Autor Thema: Ebook-Lesegeräte  (Gelesen 50006 mal)

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Offline Jürgen Hubert

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Ebook-Lesegeräte
« am: 9.02.2009 | 17:01 »
Seit Mitte letzten Jahres besitze ich ein Amazon Kindle, und ich denke, daß solche Lesegeräte für elektronische Bücher mittel- und langfristig einen größeren Einfluss auf Rollenspielbücher und -verläge haben werden.

Leider ist das Kindle für die Darstellung von Rollenspielbüchern wenig geeignet, da es PDFs nicht darstellen kann. Es ist zwar möglich, PDFs mit kostenloser Software zu konvertieren, aber das Endresultat ist nicht immer gut. Reine Textabschnitte sind zwar im Allgemeinen in Ordnung, aber Tabellen werden nicht richtig umgesetzt, und komplexere Layouttricks werden auch nicht immer richtig erkannt. Zur Zeit gibt es nur ein Lesegerät, das PDFs in Originalgröße darstellen kann - das iLiad, welches aber leider ziemlich teuer ist. Nächstes Jahr soll allerdings ein billigeres Gerät von Plastic Logic herauskommen, was ich mir wahrscheinlich zulegen werde.

Das heisst allerdings nicht, daß das Kindle nutzlos für meine Rollenspielaktivitäten wäre. Ich habe ein paar Perl-skripte entwickelt, mit denen ich es geschafft habe, diverse Webseiten (vor allem Wikis) in Ebooks umzuwandeln, die vom Kindle gelesen werden können - inklusive funktionierender interner Hyperlinks. Neben der TV Tropes Wiki habe ich das unter anderem mit der Wiki meiner Kampagnenwelt gemacht. Dies ist für die Entwicklung dieser Welt sehr nützlich - ich kann sie überall mit hin schleppen, und mit der Tastatur des Kindles Kommentare einfügen, falls mir spontane Ideen kommen - und diese Ideen dann später genauer ins Wiki eintragen (ich mache mir damit auch Notizen in anderen Büchern, die ich auf dem Gerät habe - und inzwischen sind da über 150 einzelne Dokumente drauf...).

Aber das sind erst einmal Spielereien, die nicht wirklich im größeren Umfang übertragbar sind. Interessant wird das Ganze dann, wenn PDF-kompatible Lesegeräte erst einmal billig genug sind, um von der breiten Masse akzeptiert zu werden (sagen wir mal, so um die €100).

Dann werden solche Geräte auch unter Rollenspielern sehr populär werden. Klar, das Grundregelwerk kauft man sich lieber in der gedruckten Version, da man es häufiger am Tisch herumreicht. Aber mit solchen Geräten kann man getrost die meisten Quellenbücher auch in elektronischer Form kaufen. Meine gesammelten Exalted-Quellenbücher z.B. passen schon lange nicht mehr in meinen Rucksack...

Ein typisches Quellenbuch hat in PDF-Form einen Umfang von 10 MB oder weniger. Und es gibt bereits heute SD-Speicherkarten für 16 GB. Das heißt, das man in so ein Lesegerät leicht 1600 Rollenspielbücher packen könnte - und sowohl beim Rollenspiel als auch beim Urlaub könnte man sie immer mit dabei haben!

In den USA bieten fast alle Rollenspielverlage ihre Bücher auch in elektronischer Form an. Manche bringen inzwischen sogar die Mehrheit ihrer Veröffentlichungen als PDFs heraus (z.B. Steve Jackson Games). Ich beobachte die deutsche Rollenspielszene zwar nicht so genau, aber hier scheinen die deutschen Verlage etwas hinterher zu hinken (ich würde sehr gerne die deutschen Call of Cthulhu-Publikationen als PDFs haben...). Langfristig wird sich aber auch hier der Drang zu Ebooks verstärken.


Was meint Ihr dazu? Haben unter Euch auch einige vor, sich solche Lesegeräte zuzulegen (sobald sie in Deutschland erhältlich sind)?
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Offline Merlin Emrys

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #1 am: 9.02.2009 | 17:06 »
Haben unter Euch auch einige vor, sich solche Lesegeräte zuzulegen (sobald sie in Deutschland erhältlich sind)?
Bis auf weiteres werde ich mit Sicherheit bei Laptops bleiben. Sie sind einfach vielseitiger, und die Speicherkapazität ist ja auch ok :-) .

Online sir_paul

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #2 am: 9.02.2009 | 17:19 »
Ich werde mir so ein Gerät zulegen wenn es folgende Kriterien erfüllt:

1) Betankbar als USB Massenspeicher (Keine synchronisationssoftware nötig).
2) Unterstützung von PDF-Dateien
3) Günstiger Preis (eher unter 100 EUR)

Gruß
sir_paul

Offline Uebelator

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #3 am: 9.02.2009 | 17:27 »
Hab neulich mal drüber nachgedacht, das so ein kleines, handliches Gerät praktisch wäre, mit dem man seine gesammelten PDFs auch mal Abends im Bett lesen, oder - wie Du schon sagtest - einfach mal bei nem Rollenspielabend rumreichen kann.

Allerdings scheint mir der Funktionsumfang und damit der Preis der von Dir genannten Geräte für diesen Zweck einfach zu hoch. Ich würde mit dem Teil nicht ins Internet gehen, Emails schreiben, oder sonst irgendwas anderes wollen als PDFs angezeigt zu bekommen. Und dafür geb ich halt nicht 500 Euro aus. (Zumal die Teile eh nur ein Schwarz-weiss Display haben). Wenn man irgendwann aber seine PDFs für 100 Euro überall lesen kann, dann werd ich mir sowas mal zulegen.

Offline Gimkin

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #4 am: 9.02.2009 | 17:28 »
Also ich habe einen EBook Reader, weil es angenehmer ist auf EPaper zu lesen als auf dem Bildschirm... Zumindest für mich. Auf dem Gerät lese ich gerne Fachliteratur oder Romane , aber für Regelwerke halte ich es für unpraktisch.

1) Sind die Seiten von Regelwerken oft mit farbigen Grafiken illustriert, dass geht schon mal gar nicht auf den derzeitigen Geräten.

2) Sind die meisten Regelwerke nicht für so kleine Ansichten gelayoutet und damit unleserlich, weil zu klein, oder man muss auf dem Gerät immer wieder scrollen, was meistens nicht intuitiv ist und auch den Lesefluss stört.

3) Das Blättern geht nicht schnell genug. Also zum lesen schon, aber zum durchblättern, wenn man was bestimmtes sucht, sind die Geräte noch zu langsam.

4) Das aufsuchen von Informationen dauert zu lang. Also zum einen das durchblättern ala ich suche die Tabelle XXX die war unten links auf einer Seite so in der Mitte des Buches geht nicht sehr gut. Okay, Inhaltsverzeichnis mit Links haben inzwischen die meisten PDFs, aber oftmals kein Stichwortverzeichnis... Und ne Suchfunktion habe ich zumindest bei meinem Gerät noch nicht gefunden...

So bleibe ich da doch bei Pen & Paper & Hardcover und nicht bei Laptop und Ebookreader...

Ach ja, und der Iliad ist so teuer, weil der einen der größeren Screens hat und der Bildschirm ein Touchscreen ist.
Ansonsten würde er 1. als Massenspeicher durchgehen und 2. PDFs unterstützen.
Zitat
Mach das mal ingame.
Zitat
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Offline Jürgen Hubert

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #5 am: 9.02.2009 | 17:55 »
Bis auf weiteres werde ich mit Sicherheit bei Laptops bleiben. Sie sind einfach vielseitiger, und die Speicherkapazität ist ja auch ok :-) .

Die sind allerdings auch erheblich schwerer und unhandlicher...

Mein Kindle ist leichter als ein übliches Paperback. Wie schwer das von Plastic Logic sein wird, ist noch unklar - aber auf alle Fälle leichter als ein Hardcover.

Ich werde mir so ein Gerät zulegen wenn es folgende Kriterien erfüllt:

1) Betankbar als USB Massenspeicher (Keine synchronisationssoftware nötig).

Das ist im Prinzip beim Kindle schon der Fall - die Software ist dazu da, PDF und andere Dateien in ein lesbares Format umzuwandeln.

Bei Geräten, die PDFs lesen können, müßte dieser Punkt also automatisch erfüllt sein.

Also ich habe einen EBook Reader, weil es angenehmer ist auf EPaper zu lesen als auf dem Bildschirm... Zumindest für mich. Auf dem Gerät lese ich gerne Fachliteratur oder Romane , aber für Regelwerke halte ich es für unpraktisch.

1) Sind die Seiten von Regelwerken oft mit farbigen Grafiken illustriert, dass geht schon mal gar nicht auf den derzeitigen Geräten.

Das wird wohl in der Tat noch ein paar jährchen dauern...

Wobei sich natürlich die Frage stellt, wie wichtig Farbdarstellung in Rollenspielbüchern überhaupt ist.

Zitat
4) Das aufsuchen von Informationen dauert zu lang. Also zum einen das durchblättern ala ich suche die Tabelle XXX die war unten links auf einer Seite so in der Mitte des Buches geht nicht sehr gut. Okay, Inhaltsverzeichnis mit Links haben inzwischen die meisten PDFs, aber oftmals kein Stichwortverzeichnis... Und ne Suchfunktion habe ich zumindest bei meinem Gerät noch nicht gefunden...

Eine Suchfunktion ist beim Kindle eingebaut (hast Du den Sony Reader?).
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Offline Patti

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #6 am: 9.02.2009 | 18:26 »
Der Kindle 2 ist übrigens schon im Anmarsch: http://www.boersenblatt.net/306019/

Ich erwarte sehnlichst, dass sich da was tut. Sowohl an den Formaten, als auch an den Geräten. Ab einem Preis von 150€ wäre ich bereit, mit so ein Ding zuzulegen. Gerade weil ich mich momentan jeden Abend drüber ärgere, dass Rollenspielbücher so eine dämliche Form haben, um sie im Bett zu lesen.

Meine Variante wäre: Im Bett mittels Lesegerät das Buch komplett durchlesen. Beim Spielen den Laptop dabeihaben, um Dinge schnell nachzuschlagen.

Derzeitige Favoriten: Kindle, iLiad und Readius. Auch nicht übel: Bebook und Cybook.

Ich hab vor kurzem mal für Freunde eine Liste mit Readern und deren technischen Daten zusammengestellt. Das Forum möchte aber keine .xls angehängt haben. Bei Interesse pm.
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Offline Gimkin

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #7 am: 9.02.2009 | 18:30 »
Ich habe den Iliad. Also die ältere Version davon und bin damit recht zufrieden.

Der Kindle gefällt mir nicht so gut, weil ich nicht weiß, was ich mit der Tastatur da soll. Aus meiner Sicht verschwendeter Platz, wäre besser für einen größeren Bildschirm genutzt worden. Aber auch so ist der Platz noch zu klein.

Bilder sind vielleicht in RPG Büchern nicht so wichtig aber es wird schwierig, wenn sowohl der Text (auf dem Bild) als auch das Bild nur in Grautönen dargestellt wird, da der evtl. vorhandene Kontrast verloren geht und das das lesen erschwert. Das betrifft nicht nur Bilder im Sinne von Illustrationen sondern auch Hintergrundbilder wie zB in den D&D Regelwerken.
Zitat
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Offline Toppe

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #8 am: 9.02.2009 | 18:55 »
Habe mir letzten Herbst einen Sony 505 eBook Reader zugelegt. Bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Gerät. Warte aber auch gespannt auf das endgültige Gerät von Plastic Logic.
Der Sony ist schön handlich gut zu lesen und mit der SD Karte kann man auch Unmengen von Daten mit sich rumtragen. Die meisten Pdfs werden erkannt und es gibt einfach zu bedienende Programme um andere umzuwandeln. Selbst ältere Bücher die nur als Bilder eingescannt wurden sind somit auf dem Reader zu lesen.
Als allumfassendes Nachschlagewerk während einer Rollenspielrunde oder bei der Charaktererschaffung ist er eher nicht geeignet. Zu langsam ist das Umblättern oder Wechseln zwischen verschiedenen Büchern. Fehlende Funktion für Kommentare stört auch. Hier ist man mit einem Laptop oder Netbook besser dran.
Für mich bietet der Sony Reader genau das was ich wollte. Mit ihm habe ich eine große Anzahl Rollenspielbücher immer dabei, ob auf Reisen, im Bus, Zug oder einfach nur auf dem Nachttischchen.
Konnte mit dem Reader mein Pensum an gelesenen Büchern wieder erhöhen.


Sorry, you must have been boring.

Offline Jürgen Hubert

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #9 am: 9.02.2009 | 18:59 »
Ich habe den Iliad. Also die ältere Version davon und bin damit recht zufrieden.

Der Kindle gefällt mir nicht so gut, weil ich nicht weiß, was ich mit der Tastatur da soll. Aus meiner Sicht verschwendeter Platz, wäre besser für einen größeren Bildschirm genutzt worden.

Die ist für Notizen und für die Suchfunktion da. Beides ist äußerst praktisch, und ich würde mir auf keinen Fall ein Lesegerät ohne diese Funktionen zulegen...
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Offline Gimkin

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #10 am: 9.02.2009 | 19:03 »
Notizen kann man im Iliad handschriftlich auf dem Touchdisplay machen und auch so exportieren. Suche wäre wohl Softwaremässig nachträglich implementierbar, da es ein virtuelles Keyboard gibt.

Ich weiß nicht wie es beim Sony aussieht, aber für den Iliad zumindest gibt es für Softwareentwickler eine frei verfügbare Toolchain, so dass man das theoretisch selber machen könnte.
Zitat
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Offline Settembrini

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #11 am: 17.02.2009 | 10:58 »

caveat lusor, sie befinden sich in einer Gelben Zone - Der PESA RHD warnt!

Abenteuerpunkt. das fanzine des autorenkollektivs.
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Offline Selganor [n/a]

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #12 am: 17.02.2009 | 11:01 »
*Und inwiefern erfuellen ausgedruckte (und gebundene) PDFs die Anfonderungen in diesem Thread?
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

ChristophDolge

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #13 am: 17.02.2009 | 11:06 »
Das ist ein analoger Ebook-Reader.

Offline Boba Fett

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #14 am: 17.02.2009 | 11:14 »
Ich hab seit Oktober den iRex DR 1000 S und hatte vorher den iRex Iliad.
Mit beiden bin ich sehr zufrieden. Insbesondere die Akkulaufzeit ist sehr gut. (>10h)
Der DR 1000 S hat ein größeres Display, SD Card einschub und ist inzwischen (nach Kinderkrankheiten die im aktuellen Firmwarestand aber behoben sind) ausgereift. [Der Iliad iRex hat SD und CF Karteneinschub und ein kleiners Display, das Gehäuse war klobiger.]
Der Amazon Kindle, bzw. Sonys E-Reader schreckten mich etwas in Punkto Displaygröße ab, da die Rollenspiel-PDFs ja meistens in der Nähe von Din A 4 sind. Hier kann der Iliad sehr gut darstellen.
Die Sketchbook Funktion (also mit Stift Notizen machen und Zeichnen) ist klasse, weil man sich so das Papier spart und später die Skizzen als Dokument vermailen kann.

Ein E-Reader ist allerdings ein Gerät mit einem stolzen Preis.
Man sollte sich gut überlegen, wie oft man sowas einsetzt.
Ich lese inzwischen gut die Hälfte aller Werke, die ich habe über den Iliad.
Interessant wäre noch ein Gerät mit echter DinA4 Displaygröße, auch wenn das wohl die wenigsten (Buch-Leser) haben wollen.

Ich hoffe, dass 2009 das Break Even Jahr der EReader ist. Das ist allerdings abhängig davon, ob die Verlage langsam beginnen, ihre Werke digital zu veräußern. Im deutschen Markt ist das aber nicht zu erkennen...
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Offline Boba Fett

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #15 am: 25.02.2009 | 13:16 »
Kleiner Nachtrag:

Ich warte noch auf den E-Reader von Plastic Logic, der 2009/2010 rauskommen soll und der dann wirklich fast
DinA 4 Format [27,9cm x 21,6cm / 400 Gramm] haben wird.
Der wird dann für mich ein Muß. Hoffentlich ist der nicht so extrem teuer... ;)

[Anmerkung: In der verlinkten Seite ist als Erscheinungszeitraum das erste Halbjahr 09 angegeben. Auf der PlasticLogic Homepage ist 2010 angegeben...]

Das Gerät ist übrigens 'made in Germany' (Dresden).
« Letzte Änderung: 25.02.2009 | 13:43 von Boba Fett »
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Offline Don Juan

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #16 am: 25.02.2009 | 13:24 »
Kleiner Nachtrag:

Ich warte noch auf den E-Reader von Plastic Logic, der 2009/2010 rauskommen soll und der dann wirklich fast DinA 4 Format [27,9cm x 21,6cm] haben wird.
Der wird dann für mich ein Muß. Hoffentlich ist der nicht so extrem teuer... ;)

[Anmerkung: In der verlinkten Seite ist als Erscheinungszeitraum das erste Halbjahr 09 angegeben. Auf der PlasticLogic.com Homepage ist 2010 angegeben...]

kann man den zusammenfalten ::)

so ein lesegeraet haette ich schon gerne, aber buecher sind zwecks blaettern und angenehmen lesens eigentlich eher mein favorit,
ich hab schon ab und zu auf einem pda was gelesen, ging soweit auch ganz gut, aber auf die dauer ist das anstrengender als ein buch,
auf einem laptop lesen ist fuer mich sehr anstrengend und dauert viel laenger als ein buch zu lesen, daher warte ich erstmal ab was aus den lesegeraeten so wird.

aber so alle schulbuecher auf einem geraet, zumindest mein ruecken wuerde sich bedanken!

Offline Boba Fett

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #17 am: 25.02.2009 | 13:26 »
kann man den zusammenfalten ::)
Nein.

Es gibt bisher nur ein zusammenrollbares EPaper-Display, aber dessen Display Größe ist mir zu klein gewesen.

auf einem laptop lesen ist fuer mich sehr anstrengend und dauert viel laenger als ein buch zu lesen, daher warte ich erstmal ab was aus den lesegeraeten so wird.

Das kann ich nachvollziehen und das geht mir genauso.
Generell ist das Lesen auf LCD auf die Dauer sehr anstrengend.
EPaper ist da anders, da die Oberfläche ja aus vielen kleinen magnetisierten Kugeln besteht, die dann ausgerichtet werden.
Also kein Flimmern, kein Leuchten...
Ich hab ja bereits zwei EReader hinter mir und hätte mir kein zweites, besseres gekauft, wenn das Lesen damit genauso anstrengend gewesen wäre. Einzige Kritik, die ich habe ist die Größe (hätte gern DinA4) und die bisherige Gehäuseformate (die Dinger sind mir noch zu klobig).
« Letzte Änderung: 25.02.2009 | 13:30 von Boba Fett »
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Offline Patti

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #18 am: 25.02.2009 | 19:39 »
kann man den zusammenfalten ::)


Den nicht, aber den (eh schon wesentlich kleineren) Readius kann man einrollen. Das ist der, den Boba meint. Übrigens auch der bisher einzige, der außer dem Kindle Whispernet kann. Das ist die Funktion mit der man Bücher wie übers Handynetz runterladen kann. Ohne Computer. Ohne Internetanschluß. Leider bisher nur in Amerika möglich.
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Offline DARTH EVI

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #19 am: 25.02.2009 | 21:09 »
Also ich nutz das Iphone für meine pdf Zauberbücher und Chars  ;D

mit ensprechenden App geht das sehr gut bedienung und zoom ist sehr gut ^^

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Offline Don Juan

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #20 am: 25.02.2009 | 21:52 »
Also ich nutz das Iphone für meine pdf Zauberbücher und Chars  ;D

mit ensprechenden App geht das sehr gut bedienung und zoom ist sehr gut ^^

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fuer zauberbuecher ist sowas (dank suchfunktion) echt gut


also ein teil das din A4 groesse haette und zusammenfaltbar waer, zu nem erstehbaren preis, da wuerd ich schon nicht nein sagen

Offline duke

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #21 am: 25.02.2009 | 22:10 »
Wenn es einen nicht stört, dass die Dinger mit LCDs arbeiten, kann man sich theoretisch auch mal die "Stylistic" Tablet-PCs von Fujitsu-Siemens anschauen oder das Compaq TC1000 oder TC1100. Grade die älteren Geräte sind recht günstig auf eBay zu kriegen (allerdings in der Regel immer noch teurer als 150€). Die Batterien halten bei den Dingern allerdings bei weitem nicht so lange wie bei einem eBook, sind schwerer und die Lesequalität ist, da LCD, auch nicht so gut. Dafür sind die Dinger zu fast allem kompatibel, da es ja im grunde genommen einfache Notebooks ohne Tastatur sind. Und im DIN A4-Format gibts die Dinger auch.
Für eBooks gibts da den MobiPocket-Reader.

IMHO im Augenblick besser für große Regelwerke geeignet. ;)
« Letzte Änderung: 25.02.2009 | 22:14 von duke »
http://www.technotrouser.de - Roleplaying-Bereich: User: [das spielsystem] Pass: [die raumstation] (alles klein- und zusammenschreiben)

Noch heute sind seine elektrifizierten buddhistischen Gebetsmühlen bekannt, vor allem die Modelle mit hoher Umdrehungszahl, die 18 000 Gebete in der Minute erreichen.
 Stanisław Lem - Sterntagebücher, 28. Reise

Heretic

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #22 am: 27.02.2009 | 10:21 »
Zitat

Was meint Ihr dazu? Haben unter Euch auch einige vor, sich solche Lesegeräte zuzulegen (sobald sie in Deutschland erhältlich sind)?

Auf keinen Fall, ausser sie werden gravierend BILLIGER als Bücher.
Ein Buch braucht keinen Strom und ist besser lesbar als Displays und Screens. Ausserdem kann ich mein Buch voll Karacho auf den Tisch knallen und ich kann es hinterher immer noch lesen.

Ein e-Book-Reader wird mMn niemals ein echtes Buch ersetzen können.
Zumindest nicht in den nächsten 5 Jahren.

Offline Dr.Boomslang

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #23 am: 27.02.2009 | 14:13 »
Ein e-Book-Reader wird mMn niemals ein echtes Buch ersetzen können.
Zumindest nicht in den nächsten 5 Jahren.
;D

Die neue Definition für "niemals": Nicht in den nächsten 5 Jahren ;)

Offline Bhrandir

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Re: Ebook-Lesegeräte
« Antwort #24 am: 13.03.2009 | 21:54 »
Hmmm,

Ich werde da nochmal stark in mich gehen müssen.

Grundsätzlich bin ich von dem Gedanken sehr angetan.
Es wird für mich zwar auf keinen Fall die heiß und innig geliebten Hardcover ersetzen, aber bestimmte Sachen kann ich es mir schon hervorragend vorstellen.

Ich denke da vor allem an Nachschlagewerke, Atlanten und weitere Fachliteratur.
Wenn man nicht mehr die ganzen vergilpten Schinken mit sich rumschleppen müsste wäre das schon ideal...
Hmmm, Fachbibliothek im Miniformat, das wäre wirklich mal was, aber erst mit Farbdisplay, damit man auch was erkennt...

Gruß,
Bhrandir