Ich kann schon nachvollziehen, was RPG Spieler an einem Vorlagen RPG reizt. Aber etwas Eigenes zu machen ist doch so viel geiler. Oder nicht?
Ich spiele generell keine RPGs nach irgendwelchen Vorlagen. Weder Herr der Ringe, noch „The Witcher“, noch „Game of Thrones“ oder anderes. Finde ich grauenvoll.
Ich persönlich bin kein Fan von RPG-Systemen, die auf irgendwelchen (weltweit) bekannten offiziellen Buch-oder Filmvorlagen basieren. Ganz egal, ob nun Herr der Ringe, The Witcher, Game of Thrones, Blade Runner, etc.
Dass diese jeweiligen Spielwelten so bekannt sind, macht es für die Spieler natürlich einfacher, sich in die Welt und in den Charakter hinein zu versetzen. Andererseits ist es genau das aber auch mein Problem als SL damit: Diese Spielwelten sind
zu bekannt.
Als SL habe ich da Schwierigkeiten, den Spielern noch wirklich neue Sachen/Dinge/Abenteuer zu präsentieren, und auch ich selbst (emp)finde das (als) eher langweilig, wenn ich 80% der Welt und ihrer Charaktere bereits aus irgendwelchen Büchern und oder Filmen (bereits zur Genüge kenne). Deswegen reizen mich die meisten Systeme, die auf einer solchen Vorlage basieren, kaum bis gar nicht. Und das Genre spielt dabei auch keine Rolle, ganz egal ob Fantasy à la Herr der Ringe oder Cyberpunk à la Blade Runner.
Allerdings: Auch wenn es mich persönlich wenig reizt, mit/in solchen Systemen zu spielen, bin ich dann doch noch ein gutes Stück davon entfernt, sie grauenvoll zu finden.