Einige hier geschilderte Erfahrungen gehören für mich zu einem ähnlichen aber nicht deckungsgleichen Problem:
Wenn der Druide ungern Stadtabenteuer mag, das aber grummelnd in Kauf nimmt und darin noch eine Gelegenheit für Charakterrollenspiel sieht, ist das vollkommen okay.
Ich hab aber auch schon erlebt, dass jemand einen Charakter erschaffen hat, der eigentlich keinen guten Grund hatte, überhaupt Teil der Abenteurergruppe zu sein und sich damit auch gesträubt hat, zur Lösung des Abenteuers beizutragen. Da sehe ich mich als SL vielleicht noch in der Pflicht, beim ersten Abenteuer den Aufhänger so zu wählen, dass auch der Außenseiter motiviert ist mitzumachen.
Ein Spieler in einer längeren Kampagne wollte aber Mitglied einer Armee sein und hat dann von mir erwartet, dass ich bei jedem Abenteuer , Gründe erfinde, warum sein Char freigestellt wird, bei dem Abenteuer mitzumachen.
Hier sag ich ganz klar: die Pflicht des Spielers ist die Erschaffung eines Chars, der a) grundsätzlich gruppenkompatibel und b) grundsätzlich motiviert ist, auf Abenteuer auszuziehen.
Idealerweise spricht die Gruppe sich ja auch bei der Charaktererschaffung ab, so dass man merkt, ob die Motivation der Charaktere halbwegs zusammenpasst. Dass der Lone Wolf keine gute Wahl ist, der Hobbit, der am liebsten zuhause bleibt oder der einzig kriminelle Charakter in einer Gruppe rechtschaffender Helden, sollte man dann von vornherein kommunizieren.