Autor Thema: Presence Attacks  (Gelesen 1441 mal)

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Offline Selganor [n/a]

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Presence Attacks
« am: 17.02.2011 | 11:07 »
Mal ausgehend von

Presence Attacks sind fast ein bisschen zu stark auf die Dauer, wenn ich mir überlege, was ein Charakter mit PRE 20 (4d6 Presence Attack) so alles schaffen kann. Sie sind für mächtige Superhelden und Fantasy-Helden gedacht.

Was soll daran "auf die Dauer" zu stark sein?

BTW: PRE 20 ist fuer "normale" Charaktere schon das menschliche Maximum, also durchaus selten...
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Offline Jed Clayton

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Re: Presence Attacks
« Antwort #1 am: 28.02.2011 | 00:05 »

Was soll daran "auf die Dauer" zu stark sein?

Das soll heißen, wenn der Charakter dreimal oder viermal nacheinander den großen Gangsterboss in meinem Plot, den obersten Schurken oder den entscheidenden Informanten einfach durch "Beeindrucken" in die Knie gezwungen hat und ihm dann fast schon befehlen kann, was er will, wird das langweilig. Das muss es etwas Beschränkendes geben.

Wenn man durch einmal scharf Angucken und "toll aussehen" (PRE Attack) so viel Eindruck macht, dass alle auf einen hören, wieso dann überhaupt noch andere Skills einsetzen? Kämpfe würden sich generell erübrigen.

In echten Filmen, Serien, Comics und Romanen geht das auch nicht so einfach.

Zitat
BTW: PRE 20 ist fuer "normale" Charaktere schon das menschliche Maximum, also durchaus selten...

Schon richtig. Allerdings sind diese 10 Stufen von PRE 10 bis PRE 20 so wahnsinnig leicht zu erwerben. ;) Spottbillig, sozusagen. Viele Spieler setzen tendenziell lieber schon mal alle sechs Hauptattribute auf 20, oder jedenfalls vier oder fünf davon. 20 ist zwar das normale menschliche Maximum, aber da ich z.B. von 18 bis 20 eh den gleichen Characteristics Roll (13-) kriege, warum dann statt 18 nicht gleich die 20 nehmen?

Es haben einfach verdächtig viele Charaktere, auch Beispielcharaktere in den neuen Büchern, den Wert PRE 20.
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Offline Lyonesse

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Re: Presence Attacks
« Antwort #2 am: 28.02.2011 | 01:25 »
Wo ist denn da das Charakterkonzept, wenn ich alle Hauptattribute auf Verdacht gleich mal auf 20 raufsetze?
PRE 20 ist ja schön und gut, aber das wären dann 4D6 PRE Attack und dann muß schon was kommen um den Mafiaboss nachhaltig zu beeindrucken. Hinzu kommen situationsabhängige Modifikatoren in der Tabelle (zB. Unterzahl), und dann geht wohl kaum ein Mafiaboss unter PRE 13-15 aus dem Haus und hat u. U. noch PRE Defense gekauft. Um wirklich Eindruck zu machen, würde ich dann aber noch Extra PRE dazukaufen. Und nicht jeder Charakter hat automatisch PRE 20, das sollte auch vom Charakterkonzept her passen und nicht einfach mal so gekauft werden - kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass jemand mit 4D6 eine so enorme Wirkung erziehlt hätte, dass dem Boss dadurch die Knie schlotterten. Bei irgendwelchen billigen Schlägern läßt sich damit schon eine nachhaltigere Wirkung erzielen und gegebenenfalls sogar ein Kampf ganz vermeiden (und das gibts auch im Film, zB. Crocodile Dundee: ''Das soll ein Messer sein? *Kram, Wühl* Schaut mal, das ist ein Messer!'' Und schon liefen sie davon.)    
« Letzte Änderung: 28.02.2011 | 10:28 von Lyonesse »
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Offline dedan

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Re: Presence Attacks
« Antwort #3 am: 28.02.2011 | 07:45 »
Moin,

also mir kommen PAs immer schon etwas schwach vor und nicht zu stark.  wtf?
Ich meine 4d6, erwartungswert 14... hui, PRE von nem Boss is wahscheinlich 15-18, sagen wir 18.
Ausserdem hat der Character eigentlich nie 4d6, weil wenn der Boss auftaucht dürfte seine Laune eher dahingehend gestimmt sein das er sich überlegen fühlt (-1d6) und mehr Leute (-1d6/-2d6) dabei  hat.
Also im Schnitt lacht der Boss den Chara aus und macht weiter wie gewohnt.
Ausserdem dürfte der Chara im Kampf und in den meisten anderen Situationen 0-2d6 PA haben, je nach Situation.

Wie gesagt mir kamen PA's nie sonderlich stark vor, ausser man legt es drauf an und kauft sich 8-10d6 um mit Glück mal nen 10ner oder 20iger Effekt durchzubringen.

Gruß,
Dan



« Letzte Änderung: 28.02.2011 | 21:21 von dedan »
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