Umfrage

Sind dir die Namen der Rollenspielmacher (z.B. deines aktuellen Systems) bekannt?

Ja, klar. Ich spiele das nur, weil X es geschrieben hat.
4 (2.7%)
Ja.
62 (41.9%)
Ich musste nachgucken, aber ich hatte ein paar der Namen schon mal gehört.
42 (28.4%)
Nein.
10 (6.8%)
Nein, und es interessiert mich auch nicht.
30 (20.3%)

Stimmen insgesamt: 137

Autor Thema: Prominenz von Rollenspielmachern  (Gelesen 9804 mal)

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Offline YY

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #25 am: 30.03.2015 | 21:35 »
Es ist auch einfacher an den Namen eines Rollenspiel-Designers ranzukommen als an den Namen des Konstrukteurs meines Autos.

Und es ist ungefähr unendlich wahrscheinlicher, dass die Designer eines Rollenspiels eine halbwegs überschaubare Gruppe von Leuten oder gar Einzelpersonen sind  ;)
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Offline Bombshell

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #26 am: 30.03.2015 | 21:38 »
Und es ist ungefähr unendlich wahrscheinlicher, dass die Designer eines Rollenspiels eine halbwegs überschaubare Gruppe von Leuten oder gar Einzelpersonen sind  ;)

Ich schaue einfach ins Buch. Ich weiß nicht was du dachtest. In der Anleitung meines Autos finde ich selten die Credits. :)
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Offline Teylen

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #27 am: 30.03.2015 | 22:01 »
Deshalb wollte ich mal die These testen, dass Rollenspieler sich kaum für die Macher ihrer Spiele interessieren.
In dem Thread geht es doch nicht um Autoren sondern um Szenen Menschen?

Für mich persönlich gibt es durchaus einige Autoren wo ich mich nahezu blind mit Schwung auf die Produkte drauf werfe,...
John Harper - Blades in the Dark ist so göttlich das ich nicht nur jenseits von offiziellen Supporttätigkeiten zu Spielleiten angefangen habe sondern mit Begeisterung zwei Runden innerhalb von zwei Wochen spielleitete. Nachdem er mich zuvor bereits mit Bootleggers beeindruckte bin ich sowas von ihm begeistert. Auch die Hangouts die er macht. Er ist einer der wenigen Autoren denen ich 3 Stunden lang zuhören kann wie er nur so normal hangoutet,..

Andy Kitowski - Er mag gerade etwas Schwierigkeiten haben seinen Verlagsplan einzuhalten, aber wenn der Übersetzer von Tenra Bansho Zero sowie Mitwirker an Ryuutama noch ein japanisches Rollenspiel übersetzt bin ich dabei. Und wenn es Shinobi heißt XD

Greg Stolze - Er hat mir (und der Welt) die One Roll Engine, Dinosaurs in Spaaaaace, Pendragon, Unkown Armies und einige andere Rollenspiele beschert. Da verzeihe ich sogar Base Raiders und bete ihn weiter an. XD

Matthew McFarland - Curse the Light,... war ziemlich cool. Der Mann kann auf mich zählen. ^^

Nathan Reese Maher - Dank Spooks auch.

Ah und allgemein lese ich schon wer auf dem Cover steht. Die guten werden im Hinterkopf behalten und die normalen müßen halt schauen das sie mich überzeugen. Gibt da auch ein paar Spezialisten die ich eher meide. MRH oder David Hill könnten mir mittlerweile ein Spiel auf'n Bauch binden und sagen es wäre über MafiaVampirGeister und ich wäre vorsichtig.
Ab und an gibt es auch Spiele wo ich mir erstmal nur den Titel gemerkt habe (The Undying) und allein aufgrund dessen - und der Rahmenbedingungen - kaufe. Wo ich den Autor noch nicht vor Augen habe.

Was ich selten mache, eigentlich fast nie, ist normale Community zu bejubeln. ^^;
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Offline blut_und_glas

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #28 am: 30.03.2015 | 22:02 »
Wo ist die Option "ja, und aber das interessiert mich auch nicht"? :P

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Offline YY

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #29 am: 30.03.2015 | 22:17 »
Ich schaue einfach ins Buch. Ich weiß nicht was du dachtest. In der Anleitung meines Autos finde ich selten die Credits. :)

Ich wollte damit nur sagen, dass Rollenspiele tatsächlich von einzelnen Personen oder sehr kleinen Gruppen geschrieben werden können.

Bei einem Auto ist vielleicht irgendein berühmter Fuzzi für das gar wundertolle Karosseriedesign zuständig gewesen, aber grundsätzlich hocken da Horden von Leuten dran.


Und damit hätte man auch wieder den Bogen zurück zum Rollenspiel:
Was Spieleschmieden als Gruppe so herstellen, ist da ggf. eher relevant als einzelne Autoren.
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Offline D. Athair

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #30 am: 30.03.2015 | 23:43 »
Greg Stolze - Er hat mir (und der Welt) die One Roll Engine, Dinosaurs in Spaaaaace, Pendragon, Unkown Armies und einige andere Rollenspiele beschert. Da verzeihe ich sogar Base Raiders und bete ihn weiter an. XD
Moment! Pendragon ist Greg Stafford.
Und Unknown Armies mindestens zur Hälfte das Werk des großartigen John Tynes (Cthulhu d20 - mit Monte Cook, Puppetland, und Gründer des Cthulhu-3PP Pagan Publishing).

Aber ja: Stolze mag ich auch gern. (L5R - City of Lies, Everway - Spherewalker Sourcebook, Reign, ...)
Vor allem kann der Mann schreiben. Und zwar sowohl Regeln als auch Settingbeschreibungen und Geschichten.
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Offline Wisdom-of-Wombats

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #31 am: 31.03.2015 | 00:36 »
Ich kenne wahrscheinlich viel zu viele... daher hier nur ein paar exemplarische Namen:

Meine Hall of Fame:
Greg Stolze: Der Mann, der mich über Reign zum ersten Mal mit Kickstarter in Berührung brachte, und bis heute das beste Modell dabei hatte. Und, ich glaube auch der erste RPG-Autor, der Kickstarter nutzte.
Fred Hicks: Der Mann hinter Evil Hat. Und natürlich Namen wie Ryan Macklin aus dem Fate Umfeld.
Monte Cook: Einfach nur routinierte RPG-Publikationen. Meistens sogar on-time!
Justin Achilli: Kickass Vampire Designer
Matthew MacFarland: Kickass Dark Ages Vampire Designer (der hätte die V20 Version machen sollen)
Rose Bailey: Coole Arbeit an Vampire: The Requiem. Und damit hier auch Frauen gelistet werden.
Shanna Germaine: Co-Autorin bei Numenera.
Margret Wise: Die Frau von Dragonlance.

Meine Hall of Shame:
David Hill: Der Mann, der die nWoD 2.0 maßgeblich geschrottet hat.
John Wick: Der Mann, der nur halbgares Zeug produziert.


Das muss exemplarisch reichen...
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Offline Sammuell

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #32 am: 31.03.2015 | 01:31 »
Spontan sind mir an Namen nur Robin D. Laws, Vincent Baker, Gary Gygax und Monte Cook eingefallen, was wohl vor allem an Feng Shui, Dogs in the Vineyard, D&D und Numenera liegt.

Natürlich gibt es da noch John Wick, den man ja schon alleine wegen der Verfilmung seines Lebens kennen muss. Auch wenn ich bis ich den Film gesehen habe noch gar nicht gewusst habe das er auch eine Karriere als Auftragskiller hat.

Offline Luxferre

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #33 am: 31.03.2015 | 11:12 »
Ich kenne einige Namen, kann aber aus dem Lameng kaum Produkte zu diesen nennen.
Ist mir ehrlich gesagt auch schnurzpiepe!  ~;D
Ich kaufe Produkte, weil mich der Inhalt vielleicht reizt. Oder ich das unbedingt im Regal stehen haben muss. Namen spielen da gar keine Rolle.
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Offline Imunar

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #34 am: 31.03.2015 | 11:22 »
Ich denke, die meisten Rollenspieler kennen ebensowenig die Autoren ihrer Lieblingsspiele namentlich, wie Autofahrer den Konstrukteur ihres Autos kennen. Klar gibt es ein paar Spinner, die sich für sowas interessieren, aber es ist hüben wie drüben eben doch stark die Minderheit.

Ich denke das Trift es ;)
ein paar Namen habe ich jetzt gehört..
aber selten von denen auch nur ein Buch in der Hand gehabt (oder auf dem Shirm)
und noch seltener achte ich darauf.

Ich lese mich in das Thema ein: Story, Fluff, ArtWork, Mechaniken (in der Reihenfolge ;) )
und entscheide dann ob ichs kaufe oder nicht.

Online Turgon

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #35 am: 31.03.2015 | 11:29 »
Ich kenne ein paar Namen, aber eiegntlich interessieren sie mich nicht allzu stark.

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #36 am: 31.03.2015 | 11:34 »
Hm. Eigentlich bin ich ganz froh, dass sich die Starkulte im Bereich Rollenspiel in engen Grenzen halten. Außerdem wundert es mich nicht, dass es an Prominenz etwas mangelt. Unser Hobby ist schließlich nicht auf den ersten Blick verständlich, dezentral durchführbar, unglamourös und anachronistisch. Zudem wird es stark von unattraktiven Nerds bevölkert. Dass diese Gemengelage nun nicht massenweise Genreprominenz hervorbringt, finde ich nicht verwunderlich.

Andererseits verstehe ich aber natürlich das Ansinnen von Gevatter Bibliothekar, der sich möglichst coole Prominenz für die Öffenlichkeitswirkung des Rollenspielpreises wünscht. Die  Balance aus echter Prominenz mit einem Faible für Rollenspiele sowie Rollenspielspezialisten ohne größeren Bekanntheitsgrad stelle ich mir sehr schwierig vor. Im ersten Fall krähen die Brüllaffen, dass nicht genug Sachverstand erkennbar ist. Im zweiten Fall kennt die dann kaum jemand. Seufz.

Mein Tip für die Juryzusammenstellung wäre: einfach so weitermachen wie bisher. Ich fand die Mischung bislang wirklich klasse und war beeindruckt vom Verve, mit dem das Thema angegangen wurde. Spitze!

Offline Blechpirat

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #37 am: 31.03.2015 | 12:30 »
Natürlich hast du Recht, dass ich keine solche Frage ohne Hintergedanken stelle. Aber bei der Motivation liegst du dann doch falsch, so subtil bin ich einfach nicht. Aber ansonsten danke ich für das Kompliment!

Offline D. Athair

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #38 am: 31.03.2015 | 14:27 »
Ich denke, die meisten Rollenspieler kennen ebensowenig die Autoren ihrer Lieblingsspiele namentlich, wie Autofahrer den Konstrukteur ihres Autos kennen.
Ich würde das eher mit mit Roman- oder Comicautoren oder beim Film mit Drehbuchautoren vergleichen.
Der Konstrukteur eines RSP ist mMn eher der Line-Developer.
« Letzte Änderung: 31.03.2015 | 14:41 von Strohmann-Hipster »
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Offline Bad Horse

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #39 am: 31.03.2015 | 18:17 »
Drehbuchautoren oder Brettspielautoren sind vermutlich ein besserer Vergleich. Da gibt es so ein paar Namen, die vielleicht mal hängen bleiben, aber der Großteil bleibt unbekannt.

Eigentlich merkwürdig. Bei Romanen wird doch auch oft genug nach Autoren gekauft.
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Offline Skyrock

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #40 am: 31.03.2015 | 18:26 »
Drehbuchautoren oder Brettspielautoren sind vermutlich ein besserer Vergleich. Da gibt es so ein paar Namen, die vielleicht mal hängen bleiben, aber der Großteil bleibt unbekannt.
Gerade bei Brettspielen gibt es einige Personenkulte um Autorenspiele. Ich sage nur Knizia.

Drehbuchautoren haben nur einen mäßigen Einfluss auf den endgültigen Film. Produzenten und noch mehr Regisseure sind da ausschlaggebender und werden auch öffentlich wahrgenommen. Wenn ein Film als "der neue Bay/Boll/Emmerich/Kubrick/Mel Brooks/Spielberg" beworben wird, sagt das häufig auch schon etwas aus.
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Offline Archoangel

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #41 am: 31.03.2015 | 19:23 »
Wer oder was ist Knizia? Der einzige den ich dem Namen nach kenne ist Klaus Teuber.

Von deinen Filmemachern kenne ich nur 3.

Insofern: who cares? Ich schätze mal nicht besonders viele ...
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Offline Teylen

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #42 am: 31.03.2015 | 19:42 »
Moment! Pendragon ist Greg Stafford.
Ach verdammt,... naja,... hauptsache Greg? ^^;;;
(Wobei mein eigentlicher Fokus da wohl auf Stolze liegt)
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Offline Skyrock

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #43 am: 31.03.2015 | 19:53 »
Wer oder was ist Knizia? Der einzige den ich dem Namen nach kenne ist Klaus Teuber.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Knizia

Ich bin gar kein Brettspieler, und sogar ich kenne ihn.
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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #44 am: 1.04.2015 | 01:43 »
Ich habe den Vergleich mit den Konstrukteuren vllt nicht optimal, aber dennoch bewusst gewählt: ein Rollenspielsystem ist nur ein Werkzeug. Das, was eigentlich Spaß macht und im Gedächtnis bleibt, wird von den Spielern geschaffen.

Um das auf den Film-Vergleich zu übertragen: Spieler und SL sind die Hauptdarsteller, Regisseure, Produzenten und Autoren. Das System, das sind bestenfalls die Special-FX-Leute und Musiker, ferner die Requisiteure, Garderoben, Kabelträger und Caterer. Kurz, der ganze Unterbau, der zwar einerseits unverzichtbar, aber auch austauschbar ist.
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Offline D. Athair

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #45 am: 1.04.2015 | 02:03 »
Drehbuchautoren haben nur einen mäßigen Einfluss auf den endgültigen Film. Produzenten und noch mehr Regisseure sind da ausschlaggebender und werden auch öffentlich wahrgenommen. Wenn ein Film als "der neue Bay/Boll/Emmerich/Kubrick/Mel Brooks/Spielberg" beworben wird, sagt das häufig auch schon etwas aus.
Witzig finde ich ja, dass im Theater die Schreiber dramatischer Stücke viel bekannter sind, als die Regiesseure. Meist sogar im Vergleich zu den Intendanten. In der Oper trifft das gleichermaßen zu.

Wie dem auch sei: Für mich hat es sich bewährt auf Namen zu achten.

Auch bei Rezensenten. Wenn ich z.B. Besprechungen von Scorp lese, weiß ich, dass er viel mehr Wert auf Herausforderungsorientierung und den State of Art (was Regeldesign und Artwork angeht) als ich. Dafür kann er mit simulationslastigen Regeln oder uneinheitlichen Regeln wenig anfangen. Was sprachliche Beurteilung und Layout angeht, kann ich mich seinen Bemerkungen meist vorbehaltslos anschließen. Auch eine gewisse Vorliebe einer Einheit von Setting und Regeln sowie eine gewisse Wertschätzung für konzeptionell durchdachte Sachen teile ich.

Ergebnis: Ich kann seine Rezensionen einschätzen. Dadurch kann ich recht gut abschätzen, ob ein Spiel für mich trotz negativem Fazit meinen Ansprüchen genügt und umgekehrt, ob ein Spiel trotz positivem Fazit bei mir durchfällt.

Bei Rollenspielautoren ist es ähnlich. Wenn ich die Stärken, Schwächen und Besonderheiten kenne, weiß ich wo ich hinschauen muss um zu einer verlässlichen Prognose zu kommen, ob das Produkt für mich was taugt oder nicht. So hält sich die Zahl der Fehlkäufe in Grenzen. (Ich kann mich in Bezug auf die letzten Jahre nur an ein System erinnern, das ein wirklicher Fehlkauf war: D&D 5. Wobei der jetzt auch nicht völlig überraschend war.) 


Um das auf den Film-Vergleich zu übertragen: Spieler und SL sind die Hauptdarsteller, Regisseure, Produzenten und Autoren. Das System, das sind bestenfalls die Special-FX-Leute und Musiker, ferner die Requisiteure, Garderoben, Kabelträger und Caterer. Kurz, der ganze Unterbau, der zwar einerseits unverzichtbar, aber auch austauschbar ist.
Würde ich nicht so sehen. Aber das macht deutlich, wie nah das Thema an Diskussionen wie "system mastters" oder "RAW und RAI" oder "Ideensteinbruch?" ist.
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Offline 1of3

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #46 am: 1.04.2015 | 09:20 »
Ich habe den Vergleich mit den Konstrukteuren vllt nicht optimal, aber dennoch bewusst gewählt: ein Rollenspielsystem ist nur ein Werkzeug. Das, was eigentlich Spaß macht und im Gedächtnis bleibt, wird von den Spielern geschaffen.

Die Tatsache, dass sich hier in diesem Forum Leute über Spiele unterhalten, die sie nicht oder aktuell nicht spielen, scheint diese These zu widerlegen.

Offline Deltacow

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #47 am: 1.04.2015 | 10:18 »
Ich habe ganz nüchtern auf "Ja." gedrückt. Ich weiß immer wer das System geschrieben hat, weil es mich interessiert. Blind vertrauen tue ich aber trotzdem kaum, eine Ausnahme vll. Greg Stolze - da mag/mochte ich Alles irgendwie.

Eher noch, dass ich "Verlagen" sehr loyal bin, bspw. haben die Heidelbären meiner Meinung nach einfach eine für mich persönlich gute Produktauswahl. Gefolgt vom Uhrwerk-Verlag, der mir aber - und ich kanns leider nicht faktisch begründen - so amateurhaft vorkommt. Aber die beiden Verlage veranlassen mich jdf. zumindest auch die Autorenlisten durchzugehen.

Grundsätzlich empfinde ich aber dogmatisches Fanboitum, bspw. auch um Gary Gygax, als peinlich und versuche daher erst gar nicht irgendwo reinzukippen. Das Dein Topic um die Helden des Rollenspiels verebbte lag glaube ich eher daran, dass bezogen auf das Forum manche Namen einfach klar auf der Hand liegen. Auch die Ströming der Systeme lassen sich herauslesen und demgemäß eben dann auch die "Helden". Bei jenen die Jahr und Tag im Tanelorn abhängen weiß man als regelmäßiger Leser ja sowieso oft schon wen Sie anschmachten ;-)

Aber eine Nette Idee wars trotzdem!

Offline Archoangel

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #48 am: 1.04.2015 | 11:44 »
Persönlich finde ich es irgendwie erschreckend, dass es tatsächlich 3 Leute hier gibt, die ein System offensichtlich (nur?) deshalb spielen, weil xy es geschrieben hat.
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Offline Feuersänger

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Re: Prominenz von Rollenspielmachern
« Antwort #49 am: 1.04.2015 | 11:53 »
Ich hab übrigens "Nein, interessiert mich auch nicht" angeklickt, obwohl durch pure Exposition durchaus ein _paar_ Namen hängengeblieben sind über die Jahre. Aber wie gesagt, verwenden tu ich ein etwaiges Wissen darum eher nach dem Blacklist-Prinzip. "Das hat Sean K Reynolds geschrieben? -> Tonne." :p Aber speziell dieser Mann hat ja auch jahrelang hart an seinem Ruf gearbeitet, da kann man das schonmal würdigen.
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