Autor Thema: [2011 Diary] Das Bildnis des Evelyn Bredon oder Die Träne des Propheten  (Gelesen 4544 mal)

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Offline Bad Horse

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In diesem Abenteuer werden die Charaktere mit einem Bild des bekannten Malers Evelyn Bredon (ja, das kann auch ein männlicher Vorname sein) konfrontiert, oder vielleicht haben sie schon danach gesucht.

Als sie das Bild sehen, werden sie in eine seltsame Parallelwelt gezogen, die sich immer mehr mit der wirklichen Welt überlappt. Ihre beste Chance ist es, Evelyn Bredon zu finden, damit der ihnen ein neues Bild malt, dass sie in einer der beiden Welten verankert. Aber wo ist der wanderlustige Maler hin?

Szenerie (die Parallelwelt):


NSC (Evelyn Bredon):


Handout (das Bild, mit dem alles beginnt):




Ich weiß ja noch gar nicht, ob ich überhaupt dazu komme, aber wenigstens habe ich schon mal eine Idee.  :)
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Offline Gaukelmeister

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Ideen zu haben, ist immer gut  :)

Welche Welten sollen denn da parallel laufen? Weißt du das schon? Nebenan? Und warum hat der Mann einen Frauennamen? Ich hoffe auf jeden Fall, dass du die Zeit finden wirst.
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Offline Bad Horse

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Evelyn ist im britischen Englisch nicht unbedingt und ausschließlich ein Frauenname. Siehe hier.
Warum der so heißt, weiß ich auch nicht. Das hat sich mein Gehirn halt so gedacht.  ;)

Nein, die Parallelwelt wird nicht Nebenan sein. Dazu sieht das Bild zu gruslig aus. Ich denke auch, dass es weniger um "was ist das für eine fremde Welt" als um "wie kriegen wir diese Welt dazu, uns in Ruhe zu lassen" gehen wird - ich werde wahrscheinlich ein paar Definitionen bringen, was die Welt sein könnte, aber bisher sehe ich das nicht als zentral an. Könnte sich allerdings definitiv noch ändern.

*knirsch* Hirn läuft an.
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Also ich find´ das "Evelyn" gerade für einen exzentrischen Künstler sehr gut. Hat irgendwie einen Hauch von "Carl Maria von Weber"....  :)
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Ich fand Pratchetts Idee der parasitären Parallelwelt mit den Elfen eigentlich ganz schön und wollte sowas schon immer mal im Rollenspiel verwursten.

Was mir so an Fragen durch den Kopf schießt: Soll das Spiel hauptsächlich in der parallelen Welt laufen oder in der normalen? In welcher Welt befindet sich der Maler und aus welcher stammt er wirklich? Baust du die toten Figuren (?) mit ein, die der Kerl da auf dem Stab transportiert? Weiß der Kerl überhaupt, was für ein Zauber (?) seinen Bildern innewohnt? Wie schafft man es, einem inspirationslosen Künstler, der ohnehin schon durch die verschiedensten Welten wandelt, noch eine Eingebung für ein neues Bild zu verschaffen?
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Die toten Figuren sind mir gar nicht aufgefallen... verdammt!  :o

So, Hirnstürm später: Die Parallelwelt ist quasi von Evelyn erschaffen worden - es ist das Reich des Ameisenkönigs, ein Name, den Evelyn immer für seine eigene dunkle Seite verwendet hat. Entsprechend heißt das Teekleks-Bild auch "Ant Farm I". Es gibt vier davon - das erste der Teekleks, das vierte das Settingbild, die anderen beiden zwei Überlagerungen.

Das Problem ist nun, dass der Ameisenkönig Evelyn bei einer seiner Reisen durch die Bilder (Evelyn hat noch mehr Bilderreiche, die aber größtenteils viel harmloser sind als der Ant-Farm-Zyklus) erwischt hat und nun in die "reale" Welt hinüber wechseln möchte. Bisher hatte er dazu aber wenig Möglichkeit, weil das Bild vor sich hin staubte - aber jetzt soll es versteigert werden. Dazu plant die Galerie blabla, es auf einer Vernissage dramatisch zu enthüllen. Dabei kann der Ameisenkönig dann die Geister all jener, die das Bild sehen, langsam in seine Welt ziehen, um sie zu versklaven. Und er kann seine Schatten hinüberschicken, um alle vier Bilder des Zyklus zusammenzuführen und endlich zu wechseln.

Zusätzlich zu dieser ganzen Szenerie gibt es auch noch Marilyn, Evelyns Tochter, eine junge Frau, die vielleicht ein bißchen viel durch die Bilder ihres Vaters gegurkt ist, oder andere Schwierigkeiten mit ihrem Leben hat. Sie weiß jedenfalls, dass man durch einige Bilder hindurchgehen kann, und wird versuchen, die Vernissage zu verhindern. Außerdem sind die Schatten hinter ihr her.

Für die SCs wird es sich so darstellen, dass sie das Bild sehen, dann die Realität kurz aufreißt und sie auf einer Anhöhe aus dunklem Stein stehen. Dabei blicken sie auf das Settingbild und sehen vielleicht noch die anderen. Dann sind sie erst mal wieder in der Vernissage.
Aber das hört nicht auf: Beim nächsten Mal sind sie näher an dem Gebäude, angekettet und in einer Reihe stolpern sie darauf zu. Da dauert es dann auch länger, und sie können mit der Umgebung interagieren.

Die Shifts werden immer häufiger und dauern auch immer länger (einen genauen Mechanismus muss ich mir noch überlegen, aber vermutlich wird er mit ihrem geistigen Zustand zusammenhängen bzw. sollte das ohnehin an dramatisch passenden Stellen stattfinden - wenn einer der SCs gerade aufgeregt ist, z.B.).
Umgedreht sind auch die Schatten länger in der Welt und werden plastischer.

Möglichkeiten, das Abenteuer zu lösen:
- auf die Irre hören, die Enthüllung des Bildes verhindern und es nie, nie, nie angucken (unwahrscheinlich, funktioniert aber)
- die vier Bilder "Ant Farm I - IV" vernichten
- Evelyn in der Parallelwelt befreien und wieder zurück in die reale Welt bringen.
- den Ameisenkönig in der Parallelwelt umbringen

@Dolge: Die letzte Frage finde ich sehr schön, aber sie geht an dem Kern der Idee leider vorbei. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich ein interessantes Abenteuer ergeben würde... oder eins, das man jenseits von "findet eine Inspiration" noch weiter vorbereiten könnte.  ;)
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:mimimi:

Da von den bisherigen Diaries über die Hälfte das gleiche Setting haben wie meins, und es auch um ähnliche Konzepte (irgendwas ist irgendwo gefangen und will raus) geht, mache ich vielleicht was anderes... das wäre dann:

Setting: Die Bruderschaft der Karte


NSC: Der menschenfressende Riese (tut er das? wirklich?)


Handout / Karte: Die Träne des Propheten


...auch wenn ich bisher nicht viel mehr habe als Namen und Bilder und das Gefühl, dass das eine Abenteuergeschichte mit wilden Jagden, Piraten und Schätzen werden könnte.  :)
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Zitat
Die letzte Frage finde ich sehr schön, aber sie geht an dem Kern der Idee leider vorbei. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich ein interessantes Abenteuer ergeben würde... oder eins, das man jenseits von "findet eine Inspiration" noch weiter vorbereiten könnte.

Diese letzte Frage kam ja nur als Brainstorming-Idee. Wie in jedem Brainstorming habe ich einfach mal alles rausgerotzt, was mir kurzfristig durch den Kopf ging. Jetzt hast du ja einige konkretere Ideen formuliert, die schon einiges interessantes erahnen lassen. Was passiert eigentlich, wenn die SCs das Bild nicht kollektiv betrachten (einer der Spieler sagt: Mein SC hält sich die Augen zu!) - wäre ja doof, wenn er dann gezwungen würde, sich das Bild anzusehen. Eventuell ist es ohnehin spannend, jeweils auch SCs in der realen Welt und in der Bilderwelt zu haben, die parallel agieren können/müssen, um den Schatten Einhalt zu gebieten...

@deine zweite Idee: Das ist so ziemlich die Idee, die mir beim ersten Betrachten der Inspirationsbilder auch gekommen ist. Dürfte solide Kost werden, die sich in die meisten Fantasy-Settings problems einfügen lassen sollte. Und Piraten sind eh zeitlos ;-)
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Lala, lustige Ideen...

Hafenstadt. Bruderschaft der Karten, eine alte Geheimgesellschaft. Treibt sinistres Zeug - will sich wohl mit dem menschenfressenden Riesen verbünden und ihm die Träne des Propheten übergeben.
Das wollen die aber nur, damit ihnen der Riese sagt, wie man die Träne gegen die bösen Gegner der Hafenstadt verwendet. Dafür will er aber Futter, das ihm die Bruderschaft bringen soll.

Auftraggeber der ganzen Sache ist einer der bösen Feinde. Sind die so böse? Verdienen sie es, mittels der Träne vom Erdboden getilgt zu werden? Und warum sieht die Träne aus wie die kleine Archipelinsel in der Nähe der Stadt?

Vielleicht wird´s doch kein so leichtherziges Abenteuer.  :)
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Was brauche ich denn?

Die Bedrohung
(der Grund, warum die Bruderschaft überhaupt an den Einsatz einer ultimativen Waffe denkt)

Den menschenfressenden Riese
(der das Geheimnis der Träne kennt)

Das Opfer
(das, was der Riese haben will)

Die Träne des Propheten
(die Waffe - was macht die? wie bedient man sie?)

Die Bruderschaft der Karte
(wie sind die so drauf? wie werden die in der Stadt gesehen? finden die den plan alle gut?)

Das Archipel der Träne
(was hat es damit auf sich?)

Die Piraten
(sind auch hinter der träne her - warum? wissen die bescheid, oder sind die erstmal nur comic relief?)

Den Aufhänger
(warum kommen die charaktere in kontakt mit der ganzen geschichte? wer kontaktiert sie?)
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Nur so als Idee: surreales Selbstbildnis von E.B.?

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Ja, das sowieso. Passt ja auch, weil der Ameisenkönig genauso aussieht wie Evelyn (klar, ist ja auch ein Teil von ihm).

Mäh, ich bin total unentschlossen, welche Idee ich jetzt verwursten soll... die gefallen mir beide.  :-[
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Dank meiner Erkältung krieg ich grade nix gebacken. Sorry.  :(
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