Autor Thema: Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]  (Gelesen 135849 mal)

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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #425 am: 13.10.2017 | 14:56 »
Also ich konnte bisher allen was abgewinnen.
Mir ist aber auch Kanon egal.

ST:TOS leider nur in den leicht verunstalteten ZDF Versionen, das ist die Serie wo ich noch am wenigsten Kontinuität und am meisten das Episodenhafte sehe.
ST:TNG schon eher als Serie, auch wenn ich nicht immer alle Folgen jeder Staffel schaffte
ST:DS9 hatte ich einen Hänger drin, war mit die "untrekkigste" Serie, auch wenn sie ihre Eigenheiten und Stärken hatte.
St:VOY, war ich zwiespältig. Konnte Janeway irgendwie als Kapitän nie so für voll nehmen. Interessant, aber oft schwache/durchwachsene Folgen.
ST:ENT fand ich gut, hatten uns immer die Videos in der Videothek geliehen, Von der Komposition sehr Nahe am Original, hatte aber wenige Highlights die einen an die Serie banden, kann also verstehen warum die Leute die nicht so ausdauernd schauten.


kowalski's the only real Ranking:  ~;D

ST:TNG (einfach weil sie meiner Meinung nach die vollständigste Schau der Föderation ermöglicht)
ST:DIS (könnte sogar platz 1 erreichen, oder abrutschen, not enough data)
ST:TOS
ST:DS9
ST:VOY
ST:ENT (einfach weil sie am wenigsten Innovativ und damit am uninteressantesten war)
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Offline Angua

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #426 am: 13.10.2017 | 16:00 »
Ich mag sie alle und ich fand sie zunehmend besser (die Rangfolge spar ich mir daher). Würde zur Zeit nicht ausschließen, dass dieser Trend anhält, aber noch ist es zu früh.
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Offline Talasha

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #427 am: 13.10.2017 | 16:04 »

Persönlich hoffe ich, es gibt genug wie mich.  :P

Ich hoffe sie fängt sich und bekommt die Mischung richtig hin, dann wird die Serie bestimmt großen Spaß machen.
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Offline Wisdom-of-Wombats

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #428 am: 13.10.2017 | 18:32 »
Reibereien und unterschiedliche Ansichten gerade in Stresssituationen sowie zeitkritische Entscheidungen mit begrenzten Informationen sind das eine, aber auf dem Level von Burnhams Aktion hat das auf der NCC-1701-D nie einer abgezogen, der nicht irgendeinen Alienwurm im Kopf hatte o.Ä.
Das ist mMn eine ganz andere Nummer.

Data übernimmt in einer Folge das ganze Raumschiff. In "Der Aufstand" rebelliert die gesamte Crew (zwar zurecht, aber das ist genau mein Punkt - hätten die da Unrecht gehabt, wäre Picard mit Mannschaft nicht in Nemesis sondern im Gefängnis gelandet). Worf agiert mehrmals gegen direkte Befehle Picards. Das ist auch eine Form von Meuterei. etc. etc. pp. Was Meutereien angeht, war Burnham eigentlich eher dämlich als klug. BTW, ich bin mir nicht sicher, ob gegen Kirk, Picard, Sisko, Janeway oder Archer nicht auch mal gemeutert wurde. Und zwar gerade von Spock oder T'Pol, die wenn das Vorgehen ihnen logisch erscheint, durchaus dazu fähig sind.

Und was muss man einer Zivilbevölkerung erklären wenn einem eine andere Nation den Krieg erklärt?
Space is a Dangerous Place, das weiss man schon lange.

Also, Du hast die Föderation, die friedlich vor sich hinforscht. Dann trifft man auf ein klingonisches Schiff, dass eigentlich nix anderes tut, als andere klingonische Schiffe rufen. Dann wird geschossen. Ja, die Klingonen haben zuerst geschossen. Aber es bleibt nicht bei einem Gefecht! Sowas ist erwartbar (siehe Nerendra III oder die TOS-Romulaner Folge, beides resultierte nicht in Krieg). Aus der Schlacht am Binärsystem wurde ohne große Erklärung ein richtiger und vollständiger Krieg. Also werden auch die politisch Verantwortlichen fragen: was ist da eigentlich passiert? Weil erschließen tut sich das nur dem Zuschauer. Burnham ist ein willkommener Sündenbock.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #429 am: 13.10.2017 | 19:10 »
Also, Du hast die Föderation, die friedlich vor sich hinforscht. Dann trifft man auf ein klingonisches Schiff, dass eigentlich nix anderes tut, als andere klingonische Schiffe rufen. Dann wird geschossen. Ja, die Klingonen haben zuerst geschossen.


Ja. I rest my case.

Aber es bleibt nicht bei einem Gefecht! Sowas ist erwartbar (siehe Nerendra III oder die TOS-Romulaner Folge, beides resultierte nicht in Krieg). Aus der Schlacht am Binärsystem wurde ohne große Erklärung ein richtiger und vollständiger Krieg.


Ja. Möchtest Du eine 24 Stunden, 12 Doppelfolgen, Erklärung wie es zu Kriegen aus einzelnen Zwischenfällen kommt?
Oder reicht Dir der History Channel?`
Mir schon.

Also werden auch die politisch Verantwortlichen fragen: was ist da eigentlich passiert?


Bei Lichte betrachtet ist diese "Michael Burnham" ist der Grund des Krieges, Humbug!
Ja Michael Burnham hat sich der Meuterei schuldig gemacht, oder so was ähnliches.
Aber das hat NULL mit dem Krieg zu tun.
Ob nun mit oder ohne T'Kuvma, die Würfel sind in dem Moment gefallen wo die Flotte der Klingonen die Flotte der Föderation aufmischte.
Ab dem Moment war das Schiff von T'Kuvma auch valides Enterziel und ein Prisenkommado oder eine Entermannschaft rüber zu schicken ist durchaus normales marines Militärisches vorgehen. Das T'Kuvma nicht gefangen genommen werden konnte, Pech halt. Bis auf einen gewissen symbolischen Wert hatte er bei den anderen Klingonen nicht.

Ich denke nicht das viele der Klingonenanführer irgend eine Träne T'Kuvma nachweinen. Sein Tod mag ein willkommener Grund sein den Krieg mit besonderem Eifer zu führen, aber ich bezweifle das.

Weil erschließen tut sich das nur dem Zuschauer. Burnham ist ein willkommener Sündenbock.

Wenn irgendein Pole mit einem Kamikazeflugzeug Hitler weggepustet hätte, Anfang des WWII, hätte das irgendwas an den Plänen Deutschlands geändert?
So wie es sich darstellt, und so wie die Föderation nach sechs Monaten ächzt, scheint es ja schlecht für die Föderation zu laufen.

Der Krieg wird also fortgeführt weil er für die Klingonen erfolgreicher läuft als für die Föderation.

Das für den Feld-Wald und Wiesen Föderierten ggf. die Information durchsickerte das Michael als erstes Schießen wollte mag den Eindruck erwecken sie wäre an dem Krieg schuld.
Aber für wie naiv hältst Du die Politiker der Föderation bei der Aufarbeitung der ersten Kriegstage?
Die Föderation BRAUCHT keinen Sündenbock.
Sie fing ja nicht an. Weder unabsichtlich noch absichtlich.

Nur wenn man, obwohl man kein Alibi braucht, sich eines beschafft, ja, dann macht man sich verdächtig.

Gehe gerne davon aus das sich die Politik des 23-ten Jahrhunderts von Fake-News verabschiedet hat.
Den Fake News Mythos braucht man um Wahrheit von Lüge ununterscheidbar zu machen und sich auf eigene Behauptungen statt auf Fakten zu stützen.
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Offline Wisdom-of-Wombats

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #430 am: 14.10.2017 | 00:53 »
Das für den Feld-Wald und Wiesen Föderierten ggf. die Information durchsickerte das Michael als erstes Schießen wollte mag den Eindruck erwecken sie wäre an dem Krieg schuld.

Das muss nicht und wurde wohl kaum durchgestochen. Sondern: Erster Offizier meutert und verursacht dadurch den Krieg.

Aber für wie naiv hältst Du die Politiker der Föderation bei der Aufarbeitung der ersten Kriegstage?
Die Föderation BRAUCHT keinen Sündenbock.
Sie fing ja nicht an. Weder unabsichtlich noch absichtlich.

Die Politiker halte ich für genau so durchtrieben wie das was wir heute haben. Die werden keine besseren Menschen.
Der Sündenbock hält dafür her, warum es gerade zu Entbehrungen kommt und Toten etc. Da geht es nicht um Sündenbock für Politiker, sondern um einen Sündenbock für die generelle Bevölkerung, die in einen Krieg geschlittert ist. Die Föderation von Discovery ist nicht die idealistische Föderation von TOS oder TNG.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #431 am: 14.10.2017 | 02:33 »
Das muss nicht und wurde wohl kaum durchgestochen. Sondern: Erster Offizier meutert und verursacht dadurch den Krieg.

Hat sie doch objektiv nicht. Der Versuch wurde erfolgreich von Georgiou unterbunden. Sie "wollte" und "hätte", hat dann aber doch nicht.

Die Politiker halte ich für genau so durchtrieben wie das was wir heute haben. Die werden keine besseren Menschen.

Dann kann es keine Föderation geben.
Klar gibt es noch anachronistische Politiker, aber die werden seltener gesät sein.
Einfach weil es nicht nur Menschen, sondern Andorianer, Vulkanier und alle anderen auch sind.
Und die ticken anders. Wo ein Andorianer mitgeht da stellt ein Vulkanier ein Stop-Schild auf. Etc.

Die werden keine besseren Menschen ist eine Star Wars Einstellung.
Die Menschen werden reifer und besser das ist eine Star Trek Einstellung.

Der Sündenbock hält dafür her, warum es gerade zu Entbehrungen kommt und Toten etc. Da geht es nicht um Sündenbock für Politiker, sondern um einen Sündenbock für die generelle Bevölkerung, die in einen Krieg geschlittert ist

Häh?
Wenn die Klingonen wenig provoziert angreifen, wozu braucht man dann noch einen Sündenbock aus den Föderationsreihen???
Versteh ich nicht.

Wenn VW beim Abgas betrügt brauch ich nicht Tesla um die als Sündenbock mit prominent zu platzieren nur weil deren Autopilot nicht so toll ist wie sich das manche denken...

Wenn in der Fahrschule der Fahrschüler in der Prüfung das Auto absaufen läßt (er fällt also durch) und kurz vor Ende nimmt ein Laster den Wagen unprovoziert auf die Hörner, wieso braucht der Fahrlehrer den Fahrschüler als Sündenbock bei Polizei und Versicherung???

Die Logik hier musst Du mir mal erklären.

. Die Föderation von Discovery ist nicht die idealistische Föderation von TOS oder TNG.

Doch.
Ganz klar ist sie das.

Auf keinem Schiff außer der Discovery und Shenzou habe ich die Worte öfter gehört "Aber wir sind doch Forscher und keine Soldaten!"
Und das aus mehreren Mündern.

Einfach nicht von Lorca und der Lichtdimmung dazu hinreißen lassen das mit einem Klingonischen Bird of Prey von der Licht-Atmosphäre her zu assoziieren.
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Offline Wisdom-of-Wombats

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #432 am: 14.10.2017 | 12:01 »
Zu der Meuterei: Da kommen wir in der Bewertung der Außendarstellung nicht zusammen. Nur ein Hinweis dazu: die Macher selber haben angedeutet, dass die Föderation in Discovery erst zur Föderation in TOS werden muss, und das Discovery diese Entwicklung beschreibt.

Auf keinem Schiff außer der Discovery und Shenzou habe ich die Worte öfter gehört "Aber wir sind doch Forscher und keine Soldaten!"
Und das aus mehreren Mündern.

Ja, alle sagen es, aber kein tut es. Es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was die Crew der Discovery sagt und dem was sie tut. In keiner bisherigen Star Trek Serie wäre das Tardigrade am Ende der Folge noch in Gefangenschaft gewesen. Man hätte es freigelassen. Hier wird Burnham null beachtet, wenn sie auf das Lebewesen eingeht. Burnham zeigt den Geist von Picard, Janeway und Archer, während die Crew mich leider eher an Personen wie Admirals Natchayev oder Ross erinnert.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #433 am: 14.10.2017 | 12:27 »
---eDIT---

Ich finde die Föderation darf sich verteidigen und bisher habe ich nichts gesehen das grob unföderationsmäßig gewesen wäre.
----
Zu der Meuterei: Da kommen wir in der Bewertung der Außendarstellung nicht zusammen. Nur ein Hinweis dazu: die Macher selber haben angedeutet, dass die Föderation in Discovery erst zur Föderation in TOS werden muss, und das Discovery diese Entwicklung beschreibt.

Der Unterschied ist aber minimal. Alle Grundlagen sind schon da.
In den 10 Jahren KANN sich einfach nicht so viel in den Köpfen ändern.
Von der Organisationsform und von den Regularien her kann sich den Umständen entsprechend her viel ändern.

Ja, alle sagen es, aber kein tut es. Es gibt eine riesige Diskrepanz zwischen dem, was die Crew der Discovery sagt und dem was sie tut. In keiner bisherigen Star Trek Serie wäre das Tardigrade am Ende der Folge noch in Gefangenschaft gewesen.

Teile ich nicht. Solange das Tardigrade nicht als intelligente Lebensform klassifiziert wird, und das wird es ja nicht, wäre das Eindämmungsfeld genau der richtige Platz für das Monster.

Man hätte es freigelassen.

Wohin? So wie bescheuerte Tierschutzaktivisten die hier nicht heimische Tiere "befreien" die dann in der hiesigen Umwelt elendig verhungern und eingehen?
Man weiss weder ob es natürlich ist, noch wo es herkommt.
Wo soll man damit hin???

Hier wird Burnham null beachtet, wenn sie auf das Lebewesen eingeht.


Du übersiehst das für alle, Burnham eingeschlossen, diese als Meuterin und Verräterin gilt. Man glaubt ihr erst mal kein Stück. Bis auf einige Ausnahmen.
Sie äußert ihren Protest auch nur mittelprächtig laut. Da ist sogar unser Weltraummykologe widerborstiger.

Burnham zeigt den Geist von Picard, Janeway und Archer, während die Crew mich leider eher an Personen wie Admirals Natchayev oder Ross erinnert.

Ja, da stimme ich Dir genau zu, bei der Einschätzung von Burnham.
Bei der Crew ist alleine Lorca derjenige der hier den Einpeitscher gibt. Bei ihm könnte so etwas lauern, einverstanden.
Aber es ist noch keine ausgemachte Sache das er sehr weit von den Idealen der Sternenflotte ist.
Das muss sich noch erweisen.

Und zwar mehr durch Taten als durch Worte.
« Letzte Änderung: 14.10.2017 | 13:13 von Kowalski »
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Offline Angua

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #434 am: 14.10.2017 | 12:42 »
 wtf? Das ist ekelhaft.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #435 am: 14.10.2017 | 13:13 »
wtf? Das ist ekelhaft.

korrigier :)
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Offline Angua

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #436 am: 14.10.2017 | 13:59 »
Besser  ^-^
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Offline Talasha

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #437 am: 14.10.2017 | 14:23 »
Ich hatte eher den Eindruck das Burnham sich freiwillig zum Sündenbock macht aus Schuldgefühlen.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #438 am: 14.10.2017 | 14:32 »
Ich hatte eher den Eindruck das Burnham sich freiwillig zum Sündenbock macht aus Schuldgefühlen.
Eben. Sehe ich auch so.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #439 am: 14.10.2017 | 15:28 »
Das wird zum Beispiel deutlich, wenn sie die Zahl der Opfer nach oben korrigiert, die man ihr zum Vorwurf macht.
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Offline Kowalski

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #440 am: 14.10.2017 | 15:31 »
Das wird zum Beispiel deutlich, wenn sie die Zahl der Opfer nach oben korrigiert, die man ihr zum Vorwurf macht.

Wobei sie das eher darauf zurückführt eben nicht selber losgeschlagen zu haben. Schätze ich mal.
Und das sie der Neugier nachgab als sie das Leuchtfeuer untersuchte.
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Offline Angua

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #441 am: 14.10.2017 | 15:41 »
Und das sie der Neugier nachgab als sie das Leuchtfeuer untersuchte.

Das ist finde ich der eigentliche Punkt ihrer Schuld, da es der Auslöser von allem Weiteren war.
Das Ganze erinnert mich auch ein bisschen an die Sache in ENT oder TNG mit den Borg, wo Teile der Zivilbevölkerung dem Forscherdrang die Schuld an den Bedrohungen aus dem All geben.
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Offline Memnoch

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #442 am: 15.10.2017 | 09:01 »
Ich fühle mich bei der Sache mit dem Bärtierchen ja ziemlich an die Equinox aus VOY erinnert. Von daher bin ich mal gespannt, ob Cpt. Lorca uns ggf noch mit einem Akt des Umdenkens überrascht.

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #443 am: 15.10.2017 | 09:49 »
Ich bin übrigens trotz der für mich persönlich eher enttäuschenden 4. Episode sehr gespannt auf Nummer 5. Tendenziell wäre ja jetzt der Zeitpunkt, um von außen Interaktionspunkte mit der Sternenflotte anzubringen und dort neue Konflikte aufzuwerfen, die die sich langsam fügenden Verhältnisse auf der Discovery nochmal durcheinanderwürfeln.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #444 am: 15.10.2017 | 13:38 »
Neben all den Kritikpunkten die ich mehr oder weniger teile finde ich die Crew eigentlich recht vielversprechend. Auch wenn die ziemlich unter der Knute des Captains stehen, sind das Charaktäre mit Ecken und Kanten. Das erinnert mich ein wenig an DS9, was von der Crew her meine Lieblingsserie war. Vor ein paar Jahren habe wollte ich mir DS9 noch einmal anschauen und habe erst in der 3. Staffel angefangen, weil man die Serie vorher nicht ertragen kann. Insofern hat Discovery noch ein wenig Zeit, allerdings ist halt Fraglich, ob sie diese Zeit überhaupt bekommen, wenn jetzt erst einmal nur eine halbe Staffel bestellt ist.
Vor allem stellt sich die Frage, ob ich mir die Mühe machen würde, wenn nicht Star Trek drauf stehen würde.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #445 am: 15.10.2017 | 14:15 »
Oh my,... nach Sichtung von Episode 3 und 4,...
Die Klingonen als Space Orks, welche den Captain auch einfach mal kannibalisieren und dazu einen besonders Hannibal-Lektor Dialog in dumm haben (ein Mensch hat am Kopf nicht sonderlich viel Fleisch) sind einfach mal kein Star Trek. Imho. Ebenso wie die Discovery Klingonen eher die dümmere Allegorie zu religiösen Fanatikern sind. Gerade so im Vergleich zur Nachbarserie.

Naja und bei dem Riesenbärentierchen könnte auch das weniger das Problem mit dem Technobabbel als solches sein.
Ich mein das dieses Vieh irgendwas produziert was schnell fliegen läßt gekauft. Als mehr so Fertigkeiten wie "Hey, das Vieh hat die gesamte Sternenkarte im Kopf und wir finden in unter 5 Stunden raus wie man das navigiert". Wo es dann doch definitiv Science Fantasy ist und die Science Fiction bei Farscape und LEXX härter.

Dazu kommen noch Aktionen wie der Hüpfer von Michael James Bond Sue in das Shuttel oder der Umstand das man offenbar lieber Resident Evil wäre.

Oh... und der ach so evil emo Captain mit seinem "Meine Augen sind so empfindlich, ich muss im Dunkeln bleiben [außer wenn ich doch im Schiff rumwetze]".
Dafür gibt es eine hypermoderne Erfindung. Nennt sich Sonnenbrille. *facepalm*
Aber gut, der mopert auch hart umher auf einen Wissenschaftsschiff gelandet zu sein...
Hat wohl beim Vertragsunterzeichnen nicht aufgepasst :o
Genauso wie der Rest der Crew, wo beim assignment übersehen hat bei der "Evil Ecke" der Föderation gelandet zu sein.
Nun und wo ich mich Frage wieso der Beutetier-Lulatsch (mit dem Machtgespür für gefährliche Dinge) nicht auf ein anderes Schiff gewechselt ist,... nachdem er da so ziemlich keinen mag oder moralisch okay findet.

Als normale SF Serie ggf. ganz okay, als ST bisher durchgefallen.
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #446 am: 15.10.2017 | 14:17 »
Dann gucks halt nicht. ;D

Ich finds schönes Star Trek.  ^-^
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #447 am: 15.10.2017 | 20:08 »
Ich habe jetzt alle 4 Teile gesehen und muss sagen, dass mir die Star Trek-Serie gefällt. Coole Crew. Weiter so. :d
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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #448 am: 16.10.2017 | 00:47 »
Dann gucks halt nicht. ;D

Ich finds schönes Star Trek.  ^-^
Ich sag ja nicht das es total scheiße ist.
Ich behaupte nur das es kein Star Trek ist.

Und das ich mir in einer Szene dachte "Alter, dein Augenproblem kann man mit einer Sonnenbrille lösen. Einer einfachen, normalen Sonnenbrille. Sieht vielleicht doof auf, aber eine Sonnenbrille ist die Lösung."
Nun und eine wo ich mir dachte: "Was zur Hölle?!? Du bist durch einen Luftschacht in ein Schiff gehupft-dropped?!? Wie soll das gegangen sein?!?"

Okay, von Hannibal-PseudoISIS Klingonen war ich auch nicht so angetan.
Aber ansonsten war es ne normale Popcorn Science Fantasy Serie.
Gibt schlimmeres (Heeeelix ... gott war das schlecht)
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Offline Der Nârr

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Re: Star Trek: Discovery - 2017
« Antwort #449 am: 16.10.2017 | 01:26 »
Ich behaupte nur das es kein Star Trek ist.
Wenn dir eine Wahrheit nicht gefällt, behauptest du, sie sei eine Lüge?



Spielt aktuell Arcane Codex, Traveller (MgT2)
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