Wie iirc schon jemand erwähnt hat: das kommt halt drauf an, wie das ganze Spiel die "Screentime" aufteilt.
THEORETISCH wäre es zB vielleicht diskutabel, wenn man zB 4 Spieler hat und das Spiel zu gleichen Teilen aus "Exploration, Soziales, Nachforschung, Kampf" besteht, dass jeder eine dieser Säulen zu 100% abdeckt und so jeder 25% "Spotlight" hat. Aber mal ehrlich, wer will denn das? Hat da wirklich jemand Bock drauf, 75% des Abends Sendepause zu haben während jeweils einer der anderen Spieler sein Solotänzchen mit Strohhut und Spazierstock aufführt? Also für mich hört sich das absolut grauenhaft an.
In der PRAXIS ist es ohnehin so, dass in den meisten Systemen / Spielen Kampf einen überproportionalen Anteil des Spiels einnimmt. Sagen wir zB 50%, und alle anderen Elemente zusammen teilen sich die restlichen 50%.
--> Es ist jetzt wirklich keine Rocket Science, dass der erfolgversprechenste Ansatz lautet, jede Figur solle eine Rolle _im_ Kampf UND eine _außerhalb_ haben.
Alice, die Waldläuferin, die Wildnisexploration und Fernkampf abdeckt. Bob, der edle Ritter, der soziale Interaktionen managet und im Nahkampf Arsch tritt. Charlie, die Magierin die arkane Rätsel löst und die Gegner magisch behindert. Und so weiter.