne zu sehen, ergo, ihr Boiler läuft gerade nicht, und das Boot ist daher nicht unmittelbar abfahrtbereit.“
John fletscht grimmig die Zähne, und ergänzt, „Wir können gehen, ihn suchen. Zerstören ihn, wenn wir ihn finden! Lassen ihn auf den Grund des Meeres sinken!“
„Wenn schon Untaten begehen, dann sollten wir das Ding eigentlich eher klauen!“, schlägt Joycelyn vor.
„Oh nein!“, sagt Marcus, mit erhobener Maschinenhand, und auch Mallory ermahnt, „Aber Joycelyn!“
Byrd zuckt die Schultern, er findet das offen gestanden einen ganz ordentlichen Gedanken.
„Ihr habt mich im Sommer dazu gebracht, auf dem verdammungswürdigen Dampfross zu fahren, und vorhin auch auf dem Maze Runner!“, knurrt John anklagend, „Jetzt werdet Ihr mir meinen Willen lassen müssen. Die Erdgeister begehren Genugtuung. Die Maschine unserer Feinde wird nicht gestohlen. Sie wird zerstört!“
John Bloody Knife ist unbeirrbar. Sie einigen sich also darauf, dass er losschleichen soll, um den gegnerischen Maze Runner auf der anderen Seite des Felseninselchens zu finden, um das ganze Ding zu versenken. Byrd und Joycelyn begleiten ihn, als Rückendeckung. Unsere kultivierteren Verbündeten Miss Kentrall und Mister Perriwinkle bleiben so lange versteckt. Sie versuchen währenddessen, einen Fußweg zu finden, der auf die Oberfläche der Bygone Mesa hinauf führt, wo das Farmgelände sein muss.
Daraus machen wir mal einen
Dramatic Task. Wenn die drei beteiligten Wild Cards 12
Task Tokens in drei Runden ansammeln können, kriegen sie den Pott versenkt und schneiden der Sweetrock ihre Fluchtmöglichkeit ab. Wenn sie es nicht schaffen, treffen weitere Pistoleros der Bergbaufirma ein, und dann werden die Wild Cards flüchten oder offen kämpfen müssen.
Runde 1: Joycelyn beginnt die Task-Runde, und hält Ausschau nach möglichen Pistolieren oder Crewmitgliedern. Genau ein
Raise: Sie behält alles von einem kleinen Felsen aus genauestens im Blick, während der Indianerkrieger sich voran pirscht. Das sind die ersten zwei
Task Tokens. John würfelt
Stealth, um ungesehen über die Reling an Bord zu klettern, und hat einen Erfolg, das ist das dritte
Task Token. Luca hilft Joycelyn als Ausguck, und spielt mit
Notice ein viertes
Task Token ein.
Wir fragen die Orakelwürfel: Halten sich vereinzelte Crewmitglieder am Felsenstrand auf? Die Würfel bestätigen die Schätzung:Ein Kapitän und ein Handlanger, die dort ihren Kaffee aus Blechtassen trinken und sich die Beine vertreten.
„Sehen aus, als fänden sie’s gar nicht besonders heimelig hier!“, flüstert Byrd.
„Kein Wunder, hier ist’s bitter arschkalt! Und die mussten Strangrichter Gabriel hierher schippern, damit der irgendeine menschenverachtende Schweinerei hier machen kann!“, flüstert Joycelyn zurück.
Runde 2: Luca würfelt
Athletics, um sich und seine Begleiterin auf dem Ausguck-Felsen neu zu positionieren, damit sie die beiden Crewleute im Blick behalten können. Er klettert gewandt wie ein Affe und spielt ein fünftes und sechstes
Task Token ein. Joycelyn folgt ihm zitternd, und würfelt
Stealth, um sie beide weiterhin versteckt zu halten.
Task Token Numero sieben.
John ist im Maschinenraum des feindlichen Maze Runner angekommen, und kann tun, wofür er hergekommen ist: Eine Schwachstelle in der Bugwand suchen, und das Dinge mit aller Gewalt Leck schlagen! Das macht er mit
Notice, und erzielt ein
Raise. Ein paar Stellen in der Bootshülle wurden schon mehrmals geflickt! Die Axt und eine gefundene Brecheisen werden zum Maximaleffekt eingesetzt, während dem Hünen ein paar andächtige Worte auf Algonkin auf den Lippen liegen, um die Erd- und Wassergeister zu preisen! Für diese Tat soll einen Benny kriegen, aufgrund seiner Nachteile
Old Ways Oath und
Ruthless. Wir sind bei neun
Task Tokens.
John ist voller Rage gegen die MaschineRunde 3: Salzwasser schießt nach einer Viertelstunde unermüdlichen Arbeitens — und unstillbarer Zerstörungswut! — in den Maschinenraum, und dem schwer atmenden John bleibt nur noch, wieder ungesehen von Bord zu schleichen. Ein
Stealth-Erfolg bringt ein
Task Token.Byrd sorgt sich darum, dass die Crew etwas vom Knirschen an Bord des Maze Runners hören könnten über die Brandung, und beginnt von da oben, ein paarmal gezielt Steinchen in ihre Nähe zu werfen, damit sie alarmiert in die Gegenrichtung absichern. Ein
Athletics-Wurf lässt
Task Token Nummer elf ergattern: Der Trick gelingt, die beiden ziehen ihre Ballermänner und schleichen weg vom Maze Runner, mit eingezogenen Rüben! Bleibt unserer Joycelyn nur, weiterhin den Ausguck zu spielen, und John Zeichen zu geben. Ihr
Notice-Erfolg verschafft uns das letzte benötigte
Task Token, und wir haben es haarscharf geschafft, und ohne viele Bennies für
Rerolls ausgeben zu müssen.
☆
Währenddessen erkunden die beiden weniger kaltschnäuzigen Wild Cards das Terrain und suchen einen Aufweg. Mallory tastet im Klettern mit ihren vor Kälte tauben Fingern die Wände ab, sie scheint beinahe weggetreten. Mister Perriwinkle fragt sie mehrmals, ob ein Unwohlsein sie befiele? Ihre Augäpfel verdrehen sich mehrmals flatternd nach oben, so dass ihre Augen ganz weiß erscheinen, als würde die junge Dame ihm gleich zusammenklappen! Aber der eigentliche Grund ist ihre geringfügige Hellsichtigkeit. Die Erdbebenopfer von 1868 und die verlorenen Seelen der Bygone Mesa wispern ihr zu! Mit ihrem
Alertness-Bonus kommt sie auf eine Sieben bei
Notice. Marcus unterstützt sie währenddessen mit seinem
Science-W10 und seinen beachtlichen Geologie-Kenntnissen. Das macht ein
Raise aus ihrem Resultat. Binnen kürzester Zeit finden die beiden gutangezogenen Greenhorns einen Aufstieg an der Flanke der Mesa. Auf halbem Wege nach oben erhaschen sie einen Blick auf die Bucht, wo der feindliche Maze Runner der Sweetrock ankert.
„Sehen Sie, Miss Kentrall“, raunt Marcus, „Der Sabotageakt scheint erfolgreich gewesen zu sein!“
Bibbernd im schneidenden Februarwind nickt sie, „Tatsächlich! Das verwünschte Ding hat bereits sichtlich Schlagseite! Unser wilder Verbündeter hat es Leck geschlagen.“
Marcus schaut reserviert, „Ich bin mir offen gestanden nicht ganz und gar sicher, ob es sich um einen Verbündeten handelt!“
Die beiden werfen einander einen zögerlichen Blick zu.
Mallory entgegnet, „Vergessen Sie eines nicht: Der Kampf gegen das Reckoning eint uns alle! Und in diesem ist der Sioux ein unverzichtbarer Kampfgefährte! Er war dabei, als ich aus der Dead Man‘s Laughter Lode gerettet wurde. Ich bin auch ihm dafür zu Dank verpflichtet.“
Marcus nickt verständig, aber der Zweifel steht immer noch in seinem Blick.