Auch wenn wir hier langsam vom Thema wegkommen. Kiesow hat ja unter dem Pseudonym "Andreas Blumenkamp" Artikel geschrieben, die Railroading extrem anprangern (bzw sich darüber lustig machen). Wie paßt das zusammen ? Waren seine Abenteurer aus einer anderen Phase als diese Artikel ? Selbst wenn das so war, warum hat er dann großzügig über das Railroading anderer DSA-Autoren hinweggesehen ? Hat da jemand Einsichten ?
Ansonsten gerne

Ich lese hier gerne mit, kann aber nicht viel dazu beisteuern. Meine alten DSA Abenteuer habe ich längst nicht mehr und auch wenn ich die meisten Kaufabenteuer schlecht finde (habe hier noch verschiedene D&D Werke) so fällt mir jetzt keines ein dessen Prämisse so arg unplausiblel ist wie einige der hier genannten Beispiele. Ich kann nur eine "(dis)honorable mention" abgeben:
Odyssey of the Dragonlords
Eine der Nebenquesten besteht darin die rechtmäßige Thronfolgerin der Amazonen zu retten. Diese sitzt seit jüngster Kindheit im Gefängnis weil ihre Häscher einst schwören mussten das sie ihren 18. Geburtstag erleben wird und schwüre sind in dieser Welt sehr wichtig. Hat man sie gerettet so wird sie durchaus auch von den Schergen der Gegner angegriffen. Der Grund: Ihr 18. Geburtstag war vor einigen Wochen. Man hat das Mädel also 10+ Jahre eingesperrt um sie zu töten sobald sie volljährig ist, aber das dann scheinbar vergessen.
Oh, und die Heldengruppe hat später eine Gruppe von Göttern im Laderraum. Aber die lassen die eigentliche Queste von den SCs machen und passen nur auf das Lager auf. Es sei denn ein TPK steht bevor. Dann springen sie aus dem Gebüsch um den Tag zu retten. Da fühlen sich die Spieler bestimmt voll episch und so.