Bezüglich dessen, was Charaktere tun können, kommt mir zu allererst die Frage warum man überhaupt Solarpunk spielt. Nämlich ob man es spielt, um in einem Solarpunk-Setting eine Geschichte zu spielen, oder ob man es spielt, um sich an der Solarpunkigkeit der Spielwelt zu ergötzen. Wenn nämlich ersteres der Fall ist, kann man die Spielwelt auch einfach auf den Kopf stellen, um für jede Menge Spannung und Chaos zu sorgen.
Was passiert denn, wenn eine Solarpunk-Kultur so vor sich hin utopiat und auf einmal Kontakt mit einer aggressiven, invasiven Kultur macht? Ob das jetzt Dämonen, Morlocks, Supervillains oder Aliens sind, spielt dafür erstmal keine Rolle. Denn auf einmal ist das, was die Welt zu dem Utopia macht, ein Problem. Wenn regenerative Energiequellen nämlich eines nicht können, dann RAPIDE zu skalieren. Deshalb verwenden wir ja auch nach wie vor Schusswaffen mit chemischen Treibladungen und keine Railguns oder Laser. Die Energiemenge, die man in das Volumen und Gewicht einer Patrone konzentrieren kann, ist elektrisch kaum zu erreichen. Umweltfreundliche Elektroflugzeuge können nie die Leistung von kerosingetriebenen Düsenjägern erreichen. Und auf einmal hat man ein bedrohtes Utopia, das in ein kaskadierendes Rennen gerät, den Weg zurück zu destruktiveren Energiequellen zu finden. Daraus können so einige Abenteuer entstehen und die Spanne dazu passender Figuren ist auch sehr breit. Salvager, Archäologen, Ingenieure, Special Forces, Geheimagenten, Magnaten,…