Autor Thema: Wie muss ein Abenteuer sein, damit es für dich gut ist?  (Gelesen 1085 mal)

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Online Vinter

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Es schweift hier teilweise etwas ab in Richtung "was am Tisch passiert", oder?
Das liest Du woraus?

Offline Skaeg

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Naja, Murphy fragt danach, weil er wissen will, was er beim Schreiben von Abenteuern beachten soll. Da sind Verweise auf Kostüme (wtf?) und Musikuntermalung eher weniger hilfreich.
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Offline Murphy

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Interessant, wie vielschichtig die Anforderungen hier sind. Wird etwas dauern, bis ich mir ein rechtes Bild gemacht habe.

Grashoffer!  :d Same here!
Ich glaube die gewonnene Erkenntnis wird für mich sein: Du kannst es nicht allen recht machen, drum befolge ein paar Regeln und schreib es so, wie es dir selbst gefiele.
Das Schlimmste sind Antworten wie: es muss kurz sein, aber nicht zu kurz, es muss mich motivieren, aber ich habe kein konkretes Beispiel dafür, es soll mir möglichst viel vorgeben, sonst brauch ich es ja nicht, aber nicht zu viel Info drin haben und mir trotzdem ja nichts vorschreiben. Not helping. At all.

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Naja, Murphy fragt danach, weil er wissen will, was er beim Schreiben von Abenteuern beachten soll. Da sind Verweise auf Kostüme (wtf?) und Musikuntermalung eher weniger hilfreich.
Das mit den Kostümen hab ich übersehen wtf? Einige Abenteuer geben allerdings tatsächlich Ratschläge zu Sound, Musik und Beleuchtung...und nein, das braucht man nicht. Ist dann auch ein Indiz dafür, dass das Abenteuer Murks ist.

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Grashoffer!  :d Same here!
Ich glaube die gewonnene Erkenntnis wird für mich sein: Du kannst es nicht allen recht machen, drum befolge ein paar Regeln und schreib es so, wie es dir selbst gefiele.
Das Schlimmste sind Antworten wie: es muss kurz sein, aber nicht zu kurz, es muss mich motivieren, aber ich habe kein konkretes Beispiel dafür, es soll mir möglichst viel vorgeben, sonst brauch ich es ja nicht, aber nicht zu viel Info drin haben und mir trotzdem ja nichts vorschreiben. Not helping. At all.
Naja, die Frage ist halt, wie umfangreich Dein Abenteuer sein soll. 100 Seiten für ein Abenteuer mit Setting drumherum und allerlei Handlungsoptionen und Sidequests sind etwas anderes als 100 Seiten Railroad-Abenteuer mit allerlei literarischen Ergüssen zu Geschichte und NSC-Background, die nie am Spieltisch relevant werden. Ersteres funktioniert für mich, letzteres ist Grütze.

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Naja, die Frage ist halt, wie umfangreich Dein Abenteuer sein soll. 100 Seiten für ein Abenteuer mit Setting drumherum und allerlei Handlungsoptionen und Sidequests sind etwas anderes als 100 Seiten Railroad-Abenteuer mit allerlei literarischen Ergüssen zu Geschichte und NSC-Background, die nie am Spieltisch relevant werden. Ersteres funktioniert für mich, letzteres ist Grütze.

Hundert Seiten wären für mich definitiv schon kein einzelnes Abenteuer mehr, sondern mindestens eine Mini-Kampagne aus mehreren Szenarien. (Das ist dann wohl auch mit der Grund, aus dem ich beispielsweise mit "Megadungeons" nicht wirklich warm werde -- für ein Abenteuer zu groß, fürs Kampagnenspiel dagegen schon wieder zu sehr an nur einen Ort gefesselt.) Es muß zwar längst nicht jedes Abenteuer so kurz sein, daß es sich gleich in einer Sitzung erschlagen läßt, auch wenn das es dann wieder fürs Spiel auf Cons prädestinieren würde...aber nach zwei oder dreien davon sollte es mMn doch mal langsam zu Potte kommen.

Ach ja, und was die Vielfalt an Meinungen angeht: genau danach wurde ja gefragt, oder? >;D

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Hundert Seiten wären für mich definitiv schon kein einzelnes Abenteuer mehr, sondern mindestens eine Mini-Kampagne aus mehreren Szenarien. (Das ist dann wohl auch mit der Grund, aus dem ich beispielsweise mit "Megadungeons" nicht wirklich warm werde -- für ein Abenteuer zu groß, fürs Kampagnenspiel dagegen schon wieder zu sehr an nur einen Ort gefesselt.) Es muß zwar längst nicht jedes Abenteuer so kurz sein, daß es sich gleich in einer Sitzung erschlagen läßt, auch wenn das es dann wieder fürs Spiel auf Cons prädestinieren würde...aber nach zwei oder dreien davon sollte es mMn doch mal langsam zu Potte kommen.

Ach ja, und was die Vielfalt an Meinungen angeht: genau danach wurde ja gefragt, oder? >;D
Ja, 100 Seiten sind definitiv viel. Aber durch den Umfang wird das Abenteuer nicht zwangsweise schlechter, auch wenn der Umfang vielleicht abschreckt und es tatsächlich eher eine Minikampagne darstellt.
Die Frage ist am Ende halt, wie dieses Abenteuer organisiert ist und wieviel tatsächlicher Spielinhalt vorhanden ist. Denn man kann halt auch ein einzelnes lineares Abenteuer schnell aufblasen, wenn man ellenlange Backgrounds und Vorlesetexte integriert.   

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Ja, 100 Seiten sind definitiv viel. Aber durch den Umfang wird das Abenteuer nicht zwangsweise schlechter, auch wenn der Umfang vielleicht abschreckt und es tatsächlich eher eine Minikampagne darstellt.
Die Frage ist am Ende halt, wie dieses Abenteuer organisiert ist und wieviel tatsächlicher Spielinhalt vorhanden ist. Denn man kann halt auch ein einzelnes lineares Abenteuer schnell aufblasen, wenn man ellenlange Backgrounds und Vorlesetexte integriert.   

Sagen wir's mal so: kein Abenteuer wird allein durch mehr Umfang besser. Immerhin steigt mit der Seitenzahl auch der schlichte Lese- und Verinnerlichungsaufwand, das schlägt also auf erst mal auf der Kostenseite zu Buche, ohne zwingend mehr Nutzen zu bringen.

Auf der anderen Seite müssen natürlich die Informationen, die zum Leiten gebraucht werden, trotzdem rein. ;) Und wie viele das sind, kann allein schon vom Verwendungszweck her variieren -- Notizen für ein hausgemachtes Abenteuer zum reinen Eigengebrauch können kürzer sein als ein Szenario, das vielleicht auch mal jemand leiten will, der nicht in meinem Kopf wohnt, und auch da können die Ansprüche an etwas, was ich bloß für lau ins Netz stelle, etwas niedriger ausfallen als die an ein Produkt, für das ich tatsächlich Geld sehen möchte.