Autor Thema: Perry Rhodan  (Gelesen 13438 mal)

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #25 am: 21.12.2017 | 13:29 »
Wenn ich mich recht erinnere war die Primäraussage: Kämpfe zwischen Raumschiffen werden aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit vom Bordcomputer geführt.

Ist zwar im Prinzip sicher nicht ganz falsch, aber auch in den Romanen sind zumindest bei Raumschiffen mit organischen Besatzungen Piloten und Feuerleitoffiziere, die sich im Kampf nicht einfach nur zurücklehnen und der Positronik sagen "okay, Jung', jetzt mach mal", meines Wissens immer noch Standard. (Okay, ich bin nach Band 2200 aus der Serie ausgestiegen, denke aber nicht, daß sich daran seitdem viel geändert haben dürfte -- "die Flotte mit den aktuelleren Taktiksoftwareupdates gewinnt" als neues Standardraumkampfkonzept würde wohl nach wie vor die meisten Leser eher nicht so abholen. ;))

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #26 am: 21.12.2017 | 13:30 »
Wenn ich mich recht erinnere war die Primäraussage: Kämpfe zwischen Raumschiffen werden aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit vom Bordcomputer geführt.
Nein. Ein Gunner mit Positronikunterstützung macht immer noch sehr viel Sinn, da so viel bessere Werte erreicht werden als ausschließlich mit Positronik.  Irgendeinen Grund muß es ja haben, daß die Charaktere Geschützbedienung lernen können!  ;) ~;D
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Offline Abd al Rahman

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #27 am: 21.12.2017 | 16:55 »
Nunja - wir haben mit dem Desaster schon spannende Raumkämpfe gespielt

Oh, wir haben auch Spass gehebt - nachdem wir viel verhausregelt hatten. Mehr als bei anderen Systemen die ich spielte.

Online tartex

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #28 am: 21.12.2017 | 17:38 »
Oh, wir haben auch Spass gehebt - nachdem wir viel verhausregelt hatten. Mehr als bei anderen Systemen die ich spielte.

Mehr Spass, oder mehr verhausregelt?  >;D
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Offline JohnnyPeace

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #29 am: 21.12.2017 | 18:06 »
Über das Midgard-Forum wurden auch alternative Raumkampfregeln entwickelt, die später auch offiziell veröffentlicht wurden. Die finde ich persönlich auch gut einsetzbar.
Komplette Raumkampfregeln? Kannste da was empfehlen? Ich hatte bisher keine Berührung mit dem Midgard-Forum.

[EDIT] Mein Traum ist ja immernoch ein knackiges, schnelles aber hinreichend simulatorisches Perry-Rhodan-System mit Settings zwischen 2000 und 2400 plus Leute um das zu spielen. Aber das wird bei mir leider sobald nix.
« Letzte Änderung: 21.12.2017 | 18:09 von JohnnyPeace »
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Re: Perry Rhodan
« Antwort #30 am: 22.12.2017 | 10:01 »
Komplette Raumkampfregeln? Kannste da was empfehlen? Ich hatte bisher keine Berührung mit dem Midgard-Forum.

[EDIT] Mein Traum ist ja immernoch ein knackiges, schnelles aber hinreichend simulatorisches Perry-Rhodan-System mit Settings zwischen 2000 und 2400 plus Leute um das zu spielen. Aber das wird bei mir leider sobald nix.

Jahr 2000 und 2400 oder Band 2000 und 2400?  >;D

Drückt sich hier denn keiner klar aus? ::)
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Offline JohnnyPeace

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #31 am: 22.12.2017 | 10:08 »
... Drückt sich hier denn keiner klar aus? ::)

Sorry, natürlich die Jahre. Dachte, das wäre eindeutig  ;)
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Offline bobibob bobsen

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #32 am: 22.12.2017 | 10:25 »
Zitat
Komplette Raumkampfregeln? Kannste da was empfehlen? Ich hatte bisher keine Berührung mit dem Midgard-Forum.

Ashen Star hat ein Raumkampfsystem. Es werden bis zu 5 Sc eingebunden Da muss man dann halt sehr viel hausregeln.

Eulenspiegel

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #33 am: 23.12.2017 | 01:33 »
Mein Traum ist ja immernoch ein knackiges, schnelles aber hinreichend simulatorisches Perry-Rhodan-System mit Settings zwischen 2000 und 2400 plus Leute um das zu spielen. Aber das wird bei mir leider sobald nix.
Hierfür würde ich Traveller empfehlen.

Das hat in meinen Augen die geeignete Mischung aus knackig, schnell und simulatorisch. Außerdem kann man die Regeln leicht für Perry Rhodan verwenden.

Savage Worlds ist zwar nicht simulatorisch, aber dafür knackig und schnell. Hierfür gab es schon zwei Threads für Konvertierungen:
- Perry Rhodan mit SW - Schutzschirme
- Savage Rhodan - Perry Rhodan wird gesavaged

Offline Roach

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #34 am: 23.12.2017 | 10:58 »
Ich persönlich denke ja, dass Fate gerade für eine Aufgabe wie "Perry Rhodan nacvhspielen" geeignet ist. Die Mechanismen von Fate sorgen ja eher für verteilte >Spotlighttime, so dass ein Multimutant wie Plofre, ein besonderer Mensch wie Monkey oder Perry und ein "Normalo" wie Norman oder Don Redhorse nebeneinander stehen können ohne dass es zu 'Ungleichgewichten' kommen muss.

Offline Abd al Rahman

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #35 am: 23.12.2017 | 15:46 »
 :wf: böte mir für PR zu wenig crunch. Fate passt meiner Meinung nach eher zu Star Wars.

Online tartex

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #36 am: 23.12.2017 | 15:53 »
Wo gibt es denn bei Perry Rhodan jenseits Von K.H. Scheer wirklichen Crunch?

Ich hatte eigentlich immer den Eindruck, dass die Autorenkino - zumindest die letzten 40 Jahre lang - schreiben, wie es ihnen gerade liegt - falls sie nicht gerade Datenblätter abschreiben.

Rainer Castor war da vielleicht noch mal eine Ausnahme, aber ich muss zugeben, ich erinnern mich nicht mehr so wirklich.
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Offline Abd al Rahman

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #37 am: 23.12.2017 | 15:58 »
Nö. Es gibt dicke Regelwerke und Datenbanken für die Autoren und Lektoren.

Aber darum geht es mir nicht. PR ist für mich sehr technikorientiert. Technik steht im Vordergrund der Geschichte. Da hab ich gerne etwas mehr Crunch.

Offline nobody@home

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #38 am: 23.12.2017 | 17:23 »
Nö. Es gibt dicke Regelwerke und Datenbanken für die Autoren und Lektoren.

Aber darum geht es mir nicht. PR ist für mich sehr technikorientiert. Technik steht im Vordergrund der Geschichte. Da hab ich gerne etwas mehr Crunch.

Geschmackssache halt. Soweit's mich betrifft, bietet PR zwar massenweise Hai-Tek-Kulisse, aber im Vordergrund stehen immer noch die eigentlichen Charaktere, und wie deren gerade vorhandene Ausrüstung gegenüber dem nächsten anstehenden Problem abschneidet, ordnet sich auch immer noch den Bedürfnissen der Geschichte unter. Wenn Don Redhorse & Co. auf Erkundung sind und der Autor ihre geparkte Space-Jet in die Luft jagen will, um ihnen den Rückweg abzuschneiden, dann macht er das eben einfach, ohne erst den Taschenrechner herauszukramen und zu überlegen, wieviel Feuerkraft bzw. Sprengstoff der Gegner wohl genau braucht, um ein raumtaugliches Vehikel dieser Größe zu zerlegen, und wie wahrscheinlich es ist, daß er die in genau dem Moment auch spontan verfügbar hat.

Von daher paßt Fate aus meiner Sicht schon ganz gut. Warum soll ich mich am Spieltisch mit mehr Simulation herumschlagen, als es das PR-Team beim Schreiben selber tut?

Eulenspiegel

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #39 am: 23.12.2017 | 18:30 »
Wenn Don Redhorse & Co. auf Erkundung sind und der Autor ihre geparkte Space-Jet in die Luft jagen will, um ihnen den Rückweg abzuschneiden, dann macht er das eben einfach, ohne erst den Taschenrechner herauszukramen und zu überlegen, wieviel Feuerkraft bzw. Sprengstoff der Gegner wohl genau braucht, um ein raumtaugliches Vehikel dieser Größe zu zerlegen, und wie wahrscheinlich es ist, daß er die in genau dem Moment auch spontan verfügbar hat.
Wenn der SpaceJet mit einem Hand-Thermostrahler beschossen wird, dann braucht man keinen Rechner rauszuholen. Dann kann dir der Autor auch ohne Rechner sagen, dass die Energie nicht ausreicht, um den Space-Jet ernsthaft zu beschädigen.

Wenn sich im Orbit ein Schwerer Kreuzer befindet, dann muss der Autor auch keinen Taschenrechner rausholen. Dann weiß er, dass der Schwere Kreuzer genügend Feuerkraft besitzt, um den Space-Jet zu vernichten.

Mich würde es sauer aufstoßen, wenn der Autor beschreibt, wie der Gegner mit einem Hand-Thermostrahler auf den Space-Jet feuert und dieser daraufhin explodiert. Und mich würde es ebenso sauer aufstoßen, wenn der Autor beschreibt, dass der Schwere Kreuzer im Orbit ein Orbitalbombardement auf den Space-Jet ausführt und dieser das überlebt.
Technische Plausibilität ist mir hier wichtiger als Story.

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #40 am: 23.12.2017 | 19:03 »
:wf: böte mir für PR zu wenig crunch. Fate passt meiner Meinung nach eher zu Star Wars.
Mit Fate, wie mit jedem generischen System, könnte man natürlich PR irgendwie abbilden, aber ich schließe mich den Vorrednern an: für mein Empfinden von Perry Rhodan und seiner Technik-Welt gehört da (Technik-)Crunch, also ein detailierteres Regelsystem, mit dazu, sonst könnt ich damit nicht glücklich werden. Das ist für mich auch unabhängig davon, wie Autoren das schreiben mögen, mein Perry Rhodan ist einfach so.
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Re: Perry Rhodan
« Antwort #41 am: 23.12.2017 | 19:07 »
Ashen Star hat ein Raumkampfsystem. Es werden bis zu 5 Sc eingebunden Da muss man dann halt sehr viel hausregeln.

Ich bezog meine Frage auf das Midgard-System. Ich hatte es so verstanden, daß es dafür Hausregeln und alternative Raumkampfregeln gibt.

Hierfür würde ich Traveller empfehlen. ...
Da hat sich doch bestimmt schonmal jemand Gedanken dazu gemacht, das beides zusammenzuführen. Hat da einer einen Tip, wo ich da suchen könnte? Kenne mich mit Traveller bzw. der Traveller-Community so garnicht aus.
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Re: Perry Rhodan
« Antwort #42 am: 23.12.2017 | 19:23 »
Ich bezog meine Frage auf das Midgard-System. Ich hatte es so verstanden, daß es dafür Hausregeln und alternative Raumkampfregeln gibt.
Ja, es gibt sie/gab sie. (ich habe sie mal probegespielt) Sie sind von Games In auch angekündigt worden im QB "Das Zweite Imperium".
Vorangekündigt als GI 1300 PERRY RHODAN- Raumkampfsystem. Nur leider scheinen sie nie erschienen zu sein.  :-\ :'(
Plöd.  8]

Edit: Vielleicht sollte man mal bei Games-In nachfragen....
« Letzte Änderung: 23.12.2017 | 19:32 von Tante Petunia »
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Offline Abd al Rahman

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #43 am: 23.12.2017 | 19:27 »
Ja :( ich hatte auf eine Generalüberholung der Regeln gehofft.

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #44 am: 23.12.2017 | 20:27 »
Wenn der SpaceJet mit einem Hand-Thermostrahler beschossen wird, dann braucht man keinen Rechner rauszuholen. Dann kann dir der Autor auch ohne Rechner sagen, dass die Energie nicht ausreicht, um den Space-Jet ernsthaft zu beschädigen.

Wenn sich im Orbit ein Schwerer Kreuzer befindet, dann muss der Autor auch keinen Taschenrechner rausholen. Dann weiß er, dass der Schwere Kreuzer genügend Feuerkraft besitzt, um den Space-Jet zu vernichten.

Mich würde es sauer aufstoßen, wenn der Autor beschreibt, wie der Gegner mit einem Hand-Thermostrahler auf den Space-Jet feuert und dieser daraufhin explodiert. Und mich würde es ebenso sauer aufstoßen, wenn der Autor beschreibt, dass der Schwere Kreuzer im Orbit ein Orbitalbombardement auf den Space-Jet ausführt und dieser das überlebt.
Technische Plausibilität ist mir hier wichtiger als Story.

Lötzinn. Für solche Kinkerlitzchen brauche ich nun wirklich keinen Extra-Crunchfaktor, da reicht selbst der vielbeschworene und selten in der Praxis nachgewiesene GMV schon völlig aus.

Offline Abd al Rahman

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #45 am: 23.12.2017 | 21:19 »
Lötzinn. Für solche Kinkerlitzchen brauche ich nun wirklich keinen Extra-Crunchfaktor, da reicht selbst der vielbeschworene und selten in der Praxis nachgewiesene GMV schon völlig aus.

Ja. Bei so einfachen Fällen geb ich Dir Recht. Mir geht es aber um etwas anderes: Wie viele Kaulquappen benötige ich um den Schirm eines 1000m Raumers zu knacken. Und was passiert, wenn ich statt einer Kaulquappe ein kleines Kosmokratenschiff habe? Wenn es z.B. auf die Marco Polo schießt, oder auf die Jules Verne? Ich hab da gerne handfeste Regeln ohne Handwedeln.

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #46 am: 23.12.2017 | 21:57 »
Ja. Bei so einfachen Fällen geb ich Dir Recht. Mir geht es aber um etwas anderes: Wie viele Kaulquappen benötige ich um den Schirm eines 1000m Raumers zu knacken. Und was passiert, wenn ich statt einer Kaulquappe ein kleines Kosmokratenschiff habe? Wenn es z.B. auf die Marco Polo schießt, oder auf die Jules Verne? Ich hab da gerne handfeste Regeln ohne Handwedeln.

Wozu? Das Perryversum tickt da einfach selber nicht nach "handfesten Regeln" (gerade bei der Frage, wieviel kleinere Schiffe eigentlich gegen größere ausrichten können, weht der Wind beispielsweise gerne mal nach aktuellen Plotbedürfnissen), also wird eine Einführung solcher mit hoher Wahrscheinlichkeit nur dazu führen, das sich das Ergebnis für Fans entsprechend mehr oder weniger stark fremd anfühlt.

Was nebenbei in verallgemeinerter Form der Grund ist, aus dem ich mich zwar nicht gleich von der Idee der Suspension of Disbelief an sich, aber doch von ambitionierteren Weltsimulationsansprüchen im Rollenspiel bewußt weitgehend verabschiedet habe. (Mit anderen Worten, es ist durchaus nicht so, als ob ich hier selber völlig unvoreingenommen und neutral wäre. ;)) Wenn ich im Spiel nämlich eigentlich "nur" imaginäre Abenteuer ähnlich wie im Buch/Film/Fernsehen/usw. erleben oder leiten will, dann ist mir eine nachträglich konstruierte "objektive" Spielwelt mit unverbrüchlich festgetackerten Regeln, auf die ich außerdem noch Rücksicht nehmen soll, de fakto einfach nur ein Klotz am Bein.
« Letzte Änderung: 23.12.2017 | 22:01 von nobody@home »

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #47 am: 23.12.2017 | 22:06 »
Nachdem K.H. Scheer ja so gerne Megatonnne-Werte gedroppt hat, sollte das ja für die frühen Jahre der Serie irgendwie klappen. Steht wohl in den Heften und hoffentlich auch in der Perrypedia.

Aber als das für Perry noch relevant war, gab es eindeutig noch keine Datenblätter, sondern im besten Fall Exposé-Durchschläge.

Kann man alles im Werkstattband von 1984 (oder so) nachlesen.
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Eulenspiegel

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #48 am: 23.12.2017 | 22:26 »
Lötzinn. Für solche Kinkerlitzchen brauche ich nun wirklich keinen Extra-Crunchfaktor, da reicht selbst der vielbeschworene und selten in der Praxis nachgewiesene GMV schon völlig aus.
1. Es ging nicht um Crunch-Faktor. Es ging um die Frage, ob der Technik-Kram oder die Charaktere im Vordergrund stehen.

2. Für jemanden, der viel PR gelesen hat, mag das mittels GMV zu lösen sein. Normalerweise spiele ich aber auch mit Spielern, die PR nicht kennen. Was eigentlich auch kein Problem ist, da ich als SL die wichtigsten Setting-Sachen auch erklären kann und der Rest dann während des Spiels vermittelt wird.

So ein Spieler könnte sich jetzt denken: "Heutzutage kann ich mit einem MG auch ein Auto schrotten. Also sollte ich in der Zukunft mit einem Thermostrahler auch eine Space-Jet schrotten können." Und da würde ich mir als SL ziemlich unwohl fühlen, wenn ich dann sagen müsste: "Sorry, du hast zwar jetzt viele Erfolge erzielt, aber den Space-Jet kannst du trotzdem nicht zerstören. Dafür ist deine Waffe einfach zu schwach."

Gerade, wenn man mit Spielern spielt, die das Setting nicht so gut kennen, sollte aus den Regeln ersichtlich werden, ob eine Aktion sinnvoll ist oder nicht.

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Re: Perry Rhodan
« Antwort #49 am: 24.12.2017 | 01:46 »
Gerade, wenn man mit Spielern spielt, die das Setting nicht so gut kennen, sollte aus den Regeln ersichtlich werden, ob eine Aktion sinnvoll ist oder nicht.

Dafür braucht man aber keine wirklich crunchingen Regeln.

Mein Anspruch für ein Perry-Rhodan-Rollenspiel ist: ich will einen Haluter als Spielercharakter neben einem Siganesen im selben Abenteuer spielen können.

Das klappt in dutzenden Romanen, also soll es auch im Spiel klappen. Und das klappt in den Romanen halt auch nicht über Physiksimulation, sondern über Charakterspotlights und Framing. Also sollte mein Perry-Spiel das auch unterstützen.
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