Dragon Age - The Veilguard: Auch nach 50 Stunden noch top und weit über meinen Erwartungen. Grafik, Weltdesign, Kampfsystem, Charakterentwicklung, NSC/Gruppe, Geschichte, Dialoge ... die BioWare-Formel funktioniert bei mir offenbar noch sehr gut. Teil davon ist allerdings auch, daß man eigentlich nicht soooo viele Entscheidungsmöglichkeiten hat und deshalb oft "gerailroaded" wird, aber solange die Story fesselt, ist mir das recht. Alles in allem paßt Teil 4 gut zur Reihe und bietet mir ein moderneres, aber trotzdem stimmiges Spielerlebnis.
Starfield: Oha, das liegt nach 15 Stunden noch deutlich unter meinen Erwartungen. Tastenbelegungen aus der Gamerhölle (und ich habe sogar Elite Dangerous meistern können), grausam klobige Menüs, umständliche UI-Ebenen, farb- und leblose NSC, furchtbare Weltraumabschnitte mit drögem Raumflug, und das alles in einer insgesamt doch sehr sterilen und lieblosen Atmo. Die Grafik ist gut, aber das reicht einfach nicht.
Verrückt ist, daß Starfield mMn nicht nur gegenüber der Konkurrenz schlecht aussieht, sondern selbst gegenüber bisherigen Bethesda-Titeln. Seltsam, wie die Firma hinter Skyrim und Fallout ein so großes Projekt so verpatzen konnte. Ich habe das Gefühl, daß die Führungsebenen keine Ahnung von ihren Entscheidungen hatten, die Studios am Projekt sich nicht abgesprochen hatten und Spieletests danach halbherzig waren oder milde sein mußten. Es ist noch zu früh für ein umfassendes Urteil, aber die inzwischen recht altbackene Bethesda-Formel zieht mich bisher nicht mehr in ihren Bann.
Horizon Zero Dawn Remastered: Das fand ich auf der PS4 Pro schon toll, aber der PC-Port ist ja wirklich der Hit. Grafik, Atmo und die Immersion schon im Prolog wieder vereinnahmend, und die Steuerung ist butterweich auf Tastatur und Maus umgestellt worden. Klasse.
Dazu natürlich noch die Dauerbrenner No Man's Sky, Palia und Last Epoch. Werden nicht langweilig.