Autor Thema: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?  (Gelesen 1797 mal)

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Offline korknadel

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Ich muss gestehen, dass ich bisher nur einmal Ubiquity (Desolation) gespielt habe und mich nicht besonders gut auskenne. Mit DSA5 hat mich wieder die Aventurien-Lust gepackt, aber wenn es dann an die Abenteuer geht und ich mir vorstelle, wie sich das dann mit den DSA-Regeln umgesetzt anfühlen würde, erlahmt mein Geist und mir schlafen sämtliche Genitalien ein. Und das obwohl ich durchaus sehe, wo DSA5 einen gewissen Fortschritt gegenüber DSA4 darstellt ...

Mit SW und Fate tue ich mich schwer. Aber für das Aventurien und seine Helden, die mir vorschweben, würde ein eher pulpiger Ansatz ganz gut passen, und vor allem: Nicht so viel Regelgefrickel. Und deshalb trage ich mich gerade mit dem Gedanken, ob man Aventurien nicht eigentlich bestens mit Ubiquity bespielen können müsste.

Was mir bei der Desolation-Variante in Bezug auf Aventurien sehr gut gefällt:

-- Style Points: DSA hat immer das "richtige" Rollenspiel vor sich hergetragen, also warum Rollenspiel nicht mit Punkten belohnen, die wiederum für schöne Heldenaktionen eingesetzt werden können.
-- Das Proben-/Fertigkeitssystem ist schön schlank und bildet dennoch fast alles ab, was man von DSA gewohnt ist. Aber ich erwarte nicht zuletzt wegen der Average-Regelung eine deutliche Beschleunigung und weniger Ablenkung durch Regelgefrickel.
-- Das Magiesystem hat auch schon mal die wichtigsten Kategorien und mit Burn auch etwas, was man auf die aventurische Astralenergie übertragen könnte.

Ich habe gerade große Lust, mit einer Konvertierung herumzuexperimenten und zu -bauen.

Den Detailgrad bei DSA würde ich drastisch runterschrauben. Viele der Regelungen kann man entweder ganz vernachlässigen oder vergröbern oder über reinen Fluff lösen, wie ich finde. Dennoch wünsche ich mir natürlich, dass sich ein Ignisphaero, ein Ignifaxius und ein Fulminictus am Ende irgendwie unterscheiden, d.h. viele Details sind auch für mich erhaltenswert.

Insgesamt fände ich es aber schön, wenn die aventurischen Helden auch mal ein bisschen durch die Abenteuer rocken könnten und nicht ständig mühsam Qualitätsstufen, Fertigkeitspunkte und dergleichen zusammenkramen müssten ...

Wenn ich mich da mal weiter reinvertieft habe (was leider ein wenig dauern kann), würde ich meine Ergebnisse hier natürlich gerne präsentieren. Aber ich freue mich auch über Vorschläge, Meinungen, Beiträge oder gar Ergebnisse von euch.

Was meint ihr: Könnte das funktionieren? Hat das schon jemand gemacht? Was müsste man beachten?
« Letzte Änderung: 13.10.2015 | 13:55 von korknadel »
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Offline Rumpel

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Mist, gerade wollte ich dich bitten, mir Desolation auszuleihen, und jetzt brauchst du es selbst!

Aber im Ernst fände ich das natürlich sehr spannend. Aventurien gehört für mich nach wie vor zu den Lieblingsspielwiesen, mit Fate und Savage Worlds als alternativen Regelsätzen tue ich mich ja bekanntlich ebenfalls schwer - da könnte Ubiquity doch das richtige sein, und außerdem habe ich ja eh gerade beschlossen, das mal probieren zu wollen.

Ich würde mitmachen und wenn du da ernst machst und ich die Regeln ein bisschen kenne auch kleine Arbeitsaufträge (Zauberkonvertierung oder Archetypenerstellung oder was weiß ich ... ) übernehmen.
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Offline korknadel

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Offline Althalus

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Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass du Desolation "as is" etwas aufbohren wirst müssen - in die Richtung von HEX z.B. Besonders die Steigerungen erscheinen extrem langwierig (Skill neuer Wert x 3 statt 2?!), Startchars mit einem Talent statt 2, keine Ressourcen (im After ja halbwegs logisch). Ist halt alles auf "Survival-Mode-Fantasy" hin gestrickt.

Ich spiel grad die Journeys-Kampagne und im Before ist das teilweise echt lähmend.

Für klassische Fantasy also jedenfalls die Sonderregel aus AfO "Starting Skills" übernehmen (sind bestimmte Skills auf Level 0, die von der Vorgeschichte abhängen und günstiger zu steigern sind bei der Erschaffung), die Original-UBI Steigerungswerte nehmen und bei DSA auch Ressourcen reinnehmen.

Eigentlich würd ich dir fast raten, als Basis eher AfO zu nehmen - da wirst du weniger rumstricken müssen.
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Offline Orok

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An und für sich wäre es kein Ding. Allerdings ist das Magie-/ Karmasystem von DSA schon sehr speziell, und auch mit dem Hintergrund verwoben. Wäre für mich das große Problem.
Wenn du das übernehmen willst, wird es Aufwändig.
Wenn du das Desolation-Magiesystem als Ersatz benutzen willst, funktioniert das sicher gut. Man muss dann eben am Hintergrund teilweise etwas schrauben.
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Offline korknadel

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@Athalus: Danke für den Hinweis! An die 15 Startpunkte in Fertigkeiten hätte ich mich sowieso nicht gehalten, sondern eher versucht, mich an den Spezies-Kultur-Profession-Fertigkeiten zu orientieren. Also auf jeden Fall eine deutlich höhere Startpunktzahl.

Die anderen Ubiquitys schaue ich mir aber auf jeden Fall auch noch an! Da Magie der kritische Punkt ist, habe ich halt erst mal geschaut, wie das bei Desolation gemacht wird.

An und für sich wäre es kein Ding. Allerdings ist das Magie-/ Karmasystem von DSA schon sehr speziell, und auch mit dem Hintergrund verwoben. Wäre für mich das große Problem.
Wenn du das übernehmen willst, wird es Aufwändig.
Wenn du das Desolation-Magiesystem als Ersatz benutzen willst, funktioniert das sicher gut. Man muss dann eben am Hintergrund teilweise etwas schrauben.

Nur damit ich klarer verstehe, was Du meinst: Welche Aspekte des Magiesystems sind mit dem Hintergrund verwoben?

Meine allerersten Brainstorm-Aus-der-Hüfte-Geschosse dazu sind:
- Anhand der Beispiele für die Schwierigkeiten in den einzelnen Magiebereichen könnte man die meisten Zauber aus DSA nachbauen.
- Diese Zauber eignet sich ein Char als Fertigkeitsdisziplin der Fertigkeit Magic an. Die Disziplinen kann er dann einzeln wie üblich steigern.
- Der Effekt von Burn (es schlaucht) lässt sich eins zu eins in das Ausgeben von Astralenergie umwandeln. Schön aber, zwar so nicht bei DSA, aber doch sehr leicht in den Aventurien-Hintergrund zu integrieren, das Zufallselement beim Burn.
- Burn lässt sich reduzieren durch Artefakte, Tränke, Zustände, zum Beispiel Zauberstab.
- Artefaktbau gibt es bei Desolation ja bereits als magische Fertigkeit.
- Ähnlich könnte man Rituale und/oder Flüche als eigene Fertigkeit anlegen.
- Oder man macht aus Ritualen/Flüchen eine weitere Unterkategorie/Disziplin von Magic.

Ich meine, dass sich fast alles andere, was so sehr mit dem Hintergrund verwoben ist, einfach über Fluff, sprich: Beschreibungen am Spieltisch, darstellen lässt.

Natürlich fehlen dann die ganzen Abstufungen nach TaP*/QS, aber damit hat es das DSA-Magiesystem in meinen Augen auch deutlich übertrieben. Für besonders gute Ergebnisse könnte man auch einfach regeln, dass die Spieler beim Zaubern Style Points verheizen, und je nachdem, wie viele sie einsetzen, wird der Zauber spektakulärer ...

Mit dem Geweihtenkram muss ich mich tatsächlich noch mal genauer beschäftigen. Aber das müsste man doch eigentlich auch auf eine ganz ähnliche Weise hinkriegen.

Aber wie gesagt, das ist das Ergebnis von zehn Minuten im Desolation GRW blättern ...  :-[
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eldaen

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Jungs, wasnhierlos?! Lauter Ubiquity Threads upp n mool. :D

Zum Thema:

1) Geile Idee, die unterstütz ich gerne, wo ich kann.

2) Charaktererschaffung: Auch in den HEX Regelwerken sind bereits sogenannte 0 Level Skills enthalten, die jeder Startcharakter Kulturabhängig bekommen kann. Da hat man halt was aufgeschnappt, ist aber nur so gut, dass man mit seinem Attribut aber ohne den -2 Abzug eine Probe machen kann (aber noch keine Bonuswürfel erhält). Man kann da dann auch von Stufe 0 auf 1 leichter/günstiger Steigern.

3) Rassen: Es gibt im "Mysterie of the Hollow Earth" ein Generierungssystem für Rassentemplates.

4) Monster: Ebenfalls im "Mysteries of the Hollow Earth gibt es Regeln für die Erschaffung von Monstern/Kreaturen. Damit sollte sich das Meiste an aventurischen Kreaturen relativ fix und simpel nachbasteln lassen.

5) Magie: Wollt ihr denn ein Magiesystem wie bei DSA mit vorgefertigten Sprüchen oder eines, in dem man improvisieren kann? Falls ihr improvisieren wollt, könntet ihr noch in All for One einen Blick werfen, da gibt es ebenfalls recht übersichtliche Regeln zum Improvisieren von Zaubersprüchen. Dasselbe ystem wird da dann auch auf Priester angewandt. Außerdem gibt es dort Alchemie-Regeln. Ein etwas anderes Magiesystem verwendet HEX selbst (dort gibt es eher vorgefertigte Sprüche). Dafür wiederum gibt es hier: eine Anleitung zum Entwerfen eigener Sprüche: http://mythiceras.net/sites/mythiceras.net/files/HEX%20Expanded%20Ritual%20Rules%20v2.pdf
Und wenn man unbedingt an dem Astralpunkte System festhalten will, dann erschafft man eben ein neues "Secondary Attribute" - das haben die Jungs von Exile Games und von Triple Ace Games beispielsweise für Horror auch gemacht.
« Letzte Änderung: 13.10.2015 | 13:54 von HEXer »

Offline Boni

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Ich finde die Idee auch reizvoll. Allerdings würde ich gerade für die Ressourcen HEX dazunehmen.

Und: Ich würd's Ubiturien nennen ;)
Jiba, Boni, DSA - what could possibly go wrong?

Boni ist der fiesere Jeoffrey Baratheon!

Boni? - Neulich - Boni spielt...

Offline korknadel

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Fanke, HEXer und Boni! Schaue ich mir alles mal an.

Und: Ich würd's Ubiturien nennen ;)

Yeah!  :d
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eldaen

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #9 am: 13.10.2015 | 13:56 »
Halt uns bitte hier aufm Laufenden! :)

Offline korknadel

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Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass du Desolation "as is" etwas aufbohren wirst müssen - in die Richtung von HEX z.B. Besonders die Steigerungen erscheinen extrem langwierig (Skill neuer Wert x 3 statt 2?!), Startchars mit einem Talent statt 2, keine Ressourcen (im After ja halbwegs logisch). Ist halt alles auf "Survival-Mode-Fantasy" hin gestrickt.

Das ist tatsächlich ein bisschen seltsam: Bei der Charerschaffung kosten Skills neuer Wert x 3, bei der späteren Steigerung mit Erfahrungspunkten dann aber nur noch neuer Wert x 2 (siehe Seite 172).

Ich würde generell x 2 nehmen.


Für klassische Fantasy also jedenfalls die Sonderregel aus AfO "Starting Skills" übernehmen (sind bestimmte Skills auf Level 0, die von der Vorgeschichte abhängen und günstiger zu steigern sind bei der Erschaffung), die Original-UBI Steigerungswerte nehmen und bei DSA auch Ressourcen reinnehmen.

Die 0-Regel taucht auch bei Space 1889 auf (Venus). Das ist eine prima Lösung für die aventurischen Kulturen.

Ich vermute, dass ich mal mit 3 Talenten und/oder Ressourcen bei der Charerschaffung experimentieren werde, damit sich DSA-Helden halbwegs abbilden lassen. Ein adliger Magier bräuchte ja auf jeden Fall schon mal das Gildenmagier-Talent und die Ressource "Status". Ich glaube, es würde das Spiel noch nicht kippen, wenn der sich noch ein drittes Goodie aussuchen könnte ...

Wenn ich demnächste mal Zeit habe, mache ich mich mal an die Charerschaffung aventurischer Helden mit Ubi.

Und wenn man unbedingt an dem Astralpunkte System festhalten will, dann erschafft man eben ein neues "Secondary Attribute" - das haben die Jungs von Exile Games und von Triple Ace Games beispielsweise für Horror auch gemacht.

Zu dem Schluss bin ich inzwischen auch gekommen.

Noch mal vielen Dank für die Anregungen!
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eldaen

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #11 am: 14.10.2015 | 09:20 »
In Bezug auf die "Talente" fände ich es aber glaube ich gut, dass wenn man schon drei erlaubt, mindestens (!) eines davon eine Ressource sein muss, und nicht ein Skill Talent. Ressourcen haben den großen Vorteil, dass sie zum einen den Charakter mehr an die Hintergrundwelt anbinden und Abenteueraufhänger bieten, zum anderen können Ressourcen auch im Spiel wieder verloren werden.

Ihr bedenkt auch, dass man ja am Anfang der Charaktererschaffung ohnehin noch 15 Punkte hat, die man frei verteilen kann (also sich beispielsweise ein Talent zusätzlich zulegen kann)?

Schließlich solltet ihr noch bedenken, eventuele Rassenmodifikatoren tatsächlich über die "Racial Templates" abzuhandeln, um nicht unnötig viele Talente zu verwenden.
« Letzte Änderung: 14.10.2015 | 09:22 von HEXer »

Offline korknadel

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #12 am: 14.10.2015 | 09:39 »
In Bezug auf die "Talente" fände ich es aber glaube ich gut, dass wenn man schon drei erlaubt, mindestens (!) eines davon eine Ressource sein muss, und nicht ein Skill Talent. Ressourcen haben den großen Vorteil, dass sie zum einen den Charakter mehr an die Hintergrundwelt anbinden und Abenteueraufhänger bieten, zum anderen können Ressourcen auch im Spiel wieder verloren werden.

Ihr bedenkt auch, dass man ja am Anfang der Charaktererschaffung ohnehin noch 15 Punkte hat, die man frei verteilen kann (also sich beispielsweise ein Talent zusätzlich zulegen kann)?

Schließlich solltet ihr noch bedenken, eventuele Rassenmodifikatoren tatsächlich über die "Racial Templates" abzuhandeln, um nicht unnötig viele Talente zu verwenden.

Ja, genau an diesen Sachen denke ich gerade rum. Zum Beispiel automatische Talente für Spezies (Magie für Elfen etc.). Aber dazu muss ich mir einfach die DSA-Charerschaffung und -gestaltung noch mal genauer ansehen. Ich habe schon auch ein bisschen Sorge, dass die Talente in Ubi mächtiger sind als die Talente und SFs in DSA, aber ich fände es halt auch blöd, wenn Elf, Hexe und Gildenmagier am Anfang alle dasselbe Talent bekommen und sich ansonsten -- bei den Talenten etc. -- nicht unterscheiden. Deswegen dachte ich an ein zweites in der Hoffnung, dass das dann die Balance nicht kippt.

Ich muss enfach noch ein bisschen rumprobieren und rechnen.

Danke! Der Support hier ist genial.
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eldaen

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #13 am: 14.10.2015 | 09:41 »
Avec plaisir! :)

Die Regeln aus dem "Mysteries of the Hollow Earth/Mysterien der Hohlwelt" zur erstellung von Rassen-Tamplates hast du? Sonst meld dich, dann helf ich aus.

Generell würde ich nciht versuchen, den Powerlevel oder die Balance 1:1 umzusetzen, sondern lieber versuchen, das "Feeling" zu transportieren.
« Letzte Änderung: 14.10.2015 | 09:42 von HEXer »

Offline Althalus

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #14 am: 14.10.2015 | 10:33 »
Zitat
Ressourcen haben den großen Vorteil, dass sie zum einen den Charakter mehr an die Hintergrundwelt anbinden und Abenteueraufhänger bieten, zum anderen können Ressourcen auch im Spiel wieder verloren werden.
Kommt wohl drauf an - bei AfO waren bei uns die Ressourcen so dermaßen selten in Gebrauch, dass jeder XP darauf verschwendet schien. Bei Space ist es irgendwie auch nicht viel anders. Dürfte wohl am Spielstil liegen.

@Talente: 3 Talente erhöhen zwar das Powerlevel ein wenig, aber IMHO nicht extrem (kommt halt auf die Talent-Auswahl an). Aufpassen musst du jedenfalls bei solchen, sich verbinden lassen - z.B. die, die Basis-ATT ändern. Nahkampf-Angriff plus aktive Verteidigung auf INT geändert, INT auf 5 gesetzt und du hast einen Magier, der im Nahkampf ganz vorne mitspielen kann.  ;)
Das ist bei klassischer DSA-Fantasy vielleicht ein wenig störend.

Ich krieg grad Lust, mal doch AGONE zu konvertieren ...
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Offline korknadel

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Re: [Ubiquity] Ubiturien, eine DSA-Konversion -- ginge das?
« Antwort #15 am: 14.10.2015 | 14:17 »
Die Regeln aus dem "Mysteries of the Hollow Earth/Mysterien der Hohlwelt" zur erstellung von Rassen-Tamplates hast du?

Noch nicht, aber bald!  ;D
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