Natürlich ist das "Betrug", aber das sind Schmeicheleien in der Regel doch immer.
Ich würde wie gesagt nicht von Betrug sondern von Illusion sprechen.
Betrug hat so einen negativen Beigeschmack.
Nein, ich dächte, du hättest etwas gegen Lügen am Rollenspiel und würdest den Leuten ganz ehrlich sagen, wieso du einen Druiden ins Haus stellst.
Wenn du die Leute aber darüber anlügt, sind wir beide uns ja ganz ähnlich. Ich mache das genau so.
Du hast Doms Definition (auf die sich der Thread bezieht) gelesen?
Ja, ich mache die Sachen, die Dom im Eingangspost angesprochen hat.
Und ich habe noch eine Erklärung hinzugefügt:
Diese Sachen haben mir als Spieler nur Spaß gemacht, als ich noch nichts davon wusste.
Wenn man aber weiß, dass der SL diese Sachen macht, verlieren Doms Beispiele an Reiz.
Der Trick liegt also daran, es den Spieler nicht wissen zu lassen.
(Aber genau das hatte ich etwas ausführlicher bereits im letzten Post geschrieben.)
Um meine Frage von oben noch mal zu wiederholen, wenn Du, wie Du schreibst, Herausforderungen bestehen willst, wie veträgt sich das mit den Manipulationen des Meisters?
Um mich zu wiederholen: Es kommt darauf an, was der SL manipuliert.
Wenn der SL den Plot so hinbiegt, dass man ihn automatisch löst, hat man keine Herausforderung.
Diese Form der Manipulation lässt sich tatsächlich nicht mit Herausforderung in Einklang bringen.
Wenn der SL den Plot aber manipuliert, indem er mir Hindernisse in den Weg räumt (damit der Plot länger dauert), dann kann man das mit der Herausforderung vereinbaren.
Ich habe nie gesagt, dass dem SL
alle Manipulationen offen stehen. Aber einige Manipulationen (z.B. Hindernisse in den Weg legen) kann der SL ruhig machen, ohne dass es mit der Herausforderung kollidiert.