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Autor Thema: [Designtagebuch] Nightly Impala  (Gelesen 31944 mal)

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Imago

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #75 am: 17.05.2009 | 20:19 »
Zitat
Strom und Licht. Nun also, die Außenhülle. Unterste Ebene der AUßenhülle stellt der Hydrogarten dar, das Dach ist transparent um Licht durchzulassen, darüber wird ein Energienetz gespannt. Dieses Energienetz filtert das Licht, so dass man vor schädlichen Strahlungen und Sonnenwinden etc geschützt ist. Die so ausgesiebte Energie wird also aufgefangen und dann für die Stromversorgung eingesetzt. Die Stromversorgung ist also in erster Linie solarbetrieben Smiley

OO
Heißt das ... die Impala sieht von außen aus wie ein riesiger Garten? Und man kann im Hydogarten romantisch Sterne gucken? Das wird ja immer besser.

Zitat
Geld: Wozu? Es gibt kein Geld, Kommunismus funktiort auf der Impala, aber nur wenn es kein Geld gibt. Da die Illegalen von der Gesellschaft ausgeschlossen sind, ist jeglicher Tauschhandel eigentlich Schwarzmarkt, aber erlaubt. Illegale stellen ihre Fähigkeiten zur Verfügung um dafür etwas von der Gesellschaft zu erhalten. Näheres später.
*zweiter spontaner Begeisterungsausbruch*

 :d


Offline Imion

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #76 am: 17.05.2009 | 20:27 »
(...)

Strom und Licht. Nun also, die Außenhülle. Unterste Ebene der AUßenhülle stellt der Hydrogarten dar, das Dach ist transparent um Licht durchzulassen, darüber wird ein Energienetz gespannt. Dieses Energienetz filtert das Licht, so dass man vor schädlichen Strahlungen und Sonnenwinden etc geschützt ist. Die so ausgesiebte Energie wird also aufgefangen und dann für die Stromversorgung eingesetzt. Die Stromversorgung ist also in erster Linie solarbetrieben :)

(...)

Hm...

Das All ist aber zwischen den Sternen relativ 'dunkel'. Sprich: Eine allzu grosse Ausbeute an eintreffendem Licht wirds eher nicht geben.
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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #77 am: 17.05.2009 | 20:31 »
Zitat
Das All ist aber zwischen den Sternen relativ 'dunkel'. Sprich: Eine allzu grosse Ausbeute an eintreffendem Licht wirds eher nicht geben.

Wieder ne Sache die für was Sonnenbezogenes (nah ranfliegen, aufladen, weiter gehts) und krasse Akkus sprechen würde... ;)
Könnte doch auch Spannung aufbauen ... so von wegen "der Strom ist fast weg und wir schaffens kaum noch zur nächsten "Tankstelle" ... die Impala fliegt von jetzt an auf totaler Sparflamme.

Offline Imion

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #78 am: 18.05.2009 | 20:50 »
Weils mir gerade im Kopf rumgeistert: Wie willst du den TL anlegen? TL8 mit 9^+ wenns zum Antrieb kommt? Dass die Offiziere Zugang zu technischen Spielereien haben werden, von denen die Kolonisten nur träumen können dürfte klar sein, aber wie siehts mit der Verfügbarkeit im Allgemeinen aus? (Was kann an Bord hergestellt werden, was muss mehr schlecht als recht mit nicht immer adäquaten Mittel zusammengeflickt werden?)
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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #79 am: 19.05.2009 | 19:23 »
Ich persönlich fände es ja cool wenn es nicht zuviel Mittelalter wäre. Also durchaus noch vereinzelt Kram wie Drohnen oder Implantate... und an Bord eines Raumschiffes ist ein weitgefächertes Arsenal kreativer Non-Lethal Weapons bestimmt auch nicht schlecht.

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #80 am: 20.05.2009 | 01:54 »
Schußwaffen sind höchstens vorhanden, zur Verteidigung, aber werden sonst nicht an Bord geduldet. Die Idee das sie von SOnne zu Sonne fliegen müssen ist auch gut. Und ja, von außen siehts nach Garten aus, weiter innen grünt dann nix mehr. TL8 mit Antrieb 9, hört sich gut an.

Ich hab grad an Duschen gedacht, Wasser, bzw. H2O kann man wohl noch im All aufsammeln, muss halt nur Schmelzen und vor allem filtern, trotzdem gefällt es mir besser, wenn der Filtervorgang so viel Energie frisst, dass man mit dem Wasser lieber sparsam umgeht.
Küchen -> auslagern, in den Wohnquartieren gibt es keine Kochvorrichtungen, es gibt Kantinen, in die jeder Legale auch ohne Probleme reinkommt und mit seiner Ratio-karte kann er sich sein Essen abholen oder dort verspeisen. Brot (Maisbrot, wer braucht schon Weizen?)... und mir fällt grad auf, dass es keinen Käse gibt und auch keine Wurst, außer Geflügelmortadella, der Speiseplan, ich wollt den nicht ausarbeiten, aber viel Auswahl ist es jedenfalls nicht... Aber ich wollt ja eine überschaubare Anzahl an Tieren, nun, es gibt ja noch Rattenburger.
Jetzt stellt sich mir die Frage: auch Gemeinschaftsdduschen? Oder irgendeine durchgeknallte Wasserlose Reinigungszelle in den Wohnquartieren? Besser nicht zu kompliziert machen.

Zu den SC's: Ich überlege ob ich mich vor allem darauf konzentrieren sollte, Illegale zu spielen, ich halte das für sinnvoll, alles andere ist einfach, aber Illegale müssen immer ihren eigenen Weg finden und sind viel motivierter Abenteuer zu erleben, die brauchen nämlich jede Belohnung. TL8 mit Antrieb 9, aber da können sie ja eh kaum was drehen, hört sich gut an.

Achja, besonderer Ort:
Die Zeta-Halle -> Größter Gemeinschaftsraum, schwarzer Impalaboden durchsetzt mit synthetischen Diamanten die von oben betrachtet ein Bild von der Umgebung von Gaia-Zeta darstellt, von der Erde ausgesehen. Der Ort an dem Feiern, Konzerte und Kunstausstellungen stattfinden, immerhin Platz für 600 Menschen auf einmal (oder ist das zu wenig, kann sowas schlecht schätzen)

Historisches Ereignis: Der Datencrash, ich überleg grade, ob es nicht sinnvoll ist, zu sagen, dass ein Alienangriff alle Festplatten (außer die mit dem Kontrollprogrammen für den Antrieb) zerstört hat -> Verlust der Koordinaten und von sehr viel Wissen, da alles was nach fast 200 Jahren die Menschen noch von ihrer Heimat wussten, rekonstruiert werden musste, würde erklären, warum man noch über Wartung der wichtigsten Maschinen Bescheid weiß, aber sonst kaum etwas über Terra weiß.
« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 01:56 von Callisto »

Offline Imion

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #81 am: 20.05.2009 | 02:47 »
(...)

Ich hab grad an Duschen gedacht, Wasser, bzw. H2O kann man wohl noch im All aufsammeln, muss halt nur Schmelzen und vor allem filtern, trotzdem gefällt es mir besser, wenn der Filtervorgang so viel Energie frisst, dass man mit dem Wasser lieber sparsam umgeht.

Allzuviel Wasser gibts im interstellaren Raum AFAIK auch nicht unbedingt, wenn man nicht gerade an nem rouge planet vorbeifliegt. Da müsste man schon einem Stern näher auf die Pelle rücken ;).

Zitat
Küchen -> auslagern, in den Wohnquartieren gibt es keine Kochvorrichtungen, es gibt Kantinen, in die jeder Legale auch ohne Probleme reinkommt und mit seiner Ratio-karte kann er sich sein Essen abholen oder dort verspeisen. Brot (Maisbrot, wer braucht schon Weizen?)... und mir fällt grad auf, dass es keinen Käse gibt und auch keine Wurst, außer Geflügelmortadella, der Speiseplan, ich wollt den nicht ausarbeiten, aber viel Auswahl ist es jedenfalls nicht... Aber ich wollt ja eine überschaubare Anzahl an Tieren, nun, es gibt ja noch Rattenburger.

'Freies Feuer' in einem solchen Umfeld wäre ja auch ein Sicherheitsrisiko sondergleichen ;).

BTW: Vllt mal an Bestäubung denken. Es sei denn, das Ganze wird per Hand von den Kolonisten erledigt. Auch im Hinterkopf behanlten sollte man, dass die sich 'Bekleidungs-Industrie' wohl ganz auf künstliche Fasern beschränken muss.

Aber ja, die Ernährung wird wohl relativ eintönig ausfallen, da werden Gewürze zum heiss begehrten Luxusgut.

Zitat
Jetzt stellt sich mir die Frage: auch Gemeinschaftsdduschen? Oder irgendeine durchgeknallte Wasserlose Reinigungszelle in den Wohnquartieren? Besser nicht zu kompliziert machen.

Die Schalldusche gehört ja schon seit den Zeiten des seeligen Mr. Rhodans zum Repertoir der SF. ANsonsten würde ich aus ökonomischen Gesichtspunkten auf die Gemeinschaftsduschen tippen.

Zitat
Zu den SC's: Ich überlege ob ich mich vor allem darauf konzentrieren sollte, Illegale zu spielen, ich halte das für sinnvoll, alles andere ist einfach, aber Illegale müssen immer ihren eigenen Weg finden und sind viel motivierter Abenteuer zu erleben, die brauchen nämlich jede Belohnung.

Ach so eine schöne Meuterei (von mit der Führung unzufriedenen Offizieren) oder ein 'Mord-im-Orientexpress' Szenario hat doch auch was für sich.

Zitat
TL8 mit Antrieb 9, aber da können sie ja eh kaum was drehen, hört sich gut an.

Das ganze High-Tech Zeug muss ja nicht an Bord herstellbar sein. ein Lagerraum voller Ersatzteile, die für die 200-Kleingeld Jahre reichen sollten, sollte sich machen lassen.

BTW: Andere 'Abenteuer'-Idee: Eine (mehr oder weniger) wichtige Machine droht den Geist aufzugeben. die Techniker müssen nun einen Weg (vllt gegen Wiederstand von Seiten der Offiziere) finden, sie am Laufen zu halten. Wenn die Kaffeemaschine ausfällt ist die Kacke am Dampfen ;).

Zitat
Achja, besonderer Ort:
Die Zeta-Halle -> Größter Gemeinschaftsraum, schwarzer Impalaboden durchsetzt mit synthetischen Diamanten die von oben betrachtet ein Bild von der Umgebung von Gaia-Zeta darstellt, von der Erde ausgesehen. Der Ort an dem Feiern, Konzerte und Kunstausstellungen stattfinden, immerhin Platz für 600 Menschen auf einmal (oder ist das zu wenig, kann sowas schlecht schätzen)

Kommt ganz darauf an. Wenn nur die Offiziere geladen sein sollten, wirds reichen. Ansonsten IMHO knapp bemessen. Wird sicherlich auch 'Versammlungsräume' für die 'niederen Kasten' geben. Mal die Verteilung Offiziere-Techniker-Kolonisten anschauen.

Zitat
Historisches Ereignis: Der Datencrash, ich überleg grade, ob es nicht sinnvoll ist, zu sagen, dass ein Alienangriff alle Festplatten (außer die mit dem Kontrollprogrammen für den Antrieb) zerstört hat -> Verlust der Koordinaten und von sehr viel Wissen, da alles was nach fast 200 Jahren die Menschen noch von ihrer Heimat wussten, rekonstruiert werden musste, würde erklären, warum man noch über Wartung der wichtigsten Maschinen Bescheid weiß, aber sonst kaum etwas über Terra weiß.

Hmmm....

Ich gehe mal davon aus, dass die Datensicherung bei einem Unternehmen dieser Grössenordnung nicht mit einem einzigen Backup getan ist. Daher muss der Angriff schon recht heftig gewesen sein. Andere Option wäre die BSG Route und einen Virus die Arbeit tun lassen. Kann natürlich auch durch Alien-Massnahmen eingeschleust worden sein. Noch eine Idee: Vlt ist ja das Neural-Net/die AI (wen du so etwas einbauen willst) ein bisschen exzentrisch geworden und hat den ganzen Speicherplatz für die schönen 'Stern-Bilder' aus der Astrographie gebraucht. Was kann man schon mit so langweiligem Zeug wie dem Flughandbuch für ein Shuttle anfangen. Ganz zu schweigen von Shakespears gesammelten Werken ;).
« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 02:49 von Imion »
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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #82 am: 20.05.2009 | 10:27 »
Zitat
gibt es keine Kochvorrichtungen, es gibt Kantinen

Stellt sich mir die Frage wie die Gärten bewacht werden. Die im Maisfeld pennenden Illegalen haben dann im Endeffekt mehr zu essen als jeder Legale wenn so streng rationiert wird. Ieeeh, ein Leben lang Mensa-Essen. Schreckliche Vorstellung. :D

Zitat
auch Gemeinschaftsdduschen?
Was die Dusche damit in den Rang eines Story-Schauplatzes erheben würde und es für die Illegalen sogar zum Abenteuer werden lässt sich überhaupt zu waschen. Wieso nicht.


Offline Waldviech

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #83 am: 20.05.2009 | 11:54 »
Zitat
Ganz zu schweigen von Shakespears gesammelten Werken .
Also wenn ich von einer exzentrischen KI ausgehe, würde ich die vielleicht überliefert lassen - zudem orientiert sich die KI beim Rekonstruieren technischer Handbücher am shakespearschen Sprachstil, so das viele Dateieinträge des Hilfemenüs im Bordnetzwerk, das besagte Shuttlehandbuch etc.pp. auf Mittelenglisch und in Reimform abgefasst sind.  ~;D

Edit:
Das brächte auch den schönen Archetyp des "Techniker-Poeten" mit sich - denn um die Fachliteratur verstehen zu können, muss man sich zwangsweise intensiv mit Poesie, Lyrik und Dramatik beschäftigen. Das sorgt für eine sehr gewählt-blumige Ausdrucksweise des technischen Personals. Wär DAS nicht mal was anderes, als warhammereske katholische Weltaumtechnomönche ?  ~;D ~;D
« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 11:58 von Waldviech »
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Offline Arianna

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #84 am: 20.05.2009 | 16:10 »
[...] so das viele Dateieinträge des Hilfemenüs im Bordnetzwerk, das besagte Shuttlehandbuch etc.pp. auf Mittelenglisch und in Reimform abgefasst sind.  ~;D

DAS wäre echt mal was neues, aber wohl ein wenig zu albern.... hm, andererseits, wenn man das richtig umsetzt, gibt das dem ganzen eine geniale Note. :)

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #85 am: 20.05.2009 | 16:32 »
Ich muss mir gerade einen etwa so labernden Scotty vorstellen(kein Anspruch auf Korrektheit):
Oh thou, glorious computational device, gatherest thine gentle energies and beamest thine minions upwards.
Oder so...  ::)

Bitte nicht. ;D
« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 16:34 von Hibou »

Offline Waldviech

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #86 am: 20.05.2009 | 17:25 »
Och - man kann das auch "Ent-Ulkisieren":
Man könnte die Techniker der Impala an Handwerkergilden und Gelehrtenbünde der Frühen Neuzeit sowie die Freimaurer anlehnen. Kein Techniker wird einem irgend einen abstrusen Quatsch über "Maschinengeister" und "Magische Runen" erzählen, denn die Techniker sind für sowas viel zu rationell geprägt. ABER das Selbstbewusstsein der Techniker ihr Elitedenken sind recht ausgeprägt: "WIR sind eine alte und ehrwürdige Vereinigung, welche die Impala seit ihrem Start am Laufen gehalten hat."
Der "Lyrik-Tick" der Techniker-Poeten kommt daher, dass Lyrik und Poesie eine beliebte intellektuelle Fingerübung der Techniker sind, um Denken und "Programmieren" in bestimmten "mathematischen" Rastern zu schulen. (Denn nichts anderes ist es ja, wenn man seine Sprache einem Reimschema anpasst. Eine sehr ähnliche Sichtweise auf Lyrik hatten Gelehrte des 17. und 18. Jahrhunderts im Übrigen tatsächlich.) Dabei hat sich ein komplexes Codesystem entwickelt, dass auf reiner Metrik basiert und von Uneingeweihten nur schwer oder garnicht verstanden werden kann. Reime und Gedichte alter Meister-Techniker könnten also durchaus Botschaften und Informationen über die uralten Technologien der Impala enthalten, die....
« Letzte Änderung: 20.05.2009 | 17:27 von Waldviech »
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Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #87 am: 22.05.2009 | 20:59 »
Lyrik/Technikbabbl laß ich mal im Hinterkopf, ev. hab ich ja noch Wörter übrig. Ich denke ich werde Charaktervorschläge mit empfohlenen/sinnvollen Vor/Nachteilen noch irgendwo unterbringen, für den Systembezug und die Sofortspielbarkeit. Aber nur wenn ich noch genug Platz dafür hab. Und Zeit. Bin erst Sonntag wieder daheim, um dran zu arbeiten. Und jetzt muss ich auch schon wieder los.

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #88 am: 24.05.2009 | 14:30 »
Weiß nicht ... ich fänd das glaube ich cool wenn die Techniklyrik nicht so einn "vorzeitlichen" Charakter hat sondern zumindest irgendwie aktuell oder technophil/technoid rüberkäme *sich an Minnes futirstische Manifeste erinnert*

Das mit den Gelehrtenbünden/Freimaurern hat aber was ... Technik als Geheimwissen das vielleicht auch gerade nicht den Obrigkeiten zugänglich ist sondern sich im Stillen darauf vorbereitet eine Art Aufklärungsprozess anzustoßen... "Und die Impala rotiert doch!" (also jetzt im übertragenen Sinn ;) )

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #89 am: 29.05.2009 | 01:05 »
MiniUpdate: Ich hab jetzt Urlaub bis zum Ende der Challenge, also stehen mir ab Samstag erst Freizeitpläne im Weg.

Ich schreib noch was über Freizeitclubs, Arbeitsrechte/zeiten und den Kreis der Katzen (nachdem es ja Soylent Sheba gibt, glauben manche, dass in den Katzen ihre Angehörigen weiterleben). Es kommt was über die Sicherheit an Board und ich schau mir grad was über Telepathie bei GURPS an. Es wird überdurchschnittlich viel Psizeugs geben, aufgrund des Reisens durchs All. Also viel gesellschaftliches Zeug wird kommen. Desweiteren nehm ich mir die Zeit um Bilder/Grundrisse der Impala zu erstellen. Da ich dabei ziemlich grottig bin, weiß ich noch nicht, wie das wird.

Edit:
Subsprachen, wenn genug Worte übrig bleiben, wird es Pseudolatein geben, als Sprache für die Mediziner und Biologen unter sich und es wird eine Technikersubsprache geben, beides natürlich vor allem dazu gedacht vor den Nichtbiologen/Nichttechnikern anzugeben aber auch um den eigenen Geist auf Trab zu halten. Die Subsprachen haben die psychologische Funktion um die eigene 'Klasse' von den anderen abzuheben.

edit2: Bilder/Karten angehängt

[gelöscht durch Administrator]
« Letzte Änderung: 31.05.2009 | 14:31 von Callisto »

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #90 am: 31.05.2009 | 16:41 »
2. Einleitung
Die Nightly Impala ist ein Generationenraumschiff, dessen Kolonisten die Zielkoordinaten verloren haben und so schon 800 Jahre anstatt 239 Jahre unterwegs sind. Abgesehen davon dass praktisch keine wissenschaftliche Neuentwicklungen stattfinden, wird es immer schwieriger wichtige Reparaturen durchzuführen.
Gesellschaftlich leidet die Impala unter Überbevölkerung. Da das Schiff versorgungstechnisch für 60'000 Bewohner ausgelegt wurde, gilt jeder Überzählige als illegal, weswegen sich eine strikte Zwei-Klassen-gesellschaft entwickelt hat. Illegale sind nicht nur völlig rechtlos, sie werden auch bei Gelegenheit ausgesiedelt auf halbwegs bewohnbare Planeten. Die Raumfahrer haben mittlerweile eine Vorstellung vom Zielplaneten Gaia-Zeta, die zu perfekt ist. Zuviel Ozean zum Beispiel macht Ihnen Angst, da sie in ihrem Garten nur Teiche und Schwimmbecken haben. Darausfolgend haben sie Angst auf einem weniger perfekten Planeten siedeln zu müssen. Der Kapitän entscheidet, welcher Planet perfekt wäre, doch bisher wurden nur ein paar Mal Illegale zusammen mit Freiwilligen ausgesetzt. Da die Angst das Schiff zu verlassen ein Problem der gesamten Gesellschaft ist, verstecken sich die Illegalen um  nicht von Bord geworfen zu werden bei nächster Gelegenheit.
Die Gesellschaft der Anomalistik hat eine Sonderstellung eingenommen. Vor 800 Jahren wurden diese  „Übersinnlichen“ noch belächelt, doch mittlerweile ist ihre Gabe so stark geworden, dass 10 % der Bevölkerung in irgendeiner Form beweiskräftig befähigt sind.

3. Die Nightly Impala
a. Technik(GURPS TL7 bis 9)
Antrieb In der Mitte der schraubenförmigen Impala erstreckt sich der Schleifengravitationskonverter, der für Antrieb und Gravitationserzeugung zuständig ist. Er ist praktisch reaktionsfrei. (GURPS TL9)
Sauerstoff wird in den äußersten Ebene durch Pflanzen hergestellt, besondere Stellung nimmt dabei ein außerirdisches Moos mit hoher Umwandlungsrate ein, das kultiviert werden konnte. Belüftungsschächte ziehen sich von hier durchs gesamte Schiff. (GURPS TL7)
b. Aufbau
c. Besondere Orte
Die Zeta-Halle: Größter Gemeinschaftsraum, schwarzer Steinboden durchsetzt mit synthetischen Diamanten die von oben betrachtet ein Bild von der Umgebung von Gaia-Zeta darstellt, von der Erde ausgesehen. Der Ort an dem Feiern, Konzerte und Kunstausstellungen stattfinden, immerhin Platz für 1'000 Menschen
Sittich-Restaurant: Beliebte Kantine in Grün12-Delta5. Der Chefkoch Terry Tulchuk hat es geschafft 14 Wellensittiche zugeteilt zu bekommen, woher auch der Name für die Kantine stammt
Offizierskantina: Kantine der Offiziere im Kommandobereich. Komplettteakholztäfelung und eine schwarze Katze namens Speak als Markenzeichen. Speak hat ihren Namen weil sie ihre Gedanken senden kann, allerdings sind Unterhaltungen mit ihr eher seicht (Telesend als telepathische Fähigkeit bei GURPS, IQ 7)
Die Bibliothek: Unter den meisten Legalen gilt die Existenz dieses Ortes als  Gerücht. Die Bibliothek wurde  von Telepathen, Lehrern und dem damaligen Ressourcenverwalter kurz nach dem Datencrash eingerichtet. Sie  liegt in Gelb9-Gamma zwischen den Quartieren und ist nur über die Wartungsschächte zu erreichen
Liebesgarten: Ein Bereich im Blau-Beta-Biotop. Zwischen Wassertank, Regenwald und Rosenhecke wurden Bänke aufgestellt und durch eine Schwäche im Energienetz hat man einen besonderen Blick auf die Sterne. Aufgrund der Nähe zum Kommandobereich halten sich außerdem die Illegalen von hier fern.
« Letzte Änderung: 31.05.2009 | 19:01 von Callisto »

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #91 am: 1.06.2009 | 12:33 »
Ich bin immernoch am Werkeln, durch Kopfschmerzen und Lustlosigkeit bin ich irgendwann schlafen gegangen. Die erste Hälfte ist in meinen AUgen schon Mal perfekt, jetzt ärger ich mich mit dem Rest rum. Und ich ahb nur noch 6 Stunden... und immer noch keine Lust... aber egal, wat mut dat mut.
EDIT: Cover

[gelöscht durch Administrator]
« Letzte Änderung: 1.06.2009 | 13:59 von Callisto »

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #92 am: 1.06.2009 | 14:02 »
Weiß ja nicht ob das die Stimmung trifft die du beabsichtigst, aber ich würde gefühlt eine andere Titelschrift nehmen als so einen Comic-Font.

Vielleicht einen von denen? http://www.dafont.com/theme.php?cat=303

Das Cover erinnert mich so ein bisschen an ein Fenster ins All das man von der Impala aus sieht. Wie wärs auf der Anmutung aufzubauen? (zB ne transparente Schablonenschrift oder so)

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #93 am: 1.06.2009 | 14:06 »
Ich hatte mir auch schon überlegt was anderes zu nehmen, aber 1. weiß ich nicht wie ich da andere Schriften importiere und 2. hält es das auch schön "organisch" und die Schrift heisst Tekton Pro... Mein Indesign ist eben zum 2. Mal heute abgestürzt... *grml*
Vllt änder ich das, wenn ich fertig bin, hat aber keine Priorität

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #94 am: 1.06.2009 | 20:43 »
Kleiner Vorgeschmack:
a-3 Freizeitclubs und Gesellschaften
Eine kleine Auswahl an Gruppierungen, vor allem die kleineren existieren in einer Vielzahl von Variationen
Gesellschaft der Anomalistiker, angeführt von Frank Cyanatar (siehe bekannte Personen), mit etwa 3‘000 legale und 120 illegale Psionikern ist diese Gruppe eine der mächtigsten neben den Offizieren. Politik interessiert sie nur soweit, dass sie den Illegalen sowiet wie möglich helfen
Kreis der Katzen, da Verstorbene ja zu Katzenfutter verarbeitet werden, hat sich bei den geschätzten 12‘000 Menschen dieses losen Verbandes der Glaube entwickelt, dass diese in den Katzen weiterleben, politisch sind sie zu zersplittert um Einfluss zu nehmen
Kochen mit Ratte, etwa 40 Köche die unter anderem versuchen Ratte möglichst schmackhaft zuzubereiten
Chor der Freuden, circa 30 Sänger und Sängerinnen die A cappella-Konzerte geben. Einzelne von Ihnen singen auch mit der Musik durch Kraft
Musik durch Kraft, etwa 80 Musiker haben sich zu diesem losem    Verband zusammengefunden. In wechselnder Besetzung geben sie oft Konzerte deren Bandbreite von Rock bis Death Metal reicht.
Freunde der Impala, die Angaben über die Größe dieser Gruppe    schwankt zwischen 500 und 2‘000. Die ‚Freunde‘ suchen in       ihrer Freizeit unregistrierte Illegale um sie zu denunzieren. Viele sind Mitglieder der Sicherheit, denen der Umgang mit den Illegalen zu lasch ist
Gesellschaft des Textildesigns, die Künstler unter den Arbeitern der Textilfabrik bestimmen was Mode ist und welche neuen Modelle produziert werden sollten
Van Gogh, ein Verband der auf dem gesamten Schiff Kunstausstellungen organisiert und auch illegale Maler unterstützt, 280       legale Mitglieder
Akademie des Filmes, diese Gesellschaft zählt  ca. 1400 filmemachende Mitglieder, viele davon Techniker. Ohne sie wäre s kaum möglich Filme zu drehen. Alle zwei Jahre vergeben sie in der Zeta-Halle den Schwarzen Impala für den besten Film und die beste schauspielerische Leistung


_________
Ein Bereich fehlt mir noch und ich überleg den wegzulassen, aber ich hab noch soviel Platz... wordcount 3805

geupdatet

« Letzte Änderung: 1.06.2009 | 21:21 von Callisto »

Offline reinecke

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #95 am: 1.06.2009 | 20:59 »
Ganz schön klein, diese Gruppen, bei 60.000 Legalen.

Offline Arianna

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #96 am: 1.06.2009 | 21:09 »
Ja, kommen mir auch ein wenig klein vor. Aber ich nehme an, das ist sowieso nur eine Auswahl. Allerdings eine sehr unterhaltsame. "Kochen mit Ratte" finde ich köstlich - im übertragenen Sinne. ;)

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #97 am: 1.06.2009 | 21:11 »
Naja stimmt schon, ich änder die Dimensionen doch, andererseits sind das teilweise nur Beispiele und nicht alle Gruppen. Aber die Anomalistiker und der Kreis der Katzen und die Freunde der Impala sind eindeutig zu klein. Änderung kommt gleich!

So, hab noch bisschen was geschrieben und die Zahlen korrigiert!
« Letzte Änderung: 1.06.2009 | 21:22 von Callisto »

Offline reinecke

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #98 am: 1.06.2009 | 21:25 »
besser.:)
und "Kochen mit Ratte" find ich auch gut, fast so gut wie die "Freunde der Impala"

Callisto

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Re: [Designtagebuch] Nightly Impala
« Antwort #99 am: 1.06.2009 | 21:28 »
:)
weitergehts:
a-4 Typische Ausdrücke
Impala Polizei, kurz IP, die Sicherheitsabteilung
Anomaler, Bezeichnung für Psioniker
Überzähliger, Ratte, beschreibt einen Illegalen
Flugtag, Tag der Antriebswartung, an dem Schwerelosigkeit          herrscht
Soylent Sheba, Katzenfutter, da das zu 80 % aus den Hinterbliebenen besteht

EDIT:
C. Psi
Die Gesellschaft der Anomalistik hat eine Sonderstellung eingenommen. Vor 800 Jahren wurden diese  „Übersinnlichen“ noch belächelt, doch mittlerweile ist ihre psionische Gabe so stark geworden, dass 10 % der Bevölkerung in irgendeiner Form beweiskräftig PSI beherrschen.
Mittlerweile gilt es unter Experten bewiesen, dass auch einige Tiere PSI erlernt haben.

PSI/menschlich
Verfügbare Kräfte und Fertigkeiten (wenn nicht anders beschreiben wie in GURPS Basic)

Telepathie:
Telesend/Gedankensenden - Der Psioniker kann seine Gedanken in den Verstand eines anderen projezieren
Emotionsense/Gefühlssinn - Der Psioniker ist Empath  und kann Gefühle in anderen Menschen spüren
Psisense/Psisinn - wird in seiner Nähe ein psionische Gabe eingesetzt spürt dies der Psioniker

Telekinese:
Levitation/Gravitation/Gravfeldmanipulation  - mit dieser Gabe    kann das Gravitationsfeld so manipuliert werden, dass der Psioniker sich selbst levitieren kann und in Schwerelosigkeit normal laufen kann
   
ESP:
Clairvoyance/Röntgenblick – Die Fähigkeit durch Wände zu blicken

Psychometry -  Hiermit können Gefühle und manchmal Bilder aus       Gegenständen erspürt werden

Precognition/Hellsicht - Die Gabe einen Blick in die Zukunft zu       werfen

PSI/animalisch
Manche Tiere haben eine oder zwei Psibegabungen entwickelt. Anders als bei der menschlichen Psionik haben Tiere nur einen Wert für Power und Skill der nicht größer als 5 sein sollte.
Psisinn: Nur Wellensittiche haben scheinbar diese Begabung entwickelt, jedoch trifft das auf alle Exemplare zu. Wenn in ihrer Nähe Psi eingesetzt wird, flattern die Vögeln aufgeregt und wild singend umher
Teleportation: Hühner und Ratten haben diese Begabung entwickelt und auch nur auf kurze Distanz (0,5 m). Bisher hat sich noch kein Huhn durch Teleportation befreit, da ihr Verstand sich nicht soweit entwickelt hat. Für Ratten ist dies ein Vorteil 
Gefühlssinn: Typischer Katzensinn
Gedankensenden: Ebenfalls eine Gabe mancher Katzen. Etwa 10 % aller Katzen sind intelligent genug (IQ 7) um sich mit Ihnen unterhalten zu können. So begabte Katzen verstehen auch menschliche Sprache.
Mentaler Schlag(Mentalblow): Diese Gabe haben Katzen und Ratten entwickelt für die Jagd genauso wie zur Verteidigung
« Letzte Änderung: 1.06.2009 | 21:34 von Callisto »