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Autor Thema: Malmsturm minus Metal?  (Gelesen 10175 mal)

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Offline Sülman Ibn Rashid

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #50 am: 11.08.2015 | 22:06 »
 :pray:
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #51 am: 11.08.2015 | 22:10 »
Es kann noch mehr eskalieren. Glaubt mir, es kann noch mehr eskalieren.....
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #52 am: 11.08.2015 | 22:19 »
Hach, ManowaR!
Was mehr braucht ein pubertierender Junge, um sein Weltbild zu formen! Sie haben das aus mir gemacht, was ich heute bin!

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #53 am: 11.08.2015 | 22:25 »
Also erstens: Comic Sans nur mit Softcover, sonst Stilbruch.

Zweitens: Ich bin auch einer derjenigen, die (nicht nur, aber unter anderem) wegen der Heavy Mörtel Schiene auf Malmsturm dann doch nicht klarkamen. Daher die (ernst und ohne Provokation gemeinte) bitte um eine genauere Erläuterung insbesondere des von mit fett gezeichneten Teiles:

Und je mehr ich mich mit der Musik beschäftige, desto mehr verstehe ich, was Malmsturm eigentlich mit Metal zu tun hat - und vor allem, wieso Metal so gut zu Sword & Sorcery passt. Die Assoziation hatte ich aus der Außensicht nämlich überhaupt nicht.

Ich hab da nämlich auch keinerlei Assoziationen und sehe keine Zusammenhänge (jedenfalls keine in der richtigen Richtung) - weder temporale , noch inhaltliche, noch kausale.

Ich behaupte ja auch nicht, dass Shadowrun eigentlich nur mit Rap-Musik richtig viel Spaß macht (obwohl es schon so ist...  >;D)
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #54 am: 11.08.2015 | 22:27 »
Softcover is gebongt!

Hach, ManowaR!
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Offline Sülman Ibn Rashid

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #55 am: 11.08.2015 | 22:32 »
Also erstens: Comic Sans nur mit Softcover, sonst Stilbruch.
Full ACK!!!
Zitat
Zweitens: Ich bin auch einer derjenigen, die (nicht nur, aber unter anderem) wegen der Heavy Mörtel Schiene auf Malmsturm dann doch nicht klarkamen. Daher die (ernst und ohne Provokation gemeinte) bitte um eine genauere Erläuterung insbesondere des von mit fett gezeichneten Teiles:

Ich hab da nämlich auch keinerlei Assoziationen und sehe keine Zusammenhänge (jedenfalls keine in der richtigen Richtung) - weder temporale , noch inhaltliche, noch kausale.

Ich behaupte ja auch nicht, dass Shadowrun eigentlich nur mit Rap-Musik richtig viel Spaß macht (obwohl es schon so ist...  >;D)

Ich möchte aber vorausschicken, dass ich nicht gesagt habe, dass Malmsturm nur mit Metal Spaß macht, sondern nur, dass es mit Metal vielleicht NOCH mehr Spaß macht ;)

Ich kann das aber gar nicht so richtig begründen. Ich war nur letztens auf einem Metalkonzert und musste dabei ständig an verfallene Türme, Drachen und finstere Magier denken und hab so richtig Bock auf eine Runde Malmsturm bekommen. Und ja, das passiert mir nicht bei allem Metal, den ich höre. Bei klassischem Iron Maiden zum Beispiel nicht. Aber bei etwas theatralischem Black Metal aber eben schon. Dann will ich ins Imperium! Und Jungfrauen opfern.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #56 am: 11.08.2015 | 22:44 »
Durch viele Spielarten des Metal zieht sich Fantasy, Mystik, Epos, Antike Heldensagen, Alte Götter, etc. wie ein roter Faden. Es gibt auch einige Richtungen des Metal, da spielt es weniger eine Rolle. Aber sehr viele Metaler fahren auf diese Dinge ab und sehr sehr viele Bands thematisieren dies in den Liedern. Gerade Power und True Metal (Manowar) sind eher in der klassischen Fantasy zu verorten, Black, Death und Viking/Pagan Metal sind der nordischen Mythologie zugewandt oder auch dem (Anti)Christentum.

Häufig werden die Themen stark überhöht und sehr episch ausgekleidet. Wenn man sich mal ein wenig mit Metal in all seinen Spielarten befasst, merkt man, an wie vielen Stellen in Malmsturm parallelen zu Metal Archetypen auftauchen. Da läuft dann ein emotionaler Film in einem ab. Metal hat sowieso sehr viel mit Emotionen zu tun.

Es gibt ein nettes Gedicht, das wir im Englischunterricht mal auseinandergenommen haben: Invictus von William Ernest Henley (1875):

        Out of the night that covers me,
            Black as the pit from pole to pole,
        I thank whatever gods may be
            For my unconquerable soul.

        In the fell clutch of circumstance
            I have not winced nor cried aloud.
        Under the bludgeonings of chance
            My head is bloody, but unbowed.

        Beyond this place of wrath and tears
            Looms but the horror of the shade,
        And yet the menace of the years
            Finds and shall find me unafraid.

        It matters not how strait the gate,
            How charged with punishments the scroll,
        I am the master of my fate:
            I am the captain of my soul.

Das ist so ein Beispiel, wie ein nicht Metal Text bei Metalern metallisch epische Emotionen auslöst. Man sieht Conan vor seinem inneren Auge und im Hintergrund läuft Manowar :D
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #57 am: 11.08.2015 | 23:05 »

Ich kann das aber gar nicht so richtig begründen. Ich war nur letztens auf einem Metalkonzert und musste dabei ständig an verfallene Türme, Drachen und finstere Magier denken und hab so richtig Bock auf eine Runde Malmsturm bekommen. Und ja, das passiert mir nicht bei allem Metal, den ich höre. Bei klassischem Iron Maiden zum Beispiel nicht. Aber bei etwas theatralischem Black Metal aber eben schon. Dann will ich ins Imperium! Und Jungfrauen opfern.

Mal ehrlich: Eine geopferte Jumgfrau ist eine verpasste Gelegenheit.

Der Conan Kanon gibt da noch weit attraktivere Alternativen. Egal. Ich finde halt, dass Sword & Sorcery, nur weil sie keine strahlenden Helden hat, sondern ambivalente Menschen von manchmal fraglichem Charakter, noch lange nicht auf die Großerböser(metal)barbar Schiene reduziert werden muss/sollte. Gute S&S verzichtet meiner Meinung nach auf Tolkien et al.'s schnuffige Elfen-Sch...e und setzt an die Stelle Härte und manchmal, wenn es nicht anders geht, Brutalität. Ungeschminkte Wahrheit halt, mit Leuten, die sich um sich selbst kümmern und nicht die Welt retten, die ihre Leidenschaften ausleben. Aber kein tumbes Böse um des Böse sein willens - S&S hat für mich die inteligenteren, glaubwürdigeren Bösewichte. Leider schlägt sich das nich unbedingt in den Handlungen der Spieler nieder, die gern "böse" Charaktere spielen, insbesondere wenn es Barbaren sind. Und da hab ich eben leider häufiger genau die Erfahrung gemacht, dass gerade Metalheads dafür empfänglicher sind. Ich kanns einfach nicht mehr haben. Nehmt das jetzt nicht als Kritik an Malmsturm - hat ja nix mit dem Setting an sich zu tun. Ihr trefft mit dem Bezug zu Metal bei mir nur eben nen Nerv.

Naja, und wie das mit Subkulturen halt so ist, tendieren sie auch dazu, andere eher auszuschließen. Daher ist so eine Reaktion vielleicht ja auch gar nicht so unverständlich, weil es explizit oder implizit eben schon suggeriert, wer kein Metal zu S&S hört, Könne das "richtige Gefühl" nicht nachempfinden. (Auch wenn ihr ja immer wieder drauf hinweist, dass es nicht so sein soll und ich euch auch glaube, dass ihr das so meint). Der Bezug zu einer Musikrichtung und Subkultur ist eben nicht unbedingt ein Türöffner...
« Letzte Änderung: 11.08.2015 | 23:08 von HEXer »
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #58 am: 11.08.2015 | 23:12 »
Aber die Infos, die du haben wolltest, hast du doch bekommen oder?  :)

Ja, absolut. Bin auch total dankbar für die Einschätzungen.

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #59 am: 11.08.2015 | 23:22 »
Der Bezug zu einer Musikrichtung und Subkultur ist eben nicht unbedingt ein Türöffner...

Muss es ja auch nicht sein. Malmsturm muss ja nicht jedem gefallen. Es ist von rollenspielenden Metalheads entwickelt worden, die genau die Essenz von Metal und S&S in das Werk einfließen lassen wollten (korrigiert mich, wenn ich Müll laber).

Ich finde, heute muss viel zu viel universalverträglich sein, politisch korrekt, genderneutral, etc.
Oft entsteht dann ein fader Einheitsbrei, der keinem so richtig schmeckt. Da lob ich mir doch eine Fokussierung auf eine Richtung, auch wenn nicht der Allgemeinkonsens dabei rauskommt. Es gibt ja auch viele andere Settings, mit denen man nicht warm wird. Aber solang für jeden was dabei ist, dann isses doch gut! Und wer Metal total zum  :puke: findet, der kann Malmsturm eben als nettes S&S Setting mit ner schwer lesbaren Titelschrift ansehen oder er lässt es halt.

Ich find übrigens Gangster-Rap und die dazugehörige Subkultur total kacke.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #60 am: 11.08.2015 | 23:25 »
Mal ehrlich: Eine geopferte Jumgfrau ist eine verpasste Gelegenheit.

Und um noch etwas zu polarisieren und in Richtung Black Metal zu übertreiben: Du kannst sie auch nach der Opferung noch schänden. It's never too late!  :headbang:
 ~;D
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #61 am: 11.08.2015 | 23:32 »
Muss es ja auch nicht sein. Malmsturm muss ja nicht jedem gefallen. Es ist von rollenspielenden Metalheads entwickelt worden, die genau die Essenz von Metal und S&S in das Werk einfließen lassen wollten (korrigiert mich, wenn ich Müll laber).

Ich finde, heute muss viel zu viel universalverträglich sein, politisch korrekt, genderneutral, etc.
Oft entsteht dann ein fader Einheitsbrei, der keinem so richtig schmeckt. Da lob ich mir doch eine Fokussierung auf eine Richtung, auch wenn nicht der Allgemeinkonsens dabei rauskommt. Es gibt ja auch viele andere Settings, mit denen man nicht warm wird. Aber solang für jeden was dabei ist, dann isses doch gut! Und wer Metal total zum  :puke: findet, der kann Malmsturm eben als nettes S&S Setting mit ner schwer lesbaren Titelschrift ansehen oder er lässt es halt.

Da stimme ich dir 100%ig zu. Absolut! :)

Ich bin eben als einer derjenigen, die sich wie Bolle auf eine deutsches S&S Setting gefreut haben, nur traurig, dass es dann doch nix für mich ist.

Ich find übrigens Gangster-Rap und die dazugehörige Subkultur total kacke.

Tststs... Dann isses ja gut, dass das hier ein RPG Forum ist. ;) Vielleicht sollten wir neben Politik und Religion auch Musik auf die Bannliste an Themen setzen. :D

Und um noch etwas zu polarisieren und in Richtung Black Metal zu übertreiben: Du kannst sie auch nach der Opferung noch schänden. It's never too late!  :headbang:
 ~;D

Mal frei nach Kennedy: Frag nicht, was du für dein Opfer tun kannst, frag, was dein Opfer für dich tun kann.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #62 am: 11.08.2015 | 23:36 »
Ich bin eben als einer derjenigen, die sich wie Bolle auf eine deutsches S&S Setting gefreut haben, nur traurig, dass es dann doch nix für mich ist.

Ist das ein Vor-Urteil oder ein Nach-Urteil? Hast du beim Beta-Test mitgemacht? Wie gesagt, der Metalbezug ist meines Dafürhaltens viel subtiler als es das Cover glauben macht.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #63 am: 11.08.2015 | 23:45 »
Jupp, wir Metaller sind ne Subkultur die lange abgeschottet war. Aber galt das nicht auch für die Rollenspielszene? Man schottet sich doch meist deshalb ab weil man sich missverstanden fühlt (ob das nun so ist sei mal dahin gestellt). Von außen hört man immer nur Kritik und Genörgel und so schottet man sich ab, schließt sich Schulter an Schulter mit Gleichgesinnten zusammen. Das ganze ist ja im Laufe des letzten Jahrzehnts (oder vielleicht auch schon länger) langsam nach und nach aufgeweicht, aber es gibt halt auch immer Hardliner, die gerne so weitermachen wollen wie bisher, weil es ihnen einfach Spass gemacht hat und immer noch tut: man gehört immer noch zu den ECHTEN (na klar ist das Blödsinn, aber es fühlt sich einfach gut an)!
Ich selbst zähle mich ja auch zu diesen "Hardlinern", obwohl ich Leute anderer Subkulturen nicht mehr grundsätzlich verteufel (mit dem Alter lernt man ja auch Toleranz :))
Der Punkt ist einfach - der rollenspielende Metalfan freut sich über Malmsturm. Wir lieben unsere Klischees,  und leben sie, wissen aber das sie eigentlich Unsinn sind. Es ist einfach ein großer Spass für uns sie hier im Spiel wieder zu finden denke ich. Anderen entgehen diese Anspielungen vielleicht, aber deshalb ist Malmsturm vermutlich kein schlechtes Spiel für sie. Aber selbst wenn, da bin ich mal egoistisch, bitte macht Malmsturm nicht unmetallisch - es gibt genug  S&S- (und andere Fantasy-) Settings da draussen. Wen das (mögliche) Metalfeeling stört, der kann sicher was anderes finden das ihm zusagt ohne dabei ohne einen allzu großen Verlust zu verspüren (Hyboria z.B. kann man sehr schön bespielen, da gibt es ja mehr als genug Hintergrundmaterial). :)

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #64 am: 11.08.2015 | 23:50 »
Vielleicht sollten wir neben Politik und Religion auch Musik auf die Bannliste an Themen setzen. :D

Och, bisher find ichs eigentlich sehr unterhaltsam und nicht übertrieben. Ich glaub hier sind auch die Mettler, die sich und ihre Musikrichtung nicht allzu ernst nehmen. Es geht ja um den Spaß, um sonst nix. :d :o
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #65 am: 11.08.2015 | 23:55 »
Aber selbst wenn, da bin ich mal egoistisch, bitte macht Malmsturm nicht unmetallisch

Mach dir keine Sorgen :)
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #66 am: 12.08.2015 | 00:10 »
Mach dir keine Sorgen :)
Guter Mann !  :headbang:

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #67 am: 12.08.2015 | 00:58 »
Irgendwie sehe ich beim Howardschen Conan den Metalbezug. Der ist nämlich ein ziemlich kalkulierender Drecksack, nicht so ganz das impulsive, laute, epische, was ich mit Metal verbinde. Leibers Fafhrd und Grey Mouser und Moorcocks Elric haben auch jetzt nicht so einen Bezug für mich zum Metal. Da würde ich eher mehr WAAAAH!!! DURCH BLUT WATEN!!!! GRRRR!!!!!! KÖPFE ABBEISSEN!!! HURRRR!!! WELT RETTEN!!!!! bei der Musik erwarten. ;)

Metal hat ja gerne eine Menge Pathos. Sword and Sorcery? Wenn die Typen mal was Gutes machen, dann eher aus Versehen. Oh, ein toller Schatz! Na gut, schlagen wir den Magier auch noch tot, dem der Schatz gehört. Hrmpf, in Ordnung, das arme Mädel retten wir noch eben. Mist, dabei ist mir der Edelstein unrettbar in den Fluss gefallen. Oder halt noch schlimmer Elric: Yay, ich kann doch mal was gutes machen! Duh, doch wieder alle tot, teils von mir und meinem seelenfressenden Schwert zerfetzt... Die Jungs (und dank C.L. Moore auch mal ein Mädel) haben meistens eher persönliche Probleme und Ziele.

Ich kriege da die Assoziation zwischen Metal und Sword and Sorcery einfach nicht hin. Epic Fantasy? Eher.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #68 am: 12.08.2015 | 06:50 »
Kann mich Chruschtschow nur anschließen.

Fafhrd und der Graue Mauser haben für mich auch keinen Metal-Bezug. Bei Conan vielleicht die Schwarzenegger-Variante. Elric und andere Sachen von Moorcock verbinde ich natürlich mit Hawkwind, also klassischem Rock aus GB. Kann man als Vorfahr von Metal-Vorfahren sehen (schließlich stammt Motörhead davon ab), aber muss man nicht.

Und ich bin auch so einer, für den dieses Metal-Zeug ein Grund war, das Setting erstmal im Regal stehen zu lassen (neben der Tatsache, dass mich Settingbeschreibungen eher nicht so stark interessieren  ;) )

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #69 am: 12.08.2015 | 07:30 »
Ja, Chruschtschow bringt es auf den Punkt.

Vielleicht mag der Schwarzenegger Film Metal-Bezug haben - aber er hat keinen Conan Bezug. Der Conan in der aktuellen Version, Jason Momoa, der macht das richtig gut, der ist sehr nah dran am literarischen Conan. Aber was kann Howard dafür, was die Pop-Kultur zwischenzeitlich aus einer seiner Hauptfiguren gemacht hat...? ( :muharhar:)

Aber wenn ich Musik in Bezug zu S&S setzen sollte, dann wäre es der OST der alten Conan Filme von Basil Poledouris. Theology/Civilization an und *snip* Instant Eskapismus.
« Letzte Änderung: 12.08.2015 | 07:34 von HEXer »
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #70 am: 12.08.2015 | 09:09 »
Was jetzt Metalbezug hat oder nicht sieht jeder anders und nicht jedes RPG schreibt es so direkt in den Klappentext wie z.B. Barbaren!.
Viele Metalbands sind von Autoren wie Tolkien oder Lovecraft inspiriert. Dementsprechend können D&D, Pathfinder und CoC genauso mit Metalbezug gespielt werden.
SciFi RPGs wie Traveller können auch "vermetaled" werden: https://en.wikipedia.org/wiki/Traveller_%28Slough_Feg_album%29
...
Ob die Autoren der Spiele einen bewussten Bezug zum Metal eingebaut haben, kann man als nicht-Autor aber kaum sagen.
Ich kenne Malmsturm selbst überhaupt nicht, aber solang das Gründen einer Band keine wesentlicher Regelaspekt ist, sollte es auch ohne Metal spielbar sein. ;)

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #71 am: 12.08.2015 | 09:46 »
Was jetzt Metalbezug hat oder nicht sieht jeder anders und nicht jedes RPG schreibt es so direkt in den Klappentext wie z.B. Barbaren!.
Viele Metalbands sind von Autoren wie Tolkien oder Lovecraft inspiriert. Dementsprechend können D&D, Pathfinder und CoC genauso mit Metalbezug gespielt werden.
SciFi RPGs wie Traveller können auch "vermetaled" werden: https://en.wikipedia.org/wiki/Traveller_%28Slough_Feg_album%29

Ja, das Album hat mir übrigens auch Lust auf Traveller gemacht - ein Gefühl, das die biederen Bücher bei mir noch nie ausgelöst haben ;)

Es ist ein interessantes, aber auch müßiges Thema. Metalband lassen sich von Literatur beeinflussen und manch einer lässt sich dann von der Musik wieder zum Rollenspiel beeinflussen, während andere sich lieber auf die Literatur selber beziehen. Letztlich ist Rollenspiel - wie Musik - ja etwas, was Spaß machen soll. Und das soll jeder so handhaben, wie es ihm gefällt. Über Geschmack lässt sich eben vortrefflich streiten, es kommt aber letztlich nicht viel Erkenntnisreiches dabei rüber. Letztlich versucht jeder in dieser Diskussion doch nur darzulegen, wieso er etwas mag bzw. nicht mag. Überzeugen lässt sich von solchen Argumenten meist niemand.
Zitat
Ob die Autoren der Spiele einen bewussten Bezug zum Metal eingebaut haben, kann man als nicht-Autor aber kaum sagen.
Ich kenne Malmsturm selbst überhaupt nicht, aber solang das Gründen einer Band keine wesentlicher Regelaspekt ist, sollte es auch ohne Metal spielbar sein. ;)
Der Gedanke hat dennoch was :)
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #72 am: 12.08.2015 | 09:48 »
Es ist ein interessantes, aber auch müßiges Thema. Metalband lassen sich von Literatur beeinflussen und manch einer lässt sich dann von der Musik wieder zum Rollenspiel beeinflussen, während andere sich lieber auf die Literatur selber beziehen. Letztlich ist Rollenspiel - wie Musik - ja etwas, was Spaß machen soll. Und das soll jeder so handhaben, wie es ihm gefällt. Über Geschmack lässt sich eben vortrefflich streiten, es kommt aber letztlich nicht viel Erkenntnisreiches dabei rüber. Letztlich versucht jeder in dieser Diskussion doch nur darzulegen, wieso er etwas mag bzw. nicht mag. Überzeugen lässt sich von solchen Argumenten meist niemand.

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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #73 am: 12.08.2015 | 10:05 »
Ich habe Malmsturm auch nicht nur wegen des Schriftzuges nicht gekauft, (ich finde den normalen Schriftzug nicht zum Kotzen oder hässlich), sondern weil ich Bedenken hatte, dass der Rest (die Welt, die Philosophien etc.) dem entapricht, was ich (leider) damit mittlerweile assoziere. Die Reaktionen hier untermauern das bedauerlicherweise.

Kannst du das vielleicht mal genauer erläutern? Mir als Gelegenheits-und-nicht-zu-brutal-Metal-Hörer, der vornehmlich andere Sachen hört und auch nicht mit langen Haaren und Kutte ausgestattet ist, geht es da nämlich völlig anders. Ich sehe hier eher ein paar Metalfans und Rollenspielautoren, die Witze über die Musiknazis (hier ist er, der Godwin) ihrer eigenen Szene machen.

Was den Inhalt angeht, so hätten es für mich beim Weltenbuch weniger bis keine Bilder nackter Frauen vorn vorne sein müssen. Da wird dem Leser tatsächlich ein tendenziell chauvinistisches Bild vermittelt, das ich bei den Autoren eigentlich nicht verorten würde. Ich bin allerdings auch erwachsen und unabhängig genug, mir davon nicht den Rest kaputt machen zu lassen.

Und zur Verbindung Metal-SaS sei gesagt, dass das nicht für jeden Metal gilt, wie Metal überhaupt ein sehr weites Feld ist und eine Gleichsetzung von beispielsweise Saxon mit Cannibal Corpse nicht so recht passen mag. Das ganze Trve, Epic und Viking Metal-Gedöns passt aber schon thematisch sehr gut zur Sword and Sorcery, genauso wie die in vielen Metal-Substilen verbreiteten Okkultismus-Thematiken. Die Szene selbst bedient sich aber auch gerne des Klischees harter Männer mit Kriegereinstellung und dazu passenden Ehrvorstellungen, wie sie von männlichen Sword and Sorcery-Buchhelden (weibliche sind eh sehr rar, so wie weibliche Metaller und noch krasser Metal-Musikerinnen) üblicherweise verkörpert wird, kombiniert mit einem in der Sword and Sorcery ebenfalls verbreiteten konservativen Weltbild mit ausgeprägt chauvinistischen Tendenzen.

Weiterführend kann man sich gerne mal die Albencover von Cirith Ungol, Domine, Armored Saint oder Manowar anschauen (letztere nicht ohne Augenzwinkern), die Texte lesen, und sich, wenn man keine Allergie gegen Metal hat, auch mal die zugehörige Musik anhören (ist bei Cirith Ungol möglicherweise sehr anstrengend. Der Sänger ist...gewöhnungsbedürftig).
« Letzte Änderung: 12.08.2015 | 10:29 von Crimson King »
Du kannst nicht zwei mal in den selben Fluss pissen.
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Re: Malmsturm minus Metal?
« Antwort #74 am: 12.08.2015 | 10:38 »
Zitat
kombiniert mit einem in der Sword and Sorcery ebenfalls verbreiteten konservativen Weltbild mit ausgeprägt chauvinistischen Tendenzen.
Wobei in dem Punkt immer die Frage ist: Ist nur die beschriebene Welt "archaisch", oder bringen auch die Autoren selber eine "archaische" Weltsicht mit ein ? (Manchmal hat man den Verdacht ja durchaus) Wir zielen da, wie ich hoffe, eindeutig, auf ersteres ab. Klar herrschen in der Malmsturmwelt Dauerclinch, überkommene Ehrenvorstellungen, unfaire Klassengesellschaften u.ä. Der Punkt ist allerdings nicht "Boah, DAS waren noch richtige Kerle und keine Weichluschen", sondern dass diese Dinge Probleme sind, die die Grundlage für interessante S&S-Geschichten bilden.
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