Autor Thema: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung  (Gelesen 1640 mal)

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Offline Feuersänger

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Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« am: 8.10.2011 | 01:10 »
Hiermit entweihe ich mal den 4E-Bereich. xD

Ich habe gelegentlich gelesen, dass eine Party in 4E es sehr schwer hat, wenn sie aus weniger als 5 SCs besteht und somit nicht jede der 5 Nischen abdeckt. Ich nehme aber mal an, dass man auch mit kleineren Partys ohne allzu viel SL-Gedrehe bestehen kann, wenn man nur die _richtigen_ Klassen bzw. Nischen priorisiert.

Daher wollte ich nun mal fragen, wie ihr das sehr: welche Nische ist am ehesten verzichtbar? Welche ist ein absolutes Muss?

Oder anders ausgedrückt, welche Klassen würdet ihr wählen für...
- ein Einzelabenteuer; d.h. welche Klasse kann alleine am besten durchkommen?
- ein Duo
- eine Party aus 3 SCs
- eine Viererparty

Zum Vergleich:
In 3.5, wo ja bekanntlich große Unterschiede zwischen den Klassen bestehen, würde ich für ein Solo wohl als erste Wahl einen Druiden nehmen, alternativ einen Kleriker. Bei einem Duo habe ich sehr gute Erfahrungen mit Cleric & Rogue gemacht. Dagegen würde ich einen Barden erst empfehlen, wenn die Party schon ziemlich groß ist.
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #1 am: 8.10.2011 | 01:29 »

Oder anders ausgedrückt, welche Klassen würdet ihr wählen für...
- ein Einzelabenteuer; d.h. welche Klasse kann alleine am besten durchkommen?
- ein Duo
- eine Party aus 3 SCs
- eine Viererparty
Ich lasse mal Hybriden außen vor

Einzelabenteuer: Ein Striker. Ranger oder Barbar
Duo: Striker und Leader. Also Ranger oder Barbar + Warlord oder Barde
3 SCs: Striker, Leader und Defender.
Gute Erfahrungen gemacht mit Fighter, Ranger und Warlord. Paladin, Barbar und Barde hat auch gut funktioniert.
Bei einer Viererparty würde ich entweder einen Controller dazu tun, oder einen der anderen drei doppeln.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir nie über die niedrigen Stufen hinweggekommen sind, weil einfach andere RSP-Projekte höhere Priorität hatten.
« Letzte Änderung: 8.10.2011 | 01:30 von Surtur »
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Offline Selganor [n/a]

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #2 am: 8.10.2011 | 01:30 »
Kannst du die 5 Nischen mal aufzaehlen? Ich komme nur auf die 4 Roles, die es schon seit der alten Red Box gab:

- Defender: Fighter
- Controller: Wizard
- Leader: Cleric
- Striker: Rogue (der hiess/heisst in der Red Box Thief)

Was fehlt mir in dieser Aufzaehlung?
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

Offline Feuersänger

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #3 am: 8.10.2011 | 01:38 »
Ach, ich meinte gelesen zu haben, dass 4E zwischen "Leader" und "Healer" differenziert. Also der Cleric ein Healer wäre und beispielsweise der Warlord ein Leader.
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Zitat von: ErikErikson
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Offline Selganor [n/a]

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #4 am: 8.10.2011 | 01:43 »
Jede Leader Klasse hat eine eigene Heilpower die sich im Detail von Klasse zu Klasse unterscheidet. Fakt ist aber: JEDER Leader kann auch heilen.

Cleric ist ein Divine Leader, Warlord ein Martial Leader.
Abraham Maslow said in 1966: "It is tempting, if the only tool you have is a hammer, to treat everything as if it were a nail."

Offline Skele-Surtur

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #5 am: 8.10.2011 | 01:54 »
Nu, bei 5 Spielern hat man natürlich die Option, jede Rolle einmal abzudecken und als 5ten Spieler einen Jack-of-all-trades zu basteln, der überall einspringen kann. Dafür vielleicht einen Hybriden. Ob das sinnvoll ist, mögen andere beurteilen, ich hatte die Situation noch nie.
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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #6 am: 8.10.2011 | 02:07 »
Okay, also nur 4 Rollen, alles klar.

Und von diesen 4 ist als erstes der Controller verzichtbar, wenn ich das recht verstehe?

Also sind die Prioritäten
1. Striker
2. Leader
3. Defender
4. Controller

In welche Kategorie fällt da eigentlich der 4E-Druide? In 3.5 ist der ja quasi Striker und Controller und noch einiges mehr.
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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #7 am: 8.10.2011 | 02:36 »
Kommt auf das Build an.

Der PHB2-Druide ist Controller (kann sich mit Wildshape in Tierform verwandeln und dadurch die Gegner ziemlich beeintraechtigen), der Heroes of the Fallen Lands Druide (Sentinel Build) ist Leader (kann heilen und hat einen Tiergeist als Begleiter)

Jede Role ist verzichtbar (wenn die Encounter enstprechend sind). Ich wollte z.B. in einem Kampf mit vielen Minions nur ungern ohne Controller sein, denn die haben die meisten Flaecheneffekte.

Zitat
Also sind die Prioritäten
1. Striker
2. Leader
3. Defender
4. Controller
Das ist zumindest meine persoenliche Rangliste wie gerne ich was spiele. Wobei ich (weil in der Gruppe schnell schon mehr als genug Striker vorhanden sind) oft der "Default-Leader" ;)
« Letzte Änderung: 8.10.2011 | 02:40 von Selganor »
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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #8 am: 8.10.2011 | 02:43 »
Zumindest der Fighter kann früh mit relativ billigen Powern sehr gut Minionhorden unter Kontrolle halten und der Barbar schnezelt auch mal gern mehrere Gegner mit einem Angriff nieder. Ich würde die Reihenfolge auch in ihrer Wichtigkeit so anordnen, wobei ich selbst am mit Leadern am meisten Spaß habe.
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Offline 1of3

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #9 am: 8.10.2011 | 08:41 »
Das Ding ist, dass die Rollen so breit sind, dass da ein alter Drache quer einparken kann. Innerhalb der Rollen gibt es von Klasse zu Klasse und teilweise noch abhängig von gewählten Features extreme Unterschiede. Dazu kommt noch, dass man mit Multiclassing einige Schwächen ausbügeln kann.

Es ist auch nicht so, dass sich eine Rolle auf eine Art von Effekt reduzieren lässt. Rollen umfassen gleichsam einen Satz von Effekten, die in jeder Klasse  mehr oder weniger ausgeprägt sind. Ich mach mal ein Beispiel für Leader, die spiel ich am liebsten:

1.) Heilung
2.) Temporäre Lebenspunkte
3.) Boni auf Angriff und Verteidigung
4.) Zusätzliche Rettungswürfe
5.) Freie Angriffe
6.) Freie Bewegung
7.) Boni auf Fertigkeiten

In Sachen Heilung (1) ist der Cleric ungeschlagen. Der kann aber (5) und (6) überhaupt gar nicht. Der Artificer dagegen ist ein junger Gott in Sachen temporärere Lebenspunkte (2), saugt aber im Vergleich, wenns um Rettungswürfe (4) geht. Der Barde ist Held der Bewegung (6) und bei Fertigkeiten (7). Der Warlord kann freie Angriffe verteilen wie kein Zweiter (5), bei Heilung (1) ist er eher schwach. Usw.

Ich würde jetzt prozedural vorgehen: Wenn du eine Party baust, willst du Möglichkeiten zu Heilen und auf späteren Stufe freie Rettungswürfe. Alles andere kann wirklich nützlich sein, aber das ist aus dem Leader-Repertoire minimal Ausstattung.


Die anderen Rollen kann man dann ähnlich aufschlüsseln.
« Letzte Änderung: 8.10.2011 | 11:57 von 1of3 »

Offline Sashael

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #10 am: 8.10.2011 | 09:22 »
Öhm .... du solltest deinen Post mal editieren. Du scheinst die Liste irgendwann erweitert und im Text nicht angepasst zu haben.
« Letzte Änderung: 8.10.2011 | 20:32 von Sashael »
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


Leitet Itras By mit Battlemap. ;D

Offline 1of3

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #11 am: 8.10.2011 | 09:37 »
OK, danke. Jetzt sollte das stimmen. (Eigentlich war ich vor allem zu blöd um richtig abzulesen.)

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #12 am: 8.10.2011 | 12:05 »
Größere Parties haben einfach den Vorteil, dass sie vielseitiger sein können und damit flexibler auf unterschiedliche Encounter-Builds reagieren können. Die Schwierigkeit liegt darin, dass 4e taktisch anspruchsvoller wird, je kleiner die Gruppe ist.

Am ehesten lässt sich mM iÜ Heilung substituieren, wozu gibt's Potions?

Offline Skele-Surtur

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #13 am: 8.10.2011 | 13:49 »
Zumindest der Warlord mit seiner Fähigkeit zusätzliche Angriffe zu erlauben, wird halt massiv besser, wenn jemand in der Party ist, der eine Power, die gut Schaden austeilt, als Basic Attack hernehmen kann. Generell werden Leader immer effektiver, je mehr Leute in der Gruppe zum Leaden da sind.
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Offline Jandalf

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #14 am: 8.10.2011 | 14:02 »
Als Solo würde ich tatsächlich einen Striker nehmen der auf sich selbst aufpassen und mehr als einen Gegner angreifen kann. Der Monk macht hier glaub ich die beste Figur da er ausserdem unschöne Verteidigungswerte erreichen kann. Gleiches gilt für den Sorcerer. Dazu dann nen Multiclassfeat zu nem Leader für einmalige Heilung und gut is.

Duo wäre ich nicht sicher. Vielleicht nen Fernkämpfer (Striker) zusammen mit nem Defender. Oder ein Nahkampfstriker zusammen mit nem Warlord. Da geht denke ich schon einiges. Auch hier würde ich noch am ehesten auf den Controller verzichten.

Mit dreien kann glaub ich mit den richtigen Klassen jede Rolle mehr oder weniger abgedeckt werden. Ein Paladin als Defender der ein wenig mitheilen kann, der Rest der Gruppe nimmt je nen Multiclassfeat zum Leader dann kann man glaub ich am ehesten auf ebenjenen verzichten.

Online Crimson King

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #15 am: 8.10.2011 | 15:53 »
Für ein Soloabenteuer wäre ein Melee Striker mit ordentlicher Selbstheilung ideal. Wegen der wenigen Power-Optionen dürfte der es auf Level 1 aber schwer haben. Optional kann man einen Leader nehmen, der debuffen und Schaden raus hauen kann.

Genauer:
Als Solo würde ich tatsächlich einen Striker nehmen der auf sich selbst aufpassen und mehr als einen Gegner angreifen kann. Der Monk macht hier glaub ich die beste Figur da er ausserdem unschöne Verteidigungswerte erreichen kann. Gleiches gilt für den Sorcerer. Dazu dann nen Multiclassfeat zu nem Leader für einmalige Heilung und gut is.

Der Barbar ist tough wie die Sau. Sehr gute Armor dank Barbarian Armored Agility. Defender-Level Hit Points, viele Surges und ordentliches Selbstheilungspotenzial. Als Two Weapon Build macht er auch verteilten Schaden.



Zwei Charaktere: Striker + Leader oder schadenstarker Defender + Leader. Beide Melee-orientiert.

Ab drei Charakteren kann man mit der Striker + Leader + Defender-Zusammenstellung ganz normales Partyspiel betreiben, ohne sich einen Kopf machen zu müssen. Zwei Charaktere sollten Melee-orientiert sein.

Controller sind vor allem interessant, wenn die Gegneranzahl steigt. Insofern wird die Rolle ab vier Charakteren und entsprechend mehr Gegnern stark. Kombinationen mit Defender, Striker und zwei Leadern oder Defender, Leader und zwei Strikern sind aber auch sehr gut. Zwei Striker machen das Spiel dabei dynamischer und die Kämpfe gehen schneller vorbei. Bei vier und mehr Charakteren kann man jede Konstellation wählen, so lange Striker, Leader und Defender dabei sind. Ggf. muss man seine Power- und Featwahl ein Stück weit an die Konstellation anpassen, z.B. viel Selbstheilung nehmen, wenn der zweite Leader fehlt, oder auf Schaden skillen, wenn nur ein Striker dabei ist.

Das sind im Grunde die Regeln für optimierte Parties. Man kann natürlich mit suboptimalen Parties spielen. Dann müssen halt die Encounter Level ein Stück runter. So what.
« Letzte Änderung: 8.10.2011 | 15:57 von Krinsom Cing »
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

J.W. von Goethe

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Re: Prioritäten bei der Partyzusammenstellung
« Antwort #16 am: 8.10.2011 | 17:29 »
Oder anders ausgedrückt, welche Klassen würdet ihr wählen für...
- ein Einzelabenteuer; d.h. welche Klasse kann alleine am besten durchkommen?

- ein Duo

- eine Party aus 3 SCs

- eine Viererparty

Einzelabenteuer: Assassine wegen seiner recht grossen Flexibilität und weil es zu der besten Spielweise für die Klasse passt (der Original Assassine hat ein wenig das Problem dass er kaum von einer Gruppe profitiert und eigentlich für seine besten Taktiken besser allein arbeiten müsste). Ausserdem hat er gute Möglichkeiten im Falle des Scheiterns eines Angriffes wieder abzuhauen.

Alternativ - und taktisch etwas weniger anspruchsvoll - bietet sich auch ein Kämpfer an da er genug Schaden macht und gleichzeitig genug aushält.

Zweierparty: Das kommt ein wenig auf die Startstufe an. Auf höheren Stufen würde ich sagen: Zwei Magier. Magier sind in ihrer Ausrichtung sehr variabel, können sowohl viel Schaden machen als auch Gegner aus dem Spiel nehmen und haben gute Optionen sowohl gegen einzelne als auch mehrere Gegner. Sie profitieren auch sehr stark von Synergieeffekten, und können ihre Taktiken gut aufeinander abstimmen weshalb die beste Klasse für einen Magier zum mitspielen oft ein Magier ist. Allerdings sind sie bis ihre ersten guten Defensivzauber kommen auch recht anfällig gegen gegnerische Angriffe, insofern ist das eher etwas ab Stufe 7-8.

Vorher wären Warlord und irgendein grosser kräftiger Haudrauf meine Wahl am besten ein Kämpfer der Gegner um sich bindet. Simple Taktik - der Krieger schnappt sich möglichst viele Gegner und bekommt vom Warlord jeweils Extraattacken um sie zu verhauen. Auch zwei Striker könnten sich hier lohnen - sind dann aber genau wie die Magiergruppe sehr stark als Glaskanonen einzuordnen.

Dreierparty: Magier, Schurke, Warlord. Warlord und Schurke erledigen mit Zusatzattacken alles was in den Weg kommt - der Magier sorgt dafür dass immer nur ein paar Gegner gleichzeitig in den Weg kommen. Funktioniert alternativ auch recht gut mit Barden statt Warlords, dann liegt der Fokus aber stärker auf dem Magier und Terraineffekten bei denen der Barde seine Stärken ausleben kann und Gegner und Verbündete vorteilhaft positioniert.

Viererparty: Hier geht eigentlich alles. Sowohl alle Rollen abzudecken als auch sich auf eine Taktik (und damit auch evtl. gleiche Klassen und Rollen) zu konzentrieren funktioniert. Generell gilt hier das eine Gruppe aus allen Rollen besser mit einem Schnitt aus verschiedenen Abenteuren zurechtkommt - in einem spezifischem Abenteuer aber evtl. besser wäre sich auf eine Taktik zu fokussieren.