Ich hatte das aber hier so gelesen, daß man verschiedene Spielertypen durch das Angebot bestimmter Figurentypen zusammen integrieren kann - und da bin ich skeptisch.
Da ich bisher in den meisten Runden verschiedene Spielertypen erlebt habe -- oft sehr verschiedene -- und das immer gut funktioniert hat, halte ich Inkompatibilitäten für ein Problem, das nur bei extremen wirklich Schwierigkeiten verursacht.
Bisher lief jede Runde und jede Kombination von Spielertypen noch sehr gut mit „wir respektieren unsere verschiedenen Wünsche und unterstützen uns gegenseitig dabei, dass alle ihre tollen Momente erleben“.
Kombinationen (nach Law), die ich in lang laufenden Runden erlebt habe und noch sicher genug rekonstruieren kann; einige lang laufende Runden sind schon lange her:
- Spezialist, Kampfsau, Taktiker, Geschichtenerzähler
- Schauspieler, Kampfsau, Spezialist
- Schauspieler, Spezialist, Geschichtenerzähler
In kürzeren Runden hatten wir schon alles querbeet. Nur wenn ein Regelwerk für einen bestimmten Spielertyp wirklich gar nicht klappt, wird es doof. Unser Schauspieler konnte z.B. überhaupt nicht mit Paranoia.
Soll nicht heißen, dass es keine Konflikte zwischen den Wünschen von Spielertypen gibt, aber ich habe die bei ausreichend flexibler SL bisher immer als lösbar erlebt, so dass der Abend trotzdem für alle toll ist.
Daher geht es genau darum: sorge dafür, dass dein System allen Spielertypen was gibt. Muss ja nicht verwendet werden, wenn (wie üblich) nicht alle vertreten sind. Ist aber halt blöd, wenn am Tisch jemand sitzt, für den das Spiel nichts ist, mit dem bei einem anderen System aber alle Spaß haben.