Autor Thema: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem  (Gelesen 16633 mal)

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Offline Yehodan ben Dracon

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[DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« am: 29.03.2011 | 15:54 »
Wie angedroht wird hier der Themenkreis einer Reform des Talentsystems von DSA erörtert werden.

Ich zitiere mal die wesentlichen, bisher gebrachten Punkte:

Grundsätzlich sehe ich folgende Möglichkeiten für die 1W20-Probe:

1. Basiswert+TaW
Vorteil: Mehrere Eigenschaften werden berücksichtigt. Deckungsgleich mit dem Kampfsystem.
Nachteil: Neuberechnung bei jeder Eigenschaftsänderung notwendig.

2. Eigenschaft+TaW
Vorteil: Schnelle Abwicklung, flexible Gewichtung von Eigenschaften möglich.
Nachteil: Man kommt schnell zu unglaublich hohen Werten -> Neue Höhenbegrenzung von Eigenschaften & Talenten nötig.

3. Ausschließlich TaW, TaW-Steigerung wird durch Eigenschaften begrenzt.
Vorteil: Schnellste & einfachste Methode
Nachteil: Eigenschaften begrenzen nur den Höchstwert, Proben im niedrigen TaW-Bereich schwer zu schaffen.

Meine Vorschläge:

  • 3w20 wird abgeschafft: w20+Eingenschaft+TaW! Wichtig hierbei, das jedem Talent nur eine Eigenschaft zugeordnet wird. Bitte nicht den Durchschnittswert für drei Attribute bilden. Diese Regelung gilt auch für Zauber und Geweihte

Man könnte auch die 3W20 beibehalten und trotzdem die seltsame Erfolgsberechnung mit dem TaW umgehen, indem man einfach jedem Talent drei TaW (einen für jedes Attribut) gibt. In die Probe fließen der Attributswert − 10 und der Talentwert ein.

Nehmen wir als Beispiel einmal Tierkunde (MU, KL, IN). Der TaW in Tierkunde betrage 7, die Attribute seien MU 14, KL 12 und IN 12. Gewürfelt werden müsste also: ≦ 11, ≦ 9, ≦9.

Ein unterwürfelter Wert zählt einen Erfolg, eine gewürfelt 1 zählt zwei Erfolge, eine gewürfelte 20 frisst zwei Erfolge. Man kann also mit jeder Probe zwischen +6 (meisterliches Gelingen) und −6 (schrecklicher Patzer) Erfolge haben.

Für normale Proben ist lediglich ein Erfolg erforderlich, jeder weitere Erfolg verbessert die Qualität der Probe. Für besondere Manöver und extrem schwierige Handlungen können auch zwei oder drei Erfolge notwendig sein, aber das sollten Ausnahmen bleiben. (Das ließe sich übrigens auch im Kampf einsetzen, dann wären für besonders tolle Manöver halt mehrere Erfolge nötig).

OK, so ganz durchdacht ist das von der Wahrscheinlichkeitsverteilung noch nicht, bei hohen Attributen und positivem TaW würde man automatisch bestehen. Die Wertebereiche müssten also sinnvoll angepasst werden. Aber grundsätzlich könnte man die 3W20 so beibehalten, die TaP-Berechnung rauswerfen und hätte noch eine einfache Möglichkeit, die Qualität einer Probe zu bestimmen.

Mal so als Einstieg. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Weggelassen habe ich ein Zitat auf das Projekt Aventurien D20, was ich nicht werten möchte, aber mir (auf den ersten Blick) mehr wie eine D&D Konvertierung wirkte als auf ein eigenständiges DSA System.
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Offline KlickKlack

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #1 am: 29.03.2011 | 16:35 »
Ich finde das System von Aces & Eights/Hackmaster ziemlich passend, aber angepasst auf W20. Da haben wir auch meinen Vorschlag von vor X Tagen:
Talentwerte orientieren sich am schechtesten zugeordneten Attribut - ergänzen kann man es sehr schön durch `Spezialisierungen orientieren sich am besten zugeordneten Attribut`. Die Steigerung hängt auch vom Attribut ab:
Klettern (MU/GE/KK) der schlechteste Wert ist KK mit 10, also startet man (nur als Beispiel mit 5 [oder 3, oder 2 je nachdem durch was man teilen möchte] + 1W6), wenn man Klettern aktiviert.
Und ganz wichtig, auf diese SKT verzichten! Steigerung einfach nach einer Faustformel:
Ist das zugeordnete (entscheidende) Attribut kleiner als 10 -> neuer Wert x 5 AP
Ist das zugeordnete (entscheidende) Attribut kleiner als 15 -> neuer Wert x 4 AP usw.


Offline Yehodan ben Dracon

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #2 am: 29.03.2011 | 16:40 »
Wie reagierst Du auf die Kritik, dass dadurch eine Gleichverteilung bei Attributen zu erwarten ist, weil 11/11/11 einfach besser ist als 14/11/8?

Und wie reagierst Du auf das Problem, dass einige der als Grundwert einbezogenen Attribute sinnlos erscheinen? Die Auswahl ist da ja einmal für alle zukünftigen Anwendungsfälle.
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Offline KlickKlack

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #3 am: 29.03.2011 | 17:06 »
Ich finde die Gleichverteilung nicht so schlimm... ich glaube auch nicht, dass es sie in dieser Art geben wird, denn je nach Ausrichtung des Charakters wird man sich spezialisieren. Aber dass ein Krieger Kräftig, Zäh und Geschickt ist finde ich völlig in Ordnung, es ist doch sehr plausibel, dass man sich, seinen Herausforderungen entsprechend entwickelt. Dies zum einen, zum anderen habe ich als Spieler ja den Trumpf der Spezialisierung, wenn ich meinen Barbar in Streiäxte (MU/GE/KK) als Spezialiserung von Wuchtwaffen spezialisiere macht es Sinn meine KK zu steigern, weil KK eben auch andere Boni bringt, die mir als Kämpfer wichtig erscheinen. Bei einem Magier oder Gelehrten wird es ähnlich sein, Klugheit und Intuition sind für einen machtvollen Magier doch wichtig. Ich würde da auch bewußt von dieser `es müssen drei Attribute sein` Formel weggehen. Macht DSA ja auch bereits, es gibt eine vielzahl Talente, in denen defacto nur zwei Attribute entscheidend sind, z.B. bei vielen Wissenstalenten. Rechnen ist nun mal eine KL Angelegenheit, da muss man nicht noch IN hineinzwingen... Schwimmen wäre für mich auch eher KO/KK als irgend etwas anderes...
Zitat
Und wie reagierst Du auf das Problem, dass einige der als Grundwert einbezogenen Attribute sinnlos erscheinen? Die Auswahl ist da ja einmal für alle zukünftigen Anwendungsfälle.
Das musst Du mir noch mal erklären. Ich gehe davon aus, dass es je nach Talent ein oder mehrere Grundlegende Attribute gibt. Das schlechteste Attribut setzt die Grenze, wenn ich keine hohe KL habe, wird es mir schwerer fallen Mathematik zu begreifen (höhere Kosten) und mein Grundwert ist kleiner als der eines klugen Menschen, dem sich dies Gebiet einfach besser erschließt. Bei einem Körperlichen Talent, z.B. Akrobatik kann ich ungemein Geschickt sein, aber wenn ich nicht die nötige Körperkraft haben, reicht dies Geschick einfach nicht aus die Mengel auszugleichen, es sei denn - ich spezialisiere mich, dann habe ich einen Weg gefunden meine stärken besser zu betonen und meine Schwächen besser auszugleichen als der ´normale´ Akrobat.

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #4 am: 29.03.2011 | 19:03 »
Das musst Du mir noch mal erklären.
Gerne. Es gab Kritik an der bisherigen Auswahl von drei Grundeigenschaften, die zu einer Talentprobe dazugehören. Das mache nicht immer Sinn. Als Beispiel diente Heraldik, was FF enthält, wo aber die FIngerfertigkeit nicht logisch erscheint, da man meist auf das Erkennen von Wappenschilden und nicht auf das Anfertigen derselben würfelt. Durch Deinen (guten) Vorschlag werden evtl. diese Attribute auch noch betont, weil nun ein guter Ritter, der aber schlechte FF hat, schlechter Wappen erkennt. Klar, was daran komisch wirkt?

Ich stelle Deinem System mal das von Lachender Mann entgegen. Hat er in der Ideensammlung gepostet. Hat aber auch das Problem mit den drei Attributen, aber egal. Der Vorteil seines Systems ist, dass es kein Attribut gibt, dass das ganze Talent ausbremst, sondern gleichberechtigt neben den anderen zwei geprobten Attributen steht.

Fertigkeiten: Fertigkeiten werden in eine passende Kategorien eingeteilt, die jeweils einen übergeordneten gemeinsamen Grundwert verwenden. Dieser Grundwert wird aus verschiedenen Attributen abgeleitet (die Klassische Formel wäre (Eigenschaft1+Eigenschaft2+Eigenschaft3):5), und bildet das Rückgrat für alle Fertigkeiten. Der Talentwert der einzelnen Fertigkeiten wird zum Basiswert hinzuaddiert, für Fertigkeitsproben wird das selbe Würfelsystem wie für Eigenschaften verwendet.  Dieses System bietet den großen Vorteil, dass es einheitlich ist und dementsprechend leicht anzuwenden und zu erlernen und es ist eine direkte Fortführung von bestehenden älteren Systemen, was der Idee etwas mehr Vertrautheit und auch ein Stück weit Legitimation verleiht, und die nun mal wirklich träge und etwas lahmarschige 3W20 Probe mit einem sinnvollen, vertrauten System ersetzt und man hat nicht das Problem, dass die Befähigung des Charakters keinen Einfluss darauf haben was er effektiv tun kann.
Generell würde ich die Fertigkeitsliste relativ stark zusammenstreichen (ich hab in dem anderen thread da eine entsprechende Aufstellung gemacht; die dürfte gut genug sein), aber nicht in einem Maß, dass es albern wird. So was um die 30 bis 40 Fertigkeiten scheint mir eine gute Hausnummer zu sein, insbesondere wenn man explizit Freiräume für Fluff- und Individualfertigkeiten freiläßt, so dass Fertigkeiten, die eben nur sekundäre oder individuelle Bedeutungen haben, trotzdem einen Platz haben - efetiv sollte jeder selber wissen, was man als wichtig erachtet (als Vergleich kann man die Wild Card'! Fertigkeit aus Cinematic Unisystem zur Hand nehmen).  Wenn man dies so will, kann man auch noch die Option einbauen, die einzelnen Talentgruppen selbst zu steigern, um eine Zwischenkategorie zwischen Eigenschaft und einzelner Fertigkeit zu haben. Ohne einzelne Fertigkeiten hätte man damit auch ein ziemlich gutes Bassisystem.
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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #5 am: 29.03.2011 | 19:14 »
Jetzt verstehe ich... klar, da wurden eine Menge sinnlose Sache zusammengepackt. Bei DSA, so wie es ist, ist das Problem ja offensichtlich. Die Attributswahl ist ebenso angewachsen wie Aventurien und DSA im Allgemeinen, man hat immer wieder etwas Neues gebracht, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass man damit in ein Konzeptloses System abdrifftet. Die Attribute sind im Moment leider nicht wirklich angemessen gewichtet. FF ist im Vergleich zu KK oder MU einfach unnötig, sicher gibt es immer unterschiede abhängig von Charakterklasse oder Beruf, aber das System sollte alle Grundwerte schon angemessen berüchsichtigen. Für die Talente wollte man eine einigermaßen ausgegliche Verteilung, auf Teufelkommraus, und dann kommen Sachen wie Heraldik ist von FF abhängig dabei raus...
Typisch DSA, brechen sie dann die eigenen Regeln und schreiben.`Naja... manchmal, eigentlich immer muss man von Fall zu Fall unterscheiden, dann kann man FF auch mal durch KL oder IN ersetzen..` im Prinzip sogar besser als die drei fixen Attribute, aber umständlich und unübersichtlich.

Lachernder Mann bleibt ja nah am eigentlichen System. Würde ich nicht machen. Man kann das selbe resultat, einwenig einfacher erzielen in dem man wieder mit Tabellen arbeitet:
KK 12 bringt + 2 auf Talente X
GE 12 bringt + 2 auf Talente X
Dann wird zusammengezählt. Hier muss man sich nun aber wieder darüber einig werden, in welchem Maße die Attribute in die Talente reinspielen.
Kann man so lösen:
Es sind immer drei Attribute, das können beim Klettern die Boni (oder Mali) aus MU/GE/KK sein, bei Mathematik die Boni (oder Mali) aus KL/KL/KL.

Der Vorteil ist offensichtlich, weniger Rechnerei...

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #6 am: 29.03.2011 | 19:30 »
Der Vorteil ist offensichtlich, weniger Rechnerei...

Ja, man kann die Basiswerte auch durch so ne Art Traitbonus nach D&D (nix anderes ist dieses KK12 bringt +2 eigentlich) bilden, aber warum hier nicht das nehmen, was "nah am System" ist? Muss unbedingt das Rad neu erfunden werden? Worin liegt genau der Vorteil?
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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #7 am: 29.03.2011 | 19:48 »
Der Nachteil liegt im ständigen neu Ausrechnen.

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #8 am: 29.03.2011 | 19:51 »
Ich habe aber nach dem Vorteil gefragt  ;)
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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #9 am: 29.03.2011 | 19:56 »
ergibt er sich nicht aus dem Nachteil ? :-)
Nein, ich finde es bequemer, aber ich fand die Idee mit dem Schlechtesten/besten Attribut ja ohnehin einfacher...

Offline Terrorbeagle

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #10 am: 29.03.2011 | 20:00 »
Erstmal, ich seh da keine überflüssigen Attribute. Das hängt viel zu sehr davon ab, was für einen Charakter man spielt. Für den Magus ist Körperkraft in aller Regel auch nicht so wichtig wie Klugheit, für den Krieger ist reine Muskelmasse wichtiger als Feinmotorik, und für den Schurken und Taschendieb ist genau diese Fingerfertigkeit wieder wichtiger als Bücherwissen.

Das ist keine Frage unterschiedlicher Wichtigkeit, sondern unterschiedlicher Prioritäten. Wobei man das sicher noch deutlicher hervorheben kann, aber das geht immer.

Und zwotens bin ich sehr dafür, so viel wie möglich aus den vorangegangenen Editionen zu übernehmen. Wenn etwas funktioniert braucht man es nicht zu ändern, und der Sinn einer neuen Edition eines bestehenden Spiels sollte es nicht sein, Veränderung um der Veränderung willen einzubauen. Nicht alles anders machen, sondern dort, wo es notwendig ist, die Sachen verbessern.
Und ja, man mag über die Wiedererkennung des Wiedererkennungseffekts schmunzeln, aber nur weil das Argument etwas überstrapaziert wurde, heißt es nicht, dass es bedeutungslos ist. Wenn man so was zentrales wie die Deutsche 3W20-Eiche im Herzen des Systems fällt weil das Holz lange faulig ist, dann setzt man da keine rosa Palme hin, und erwartet dass die Eichenfans dass schagartig großartig finden. Es hilft, wenn man Übergänge schafft und versucht, den ganzen Krams nicht übers Knie bricht, z.B. in dem man versucht, einen völlig neuen Regelmechanismus der mit dem Spiel wie es ist nix zu tun hat,  da rein zu wursteln.
Für ein komplett neues System ist es eine gute Idee, wenn man sich von dem, was man sonst so zur Hand hat, löst. Für eine neue Edition eines bestehenden Systems mit lange gewachsenen eigenen Traditionen ist das ein grausam dummer Einfall.  Es geht schliesslich nicht darum, ein brauchbares neues System zu erschaffen, sondern


Und meine persönliche Meinung: Tabellen, in den man nachgucken muß um irgendwas zu machen sind doof.

Wenn's nicht kapputt ist, braucht man es nicht reparieren. Veränderung um der Veränderung willen ist blöd. Wiedererkennungseffekt ist wichtig.  
  
 
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Offline zaboron

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #11 am: 29.03.2011 | 22:24 »
Fingerfertigkeit ist definitiv überflüssig. Von der Regelseite ist es total unwichtig im Vergleich mit dem Rest, und auf der Fluffseite will man doch eh meist einen geschickten Helden spielen, keinen Fingerfertigen. Der Rest ist einigermaßen ausgeglichen, aber FF fällt total aus der Reihe.

Offline Yvain ui Connar

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #12 am: 29.03.2011 | 22:29 »
Zitat
Gerne. Es gab Kritik an der bisherigen Auswahl von drei Grundeigenschaften, die zu einer Talentprobe dazugehören. Das mache nicht immer Sinn. Als Beispiel diente Heraldik, was FF enthält, wo aber die FIngerfertigkeit nicht logisch erscheint, da man meist auf das Erkennen von Wappenschilden und nicht auf das Anfertigen derselben würfelt. Durch Deinen (guten) Vorschlag werden evtl. diese Attribute auch noch betont, weil nun ein guter Ritter, der aber schlechte FF hat, schlechter Wappen erkennt. Klar, was daran komisch wirkt?

Also, wir würfeln Proben zum Erkennen von Wappen meist mit KL/KL/IN statt KL/KL/FF, weil im DSA 4 Regelwerk (wo genau, weiß ich nicht mehr) das Verwenden alternativer Eigenschaften in Talentproben empfohlen wurde, wenn die Situation es erfordert. Dass man z.B. auch bei Heilkunde nicht auf Charisma, sondern Intuition würfelt, wenn der Patient bewusstlos ist usw.
Ich verstehe daher nicht ganz, warum jemand das Talent Heraldik als Beispiel für eine unsinnige Talentprobe verwendet, nur weil ihm eine der darin enthaltenen Eigenschaften nicht zu dem von ihm gedachten Anwendungsgebiet des Talents passt - wo er doch einfach für solche Fälle ausweichen kann, was auch im Talentsystem ganz genau so vorgesehen ist.

Ich finde allerdings auch, dann hätten sie Heraldik als Wissenstalent gleich die Probe KL/KL/IN geben können - und für den eher seltenen Fall, dass es als Handwerkstalent eingesetzt würde, hätte man das mit der FF immer noch reinnehmen können. Wobei das auch mit "Malen/Zeichnen" gut abgedeckt ist.

Zitat
Fingerfertigkeit ist definitiv überflüssig. Von der Regelseite ist es total unwichtig im Vergleich mit dem Rest, und auf der Fluffseite will man doch eh meist einen geschickten Helden spielen, keinen Fingerfertigen. Der Rest ist einigermaßen ausgeglichen, aber FF fällt total aus der Reihe.

Das widerspricht sich selbst. Man will zwar immer möglichst fingerfertige Helden spielen, aber die Eigenschaft "Fingerfertigkeit" ist unwichtig? Für wen? Für Diebe, Gauner, Trickbetrüger, Gaukler, Handwerker, Künstler, Heilkundige, Schriftgelehrte?

Wenn "Fingerfertigkeit" als Eigenschaft rausfällt, fallen alle diese Professionen entweder gleich mit raus, oder sie erhalten einen unfairen Regelwerksvorteil, weil sie alle ohne Punkte ausgeben zu müssen als fingerfertig genug gelten. Da kann man dann auch gleich sämtliche Eigenschaften streichen.
« Letzte Änderung: 29.03.2011 | 22:37 von Yvain ui Connar »
Neature - es ist eine Mischung aus "Nahema" und "Feature"!

Offline zaboron

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #13 am: 29.03.2011 | 23:07 »
ich würde FF wieder in Geschicklichkeit aufgehen lassen, ganz einfach.

Offline Terrorbeagle

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #14 am: 29.03.2011 | 23:47 »
ich würde FF wieder in Geschicklichkeit aufgehen lassen, ganz einfach.

Ich nicht. Ich finde die Trennung zwischen Hand-Auge Koordination und allgemeiner Körperbeherrschung sehr sinnig und so schwer ist es nun auch nicht, FF etwas aufzuwerten, z.B. mit so was wie TP+ (IN+FF) für Fernkampfwaffen. Ich find auch das Dumpstat-Gejammer nicht völlig nachvollziehbar - unterschiedliche Prioritäten erfordern eben unterschiedliche Schwerpunkte bei der Eigenschaftsausbildung und was für den einen Charakter lebenswichtig ist, ist für den nächsten ziemlich unwichtig. FF ist halt eher für die schurkigen Charaktere relevant als für Krieger und Magier - so what?
Würde ich tatsächlich jedes Mal, wenn ich sinnbildlich Lehrgeld bezahlen würde, tatsächlich Geld verteilen, wäre ich arm.

alexandro

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #15 am: 30.03.2011 | 00:06 »
Anmerkung: "Klugheit" und "Fingerfertigkeit" (=! Hand-Auge-Koordination) sind normalerweise FERTIGKEITEN und keine angeborenen Begabungen.

Aber DSA ist auch sonst voller Klischees (die ewig-jähzornenden Wikinger, anyone?), da kann man das verzeihen, weil es zum Charme des Settings gehört.

Offline KlickKlack

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #16 am: 30.03.2011 | 00:31 »
Zitat
Ich find auch das Dumpstat-Gejammer nicht völlig nachvollziehbar - unterschiedliche Prioritäten erfordern eben unterschiedliche Schwerpunkte bei der Eigenschaftsausbildung und was für den einen Charakter lebenswichtig ist, ist für den nächsten ziemlich unwichtig. FF ist halt eher für die schurkigen Charaktere relevant als für Krieger und Magier - so what?
Darum geht es doch überhaupt nicht, wurde doch auch schon mehrfach erklärt. Sicherlich hat jede Klasse, jeder Beruf etc. unterschiedliche Anforderungen und natürlich ist es sinnvoll als Taschendieb fingerfertig zu sein. Kritisiert wird doch nur die Umsetzung im System, denn da ist es selbst für `Streuner` nicht eben sinnvoll FF nach der Erschaffung zu steigern, FF ist einfach nicht annährend so häufig gefragt wie z. B. KK.
Klar gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit im Sinne von Körperbewusstsein und Balance... aber es geht wie so oft bei DSA Diskussionen nicht um die Idee (die ist bei DSA häufig nicht schlecht - mehrere Attribute bei einer Talentprobe hinzuzuziehen ist im Prinzip auch eine tolle Idee -) sonder um die Umsetzung.
Ich persönliche finde Fingerfertigkeit übrigens gut, schön dass man da ausdifferenziert - aber dann doch richtig, mit einer gewissen Struktur. WoD macht es sehr schön, da gibt es sogar 9 Attribute, aber hübsch gestaffelt, auf einander abgestimmt. Bei DSA ist es einfach Flickwerk, wie so oft. Mut beispielweise, wird `unterm Tisch` als Willenskraft verkaut, aber ist auch irgendwie...naja eben Mut... Erstens stellt sich da eh die Frage ob es sinnvoll ist Mut zum Attribut zu machen (und Willenskraft nicht ?) zweitens ist es seltsam, dass man grade da nicht ausdifferenziert, aber bei Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit diesen Schritt geht. DSA ist leider, leider nicht designt. sondern verwuchert.

Offline Yvain ui Connar

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #17 am: 30.03.2011 | 01:22 »
Zitat
Anmerkung: "Klugheit" und "Fingerfertigkeit" (=! Hand-Auge-Koordination) sind normalerweise FERTIGKEITEN und keine angeborenen Begabungen.

Ansichtssache. Ich halte Klugheit durchaus für eine erbliche Sache, ebenso wie geistige Beschränktheit. Ich glaube, was du dir unter der FERTIGKEIT Klugheit vorstellst, ist Bildung. Bildung kann man nämlich trainieren. Das Gedächtnis auch. Aber jeder wird mit einem gewissen Entwicklungspotential geboren. Mancher hat zu wenig Testosteron im Blut und wird im Leben nie ohne künstliche Zusätze an Muskelmasse zulegen, hat dafür jedoch ein stark entwickeltes Gehirn, das Zusammenhänge schnell begreifen und neue Erfahrungen gut verarbeiten lässt, andere haben Arme wie andere Beine haben und Pranken wie ein Tiger und können doll zupacken, können aber kaum mal ohne Hilfsmittel eine Münze vom Boden aufheben, und wieder andere sind von Mutter Natur mit schmalen, schlanken, feingliedrigen und geschmeidigen Händen ausgestattet, die geradezu dazu prädestiniert sind, einen handwerklichen oder heilkundigen Beruf auszuüben.

(Wie eine Kommilitonin mal zu mir sagte: "Mit den Händen hättest du echt Gynäkologe werden sollen.")
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Offline KlickKlack

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #18 am: 30.03.2011 | 01:24 »
Bei `hättest Du Pianist werden sollen..` kann ich mir was vorstellen, aber Gynäkologe ? *g*

Offline Ophiadane

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #19 am: 30.03.2011 | 01:40 »
Das widerspricht sich selbst. Man will zwar immer möglichst fingerfertige Helden spielen, aber die Eigenschaft "Fingerfertigkeit" ist unwichtig? Für wen? Für Diebe, Gauner, Trickbetrüger, Gaukler, Handwerker, Künstler, Heilkundige, Schriftgelehrte?
Schau mal nach: FF kommt da bei den meisten relevanten Talenten nur einmal vor, wenn überhaupt.

Beispiel Dieb: Taschendiebstahl: MU/IN/FF, Gaukeleien MU/CH/FF und Sich Verstecken MU/IN/GE => MU ist viel wichtiger
Beispiel Medicus: Von allen Heilkunde-Talenten hat nur Heilkunde Wunden einmal FF in der Probe.
Beispiel Schirftgelehrter: Schriftlicher Ausdruck: KL/KL/IN, Lesen/Schreiben: KL/KL/FF => KL ist viel wichtiger.
Hier in der aktuellsten Version: D20Aventurien.pdf und D20Charakterblatt.pdf

Offline GrogT

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #20 am: 30.03.2011 | 02:11 »
Ich denke, man sollte jeden Punkt einzeln abhandeln. Welche Attribute man sinnvoll findet, kann man denke ich (fürs erste!) von der Frage trennen, wie man denn das Würfelsystem/ Talentsystem laufen soll.

Den Vorschlag von Lachenden Mann finde ich intressant Und zwar weil es einen wichtigen Punkt beachtet: Realpolitik. Vertrautheit, Legitimation, das sind Argumente, die bisweilen schwerer wiegen als rein formelle Systemverbesserung:
Zitat
Fertigkeiten werden in eine passende Kategorien eingeteilt, die jeweils einen übergeordneten gemeinsamen Grundwert verwenden. Dieser Grundwert wird aus verschiedenen Attributen abgeleitet (die Klassische Formel wäre (Eigenschaft1+Eigenschaft2+Eigenschaft3):5), und bildet das Rückgrat für alle Fertigkeiten. Der Talentwert der einzelnen Fertigkeiten wird zum Basiswert hinzuaddiert, für Fertigkeitsproben wird das selbe Würfelsystem wie für Eigenschaften verwendet.  Dieses System bietet den großen Vorteil, dass es einheitlich ist und dementsprechend leicht anzuwenden und zu erlernen und es ist eine direkte Fortführung von bestehenden älteren Systemen, was der Idee etwas mehr Vertrautheit und auch ein Stück weit Legitimation verleiht, und die nun mal wirklich träge und etwas lahmarschige 3W20 Probe mit einem sinnvollen, vertrauten System ersetzt und man hat nicht das Problem, dass die Befähigung des Charakters keinen Einfluss darauf haben was er effektiv tun kann.



 

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #21 am: 30.03.2011 | 09:29 »
Also ich nehme die Kritik an einzelnen Attributen eher positiv auf. Wenn man diese Werte beibehält (was ja nicht per se schlimm ist), dann muss man dafür sorgen, dass auch auf sie gewürfelt wird, bzw. dass sie einen Einfluss haben, der dem Einfluss anderer entsprciht oder wenigstens nahekommt.

Also: Weniger Mut in alles rein und dafür mehr FF in (andere) Grundwerte oder Talentproben.

Wie siehts denn mit der Erfolgschance aus. Ich habe ja obens chon geschrieben, dass eine Probe auf (3 Attribute durch 5) plus Talentwert sehr einfach erscheint Schließlich braucht man den TaW nur noch für einen Wurf zum Ausgleichen anstatt für drei. Sollte man den TaW daher senken?

Bsp.
Connar der Krieger hat nur wenig Ahnung von Naturkunde. Er sucht eine essbare Wurzel, Pilze was auch immer.
Er probt auf das Talent Naturkunde (Kl, In, Ko) und hat dort einen Grundwert von (9/12/14 geteilt durch 5) 7 zzgl. eines TaW von 3. Somit hat er eine 50%ige Chance auf Erfolg, und das ohne dass er besonders begabt noch besonders trainiert ist.

Reicht das den Tanelornis als Wahrscheinlichkeit aus? Ist es zu hoch?
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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #22 am: 30.03.2011 | 09:36 »
Ic würde aus dem Bauch sagen zu hoch. In diedrigen Bereichen des Talentes sollte auch die Erfolgschance niedriger sein als in hohen. Und zwar schon deutlich.
Evolution is just a theory? Well so is gravity but I don't see you jumping off of buildings.

Offline Yehodan ben Dracon

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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #23 am: 30.03.2011 | 09:39 »
Dann kann man das nur über die Grundwerte und deren Teiler regeln. Geteilt durch 5 passte so schön zum Kampfsystem. Dort wird aber der TaW aufgeteilt. Bei Talenten müsste logischerweise der TaW halbiert werden...ach das ist schon wieder viel zu kompliziert...  :'(
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Re: [DSA5 Entwurf] Ein neues Talentsystem
« Antwort #24 am: 30.03.2011 | 09:46 »
Die Frage an dem System ist, wie man die Grundwerte bestimmt und welche Entsprechungen was für ein Talentwert hat; das ist natürlich in dem System eine etwas andere Frage als bei DSA4.
Jede einzelne Stufe in einem Talent wäre schon eine deutliche Verbesserung, und sobald der Talentwert in den zweistelligen Bereich geht sind die Leute halt richtig gut in dem was sie tun und werden Alltagssituationen (Probenerschwernis +0 oder leichter) quasi immer schaffen.
Das entspricht meinem Bauchgefühl von allgemeiner Kompetenz - einfache Aufgaben problemlos bewältigen.

Generell spreche ich mich auch sehr für ein wohlüberlegtes und spielgetestetes Schema für Aufschläge und Erleichterungen aus, dass man als beständige Orientierungshilfe ins Spiel mit aufnimmt.
Würde ich tatsächlich jedes Mal, wenn ich sinnbildlich Lehrgeld bezahlen würde, tatsächlich Geld verteilen, wäre ich arm.