Autor Thema: Drache vs Stadt  (Gelesen 4520 mal)

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Offline bobibob bobsen

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #75 am: 9.04.2026 | 16:48 »
Zitat
Wassereimer, wenn sich das Wasser bewegt kommt was von unten oder kann zumindest
und was macht man dann?

Online Kurna

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #76 am: 9.04.2026 | 17:23 »
Das interessiert jetzt wayne, ausser den Paladin der ihn wegen Rechtsbruch hinrichtet
Der wird leider kurz vorm Zuschlagen von einem göttlichen Blitz hingerichtet, weil er einen Landesfürsten unrechtlich hinrichten will, nur weil der statt 100 nur 10 Bürgermilizen aufgestellt hat.  ~;D
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Online Kurna

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #77 am: 9.04.2026 | 17:27 »
Wie gesagt: D&D-Welt. Da muß der Fürscht sich eben nicht nur um seine adligen Kollegen und eventuell rebellische Bürger Sorgen machen, sondern auch gleich noch um alle möglichen Arten von Monstern in seinem Reich und der Nachbarschaft...von denen nebenbei selbst "böse" Drachen womöglich noch zu denen gehören, mit denen man am ehesten friedlich klarkommen kann. Immerhin sind die intelligent und können recht alt werden, haben also vermutlich ihrerseits Interesse an längerfristig geregelten Verhältnissen -- das kann man von beispielsweise den Ogern in den Wäldern oder den Sahuagin, mit denen sich die Fischer und Handelsfahrer an der Küste regelmäßig abplagen müssen, wahrscheinlich schon wesentlich weniger behaupten.
Das ist ja im Prinzip das, was ich mit der Gesamtsituation meine. Die Stadt kann sich ja nicht unbedingt nur auf genau einen Drachen vorbereiten, sondern muss mit einer Gesamtgemengelage klarkommen, die neben den Drachen und üblichen Menschen-Problemen auch Monstern uvm. umfassen kann. Und dann ist noch die Frage, wie oft das jeweils so passiert. Die Planungen hier gingen oft von optimaler Vorbereitung auf genau ein bestimmtes Problem aus, dem Drachenangriff.
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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #78 am: 9.04.2026 | 17:30 »
und was macht man dann?
empfängt ihn mit bestem chili
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”

Offline unicum

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #79 am: 9.04.2026 | 17:35 »
Der wird leider kurz vorm Zuschlagen von einem göttlichen Blitz hingerichtet, weil er einen Landesfürsten unrechtlich hinrichten will, nur weil der statt 100 nur 10 Bürgermilizen aufgestellt hat.  ~;D

und der Landesfürst sagt zum Drachen wenn er dann kommt "Hey Vladimir, letz make a deal, shall we?"

Okay um nicht ganz zu derailen, ich denke das es einfach zu viele Variabeln gibt welche da mit spielen. Das mag zum einen daran liegen das wir bei einer Fäntelalter Stadt zu sehr an Mittelalter denken und nicht daran was D&D da wirklich auffahren kann an möglichkeiten.

Schon alleine die Sache was für ein Level denn ein Stadtbewohner hat so im Schnitt und was für eine Profession? In den meisten Fällen ist das ein "Kann der SL machen" Ding. Will der SL also das ein einzelner Drache eine starke Bedrohung ist - dann ist es so. Dann kann man sich als D&D affiner Spieler aber - und das sehen hier ja einige so - durchaus fragen "warum machen die nicht A, B, C, D,...?"

Eine mittelalterliche Stadt war darauf ausgelegt das die Stadtmauer schon viel grobzeug abhällt und man in der Stadt auch mal genügend Wasser und Essen hat um eine gewisse Zeit belagerung zu überstehen. Viel mehr war es nicht.

Jetzt haben wir statt Mittelalter - Fantasy. Der Schutz gegen das grobzeug wird immer noch gebraucht, Stadtmauern sind nicht Sinnlos.

Bleibt eben der andere "Krahm" hauptsächlich aus der Luft. ich muss sagen ich bin da etwas unglücklich was D&D betrifft, es hat sehr viel offensiven Krahm aber defensiv eher weniger. Magie die eine "Flugverbotszone" errichtet? Magie das ein Kraftfeld über einer Stadt errichtet? Vieleicht auch nur für einzelne Gebäude?
Zugestanden ich sehe das eine Fantasy Stadt vieleicht mehr unterkellert (vieleicht mehrfach) ist als eine echte Mittelalter Stadt (wie sie das dann mit dem Grundwasser machen ist eine andere Sache, aber nunja man weiß ja der größte Feind des Zwergen ist ... Wasser, spätestens wenn das grundwasser mal wieder den Stollen flutet,... also irgendwas wird es da schon geben).

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #80 am: 9.04.2026 | 17:56 »
ich muss sagen ich bin da etwas unglücklich was D&D betrifft, es hat sehr viel offensiven Krahm aber defensiv eher weniger.

Wundert mich nicht unbedingt. Starke Defensivmagie könnten dann ja wieder die NSC nutzen, um ihre eigenen Unterkünfte vor lästigem Abenteurerkroppzeuch zu schützen, das sich da bekanntlich gerne mal heimlich einschleicht...und dann stehen die SC eben vor der Dungeontür und kommen ohne Paßwort und Gesinnungskontrolle erst gar nicht rein. >;D

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #81 am: 9.04.2026 | 18:11 »
Magie die eine "Flugverbotszone" errichtet? Magie das ein Kraftfeld über einer Stadt errichtet? Vieleicht auch nur für einzelne Gebäude?

Das geht genau in Richtung meiner Überlegungen. Aber eine magische Flugverbotszone geht vielleicht nach hinten los, weil dann gar keiner mehr fliegen kann. Sicher, es gibt ja immer auch diese "wir benennen diejenigen, die es nicht betrifft" Effekte, z B. bei Alarm usw. Aber das ist vielleicht dann auch wieder komplex und viel Handgewedel.

Und Kraftfeld über der Stadt: mit dem Gedanken spiele ich schon lange. Aber was macht das Kraftfeld genau? Wall of Force wäre a) ziemlich krasses Level und b) ist da auch wieder das Problem, dass es nach innen einsperrt.

Gerne brainstormen, was so ein "Kraftfeld" - nennen wir es magische Schutzzone - tun könnte, das auch so hslbwegs zur üblichen Magie passt.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #82 am: 9.04.2026 | 18:15 »
Das geht genau in Richtung meiner Überlegungen. Aber eine magische Flugverbotszone geht vielleicht nach hinten los, weil dann gar keiner mehr fliegen kann. Sicher, es gibt ja immer auch diese "wir benennen diejenigen, die es nicht betrifft" Effekte, z B. bei Alarm usw. Aber das ist vielleicht dann auch wieder komplex und viel Handgewedel.

Und Kraftfeld über der Stadt: mit dem Gedanken spiele ich schon lange. Aber was macht das Kraftfeld genau? Wall of Force wäre a) ziemlich krasses Level und b) ist da auch wieder das Problem, dass es nach innen einsperrt.

Gerne brainstormen, was so ein "Kraftfeld" - nennen wir es magische Schutzzone - tun könnte, das auch so hslbwegs zur üblichen Magie passt.

Hier sind wir - nachvollziehbar aber ortsfalsch  >;D ~;D 8) - aber bei "wie ändern wir das Spielsystem damit mehr Situationen Sinn machen? "
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #83 am: 9.04.2026 | 18:39 »
Hier sind wir - nachvollziehbar aber ortsfalsch  >;D ~;D 8) - aber bei "wie ändern wir das Spielsystem damit mehr Situationen Sinn machen? "

Ja ok. Ich starte dazu zeitnah einen neuen Faden.

Ganz unbekannt ist das in D&D aber ja nicht. Z.B. Mythale in den FR.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #84 am: 9.04.2026 | 20:24 »
Man könnte das Ganze ja auch mal über reverse engeneering angehen. Die Rechnung scheint ja zu ergeben, dass der Drache ziemlich sicher draufgeht, allein schon wenn ausreichend Fernkämpfer zur Verfügung stehen (also eine relativ mundane Lösung). Andererseits haben die D&D Settings ja normalerweise eine große Zahl an Drachen, auch ältere.
Daraus ergeben sich auf einen ersten Blick zwei Möglichkeiten:
A) Es gab einen Rechenfehler.
B) Drachen machen solche Angriffe nicht sehr oft. Zumindest nicht so oft, dass sie ihre eigene Population bedrohen.

Da es für A wohl keinen Hinweis gibt, würde man erst einmal von B ausgehen.
Daraus könnte man immerhin grobe Schlüsse ziehen, wie wahrscheinlich eine Stadt diese Bedrohung sehen würde und wie gut sie daher vermutlich vorbereitet wäre (Umland-Scouting, ständige Bereitschaft der Schützentruppe etc.). Wobei dazu dann noch die Überlegung käme, welche Maßnahmen gegen Drachen wären auch bei anderen Bedrohungen nützlich und welche wären wirklich sehr speziell gegen Drachen gedacht.

Vielleicht kann man aus so einer Gedankenkette ja was machen.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #85 am: 9.04.2026 | 20:29 »
Ich denke wir sind noch nicht durch mit der Frage ob eine normale Stadt genügend Bogenschützen haben kann, um nach der Rechnung die gesamte Stadtfläche rund um die Uhr (d.h. Positionierung abgeschlossen in der Zeit, die zwischen entdecken des Drachen und Kontakt vergeht) zu schützen.
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Offline Ainor

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #86 am: 9.04.2026 | 21:57 »
Um noch mal auf die reinen Kampfwerte zurückzukommen schlage ich folgendes einfache Szenario vor:

- Adult Red Dragon, 5.0
- 100 Schützen
- Schützen haben +1 Dex, Langbogen mit proficiency (also +3, d8+1), sonst nichts relevantes
- Keine Deckung. Die Schützen stehen in einem Quadrat mit variablem Abstand zwischen ihnen. Schützen bewegen sich nicht.
- Der Drache greift im Sturzflug an, hat also die erste Aktion.

60 Fuss Abstand dürfte für die Schützen ideal sein. So ist der Breath quasi neutralisiert (trifft immer nur einen). Mit der 600er Reichweite decken aber alle das gesamte Feld ab.Der Drache kann mit einem Zickzackkurs und seinen Legenday actions quasi sicher 4 Schützen pro Runde verputzen. Jeder Angriff macht nun im Durchschnitt 0.355 Schaden denn die Schützen haben quasi immer Disadvantage.

Wenn man das aufaddiert fällt der Drache in Runde 9, 65 Schützen überleben. Falls der Drache aber zaubern kann, z.B. Shield of Faith für +2 AC, oder falls dei Schützen keine Langbogen proficiency haben sind sie alle tot und der Drache überlebt mit 165 Schaden.

Bei 100 Schützen muss der Drache also damit rechnen dass es ihn erwischt wenn sie etwas stärker sind als erwartet. Er kann allerdings ein paar Schützen eliminieren und dann abhauen. Der nächste Angriff wird dann viel einfacher. Und Deckung kann natürlich den Kampf komplett für eine Seite entscheiden.

Ein Ancient Red wäre übrigens mit 400 Schützen bedient, auch wenn immer nur 100 angreifen können.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #87 am: 10.04.2026 | 13:46 »
Nach den Reglen findet der ganze kampf ja auch 2 dimensional statt , Oder?

Also ein Feuerstrahl eines Messingdrachen, hat niemals eine ballistische Flugbahn. Auch wenn ein Drache über dem Ziel schwebt, kann er nicht wirklich nach unten speien, es ist immer ein Cone oder eine line...auf der Battlematt... und er hat von oben nach unten auch keinen Reichweiten gewinn...
oder verstehe ich das falsch?

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #88 am: 10.04.2026 | 13:52 »
Nach den Reglen findet der ganze kampf ja auch 2 dimensional statt , Oder?

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #89 am: 10.04.2026 | 14:10 »
B) Drachen machen solche Angriffe nicht sehr oft. Zumindest nicht so oft, dass sie ihre eigene Population bedrohen.

Aus dem Stegreif fällt mir die "Dragon Rampage" aus Pool of Radianace ein, aber da sind das dann einige dutzend Drachen. Das konezpt kommt in der Spielereihe mehr als einmal vor fand aber nur einmal vor der Spielreihe stadt um Phan in Schutt und Asche zu legen.

Ein einzelner Drache gegen eine Stadt - da fällt mir nur "Der Hobbit" ein.

Aber ich denke "ausgespiel" haben das beide Ersteller dieser Geschichten nicht ;)

Gibt es xD&Dy abenteuer in denen sowas passiert?

Ich erinner mich mal ein Abenteuer gespielt zu haben (mit Midgard Regeln damals) in welchem wir in der Wildnis einen Tempel aufbauen sollten und die Baustelle tatsächlich von einem Drachen angegriffen wurde. Der encounter ist mir noch lebhaft in erinnerung weil ich einen krassen fehler gemacht habe in unkentniss der Regeln. Ich denke das Abenteuer war aber auch nichts D&D artiges. (wars DSA vieleicht?)

So sehr ich es fraglich halte das ein einzelner Drache eine Stadt hops nehmen kann so halte ich es durchaus für möglich das mehrere Drachen zusammen ein echtes Problem sind oder ein Drache und ... "Hilfstruppen" irgendwelcher Art, hauptsache "mehr Hitpoints" halt.
Das "mehrere Drachen Problem" sehe ich aber auch etwas problematisch denn egomanische gierige Alphamänchen arbeiten meistens nicht gut zusammen und böse Drachen sind ja meistens genau so "gescriptet".

Neulich im Random Dungon:  "Romm 10x10'" Dungeon Level 10 inhapitatns: 2d4 anchient red dragons without treasure.
Spieler A: "Wie passend die da rein?"
Spieler B: "Ich werfe eine Goldmünze rein, die werden sich schon darum schlagen."

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #90 am: 10.04.2026 | 14:23 »
Das "mehrere Drachen Problem" sehe ich aber auch etwas problematisch denn egomanische gierige Alphamänchen arbeiten meistens nicht gut zusammen und böse Drachen sind ja meistens genau so "gescriptet".

Na ja...da müßten wir wohl zum fairen Vergleich Settings heranziehen, in denen es definitiv Drachen als Spezies in entsprechender Anzahl und mit der Fähigkeit zum sozialen Umgang miteinander (Intelligenz und Sprachfähigkeit sind ja schon mal ein guter Anfang) überhaupt gibt und nicht bloß wie in vielen Fällen der eine Drache als Monster auftaucht und von anderen weit und breit nichts zu sehen ist. Weniger "Beowulf gegen den Drachen" und mehr "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer in Kummerland", gewissermaßen. ;)

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #91 am: 10.04.2026 | 14:29 »
...

Ich erinner mich mal ein Abenteuer gespielt zu haben (mit Midgard Regeln damals) in welchem wir in der Wildnis einen Tempel aufbauen sollten und die Baustelle tatsächlich von einem Drachen angegriffen wurde. Der encounter ist mir noch lebhaft in erinnerung weil ich einen krassen fehler gemacht habe in unkentniss der Regeln. Ich denke das Abenteuer war aber auch nichts D&D artiges. (wars DSA vieleicht?)

...
Schatten über Travias Haus?

Mehrere Drachen arbeiten vielleicht nicht so gut zusammen, aber ein Drache als lokaler Obermop mit entsprechenden Lakaien sähe doch noch einaml ganz anders aus.
Wobei 5e mit dem "entzaubern" von Drachen da ja so einige Varianten weggenerft hat.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #92 am: 10.04.2026 | 14:35 »
Es ist halt auch zu einem gehörigen Teil ein Editionsding. Mit Damage Reduction sähe das Ganze schon deutlich schwieriger für die Verteidiger aus. Oder allein schon höherer AC.
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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #93 am: 10.04.2026 | 15:09 »
Auch wenn ein Drache über dem Ziel schwebt, kann er nicht wirklich nach unten speien, es ist immer ein Cone oder eine line...auf der Battlematt... und er hat von oben nach unten auch keinen Reichweiten gewinn...
oder verstehe ich das falsch?

Tust du. Der Kampf ist dreidimensional, aber nach dem ersten Sturzflug muss der Drache ja in geringer Höhe bleiben um anzugreifen. Da die Schützen Reichweite haben ist es egal wie hoch er dann genau ist. Und ob die auf einem Turm stehen oder nicht ist dem Drachen halt auch egal. 

Es ist halt auch zu einem gehörigen Teil ein Editionsding. Mit Damage Reduction sähe das Ganze schon deutlich schwieriger für die Verteidiger aus. Oder allein schon höherer AC.

Garnicht mal so sehr. Der Adult (DR 5) erwischt etwa 35 von 100 und stirbt dann. Der Kampf dauert aber viel länger weil die Schützen weniger Schaden machen und der Drache nur einen pro Runde erwischt. Den Mature Adult (DR 10) bekommt man ganz gut mit 200. ABER: mit Frightful Presence wird es kompliziert weil es Panik verursacht. Bedeutet die Schützen rennen durch die Gegend, aber da der Kampf lange dauert ended die Panik während des Kampfes wieder. Das ist dann kompliziert.
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Offline Feuersänger

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #94 am: 10.04.2026 | 15:23 »
Wie kommst du darauf?

In 5E gibt es - soweit ich weiss - keine offiziellen Regeln für 3D-Kampf. In 3E gibt es noch Regeln für unterschiedliche Bewegungskosten für Steig- und Sinkflug, würde mich wundern wenn es das in der Feinheit nach 5E geschafft hätte. In 5E ist ja sogar in der Horizontalen die Distanzanpassung für diagonale Bewegung nur eine Optionalregel.

Sowas wie Ainor da weiter oben argumentiert, dass ein "Cone" ja von einer fliegenden Kreatur auch von oben nach unten über ein Gelände gestülpt werden könne und dann als Kreis mit zB 45' Radius abzuhandeln sei, da lehne ich mich aus dem Fenster, dass das von den Regeln definitiv nicht so vorgesehen ist. Gegendarstellungen bitte mit offizieller Quellenangabe.

Es ist halt auch zu einem gehörigen Teil ein Editionsding. Mit Damage Reduction sähe das Ganze schon deutlich schwieriger für die Verteidiger aus. Oder allein schon höherer AC.

Ja, natürlich. Wie ich schon weiter vorne ausführte, tun sich in 3E solche Bürgerwehren schon mit einem Adult Red sehr schwer. Stellen wir das ruhig mal direkt gegenüber mit jeweils 100 Schützen, jeweils 1HD mit Proficiency und sagen wir Dex 13.

5E: 90 Bogenschützen schießen in 5 Runden insgesamt 450x mit Disadvantage, dazu 10% ohne Disad weil sie ihren Fear Save geschafft haben, mit +3 gegen AC19 für 1d8+1 Schaden. Dabei sind ca 5 Crits zu erwarten. Das macht insgesamt einen erwarteten Schaden von ca 245HP. Gefährlich nah am Gesamt-HP-Vorrat des Drachen, kann gut sein dass er an der Stelle schon tot ist wenn die Würfel etwas anders fallen.

3E: Der Drache hat AC 29, kann also überhaupt nur mit Nat20s getroffen werden. Maximalreichweite mit Bögen iirc 550 Fuß; Reichweitenabzüge auch schon Egal. ABER der Drache hat 150ft Fly Speed, kann sich doppelt bewegen (oder gar "rennen) und somit haben die Schützen maximal 1 Runde ehe sie in die Furchtaura des Drachen geraten.  Sobald er auf 180' ran ist, werden 95% der Schützen ihren Fear Save verkacken und 4d6 Runden in Panik davonlaufen und so lange überhaupt nicht mehr schießen.
Es sind also zunächst mal in der Anflugrunde 100 Pfeile = 5 Treffer à 1d8+0 zu erwarten und diese machen dank DR 5/Magic nur schlappe 4 Schaden oder so.
In den folgenden ~14 Runden dürfen noch 5 der Schützen schießen, mit entsprechend geringen Trefferchancen, halt so lange bis sie selber abgeräumt werden.

Also soviel zum Thema "Editionsding" -- da liegen einfach WELTEN dazwischen.

Edit:
Zitat
Der Adult (DR 5) erwischt etwa 35 von 100 und stirbt dann.

Das möcht ich bitte sehen, wie das passieren soll.
« Letzte Änderung: 10.04.2026 | 15:27 von Feuersänger »
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

Kleine Rechtschreibhilfe: Galerie, Standard, tolerant, "seit bei Zeit", tot/Tod, Stegreif, Rückgrat, die Nutella

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #95 am: 10.04.2026 | 15:34 »
Drachen gegen Städte im Film:

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Herrschaft_des_Feuers

Ich glaub das sind eher die 3E Drachen wie es Feuersänger meint,...

Offline Ainor

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #96 am: 10.04.2026 | 16:32 »
Das möcht ich bitte sehen, wie das passieren soll.

Annahmen wie oben, aber 100x100 Fuss Quadrate für jeden Archer (Reichweite mit Compositlangbogen ist 1100, also kein Problem). Ich komme auf 0,088 Schaden pro Angriff mit 1w8+1. Der Drache hat jede Runde einen Move und einen Angriff, erlegt also immer einen (Breath ist nicht besser). Mit 100x0,088 + 99x0,088 ... summiert sich der Schaden nach 35 Runden auf 253 (3.5) oder 28 Runden auf 212 (PF1).

Wenn man jetzt annimmt dass Frightful jede Runde 2 Schützen für 14 Runden rausnimmt wird es natürlich härter. Dann ist der Drache nach 62 Runden (3.5) oder 42 Runden (PF) weg.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Offline Luxferre

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #97 am: 10.04.2026 | 17:06 »
Und jetzt nochmal:

200 Bürgerliche/Archer Stufe 1. Okay.

Dazu mal aus der Hüfte geschossen:

1 Ranger Stufe 3
2 Ranger Stufe 2
3 Ranger Stufe 1

1 Magier Stufe 5
2 Magier Stufe 2

1 Kleriker Stufe 5
2 Kleriker Stufe 3
3 Kleriker Stufe 1

1 Paladin Stufe 4
1 Hexenmeister Stufe 2
1 Warlock Stufe 2

1 Druide Stufe 3
1 Druide Stufe 1

Plus die niedergelassenen Abenteurer:
1 Wirt/Kämpfer-im-Ruhestand Stufe 7
1 Adeliger/Schurke/Bürgermeister Stufe 6
1 Schmied/Kämpfer/Zwerg Stufe 6
1 Kleriker/Dorfheiler Stufe 7

Würde das Eurer Meinung nach für eine plausible Verteilung in einem 5.000 Seelen-Kleinstädtchen passen?
Das wären 24 besondere Charakterklassen, also knapp 0,5% der Bevölkerung. Meines Erachtens nach für D&D, insbesondere 5E, relativ vorsichtig berechnet.



Mit diesen NSC/Akteuren wäre die Waagschale für den Drachen nochmals deutlich schlechter austariert.
Berechnen kann/will ich das gerade nicht, aber Systemkenner sollten schnell verstehen, wie sich das Gewicht darstellt.
« Letzte Änderung: 10.04.2026 | 17:08 von Luxferre »
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"Consider the seed of your generation. You were not born to live like animals, but to pursue virtue and possess knowledge"

Offline Feuersänger

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #98 am: 10.04.2026 | 17:18 »
Annahmen wie oben, aber 100x100 Fuss Quadrate für jeden Archer (Reichweite mit Compositlangbogen ist 1100, also kein Problem). Ich komme auf 0,088 Schaden pro Angriff mit 1w8+1.

In 3E macht der Schütze ja nichtmal 1d8+1, sondern +0, weil wir sonst die Annahme auch noch um Str 12 und Kompositbogen erweitern müssten.
Dank DR5 kommen von 1d8 im Schnitt nur 0,75 Schaden pro Treffer durch. Das noch mal der 5% Trefferchance, sind wir bei 0,0375 Schaden pro Angriff, und nicht 0,088.
Und okay, wenn du sie derart stark auffächerst, kann der Drache pro Runde nur einen Bruchteil der Schützen in Panik versetzen. Aber auch über mehrere Runden verteilt läuft es trotzdem darauf hinaus, dass 95% der Schützen durchschnittlich 14 Runden lang gar nichts machen. Womöglich tun sie in ihrer Panik sogar dumme Dinge wie vom Dach runterspringen (2d6 Fallschaden), und weiß der Himmel wo sich befinden nachdem sie diese ganze Zeit in Panik in zufällige Richtungen weggelaufen sind. Da kann man sich dann auch nicht drauf verlassen, dass die beim schreiend wegrennen schön diszipliniert ihren Abstand zueinander wahren, damit der Drache nie mehr als 1 gleichzeitig erwischen kann.

Und selbst wenn die Panik dann irgendwann vorbei ist und selbst wenn dann noch 80 Schützen überlebt haben sollten und sich wieder in Position bringen und zum Angriff übergehen -- wenn sie bis dahin noch in der Stadt sind, müssen sie ja auch erstmal wieder auf die Dächer klettern, um Schussfeld zu haben, was vielleicht auch noch länger als 1 Runde dauert. Und dann ist die kombinierte DPR noch maximal 3,0, ründlich sinkend.

Wenn mal nur zur Vereinfachung die Furchtaura komplett ignoriert (und warum sollte man), und einfach mal vereinfachend davon ausgeht dass der Drache jede Runde 1 Schützen wegmacht, und jeder Schütze seine 0,0375 Schaden anbringt, ist das ein simples Summenproblem: 100 Pfeile in Runde 1, 99 in Runde 2 usw. Über 100 Runden werden also 5050 Pfeile abgeschossen (jetzt mal angenommen, jeder Schütze _hat_ überhaupt 100 Pfeile), das sind also insgesamt 189,375 Schadenspunkte, die sie am Drachen machen können, bis auch der aller-allerletzte von ihnen mause-mausetot ist. Der Drache überlebt mit ca 65HP.

Da jetzt noch die Furchtaura mit durchzuziehen, verschiebt das Ergebnis nochmal deutlich zugunsten des Drachen.

Und das wie gesagt im Vergleich zu 5E, wo dem Drachen nach ca 12 6 Runden die Hitpoints ausgehen.
« Letzte Änderung: 10.04.2026 | 22:48 von Feuersänger »
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"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

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Re: Drache vs Stadt
« Antwort #99 am: 10.04.2026 | 17:42 »
@Lux:

Jo, die Demographie ist natürlich immer etwas knifflig festzulegen, aber so ungefähr könnt ich mir das schon vorstellen. Ich habe zB jetzt gerade in meiner aktuellen Runde das Örtchen Drellin's Ferry, das mit 1200 Einwohnern angegeben wird. Dies hat laut offiziellen Angaben etwa 20 Stadtwachen plus 100 Milizionäre (letztere großteils Commoner-1), und noch eine Handvoll NSC mit grob 4-7 SC Klassenstufen. Ein paar Fighter, Veteranen und ehemalige Abenteurer sind auch dabei.
Ich meine mich auch zu erinnern, dass wir schonmal in einem Thread zu dem Thema ausbaldowert haben, dass pro Typus (Arkaner Caster, Göttlicher Caster etc) ungefähr 1000 Einwohner für je 1 Level 5 Vertreter seiner Zunft ein sinnvolles Maß darstellen. Also zur Klarstellung, mit 1000 Einwohnern hast du Platz für 1x Cleric-5 _und_ 1x Wizard-5 und so weiter. Und wenn es sich um ein Pionierstädtchen im Grenzland handelt, ist es auch plausibel überall noch ein paar Stufen draufzusatteln.

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