Autor Thema: [WHFRSP 2te] Regelfragen  (Gelesen 31942 mal)

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #50 am: 14.08.2011 | 14:59 »
Jap, darf man, muss man aber nicht.
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Offline Sashael

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #51 am: 14.08.2011 | 16:01 »
Super. Ist ja dann zumindest eine lohnende Investition für 100 EP.  :D
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #52 am: 14.08.2011 | 22:55 »
Jup! Das "oder" besagt nur, dass man nicht beide kaufen MUSS um die Karriere abzuschließen :)

/EDIT: Oh, ich bitte um Entschuldigung - habe die Vorletzte Seite angezeigt bekommen und somit die letzten beiden Antworten nicht gesehen...naja...doppelt hält besser ;)
« Letzte Änderung: 14.08.2011 | 22:56 von Noir »

Offline Sashael

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #53 am: 15.08.2011 | 20:46 »
Was allerdings auch bedeutet, dass z.B. Entertainer eine echte Goldquelle für verschiedenste Skills und Talente ist, da er sich als Startkarriere 2 von 10 Skills und 2 von 10 Talents aussuchen kann. Was man da in einem Karrieredurchlauf alles an Boni einheimsen kann.
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Offline Drantos

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #54 am: 16.08.2011 | 00:58 »
Allerdings musst du, wenn du alle skills und Talente mitnehmen willst, eine Menge EP in eine Grundkarriere stecken, wo sich deine Attribute kaum verbessern.

Wenn du alle Skills und Talente nimmst bist du 2500 EP los.

Üblicherweise reichen um die 1000 EP um eine Grundkarriere abzuschließen. Es kann also passieren, dass du noch in der Grundkarriere hockst, während deine Kumpane schon tief in einer Fortgeschrittenen stecken.

Du kannst dann halt viel, aber nichts richtig gut.


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P.s. Ich spreche aus Erfahrung. Ich kann auch keinen skill und kein Talent auslassen  ;D
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Offline Sashael

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #55 am: 18.08.2011 | 10:24 »
Bei Skills würde ich dir da sofort Recht geben. Aber diverse Talente steigern ja direkt Attribute (z.B. Lightning Reflexes oder Very Strong) und diese Bonussteigerungen sind ihre EP in Warpstein wert. ;D
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Offline JS

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #56 am: 18.08.2011 | 11:47 »
Aber kann man nicht alle ausgelassenen Elemente abgeschlossener Karrieren auch nachträglich kaufen? Insofern könnte man ja auch erst einmal die zweite oder dritte Karriere ansteuern und dann das Ausgelassene in Ruhe hinzunehmen.
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Offline Rhaven

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #57 am: 19.08.2011 | 12:44 »
Ich denke, man kann Steigerungen einer Karriere nur lernen, solange man die Karriere an sich sozusagen noch lernt. Wenn man einen neuen Weg eingeschlagen hat, sollte das Alte nicht mehr lernbar sein.
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Offline SeelenJägerTee

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #58 am: 19.08.2011 | 13:13 »
Aber kann man nicht alle ausgelassenen Elemente abgeschlossener Karrieren auch nachträglich kaufen? Insofern könnte man ja auch erst einmal die zweite oder dritte Karriere ansteuern und dann das Ausgelassene in Ruhe hinzunehmen.
MWn kannst du das nicht. Du behältst aus alten Karrieren nur die Karriereausgänge.

Da du allerdings auch von der vorherigen Karriere den Karriereausgang behalten hast würde theoretisch nichts dagegen sprechen diese Karriere noch mal einzuschlagen und Sachen daraus nachzulernen. Würde halt 100 EP für den Karrierewechsel schlucken.
(Für die Startkarriere gilt das halt nicht, da man da u.U. keine Karriere hat die die als Folgekarriere anbietet).

Offline JS

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #59 am: 19.08.2011 | 13:22 »
Laut Seite 236 des dt. Grundregelwerks müßte das so sein, ich glaube aber, daß mir einer meiner Spieler neulich eine gegenteilige Regelpassage vorgelesen hat. Ich kläre das mal mit ihm...
:)

Edit: Nachfragen haben ergeben, daß es sich wohl in der Tat um eine unserer wenigen Hausregeln handelt, allerdings haben sich noch nicht alle Spieler gemeldet. Vielleicht kennt von ihnen noch jemand die einschlägige Stelle - sofern sie überhaupt vorhanden ist. Ich verwechselte das wohl mit einer anderen Regelfrage, die wir neulich nach längerem Suchen geklärt haben.
« Letzte Änderung: 19.08.2011 | 18:35 von JS »
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Offline Dash Bannon

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #60 am: 28.09.2011 | 19:48 »
weiteres Diskutieren über berittenen Kampf bitte hier entlang

link :)
Es gibt drei Arten etwas zu tun. Die richtige Art, die falsche Art und die Dash Bannon Art.

Offline Dark Paladin

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #61 am: 12.10.2011 | 12:49 »
So da bin ich wieder mit ner neuen Frage:

Die meisten Untoten haben keine INT und können andererseits auf solchen Würfen nicht veragen.

Wie Nehmen Untote War?

Dasinteressiert mich vor allem im Folgenden Fall:
Eine Horde Untoter hat den AUftrag: "Tötet alles, was sich dieser Lichtung nähert."

Danach verlässt der Necromant sie.

Eine Gruppe Helden, nähert sich dem Wald.
Schleichen gegen Warnehmung.

Fälle:
- Die untoten sehen nix
- Die Untoten sehen alles
- Die Untoten packen den Test gerade so und die Chars brauchen mehr Erfolge.
- Die Untoten nemen mit einem Durschnittswert von 31+ war.
Mir persönlich gefällt die dritte Variante am Besten. Aber was sagenb die Regeln?

LG DP
Wenn eine Chance besteht, dass man in 50% aller Versuche versagt, so tritt dies in 90% aller Fälle ein ;)

Offline SeelenJägerTee

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #62 am: 12.10.2011 | 13:12 »
Die Regeln sagen aus, dass sie Tests auf Int nicht machen können und deswegen dabei nicht scheitern können. (Es gibt so n paar Sonderzauber, bei denen Untote immer scheitern falls sie das Attribut nicht haben, aber das steht dann im Zaubertext.)

Offensichtlich sollte ein Skelett nicht eine Fliege am anderen Ende der Welt scheißen hören können, das wäre absurd.
Deswegen fällt ein AUTOERFOLG schon mal raus. Scheitern unterbinden die Regeln aber auch
...
Ich würde also zu Nr 3 tendieren aber anders argumentieren.
Wenn man Schleicht und um 7 verhaut, dann macht man zwar Geräusche, aber es könnte sein, dass ein menschlicher Wahrnehmer gerade Tinnitus im Ohr hat (falls er seine Wahrnehmungstest um sagen wir mal 11 versaut). Der Wächter ist sozusagen schlimmer gescheitert als man selbst.
Einem Skelett würde das nicht passieren, das Skelett hat niemals Tinnitus, da es nie testet.
Läuft im Endeffekt aufs gleiche raus, als ob das Skelett automatisch mit 0 Erfolgsgraden den Wurf schafft, nur mit dem Unterschied dass es sogar den Wortlaut der Regeln einhält.

Offline Rhaven

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #63 am: 12.10.2011 | 13:17 »
Streng nach Regeln können die Untoten bei Wahrnehmungswürfen nicht scheitern, würden die Charaktere also immer entdecken, egal wie gut diese sind. Vielleicht resultiert das ja aus der Magie, die sie erschaffen hat (so als Erklärung).
Wenn du deinen Spielern eine bessere Chance geben willst, nimm einfach einen Wert für die Wahrnehmung der Untoten an, unabhängig von der fehlenden Intelligenz.

Wobei ich mir bei der Vorgabe "Tötet alles..." grad eine Horde Zombies vorstelle, die jedem Eichhörnchen und Käfer nachrennen... ;)
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Offline SeelenJägerTee

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #64 am: 12.10.2011 | 18:10 »
Streng nach Regeln können die Untoten bei Wahrnehmungswürfen nicht scheitern, würden die Charaktere also immer entdecken, egal wie gut diese sind.
[...]
Das kann aus logischen Gründen eigentlich nicht so sein, denn ...

1.) Skelette erkennen einen also Automatisch, Fluchkrieger und Vampire nicht. Schon irgendwie seltsam, dass das Kroppzeuchs besser ist, als die Elite-Untoten.

2.)
Man nähert sich einem Skelett und ab 100 Meter nehmen sie dich sofort wahr und ab 101 gar nicht mehr? Aber warum dieser eine Meter, die Regeln geben doch gar nicht her, dass sie innerhalb von 100 m "Autodetect" haben.
Wenn man also sagt, dass sie dich auf 10 m automatisch wahrnehmen und auf 20 auch, dann folgt per vollständiger Induktion, dass sie einen egal wie weit man entfernt ist sie einen immer wahrnehmen können.
Bei auf Sicht basierten Wahrnehmungswürfen mag das erstmal noch nicht so schlimm erscheinen, weil irgendwann ein solides Objekt die Sichtlinie unterbricht (obwohl sie da ja eigentlich auch nicht scheitern können also Röntgenblick oder was?).
Aber wenn wir einen Untoten ohne Augen nehmen, dann sieht der wohl auf magische Art. Das heißt die Auflösung ist nicht durch die Dichte der Sehzellen limitiert sondern potentiell nur noch durch die Wellenlänge des Lichts wenn sie denn überhaupt durch irgendwas limitiert ist.
Nimm einen untoten Vogel, kombiniere den mit einem Artefakt, das es ermöglicht das Teil unabhängig von der Entfernung zu steuern (und ein Vampir, der potentiell unendlich lange lebt, kann früher oder Später so ein Artefakt zusammenlöten). Lass ihn hoch hoch oben fliegen und voilà hast du einen Überwachungssatellit, der dir die Haarwurzeln der Barhaare des Imperators anzeigen kann. Und niemand hat eine Chance auch nur zu ahnen, dass er gerade beobachtet wird.

Sobald's aber ans Gehör geht, hast du ein verdammtes Problem, denn wer weiß schon ab wann, die Schallwellen eines Gespräches so viel Energie verloren haben, dass sie Physikalisch nicht mehr aufzuspüren sind egal wie gut der Detektor(und dabei ignorieren wir, dass das Skelett u.U. auf physikalische Grenzen scheißen kann.)
Vampir: "Skelett sag mir was im Kommandozelt der imperialen Armee gesprochen wird."
SL: "Wie soll das Skelett das denn wissen?"
Spieler: "Es soll lauschen!"
SL: "Das ist Kilometerweit weg und es stürmt."
Spieler: "Egal sag einfach den Abzug."
SL: "Der ist so hoch, das kann man gar nicht schaffen!"
Spieler: "Ja das weiß ich. Sagen wir einfach dass es minus fünf Milliarden ist OK?"
SL: "OK.  wtf?"
Spieler: "Gut das Skelett soll das jetzt wahrnehmen, hat keinen Int-wert und kann deswegen nicht scheitern. Ergo hört es was die dort sagen!"

Dieses Beispiel zeigt sehr schön, dass es so nicht gehen kann. Denn wenn es wirklich so wäre, dass Skelette immer Erfolg haben, dann müsste jeder Nekromant nur einen untoten Diener fragen was sein Feind gerade Plant. Da das Skelett niemals scheitern KANN wüssten die untoten Herrscher immer was ihre Feinde so planen, weil sie einfach ein Zimmer voller Abhörzombies haben.

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #65 am: 13.10.2011 | 18:16 »
Ich hab auch nicht von logischen Gründen geschrieben, sondern von exakter und unhinterfragter Regelauslegung. ;)
Spielen würd ich so nicht.

Das Problem an der Sache ist ja, daß Wahrnehmung weniger mit Intelligenz zu tun hat, als mit Sinnesschärfe und dem Vorhandensein der Sinne ansich. INT eignet sich von den Warhammer-Attributen halt am "besten", um darauf zu würfeln.
Wenn Kreaturn ohne INT solche Würfe automatisch schaffen, schaffen sie auch Wahrnehmungswürfe automatisch. Was natürlich nicht realistisch ist und bei unserem Problem seltsame Situationen ergibt.

Daher wäre hier eine Hausregel angebracht oder der Spielleiter entscheidet das der Situation entsprechend spontan.
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #66 am: 13.10.2011 | 18:53 »
Man probt generell nur, wenn der Ausgang einer Situation ungewiss ist. Wenn es nicht möglich ist, etwas zu hören, wird auch keine Probe fällig, womit auch kein Autoerfolg erreicht werden kann.
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #67 am: 13.10.2011 | 19:04 »
Wie immer gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille(für die Untoten): Einerseits können sie nicht versagen, aber andererseits es eben auch nicht schaffen. Dies gilt ja wohl für visuelle als auch akustische Wahrnehmung, da Skelette i.d.R. keine Augen und Ohren haben. Wenn nun aber trotzdem gewürfelt werden muss für die Skelette würde ich wie folgt vorgehen: Ich würde die GE/Schleichen-Werte von allen SCs (oder zumindest von allen SCs, die diese Situation betrifft)zusammenrechnen, durch die Anzahl an SCs teilen(abgerundet). Dann das Ergebnis halbieren, abrunden (Regel für nicht vorhandene Fertigkeiten), und das wäre dann mein Prozentwert, auf den ich für die Skelette würfeln würde.
« Letzte Änderung: 13.10.2011 | 20:58 von Blizzard »
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #68 am: 13.10.2011 | 20:05 »
Wie immer gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille(für die Untoten): Einerseits können sie nicht versagen, aber andererseits es eben auch nicht schaffen. Dies gilt ja wohl für visuelle als auch akustische Wahrnehmung, da Skelette i.d.R. keine Augen und Ohren haben. Wenn nun aber trotzdem gewürfelt werden muss für die Skelette würde ich wie folgt vorgehen: Ich würde die INT-Werte von allen SCs (oder zumindest von allen SCs, die diese Situation betrifft)zusammenrechnen, durch die Anzahl an SCs teilen(abgerundet). Dann das Ergebnis halbieren, abrunden (Regel für nicht vorhandene Fertigkeiten), und das wäre dann mein Prozentwert, auf den ich für die Skelette würfeln würde.
Ein Beutelschneider (Schleichen 40, Int 31) versucht sich an einem Skelett vorbei zu schleichen. Er hat ziemlich gute Chancen durchzukommen.
Ein Gelehrter (Schleichen 40, Int 65) versucht sich am gleichen Skelett vorbei zu schleichen. Er hat viel schlechtere Chancen.

Klingt das gut? Für mich irgendwie nicht. Beide sind gleich gut im Schleichen, aber der Gelehrte hat weniger Erfolgschancen, weil er in Int besser ist?

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #69 am: 13.10.2011 | 20:32 »
Also meine Regelkenntnisse bzgl. WHFRP 2nd liegen zwar schon etwas zurück, aber ging Schleichen nicht auf GE und nicht auf INT?
Und wieso sollte der Gelehrte bei höherer INT schlechtere bzw. weniger Erfolgschancen haben? Ich bin grad leicht'verwirrt. ~;P
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #70 am: 13.10.2011 | 20:42 »
[...]
Wenn nun aber trotzdem gewürfelt werden muss für die Skelette würde ich wie folgt vorgehen: Ich würde die INT-Werte von allen SCs (oder zumindest von allen SCs, die diese Situation betrifft)zusammenrechnen, durch die Anzahl an SCs teilen(abgerundet). Dann das Ergebnis halbieren, abrunden (Regel für nicht vorhandene Fertigkeiten), und das wäre dann mein Prozentwert, auf den ich für die Skelette würfeln würde.
Schleichen geht auf GE deswegen sind beide SC im Beispiel gleich gut im Schleichen.
Wenn die Wahrnehmung der Skelette aber durch die Int der agierenden SC bestimmt wird, haben die Skelette gegen den Straßendieb einen wert von 15, gegen den Gelehrten aber einen von 32.
Ergo hat der Gelehrte schlechtere Erfolgsaussichten weil er besser ist (besser in Int), als der Straßendieb.
Er wird dafür Abgestraft, dass er Int gesteigert hat.

Neben bei ist es mMn. ziemlich unplausibel, dass sich die Fähigkeiten der Skelette spontan ändern wenn sie auf andere SC treffen.

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #71 am: 13.10.2011 | 20:58 »
Hast natürlich Recht SJT, mir ist da in der Eile wohl ein Fehler unterlaufen. In meinem Vorschlag für die Skelette muss man natürlich INT durch GE/Schleichen ersetzen. Ich ändere das mal eben noch ab. Ist eben doch zu lange her, dass ich in der Alten Welt unterwegs war...
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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #72 am: 13.10.2011 | 21:56 »
Die Regeln sagen aus, dass sie Tests auf Int nicht machen können und deswegen dabei nicht scheitern können. ...

Irgendwie sehe ich den von mir hervorgehobenen Schluß nicht.
Wenn eine Kreatur die Fertigkeit 'Wahrnehmung' nicht hat, müßte sie theoretisch auf den halben Attributswert würfeln, was durch die Eigenschaft 'Untot' aber explizit verboten wird. So weit, so gut. Skelette und Co. werden m.E. aber nicht "nicht scheitern", sondern sie werden nicht "erfolgreich sein" können.
Wenn die SC also Schleichen (oder sich Verkleiden oder Verstecken oder sonstwas aktiv machen, was einen Wahrnehmungswurf erlauben würde), werden die SC bei Erfolg nicht entdeckt. Bei Nicht-Erfolg (also einfaches nicht-Erreichen ihres Wertes statt einer vergleichenden Probe) werden sie dann wohl entdeckt - genau so, als schlenderten sie ohne irgendwelche Anstalten da lang.
Gute Schleicher (Verstecker, Verkleider) sind also immernoch gut und die Skelette und deren untote Freunde sind immernoch doof wie 100m Feldweg.

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #73 am: 13.10.2011 | 21:59 »
Irgendwie sehe ich den von mir hervorgehobenen Schluß nicht.
Wenn eine Kreatur die Fertigkeit 'Wahrnehmung' nicht hat, müßte sie theoretisch auf den halben Attributswert würfeln, was durch die Eigenschaft 'Untot' aber explizit verboten wird. So weit, so gut. Skelette und Co. werden m.E. aber nicht "nicht scheitern", sondern sie werden nicht "erfolgreich sein" können.
[...]
Zitat von: Eintrag im GRW zum Skelett
Sonderregeln: Hirnlos: Haben keinen Geist und keine Seele und können deswegen bei Proben auf IN, WK oder CH nicht
scheitern (müssen nicht würfeln).

Zitat
Wenn die SC also Schleichen (oder sich Verkleiden oder Verstecken oder sonstwas aktiv machen, was einen Wahrnehmungswurf erlauben würde), werden die SC bei Erfolg nicht entdeckt. Bei Nicht-Erfolg (also einfaches nicht-Erreichen ihres Wertes statt einer vergleichenden Probe) werden sie dann wohl entdeckt - genau so, als schlenderten sie ohne irgendwelche Anstalten da lang.
Gute Schleicher (Verstecker, Verkleider) sind also immernoch gut und die Skelette und deren untote Freunde sind immernoch doof wie 100m Feldweg.
So würde ich es eben auch handhaben. Ist hier mMn die beste Lösung.

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Re: [WHFRSP 2te] Regelfragen
« Antwort #74 am: 14.10.2011 | 07:47 »
Im deutschen Bestiarium steht zu 'Hirnlos' m.E. (hab's gerade nicht hier), daß "auf die Werte niemals gewürfelt wird", was ja eine etwas andere, eindeutigere Aussage ist, als "können nicht scheitern (müssen nicht würfeln)" ;)