Autor Thema: [DSA] "Der Unersättliche" oder Pleiten, Pech und Pannen mit DSA4  (Gelesen 13972 mal)

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Offline Sha'Wush

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Da müssen ja eigentlich systemtechnisch schon alle Warnlampen angehen.

Die Lampen hatten wir eh schon alle an (und mit der Metapher meine ich weder, dass wir alle einen über den Durst getrunken haben, noch, dass wir ach so coole Typen wären - obwohl ich letzteres nicht völlig ausschließen möchte  ;D ).
Und wenn da auf einmal noch ein paar zusätzliche Warnblinklichter aufflackern, fällt das einem auch nicht mehr so großartig auf.

Feindliche Spione gefangen zu nehmen, um sie zu verhören, macht ja durchaus Sinn, nicht nur aus Ehrgefühl. Aber soweit denken solche Hanseln wohl nicht (haben ihre ganzen Punkte in Kampffertigkeiten gesteckt).

Eben. Wer solche Kampfwerte hat, der muss folglich in sozialen und geistigen Skills eine totale Pfeife sein.

Offline Elwin

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Feindliche Spione gefangen zu nehmen, um sie zu verhören, macht ja durchaus Sinn, nicht nur aus Ehrgefühl. Aber soweit denken solche Hanseln wohl nicht (haben ihre ganzen Punkte in Kampffertigkeiten gesteckt).
Hihi, das ist ne coole Erklärung, die ist schon wieder gut!  :D
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Krassling

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Pleiten, Pech und Pannen mit DSA4
« Antwort #127 am: 19.05.2010 | 20:57 »
Mein Liebling ist eindeutig Großmaul. Da ja davon auszugehen ist, dass er das ruhmlose Debakel überlebt hat, merke ich ihn schon mal für meine nächste DSA-Runde vor. Der Spezialist für Mannschaftsmoral erinnert mich irgendwie an Muppets, die Schatzinsel.

Wie immer finde ich es bemerkenswert, dass sich alle über die Fakten einig sind, und doch zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Das fällt mir gerade bei Diskussionen mit DSA-Spielern immer wieder auf. Etwas pointiert formuliert verstehe ich die Statements immer wieder als
"Natürlich kann man DSA4 nur spielen, wenn man mindestens zwei Semester allgemeine Regelkunde, die Vorlesungsreihe Hintergründe des Schwarzen Auges und obendrein das Grundseminar Optimierung im Kampf für Einsteiger besucht hat. Zudem sind die zahlreichen Schwächen des Systems gefälligst durch eigenen Hausregeln nach Wahl auszugleichen."

Der eine sagt dann also, wie kann man so naiv sein, an etwas anderes zu glauben. Ich frage mich immer eher, wie kann man so verrückt sein, derartige Rahmenbedingungen für ein Hobby zu akzeptieren. Man muss diese unterschiedlichen Wahrheiten vermutlich einfach akzeptieren und für sich eine eigene Lösung finden.

Ich muss mich jetzt nur noch entscheiden, ob in den Annalen meiner persönlichen DSA-Erinnerungen dieses Abenteuer als das Abenteuer des Mendenischen Freibieraufstandes, oder die Queste des ruhmlosen Endes eingehen wird. Mal sehen.

Offline Chaosdada

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Ich muss mich jetzt nur noch entscheiden, ob in den Annalen meiner persönlichen DSA-Erinnerungen dieses Abenteuer als das Abenteuer des Mendenischen Freibieraufstandes, oder die Queste des ruhmlosen Endes eingehen wird. Mal sehen.
Als Ersteres natürlich, da du ja kein oller Miesepeter bist.

Offline Sha'Wush

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Re: Pleiten, Pech und Pannen mit DSA4
« Antwort #129 am: 21.05.2010 | 18:37 »
Der Spezialist für Mannschaftsmoral erinnert mich irgendwie an Muppets, die Schatzinsel.

Du meinst diesen ständig übellaunig dreinblickenden Mr. Arrows? Der Vergleich passt.

("30 Peitschenhiebe und dann ab über die Planke mit dir!"
  "Das habe ich nicht angeordnet, Mr. Arrows."
 "Ich habe Ihre brodelnde Wut erahnt, Sir.")

Im Übrigen hast du eines der zugrunde liegenden Probleme des unüberschaubaren Regelsalates, der sich DSA4 nennt, gut auf den Punkt gebracht.  

Offline Adanos

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Also ich muss sagen, die Werte in den DSA4 Basisregeln würde ich sofort übernehmen, um irgendwelche einfachen Schläger darzustellen. Je nach Ausbildung so etwa AT 13-12, PA deutlich geringer. Damit werden erfahrene Helden schon fertig, und das ist gut so. Der Erzbösewicht kann dann natürlich bessere Werte haben, in etwa an den Helden orientiert.

Aber abgesehen davon, eine Wildcard-Regel für Helden wäre schon ganz gut. Etwa einen zusätzlichen W20 für die AT werfen und das bessere Ergebnis zählt dann. Das kann man gut gegen eine Meute einfacher Schläger einsetzen, dann wird man auch leichter mit denen fertig. Finde ich sinnvoll.