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Autor Thema: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]  (Gelesen 36962 mal)

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Offline Sashael

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #925 am: 14.02.2018 | 15:00 »
Die Frage ist doch: Ist das ein Trope Problem weil die Serie es dazu macht (meines Erachtens nach nicht) oder eher, weil auf diese Problematik sensibilisierte Fans es dazu machen (meiner Meinung nach)?
Kurz dazu:
Das Trope wurde deshalb zu einem Problemtrope, weil Homosexuelle, Frauen und People of Color  in Serien unterrepräsentiert sind. Ihr Anteil an (vor allem plottragenden) Figuren entspricht bei weitem nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung.
Bei Opfern von Gewalt dreht sich das Verhältnis auf einmal um und der Anteil der oben genannten ist weit höher als ihr Anteil an der Bevölkerung.

Im Prinzip hat Discovery schon eine ziemlich gute Mischung an plottragenden Figuren. Da ist es dann doppelt ärgerlich, wenn sie in eine solche ( einfach zu vermeidende) Falle laufen.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #926 am: 14.02.2018 | 20:51 »
Und?
Wer hat noch Balok aus ST:TOS in der letzten Folge gleich wieder erkannt?
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Offline Karl Lauer

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #927 am: 15.02.2018 | 08:13 »
Und?
Wer hat noch Balok aus ST:TOS in der letzten Folge gleich wieder erkannt?
Ja, mal wieder... Wundert mich das Memory Alpha noch nicht aktualisiert wurde...
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Online Selganor

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #928 am: 15.02.2018 | 08:33 »
Ja, mal wieder... Wundert mich das Memory Alpha noch nicht aktualisiert wurde...
In der englischen Fassung ist er schon drin (inklusive Bild), da scheinen die Deutschen einfach nur langsamer zu sein (von Episode 14 und 15 gibt's ja scheinbar noch keine deutsche Fassung) ;)
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Offline Teylen

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #929 am: 15.02.2018 | 23:12 »
Der FemFreq-Cast hat Emily Taylor gefunden die wiederum sich recht gut mit Biologie und Pilzen auskennt, und etwas über die verwendete Wissenschaft erzählt:
Star Trek Discovery Recap FREQCast Bonus: The Unbearable Wrongness of Mycelium Science
(Nach etwas Diskussion ist die Folge im Grunde ein Monolog von Emily Taylor über die Biologie.
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Offline Sashael

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #930 am: 16.02.2018 | 04:09 »
So ist das eben, wenn Filme/Serien über etwas gemacht werden, mit dem man sich gut auskennt. Die korrekt dargestellten Perlen sind selten und der "unbearable" Schrott Legion. Bei 90% aller Darstellungen von Küchenarbeit könnte ich mir z.B. auch stets nen Facepalm geben.
Andes gesagt: Verschwendete Lebenszeit, sich das Video anzugucken. ;D
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Offline First Orko

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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #931 am: 16.02.2018 | 05:56 »
Dasselbe mir Computertechnik, auch und gerade in SciFi.
Disc ist ein Lehrstück in " warum halbdurchsichtige Hologramme keine Usability haben "

(und von sowas wie "Hacken" fange ich gar nicht erst an)

Allerdings war ST was Technik angeht immer eine der visionärsten Serien und hat wirklich viele technische Entwicklungen vorweg gekommen, die so oder zumindest ähnlich schon Wirklichkeit wurden...
« Letzte Änderung: 16.02.2018 | 05:58 von First Orko »
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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #932 am: 16.02.2018 | 06:23 »
So ist das eben, wenn Filme/Serien über etwas gemacht werden, mit dem man sich gut auskennt.

Richtig ärgerlich ist das bei den Gelegenheiten, wo es "richtig" einfacher (oder genau so schwer) darzustellen wäre oder besser zum Plot passen würde (!) - und das kommt oft genug vor.
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Offline Teylen

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #933 am: 16.02.2018 | 08:58 »
So ist das eben, wenn Filme/Serien über etwas gemacht werden, mit dem man sich gut auskennt. Die korrekt dargestellten Perlen sind selten und der "unbearable" Schrott Legion. Bei 90% aller Darstellungen von Küchenarbeit könnte ich mir z.B. auch stets nen Facepalm geben.
Andes gesagt: Verschwendete Lebenszeit, sich das Video anzugucken. ;D
Naja, es ist ein Podcast. Heißt man muss nicht hinschauen.
Wegen dem Bezug berücksichtigt die Frau das durchaus, und argumentiert das man bei SF und gerade Star Trek einerseits durchaus mit erfundenen Begriffen arbeiten kann (als Beispiele wurden Phaser genannt oder auch Dilithium Kristalle), das man vielleicht eine Idee weniger auf der Pseudo-Science herum reiten könnte oder sich vielleicht einen wissenschaftlichen Berater an Bord holt damit es nicht ganz so abwegig wird und vielleicht eher Visinär.

Es gibt auch interessantes über Pilze, Sporen, Mycelium-Netzwerke und Bärchentierchen zu lernen und ich fand es auch ganz spannend zu lernen das der Charakter Stamets wohl auf einem gleichnamigen Ted-Talker basiert.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #934 am: 16.02.2018 | 15:21 »
Dasselbe mir Computertechnik, auch und gerade in SciFi.
Disc ist ein Lehrstück in " warum halbdurchsichtige Hologramme keine Usability haben "

(und von sowas wie "Hacken" fange ich gar nicht erst an)

Allerdings war ST was Technik angeht immer eine der visionärsten Serien und hat wirklich viele technische Entwicklungen vorweg gekommen, die so oder zumindest ähnlich schon Wirklichkeit wurden...

Das "Problem" an so einen Nit-Picking ist das es eigentlich NIEMANDEN, ausser dem Ersteller und jeder der sich mit Materie auskennt oder den Film kritisiert, interessiert.

Erfreuliches Gegenbeispiel bei Computer"hacking":
"Mr. Robot" Oder "Snowden"

Ebenso wenn Actionszenen gezeigt werden:
Schwertkämpfe: Das Ziel auf dem Set ist das es gut aussieht und keiner verletzt wird. Echte Kämpfe sähen anders aus. Manche Filme zeigen das ganz oke.
Schußwechsel: Wie toll die Leute treffen, wie sie sich taktisch aufstellen, wie sie ausweichen, wie sie ihre Waffen handhaben, oft sehr gräußlich. Auch hier wenige Ausnahmen.
Straßenverfolgungsjagden: Zum Teil sehr unrealistische Physik und Fahrzeugausdauer....

Etc. pp.

Deswegen ist einem Film vorzuwerfen er wäre unrealistisch weltfremd. Das ist keine Fachanleitung, das ist ausgedachtes Zeugs.
Ähnlich in Büchern.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!] PILZE!
« Antwort #935 am: 16.02.2018 | 15:45 »
All things WRONG with the Mycelium Rant:

Suggestion: Keep things VAGUE. Instead of Lasers use Phasers. Suggestion: Instead of Mycelium use strangeprotofunghium. And the proto-funghi are not from biomatter but from vaccuumenergy created pseudoscience whateverium. Rant Problem solved......
They use existing Mushroom names? OMFG?
Und Weltraumfahrzeuge werden Schiffe genannt! OMFG!

Der Witz ist, ich kenn mich mit Pilzen nicht aus und es ist mir folglich egal.
Wie 99% der Zuschauer, egal ob sie die Serie nun mochten oder nicht.

Ich würde halt davor warnen die Drehbücher von einem Mykologen schreiben zu lassen.
Ich denke DAS wäre die echte Katastrophe.

Einziges Fazit so weit:
Nutzt ausgedachte Wörter so das Euch keiner auf irgendwas festnageln kann.

Nutzt Technobabble, je weniger Sinn es in der realen Welt ergibt, umso besser.....

Wenn man es aber namentlich so weit von der heutigen Physik entfernt das man nichts erkennbares mehr verwendet dann könnte man auch ein auf Hogwarts Prinzipien basierendes Raumschiff nehmen.

Dann ist das teleportieren etwas wo jemand weit getragen wird.
Superschnelle Roboter die zwischen zwei Punkten hin und her wetzen und die Leute "tragen".
Und der Deflektor macht Späßchen und versucht die Gegner abzulenken?

Aber fachlich hat die Dame wohl voll recht.
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Offline Teylen

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #936 am: 16.02.2018 | 16:56 »
Eigentlich bietet sie verschiedene Option:
1) Man nimmt etwas klanglich ähnliches, das es in der Welt nicht gibt.
Das heißt Phasers oder Lasers gibt sich nicht soviel. Man hat aber den Vorteil das man bei der Benutzung des Laserpointer nicht daran erinnert wird das es ziemlicher Unfug ist.
Das heißt Dilithium Krystalle oder Lithium Krystalle gibt sich auch nicht viel. Man hat aber den Vorteil das man bei der Benutzung der Lithium Batterie nicht daran erinnert wird das es ziemlicher Unfug ist.

So für die Zuschauer die vielleicht schon einmal etwas mehr von Pilzen und Bärchentierchen gehört haben.

2) Man beschäftigt einen wissenschaftlichen Berater.
Das heißt man hat immer noch merkwürdige Alien-Pilze, redet dabei allerdings keinen kompletten Unfug der auf alten Ted-Talks und Fachbegriffs-Bingo basiert, betreibt dabei aber speculative fiction.

Das heißt man könnte damit vielleicht tatsächlich interessante Theorien aufstellen, über die der normale Zuschauer auch nachdenken kann. Ohne dem normalen Zuschauer ein "Sie benutzen nur 30% ihres Hirns"-Schmufu vorzusetzen. Respektive Analog zu dem was erzählt wurde, eine Version "Ja, das Universum ist von einem riesigen Baum durchzogen, und über dessen Wurzeln kann man reisen".
Sowas kann passen, wenn man einen Film wie Lucy macht oder einen wie Star Wars, allerdings war Star Trek da mal weniger Fantasy [und keiner hat wegen zuviel Anspruch n Hirnschlag bekommen].

3) Man erzählt einfach etwas weniger Unsinn [und macht dafür mehr Geschichte/Charaktere etc]
Es hat schon bei Star Wars nicht geholfen das man mehr Worte & Zeit als nötig auf die Midis verschwendet hat. Nun und unter den vielen möglichen Fehlern von Episode 8 war sicherlich nicht das man etwas Dummsabbel dazu bekommen hat wie die Leute nun Gedankenverbunden wurden oder wie das mit der Projektion klappt.

Das heißt wenn man einen Transporter hat, ist es vielleicht ganz hilfreich zu sagen das der halt beamt, anstelle zu detaillieren wie der beamt. Damit beamt das Ding halt und man kann Plot machen.


Was Mr. Robot betrifft...
Das bewegt sich einerseits um 2) rum und wirkt damit etwas weniger dappert als Ar-"Lass Uns Gemeinsam Auf Die Tastatur Schlagen-row. Womit Mr. Robots Serien-Dummheiten [Die Banken haben kein Backup] weniger auffallen. Andererseits macht man exzessiv von 3) Gebrauch. Das heißt in zwei Staffeln gab es nur sehr wenige Szenen in denen überhaupt on-screen gehackt wurde. Ich erinnere mich an keine in der zweiten. Stattdessen konzentriert man sich auf die Figuren.
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Offline Captain T

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!] PILZE!
« Antwort #937 am: 16.02.2018 | 18:38 »
Ich würde halt davor warnen die Drehbücher von einem Mykologen schreiben zu lassen.
Ich denke DAS wäre die echte Katastrophe.

Ich glaube, ich wäre ein gar nicht so schlechter Drehbuchautor. Aber meine Tage als echter Mykologe sind nun auch schon ein bisschen her ...

Ansonsten: Ja. Und Nein. Als der Pilzkram und insbesondere das Riesentardigradum zum ersten Mal auftauchten (hat sich keiner über den Space-Wal aufgeregt?) ist meine SoD echt zerbrochen. Aber ich bin kein Canon-Fetischist und ich kann meine Anspruchshaltung recht flexibel anpassen, um trotzdem Spaß an einer Serie zu haben, obwohl halt einige Details nicht passen. Zwei Folgen später wars mir ziemlich egal.
« Letzte Änderung: 16.02.2018 | 18:39 von Dolge »
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Offline Der Narr

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #938 am: 16.02.2018 | 18:52 »
Also Paul Stamets, nicht die Rolle in der Serie, sondern der real existierende Mykologe, schien das ziemlich cool zu finden wie man in Star Trek: Discovery mit der Sache umgeht (mein Eindruck aus seinem Auftritt bei AfterTrek), wahrscheinlich schenkt das diesem abgefahrenen Forschungsgebiet auch eine Menge Aufmerksamkeit, den es sonst nicht mal so eben generieren kann.

Wenn "ernsthafte" Wissenschaftler das nicht so toll finden, ja, super, aber ist ja nun nicht so als würde damit Schaden angerichtet werden, oder?

Pfff....

Ich finde den ganzen Pilzkram auch nur wegen der Kanon-Kompatibilität problematisch. Aber für mich ist es relativ klar, wie man das jederzeit rausschreiben kann. Die müssen ja nur beschließen, dass das Pilznetzwerk geschützt werden muss vor Kontaminationen und daher wird die weitere Forschung und Verwendung eingestellt. Muss man nur hoffen, dass nicht eine der drölfzig Milliarden anderer Spezies im Universum mal aus Versehen das Netzwerk kontaminieren und alles Leben im Universum und allen Multi-Universen auslöschen.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!] PILZE!
« Antwort #939 am: 16.02.2018 | 19:24 »
Ich glaube, ich wäre ein gar nicht so schlechter Drehbuchautor. Aber meine Tage als echter Mykologe sind nun auch schon ein bisschen her ...

Cross-Training ist gut.
Der Vortrag war auch gar nicht schlimm und hat schon die tatsächlichen Kritikpunkte gut dargestellt.
Auch ziemlich intelligent dargestellt.
Nur reicht halt Mykologie alleine nicht aus um jemanden zu einem guten Drehbuchautor zu machen.

Ansonsten: Ja. Und Nein. Als der Pilzkram und insbesondere das Riesentardigradum zum ersten Mal auftauchten (hat sich keiner über den Space-Wal aufgeregt?) ist meine SoD echt zerbrochen. Aber ich bin kein Canon-Fetischist und ich kann meine Anspruchshaltung recht flexibel anpassen, um trotzdem Spaß an einer Serie zu haben, obwohl halt einige Details nicht passen. Zwei Folgen später wars mir ziemlich egal.

Eben, die SoD zerbricht eher an Unstimmigkeiten INNERHALB des Settings als am vom Setting aufgebauten Kanon.
Star Trek hat den Balast des Kanons den sie mit sich schleppen.
Den kann mal mal mit Begründung ignorieren oder neue Faktoren rein bringen.

Bei dem Sporendrive war wohl der Hauptkritikpunkt das man etwas in die Vorgeschichte einbaut das dann in ST:TOS keine Rolle zu spielen scheint.
Und es sowohl recht mächtig (also warum nutzt man es nicht weiterhin????), anscheinend beherrschbar und potentiell Imba ist.

Ich finde den ganzen Pilzkram auch nur wegen der Kanon-Kompatibilität problematisch. Aber für mich ist es relativ klar, wie man das jederzeit rausschreiben kann. Die müssen ja nur beschließen, dass das Pilznetzwerk geschützt werden muss vor Kontaminationen und daher wird die weitere Forschung und Verwendung eingestellt. Muss man nur hoffen, dass nicht eine der drölfzig Milliarden anderer Spezies im Universum mal aus Versehen das Netzwerk kontaminieren und alles Leben im Universum und allen Multi-Universen auslöschen.

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Offline Ludovico

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #940 am: 2.05.2018 | 10:19 »
Ich hab nun reingeschaut. Es ist ganz nett, actionreicher als die vorigen Serien.
Ok, die Klingonen sehen wieder anders aus.

Soweit stört mich die Dummheit einiger Charaktere bei einigen Szenen:
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Ok, und dass sie schon wieder keinen reinrassigen Vulkanier genommen haben (bislang war ja lediglich Tuvok bei Voyager ein reiner Vulkanier), sondern nur einen Menschen, der bei den Vulkaniern aufgewachsen ist und bei der ich langsam das Gefühl bekomme, dass sie eine kleine Mary Sue ist.

Offline Karl Lauer

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #941 am: 2.05.2018 | 10:32 »
Ok, die Klingonen sehen wieder anders aus.
Da habe ich am Wochenende was gehört, es hätte irgendwas mit Film / Serienrechten zu tun, bzw. das diese nicht beide beim selben Konzern liegen.
Verstehe es zwar nicht ganz genau, aber das die wegen so einem Scheiß anders aussehen kann ich mir in der heutigen Zeit gut vorstellen.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #942 am: 2.05.2018 | 10:43 »
Da habe ich am Wochenende was gehört, es hätte irgendwas mit Film / Serienrechten zu tun, bzw. das diese nicht beide beim selben Konzern liegen.
Verstehe es zwar nicht ganz genau, aber das die wegen so einem Scheiß anders aussehen kann ich mir in der heutigen Zeit gut vorstellen.

Kann mir nicht vorstellen, dass da was dran ist - das TNG-Klingonendesign zieht sich mit Ausnahme von TOS in der einen oder anderen Art durch alle Filme und ist gleichzeitig so variabel, dass man da kaum einen "schützbaren" Kern wird feststellen können. Sonst könnte irgendeine Klingonenstirn-Rechteinhaber ja künftig auch die Vampire von Buffy für ihre huckligen Stirnen verklagen ...
Außerdem gibt es haufenweise Videos und Aussagen der Discovery-Macher zu den Gründen für ihre Designentscheidung, von irgendwelchem Rechte-Kram ist da nicht ein einziges Mal die Rede.
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Offline Ludovico

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #943 am: 29.05.2018 | 23:10 »
Ich ärger mich nun doch durch die erste Staffel. Man, die Protagonistin ist so eine Dumpfbacke. Die Imperatorin hat Recht und einen guten Plan, der auch vollkommen gerechtfertigt ist angesichts der Situation und der ein cooles Ende als Resultat hätte.

Aber die Protagonistin ist so ein moralinsaures Weichei und Mary Sue, dass einen guten Plan einfach nicht durchzieht nur wegen geringer moralischer Aspekte, die angesichts des Resultats unbedeutend sind.

Und dann die Sache mit dem Paralleluniversum und diesem Antrieb... Also da bin ich mehr von Star Trek gewohnt. Das ist echt arm, denn eigentlich müsste es doch eine unendlich grosse Anzahl solcher Antriebe geben.
« Letzte Änderung: 29.05.2018 | 23:13 von Ludovico »

Offline Sashael

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #944 am: 30.05.2018 | 07:42 »
Äh ... sorry, du bezeichnest einen planetenweiten Massenmord als "guten Plan"!?!?

Guck bitte kein Star Trek, du hast da was bei der Philosophie des Franchise etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden.
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Offline Ludovico

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #945 am: 30.05.2018 | 10:16 »
Äh ... sorry, du bezeichnest einen planetenweiten Massenmord als "guten Plan"!?!?

Ob sie den durchgezogen hätten, ist offen. Wahrscheinlich damit gedroht. Dann hätte die Föderation die Hand an der Kehle der Klingonen und alles wäre supi.
Stattdessen gibt man den Zünder einer religiösen Fanatikerin, die nicht wirklich einen Grund hat, nicht gegen die Erde zu marschieren.

Zitat
Guck bitte kein Star Trek, du hast da was bei der Philosophie des Franchise etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden.

Dieses Star Trek war so etwas von anders als alle anderen (und das nicht nur, weil die Klingonen mal wieder anders aussahen), dass ich ernsthafte Schwierigkeiten habe, es in die Reihe zu verorten. Alleine wie dämlich sich die Charaktere benehmen... Das ist schon anders als in anderen Star Trek-Reihen.

Alleine die Pilz-Technologie... Wieso wird sie nicht mehr benutzt, wenn sie so super ist? Ethische Bedenken? Gibt sicher genügend Völker, die diese nicht haben.

Aber auch so haben wir schon öfters in anderen Star Trek-Teilen erfahren dürfen, dass die Föderation nicht so supidupigut ist und auch mal pragmatische Entscheidungen trifft.

Und ein solches Ende wäre echt mal neu und hätte Stoff zum Nachdenken angeregt.

Nun gab es aber das Mary Sue-Ende, dass nur so vor moralischer Überlegenheit troff.
Und der Plot mit dem Paralleluniversum... So etwas Flaches hätte ich echt nicht erwartet.

Offline 1of3

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #946 am: 30.05.2018 | 10:33 »
Ich wunder mich, dass alle über diesen Antrieb reden. Die Enterprises und Voyagers haben unterwegs so viele überragende Antriebe aufgegabelt und keiner fragt je danach. "Wir haben jetzt diese tolle Technologie und nächste Woche nicht mehr", ist eigentlich total Star Trek. >;D

Offline Teylen

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #947 am: 30.05.2018 | 10:42 »
Ob sie den durchgezogen hätten, ist offen. Wahrscheinlich damit gedroht.
Sie hat den Genozid bereits einmal durchgezogen.
Weshalb sollte sie den kein zweites mal begehen?

Ansonsten war der ganze Krieg derart haarsträubend an jeglichen inneren oder äußeren Logik vorbei, dass sich das Gefühl der Spannung bei mir lange davor verabschiedete.

Zitat
Alleine die Pilz-Technologie... Wieso wird sie nicht mehr benutzt, wenn sie so super ist? Ethische Bedenken? Gibt sicher genügend Völker, die diese nicht haben.
Es hat mich auch irritiert.
Das heißt, dass man bewusst ein Multiversum auf macht und dann ganze zwei Universen des Multiversums auf den Pilzunsinn kommen und von deren Treiben noch gleich das Schicksal aller Multiversen abhängt.


@1of3: Es half vielleicht bei Voyager, dass man etwaigen Technik-Unsinn nicht noch im großen Stil über eine Staffel walzte als hätte man das Ei des Kolumbus entdeckt.
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Offline bobibob bobsen

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #948 am: 30.05.2018 | 11:17 »
Zitat
Ok, und dass sie schon wieder keinen reinrassigen Vulkanier genommen haben (bislang war ja lediglich Tuvok bei Voyager ein reiner Vulkanier), sondern nur einen Menschen, der bei den Vulkaniern aufgewachsen ist und bei der ich langsam das Gefühl bekomme, dass sie eine kleine Mary Sue ist.
Gab es da nicht auch T-Pol oder war die auch nicht Vulkanierin?

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Re: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
« Antwort #949 am: 30.05.2018 | 11:48 »
T'Pol war Vulkanierin, hat aber ständig mit Gefühlen zu kämpfen gehabt. Das hat sich ewig hingezogen. Tuvok war gefühlt ( ;D ) der vulkanischste Vulkanier.