Autor Thema: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle  (Gelesen 18762 mal)

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Offline carthinius

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #125 am: 28.09.2010 | 15:38 »
Wichtige, also atmosphärisch dichte Szenen, wie z.B. das geheime Treffen im Geburtshaus des hl. Gilborn in Punin (Simyalatrilogie) kranken dann auch wieder an Infos: Wie kann man das ausspähen, wo gibt es Hintereingänge, Fenster etc.? Statt dessen nur Atmogebrabbel.
Da kann man vielleicht auch unterstellen, dass es so eben einfacher ist, ein Abenteuer zu schreiben und gleichzeitig sein Fantasygeschwurbel unterbringen zu können. Tagesabläufe und Beschreibungen ALLER (und nicht nur nach Meinung des Autors seinem Plot entsprechend relevanter) Anlaufpunkte und NSC (samt wichtigster Werte) bedeuten viel Arbeit bzw. gefühlt vermutlich mehr Aufwand als ein halbseitiger Atmotext. Es ist also nicht so, dass die Infos zugunsten der Atmotexte weggelassen werden, sondern überhaupt erstmal erarbeitet werden müssten.

Hinzu kommt vermutlich auch noch, dass die Kampagnenerstellung umso schwieriger wird, je weniger "Vorgaben" es an Szenen, Abläufe oder gar Ergebnisse gibt. Kennt sich jemand hier damit aus, komplexe "Plots" (wenn ich das Wort mal benutzen darf) in solchen Szenariomodulen unterzubringen, ohne dabei zuviel vorzugeben? Wo kann man sich da schlau machen, wie man das macht?
(Ich hab damit bisher nur im Eigenbau und Hausgebrauch Erfahrungen gemacht und da dann eben von Sitzung zu Sitzung weitergesponnen, kann man sowas langfristiger angehen, ohne zuviel auf Schienen zu legen?)
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Offline korknadel

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #126 am: 28.09.2010 | 15:56 »
Ich bin mal auf rillemnanias full-length-Abenteuer gespannt, vielleicht geht das schon mehr Richtung Kampagne oder hat wenigstens zwei oder drei Settings wie den Kral.

Ich denke, Kampagnen in dem Stil zu machen, ist sehr schwer. Aber es kann halbwegs funktionieren, wenn man
1. eine Messerspitze RR in Kauf nimmt
2. nicht jede Einzelqueste davon abhängig macht, ob die Chars die vorgehende nach Vorschrift bestanden haben oder nicht (wenn UW zum Beispiel Teil einer Kampagne wäre, müsste man setzen, dass es wichtig ist, dass die Chars nach Sylla zurückkehren, egal ob mit oder ohne Artefakt).
3. das Ganze nicht an einen Metaplot und superwichtige NSCs als Akteure koppelt.
4. man damit leben kann, dass die einzelnen ABs nicht ganz so krass eng miteinander verzahnt sind, wie man oft die Illusion hat.
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Offline Xemides

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #127 am: 28.09.2010 | 16:36 »
Das Problem sehe ich tatsächlich eher in den fehlenden Informationen. Z.B. gibt es in den wenigsten Abenteuern sinnvolle Stundenpläne der Antagonisten: Womit beschäftigen die sich zu welcher Tageszeit? Gehört m.E. in jeden Krimiplot rein.

Und nun nenne mir mehr als ein Krimiabenteuer, wo so etwas enthalten ist.
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Offline Yehodan ben Dracon

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #128 am: 28.09.2010 | 16:51 »
Bevor ich drauf eingehe, Xemides:
Bitte erkläre genauer was Du meinst?

Unterstützt Du meine Aussage, dass es keine vernünftigen Infos in offiziellen Krimi-ABs gibt oder hältst Du diese meine Forderung als solche für übertrieben? Kann den "Ton" Deines Postings gerade nicht erfassen.

Vorweg: Falls Du letzteres meinst, dann bitte ich Dich schon mal, Dich nicht an dieser einen, evtl. nur von mir gewünschten, Info hochzuziehen.
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Offline Xemides

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #129 am: 28.09.2010 | 17:37 »
Ja ich gebe dir recht, dass dass den meisten Krimiabenteuern fehlt, aber ich sehe das nicht nur als ein Problem von DSA an, weil ich glaube, dass das in kaum einem Krimiabenteuer enthalten ist.
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Offline Lichtschwerttänzer

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #130 am: 28.09.2010 | 23:18 »
Nein, man MUSS sich nur nicht krampfhaft in jede profane Szene einmischen, die interessant ist.
Jede I= in der Regel


Zitat
<schrug> k.A. die Zeit hat man IMHO immer während die Spieler reden, planen oder spekulieren...
da habe ich besseres zu tun, z.b. den Mitspielern zuzuhören wie sie die Entwicklung vorantreiben

Nein, DAS sagte korknadel meiner Interpretation nach NICHT. Denn Du gehst mit diesem Posting von der Annahme aus, dass in einem Vorlesetext Dinge enthalten sind, in denen das VERHALTEN der Spieler vorbestimmt wird.c
und wird nicht die Annäherung der SCs vorherbestimmt?Wie und wann sie sich der Kulisse nähern und wieviele solcher neutralen Texte gibt es die interessant sind?




Zitat
Und ein anderer Punkt: Hat sich eigentlich schon jemand an folgendem Text gestört
Ja
erstens er ist schlchte, er könnte von KF stammen, überladen mit Klischees und ignoriert völlig die SCs ihre Persönlichkeit, Erfahrungen usw und schreibt ihnen Gefühle vor.



Aber genau damit nehmen sie den Spielern doch gerade die Entscheidung, was für sie oder ihre Charaktere interessant ist;
 .
Spieler I= SC , das ist dein entscheidender Vertändnisfehler.
Zitat
denn wenn erst gar kein Ansatz da ist, eine Szene als interessant darzustellen, kommt auch kaum jemand auf die Idee, nach Details zu fragen.
Wenn es dem Mitspieler interessiert/wichtig erscheint, kann/wird er selbst aktiv werden und fragen, passiert mir dauernd, und/oder es anspielen.
Gurk zum anderen Gurk :" Was soll denn das für`ne Schlacht sein?
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Offline rillenmanni

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #131 am: 28.09.2010 | 23:49 »
UW kommt ja mit einer SL-Karte daher, und ich hatte angekündigt, eine entsprechende Spielerkarte zum Download anzubieten. Hierzu meine Frage: Was wollt genau wollt ihr denn haben? Für diejenigen Schändlichen unter euch, welche die DZ-Box noch nicht erworben haben (Banausen!), eine Erläuterung zum Aussehen/Charakter der SL-Karte:
-Die Karte ist ganz grob zweigeteilt: Die obere Hälfte zeigt die Wudu-Siedlung am See und im Dschungel. In der unteren Hälfte befindet sich der Bereich eines Hochplateaus. Diese beiden Haupthöhenebenen werden durch eine Steilwand voneinander getrennt. In der unteren Hälfte ist aber nicht die Oberflache des Plateaus abgebildet, sondern das "Innenleben" des Plateaus. (Der DUNGEON: Es gibt mehrere Zugänge: Über den See, vom Kral aus, in der Steilwand, mehrfach auf dem Plateau)
-Buchstaben in Kreisen, welche die entsprechenden Lokalitäten bezeichnen, und über die man deren Beschreibungen im Text finden kann.
-Zahlen in Kästen geben die Höhe des jeweiligen Ortes an, Referenz ist der See, für den ich Höhenmeter "0" gesetzt habe. Man kan also für jeden Punkt auf der Karte dessen Höhe ablesen und darüber leicht ablesen, wieviele Meter zwischen bspw. dem "Blutstein" ("13", siehe korknadels Zitat) und dem oberen Ende (Plateau) der "Körperwand" ("60", siehe auch oben) liegen (60-13=47), und anhand dessen als SL jederzeit klar festlegen, ob man bspw Klettern muss, der Aufenthaltsort von XY gerade einsehbar ist etc. Diese Art der Darstellung fand ich besser als die DSA-übliche, bei der Höhenunterschiede durch Striche angedeutet werden (das kennt ihr ja), da man dort nie weiß, wie hoch und wie steil es an einem bestimmten Punkt gerade ist, und da die Karte voller Striche ist, zwischen denen weitere Elemente unterzubringen zu einer handwerklichen Herausforderung gerät.
-Die Karte kennt diverse Schattierungen von Grau, um bspw grob Fels von Boden von Wasser unterscheidbar zu machen.

Wie nun soll die Spielerkarte aussehen? Soll ich einfach nur Kästen und Kreise entfernen? Dann wäre das Innenleben des Plateaus freilich auch noch sichtbar und müsste abgedeckt werden. Oder soll ich zudem das Innenleben einfach komplett bzw unter Beibehaltung der oberen Zugänge (Plateau) entfernen? Dann wäre alles dunkelgrau (Fels) bzw dunkelgrau (Fels) mit einigen hellen Löchern (plateauseitige Zugänge). Auf keinen Fall tun werde ich: Das Innenleben entfernen und stattdessen die Oberfläche des Plateaus detailliert darstellen (Bäume etc). Dafür habe ich keine Zeit.
Da ich das Belegexemplar der Box NOCH IMMER NICHT ;D erhalten habe, weiß ich nich, ob die Karte, die sich ja nun im Text wiederfindet, noch immer ihre Originalgröße von 1 DINA4-Seite besitzt oder auf eine halbe zusammengestaucht wurde. Falls die Karte also verkleinert wurde, sollte ich eigtl als Download dann auch die SL-Karte in groß noch zusätzlich anbieten dürfen.
« Letzte Änderung: 28.09.2010 | 23:54 von rillenmanni »
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Offline Naldantis

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #132 am: 29.09.2010 | 00:08 »
Jede I= in der Regel

Huh?
Was sagt uns dieser Satz?

EDIT: aso, ..Du mienst '!=' im Sinne von NEQ...

..ne, in diesem Falle mal nicht, weil der Spieler hier als Wahrnehmungsorgan des Charakters fungiert - er kann nicht nach etwas Fragen von dessen Existenz er nichts weiss!
Er müßte also nach allem fragen, das möglicherweise existieren könnte - das ist extrem unpraktisch.
(Klar, wenn ein Charakter nur einer Spur, Idee oder einem Wunsch genau nachgehen möchte, dann geht das natürlich, aber das ist beim 'Eindrücke sammeln' eben kaum der Fall.)

Und selbst wenn dem so wäre, so würde es Dir nciht die Arbeit abnehmen, dann eine Beschreibung zu produzieren und ide Fakten daraus zu notieren, was ja gerade mein Kritikpunkt am Fehlen solcher Details ist.

Zitat
da habe ich besseres zu tun, z.b. den Mitspielern zuzuhören wie sie die Entwicklung vorantreiben

Das wird Du ja noch mit einem Ohr können und nebenbei einen Dir noch halb geläufigen Text scannen, oder?

Wie Yehodan schon sagt: Willst du dann für jede Eventualität einen Vorlesetext? Das KANN ein Abenteuer überhaupt nicht leisten. Oder wäre es nicht sinniger, dem SL an die Hand zu geben, was er für verschiedene Situationen bzw. Ortlichkeiten gebrauchen könnte in knappen Worten, damit er dann damit improvisieren kann?

Nicht für jede, nur die, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten und an die sich erinnert wird...
..und das kann ein Abenteuer leisten.
Warum sollte man so relativ feste Dinge improvisieren - das muß man schon genug bei Dingen, die tatsächlich nicht vordefinierbar sind?
Nochmal: das Kauf-AB soll einem Arbeit ERSPAREN, sich die Plots ausdenken ist das geringste Problem, Werte, Namen und Beschreibungen zu verteilen hingegen ist aufwendig (der einzige Grund, warum viele Spieler Silmarillion und Bibel besitzten - zum Namen klauen).

Zitat
Dann kann meinetwegen auch im Anhang der typische Ablauf des Gottesdienstes geschildert werden, gerne auch zur Aufbereitung durch den SL mit ein paar Atmo-Schnipseln gewürzt (Gebete oder Segen würde ich z.B. nicht improvisieren wollen), aber das gehört doch nicht als (zwingendes) Kapitel ins Abenteuer.

Ja klar, das ist auch okay, ein gleichwertiger Ersatz, mit dem ich komplett zufrieden wäre: "In dieser Messe trägt Hohepriester X eine Standardpredigt aus Anhang Y vor, aufmerksamen Charakteren könnte (Wurf P gegen Q) auffallen, daß er die Menge unterschwellig gegen Gruppe Z aufwiegelt".

Zitat
Das Problem ist: Erwarten Spieler ernsthaft, dass ihr SL sowas wie einen Vorlesetext improvisiert? Oder reichen nicht ein paar atmosphärische Häppchen, um den gleichen Effekt zu erzielen?
Wenn ich als SL natürlich sage "So einen Vorlesetext kann ich doch überhaupt nicht in der Qualität (dem Umfang, der Genauigkeit...) improvisieren", dann ist das Teil des Problems - denn das verlangt überhaupt niemand! Oder?

Ein Mittelding, je nach momentanem Interesse, würde ich sagen.

« Letzte Änderung: 29.09.2010 | 09:53 von Naldantis »

Offline korknadel

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #133 am: 29.09.2010 | 10:17 »
@rillenmanni:

Die Karte ist glücklicherweise in DIN A4 geblieben, kleiner wäre es auch katastrophal gewesen -- Einschub: Wie oft muss man sich das ansehen, zum Beispiel jüngst auch wieder im Akademienband, dass mitunter schöne und brauchbare Karten aus Layoutgründen auf eine halbe Seite oder eine Ecke der Seite zusammengestaucht werden und nur noch mit Lupe zu "bespielen" sind. (Da kommt dann gewiss das Argument, ja die Kosten, wir können nicht so viele Seiten auf Karten verschwenden, das fehlt ja bei den Infos -- und hier muss ich mit Yehodan antworten: Warum lässt man dann nicht panthergleiche Flufftexte, wo sich Schatten unvermittelt aus etwas Dunklem herausschälen, weg?)

Wenn Du mich fragst, würde ich das Innenleben der Plateaus rausnehmen und die Kästchen und Kringel und Wachpostenmarker. Die Höhenangaben würde ich drin lassen, denn die sind ja offensichtlich, und dann müssen die Spieler nicht ständig fragen, wie hoch dieser Vorsprung und jene Wand sind. So sehen die Spieler nicht gleich, wo "Orte mit Bedeutung" sind. Wenn der Dungeon drin bleiben würde, müsste man ihn ja abdecken, und dann hätte man viele äußere Details der Steilwandregion auch nicht sichtbar, und das wäre schade. Am Besten fände ich, noch einmal eine extra, eventuell herangezoomte Karte des Dungeons (ohne Zahlen und Buchstaben für doe Orte) zu haben, die man dann ganz klassisch mit allmählichem Aufdecken bei der Erkundung benutzen könnte. Aber ich schätze, das fällt unter die Kategorie "zu aufwendig".

Ich finde das ohnehin großartig, dass Du Dir die Mühe machst, nicht nur die gewünschte Spielerkarte zur Verfügung zu stellen, sondern auch noch fragst, wie das Publikum sie gern hätte. Mir zumindest hast Du mit UW schon einen Riesengefallen getan.

Jetzt musst Du Dich nur noch auf Deinen Hintern setzen und dieses Bornland-AB schreiben, auf das ich nach UW richtig heiß bin!
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ErikErikson

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #134 am: 29.09.2010 | 10:25 »
Da ham sich aber zwei gefunden.  +O)

Offline Harlan

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #135 am: 29.09.2010 | 12:53 »
get a room!

Offline rillenmanni

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #136 am: 13.01.2011 | 13:23 »
So, ihr Süßen!

Seit heute sind auch endlich die im Herbst versprochenen Zusatzkarten erhältlich. Gratis, versteht sich:

http://blog.ulisses-spiele.de/2011/01/unter-wudu-bonusmaterial/

Darunter eine Karte wie von korknadel gewünscht und noch eine weitere Spielerkarte inkl Dungeon. Ich habe noch eine Regionalkarte erstellt (die könnte hübscher sein, aber ich hatte noch andere Projekte am Hacken). Aber lest einfach selbst im dazugehörigen PDF nach.

Und nun will ich endlich weitere Meinungen über Unter Wudu! Schon allein der Xemides ist schon lange überfällig ...
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Offline korknadel

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #137 am: 13.01.2011 | 13:25 »
Danke!
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Offline Tjorne

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #138 am: 13.01.2011 | 16:32 »
 :d
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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #139 am: 13.01.2011 | 16:38 »
Hat denn jemand Erfahrungen mit diesem Abenteuer bzw. gibts irgendwo im Netz bereits Spielberichte/ Diaries dazu?
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Offline rillenmanni

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #140 am: 13.01.2011 | 22:41 »
Ich habe die Befürchtung, bislang hat fast niemand die Abenteuer aus der DZ-Bos gespielt. *schluchz* Das ist der Fluch des Exotischen.

Zur Regionalkarte: Die Entfernungen dort entsprechen exakt den Distanzangaben aus dem Abenteuer (wobei man insbesondere für die Strecke Sylla - Handelspunkt natürlich nicht die Luftlinie heranziehen kann, sondern dem Pfad folgen muss). Dass die Region auf der Karte flach wie ein Pfannenkuchen wirkt, hatte einerseits mit meinem Zeitproblem zu tun, das mich nicht zuviel Zeit mit der Ausgestaltung verbringen ließ, andererseits mit dem Umstand, dass es für das Spiel mit den Regeln zur strategischen Bewegung bis zu einem gewissen Grad keinen Unterschied macht, ob sich eine Reisegruppe durch flachen oder hügeligen Urwald bewegt.
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Eulenspiegel

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Re: DZ: Unter Wudu, oder: wie ich mir ein DSA-AB vorstelle
« Antwort #141 am: 13.01.2011 | 23:15 »
Nochmal: das Kauf-AB soll einem Arbeit ERSPAREN, sich die Plots ausdenken ist das geringste Problem, Werte, Namen und Beschreibungen zu verteilen hingegen ist aufwendig (der einzige Grund, warum viele Spieler Silmarillion und Bibel besitzten - zum Namen klauen).
Bei mir ist es genau andersrum:
Sich Werte Namen und Beschreibungen ausdenken, ist das geringste Problem. Sich einen Plot auszudenken hingegen ist (für mich) der aufwendigste Part.