Umfrage

Was haltet ihr von alternativen Bezeichnungen für "Spielleiter"?

Generell nichts.
37 (37.8%)
OK, wenn die Bezeichnung einen relevanten Aufgabenunterschied im Vergleich zum "typischen" SL herausstellt.
26 (26.5%)
Ist nichts gegen zu sagen.
35 (35.7%)

Stimmen insgesamt: 83

Autor Thema: Was haltet ihr von alternativen Bezeichnungen für "Spielleiter"?  (Gelesen 6813 mal)

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Eulenspiegel

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Es gibt Leute die glauben ein Rollenspiel ist eben soundso, hat einen SL zu haben der das und das macht usw. Das ist eine dumme Annahme die Leute z.B. dazu verleitet die Regeln nicht zu lesen und dann einiges falsch zu machen. Durch griffige, neue Namen für Sachen die in Gefahr sind alte Erwartungen wach zu rufen, kann man zumindest schon mal ein Signal geben, dass womöglich was anders ist.
Naja, wenn ich auf der Suche nach einem Spielleiterlosen Rollenspiel bin, und jemand präsentiert mir ein System "ohne SL", dann fühle ich mich verarscht, wenn ich mir das System kaufe und es gibt doch einen SL im Spiel (der halt bloß Meister oder Storyteller heißt).

Natürlich gibt es RPGs ohne Spielleiter. Und natürlich können solche RPGs auch Spaß machen.
Aber wenn ein System einen Spielleiter hat, dann soll er das Kind auch beim Namen nennen.

Zitat
Und im Idealfall kann man so schon auf einen Spielstil hinweisen.
Naja, eher nicht.

Was ist "Spielleiter" für ein Spielstil? Was ist "Meister" für ein Spielstil? Was ist "Storyteller" für ein Spielstil? Was ist "Marschall" für ein Spielstil?

Den einzigen Begriff, den ich in dieser Richtung gelten lasse, wäre "Dungeon Master".
Aber auch da wäre es imho direkter, wenn man vom "Dungeoncrawl mit einem Spielleiter" spricht. (Dann ist klar, welchen Spielstil man spielt und es ist klar, dass ein SL im RPG vorkommt.)

Offline Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder)

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Oooh, ich finde ein Beharren auf "Meister des Schwarzen Auges" gibt mir schon eine Erwartungshaltung in Bezug auf Spielstil vor. Vor allem, wenn er dabei die Maske trägt...

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Zitat von: korknadel
Rollenspiele sollen bei Dir im besten Fall eine gewisse Schwermut, Resignation und Melancholie hervorrufen.

Zitat von: Dolge
Auf Diskussionen, was im Rollenspiel realistisch ist und was nicht, sollte man sich nie unter gar keinen Umständen absolut gar überhaupt vollständig nicht einlassen.

Offline D. Athair

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Naja, wenn ich auf der Suche nach einem Spielleiterlosen Rollenspiel bin, und jemand präsentiert mir ein System "ohne SL", dann fühle ich mich verarscht, wenn ich mir das System kaufe und es gibt doch einen SL im Spiel (der halt bloß Meister oder Storyteller heißt).
Wenn da "without a storyteller" aufgedruckt ist, dann erwarte ich jedenfalls, dass es sich dabei um ein SL-loses Spiel handelt, das entweder ein Erzählspiel ist oder ein Spiel im White-Wolf-Style.

Was ist "Spielleiter" für ein Spielstil? Was ist "Meister" für ein Spielstil? Was ist "Storyteller" für ein Spielstil? Was ist "Marschall" für ein Spielstil?
"Spielleiter" beschreibt keinen spezifischen Spielstil. Bei "Meister" erwarte ich einen gelernten "deutschen Michel" als SL. Ein "Marschall" leitet unbarmherzig Western-Settings.

"Man kann Taten verurteilen, aber KEINE Menschen." - Vegard "Ihsahn" Sverre Tveitan

Eulenspiegel

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Wenn da "without a storyteller" aufgedruckt ist, dann erwarte ich jedenfalls, dass es sich dabei um ein SL-loses Spiel handelt, das entweder ein Erzählspiel ist oder ein Spiel im White-Wolf-Style.
Wenn da stehen würde mit Storyteller, könnte ich das noch irgendwie nachvollziehen. Aber bei ohne Storyteller?

Ist D&D nicht ein Spiel ohne Storyteller? Ist DSA nicht ein Spiel ohne Storyteller? (Ich persönlich würde ja sagen, diese beiden Spiele haben einen Storyteller, der nur anders benannt ist. - Aber das wenn man schon eine Unterscheidung zwischen Storyteller und meister machen will, wäre DSA eher ein Spel ohne Storyteller und WoD wäre ein Spiel mit Storyteller.)

Zitat
"Spielleiter" beschreibt keinen spezifischen Spielstil. Bei "Meister" erwarte ich einen gelernten "deutschen Michel" als SL. Ein "Marschall" leitet unbarmherzig Western-Settings.
Da könnte man auch einfach sagen:
- deutsches Biedermeier-Spiel nur für erfahrene SLs.
- Western.-Setting mit SL.

Das wäre eindeutiger und würde nicht zu Verwirrung führen. (Ich assoziiere bei Marschall eher den Marshallplan oder ein Militärsetting.)

Offline YY

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Ich habe mit "Ist nichts gegen zu sagen." abgestimmt.

Es stört mich zwar, wenn man mit gekünstelt wirkenden Sonderbezeichnungen einen nichtvorhandenen Riesenunterschied zu anderen Systemen darstellen will ("Storyteller" ist da wohl das prominenteste, aber noch ein recht harmloses Beispiel), andererseits finde ich Bezeichnungen mit Settingbezug dafür umso passender.

Z.B. der schon genannte "Marshal" von Deadlands oder der TRoS´sche "Seneschall".

Da weiß so mancher Begriff durchaus zu gefallen und die begrüße ich schon.


Anmerkung:

"Meister (Määschder)" finde ich persönlich nicht so schlimm, weil das bei mir in der Gegend insbesondere von älteren Handwerkern gerne mal als Universalansprache verwendet wird, genau so wie "Chef", "Kolleech (Kollege)" oder seltener "Kamerad".
Das nimmt dem Wort viel von seiner Erhabenheit  ;)
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline Skele-Surtur

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Deine Frage, erst recht rhetorisch gemeint, zeigt das Problem auf dass Leute glauben sie wüssten um was es in einem Spiel geht das sie konkret noch gar nicht kennen. Es gibt Leute die glauben ein Rollenspiel ist eben soundso, hat einen SL zu haben der das und das macht usw. Das ist eine dumme Annahme die Leute z.B. dazu verleitet die Regeln nicht zu lesen und dann einiges falsch zu machen. Durch griffige, neue Namen für Sachen die in Gefahr sind alte Erwartungen wach zu rufen, kann man zumindest schon mal ein Signal geben, dass womöglich was anders ist. Und im Idealfall kann man so schon auf einen Spielstil hinweisen.
Das ist unglaublicher Blödsinn. Natürlich gibt es Unterschiede von System zu System und wenn jemand die Regeln nicht sorgfältig liest, dann wird er die Besonderheiten - völlig unabhängig, ob diese jetzt in der Rolle des SL oder einer Spielmechanik liegen - nicht erkennen und anwenden. Das ist selbstverständlich und bedarf meiner Meinung nach keiner Erläuterung.
Wie man allerdings den Sprung machen kann und sagen, dass die Verwendung von gebräuchlichem Vokabular dazu führt, dass die Spieler sich die Regeln nicht mehr durchlesen ist mir völlig unverständlich. Spricht aber dafür Bände über das Bild, dass du vom Rollenspieler im Allgemeinen hast

Auf der anderen Seite sehe ich auch keinen Grund, warum ich mir die Rolle des Spielleiters in dem System anders oder gründlicher durchlesen sollte, nur weil er plötzlich eine andere Bezeichnung hat.
Die Aufgaben des SL ändern sich ja nur, wenn dafür Mechaniken vorhanden sind - und die werden im Mechanikteil des Regelsystems entweder erklärt oder das Regelbuch ist falsch konzipiert. Lustige Bezeichnungen helfen einem da nicht weiter.

Im Kern bleibt es ein Rollenspiel mit einem Spielleiter oder es ist ein spielleiterloses System. Irgendwelche Sondertitel für den SL helfen da genauso viel wie lustige Schriftarten. Im besten Fall vermitteln sie noch einen Flair - im schlimmsten Fall stören sie nur beim lesen, weil bekannte und zweckmäßige Begriffe durch irgend einen Firlefanz ersetzt werden.
« Letzte Änderung: 29.06.2010 | 02:22 von Surtur »
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

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Wolf Sturmklinge

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Nichts halte ich davon. Klingt für mich ganz stark nach "Ich will unbedingt einen Trend setzen", wer immer diese neuen Bezeichnungen erdacht hat. Narrator, ich muß kotzen.
Englische Begriffe gehen schon mal garnicht.

Malachit

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Ich halte auch nichts von diesen Wortneuschöpfungen. Für mich bleiben es Rollenspiel und Spielleiter :)

Offline Das Grauen

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Ich finde den Begriff Spielleiter eigentlich auch passend und für mich ist der Begriff an sich auch selbsterklärend und nicht negativ belastet. Also genau der richtige Begriff. Ich werd auch immer beim Spielleiter bleiben, oft sogar Meister, weil es mittlerweile in unseren Gruppen fest verankert ist/war.
Humor und Humus – beide sind fruchtbar.
~ Hermann Lahm

Offline Captain

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Spielleiter ist Spielleiter, egal was wo steht. Die Bezeichnung trifft mMn am alerbesten, was derjenige tut.

Sehr allergisch reagiere ich auf die Betitelung "Meister". Meine Spieler sind doch schließlich nicht meine Sklaven...
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Offline Teylen

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Wenn da "without a storyteller" aufgedruckt ist, dann erwarte ich jedenfalls, dass es sich dabei um ein SL-loses Spiel handelt, das entweder ein Erzählspiel ist oder ein Spiel im White-Wolf-Style.
Seit wann sind WW RPGs Storyteller los?  :o
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Offline Chaosdada

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Ich sage alternativ eigentlich nur Meister. Ich habe nun mal viele Jahre DSA gespielt, bin es daher gewohnt und sehe keinen Grund es nicht zu sagen.
Nur bei PtA sage ich Producer, weil das irgendwie witziger ist.

Offline Dr.Boomslang

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Wie man allerdings den Sprung machen kann und sagen, dass die Verwendung von gebräuchlichem Vokabular dazu führt, dass die Spieler sich die Regeln nicht mehr durchlesen ist mir völlig unverständlich.
Eieiei, ist das so schwer richtig zu lesen? Ich weiß gar nicht worüber du dich gerne streiten möchtest, ich sehe da kaum Anlass geschweige denn einen Grund für. Ich habe gesagt, dass falsche Annahmen über die Rolle z.B. eines Spielleiters, nicht dessen Benennung, dazu führen dass Regeln nicht verstanden oder ignoriert werden. Das Bestehen auf bestimmten etablierten Begriffen ist nur Ausdruck dieser Haltung (wie bei dir und anderen hier verdeutlicht). Die (Um)Benennung kann aber das Gegenteil erreichen, nämlich eventuell Aufmerksamkeit zu erzeugen, indem sie die Individualität des vorliegenden Werkes verdeutlicht. Natürlich kann man auch das wieder (absichtlich) ignorieren. Und natürlich kann es auch (wie immer) eher schief gehen als nützen.

Benennung ist auch nur ein Teil dieser Strategie und hat eventuell weniger Auswirkung als andere Mittel wie Strukturierung des Werkes oder Regeldesign, das weiß ich nicht. Ich schätze die Auswirkung von Begriffen sehr hoch ein, wenn sie auch nicht so leicht nachvollziehbar, oder so eindeutig ist wie die von mechanischen Regeln. Der Name eines SLs ist vielleicht auch der unwichtigste Teil der Begriffsbildung.
Aber allein der ästhetische Wert würde mir schon reichen, selbst wenn der Begriff gar nicht gebraucht oder im Spiel benutzt würde. Begriffsbildung ist für mich einer der wesentlichen Teile in denen der Designer eines Werkes sich relativ frei ausdrücken kann. Deswegen habe ich auch nicht einen "relevanten Aufgabenunterschied" als Voraussetzung gewählt, für mich reicht es bereits aus, dass man ein neues, eigenes Spiel hat, dann darf man seine Freiheit alles zu benennen wie man will auch wohl überlegt nutzen.
Nicht umsonst wird über Begriffe im Design von neuen Regeln mit am meisten diskutiert, obwohl sie doch nach Mechanik keine Bedeutung haben.

Offline Skele-Surtur

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Eieiei, ist das so schwer richtig zu lesen? Ich weiß gar nicht worüber du dich gerne streiten möchtest, ich sehe da kaum Anlass geschweige denn einen Grund für. Ich habe gesagt, dass falsche Annahmen über die Rolle z.B. eines Spielleiters, nicht dessen Benennung, dazu führen dass Regeln nicht verstanden oder ignoriert werden. Das Bestehen auf bestimmten etablierten Begriffen ist nur Ausdruck dieser Haltung (wie bei dir und anderen hier verdeutlicht). Die (Um)Benennung kann aber das Gegenteil erreichen, nämlich eventuell Aufmerksamkeit zu erzeugen, indem sie die Individualität des vorliegenden Werkes verdeutlicht. Natürlich kann man auch das wieder (absichtlich) ignorieren. Und natürlich kann es auch (wie immer) eher schief gehen als nützen.
Genau da sehe ich einen Anlass zum Streiten - du unterstellst mir und anderen hier eine bestimmte Geisteshaltung, nämlich das ignorieren und/oder aus Ignoranz resultierende Überlesen von Regeln, und leitest sie daraus ab, dass wir eine im Kern gleichbleibende Funktion auch weiter so benennen wollen, wie sie schon immer hieß. Dass dem SL hin- und wieder andere Kompetenzen zufallen mag zwar so sein, aber das sind Details.

Das, was du hier machst, ist schlicht eine Unterstellung. Du ziehst deine Schlüsse praktisch "out of thin air".
Deine Begründungen sind fadenscheinig, deine Schlussfolgerungen wirr und zusammenhangslos und die Zuschreibungen, die du hier an mir und anderen Teilnehmern vornimmst sind mit "frech" sehr wohlwollend umschrieben - anmaßend ist wohl treffender.

Ich bestreite nicht nur diesen wirren Unfug bezüglich der Nützlichkeit von Sondernamen für die SL-Rolle, ich sage obendrein, dass die Geisteshaltung, die du hier bei mir und anderen Vermutest in der Form bei den wenigsten existent ist. Und ich empfinde die Unterstellung dieser Geisteshaltung auch als ziemlich unverschämt.
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

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Offline Dr.Boomslang

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Dann verstehe ich nicht was du meinst. Du hast doch zuerst von mir gefordert deine These zu widerlegen der SL mache in jedem Spiel das gleiche. Das ist genau die Geisteshaltung die ich meine, auf die ich mich immer bezog, die ich dir zuschreibe, und die du dir selbst annimmst.

Und dann waren da noch ein paar andere:
Was im Buch steht ist mir egal, für mich bleiben es Rollenspiel, Spielleiter, Spieler, Nichtspielercharakter, etc.

Spielleiter ist Spielleiter, egal was wo steht. Die Bezeichnung trifft mMn am alerbesten, was derjenige tut.

Darüber hinaus passt der Schuh nur dem der ihn sich anzieht. Ich habe in erster Linie nicht über dich oder Leute hier gesprochen, sondern über ein Phänomen das ich kenne, aber ich wollte dir nichts unterstellen, schon gar nicht allen die gegen alternative Namen für SLs sind, dafür gibt's ja genug andere Gründe, wie man hier sieht.

Offline Skele-Surtur

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Nein.
Deine Aussage war, dass mit der These, der SL mache in jedem Spiel im Kern das gleiche, ignorantes Verhalten (das ignorieren bzw. ignorante Überlesen von Regeln) einherginge. Das war ziemlich eindeutig formuliert.
Weder hast du meine These widerlegt, noch hast du nachvollziehbar hergeleitet, dass aus der These ignorantes Verhalten abzuleiten ist. Was bleibt ist also leeres Geschwätz.

Um es klar zu stellen: Wenn ich ein neues System kennen lerne, dann lese ich mir sehr sorgfältig die Regeln und die Rolle des SLs in diesem System durch - damit lege ich also ein Verhalten an den Tag, dass der mir von dir unterstellten Geisteshaltung klar widerspricht. Dennoch nenne ich den Spielleiter weiterhin Spielleiter.

Was du für Phänomene zu kennen glaubst, kann ich nicht sagen, aber ich sage dir: wenn du mir eine Geisteshaltung des ignoranten Umgangs mit Regeln attestierst, dann musst du schon mehr als so einen halbgaren Analogieschluss liefern.
« Letzte Änderung: 30.06.2010 | 00:41 von Surtur »
Doomstone ist die Einheit in der schlechte Rollenspiele gemessen werden.

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Offline Dr.Boomslang

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Ja, ich habe gesagt es gibt Leute die dumme Annahmen haben, die dann zu "ignorantem Verhalten" (wie du es nennst) führen. Dabei bleibe ich auch, das ist mein Eindruck.
Der SL mache "im Kern" das gleiche, hast du gesagt. Das relativiert die ganze Sache ja weit genug, dass du aus der Sache raus bist, zumindest so lange bis wir erfahren was du dir und was ich mir unter diesem Kern vorstellen. Ich bestehe aber nicht darauf das auszudiskutieren. Wenn deine Sicht doch differenzierter ist als ich anfänglich dachte (Durch deine Frage:"In welchem Spiel macht der SL was anderes als bei z.B. DSA?"), dann ist doch alles ok, und du musst das nicht auf dich beziehen.


Dass du glaubst von mir fordern zu können dir irgendwas beweisen zu müssen, lässt mich außerdem infrage stellen was du überhaupt von mir willst. Was soll ich dir beweisen? Dass ein Unterschied in den SL-Aufgaben verschiedener Spiele gibt, die die Rolle des SL umbenennenswert machen? Das geht doch schon gar nicht. Da würden wir uns doch Ewigkeiten im Kreis drehen. Um die Namensfrage geht's da doch gar nicht mehr.
Die Frage die wir dann diskutieren müssten wäre wie wir Regelunterschiede in Spielen bewerten und in ihrem Einfluss einschätzen (um dann später die irrsinnige Diskussion anzuschließen ob man deshalb was umbenennen darf). Das würde höchstens unsere Maßstäbe offen legen und zeigen dass wir uns da - oh Wunder- natürlich auch nicht einig sind. Dann wäre es außerdem eine äußerst theoretische Diskussion, ohne viel Wert, aber beweisen könnte ich da immer noch nichts, und außerdem hätte das nicht mehr viel mit dem Thema hier zu tun.

Es ist doch ganz einfach. Ich finde alternative Namen aus verschiedenen Gründen die ich inzwischen alle genannt habe begrüßenswert und du kannst ohne weiteres der Meinung sein dass dir die Gründe nicht ausreichen oder dass du die nicht nachvollziehen kannst. Beweisen kann ich da doch gar nichts. Was ist das für ne bescheuerte Diskussion?!

Nin

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Amen.

Offline Edorian

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Ich finde sowas absolut unnötig. Wenn alle das Spiel mittragen (ohne SL, egal wie man ihn denn nun nennt), erübrigt sich eine solche Abwandlung und wenn es doch einen SL gibt, dann ist er schlicht und ergreifend der SL. Klar, ich kann ihn auch gern als Moderator, Diskussionsleiter oder was immer gerade politisch korrekt daherkommt nennen, aber im Kern ist es der Spielleiter, weil er/ sie (PC for nothing) nun mal das Spiel leitet.
Wozu also das Kind neu benennen? Wird dadurch irgendwas besser? Ich denke nicht.
"Strahlender Ritter in kratzfester Rüstung, stets zu Diensten."

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Offline Blizzard

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Was haltet ihr von solchen Bezeichnungen?
Gar nix. Weil irgendwo alle doch ein-und das selbe meinen. Ich finde Spielleiter einfach am besten, weil es ein allgemein anerkannter und zudem neutraler Begriff ist. Ab&zu können andere Bezeichnungen auch ganz stylish sein, wie z.B. Marshall in Deadlands. Aber ob mich jetzt einer Marshall, SL, oder Meister nennt, ist mir persönlich schnuppe, ich mache da keine Unterschiede.
"Wir leben nach den Regeln, wir sterben nach den Regeln!"

"Wer nicht den Mut hat zu werfen, der wird beim Würfeln niemals eine Sechs erzielen."

Offline Teylen

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Im Grunde wenig.
Besonders wenn dann nicht nur eine neue Bezeichnung gewaehlt wird sondern man sich noch bemueht einen Unterschied zu konstruieren, der in letzter konsequenz dann nur sagt: Wer den Begriff X verwendet ist schlechter.

Wobei ich kein Problem mit Begriffen habe die einfach Bedeutungsgleich verwendet werden.
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Offline Hotzenplot

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Ich habe nichts gegen alternative Bezeichnungen. Ob man nun Dungeonmaster, Meister oder Spielleiter geschimpft wird, macht für mich keinen Unterschied. Auch den Begriff "Spielleiter" halte ich nicht für perfekt, aber da er offenbar allgemein anerkannt ist, verwende ich ihn auch.

Wer glaubt, dass ein Spielleiter ein Spiel leitet, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.  ~;D
ehrenamtlicher Dienstleistungsrollenspieler

Mein größenwahnsinniges Projekt - Eine DSA-Großkampagne mit einem Haufen alter Abenteuer bis zur Borbaradkampagne:
http://www.tanelorn.net/index.php?topic=91369.msg1896523#msg1896523

Ich habe die G7 in 10 Stunden geleitet! Ich habe Zeugen dafür!

Ich führe meinen Talion von Punin in der Borbaradkampagne im Rollenhörspiel
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Offline Boba Fett

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Ich brauche keine Alternative zu diesem Begriff aber die stören mich auch nicht.

Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Timberwere

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Ich finde es dann lustig, wenn die Bezeichnung explizit zum System passt. Also zB der "Marshal" bei Deadlands Classic oder der "Director" bei PTA. Aber ich brauche nicht dringend andere Begriffe, "Spielleiter" finde ich gut, wie es ist.
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
Meine Rede.
Zitat von: Shield Warden
Wenn das deine Rede war, entschuldige dich gefälligst, dass Timberwere sie nicht vorher bekommen hat und dadurch so ein Stress entstanden ist!

Offline Joerg.D

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Ist mir total egal, wie er genannt werden will, solange er seinen Job gut macht.
Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.