Autor Thema: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]  (Gelesen 136768 mal)

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Offline wild dice

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #175 am: 26.09.2017 | 11:03 »
Wir haben gestern nur die 1. Folge gesehen und schaffen es hoffentlich heute weiter zu schauen - ziemlich gut!
Keine Panik, das ist nur das normale Leben - jenes, welches zwischen den Träumen der Kindheit und der Ruhe des Todes einen immer wieder auf den Boden zurückholt.

Offline Tante Petunia

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #176 am: 26.09.2017 | 11:22 »

Kurz zusammengefaßt:

Der Treckie in mir schlägt die Hände überm Kopf zusammen und ist am pöbeln und randalieren.

Davon mal abgesehen: Gutes SF-Popcorn-Kino. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe Lust auf mehr!
Slüschwampf

Offline Selganor [n/a]

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #177 am: 26.09.2017 | 11:33 »
Der Treckie in mir schlägt die Hände überm Kopf zusammen und ist am pöbeln und randalieren.
Dann mal Butter bei die Fische: Was genau ist daran so schlimm? (Gerne auch als Spoiler fuer die Leute die noch nicht geschaut haben -  ich komme vermutlich erst nachher zur 2. Folge)
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Offline Tante Petunia

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #178 am: 26.09.2017 | 11:52 »
Dann mal Butter bei die Fische: Was genau ist daran so schlimm? (Gerne auch als Spoiler fuer die Leute die noch nicht geschaut haben -  ich komme vermutlich erst nachher zur 2. Folge)
Mann mit Ukulele hat es oben schon sehr gut beschrieben:
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Im Prinzip find ichs gut.
Aber: Irgendwie steht Star Trek drauf, es wirkt (jedoch) noch nicht wie Star Trek. Eher wie eine spannende neue Sci-Fi-Serie, auf die man ein Star Trek-Etikett gepappt hat.

Ich verstehe halt nicht, wieso man nicht im 24. Jhd. weitergemacht hat. Da wären so viele Freiheiten möglich gewesen.
Jetzt sind wir zehn Jahre vor Kirk mit anderer Technik, anderen Uniformen, neuen Aliens und wieder neuen Klingonen (die auf Schiffen fliegen, die keine Klingonenschiffe sind ^^).

Aber das sind die Sorgen von mir Altfan. Für neue Zuschauer ist das vielleicht genau das Richtige, um Star Trek weiter am Leben zu halten.
Und immerhin bin ich soweit angefixt, dass ich wissen will, wie es weiter geht.

 
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Davon losgelöst einmal abgesehen kann ich mich nur wiederholen (soll hier bitte keiner sagen können, daß ich alter Knochen mich nicht noch auf etwas neues einlassen könnte):

Zitat
Davon mal abgesehen: Gutes SF-Popcorn-Kino. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe Lust auf mehr!
« Letzte Änderung: 26.09.2017 | 11:55 von Tante Petunia »
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Offline Der Nârr

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #179 am: 26.09.2017 | 12:54 »
An den Klingonen hat mich ehrlich gesagt die Sprache mehr gestört als das Aussehen; vermutlich ist das wieder das Original?
Es soll die erfundene Sprache sein, habe ich gelesen, also das "echte" Klingonisch mit Grammatik und Wörterbuch. Mir war nur aufgefallen, dass manche Wörter anders ausgesprochen wurden als in TNG/DS9, aber so eine Sprache kann sich ja auch verändern. Es ist aber in der Tat anstrengend, denen zuzuhören, ich finde weil die so langsam sprechen und ungewohnt betonen. Als ob denen jedes Wort schwer fällt und sie Überwindung kostet, dass man es geradezu ausspucken muss. Ich hoffe, das war jetzt nicht rassistisch :P.
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Offline YY

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #180 am: 26.09.2017 | 13:54 »
Dass es kein Reboot/Relaunch ist und in der Prime-Timeline spielt, ist ja quasi Discoverys Lebenslüge.
Dabei war von Anfang an klar, dass es einen Riesenbruch darstellt und das bei der zeitlichen Verortung auch muss.


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Offline Antariuk

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #181 am: 26.09.2017 | 14:43 »
Es soll die erfundene Sprache sein, habe ich gelesen, also das "echte" Klingonisch mit Grammatik und Wörterbuch. Mir war nur aufgefallen, dass manche Wörter anders ausgesprochen wurden als in TNG/DS9, aber so eine Sprache kann sich ja auch verändern. Es ist aber in der Tat anstrengend, denen zuzuhören, ich finde weil die so langsam sprechen und ungewohnt betonen. Als ob denen jedes Wort schwer fällt und sie Überwindung kostet, dass man es geradezu ausspucken muss. Ich hoffe, das war jetzt nicht rassistisch :P.

Gerade das fand ich sehr erfrischend und gut - es machte den Eindruck als wenn Klingonen, zumindest wenn sie öffentlich und als Krieger untereinander reden und verhandeln, nichts leichtfertig sagen. Und was die Aussprache in älteren Installationen von Star Trek angeht habe ich mal gehört die Aussprache wäre dort oft eine Katastrophe aus Sicht von Klingonisch-Linguisten, aber kA ob das stimmt ;D
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Offline Der Nârr

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #182 am: 26.09.2017 | 16:13 »
Und was die Aussprache in älteren Installationen von Star Trek angeht habe ich mal gehört die Aussprache wäre dort oft eine Katastrophe aus Sicht von Klingonisch-Linguisten, aber kA ob das stimmt ;D
Dann haben die Klingonisch-Linguisten aber schlechte Arbeit gemacht, denn die Aussprache der Serien ist ja nun mal die Primärquelle, aus der sich jede Klingonisch-Linguistik ableiten muss. Was generell das Theatralische der Klingonen angeht, so stimme ich zu, die Klingonen "sind halt so". Das hat die Serie bis jetzt finde ich auch gut eingefangen und es sind ja auch alle Schlüsselworte gefallen, von Kronos über High Council bis Sto'vo'kor. Ich kann gar nicht die Inszenierung der Vulkanier-Mystik abwarten. Man erinnere sich an TOS, wo hochrangige Vulkanier auf Sänften getragen werden und man einen Kampf auf Leben und Tod führen muss, bevor es an die Hochzeit geht :D. Sowas will ich sehen, nur in cool und modern.

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Der war auch in DS9 öfter mal zu sehen und meistens ein sicherer Knock-Out gegen Ende eines Kampfes - m.E. auch eine Hommage an TOS.

Aber was Discovery angeht
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #183 am: 26.09.2017 | 16:15 »
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #184 am: 26.09.2017 | 16:33 »
Paradebeispiel Brunnen:
Warum sollte man da hinlatschen, außer um nicht aufzufallen?
Aber wieso flaniert man dann mitten durch den Brutbereich derer, von denen man nicht entdeckt werden will?
Wenn man sich sowieso direkt am Brunnen hochbeamen lassen will, kann man sich auch dort runterbeamen lassen.

Das macht in der Tat wenig Sinn. Genau genommen hat die Beam-Philosophie bei Star Trek aber noch nie viel Sinn ergeben. Ähnlich wie bei Star Wars (wo man auch nie dort landet wo man eigentlich hinwill) ist es halt immer spannender erstmal ein paar Kilometer laufen zu müssen. So kann halt auch viel mehr passieren ;)

Gerade Star Trek ist bei vielen seiner Technologien sehr inkonsistent. Ist auch nicht verwunderlich wenn man bedenkt das bei insgesamt über 700 Folgen ja etliche verschiedene Leute daran gearbeitet haben.
Da gibt es auf einmal langstrecken Scanner die Spocks Gesicht in einer Menschenmenge auf Romolus entdecken können (!). Da ist man auf der DS9 in der Lage einen feindlichen Offizier vom Holodeck der Station zur Kommandozentrale zu beamen (obwohl diese sich in Feindeshand befindet !). Realistisch könnte man also jegliche Eindringlinge einfach direkt ins Gefängnis, das All oder die nächste Sonne beamen (oder sie gar nicht erst wieder materialisieren sondern direkt verpuffen lassen).

Ich gebe dir völlig recht das man gerade bei einer neuen "modernen" Serie darauf achten könnte sowas besser zu machen (oder zumindest eine Technobabble-Erklärung zu liefern warum man nicht direkt zum Brunnen beamen konnte). Für mich ging das noch in Ordnung ohne meinen (positiven) Gesamteindruck zu stören. Aber da ist die Grenze bei jedem halt anders gesetzt.
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Offline YY

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #185 am: 26.09.2017 | 16:52 »
@Dolge:

Grundsätzlich ja, aber zum Einen ist jetzt wie gesagt die Fallhöhe zu hoch. Da wird man zurückrudern müssen.
Und das Ganze hat sich zum Zweiten für mich nicht sonderlich nachvollziehbar ergeben, sondern war ganz viel Drama um des Dramas willen.
Ich tue mir schwer, dafür eine griffige Formulierung zu finden, aber das zieht sich mMn durch fast alle modernen Serien und geht mir auch an anderer Stelle enorm gegen den Strich.

Man hat einen Verlauf, den man cool und ganz toll dramatisch findet und darauf wird auf Biegen und Brechen hingearbeitet, auf die Nachvollziehbarkeit gepfiffen und das ganze Drama dann auch noch völlig überzogen dargestellt.

Das past bei so einem Adoptivvulkanier wie Burnham dann halt noch viel weniger, wenn jeder erzählt und zeigt, wie toll die ist und sie dann wenig später nur noch Scheiße abliefert.

Ist natürlich auch eine Sache der Präferenz - mir sind ruhigere Darstellungen deutlich lieber und Charaktere dürfen bei mir gerne still leiden anstatt bei jeder Gelegenheit mit *Heul, Kreisch, Verzweiflungstat* um die Ecke zu kommen.
Deswegen schaue ich mir ja so viel von dem neumodischen Zeug nicht an.
Da passiert fast alles mit dem Drama-Holzhammer, anstatt die Leute in echte Zwickmühlen zu bringen und sie auch mal kompetent und rational Entscheidungen treffen zu lassen, die dann doch negative Konsequenzen haben, für die aber keiner was in dem Sinne kann, dass er es total verrafft hat.

Ich gebe dir völlig recht das man gerade bei einer neuen "modernen" Serie darauf achten könnte sowas besser zu machen (oder zumindest eine Technobabble-Erklärung zu liefern warum man nicht direkt zum Brunnen beamen konnte). Für mich ging das noch in Ordnung ohne meinen (positiven) Gesamteindruck zu stören. Aber da ist die Grenze bei jedem halt anders gesetzt.

Beamen ist halt eine der unseligen Altlasten, mit denen man als Star Trek-Autor leben muss.

Aber es gibt aus allen Serien Beispiele, wie man es richtig macht.
Wie du selbst sagt, solange man eine Erklärung liefert, sprich die Rahmenbedingungen vorher öffentlich macht, funktioniert das.
Das kann durchaus situationsweise geschehen und muss nicht, einmal gesetzt, auf ewig so bleiben.
Nur sollte man es eben vorher erklären und dieser kleine abgesteckte Rahmen dann eingehalten werden.
Das ist hier ganz klar nicht passiert (wie auch am Ende der zweiten Folge).

Eigentlich ist das keine große Kunst, aber wird immer wieder versaubeutelt.
Und dann ärgerts mich eben, wenn mehrere Leute in 5 Minuten mit verschiedenen Varianten aufwarten können, die alle die gleiche Erzählung ermöglichen und gleichzeitig konsistent sind.
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Offline Mann mit Ukulele

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #186 am: 26.09.2017 | 18:03 »
Ich fühlte mich von den ersten zwei Szenen, dem Brunnenbohren bei den Insektoiden und dem Flug über die Raumstation sehr trekmäßig angerührt. Als Altfan hat mir zudem gefallen, dass die Autoren die vulkanische Erziehung durch jene T'Pol-artigen Ablehnungen gezeigt haben.
Ja, das kann ich nachvollziehen, da hatte ich auch richtiges Star Trek-Feeling.
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Offline 1of3

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #187 am: 26.09.2017 | 18:41 »
Dann haben die Klingonisch-Linguisten aber schlechte Arbeit gemacht, ...

Nein. Die klingonische Grammatik für die TOS-Filme geschrieben. Bei DS9 war das schon längst fertig. Nur hatte sich das Studio da keine Experten geleistet, um den Schauspielern beizubringen, wie sie es aussprechen sollten, noch war an jedem Drehbuch jemand dran, der Klingonisch konnte: Das ist häufig eher so gut gemeint bis unverständlich. Insofern freue ich mich, dass ich endlich mal zumindest Brocken verstehe.

Offline Orok

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #188 am: 26.09.2017 | 19:02 »
Hatten die das mit dem Brunnen nicht quasi erklärt? Also klar, nicht vorgekaut, aber sie sagten, das es Strahlung gäbe durch einen Asteroideneinschlag, und die Scanner des Schiffes konnten nicht mal die Sender des Außenteams erfassen, geschweige den sie optisch finden/verfolgen. Das sie dann den Brunnen nicht aus dem All orten konnten erschien mir logisch, ohne das es extra erklärt wurde. Und das sie mit dem Raumschiff nicht direkt über den Brutstätten der Aliens einfliegen wollten (was sie ja scheinbar mussten, um schon so etwas wie die Comgeräte/Lebenszeichen zu orten), passte für mich auch...
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #189 am: 26.09.2017 | 19:04 »
@Orok: Aber wie konnten Sie dann das Außenteam überhaupt absetzen? Und warum rechtfertigt das Retten der beiden Offiziere quasi das Brechen der ersten Direktive?

Also die (etwas düsterere) Optik gefällt mir super und das mischen der "klassischen" Technologie (Handphaser, Kommunikatoren, und vor allem die ToS-Geräusche) mit der glaubwürdigeren modernen Technik finde durchaus gelungen. Auch die Besetzung ist okay. Das mit den Klingonen wäre bei einem echten Reboot ala Battlestar Galactica vertretbarer gewesen, so wirkt es reichlich deplatziert (vor allem diese dusselige Uruk-Hai - Thor 2-Dunkelelfen - Optik, haben die Maskenbildner in den USA gar keine Fantasie mehr?), aber ich freue mich trotzdem diesmal vielleicht eine nicht ganz so eindimensionale Klingonenkultur kennen zu lernen.

Aber dieses Mimimi-Drama, das geht wirklich gar nicht. Warum müssen die Amis sowas immer sofort total aufgesetzt und unglaubwürdig gestalten? Warum nur so gefakte moralische Entscheidungen? Warum so eine platte, vorhersehbare Unsympathin als Hauptcharakter (die nervt noch mehr als Wesley Crusher, echt...). Ich hoffe das legt sich noch im Laufe der Serie.

PS: Schickes Intro, passt gut zur Serie und ist gestalterisch gelungen.
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Offline Orok

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #190 am: 26.09.2017 | 19:09 »
Entfernt abgesetzt. Deswegen sind sie ja erst durch die Wüste gewandert, bis sie am Dorf ankamen. Retten war wieder weit entfernt vom Dorf, oder?
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Offline Talasha

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #191 am: 26.09.2017 | 19:52 »
Schade das sie die Kampfentfernungen nochmal runter gesetzt haben.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #192 am: 26.09.2017 | 19:53 »
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #193 am: 26.09.2017 | 20:14 »
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #194 am: 26.09.2017 | 20:23 »
@YY: Karte hätte ich jetzt aus der Zeit vor dem Asteroideneinschlag vermutet. Der Planet/die Zivilisation/die Siedlung scheint ja vorher schon beobachtet, bzw. erforscht worden zu sein. Woher hätten sie sonst davon gewusst?
Das mit dem vorher ausmachen eines Abholpunktes ist aber richtig. Da bin ich mir auch nicht sicher, könnte es mir noch mit der Aussage "der Sturm kommt schneller als erwartet" weg-erklären. Sie schaffen es einfach nicht mehr rechtzeitig zum Abholpunkt.
Aber ja ich versuch es mir schön zu reden. MMn kann man es halt mit gutem Willen alles passend erklären, oder ohne guten Willen alles zerreißen. Beides funktioniert, und die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen...

Die Scheiben sind übrigens abgedunkelt worden. Das Licht (ein künstlicher fucking Stern) hat die Filter nur völlig überlastet (wird explizit gesagt).
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #195 am: 26.09.2017 | 20:31 »
Die Scheiben sind übrigens abgedunkelt worden. Das Licht (ein künstlicher fucking Stern) hat die Filter nur völlig überlastet (wird explizit gesagt).

Aber müsste bei einer Überlastung dann nicht alles dunkel werden? Ach, lassen wir das, liegt an der Plottoniumstrahlung und irgendwie war's mit gleißend hell auch irgendwie cooler...  8)
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #196 am: 26.09.2017 | 20:58 »
...und irgendwie war's mit gleißend hell auch irgendwie cooler...  8)
Da hast du absolut recht 😁
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #197 am: 26.09.2017 | 22:44 »
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #198 am: 26.09.2017 | 23:12 »
Aber bei vielen Dingen, die unlogisch erscheinen, müssen wir eh bedenken, dass die Technologie so fortschrittlich ist, dass sie uns wie Magie vorkommen muss. Inklusive komischer Einschränkungen oder Dinge, die damit auf einmal nicht mehr gehen

Du meinst, die Klingonen haben so fortschrittliches Licht, dass es überall durch leuchtet?  :P ;D

Bei vielen Sachen kann man ein Auge zudrücken, aber manches wird nie Sinn ergeben, egal wie fortschrittlich die zugehörige Technologie angeblich ist.
Und es ist immer ein handwerklicher Fehler, wenn Dinge erklärt werden und aufgrund dieser Erklärung kurz danach Widersprüche aufkommen.

Sich gerade in der SF als Autor ständig auf "das ist halt (so gut wie) Magie" zurückziehen ist das Eingeständnis, das man sich völlig verrannt hat. Und genau so wenig darf man vom Zuschauer erwarten, dass er selbst zu diesem Erklärungsmodell kommt.
Speziell dann, wenn auch ganz andere Sachen plump und mit dem großen Holzhammer durchgezogen werden, ist diese Erklärung nicht sonderlich naheliegend.


Ja, manches kann man nicht schlüssig technisch erklären, weil es aus heutiger Perspektive unmöglich ist. Aber man kann die Rahmenbedingungen der Funktion erklären und wenn man irgendwas nicht erwähnt, ist es wie gewohnt bzw. wie man es erwarten würde.
Und diese Wundertechnologien sind bei Star Trek altbekannt. Das bedeutet nicht, dass man sich ständig irgendwelchen neuen Kram aus den Fingern saugen kann, der noch dürftiger erklärt ist und einzig kurzfristigen dramatischen Anforderungen gehorcht.

Und daneben gibt es noch Unfug mit Gewohnheitsrecht, an dem man mit einer gewissen Portion Selbstironie festhalten darf wie z.B. die explodierenden Konsolen auf der Brücke.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #199 am: 26.09.2017 | 23:12 »
Also ich finde das sind interessante Zeiten.
Folge 1 und 2 machen Appetit auf mehr aber wie es jetzt weiter geht ist sehr offen.
Macht halt neugierig und das ist für die Serie nicht schlecht.
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