Straftat ist ein großes Wort, bei einem nicht lizensierten Fanwerk, dass seit Jahrzehnten nicht mehr verkauft wird und bei dem fraglich wäre, ob es damals überhaupt hätte gedruckt und verkauft werden dürfen. Da wäre erstmal die Frage, ob diese Werke hätten verbreitet werden dürfen und ob damit Geld verdient wurde… Dass Schmidt Spiele und Fanpro damals vorher schriftlich/vertraglich zugestimmt haben erscheint mir nicht sicher.
Bei einer strafrechtsverfolgung nach dem Urheberrecht geht es in der Anwendung um eher gewerbsmäßiges Handeln und selbst da wird das seltenst verfolgt, also strafrechtlich. Ich habe hier keine Gewinn-, sondern eine Erhaltungsabsicht im Sinne einer privaten, kulturellen Sammlung… Ich verbreite da nichts und verdiene damit auch nichts und habe das auch nicht vor…
Wenn dann ginge es hier eher um zivilrechtliche Ansprüche gegen mich, was eben keine Straftat darstellt, und dafür müsste man auch noch als der schöpfende Rechteinhaber nachweisen können, dass eine Schöpfungshöhe besteht und dass es potenziell entgangene Einnahmen gibt. Außerdem könnte man noch eine Unterlassung erwirken - also, dass ich nicht mehr fragen darf. Also komm mal runter oder zeig mich halt an und wir sehen was passiert…
Nicht zuletzt habe ich ausdrücklich nach einem Kaufobjekt gefragt, siehe oben. Es geht hier viel mehr darum, dass es traurig ist, dass diese uralten Kleinstauflagen von Fanwerken im Müll verschwinden, weil die besitzer sie irgendwann weggeworfen haben - alter Kinderzeitkram, der Karton kommt auf den Müll und dieses zerfledderte Heft auch… Die Folge ist ein ewiger Verlust. Da es inoffizielle Produkte sind, werden sie nicht wieder aufgelegt, wie die offiziellen, denn wenn Ulisses dies einfach täte, dann wäre hier ein Klagegrund der Rechteinhaber gegeben, da hier Geld erwirtschaftet würde, siehe oben. Aber ehrlich gesagt hat ja nichteinmal der Verlag diese Werke.
Und dass Du hier potenzielle illegale Anbieter, denn so verstehe ich es, von vermutlich offiziellem Verlagsmaterial verbreitest ist da vermutlich wesentlich schädigender für Ulisses, als meine Anfrage.